Beiträge von Chris26

    Ein Fazit bleibt: Das 9 Euro-Ticket ist meiner Meinung nach der klare Beweis, dass die Bundesregierung hier schlichtweg etwas ins Leben gerufen hat, was mit Realität nichts zutun hat. Mit dem heutigen Nahverkehr gibt es keine Reserven mehr. Zusammengekürzte Bahnsteige, für jede Linie ein anderer Betreiber mit anderen Fahrzeugen. Da kann man eben nicht schnell mal Fahrzeuge von einer anderen Linie umsetzen (früher war das kein großes Problem).

    Natürlich. Früher war eh immer alles besser. Deshalb hatte man damals 1995 mit der Einführung des Schönen-Wochenende-Tickets für damals 15 DM gar keine Probleme gehabt ;-)

    Es gab noch längere Bahnsteige, Betreiber war meist immer die DB mit entweder n-Wagen-Zügen oder BR 628. Trotzdem hatte man damals praktisch die identischen Probleme wie heute auch.

    Da jetzt gute Chancen bestehen, dass die Grünen in NRW mit in der Regierung sind, sind Nachverhandlungen denkbar.

    Bis dort die Regierung gebildet, ein Koalitionsvertrag verhandelt, unterschrieben und ein neuer Verkehrsminister vereidigt ist, werden noch etliche Wochen vergehen. Und der neue Verkehrsminister müsste dann auch erstmal in Verhandlung mit der DB gehen. Da sehe ich bestenfalls noch für August Chancen für eine Änderung.

    Nehmen wir mal das Beispiel gestern hier aus dem Regionalfernsehen: Alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern aus Bergisch-Gladbach. Will nach Köln in den Zoo. Kostet heute, für alle drei hin und zurück 12,70€ (2 Fahrten auf Mobil-Pass-Streifenkarte und 4 x Kinderfahrschein). Hat sie einmal das 9€-Ticket für sich und ihre Kinder gekauft, kann sie ohne Zusatzkosten in den Zoo fahren.


    Blöd an der Argumentation: Die Eintrittskarten für den Kölner Zoo enthalten bereits ein Nahverkehrsticket für Hin- und Rückfahrt.

    Vielleicht hat sie Jahreskarten für den Zoo. Da ist da ÖPNV-Ticket dann wohl nicht dabei.

    Ich frage mich bei der Diskussion hier ab und an, wie das zusammen passt, dass einerseits prophezeit wird, dass ja sowieso niemand wegen des 9€ Tickets auf den ÖPNV umsteigt, andererseits aber gesagt wird, die Züge werden alle völlig überfüllt sein. Eins von beidem wird sich als falsch / übertrieben herausstellen und egal was von beidem es ist, es ist eine gute Sache.

    Hat hier irgendjemand geschrieben, dass niemand umsteigen wird? Ich denke, dass viele umsteigen werden, allerdings nur solange das 9-Euro-Ticket gültig ist und nicht dauerhaft. Einer der Gründe ist sicherlich, dass viele Autofahrer den ÖPNV als zu teuer empfinden. Wenn ich mir beispielsweise eine Fahrkarte im C-Tarif für eine Entfernung 100 km kaufe, so zahle ich ca. 24 Euro. Das ist trotz gestiegener Spritkosten immer noch deutlich teurer als mit dem Auto. Zumindest wenn ich eh ein Auto zur Verfügung habe und daher nur das reine Benzingeld rechne. Das mag vielleicht eine Milchmädchenrechnung sein, aber so rechnen die meister Leute eben.

    Das nächste Problem den ÖPNV sind die komplexen Tarifsysteme, die gerade für Leute, die sonst nicht den ÖPNV benutzen schwer zu durchblicken sind. Und jeder Verkehrsverbund hat sein eigenes Tarifsystem, das dann auch noch gelegentlich angepasst wird. Beispiel VRN: Früher gab es 24-Stunden-Tickets, dann wurden diese in Tagestickets für 1,2,3,4 oder 5 Personen geändert. Seit diesem Jahr gibt es wieder ein neues System mit Tages-Ticket für 1 Person, Tages-Ticket Familie und Tages-Ticket für bis zu 5 Personen. Wenn zwei (befreundete) Erwachsene Personen zusammen fahren wollen, so müssen sie sich ein Tages-Ticket Familie kaufen. Auch wenn sie gar keine Familie sind. Ich hatte mir das auch erstmal genau durchlesen müssen, bis ich verstanden hatte, wie das mit "Familie" gemeint ist.

    Hier macht es das 9-Euro-Ticket für viele Leute natürlich deutlich einfacher. Es spart den Leuten sich mit komplexen Tarifsystemen / Waben / Übergangsregelungen zu anderen Verkehrsverbünden, etc auseinandersetzen zu müssen. Einfach 9-Euro-Ticket kaufen und losfahren.

    Doch jeder, der im Anschluss feststellt, dass sich seit seiner führerschein-/autolosen Jugendzeit was getan hat im ÖPNV und man ja doch ganz brauchbar damit von A nach B kommt, bleibt möglicherweise auch nach dem Ende der Kampagne dabei und zieht Bus & Bahn als eine Alternative zum eigenen Motorvehikel in Betracht. Es muss nicht mal ein völliger Umstieg sein, ein Teil der anstehenden Fahrten und Teilstrecken wären auch schon was.

    Ich kenne niemanden, der sich interessiert für das 9-Euro Ticket gezeigt hat, der nicht zumindest gelegentlich den ÖPNV nutzt. Ich glaube der Nutzer, der dir hier vorschwebt, der seit Jahrzehnten kein ÖPNV mehr genutzt hat, gibt es nicht, bzw. solche Leute kaufen sich dann auch kein 9-Euro-Ticket.

    1. Die (angekündigt) blockierenden Bundesländer sind allesamt CDU regiert. Klar, dass diese destruktiven Kräfte progressive Politik aufhalten wollen um ihre eigene Bosheit dann der Ampel als Unfähigkeit anzulasten.

    Kein einziges dieser Bundesländer ist CDU regiert:
    - Bayern: CSU

    - Baden-Württemberg: Grüne (OK CDU als Junior-Partner, aber der Verkehrsminister stammt von den Grünen)

    - Mecklenburg-Vorpommern SPD (mit Die Linke)

    Stattdessen muss das Woogsviertel zum Hbf. jetzt umsteigen .

    Ob jetzt so viele Woogsviertler unbedingt ständig zum Hauptbahnhof fahren wollen, wage ich zu bezweifeln. Von der Innenstadt aus fahren genügend Straßenbahnen und Busse zum Hbf. Da ist das umsteigen kein Problem. Ich finde die Regelung gut, denn man sollte die Busfahrten ab Innenstadt zum Hauptbahnhof begrenzen und stattdessen lieber auf die Straßenbahn setzen. Es ergibt für mich wenig Sinn, wenn ein zusätzlicher Bus im 10 Minuten-Takt ab Luisenplatz zum Hauptbahnhof fährt, nur damit der Woogsviertler, wenn er mal zum Hauptbahnhof fahren möchte, nicht umsteigen muss.

    Im übrigen gehört ja auch die Haltestelle Rossdörfer Platz zum Woogsviertel. Viele aus dem westlichen Teil des Woogsviertel können diese direkt benutzen und von dort aus mit der Straßenbahnlinie 2 zum Hbf fahren.

    Ich bin immer noch gespannt, wie die Zukunft der Odenwaldbahn in ein paar Jahren fahrzeugmäßig aussehen soll.

    Wie schon mal in diesem Thema geschrieben wurde, soll die Odenwaldbahn ja ab 2027 teilweise elektrifiziert werden. Dann wird es wohl auf Batteriezüge hinauslaufen. Ich frage mich auch, was man dann mit den jetzt neuen Diesel-Zügen macht. Die will ja dann auch keiner mehr auf der Strecke sehen. Die sind dann aber natürlich viel zu neu zum verschrotten.

    Die Lösung wäre eigentlich ziemlich einfach, wenn man das reguläre RMV-Gebiet einfach um einen Ort bis Zwingenberg erweitern würde. Dann könnte man für die Fahrt Richtung Süden einfach ein VRN Handyticket ab Zwingenberg lösen und das RMV Jobticket bis Zwingenberg nutzen. Aber offensichtlich möchte man das dem ÖPNV-Benutzer nicht zu einfach machen.

    Es ist schon traurig, wenn man bedenkt, dass sowohl in Hessen auch als in Baden-Württemberg seit Jahren Grüne im Verkehrsministerium sitzen. Aber solche einfache Verbesserungen im Tarif zwischen den Bundesländern nicht zustande bringen.

    Die Meldung ist zwar schon eine Woche alt. Ich stell sie jetzt aber trotzdem mal rein. Mich hat hatte vor allem der jetzt höhere Takt in den Abendstunden positiv überrascht.

    Mehr Komfort und Flexibilität: Arbeiten am Gleisdreieck Alsfelder Straße abgeschlossen - Erweitertes Fahrplanangebot nach den Herbstferien

    DARMSTADT/LANDKREIS DARMSTADT-DIEBURG (lsa) – Mit dem Ende der Herbstferien sind die Arbeiten im Bereich des Gleisdreiecks an der Alsfelder Straße im Wesentlichen abgeschlossen. Restarbeiten finden noch im Bereich der Fahrrad- und Gehwege bis Dezember statt. Seit Beginn der Sommerferien hatte die HEAG mobilo dort eine zusätzliche Gleisverbindung zwischen Arheilgen und Kranichstein gebaut und die bestehenden Gleisanlagen erneuert, von Montag (25.) an fahren alle Straßenbahnlinien wieder regulär, der Ersatzverkehr wird beendet. Zusätzlich kommt es auf den Linien 6, 7, und 8 zu einer Erweiterung des Fahrplanangebots in den Abendstunden.


    Gleisdreieck bietet mehr Komfort und Flexibilität

    Über die neu gebauten Gleise können Straßenbahnen in Zukunft auch direkt zwischen den Stadtteilen Kranichstein und Arheilgen verkehren und bieten damit den Fahrgästen mehr Komfort und der HEAG mobilo mehr Flexibilität. Wenn es nämlich in der Frankfurter Straße eine Baustelle oder eine ungeplante Störung gibt, müssen die Bahnen in Zukunft meist nur noch auf der Strecke zwischen Luisenplatz und Messplatz durch Busse ersetzt werden. Die restliche Strecke bis zu den Endhaltestellen kann dann mit Straßenbahnen gefahren werden, die mehr Platz bieten und weniger stauanfällig sind. Zum ersten planmäßigen Einsatz wird das Gleisdreieck ab den Osterferien 2022 kommen, wenn die Frankfurter Straße zwischen Landwehr- und Kahlertstraße grunderneuert wird.

    (...)

    Höherer Takt und mehr Fahrten in den Abendstunden

    Mit Beginn der Schulzeit erwartet die Fahrgäste der Linien 6, 7 und 8 nicht nur die Rückkehr der Straßenbahnen auf die Gleise, sondern auch ein verbessertes Fahrplanangebot: Die Linien 7 und 8 verkehren im Abschnitt zwischen Frankenstein und Dreieichweg bis etwa 23 Uhr im 15-Minuten-Takt. Auch auf der Linie 6 gibt es bis ca. 20 Uhr zusätzliche Fahrten. Die Erweiterung des Fahrplans ist Teil des neuen Verkehrskonzepts für die Straßenbahnlinien, mit dem die HEAG mobilo ihren Fahrgästen bis 2024 schrittweise bis zu 30 Prozent mehr Linienleistung bieten will.


    Auf der Buslinie K gibt es ein zusätzliches Angebot im Schülerverkehr, diese fährt montags bis freitags zusätzlich um 15.13 Uhr von der Haltestelle „Kleyerstraße“ zum Hauptbahnhof.

    Ich glaube nicht, dass es mal einen FlixPlane geben wird. Die Farbe grün für die Busse und Bahnen wurde ja nicht zufällig gewählt, sondern weil man sich als ökologisches Verkehrsunternehmen sieht. Auf der Homepage wendet man sich an die "klimabewussten Fahrgäste"

    Siehe:

    https://www.flixbus.de/unternehmen/umwelt


    Mit grünen Flugzeugen ließe sich diese Konzept nicht vereinbaren. Selbst mit CO2-Kompensationsleistungen ginge das nicht.

    Und jetzt erzähl mir bitte noch, warum ich für den Teppichboden-RE mehr Geld bezahlen soll, als für einen normalen Dosto-RE?

    Ob ich mehr bezahle kommt heutzutage ganz auf die Strecke an. Wenn ich die Strecke Darmstadt-Karlsruhe mit einem Tag Vorlauf kaufe, fahre ich mit dem IC/ICE üblicherweise günstiger als mit Nahverkehszügen. ICE gibt es dann ab 17,90 Euro, während der RE-Fahrer 26,20 Euro bezahlen muss. Selbst der IC-Flexpreis kostet mit 26,40 Euro gerade mal 20 Cent mehr.

    Wenn du spätabends von Griesheim nach Eberstadt oder von Pfungstadt nach Darmstadt willst, hast du eigentlich keine Chance außer dem Taxi und das kostet dann gut und gerne knapp vierzig Euro für 12 km.

    Ich kann das Argument nicht nachvollziehen. Erstens ist der Heinerliner auf das Stadtgebiet von Darmstadt beschränkt. Fahrten nach Griesheim und Pfungstadt werden also damit eh nicht abgedeckt. Zweitens kann ich auf deiner beispielhaft genannten Strecke spätabends von Griesheim nach Eberstadt keine Defizite erkennen. Die Verbindung besteht auch unter der Woche alle 30 Minuten bis 01:00 Uhr Nachts und die Fahrtzeit ist mit ca. 35 Minuten für Griesheim St. Stephan nach Eberstadt Friedhof auch OK.

    So allmählich verstehe ich die Rufe nach Depublizien veralteter Beiträge der ÖR, auch wenn dann die Mediatheken plötzlich recht leer werden.


    Zum einen wird durch bessere bzw. bereits CO2-Frei durchgeführte Herstellungsprozesse der Akkus, der CO2-Rucksack der Elektroautos ab Werk immer kleiner, zum anderen wird durch Reduktion des Kohlestromanteils der CO2-Anteil des für elektrische Antriebe benötigten Stroms immer kleiner.

    Hier ist ein aktueller Beitrag (gerade mal 1 Monat alt) des ZDF, der auch recht E-Auto kritisch ist.


    https://www.zdf.de/dokumentati…thos-elektroauto-100.html


    Zum Beispiel ab Minute 3:30 wird eine schwedische Studie von 2019 zitiert, die das Elektroauto nur deshalb umweltfreundlicher als Verbrenner berechnet hat, weil man annahm, dass die Akkus in Zukunft 100% CO2-neutral hergestellt werden könnten. Die Betonung liegt hier auf könnten. Die Realität sieht heute immer noch anders aus. Das gibt die Ko-Autorin der Studio auch ab Minute 04:50 selbst zu.

    VW hat ab Minute 8:30 berechnet, dass ein ID 3, der mit dem aktuellen deutschen Strommix 200.000 km gefahren wird, mehr CO2 freisetzt, als ein Golf 8 Diesel bei gleicher Fahrleistung. Das sind VW-Angaben aus dem Jahr 2021.

    Ich kann den Hintergedanken schon gut nachvollziehen, mindestens eine soziale und eine ökologische Komponente stecken dahinter: Der Heinerliner fährt elektrisch, das Taxi fährt mit Diesel. Der Heinerliner ist auch für Mitbürger mit durchschnittlichem Einkommen leistbar, ein Taxi ist eine ziemlich luxuriöse, wenn nicht gar dekadente, Art der privaten Fortbewegung. Nach meinen Erfahrungen kostet ein Taxi üblicherweise zwischen dem fünf- bis zehnfachen eines entsprechenden RMV-Einzelfahrttickets für dieselbe Wegstrecke.

    Mir ist die Elektromobilität etwas zu positiv besetzt. Tatsache ist doch, dass heute nur eine begrenzte Menge Ökostrom zur Verfügung steht. Aller Mehrverbrauch muss weiterhin mit fossilen Brennstoffen erzeugt werden. Die Taxis werden mit der Zeit auch auf Elektromobilität umgestellt werden. Spätestens dann fällt dieser Vorteil des Heinerlines eh weg.

    Natürlich ist ein Taxi teuer. Die Frage ist aber, ob man zusätzlich zu dem eh schon gut ausgebauten ÖPNV in Darmstadt auch noch den Heinerliner braucht. Wer gerne Luxus haben möchte, soll dann halt auch Luxus bezahlen. Es geht ja lediglich darum, dass man sich umsteigen und längere Fußwege (im Bereich von 10 Minuten) sparen möchte. Die bisherigen Fahrgastzahlen zeigen ja auch, dass der Bedarf eigentlich nicht da ist.

    Das von Kato geschilderte System in Mannheim, bei dem man nur eine begrenzte Strecke mit diesen Sammeltaxis fahren kann, finde ich insgesamt besser durchdacht. Als Zusatzangebot für mobilitätseingeschränkte Personen mag das ganze sinnvoll sein.

    Das Darmstädter Echo hatte sich in einem kostenpflichtigen Artikel mit dem Heinerliner und der Konkurrenzsituation mit den Taxiunternehmen der Stadt beschäftigt.

    https://www.echo-online.de/lok…ahrt-wieder-taxi_24656906


    Die Heag behauptet die Fahrgastzahlen wären nach dem Lockdown stark angestiegen. Die Gesamtzahlen bisher sind aber ernüchternd. In den ersten sechs Monaten gab es 8000 Registrierungen und es wurden etwa 9000 Fahrten gebucht. Das sind 50 Fahrten pro Tag. Verteilt auf die 35 Kleinbusse wären das ca. 1,5 Fahrten pro Fahrzeug. Von der Option auf 15 weitere Fahrzeuge (siehe erster Beitrag diese Themas) ist wohl keine Rede mehr.


    Ein Taxiunternehmen berichtete von einer Testfahrt, bei der der Fahrer den Fahrgast bis von die Haustüre gefahren hatte. Ebenso wurde berichtet, dass Fahrgäste spontan am Straßenrand mitgenommen worden wären. Beides ist nicht erlaubt und sollten den Taxi-Unternehmen vorbehalten sein.



    Insgesamt finde ich den Sinn und Zweck des Heinerliners in einer Stadt wie Darmstadt fraglich. Nach meiner Erfahrung kommt man in Darmstadt mit dem bisherigen ÖPNV überall hin. Wem das Laufen zur nächsten Haltestelle zu beschwerlich ist, der kann sich ein Taxi rufen. Diese Quersubventionierung von Großraum-Taxis in direkter Konkurrenz zu Bus und Straßenbahn finde ich nicht gut. Zumal die Fahrgäste nicht nur bis zur nächsten oder übernächsten Haltestelle gefahren werden.

    Und eine Umsteigemöglichkeit für Fahrgäste der Odenwaldbahn in die Straßenbahn, die man ja leider durch die Lichtwiesenbahn nicht hergestellt hat.

    Das Fahrgastaufkommen zwischen der Lichtwiese und der Haltestelle der Odenwaldbahn dürft außerhalb der Fahrtzeiten der Odenwaldbahn gegen 0 gehen. Dort gibt es sonst nur Wald und Wiese. Vielleicht würde der ein oder andere Spaziergänger mitfahren, aber die können ihren Spaziergang dann auch an der TU Endhaltestelle beginnen. Also würde so eine Straßenbahn meist leer fahren, da die Odenwaldbahn nur ein mal pro Stunde je Richtung dort hält.

    Die Fahrtzeit in die Innenstadt wäre auch unattraktiv, da der Fahrweg doch recht lang ist würde die Fahrtzeit ca. 10-12 Minuten betragen. Dagegen scheint es mir für Fahrgäste wesentlich attraktiver bis zum Ostbahnhof zu fahren und dort auf einen Bus umzusteigen. Die 3-4 Haltestellen sind mit dem Bus OK. Wer gern mit einer Straßenbahn in die Innenstadt fahren möchte, kann heute schon bis zum Nordbahnhof fahren und dort umsteigen. Die Fahrtzeit wäre ähnlich wie die Variante über die Lichtwiese:

    6 Minuten längere Fahrt mit der Odenwaldbahn + 5-6 Minuten Fahrt mit der Straßenbahn Nordbahnhof-Luisenplatz.