Beiträge von Chris26

    Und man hat ja eine Option auf mehr Fahrzeuge, die Taktverdichtung kann man auch später vornehmen.

    Es dauert ja erst mal bis Oktober 2024, bis die letzten bereits bestellten Straßenbahnen ausgeliefert sind. Wenn das alles so klappt wie geplant. Ich würde vermuten, dass ein großer Teil der Optionen dazu gedacht ist, auch die ST13-Fahrzeuge abzulösen. Die Beiwagen werden ja 2024 auch schon 30 Jahre alt sein und erreichen damit das Ende ihrer vorgesehenen Einsatzzeit. Neue Beiwagen wird es bekanntlich nicht mehr geben. Die ST13 werden 2028 auch 30 Jahre alt. Es wäre nahe liegend den Austausch der ST13 etwas vorzuziehen und dann so 2025-2026 zusammen mit den SB9 auszumustern und gegen ST15 zu ersetzen. Da die Heag 20 ST13 besitzt, bliebe dann noch die Option für 10 weitere Straßenbahntriebwagen zur Taktverdichtung.

    Laut Nahverkehrsplan fährt die Linie 1 weiterhin alle 30 Minuten, Linie 7 und 8 jeweils alle 15 Minuten (genauso wie heute Linie 6 und 7), es gibt also nicht mehr Fahrten nach Eberstadt als heute. Der einzige Unterschied ist dass alle Bahnen an allen Haltestellen halten. Ein 15 Minuten Takt auf der Linie 1 wäre aber absolut wünschenswert (+ ein durchgängiger Betrieb am Wochenende).

    Laut dem Nahverkehrsplan (Seite 154), fährt die Linie 1 morgens zwischen Stunde 4 und 7 im 15 Minuten-Takt, danach aber im 30 Minuten-Takt.

    Insgesamt hat man ja nur vier zusätzliche Bahnen bestellt. Und damit soll dann auch die Linie 2 im 7,5 Minuten-Takt fahren (Stunde 7-17). Damit kann man keine zusätzliche Linien fahren.

    Und das heißt: Entweder kürzere Takte und bessere Anschlüsse oder mehr Platz für solche individuellen nicht-motorisierten Anschlüsse! Am Besten beides ^^!

    Beide Möglichkeit sind in den Darmstädter Straßenbahnen begrenzt. Die Länge der Straßenbahn ist durch den Platz am Luisenplatz begrenzt. Am Platz der Linien 4/5/6/7/8 ist die Länge der Straßenbahnen schon heute maximal ausgenutzt.

    Dass kürzere Takte nicht eben einen besseren ÖPNV bedeuten, sieht man daran, dass die Schnelllinie 6 zu Gunsten eines kürzeren Taktes abgeschafft werden soll. Ein kürzerer Takt bedeutet hier für mich ganz konkret eine längere Fahrtzeit, was den ÖPNV nicht attraktiver macht.

    Im übrigen dürfte durch ein immer dichter befahrenes Netz die Pünktlichkeit weiter abnehmen. Man sieht das heute schon an Knotenpunkten wie dem Luisenplatz. Hier müssen Straßenbahnen der oben genannten Linien öfter mal warten, da die Haltestelle schon von einer anderen Linie belegt ist. Auch hier sieht man, dass die Möglichkeit von Taktverdichtungen auf dem aktuellen Netz begrenzt ist. Die einzige langfristige Lösung wäre hier das Netz so umzustricken, dass längere Straßenbahnzüge möglich wären.

    Doch, ich schimpfe auf die bösen Fahrgäste, die ihr Rad in der Bahn mitnehmen. Ich könnte auch mein Rad in der Bahn mitnehmen und tue es nicht, weil ich sehe, dass die Kapazitäten nicht ausreichen. Ich habe überhaupt nicht in Frage gestellt, dass es bequem ist, sein Rad in der Bahn mitzunehmen. Es ist bequem und egoistisch! Genauso wie das Autofahren.

    Wenn ich zur Arbeit gehe, laufe ich zunächst von zu Hause ca. 700 Meter zur Haltestelle und später nochmal 1 km von der Zielhaltestelle bis zur Arbeit. Das schafft man zu Fuß in 10 bzw. 12 Minuten. Wer Fahrrad fahren will, soll die ganze Strecke mit dem Fahrrad fahren.

    Ein Sonderfall ist meiner Meinung nach die Strecke Innenstadt-Eberstadt. Dort sind die Bahnen, auch am Wochenende, oft enorm voll und aufgrund der relativ langen Strecke muss man oft relativ lange stehen. Dort hilft aber wohl nur eine Taktverdichtung, die aber meines Wissens leider nicht geplant ist.

    Im Prinzip wäre es konsequent die Linie 6 abends zwei Stunden länger und am Wochenende (zumindest am Samstag) fahren zu lassen. Das will man meiner Ansicht nach nicht, da man ja die Linie 6 bekanntlich einstellen und dabei gleichzeitig den Takt der anderen Linie (7 und 8 ) erhöhen will. Das soll den Leuten dann als Paket verkauft werden, damit es nicht so viel Beschwerden wegen des Wegfalls der Schnelllinie gibt. Würde man jetzt schon den Takt erhöhen, so würden die Leute merken, dass sie veräppelt werden.

    Natürlich. Aber Du mußt Dir auch die Frage stellen, wie Du bei weiter steigenden Fahrgastzahlen die Beförderung sicherstellen willst. Dann kommen auch die gestiegenen Sondernutzungen (Rollstühle, Kinderwagen) hinzu, das geht auch zu Lasten der Sitzplätze.

    Das Problem sind meiner Beobachtung nach weniger Rollstühle und Kinderwagen, als die Fahrräder. Für mich ein Dauer-Ärgernis in der Darmstädter Straßenbahn. Die Kapazität ist definitiv nicht vorhanden. Trotzdem lässt man Fahrräder kostenlos mitfahren. Es gibt ja aktuell wieder eine Kampagne "Fair fährt vor", in der Praxis hält sich aber keiner daran und Fahrräder werden notfalls auch in den Gang gestellt.

    Die Erweiterung der Stehplatz-Kapazitäten dürfte dazu führen, dass noch mehr Leute ihre Fahrräder mit in die Bahn nehmen, wodurch die Anzahl der beförderten Personen dann eher abnimmt.

    Ich wundere mich ja schon, von was manche Leute hier träumen. Direktzüge von Frankfurt nach Pfungstadt mit Diesellok und Doppelstockwagen. Wer braucht das? Es sieht doch so aus: Der Bahnhof Darmstadt-Eberstadt liegt praktisch an der Grenze zu Pfungstadt. Die Strecke der eigentlichen Pfungstadt-Bahn Eberstadt-Pfungstadt ist gerade mal 1,8 km. Der Eberstädter Bahnhof wird gerade renoviert. Vor dem Bahnhof fahren die Busse Eberstadt-Pfungstadt im 15 Minuten-Takt ab. Wie wird das ÖPNV-Angebot während des Hessentages 2023 aussehen?


    - Lokale Besucher aus Darmstadt und Umgebung können mit der Straßenbahn nach Eberstadt fahren und dann mit dem P-Bus weiter nach Pfungstadt. Ebenso ist eine Verbindung über den Darmstädter Hauptbahnhof über die Pfungstadt-Bahn möglich.


    - Besucher aus Frankfurt oder aus der weiteren Umgebung können ab Frankfurt mit der Main-Neckar-Bahn bis Eberstadt fahren. Von dort kann man entweder mit der Pfungstadt-Bahn oder mit dem P-Bus weiterfahren. Bei einem Fest wie dem Heinerfest oder dem Schlossgrabenfest in Darmstadt kommt man auch nicht mit der Ankunft im Darmstädter Hauptbahnhof gleich auf dem Fest an, sondern muss mit Bus oder Straßenbahn bis in die Innenstadt fahren. Analog ist dies bei einer Ankunft im Eberstädter Bahnhof zum Hessentag zu sehen. Der Besucher kommt am Eberstädter Bahnhof mit der RB aus Frankfurt an und kann sich aussuchen, ob er mit dem P-Bus, der alle 15 Minuten fährt, oder mit der Pfungstadt-Bahn, die zum 30-Minuten-Takt verdichtet ist, zum Fest fährt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man den P-Bus dann zu Spitzenzeiten im 7,5 bis 5-Minuten-Takt fahren lässt. Dadurch sollte genügend Kapazität vorhanden sein. Das kommt auch der Verbindung über die Straßenbahn aus Darmstadt zu gute. Während des Festes könnte man neben der stündlichen RB Frankfurt-Mannheim/Heidelberg auch den stündlichen RE Frankfurt-Mannheim in Eberstadt halten lassen. Der RE fährt ja ab nächsten Sonntag stündlich. Dann hätte man ab Frankfurt nach Eberstadt mindestens einen 30-Minuten-Takt.


    - Besucher aus Richtung Wiesbaden oder Aschaffenburg können ab Darmstädter Hauptbahnhof die Pfungstadt-Bahn nutzen.


    - Besucher aus dem Odenwald können direkt mit der Pfungstadt-Bahn bis Pfungstadt fahren.

    Irgendjemand fühlt sich doch immer gestört. Wenn es keine landwirtschaftlichen Flächen, sondern Grünflächen sind, gibt es sicher etliche Leute, die gegen eine Bebauung sind, weil man die zum spazieren gehen, mit oder ohne Hund, etc nutzen kann. Es gibt Leute, denen passt es nicht, wenn in ihrer Nähe ein Straßenbahndepot gebaut werden soll. Das könnte ja Lärm verursachen, die Gegend verschandeln, etc. und dadurch das eigene Haus am Ende weniger Wert sein. Also wird dagegen vorgegangen und Gründe gesucht, die gegen die Nutzung sprechen könnten und in der Bevölkerung Stimmung gemacht.

    Erstmal abwarten, ob das mit der Verlagerung was wird. Bei der heutigen Verhinderungspolitik wohl eher nicht. In Heidelberg ist vor kurzem der Umzug des Straßenbahndepots abgeblasen worden, nachdem einige Bürger dagegen vorgegangen sind. Es wären Grünflächen verloren gegangen. Das reicht heute schon. In Darmstadt wird wohl ähnliches zu erwarten sein. Laut Echo-Artikel wollen Landwirte im Areal "seltene Tiere" entdeckt haben, die nicht ohne weiteres umgesiedelt werden könne. Näheres steht dort nicht.

    Wenn man sich nochmal die erste Pressemitteilung aus dem Anfang diesen Fadens ansieht:


    https://www.heagmobilo.de/de/p…ktrobusse-des-herstellers


    Da wollte die Heag im Frühjahr 2018 die ersten beiden Elektrobusse in den Linienbetrieb nehmen. Jetzt wird es wohl mindestens Sommer oder Herbst 2020 werden, bis die ersten E-Busse in den Linienbetrieb gehen. Ob das noch was wird, mit der Umstellung der gesamten Flotte bis 2025?

    Eine andere Möglichkeit wäre ein Pendel Heidelberg-Friedrichsfeld einzurichten und den RE dort halten zu lassen. Die RB könnte in Heidelberg auch etwas früher losfahren (2-3 Minuten), so dass dann eine Umstiegsmöglichkeit in den RE besteht.


    Wenn man z.B. die Strecke Heidelberg-Darmstadt fahren möchte, sind die Tarifmöglichkeiten ja nicht gerade günstig. Entweder man fährt mit der RB, die für die 60 km 1 Stunde und 8 Minuten benötigt und bezahlt dafür 14,90 Euro (DB C-Tarif).

    Der IC mit 35 Minuten ist für 16,50 Euro ist nicht viel teuere. Allerdings fährt der IC jetzt nun noch alle 2 Stunden. Die Linie 26 wurde ja auf ICE umgestellt. Für den werden dann auf der Strecke 19,50 Euro fällig.

    Da wäre es schon wünschenswert, wenn man den RE auch ab Heidelberg nutzen könnte. Ebenso wäre es notwendig, dass der RMV und der VRN entsprechende Übergangstarife schaffen würde. Das wird schon seit Jahren gefordert, leider tut sich nichts.

    Wie lange wartet man schon darauf das die Bildschirme auch in die SB 9 kommen?

    Sind doch schon eingebaut. Jedenfalls in den Beiwagen, mit denen ich zuletzt gefahren bin. Allerdings finde ich Lösung nicht gelungen. Die Bildschirme befinden sich in der Mitte der Wagen. Ein großer Teil der Fahrgäste hat keinen Sichtkontakt zu den Bildschirmen. Wer in der vorderen Hälfte der Beiwagen in Fahrtrichtung sitzt, wird womöglich gar nicht wahrnehmen, dass da Bildschirme eingebaut sind.

    Die Verspätung der SL 6 zwischen Bessungen und Stadtmitte ist in meinen Augen eher auf dem Abschnitt ab der Landskronstraße zu sehen: seit der Umgestaltung der Heidelberger Straße stehen die Züge in der Tat in der HVZ öfters im Rückstau VOR der Haltestelle Bessunger Straße, u. a. auch, weil die Autos am "rot"-zeigenden Voranzeiger stehen bleiben müssen, der eigentlich dafür gedacht ist die Haltestelle autofrei zu halten, NACHDEM die Tram eingefahren sein sollte.

    Dies trifft natürlich dann genauso die Linien 1 und 7. Nur soll auf diese Weise die Linie 6 schlecht gemacht werden, weil man unbedingt deren Abschaffung durchsetzen will.

    Wenn man es in dieser Stadt mit der Verkehrswende ernst meinen würde, so würde man die Parkplätze an der Stelle an der Heidelberger Straße entfernen und eine eigene Spur für die Straßenbahn errichten.

    Also nochmal um das klar zu stellen: Der Verzicht auf die Direktfahrten nach Frankfurt mit den Wagen der Odenwaldbahn würde zusätzliche Kapazitäten auf der Odenwaldbahn bedeuten. In der Zeit in der die Triebwagen nach Frankfurt und zurück fahren, können sie schon wieder Züge in Richtung Odenwald verstärken. Darum geht es bei meinem Vorschlag. Natürlich könnte man auch den Umstieg am Darmstädter Hauptbahnhof machen, wenn das im Nordbahnhof aus technischen Gründen nicht möglich ist. Meine Annahme ist grundsätzlich, dass das Problem der überfüllten Züge so hoch ist, dass man lieber etwas längere Fahrzeiten und ein Umstieg in Darmstadt in Kauf nehmen würde, wenn dafür dann die Züge nicht mehr so voll wären.

    Grundsätzlich ist die langfristige Lösung:

    1. Bahnsteige verlängern

    2. Nach Möglichkeit die Strecke elektrifizieren

    3. Neue und längere (elektrische) Triebwagen anschaffen

    4. Ausbau der Streckeninfrastruktur.

    Das ganze wird aber nicht vor 2028 umsetzbar sein. Daher braucht es für die Übergangszeit Lösungen, wie man mit den vorhandenen Kapazitäten auskommt und wie man sie ergänzen kann. Mein Vorschlag wäre ein solcher.

    Im Artikel steht auch, dass die Kombination aus den Linien 1, 7 und 8 zwischen 4 und 22 Uhr einen 7,5 Minuten-Takt zwischen Rhein-Neckarstr und Eberstadt bieten soll. Das würde dafür sprechen, dass die Linie 7 nur im 30 Minuten Takt fährt. Immer 15 Minuten nach der 1. Vielleicht fährt die 5 dafür öfter.

    In jedem Fall wäre es eine Verschlechterung der Taktung auf der Verbindung Luisenplatz-Eberstadt. Aber wahrscheinlich geht man davon aus, dass die Fahrgastzahlen nach der Einstellung der 6 eh zurückgehen.X(

    Es ist mir durchaus bewusst, dass die Direktfahrten nach Frankfurt ein Komfortgewinn und wichtig sind. Deshalb würde ich den Verzicht auch nur für eine Übergangszeit vorschlagen. Wenn die Leute auf der Strecke ständig mit überfüllten Zügen und u.a. daraus resultierenden Verspätungen zu tun haben, ist das meiner Meinung nach eine Einschränkung, die zu verkraften wäre.

    Wie von mir oben schon erwähnt, müssten die Direktfahrten durch neue Pendelfahrten Darmstadt-Nord - Frankfurt ersetzt werden, die dann bei Verspätungen der Odenwaldbahn auf diese warten, so dass das Anschlussrisiko entfallen würde.

    Ich wollte nochmal einen ganz anderen Vorschlag für die Übergangszeit in den Raum werfen: Der Verzicht auf Direktfahrten nach Frankfurt. Angesichts der angespannten Situation würde ich vorschlagen, auf die Direktfahrten von Darmstadt Nord nach Frankfurt zu verzichten. Stattdessen fahren die Züge zum Darmstädter Hauptbahnhof. Zusätzlich würde ich ab Darmstadt Nord Pendelfahrten Darmstadt-Nord-Frankfurt Hauptbahnhof mit (gebrauchten) Elektrotriebwagen vorschlagen. Dies könnte z.B. die Baureihe 425 sein. Die Fahrten müssten natürlich mit der Odenwaldbahn abgestimmt sein, so dass bei eventuellen Verspätungen gewartet wird. Die Fahrzeuge sollte am gleichen Bahnsteig gegenüber warten, so dass das Umsteigen unbeschwerlich ist.

    Auf dem Ostast könnte man ähnlich vorgehen. Dadurch hätte man sofort erheblich mehr Kapazitäten auf der eigentlichen Odenwaldbahn frei. Zusätzlich wären die Fahrten umweltfreundlicher, da auf den Einsatz von Dieselfahrzeugen verzichtet werden kann.

    Außerhalb der Hauptverkehrszeiten, wie z.B. Abends und am Wochenende könnte man natürlich weiterhin Direktfahrten nach Frankfurt anbieten.

    Mit Elektrifizierung tut sich die Bahn auch irgendwie schwer, wo selbst hochbelastete Hauptstrecken im Dieselbetrieb befahren werden oder laaange Zeit befahren wurden.

    Also erst langfristig.

    In Baden-Württemberg wurden in den letzen Jahren aber auch etliche Nebenstrecken elektrifiziert. Beispielsweise die Elsenztalbahn mit der Schwarzbachtalbahn (Meckesheim-Aglasterhausen). Oder auch verschiedene Strecken der AVG wie Murgtalbahn (Rastatt-Freudenstadt), Bruchsal-Odenheim, usw. Es ist also nicht so, dass nur hochbelastete Hauptstrecken elektrifiziert werden.

    Der politische Wille dazu Bahnstrecken zu elektrifizieren ist durch die Klimadiskussion heute dringender denn je. Ich denke nicht, dass die Odenwaldbahn nach 2028 noch mit Diesel-Fahrzeugen fahren wird.

    Dieselfahrzeuge sollen jedenfalls ab 2024 nicht mehr angeschafft werden. Siehe:


    Die großen Akteure und Aufgabenträger innerhalb des ÖPNV fordern demnach mit einer gemeinsamen Absichtserklärung den Verzicht bei der Neuanschaffung von Loks und Triebfahrzeugen mit Dieselantrieb ab 2024. Die verbliebenen Dieselstrecken in Deutschland sollen danach natürlich keinesfalls auf dem Abstellgleis münden, sondern mit alternativen Antriebstechniken bedient werden.

    (....)

    „Ich will mich beim Bund für ein Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Bahnlinien mit hessischer Beteiligung einsetzen, das auch die Elektrifizierung von Nahverkehrsstrecken einbezieht“, antwortete Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir auf eine aktuelle Anfrage der Allianz pro Schiene. „Für Hessen könnten dieses die Lahntalbahn und die Odenwaldbahn sein."

    Meiner Meinung sollte man Leute entlassen, die solche Vorschläge bringen. Den ÖPNV macht man nicht attraktiver, indem man ihn verlangsamt. Die Schnelllinie 6 ist für viele ein Hauptgrund zwischen Darmstadt und Eberstadt die Straßenbahn zu nutzen. Das ist einfach nicht wegzudiskutieren. In dem Artikel wird mit Lügen (neudeutsch: Fake-News) argumentiert. So wird die schlechte Pünktlichkeit vorgeschoben. Als häufiger Nutzer der Linie 6 kann ich das so nicht nachvollziehen. Natürlich kommen Verspätungen vor und wenn sich dann z.B. auf dem Weg nach Eberstadt noch die Linie 1 dazwischen schiebt, so kommt es zu weiteren Verspätungen. Trotzdem möchte ich die Linie 6 nicht missen. In den aller meisten Fällen klappt die Fahrt aber ohne Probleme und man ist deutlich zügiger unterwegs.

    Im Artikel wird z.B. behauptet "Zwischen Bessunger Straße und Rhein/Neckarstrasse vespätet sich die Schnelle 6 um mehr als 4 Minuten". Wie soll das bitte schön gehen? Selbst wenn die 6 auf diesem Abschnitt von einer 1 oder 7 ausgebremst wird, so kann das höchstens 2 Minuten ausmachen. Das ist auf dem Abschnitt die Fahrtzeit-Differenz zwischen der 6 und der anderen Linien.

    Weiteres Zitat: "Die Linie 6 wird eingestampft und fährt nicht unter altem Namen mit ihrem schlechten Image einfach weiter."

    Wer sagt denn, das die Linie 6 ein schlechtes Image hat. Ich kenne nur Leute, die der Linie 6 ein gutes Image ausstellen würden. Ich würde behaupten die Linie 6 ist die Linie mit dem besten Image in Darmstadt. Aber: Es wird halt einfach mal etwas behauptet.

    Donald Trump wäre sicherlich Stolz auf solche Typen: "Great Guys!"

    Dazu wurden dann Ausweitungen der Fahrtzeiten in Aussicht gestellt - auch zwischen Eberstadt und Alsbach - und diese mit dem Linienumbau verknüpft. Konkret: Linie 8 bis 22 Uhr bis Alsbach im 15 Minuten Takt.

    Weiter Linieänderungen:

    Linie 4 fährt von Arheilgen über den Willy-Brandt-Platz-Bismarkstrasse zum Hauptbahnhof und nach Griesheim. Nicht mehr über den Luisenplatz

    Linie 7 fährt ab Eberstadt über Luisenplatz nach Kranichstein.

    Linie 8: Wie bisher