Beiträge von Followthesun

    Da sich am Stadion derzeit gefühlt viel tut, bin ich heute schon wieder dorthin geradelt.


    Auf dem Weg bin ich über dieses andere Bauvorhaben gestolpert, von dem ich bislang noch gar nichts gelesen hatte.



    Es handelt sich dabei offensichtlich um den Ersatz dieser Brücke, wo die Mainbahn vom Südbahnhof die Main-Neckar-Bahn südlich von Louisa kreuzt.



    Am Stadion kommt unter den nächsten entfernten Verschalungen mehr nackter Beton zum Vorschein.



    Und hier mal ein Blick von der anderen Seite.



    Ich bin heute mal wieder rund ums Stadion unterwegs gewesen und habe einige Bilder zum Baufortschritt dort mitgebracht.


    Am Stadion sind an den ersten Pfeiler zur Querung der DB-Gleise die Schalungen entfernt worden, ebenso im unteren Bereich der Rampe auf die Stabbogenbrücke.




    Die neue Station an der B43 scheint gut voranzukommen und versteckt sich nicht mehr hinter Schalungen. Von der Brücke über die B43 ist außer Erdarbeiten aber noch nichts zu sehen.




    Die Widerlager an der Brücke für das zweite Gleis über die Isenburger Schneise an der Verbindungskurve Richtung Neu-Isenburg sind fertig. Anfang März soll die Brücke ja eingehoben werden - ich nehme an, diese wird in dem Zelt auf dem Foto links vormontiert (blickdicht, man kann leider nicht reinschauen, aber von den Maßen des Zelts her würde das ziemlich genau passen).





    Zu guter letzt noch zwei Bilder vom anderen Ende der Verbindungskurve. Die Brücke der Isenburger Schneise über die Bahn wurde aufgeweitet, um ein zweites Gleis aufnehmen zu können. Da ist gefühlt aber seit Monaten nicht mehr passiert.



    Es funktioniert nur das erste Bild, aber für die Erklärung trotzdem herzlichen Dank!

    Kann jemand erklären, wie man sich baulich die Aufweitung an der Brücke vorstellen kann? Wird es da eine lange Vollsperrung geben, oder gibt es Bautechniken, wie man die neuen Brückenwiderlager „unter rollendem Rad“ bauen kann, und damit die Sperrung für Austausch von alter gegen neuer Brücke so kurz wie möglich halten kann?

    Oder wird über lange Zeit vom Südbahnhof über Kurve Louisa umgeleitet, die aber sicher nicht allen heutigen Verkehr zusätzlich aufnehmen kann. Werden RB58/59 weiter fahren, oder ist da mit Kürzungen oder Umleitung zum Hauptbahnhof als Endstation zu rechnen?

    Ich würde mich freuen, hier Einblicke zu bekommen, nicht zuletzt, weil mich das Projekt als Pendler vom Sachsenhausen zum Flughafen massiv tangieren wird.

    An machen Stelle klappt sie ganz passabel (z.B. vom Hbf bis zum Allerheiligentor) an anderen Stellen ist sie schlichtweg nicht vorhanden oder eine absolute Vollkatastrophe (Annäherungssensoren).

    Die Einmündung der Battonstraße zum Allerheiligentor ist vermutlich mit die schlimmste Situation in ganz Frankfurt. Autos blockieren entweder direkt die Straßenbahngleise, oder ignorieren die Stoppschwelle auf der linken Fahrspur, so dass die Straßenbahn trotz "grüner" Ampel nicht um die Ecke Richtung Krankenhaus zum Heiligen Geist kommt. Was auch immer zuvor mit Vorrangschaltung gewonnen wurde, geht dort doppelt und dreifach wieder verloren.

    Die Fußgängerüberwege in der Masse sind tatsächlich gefühlt eine Frankfurter "Spezialität" und die Signale bewusst so programmiert, dass man nicht mit Höchstgeschwindigkeit, sondern langsamer in die Stationen einfährt - zur Reduktion der Unfälle mit Fußgängern.

    Man versucht mit allen Mitteln, die Anzahl der Unfälle mit Fußgängern möglichst zu reduzieren.

    Was ja auch richtig ist. Gefühlt - vergleichende Statistiken kenne ich nicht - passiert in Frankfurt tatsächlich sehr viel an Überquerungen und viel zu viel davon mit tödlichem Ausgang.

    Jetzt habe ich mich nach jahrelangem passiven Mitlesen extra angemeldet, um Dir zu schreiben, dass ich den T-Wagen heute ca. 13 Uhr an der Textorstraße Richtung Südbahnhof fahrend gesehen habe, Anzeige „Probefahrt“, und dann kommt der Mitforist mir eine Minute zuvor 😂