Beiträge von Chris26

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    Original von Fabian
    Wenn der RMV die Preise in den Stoßzeiten erhöht wäre ein starkes Stück. Grundsätzlich finde ich allerdings einige in dem Artikel geäußerte Ideen gar nicht so schlecht.


    Thema Schulbeginn:
    Eine einzelne Verstärkerfahrt vor Schulbeginn kostet viel Geld, schließlich muss für eine Hin und Rückfahrt ein kompletter Bus vorgehalten werden. Auch findet man wenig Fahrer, die eine 10 std Stelle (von 7 bis 8 und von 13 bis 14 Uhr) suchen, so dass diese Fahrten auch in Bezug auf die Personalplanung sehr kompliziert sind. Im ländlichen Raum könnte man grob geschätzt ca. 30% der Busse einsparen, wenn man die Schulanfangszeiten entzerrt. Da grade die Schulen auf Ganztagsschule umstellen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt in eine Diskussion einzusteigen.


    Und wie sollen die Schulanfangszeiten entzerrt werden? Eine Schule fängt um 8 an, eine um 9, eine um 10? Was soll dann die berufstätige, alleinerziehende Mutter machen, die 3 Kinder auf 3 unterschiedlichen Schulen mit 3 unterschiedlichen Anfangszeiten hat?
    Bei Einführung von Ganztagsschulen dürfte sich das Problem eher noch verschärfen, da dann die Kinder zur selben Zeit wie ihre Eltern nach Hause fahren wollen. Aber das Ziel der Ganztagsschulen soll ja u.a. sein, dass die Kinder dann in der Schule sind, wenn ihre Eltern arbeiten und dann zuhause, wenn es ihre Eltern auch sind.
    Insgesamt sehe nicht ein, warum sich das gesamte öffentliche Leben nach dem RMV richten soll.

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    Original von Gleisbeschauer
    Bekommen die modernisierten Beiwagen auch Klimaanlage?


    Mir wäre es wichtiger, wenn man in den Beiwagen beim modernisieren die zerkratzen Fenster ersetzt hätte. Soweit ich das gesehen hatte sind die aber so geblieben.

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    Original von kato
    Ich pendel täglich Heidelberg -> Darmstadt bzw. Heidelberg -> Frankfurt. Früher immer mit IR, dann meist IC, mittlerweile nur noch RB/RE.


    Von den Fahrzeiten her lohnt sich IC auf der Strecke eigentlich kaum - mal aktuell ins HAFAS geschaut:
    IC -> 53 bzw 54 min (je nach Stunde)
    RB -> 80 bzw 87 min (je nach Stunde).


    Also ist der IC rund 1/3 schneller. Und das soll sich nicht lohnen? Also ich fahre da möglichst immer IC. Zumal auf der Strecke auch noch viele unbequeme Buntlinge eingesetzt werden.

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    Original von Gleisbeschauer


    Deshalb doch mein Vorschlag, dafür den Halt Rhönring aufzugeben.


    Die meisten Fahrgäste fahren auf der Linie entweder zwischen Darmstadt Innenstadt nach Eberstadt oder Darmstadt Innenstadt und Merck. Wenn man die Haltestelle Rhönring für die 6 aufgibt, so nutzt das dem Benutzer von der Innenstadt nach Eberstadt nichts.
    Ansonsten kann man von mir aus auf den Halt Rhönring für die 6 gerne verzichten.

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    Original von Gleisbeschauer


    Wie viele andere habe ich eine Zeitkarte, da sehe ich das anders ...


    Trotzdem ist es auffällig, dass an der Eschollbrücker Strasse und am Prinz-Emil-Garten deutlich weniger Leute ein- und aussteigen als z.B. an der Bessunger Strasse. Das war übrigens auch schon so, als die 6 an der Eschollbrücker hielt.

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    Original von Holger Koetting
    ...
    Deswegen macht es Sinn, auch den Süden irgendwie schnell anzubinden. Es gibt gewisse Argumente, das nicht dauerhaft per Schnellinie 6 zu machen, z. B. aufgrund des Bedienungswechsel zwischen Tag- und Abendverkehr oder der Aufnahme doppelter Fahrgastmengen. Um diese Problematik zu umgehen, bietet sich an, die Verstärkerfahrten der 8 nach Alsbach als normale Linie aufzugeben und diese dann als Schnellinie fahren zu lassen. Vorteil: Der Grundtakt der 8 bleibt mit 30 Minuten unverändert, egal an welchem Tag, egal zu welcher Uhrzeit. Im Berufsverkehr ist dann jede zweite 8 beschleunigt und fährt als 6 in die Stadt. Diese Konstruktion wiederum hat auch den Vorteil, daß die Schnellinie nicht überfüllt ist, denn jede zweite Schnellinie beginnt ja wie bisher erst in Eberstadt. Und die andere Schnellinie legt man geschickterweise so, daß sie keinen Anschluß aus Pfungstadt hat (wenn dort nur alle 30 Minuten was fährt). Damit füllt sich die eine Schnellinie aus Alsbach, die andere aus Pfungstadt: gleichmäßige Auslastung.


    Das verstehe ich nicht ganz: Der Bus aus Pfungstadt fährt doch (bis auf zwischen ca. 9-11 Uhr Morgens) immer im 15 Minuten Takt. Also hätte man das "Problem" immer im Berufsverkehr.

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    Original von Fabian
    Im Bereich Eschollbrücker Straße und Prinz-Emil Garten ist die Bebauung für Darmstädter Verhältnisse sehr dicht, trotzdem gibt es nur alle 15 min eine Verbindung in die Innenstadt. Hier sollte alle 7,5 min gehalten werden.


    An ein paar Unterwegshaltestellen muss eine Schnellstrassenbahn halt nun mal vorbeifahren, sonst kann man sie auch gleich abschaffen. Vor der Eschollbrücker Strasse aus kann man auch locker zu Fuß in die Innenstadt laufen. Da sparen sich dann viele die 1,40€. Deshalb ist dort meiner Meinung nach der Bedarf nicht so hoch.

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    Original von Spike
    Und es ist ja nicht so, dass Darmstadt vom Fernverkehr abgehängt werden soll -- die IC mit Halt in Bensheim und Weinheim werden ja weiterhin auch im Darmstädter Hauptbahnhof halten.


    Das ist alles pure Kirchturmpolitik, genau wie damals bei der NBS Frankfurt <=> Köln :( .


    P.S.: Ich bin Darmstädter.


    Aus heutiger Sicht würde ich auch sagen, dass die ICs (und ICEs) die über die Main-Neckar-Bahn zwischen Frankfurt und Heidelberg/Mannheim fahren ausreichend sind.
    Aber schauen wir doch mal 20-30 Jahre in die Zukunft: Wird die Bahn dann überhaupt noch IC-Verkehr anbieten? So wie ich die Politik der Bahn z.Z. einschätze wird sie bis dahin die letzten lokbespannten IC Züge durch ICEs ersetzt haben. Und warum sollte dann die Bahn, zwischen Frankfurt und Heidelberg bzw. Mannheim ihre guten ICEs auf der alten Main-Neckar-Bahn mit Tempo 160 schleichen lassen, wenn bis dahin die Neubaustrecke gebaut ist und Tempo 300 ermöglicht? Wegen Darmstadt, Bensheim und Weinheim? Die Bahn hat schon mit Heilbronn eine ähnlich große Stadt wie Darmstadt komplett vom Fernverkehr abgehängt.
    Gleichzeitig wird auch durch die S-Bahn Rhein-Neckar, die dann zwischen Mannheim und Frankfurt im 30 Minuten-Takt fahren soll und vermutlich deutlich steigendem Güterverkehr die Strecke so voll sein, dass dies ein weiteres Argument liefern dürfte den Fernverkehr auf der Main-Neckar-Bahn komplett einzustellen.

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    Original von Tobi88
    Also ich bin heute mit VIAS nach Frankfurt gefahren und auch wieder zurück. Der Zug war auf der Hinfahrt zwar voll bestzt, aber nur ein Fahrrad war an Bord. Auf der Rückfahrt gar keins. Also auf dieser Relation sehe ich da kein Problem.


    Heute hat es auch ständig geregnet. Da wird es kaum jemanden zu einer Radtour in den Odenwald gezogen haben. An einem angenehm warmen Sommertag dürfte das ganz anders aussehen.
    Wann bist Du denn gefahren? Ausserhalb der Fahrrad-verbotenen Zeit zwischen 9-16 Uhr bzw. ab 19 Uhr?

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    Original von Gleisbeschauer
    Es kann - wie auch heute schon zwischen City und Eberstadt - auch keinen echten 7- oder 8-Minuten-Takt geben. Die Schnelllinie ist auf der Gesamtstrecke ca. 5 Min. schneller als die 7/8, so dass sich der zeitliche Abstand zwischen den Linien längs der Strecke verschiebt.


    Ich hoffe man regelt die Abfahrtszeiten an den Endhaltestellen dann geschickter als heute. Die Schnelle 6 sollte jeweils kurz (2-3) Minuten vor der 7/8 abfahren um einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren.
    Heute (im Normalbetrieb) haben wir stattdessen z.B: folgende Situation:
    Abfahrt Line 7/8 in Eberstadt zur Minute 55 (z.B: 6:55)
    Abfahrt Linie 6 in Eberstadt "nur" 8 Minuten später (z.B.: 7:03)
    Ankunft Linie 7/8 am Luisenplatz zur Minute 15 (7:15)
    Ankunft Linie 6 am Luisenplatz zur Minute 19 (7:19)
    Dazwischen schiebt sich dann normalerweise noch eine Linie 5, so dass 3 Linien kurz hintereinander zum Rhönring fahren. Das ganze hat zur Folge, dass die Linie 6 ausserhalb der Schichwechsel der Firma Merck, zwischen Luisenplatz und Merck so gut wie leer fährt.
    Ankunft Linie 7/8 Firma Merck 7:23
    Ankunft Linie 6 Firma Merck 7:26
    Wenn diese Taktung so beibehalten werden soll, nutzt das den Arheilgern wenig.

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    Original von Caro
    Ich möchte auch nicht jeden Tag zweimal von den Gleisen des Hauptbahnhofes (in 3 Minuten???) zur Berliner Allee oder in die Gegenrichtung flitzen, um den Anschluss an die/von der Regionalbahn noch zu bekommen. X(
    Die Umsteigezeit ist sowieso schon recht knapp auf den H-Bus.


    Dumme Frage: Warum steigst Du eigentlich nicht schon am Südbahnhof auf die RB um? Das sollte günstiger für Dich sein. Alle frühen Regionalbahnen nach Frankfurt (Ankunft 5:49, 6:20, 6:48) halten auch dort. Dann müsstest Du auch nicht so flitzen. ;)

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    Original von Tatrafan
    Generelles Problem der Klimaanlagen (betrifft auch Fernverkehr): die sind für normale mitteleuropäische Temperaturen ausgelegt und gebaut - aber nicht für Schattentemperaturen von dauerhaft 32°C und darüber hinaus.


    Angesichts des Klimawandels, indem wir uns (fast) zweifellos befinden, werden solche Temperaturen in Zukunft im Sommer möglicherweise als "normal" für Mitteleuropa angesehen werden.


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    Original von Tatrafan
    Einbau stärkerer Klimaanlagen: nicht immer technisch möglich, da oftmalen schlichtweg die Einbauräume fehlen. War schon beim ICE3 kompliziert genug, überhaupt Platz zu finden, wo man die stärkeren Aggregate unterbringen kann.


    Ich habe mich mal auf der Webseite von Bombardier schlau gemacht. Doppelstockwagen, wie sie in Deutschland fahren, wurden auch nach Israel verkauft. Natürlich mit 'leistungsstarken' Klimaanlagen.
    Der ICE3 wurde für den internationalen Markt konzepiert und wird bald auch in Spanien fahren. Da hätte man doch gleich von Anfang an genug Platz für Klimaanlagen vorsehen müssen.


    Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Bahn in Konkurenz mit Auto und Flugzeug steht (je nach Entfernung). Bei diesen Verkehrsträgern ist mir noch nicht zu Ohren gekommen, dass die Klimaanlagen aufgrund zu großer Hitze den Betrieb eingestellt hätten. Die Bahn sollte hier ihre Klimaanlagen großzügiger auslegen, sonst dürfte sie demnächst wohl den ein oder anderen Kunden verlieren.


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    Original von Tatrafan
    Mit den jetzt wieder sinkenden Außentemperaturen sollte sich das Problem erstmal wieder von selber erledigen.


    Bei Höchsttemperaturen von 23 Grad braucht man auch keine Klimaanlage mehr.


    Dann muss man halt den Zug in den Bahnhof bringen wo die Werkstatt ist und das Personal so einplanen, dass am Wochenende mehr Leute da sind.
    Es kann doch einfach nicht angehen dass mit dieser Begründung Türen wochenlang nicht repariert werden und damit Zugverspätungen und Ärger bei den Fahrgästen akzeptiert werden.
    Hier muss sich die Bahn einfach mehr anstrengen.

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    Original von Darkside
    >Der Fußweg ist nicht unzumutbar lang. Man läuft ca. 3 Minuten von der
    >Haltestelle "Berliner Allee" zum Hauptbahnhof.


    Teste das mal mit Stopuhr - Falls Du es in 3 Minuten schaffst, bitte
    poste vorher/nachher Herzfrequenz.


    Ich werds bei Gelegenheit mal ausprobieren. Ich meinte übrigens mit "zum Hauptbahnhof" nicht bis zu den Gleisen sondern lediglich bis zum Bahnhofvorplatz wo die Busse halten.
    Ich bin auch schon öfter mit der Linie 9 gefahren um an den Hauptbahnhof zu kommen. Wenn man an der Berliner Allee aussteigt, ist man recht zügig am Hauptbahnhof. Jedenfalls meist schneller als wenn man auf den nächsten Bus/Straba wartet.
    Übrigens: Linie 9. Warum muss die (im Gegensatz zum H-Bus) kein Schleifchen am Hauptbahnhof drehen? Müssen Griesheimer seltener zum Hauptbahnhof als Heimstättensiedler?

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    Original von BrisVegas
    Wenn der H-Bus wegfällt sind es nicht mehr "zahlreiche Bus und Bahnlinien" von Berliner Allee zum Hbf. Dann fährt da nämlich regelmässig nur noch der F-Bus sowie die 5. Die 1 kann man für einen Anschluss an die Regionalzüge nämlich total vergessen, vor allem wenn man schlecht zu Fuß ist (ok, der Zug nach Wiesbaden um 40 ginge noch). Und die 2 fährt nur zu HVZ außerhalb der Ferien.


    Ich hatte auch noch angeregt den K-Bus dann wieder in die Rheinstrasse zu verlegen. Die Verlegung des K-Busses in die Bismarkstrasse war meiner Meinung nach auch eine Fehlplanung: Für die Fahrgäste, die an der Bismarkstrasse ein- und aussteigen reicht die Linie 3 allemal. Die meisten Leute wollen einfach nur vom Hauptbahnhof in die Innenstadt kommen und das geht über die Rheinstrasse einfach schneller.


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    Original von BrisVegas
    Interessant wäre aber wirklich die Frage, wieviele Fahrgäste man für die Strecke Heimstättensiedlung/Hbf hat, und wieviele Heimstättensiedlung/Innenstadt. Evtl. kann man die Schleife dann wirklich weglassen.


    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nur eine kleine Minderheit ist. Der H-Bus ist nun mal die einzige Verbindung für diesen Stadtteil in die Innenstadt und soo viele Leute müssen dann auch nicht zum Hauptbahnhof.

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    Original von Gleisbeschauer
    Der H-Bus fährt deswegen über Hbf, um die Ereichbarkeit des Hbf für die Fahrgäste von der Heimstättensiedlung sicherzustellen. Seit Verlegung der Haltestelle Berliner Allee in Richtung Innenstadt wäre der Fußweg unzumutbar lang.


    Der Fußweg ist nicht unzumutbar lang. Man läuft ca. 3 Minuten von der Haltestelle "Berliner Allee" zum Hauptbahnhof. Für den Umweg sind jetzt alle Fahrgäste die nicht zum Hauptbahhof wollen (und das sind ca. 85%) gut 3 Minuten lägen unterwegs.
    Für diejenigen die schlecht zu Fuß sind, böte sich die Möglichkeit an der Haltestelle Berliner Allee umzusteigen und mit einer der zahlreichen Bus- und Strassenbahnlinien bis zum Hauptbahnhof zu fahren.

    Nochmal wegen der Fahrradmitnahme:
    Lustig ist auch, dass der RMV gerade jetzt eine Fahrradkarte für den Odenwald veröffentlicht hat und natürlich damit wirbt für die Ausflüge die Odenwaldbahn zu benutzen:
    http://www.rmv.de/coremedia/ge…nVergnuegen7__MSINFO.html


    Zitat


    Natürlich enthält die Karte auch wichtige Infos zum öffentlichen Nahverkehr wie den RMV-Schienennetzplan, Hinweise zu Linien, Stationen, Fahrzeugen und Fahrkarten sowie Tipps, wie man am besten zu seinem individuellen Fahrplan gelangt.


    Na hoffentlich steht bei den Tipps dann auch dabei wann man mitfahren darf und wann nicht. :D

    Meiner Meinung nach kostet die ganze Schleife über den Hauptbahnhof (egal wie rum) für die Benutzer des H-Busses aus der Heimstättensiedlung und der restlichen Strecke zwischen Südbahnof und Hauptbahnof, viel zu viel Zeit. Eine "Reise" von der Endhaltestelle "Ernst-Ludwig-Park" zum Luisenplatz dauert nach Fahrplan 21 Minuten. Und das um innerhalb Darmstadts ins Zentrum zu fahren. Ein Verzicht auf den Hauptbahnhof würde locker 3 Minuten Fahrzeitgewinn bringen. Ausserdem ist der H-Bus zu den Hauptverkehrszeiten eh schon gut gefüllt wenn er am Hauptbahnhof aus Richtung Heimstättensiedlung ankommt. Ab dort wird er dann oft so voll, dass man Platzangst bekommen kann.
    Wenn sich mal die Verantwortlichen hier die Mühe machen würden und bei den Fahrgästen der Heimstättensiedlung nachfragen würden, ob der H-Bus weiter über den Hauptbahnhof fahren soll, würden sie mit Sicherheit eine Ablehnung von 85% bekommen. Aus Gesprächen mit anderen Fahrgästen weiss ich, dass diese Schleife sehr unbeliebt ist.


    Als "Ersatz" würde ich vorschlagen den K-Bus über die Rheinstrasse fahren zu lassen und diesen stattdessen eine Schleife am Hauptbahnhof drehen zu lassen bevor er weiter in die Kleyerstrasse fährt. Die Fahrtzeit für den K-Bus würde sich dadurch nicht verlängern. Für die Strecke Hauptbahnhof-Bismarkstrasse-Luisenplatz reicht die Linie 3 allemal. Ausserdem fahren ja auch noch die Regionalbusse über diese Strecke.


    Auch könnte man den F-Bus wieder über die Ost-Seite des Hautpbahnhof fahren lassen. Ich weiss, dass der Fahrweg des F-Busses politische Gründe hat: Man möchte, dass wenigstens ein paar Leute durch die Bahngalerie gehen. Als Kompromiss könnte man den F-Bus auf dem Hinweg zum Hauptbahnhof weiterhin an der Westseite halten lassen, bei dem Rückweg aber wieder über die Ostseite. Auf dem Rückweg wartet eh so gut wie niemand an der Westseite auf den F-Bus, da die Wahrscheinlichkeit möglichst schnell in die City zu kommen an der Ostseite, aufgrund der höheren Lininedichte, grösser ist.

    Was ich hier ärgerlich finde ist, dass man das Problem, dass die Klimaanlage in den Doppelstockwägen bei extrem heissem Wetter ausfällt, einfach so hinnimmt:

    Zitat

    aus Echo-online:
    Verstopfte Filter oder überlastete Kompressoren führen offenbar dazu, dass die Klimaanlagen den Betrieb einstellen. Temperaturen um 50 Grad in den Waggons, die sich wie ein Treibhaus aufheizen, sind in den Mittagsstunden dann der Normalfall.
    ...
    Vor allem in den überfüllten Pendlerzügen geraten die Fahrgäste ihrerseits an eine Belastungsgrenze für den Kreislauf. „Wir sind dagegen relativ machtlos“, so der Bahnsprecher weiter. Versuche der Wagenmeister, die technischen Probleme während der Fahrt in den Griff zu bekommen, seien gescheitert. „Das Problem ist bekannt, es tut uns leid“, so die weitere Auskunft.


    Wenn die Klimaanlage hier überlastet ist, dann ist sie offensichtlich unterdimensioniert. Was nutz mir eine Klimaanlage, die dann wenn ich sie am nötigsten brauche den Dienst einstellt? Dann muss man sie halt austauschen und durch eine leistungsstärkere ersetzen (hat man doch beim ICE3 auch gemacht).
    Es kann doch nicht sein, dass man so einen Zustand einfach mal so akzeptiert. Es ist aber in dem Artikel überhaupt nicht die Rede wie man weiter vorgehen könnte.
    Ich glaube auch kaum, dass die Fahrgäste mehr Versändnis hätten, wenn man sie (wie in dem Artikel beschrieben) über die Hintergründe informieren würde.



    Wegen den blockierten Türen

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    aus Echo-online:
    Der Bahn-Sprecher dazu: Weil einzelne Waggons aus Kapazitätsgründen nicht einfach aus dem Verkehr gezogen und in die Werkstatt gebracht werden können, bleiben diese Fahrzeuge so lange – mit den blockierten Türen – auf der Schiene, bis die nächste routinemäßige Wartung auf dem Kalender steht. Das kann dauern.


    Da scheint es mir immer noch zuzugehen wie bei der alte Beamtenbahn.
    Warum kann man denn die Waggons für eine Reparatur nicht aus dem Verkehr ziehen, bei einer routinemäßigen Wartung aber offensichtlich schon? Warum kann man den Zug nicht abendes oder am Wochenende, wenn der Zug nicht im Einsatz ist bzw. durch eine andere Garnitur ersetzt werden kann, in die Werkstatt bringen um mal nach der defekten Tür schauen?
    Die Ausreden der Bahn scheinen mir ziemlich zweifelhaft.

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    Original von Tatrafan
    Richtig! Genau diese Reihe und den konkreten Film meinte ich - danke!


    Sollte wirklich mal wieder gesendet werden :rolleyes: und sei es nur im Nachtprogramm, dafür gibts immerhin Recorder. 20 € für ein 43-Min-Video ist nicht gerade billig.... schade, habe keinen Bestell-Link gefunden (oder ich bin blind, das kann um diese Tageszeit auch sein ;) ), sonst wäre das eine Überlegung wert gewesen.


    Am Ende des Artikels gibt es einen Link:
    http://www.fechnermedia.de/verlag/index.html
    Dort muss man dann auf den "Franz Alt" Link klicken. Darunter wiederum gibt es (ganz unten) den Link zur VHS "Mobil ohne Auto". Zu den 20€ für das Video kommen übrigens noch 3,50€ Versandkosten hinzu.
    Ich bezweifle, dass der Film nochmal so gesendet wird. Man müsste ihn zumindets erst nochmal überarbeiten. Franz Alt's Vision der individuelle Autoverkehr würde zugunsten des öffentlichen Verkehrs deutlich abnehmen ist bis heute leider nicht eingetreten.

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    Original von Tatrafan
    Guter Link; auch dem hier Gesagten stimme ich voll und ganz zu.


    Vor runden 10 Jahren gabs im ZDF mal eine Art Zukunfts-Doku - leider weiß ich den Titel nicht mehr; glaube, die Reihe hieß "Zeitsprung" oder so. In einer Folge (insgesamt waren's wohl nur 3) ging es um den Verkehr, da wurde aufgezeigt, wie ÖV sinnvoll funktionieren kann und wie durch einen Ausbau des ÖV, ergo Angebotsverbesserungen en gros, auch mehr als genug neue Arbeitsplätze entstehen, mehr sogar, als in der Autoindustrie wegfallen würden. War ein schöner Film... schade, habe kein Video davon, und irgendwie ist der in den ZDF-Archiven vergraben, habe ihn seitdem nicht wieder gesehen.


    Du meinst sicher die Zeitsprung-Serie von Franz Alt. Wude in der ARD gesendet, daher kannst Du sie auch nicht beim ZDF finden.
    Auf der Homepage von Franz Alt (Sonnenseite.com), kann man sich das Video zur Sendung bestellen.
    http://www.sonnenseite.com/ind…main:oid=d2794&flash=true