Beiträge von NZ_Ffm

    Das sind jedenfalls gute Nachrichten für die Dippemess. Das Gelände am Ratsweg ist nunmal deutlich besser an den ÖPNV angeschlossen als der zuletzt diskutierte Standort am Rebstockpark.

    Für die Europäische Schule dürfe sich die ÖPNV-Anbindung auch verbessern: Die zukünftige Station der U4 ist näher am neuen Standort als die Stationen „Römerstadt“ oder „Heerstraße“ am heutigen Standort.


    Als Konsequenz für die U4-Verlängerung würde mir spontan nur einfallen, die Station „Bundesbank“ (zukünftig wahrscheinlich „Europäische Schule“) um ein paar Meter nach Süden zu verlegen? So würde man die Laufwege von der Station zur Europäischen Schule verkürzen. Ich habe aber momentan nicht den Einblick um zu beurteilen, ob das ohne weiteres möglich ist.

    Sollte man sich zu Änderungen entschließen, dann hoffe ich, dass sich dadurch der Baubeginn nicht verzögert.

    Ich bin kein Experte für dieses Thema - gerade deswegen halte ich mich mit Meinungsäußerungen zurück. Grundsätzlich vertraue ich aber den Experten, die sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigen- und nicht einer Privatperson (?), über deren Qualifikation ich nichts weiß. (Ohne dem Verfasser des Posts zu nahe treten zu wollen.)


    Trotzdem zeigt dieser Post etwas wichtiges: Politik wird mit Gefühlen gemacht. Die Projektplaner mögen noch so fundierte Zahlen und Fakten darlegen. Wenn eine BI sich durch ein Verkehrsprojekt gestört FÜHLT, hat das für viele Menschen ein größeres Gewicht als die trockene Statistik.


    Ich hoffe jedenfalls, dass aus den bevorstehenden Kommunalwahlen die Parteien gestärkt hervorgehen, die nicht „auf der Bremse stehen“ wenn es um den Ausbau des öffentlichen Verkehrs geht.

    Die im Westend liegende Haltestelle "Mitscherlichplatz" (Linie 75) wird ab dem Fahrplanwechsel "August-Siebert-Straße" heißen. Das ist der dritte mir bekannte Name dieser Haltestelle. Der Name "Mitscherlichplatz" wurde seit Dezember 2014 verwendet. Davor hieß die Haltestelle "Simon-Bolivar-Anlage".

    Die erstgenannte Umbenennung ("Stresemannallee/ Gartenstraße" in "Friedensbrücke") ist eine sinnvolle Maßnahme. So wird es nicht mehr drei Haltestellen mit "Stresemannallee" im Namen geben, was den Fahrgästen die Orientierung erleichtern dürfte.


    Bei der zweiten Umbenennung ("Rohrbachstraße/ Friedberger Landstraße" in "Matthias-Beltz-Platz") bezweifle ich das. Dieser Platz ist nicht sonderlich bekannt und dürfte nur wenig zur Orientierung der Fahrgäste beitragen. Das gilt gerade auch für ortsunkundige Fahrgäste, denen der alte Haltestellenname sicher mehr zur Orientierung hilft.

    Die angedachte Linie 13 zwischen Industriehof und Hauptbahnhof dürfte damit in weite Ferne rücken.

    Vielleicht wäre es sinnvoll, stattdessen über eine Verlängerung der bestehenden Buslinie M73 nachzudenken? Wenn diese über Westbahnhof hinaus zum Hauptbahnhof geführt würde, könnte er die bereits vorhandenen Haltestellen "Festhalle/Messe" (Linien 50, N4, N16), "Hohenstaufenstraße" und "Platz der Republik" (jeweils N4, N16) in beide Fahrtrichtungen bedienen.

    Das Nordwest-Krankenhaus sowie Teile von Praunheim und Hausen würden eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof erhalten, was mit der 13 nicht der Fall wäre.

    Hier sind ein paar Beobachtungen von meiner Fahrt mit der neuen M36 heute zwischen Hynspergstraße (Abfahrt 18:12 Uhr, Richtung Westbahnhof) und Grüneburgpark:


    An der Holzhausenstraße war der Übergang zur neuen 75 suboptimal: Die 75 fuhr etwa eine halbe Minute vor der Ankunft der M36 ab. Das bleibt hoffentlich ein Einzelfall, denn ich könnte mir vorstellen, dass hier einige Fahrgäste mit Zielen im Westend umsteigen wollen.


    Für die kurze Strecke zwischen "Max-Horkheimer-Straße" und "Miquel-/Hansaallee" (ca. 200 Meter) hat der Bus stolze vier Minuten gebraucht. Grund dafür waren ein hohes Verkehrsaufkommen und die Ampelschaltung. Da die Situation auch im morgendlichen Berufsverkehr nicht anders sein wird, könnte die Hansaallee zur Quelle von Verspätungen werden.


    Die Rückfahrt ab Grüneburgpark um 18:28 verlief reibungslos. Die neue Haltestelle "Miquel-/Hansaallee" der umgeleiteten M36 befindet sich in der Hansaallee auf der Höhe des Gebäudes "Sprach- und Kulturwissenschaften" der Goethe- Universität. Sie besteht seit Mittwoch und wurde in den letzten Tagen schon von der alten 75 angefahren.


    Soweit ich das aus meiner andekdotischen Beobachtung heute sagen kann, scheint auch die Informationskampagne gut funktioniert zu haben: Ich habe jedenfalls keine überraschten Gesichter gesehen, als der Bus auf neuen Wegen fuhr. An den Haltestellen, die bisher ein Dasein als Bedarfshaltestelle gefristet haben, sind sogar Fahrgäste zugestiegen, obwohl die M36 noch nicht überall ausgeschildert war.

    Guten Tag an alle,


    nachdem ich längere Zeit passiv mitgelesen habe, verfasse ich nun meinen ersten Beitrag hier. Als ehemaliger Westend-Anwohner bin ich oft mit den Linien M36 und 75 gefahren. So bietet sich das Thema an.


    Ich frage mich, warum die Linie M36 so weiträumig umgeleitet wird. In Richtung Hainer Weg wäre es doch sogar möglich, den regulären Linienweg beizubehalten, denn der führt über den nicht gesperrten Teil der Bockenheimer Landstraße. In Richtung Westbahnhof wäre es möglich, zwischen "Mitscherlichplatz" und "Bockenheimer Warte" dem Weg der umgeleiteten Linie 75 zu folgen. (Das geht auch in den engen Westend-Straßen, weil auf der M36 keine Gelenkbusse eingesetzt werden.)


    Der bisherige Weg der Linie 75 könnte – abgesehen von der Umleitung ab Palmengarten – erhalten bleiben. Stattdessen wird die 75 de facto eine neue Linie, deren Weg mit der bisherigen Linienführung kaum mehr als die Liniennummer gemeinsam hat.


    Kennt jemand den Grund, warum man sich für diese Linienwege entschieden hat? Oder habe ich hier etwas übersehen?


    Vielen Dank fürs Lesen und beste Grüße