Beiträge von Rhein-Main-Flitzer

    Mich wundert es auch das man nur zweiteilige Fahrzeuge bestellt, welche auch noch ganze 3 Meter kürzer sind als die TW 6000.


    Der TW6000 passt in Dreifachtraktion nicht an die Bahnsteige, und in Doppeltraktion nutzt er nicht die gesamte Bahnsteiglänge aus, deshalb die andere Zuglänge beim TW3000.


    Ein weiterer Grund ist, dass man beim TW3000 anders als beim TW2000 in der Fahrzeugmitte nur noch ein Gelenk statt bisher zwei Gelenke haben will, um das Wartungsaufkommen zu reduzieren. Deshalb ist der TW 3000 so lang, wie es mit nur einem Gelenk maximal möglich ist (und deshalb ist das Fahrzeug auch asymmetrisch, d.h. die beiden Fahrzeugteile sind nicht gleich lang).


    Es wundert mich jedoch, dass es keinen TW3500 analog zum TW2500 (oder dem Frankfurter U5-50) geben soll (also Fahrzeuge mit nur einem Führerstand, die "Rücken an Rücken" in Doppeltraktion verkehren).

    Die Fahrzeuge werden nacheinander modernisiert. Es sind auch noch nicht alle da. Wichtig war, dass die Schulungen beginnen können. Es müssten 4 bis 6 Fzg. da sein.


    Was genau wird an den 642 nodernisiert? Erhalten die Sitze Armlehnen?


    Zur Dreieichbahn: Da sollte man mal abwarten, was mit den 646 passiert. Zufrieden ist man mit den Kisten nicht, allerdings muss der Aufgabenträger einer Fahrzeugänderung zustimmen. Die Dinger sind ja gefördert worden.


    Warum ist man mit den 646 nicht zufrieden?


    Also ich finde die 646er der DB (GTW 2/6) sogar einen Tick besser als die 642er (Desiro). Ausdrücklich nur der von der DB Regio und nicht die von der HLB.


    Warum nicht die von der HLB? ich finde auch die 646 der HLB gut. Das Einzige, was mich an denen stört, ist, dass sie innen mittlerweile ziemlich dreckig und heruntergekommen sind. Die haben eine Grundreinigung und ein Redesign dringend nötig. Aber davon abgesehen sind es gute Fahrzeuge.


    Der 648er (LINT) der dem Desiro zwar sehr ähnlich ist, ist sehr viel schlechter als der Desiro.


    Da hast du Recht. Die 648 haben zwar wie die 642 und 646 große Fenster, aber leider so breite Holme dazwischen und so ungünstig platzierte Sitze, dass man trotzdem kaum rausschauen kann. Da sind 626 und 646 besser.

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    Original von Alf_H
    Erst vor 1-2 Wochen habe ich gelesen, daß München dringen 423er sucht. Stand hier oder bei DSO. Die wollten sogar die alten (versifften) Kölner 423er nehmen. Die sollen dann auch LZB bekommen. Die Reservedecke in München ist so gut wie nicht vorhanden.


    Dann könnte München in der Tat bald 423-Zuwachs bekommen. Wobei die Fahrzeuge natürlich erst mit LZB und Videoüberwachung (in München Standard, in Frankfurt leider nicht) nachgerüstet werden müssten. Das würde die Münchner insofern freuen als dass die Frankfurter 423 neuer sind als viele Münchner 423.


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    Original von Alf_H
    Evtl. bleiben die 423er auf der S2, sollte DIE BAHN die Ausschreibung für diese einzeln ausgeschriebene Strecke gewinnen. (Naja, für Dietzenbach sind die ausreichend :P )


    Für Dietzenbach reicht auch 420 X( Jedes neuere Fahrzeug ist dafür einfach nur zu schade. Insofern wäre es gut, wenn die 423 auf der S2 bleiben, aber mit Videoüberwachung nachgerüstet werden. Damit kann man dem Vandalismus etwas Einhalt gebieten. Und abends sollten alle Züge der S2 mit mehr als einer Sicherheitskraft besetzt werden. Und diese Sicherheitskräfte sollten nicht alle im ersten Wagen stehen, sondern über den ganzen Zug verteilt sein und dann auch regelmäßig patroullieren. Muss natürlich alles der RMV bestellen und bezahlen...

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    Original von Tatrafan
    Bedeutet: würde die DB eines oder beide Nicht-Flughafen-Bündel gewinnen, bleibt der 423 auf jeden Fall hier - wird dann aber modernisiert. Wie auch immer diese Modernisierung dann aussieht, darüber hab ich nichts gefunden.


    Das hielte ich für sinnvoll, alle 423-Unzulänglichkeiten zum Trotz. Denn diese Fahrzeuge haben das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer noch lange nicht erreicht und wurden in den letzten Jahren für viel (Steuer)geld beschafft. Da wäre es in höchstem Maße unwirtschaftlich, sich nach so kurzer Zeit wieder von ihnen zu trennen.


    Was die Modernisierung betrifft, so stelle ich es mir wie gesagt so vor, dass der 423 soweit möglich auf den Stand des 430 gebracht wird. Das heißt:


    * Dickere Sitzauflagen und Rückenlehnen, Kunstleder-Kopfstützen und Armlehnen


    * Videoüberwachung


    * LED-Innenbeleuchtung


    * Für Sehbehinderte optimierte Farbgestaltung im Innenraum (gelbe, geriffelte Haltestangen, ...)


    * Fahrgastfernsehen mit erweitertem FIS (das auch Anschlüsse, Verspätungen etc. anzeigt)



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    Original von Darkside
    >Und ich habe Zweifel, dass ein anderes Einsatzgebiet für sie gefunden
    >werden kann


    Ich gehe stark davon aus, daß diese in den Ruhrpott wandern.
    Ggf Stuttgart oder Nürnberg.


    Das sehe ich nicht so recht.


    Im Ruhrpott wurden neue 422 beschafft. Wo sollen dann gebrauchte 423 aus Frankfurt zum Einsatz kommen? Höchstens, wenn auf den ausgeschriebenen Linien S5 und S8 (auf denen heute 422 laufen) DB Regio gewinnt und Gebrauchtfahrzeuge erlaubt sein werden.


    Stuttgart beschafft 430, was sollen die mit gebrauchten 423 aus Frankfurt?


    Und die S-Bahn Nürnberg wird mit 442.2 (TALENT2) verkehren (wenn er denn mal die Zulassung bekommt, haha, das ist ja inzwischen schon fast ein Running Gag...)

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    Original von Darkside
    Sollte aber billiger sein erst mal nur 1~3 Fahrzeuge zu basteln und dann den
    Rest gleich als fertige Serie als alles hinklatschen und dann ständig nachzu-bessern.
    ...aber die Industrie hats ja.... :D


    Beim ICx soll es immerhin wieder Prototypen geben...


    Ich hoffe, dass der 442 nun endlich bald in den Planeinsatz kommt. Ich bin gespannt, ihn im Einsatz kennenzulernen.

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    Original von Charly
    Re-Design nach noch nicht einmal 15 Jahren? Und andernorts ist man noch nicht einmal in der Lage, neue Züge zu bestellen und fährt mit teilweise über doppelt so altem Material spazieren?


    4,5 Milliarden für Stuttgart 21 und auf der anderen Seite kein Geld, um herunter gekommene Bahnhöfe zu sanieren? Die Aufstellung der Finanzprioritäten bei der DB AG muss man wohl nicht verstehen...


    Naja, der 474 ist zwar erst 15 Jahre alt, (und damit in etwa so alt wie die ersten 423), aber reicht in der Ausstattung nicht an den 423 heran:


    * Nicht durchgängig begehbar
    * Keine Klimatisierung
    * Kein TAV


    Das Redesign ändert das (zumindest die beiden erstgenannten Punkte).


    Hinzu kommt, dass man bei der 2. Bauserie der 474 den Fehler gemacht hat, beinharte Sitze (wie im Redesign-420, aber ohne Federkern) einzubauen. Das macht sich insbesondere auf längeren Fahrten (wie auf der seit einigen Jahren befahrenen Strecke nach Stade) unangenehm bemerkbar. Auch hier soll das Redesign Abhilfe schaffen.

    Ich finde es nicht gerade wirtschaftlich, dass mit der Ausschreibung 2014 die ersten 423 in Frankfurt schon überzählig werden. Und ich habe Zweifel, dass ein anderes Einsatzgebiet für sie gefunden werden kann (es werden ja in den meisten S-Bahn-Netzen Neufahrzeuge gefordert oder wurden bereits beschafft).


    Besser fände ich ein Redesign des 423 und dann ein weiterer Einsatz. Das Redesign sollte so sein, dass der 423 (soweit möglich) auf den Stand des 430 gebracht wird.


    Und auch gegen die Unzulänglichkeiten kann man etwas tun:


    * Die mangelnde Bremsleistung kann man durch Ausrüstung des Mitteldrehgestells mit Magnetschienenbremse begegnen (wie das einigen 425 in Nordrhein-Westfalen bereits geschehen).


    * Dass das Regenwasser direkt auf die Schienen geleitet wird, kann man (?) durch den Einbau geeigneter Regenrinnen ändern.


    * Dass die Führerstände undicht sind, wird sich auch ändern lassen (Komplettaustausch der Führerstände?)


    Weitere Unzulänglichkeiten wurden ja bereits abgestellt (Nachrüstung mit besseren Sandstreueinrichtungen und Lichtgittern). Auch diese Investition sollte sich erst mal amortisieren.

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    Original von Thegermanguy
    Klar, wenn du sicherstellen willst daß überhaupt etwas fährt.
    Ansonsten ist dieses Modell in Sachen Spritverbrauch, Beschleunigung, Lärm und Abgasausstoß absolut ungeeignet. Vertragen die Strecken überhaupt 20t Radsatzlast?
    Dann doch lieber die altgedienten 628er, die ziehen zwar auch keine Wurst vom Teller, sind aber niedriger ( passen möglicherweise sogar in den Tunnel ) und lassen sich bedarfsgerecht zu mehreren Einheiten kuppeln.


    Völlig richtig. Allerdings haben die 628 weniger Türen als die x-Wagen und sind deshalb hinsichtlich schnellem Fahrgastwechsel nicht so gut geeignet.


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    Original von Darkside
    Nur mal so.....aber wieso wollt ihr Dieselfahrzeuge in den Berliner Nord Süd
    Tunnel packen?! Soll damit der Charite Patienten zugeschanzt werden?! (Kohlen-
    monooxidvergiftung)


    Man könnte die Linien ja brechen. Die Tunnelabschnitte fahren die wenigen derzeit verfügbaren 481, die oberirdischen Abschnitte fahren Diesel-Ersatzzüge.

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    Original von F.-Fighter
    218er mit mechanischen Fahrsperren der Berliner S-Bahn? Habe ich noch nie von gehört, dass es so etwas gibt.


    Klar, das ist der Hasenfuß. Ich weiß nicht, wie aufwändig es wäre, die 218 (und x-Steuerwagen) entsprechend nachzurüsten. Wenn das mit wenig Aufwand geht, sollte man es machen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das erst mal langwierig konstruiert und dann noch langwieriger vom EBA abgenommen werden müsste... Bis dahin stehen die 481 wieder zur Verfügung.

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    Original von Zugspitze
    Nun schaltet sich auch die Politik ein: http://www.faz.net/s/Rub8D0511…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Finde ich schon bemerkenswert, was in dem Artikel so alles steht:




    "Allerdings sei es üblich, dass im Berufsverkehr die Sitzplätze nicht ausreichten und neu hinzusteigende Passagiere in Richtung Frankfurt spätestens von Mainz-Kastel an stehen müssten."


    Man nimmt also billigend in Kauf, dass zahlende Fahrgäste regelmäßig stehen müssen. Sorry, das hat nichts mit Qualitätsdenken zu tun. Geschweige denn holt man so weitere Pendler von der Straße auf die Schiene. Ich finde es schockierend, das als "üblich" zu bezeichnen.


    Übrigens: Die Fahrgäste im Berufsverkehr, die regelmäßig stehen müssen, bezahlen genauso viel wie die Fahrgäste außerhalb des Berufsverkehrs, die sitzen können.






    "Es sei allerdings nicht bezahlbar, nur für die Schüler, die aus dem vorderen und mittleren Rheingau drei Stationen nach Geisenheim fahren wollten, auf der Gesamtstrecke von Wiesbaden nach Neuwied mehr Züge einzusetzen."


    Soso, nur für die Schüler also. Die Schüler sind also nur Fahrgäste zweiter Klasse, im doppelten Wortsinn. Was machen die Schüler, sobald sie einen Führerschein haben? Runter von der Schiene, rauf auf die Straße. Sorry, so gewinnt man keine zukünftigen Fahrgäste.




    "Schon ab Eltville sei der morgendliche Zug überfüllt. Die Schüler berichteten von katastrophalen Zuständen, und ab Oestrich-Winkel sei ein Zusteigen nicht mehr möglich. Der Landtagsabgeordnete sieht darin „Mängel, die umgehend beseitigt werden müssen“, weil damit die Sicherheit der Schüler nicht mehr gewährleistet sei."


    Das sehe ich aber auch so, dass diese Mängel beseitigt werden müssen, und zwar sofort.

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    Original von FipsSchneider
    ...und 218er mit x-Wagen? Denen ist die Stromschiene wurscht...öfter mal was Neues? :D


    Das wurde schon mal vorgeschlagen. Wäre eine gute Idee. Angeblich dürfen die 218 nicht (mehr) mit x-Wagen fahren. Aber das ist Unsinn, ich habe Anfang der 90er Jahre selbst 218 mit x-Wagen im Planeinsatz im Ruhrgebiet erlebt.


    218 mit x-Wagen wäre in der Tat eine gute Lösung, um auf den oberirdischen Streckenabschnitten ohne Oberleitung einen S-Bahn-Betrieb sicherzustellen.

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    Original von Gregor
    Derzeit ist aber von einem Einsatz der 423er nicht die Rede. Die S-Bahn bemüht sich derzeit um Wagen der DB Regio, sowie Busse.


    Dann sollte man sich mal mit der Verschrottung von 143 und x-Wagen zurückhalten. Die sind für die Berliner S-Bahn gut geeignet. Die 143 ist im Osten ja eine alte Bekannte, und auch x-Wagen haben in Berlin schon ausgeholfen. Und geeignete S-Bahn-Fahrzeuge sind es obendrein.

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    Original von Colaholiker
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun - die Choppersteuerung bedeutet ja letztenldich nichts anderes als daß statt Anfahrwiderständen der Strom elektronisch geregelt wird. Für eine Rückspeisung ist es eine notwendige Voraussetzung - aber keine hinreichende. Sie wären die ersten die es theoretisch könnten. Ob sie es praktisch können, weiß ich nicht.


    Ein Beispiel für ältere Fahrzeuge mit Choppersteuerung und Bremsenergie-Rückspeisung sind die TW6000 in Hannover. Die bieten das, obwohl die ersten Fahrzeuge schon 1974 in Dienst gestellt wurden und damit noch ein paar Jahre früher als der U3-Wagen.


    Zitat

    Original von ColaholikerFrüher hat man Trambahnwagen auch massenhaft remotorisiert. Wieso nicht die komplette Fahrsteuerung rauswerfen, inclusive Motoren - Drehstrommotoren reinsetzen, passende Stromrichter, neue Fahr-Brems-Steuerung und fertiig sind die U3-NG (Next Generation). Ist sicherlich billiger als neue Wagen zu beschaffen.


    Wie sehen die U3-Wagen denn materialseitig aus? Wenn sich da Materialermüdung breitgemacht hat, sind die bald nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Wenn nicht, schon.


    Ein Beispiel für ältere Fahrzeuge mit Materialermüdung sind die 420. Davon mussten ja viele um die Jahrtausendwende zur Rahmensanierung. Irgendwann sind die Fahrzeuge materialseitig so fertig, dass sie nur noch für die Tonne taugen.

    Die Rückleuchten sind beim 430 interessant, anders als beim 423, und auch anders als beim 422.


    In diesem wuchtigen Kopfteil könnte man aber gut vor dem Führerstands-Außentür-Fenster noch ein weiteres Seitenfenster einbauen. So, wie es auf dem Bild zu sehen ist, dürfte der Triebfahrzeugführer nur ein sehr eingeschränktes Blickfeld haben, und zur Seite überhaupt nicht, wenn er nicht aufsteht.

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    Original von manlionscity
    Ja,hast recht die üstra-farben stehen ihm wirklich gut.fasst besser als die vgf-farben


    Ich bin gestern in Hannover mit einem dieser ehemaligen VGF-Citaro gefahren. Er wird bei der Üstra unter der Nummer 7843 geführt. Innen kann man die VGF-Herkunft durchaus noch erkennen: Die Sitzbezüge sind weiterhin im VGF-Design. Auch die Rauchverbot-Piktogramme sind im typischen VGF-Design.


    Und an der Haltestellenanzeige gibt es ein U-Bahn-Piktogramm und daneben ein Straßenbahn-Piktogramm. Das ist für Frankfurt typisch, für Hannover jedoch untypisch, da dort anders als in Frankfurt nicht zwischen U-Bahn und Straßenbahn unterschieden wird.

    Fordert die Ausschreibung denn Neufahrzeuge, oder sind auch Gebrauchtfahrzeuge zulässig? In Stuttgart ist es ja so, dass die 420 durch 430 ersetzt werden und die 423 redesignt werden. Fände ich für Frankfurt auch sinnvoll, besser, als die erst vor wenigen Jahren beschafften und mit viel Geld geförderten 423 auszumustern...

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    Original von Setra
    Was daran so abwegig ist?
    Nun, es wurden in der letzten Zeit ja schon einige Wagen abgestellt, da immer mehr U5-Wagen in den Liniendienst gehen und eben nicht mehr so viele U2-Wagen benötigt werden.
    Außerdem würde die traffiQ dann bestimmt wieder jammern, dass der Wagen nicht in SVB ist.
    Mir ist durchaus bewusst, dass noch alte Wagen in orange/hellelfenbein/grau unterwegs sind, aber mal davon abgesehen.


    Und außerdem ist nun endlich mal die Zeit gekommen, dass die 40 Jahre alten Wagen ausgemustert werden, denn diese sind zum Teil schon sehr abgenutzt und entsprechen nicht mehr den Anforderungen des heutigen ÖPNV.


    Mir ist schon klar, warum die U2-Wagen durch U5-Wagen ersetzt werden. Es hätte ja sein können, dass der 303 sich noch im aktiven U2-Bestand befindet und wieder in den Liniendienst geht. Das hängt ja auch von seiner Untersuchungsfrist ab, ob er überhaupt noch eingesetzt werden kann.


    Wenn z.B. der 303 noch eine gute Frist hat, viele andere U2-Wagen hingegen schon Fristablauf haben und keine neue Untersuchung mehr erhalten, und es sind noch nicht genug U5-Wagen ausgeliefert, könnte es ja noch zu einem Linieneinsatz des 303 kommen.


    Gibt es eigentlich eine Übersicht über alle bereits ausgemusterten U2-Wagen? Und Informationen über ihre voraussichtliche Zukunft (Verkauf, ähnlich wie bei den Pt-Wagen, oder Verschrottung)?

    Mit oder ohne Smiley - was ist daran so abwegig, dass der in die rot-weiße Ursprungsfarbgebung zurückversetzte 303 noch in den Liniendienst geht?


    So gibt / gab es bei der DB auch schon designierte Museumsfahrzeuge, die äußerlich in den Ursprungszustand zurückversetzt und weiterhin vor regulären Zugleistungen eingesetzt wurden. Ein Beispiel ist die E-Lok 141 001, die um die Jahrtausendwende äußerlich in ihren Ablieferungszustand zurückversetzt wurde und so im Raum Frankfurt noch jahrelang reguläre RB und RE bespannte (heute ist sie im DB-Museum, Standort Koblenz-Lützel).