Beiträge von Chris26

    Hier ist noch ein Artikel der Frankfurter Rundschau zur neuen Trasse, der auch die Beweggründe hinter der neuen Wendeschleife erläutert:

    Zitat

    (...) Der geplante Neubau der Wendeschleife diene dazu, dass bei Verkehrsstörungen auf der Heidelberger Straße die Bahnen über das geplante neue Gleisdreieck an der Einmündung der Cooperstraße in die Heidelberger Straße durch das Ludwigshöhviertel zum Wenden oder zur Umleitung über Bessungen fahren könnten. Mit der Vorzugsvariante könne zugleich der Baumbestand größtmöglich geschützt werden. Eine aus betrieblichen Gründen noch vorteilhaftere Wendeschleife an der Heidelberger Straße hätte einen erheblichen Eingriff in Natur und Umwelt zur Folge gehabt. „Der Waldverlust wäre mehr als dreimal so hoch gewesen“, heißt es in der Mitteilung.

    Quelle: https://www.fr.de/rhein-main/d…hoehviertel-90170754.html

    In Zukunft kann man dann bei Störungen oder einer Baustelle zwischen Marienhöhe und Eberstadt die Bahnen der Linien 1, 6, 7 und 8 an der neuen Wendeschleife wenden lassen und so den Verkehr zwischen Marienhöhe und Arheilgen bzw. Hauptbahnhof, zumindest teilweise, aufrechterhalten.

    Ich wundere mich, dass die Vorzugsvariante so festgelegt wurde, ohne dass man sich dazu geäußert hat, wie die Linie 3 nun an der Marienhöhe weitergeführt werden soll. Es liegen meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten auf der Hand.

    1. Weiterführung über die Rhein/Neckar-Straße und Berliner Allee bis zum Hauptbahnhof.

    2. Weiterführung nach Eberstadt.


    Ich vermute, man wird das neue Linienkonzept dann nochmal überarbeiten müssen. Ich glaube ja nicht, dass man einen 10 Minuten Takt der Linie 6 + 10 Minuten-Takt der Linie 7/8 + 20 Minuten Takt der Linie 1 und dann noch eine Weiterführung der Linie 3 bis Eberstadt ebenfalls im 10 Minuten-Takt macht. Zumal man die Linie 6 dann wirklich nicht mehr als Schnellline fahren könnte.

    Ebenso scheint mir die Strecke Marienhöhe-Hauptbahnhof mit der Linie 1 im 20-Minuten-Takt + Linie 3 im 10-Minuten-Takt in der HVZ dann überversorgt.

    Ob man auch die Möglichkeit nutzen wird, entlang der Südanbindung die S3 bis zur Heimstättensiedlung zu verlängern? Wo ja die Gleise eh gelegt werden?

    Die Beste Möglichkeit die Heimstättensiedlung an die S3 anzubinden wäre die Verlängerung zum Südbahnhof. Der liegt nämlich heute schon direkt an der Heimstädtensiedlung. Die Vorteile eines weiteren Bahnhofs an der (eingleisigen) ICE-Strecke erschließt sich mir nicht, zumal die ICE-Stecke bekanntlich im Tunnel verläuft.

    Gerade was Weiterstadt angeht hält sich mein Mitleid bezüglich Lärm in Grenzen. Man hat sich doch selbst genügend Extra-Lärm geschaffen, als man vor einigen Jahren das eigene Gewerbegebiet mit Großansiedlungen wie Seegmüller, Loop5 Shopping Center & Co vollgestellt hat, was Massen an Autofahrern dazu bewegt genau dort hinzufahren. Deshalb musste dann z.B. die Autobahnausfahrt Weiterstadt zum vollständigen Kleeblatt ausgebaut werden, um die Massen an zusätzlichen Fahrzeugen aufzunehmen. Jetzt sieht man sich auf einmal als lärmgeplagtes Opfer.

    Das mit den Bäumen sehe ich nicht so. Warum Bäume in einer halbwegs intakten Struktur opfern, um sie andernorts, wo sie nicht wehtun und nichts nutzen, weil sie nicht in ein regionales Geflecht eingebunden sind, neu zu setzen? Und nur weil das im Straßenbau so üblich ist, wird das nicht besser, sondern eher schlechter. Wenn man eine Schleife hätte haben wollen, die alle Bedürfnisse befriedigt, dann hätte man sie an der Einmündung der Cooperstraße in die Neubausiedlung einplanen sollen. (So war das anfangs auch angedacht.) Aber da man Beton um jeden Preis verbauen will, denn Darmstadt muß wachsen, müssen die Bäume dran glauben, für die dann irgendwo Alibipflänzchen in die Erde gesteckt werden.


    Was soll die Anmerkung "Darmstadt muss wachsen"? Es ist nun mal eine Tatsache, dass der Zuzug nach Darmstadt hoch ist und der Wohnungsmarkt sehr angespannt. Es ist äußerst schwierig in Darmstadt eine Wohnung zu bekommen und die Mieten steigen seit Jahren immer höher. Also muss gebaut werden.

    Wenn ich mir die Stelle anschaue, wo die Wendeschleife gebaut werden soll, so stehen dort ein paar völlig vertrocknete Bäume. Ganz ehrlich: Die werden die nächsten paar Sommer eh nicht überstehen. Das heißt die werden eh früher oder später absterben und dann durch neue (hitzeresistentere) ersetzt werden müssen. Ob die dann die nächsten Trockensommer überstehen, wird sich erst noch zeigen müssen. Da könnte man auch gleich so konsequent sein und stattdessen neuen Bäume an einem anderen Ort pflanzen, wo es günstigere Bedingungen gibt. D.h. wo der Boden in der Lage ist längerfristig Wasser zu speichern.

    Die Stadtverordneten in Darmstadt haben am Donnerstag das neues Straßenbahnkonzept abgesegnet.


    Hier nochmal der frei verfügbare Text der Stadt:

    https://www.darmstadt.de/nachr…r-den-strassenbahnverkehr


    Im zahlungspflichtigen Echo-Artikel steht, dass die Schnelllinie 6 künftig im Stadtgebiet keine Haltestelle mehr auslässt. Dazu wird der SPD Abgeordnete Oliver Lott mit den Worte zitiert, dass die Schnelle 6 "keine Schnelle 6 mehr ist".

    Quelle: https://www.echo-online.de/lok…-durch-darmstadt_22356078


    Also war das Versprechen die Schnelle 6 beizubehalten nur die halbe Wahrheit, bzw. ein Trick um die Gemüter zu besänftigen. Ich vermute mal, dass die 6 dann in Zukunft auch noch an der Marienhöhe halten muss.

    Und man hat ja eine Option auf mehr Fahrzeuge, die Taktverdichtung kann man auch später vornehmen.

    Es dauert ja erst mal bis Oktober 2024, bis die letzten bereits bestellten Straßenbahnen ausgeliefert sind. Wenn das alles so klappt wie geplant. Ich würde vermuten, dass ein großer Teil der Optionen dazu gedacht ist, auch die ST13-Fahrzeuge abzulösen. Die Beiwagen werden ja 2024 auch schon 30 Jahre alt sein und erreichen damit das Ende ihrer vorgesehenen Einsatzzeit. Neue Beiwagen wird es bekanntlich nicht mehr geben. Die ST13 werden 2028 auch 30 Jahre alt. Es wäre nahe liegend den Austausch der ST13 etwas vorzuziehen und dann so 2025-2026 zusammen mit den SB9 auszumustern und gegen ST15 zu ersetzen. Da die Heag 20 ST13 besitzt, bliebe dann noch die Option für 10 weitere Straßenbahntriebwagen zur Taktverdichtung.

    Laut Nahverkehrsplan fährt die Linie 1 weiterhin alle 30 Minuten, Linie 7 und 8 jeweils alle 15 Minuten (genauso wie heute Linie 6 und 7), es gibt also nicht mehr Fahrten nach Eberstadt als heute. Der einzige Unterschied ist dass alle Bahnen an allen Haltestellen halten. Ein 15 Minuten Takt auf der Linie 1 wäre aber absolut wünschenswert (+ ein durchgängiger Betrieb am Wochenende).

    Laut dem Nahverkehrsplan (Seite 154), fährt die Linie 1 morgens zwischen Stunde 4 und 7 im 15 Minuten-Takt, danach aber im 30 Minuten-Takt.

    Insgesamt hat man ja nur vier zusätzliche Bahnen bestellt. Und damit soll dann auch die Linie 2 im 7,5 Minuten-Takt fahren (Stunde 7-17). Damit kann man keine zusätzliche Linien fahren.

    Und das heißt: Entweder kürzere Takte und bessere Anschlüsse oder mehr Platz für solche individuellen nicht-motorisierten Anschlüsse! Am Besten beides ^^!

    Beide Möglichkeit sind in den Darmstädter Straßenbahnen begrenzt. Die Länge der Straßenbahn ist durch den Platz am Luisenplatz begrenzt. Am Platz der Linien 4/5/6/7/8 ist die Länge der Straßenbahnen schon heute maximal ausgenutzt.

    Dass kürzere Takte nicht eben einen besseren ÖPNV bedeuten, sieht man daran, dass die Schnelllinie 6 zu Gunsten eines kürzeren Taktes abgeschafft werden soll. Ein kürzerer Takt bedeutet hier für mich ganz konkret eine längere Fahrtzeit, was den ÖPNV nicht attraktiver macht.

    Im übrigen dürfte durch ein immer dichter befahrenes Netz die Pünktlichkeit weiter abnehmen. Man sieht das heute schon an Knotenpunkten wie dem Luisenplatz. Hier müssen Straßenbahnen der oben genannten Linien öfter mal warten, da die Haltestelle schon von einer anderen Linie belegt ist. Auch hier sieht man, dass die Möglichkeit von Taktverdichtungen auf dem aktuellen Netz begrenzt ist. Die einzige langfristige Lösung wäre hier das Netz so umzustricken, dass längere Straßenbahnzüge möglich wären.

    Doch, ich schimpfe auf die bösen Fahrgäste, die ihr Rad in der Bahn mitnehmen. Ich könnte auch mein Rad in der Bahn mitnehmen und tue es nicht, weil ich sehe, dass die Kapazitäten nicht ausreichen. Ich habe überhaupt nicht in Frage gestellt, dass es bequem ist, sein Rad in der Bahn mitzunehmen. Es ist bequem und egoistisch! Genauso wie das Autofahren.

    Wenn ich zur Arbeit gehe, laufe ich zunächst von zu Hause ca. 700 Meter zur Haltestelle und später nochmal 1 km von der Zielhaltestelle bis zur Arbeit. Das schafft man zu Fuß in 10 bzw. 12 Minuten. Wer Fahrrad fahren will, soll die ganze Strecke mit dem Fahrrad fahren.

    Ein Sonderfall ist meiner Meinung nach die Strecke Innenstadt-Eberstadt. Dort sind die Bahnen, auch am Wochenende, oft enorm voll und aufgrund der relativ langen Strecke muss man oft relativ lange stehen. Dort hilft aber wohl nur eine Taktverdichtung, die aber meines Wissens leider nicht geplant ist.

    Im Prinzip wäre es konsequent die Linie 6 abends zwei Stunden länger und am Wochenende (zumindest am Samstag) fahren zu lassen. Das will man meiner Ansicht nach nicht, da man ja die Linie 6 bekanntlich einstellen und dabei gleichzeitig den Takt der anderen Linie (7 und 8 ) erhöhen will. Das soll den Leuten dann als Paket verkauft werden, damit es nicht so viel Beschwerden wegen des Wegfalls der Schnelllinie gibt. Würde man jetzt schon den Takt erhöhen, so würden die Leute merken, dass sie veräppelt werden.

    Natürlich. Aber Du mußt Dir auch die Frage stellen, wie Du bei weiter steigenden Fahrgastzahlen die Beförderung sicherstellen willst. Dann kommen auch die gestiegenen Sondernutzungen (Rollstühle, Kinderwagen) hinzu, das geht auch zu Lasten der Sitzplätze.

    Das Problem sind meiner Beobachtung nach weniger Rollstühle und Kinderwagen, als die Fahrräder. Für mich ein Dauer-Ärgernis in der Darmstädter Straßenbahn. Die Kapazität ist definitiv nicht vorhanden. Trotzdem lässt man Fahrräder kostenlos mitfahren. Es gibt ja aktuell wieder eine Kampagne "Fair fährt vor", in der Praxis hält sich aber keiner daran und Fahrräder werden notfalls auch in den Gang gestellt.

    Die Erweiterung der Stehplatz-Kapazitäten dürfte dazu führen, dass noch mehr Leute ihre Fahrräder mit in die Bahn nehmen, wodurch die Anzahl der beförderten Personen dann eher abnimmt.

    Ich wundere mich ja schon, von was manche Leute hier träumen. Direktzüge von Frankfurt nach Pfungstadt mit Diesellok und Doppelstockwagen. Wer braucht das? Es sieht doch so aus: Der Bahnhof Darmstadt-Eberstadt liegt praktisch an der Grenze zu Pfungstadt. Die Strecke der eigentlichen Pfungstadt-Bahn Eberstadt-Pfungstadt ist gerade mal 1,8 km. Der Eberstädter Bahnhof wird gerade renoviert. Vor dem Bahnhof fahren die Busse Eberstadt-Pfungstadt im 15 Minuten-Takt ab. Wie wird das ÖPNV-Angebot während des Hessentages 2023 aussehen?


    - Lokale Besucher aus Darmstadt und Umgebung können mit der Straßenbahn nach Eberstadt fahren und dann mit dem P-Bus weiter nach Pfungstadt. Ebenso ist eine Verbindung über den Darmstädter Hauptbahnhof über die Pfungstadt-Bahn möglich.


    - Besucher aus Frankfurt oder aus der weiteren Umgebung können ab Frankfurt mit der Main-Neckar-Bahn bis Eberstadt fahren. Von dort kann man entweder mit der Pfungstadt-Bahn oder mit dem P-Bus weiterfahren. Bei einem Fest wie dem Heinerfest oder dem Schlossgrabenfest in Darmstadt kommt man auch nicht mit der Ankunft im Darmstädter Hauptbahnhof gleich auf dem Fest an, sondern muss mit Bus oder Straßenbahn bis in die Innenstadt fahren. Analog ist dies bei einer Ankunft im Eberstädter Bahnhof zum Hessentag zu sehen. Der Besucher kommt am Eberstädter Bahnhof mit der RB aus Frankfurt an und kann sich aussuchen, ob er mit dem P-Bus, der alle 15 Minuten fährt, oder mit der Pfungstadt-Bahn, die zum 30-Minuten-Takt verdichtet ist, zum Fest fährt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man den P-Bus dann zu Spitzenzeiten im 7,5 bis 5-Minuten-Takt fahren lässt. Dadurch sollte genügend Kapazität vorhanden sein. Das kommt auch der Verbindung über die Straßenbahn aus Darmstadt zu gute. Während des Festes könnte man neben der stündlichen RB Frankfurt-Mannheim/Heidelberg auch den stündlichen RE Frankfurt-Mannheim in Eberstadt halten lassen. Der RE fährt ja ab nächsten Sonntag stündlich. Dann hätte man ab Frankfurt nach Eberstadt mindestens einen 30-Minuten-Takt.


    - Besucher aus Richtung Wiesbaden oder Aschaffenburg können ab Darmstädter Hauptbahnhof die Pfungstadt-Bahn nutzen.


    - Besucher aus dem Odenwald können direkt mit der Pfungstadt-Bahn bis Pfungstadt fahren.

    Irgendjemand fühlt sich doch immer gestört. Wenn es keine landwirtschaftlichen Flächen, sondern Grünflächen sind, gibt es sicher etliche Leute, die gegen eine Bebauung sind, weil man die zum spazieren gehen, mit oder ohne Hund, etc nutzen kann. Es gibt Leute, denen passt es nicht, wenn in ihrer Nähe ein Straßenbahndepot gebaut werden soll. Das könnte ja Lärm verursachen, die Gegend verschandeln, etc. und dadurch das eigene Haus am Ende weniger Wert sein. Also wird dagegen vorgegangen und Gründe gesucht, die gegen die Nutzung sprechen könnten und in der Bevölkerung Stimmung gemacht.

    Erstmal abwarten, ob das mit der Verlagerung was wird. Bei der heutigen Verhinderungspolitik wohl eher nicht. In Heidelberg ist vor kurzem der Umzug des Straßenbahndepots abgeblasen worden, nachdem einige Bürger dagegen vorgegangen sind. Es wären Grünflächen verloren gegangen. Das reicht heute schon. In Darmstadt wird wohl ähnliches zu erwarten sein. Laut Echo-Artikel wollen Landwirte im Areal "seltene Tiere" entdeckt haben, die nicht ohne weiteres umgesiedelt werden könne. Näheres steht dort nicht.

    Wenn man sich nochmal die erste Pressemitteilung aus dem Anfang diesen Fadens ansieht:


    https://www.heagmobilo.de/de/p…ktrobusse-des-herstellers


    Da wollte die Heag im Frühjahr 2018 die ersten beiden Elektrobusse in den Linienbetrieb nehmen. Jetzt wird es wohl mindestens Sommer oder Herbst 2020 werden, bis die ersten E-Busse in den Linienbetrieb gehen. Ob das noch was wird, mit der Umstellung der gesamten Flotte bis 2025?

    Eine andere Möglichkeit wäre ein Pendel Heidelberg-Friedrichsfeld einzurichten und den RE dort halten zu lassen. Die RB könnte in Heidelberg auch etwas früher losfahren (2-3 Minuten), so dass dann eine Umstiegsmöglichkeit in den RE besteht.


    Wenn man z.B. die Strecke Heidelberg-Darmstadt fahren möchte, sind die Tarifmöglichkeiten ja nicht gerade günstig. Entweder man fährt mit der RB, die für die 60 km 1 Stunde und 8 Minuten benötigt und bezahlt dafür 14,90 Euro (DB C-Tarif).

    Der IC mit 35 Minuten ist für 16,50 Euro ist nicht viel teuere. Allerdings fährt der IC jetzt nun noch alle 2 Stunden. Die Linie 26 wurde ja auf ICE umgestellt. Für den werden dann auf der Strecke 19,50 Euro fällig.

    Da wäre es schon wünschenswert, wenn man den RE auch ab Heidelberg nutzen könnte. Ebenso wäre es notwendig, dass der RMV und der VRN entsprechende Übergangstarife schaffen würde. Das wird schon seit Jahren gefordert, leider tut sich nichts.

    Wie lange wartet man schon darauf das die Bildschirme auch in die SB 9 kommen?

    Sind doch schon eingebaut. Jedenfalls in den Beiwagen, mit denen ich zuletzt gefahren bin. Allerdings finde ich Lösung nicht gelungen. Die Bildschirme befinden sich in der Mitte der Wagen. Ein großer Teil der Fahrgäste hat keinen Sichtkontakt zu den Bildschirmen. Wer in der vorderen Hälfte der Beiwagen in Fahrtrichtung sitzt, wird womöglich gar nicht wahrnehmen, dass da Bildschirme eingebaut sind.

    Die Verspätung der SL 6 zwischen Bessungen und Stadtmitte ist in meinen Augen eher auf dem Abschnitt ab der Landskronstraße zu sehen: seit der Umgestaltung der Heidelberger Straße stehen die Züge in der Tat in der HVZ öfters im Rückstau VOR der Haltestelle Bessunger Straße, u. a. auch, weil die Autos am "rot"-zeigenden Voranzeiger stehen bleiben müssen, der eigentlich dafür gedacht ist die Haltestelle autofrei zu halten, NACHDEM die Tram eingefahren sein sollte.

    Dies trifft natürlich dann genauso die Linien 1 und 7. Nur soll auf diese Weise die Linie 6 schlecht gemacht werden, weil man unbedingt deren Abschaffung durchsetzen will.

    Wenn man es in dieser Stadt mit der Verkehrswende ernst meinen würde, so würde man die Parkplätze an der Stelle an der Heidelberger Straße entfernen und eine eigene Spur für die Straßenbahn errichten.