Beiträge von Just Married

    Die Entgeldordnung hab ich nicht gesehen, jo, ok, das wären dann als Anwärter ( = Ausbildung/Einarbeitung ) - theoretisch - 1.608,- €uronen. Und die 1.748,- eine Stufe höher sind auch nicht der Renner.


    Ich sag mal so, als Brummifahrer gibt es, ohne diese extreme Verantwortung, die dieser Berufszweig mit sich bringt, deutlich mehr. Auch ohne Ballungsraumzulage ...

    Anlage 2 a zum TV-N Hessen


    http://www.verdi-vgf.info/dokumente/tvn/tvn_a2.pdf


    Laut der Tabelle wären es Anfangs sogar nur 1.432,- Euro. Bei Entgeltgruppe 1 im ersten Jahr. Oder wird man im öffentlichen Dienst höher eingruppiert ?


    Gut, es kommen noch Sonn - und Feiertagszuschläge, sowie die Ballungsraumzulage dazu.


    Siehe§ 6 Punkt 8: Arbeitnehmer im Fahrdienst von Nahverkehrsbetrieben in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern erhalten eine Ballungsraumzulage in Höhe von 0,40 Euro/ Stunde.


    Aber das Einstiegsgehalt halte ich, sofern es sich hier um Bruttogehälter handeln sollte, für einen Witz. Netto wäre es ok wenn man im Hinterstübchen die Zulagen noch mit einplant. Wenn das wirklich ein Bruttolohn sein soll lachen ja die Hühner.

    Tja, es soll ja Leute geben die nach Ausschreibung rufen. Das damit auch das Lohndumping gefördert wird, hat denen sicher noch keiner verraten. *smile*


    Noch ein Punkt, neben noch anderen *hüstel* , wo sich Berlin & Brüssel was vom Honigkuchenpferd erzählen lassen haben. Wenn es eine "direkte Demokratie" geben würde, würden so einige unrealistische praxisferne Regelungen/Gesetze/Bestimmungen ganz schnell wieder verschwinden.


    Um noch auf eine Frage zu kommen.


    Also "früher", zu meiner aktiven Zeit, war ich normal in Rebstock. Ab und zu musste ich mal zur Unterstützung, meinetwegen wegen kranker Kollegen, zum BB Höchst. Ich sag mal 2-3 Tage Höchst ( wenn überhaupt ), ansonsten aber immer Rebstock. Viel wird sich daran sicher nicht geändert haben.



    Ich wünsche Euch auf jeden Fall, sofern es klappt, immer nette Fahrgäste und eine unfall - und staufreie Fahrt !


    Grüßle

    Soweit mir bekannt ist, bekommt man Punkte als Radfahrer & Fußgänger. Deswegen sollte man sich schon überlegen, was man auf der Straße tun oder lassen sollte. Besonders wenn man sich später doch ein Kfz und damit eine Fahrerlaubnis zulegen möchte. Der Traum könnte mit einem gefüllten Punktekonto ganz schnell aus sein ...


    Der Führerscheinantrag könnte nämlich unter Umständen gleich abgelehnt werden. Shit happens !


    Alternativ werden Punkte auch in sehr hohe Bussgelder umgewandelt. Also es werden keine Punkte ins Register eingetragen, dafür blecht man dann gehörig.


    :P


    Das kann ich so bestätigen, wie lange ein Omnibus oder eine Bahn an der Endhaltestelle steht ist Sache des Verkehrsunternehmens. Das diese Wendezeiten oftmals sehr sehr knapp ausfallen, weil Fahrzeuge dank der Ausschreibungen eingespart werden (müssen), kann TraffiQ nicht vorgeworfen/angelastet werden.


    Was die zerkratzten Aufkleber betrifft, wenn ich mir den Ausschreibungsmist ansehe Ausschreibung Linienbündel E wundert es mich nicht ....

    Wenn jetzt wirklich jemand aus dem Zug verknackt wird, egal ob Tf oder Zf, würde ich mir als Bahner das Urteil zigmal ausdrucken und mitnehmen. Und wenn in irgendeiner Kiste auch nur eine Störungslampe zuckt und mir das Risiko zu hoch wird würde ich stoppen - egal wo ... und Feierabend machen. Und jeder Depp der angekleckert kommt, dem würde ich jenes Urteil an den Kopf tackern - wenns einmal nicht langt eben auch mehrfach tackern, solange bis es schreit. Wenn DIE wollen das keine Züge fahren, egal ob Richter, Bahnspitze oder Kunde - kein Problem. Wenn ich Bahner wäre ... bin ich aber leider nicht, kann aber nur jedem raten sich abzusichern. Gegebenenfalls mit Arbeitsverweigerung wegen strafrechtlichen Konsequenzen bei Arbeitsaufnahme bzw Übernahme eines defekten Zuges.


    Ich hoffe für die Damen und Herren Staatsanwälte und Richter richtig zu entscheiden, alles andere könnte ungeahnte Folgen haben ....


    Obwohl, bei genauerer Betrachtung haben wir sowieso überall mit ungeahnten Folgen zu kämpfen, von daher kanns sowieso nur noch bekloppter kommen :D

    Zitat

    Original von Itchy
    Ein Ausfall des kompletten Klimasystems kann jederzeit passieren und ist auch nichts ungewöhnliches, vorallem da die Klimaanlagen nur bis zur einer gewissen Temperaturobergrenze funktionieren und dann kollabieren. Und Temperaturen von 34°C und mehr sind in Deutschland wirklich außergewöhnlich und nicht üblich, also kann man den hiesigen Anlagenherstellern auch keinen Strick daraus drehen.


    Ich finde es schon bedenklich das die Klimaanlagen bei diesen an sich "leicht" erhöhten Sommertemperaturen ausfallen. Immerhin stecken wir im Klimawandel, bitte keine Diskussionen wer Aktien daran hat, aber da sollte m.E. dringend nachgebessert werden. Die Toleranz zwischen Anlage läuft und Anlage streikt scheint mir nicht sehr groß zu sein ...

    Zitat

    Original von Itchy


    Wenn dir ein Geisterfahrer oder irgendein "Querschläger" vor dein Auto kommt, dann wärst du aber sehr froh wenn du einen Airbag hättest.
    Man kann perfekt Fahren sein ganzes Leben lang und macht nie einen Fehler und kann in einem Sekundenbruchteil durch einen Unfall doch ums Leben kommen. Wie oft muß man hören das ganze Familien die normal und vorsichtig unterwegs sind durch Geisterfahrer oder andere unverschuldete Unfallumstände ausgelöscht wurden.


    Fortsetzung OT:


    Um Geisterfahrer und Querschläger ging es mir ja auch garnicht, das kann natürlich keiner voraussehen, mir ging es eher um die Einstellung der Fahrer. Das was du ebenfalls angesprochen hast. Siehe unten.


    Zitat

    Original von Itchy
    Niemand denkt an die Technik, wenn er auf das Gaspedal drückt, da kommt es immer auf die Mentalität der einzelnen Person an. Schleicher wie Raser gab es in den 70gern genausoviele wie heute ;-D *lol*
    Aber die Technik kann bei einem Unfall über Leben und Tod entscheiden, nur ist das den Menschen nicht bewusst, daher achten sie bei ihrem Fahrstil auch nicht darauf was das Auto hat oder eben nicht hat...


    Ich antworte mit Jain ...


    Ich behaupte einfach mal, das viele Fahrer zwar an gewisse Techniken denken, allerdings ohne zu Wissen, was eigentlich genau in welcher Situation geschieht und wiegen sich somit in einer falschen Sicherheit.
    Mach mal spassenshalber bei Führern von modernen Fahrzeugen eine Umfrage zum Thema AntiBlockierSystem, Arbeitsweise und deren Folgen in Verbindung mit den verschiedenen Jahreszeiten ....


    Dann ist es auch völlig irreführend bei 200 km/h keinerlei oder kaum Fahrgeräusche zu vernehmen. Ich "durfte" ein paar mal als Beifahrer in gehobenen Klassen "mitfahren". Ich hatte ehrlich, gelinde ausgedrückt, Angst. Die meisten Fahrer hatten, so behaupte ich, keinen Gedanken an diese Geschwindigkeit und deren Folgen im falle eines Falles verschwendet.


    Mir ist es lieber, mein bisschen bescheidene Hirnmasse wird in meinem alten Klapperkasten ab 120 dran erinnert, das ich schon schnell bin. Ich gelange ja garnicht in den Vollrausch des Speeds.


    Sicher hast Du Recht das die Technik viele Unfälle verhindert, aber wenn gleichzeitig durch Bauweise und falsche oder unzureichende Informationen den Menschen irgendwas vom rosaroten Elefanten aufgetischt wird, dann ist das für mich ein Paradoxon.


    Edith hatte etwas vergessen ...

    Zitat

    Original von LJL
    Diese Haltung, dass jeder, der in einen Unfall verwickelt ist. Daran Schuld trägt, geht mir auf den Senkel. Es mag sein, dass ein Auto ohne die heutigen Helferlein mehr Fahrspaß bietet. Die Entwicklung der Verkehrstoten spricht aber eine andere Sprache.


    Weil die meisten einfach daran Schuld sind. Ist einfach so. Wenn es mal gekracht hat hört man meist sowas wie " ja, ich hab doch esp, asr, abs, wieso bin ich den bei Glatteis und 160 von der Straße abgekommen, das kann ich mir garnicht erklären .... "


    Früher als es das alles nicht gab, wusste man einfach, das schnelles fahren, egal ob Eis oder feuchte Blätter unter einem sind, früher oder später Probleme verursachen ( wegziehen der Räder etc. ).


    Heute steigt man ein und latscht aufs Gas mit dem Gedanken - ich hab ja dies und das, kann ja nichts passieren. Mich wunderts nicht. Mein Auto ist jetzt 18 Jahre alt und hat noch nicht einmal einen AirBag. Und komischerweise hab ich noch nie einen Unfall gehabt. Woran das wohl liegen mag ...


    Und wer, wie es mir gerade vorhin passiert ist, mit Handy am Ohr mir vors Auto trippelt - der hätte beim Zusammenstoss Pech gehabt. Nur gut wenn man vorausschauend fährt und genau weiß, wie sich sein Auto im Ernstfall verhält. Auch ohne ( manche völlig überflüssige ) Spielereien ...


    :P

    Ich hätte es durchgehen lassen. Es handelte sich ja immerhin "nur" um ein WochenendTicket. Die Sache wäre sowieso schon aus der Welt, wenn es keine Kontrolle gegeben hätte. Ich hätte dem Trio noch viel Spaß gewünscht und fertig.


    Nächstes Jahr könnte man tatsächlich Knoblauch in die betreffenden Züge hängen - dann fährt auch sicher keine Graf Dracula mit ... :D


    Das mit dem Knoblauch stammt nicht von mir, hat einer als Scherz auf irgend einem Sender rausgehauen.


    :P

    Zitat

    Original von LJL
    Du kannst nicht für 100% der Fahrgäste den Anschluss garantieren. Da die ersten 5% schon meckernd auf dem Weg zurück zum Auto sind, wenn die letzten 5% kommen. Meistens nimmt man S=95 oder 99% an. Sprich 95 oder 99% erreichen den Anschluss, der Züge sind pünktlich, etc. Bei sicherheitsrelevanten Sachen (Atomkraftwerke) auch mal 99,999999999999999999999% 100% wird man aber nicht erreichen können. Und das verspricht auch kein Theoretiker. Und wenn er es dir verspricht verlangt er genügend Geld, dass er ausgesorgt hat und auf den Bahamas sitzen kann.


    Da stimme ich Dir zu.


    Wobei es nicht sein kann, das auf freien Strecken, wo es keine Baustellen, Langsamfahrstrecken oder Überholungen gibt, zu Verspätungen kommt. Das sich Baustellen etc pp nicht bis auf das i-Tüpfelchen planen lassen ist logisch. Nicht logisch ist aber wenn eine an sich "normale" Strecke nicht mit genug Zeit versehen ist. Selbst wenn auf dem Weg zwischen zwei Haltepunkten Signale stehen, die aber im "Normalfall" auf freier Fahrt stehen und dann aber der Zug trotzdem Verspätung (vielleicht sogar regelmäßig) einfährt, spätestens dann sollte doch dem letzten klar werden das Änderungsbedarf besteht.


    Und DAS scheint es, egal wo man hinschaut, nicht zu geben.


    Die Fahrgäste sind ja auch nicht blöd ( bis auf Einzelfälle ) und merken ja wenn ein Zug "Störungsfrei" durchfährt. Dann ist er trotzdem zu spät und schon wird die Wut am Personal ausgelassen. Wir haben genug Beiträge wegen solcher Gegebenheiten hier im Forum ....



    Zitat

    Aha aha, auf einmal :-)


    Das mit der Anstalt gefällt mir, dort würde ich den Schläger glatt einweisen lassen.


    [quote][quote]Original von LJL
    Ich weiß nicht in welcher Welt du lebst. Hört sich nach Wildem Westen an. So mit Beil das Skalp abtrennen und an den Marterpfahl binden.


    Keine Angst, ich halte mich für zivilisiert. Ich wollte nur an deine Meinung herankommen, mit Erfolg :D


    Edith war mit dem geschriebenen unzufrieden. Alte Meckerziege.

    Zitat

    Original von BEKU
    ... Dem Zusammenprall soll übrigens eine Entgleisung voraus gegangen sein.


    Vielleicht war eine Weiche eingefroren / falsch gestellt. Falls das Sicherungssystem ok war kommt gleich die nächste Frage auf: In wie weit hängen Weichenstellung und Sicherungssystem zusammen ...


    Gerade eben hat man im Radio auf ein - wahrscheinlich - menschliches Versagen getippt. Aber wo waren dann die Sicherungseinrichtungen ...

    Zitat

    Original von LJL
    Was hat mit dem Vorfall bitte der Vorstand zu tun? Die SBB ist mir nicht gerade für riesige Verspätungen bekannt.


    Warum hatte dieser Zug Verspätung, warum haben S-Bahnen, U-Bahnen, Stadtbahnen, RE`s, ICE`s, ... & auch Busse zunehmend Probleme mit den "Fahrplänen" ? Irgendwer hat diesen Humbug doch abgesegnet. Die Putzfrau wird dies sicherlich nicht getan haben ...


    Und falls es noch nicht zu Dir durchgedrungen ist, diese Hetze hat sich überall breit gemacht. Das ist kein reines ÖPNV-Problem.


    .... aber vielleicht war es ja doch die Putzfrau 8o


    Deutschland wird von Putzfrauen unterwandert, jeses !


    Nein, das Problem wird neben dem Euro sein, das diese Herren da oben irgend etwas unterschreiben und ja sagen, was irgend ein Manager ( Theoretiker ) vorgeschlagen hat. Blöd ist nur wenn diese theoretischen theorien theoretisch schon der letzte Hafer ist/sind und praktisch nur schwer umzusetzen ist/sind. Was raus kommt, siehst Du wo Du nur hinschaust.


    Als LKW-Fahrer bekommt man so manches mit, wo man sich nur noch an den Kopf greifen kann. Wie oft habe ich meinen Tacho stundenlang auf Pause stehen haben (was für mich als Fahrer erfreulich ist, dem eigenen Betrieb aber schadet) und erholsame Nickerchen halten können.


    Man(n)/Frau kann als Beispiel zwar 5 Lkw`s gleichzeitig zur Be- oder Entladung bestellen, dumm nur wenn es zb nur 2 Rampen und 1 Staplerfahrer gibt. Da sieht man dann wieder, was die im Büro wissen.


    Und so geht es am laufenden Band, ein Hornochse nach dem anderen. Solln se mal machen, wer mich sucht, ich schlaf derweilen :D


    Zitat

    Original von LJL
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt für jeden. Egal ob Nobelpreisträger, Papst, Lokführer oder Massenmörder.


    Okeh, wenn Du mir Deine Adresse gibst besuche ich Dich mal, fessel Dich bei Dir zu Hause an einen Stuhl und zerlege mit einem Beil Deine Frau und Deine Kinder. Dann binde ich Dich los, schüttel Dir die Hand, sag "angenehm, gern wieder, tach auch" und geh Heim.


    Und Du hast alles ansehen müssen, stehst vor mir, stehst einfach so da, weil "meine Würde unantastbar" ist ?


    Na ich weiß ja nicht in was für einer Welt Du lebst, aber sie scheint ziemlich farbenfroh zu sein.

    Das ist doch kein Arbeiten mehr. Das schreit doch nach Streik ( oder kündigen ). Wenn die " Bürokasper " nicht begreifen wollen oder können das die Fahrpläne ausgebessert werden müssen, dann müssen WIR eben handeln. Warum sollen WIR weiter unser Leben für den Schwachsinn einsetzen. Was interessiert mich was 5 min mehr Fahrzeit kosten. ( Soviel zu meiner Einstellung zum Sinn bzw der Daseinsberechtigung des Geldes )


    Wenn man nicht in der Lage ist am richtigen Ende zu sparen soll man es am besten ganz sein lassen. Die ganzen tollen Prunkfeste der Herrschaften da oben sind, zum Beispiel, sicher nicht nötig, mit DEM Geld lassen sich sicher einige Linien "verbessern".


    Interessant wird es wenn genug Mitarbeiter wegen solchen Vorfällen den Dienst quittieren, dann steht das ganze System wie so manch andere da. In einem schönen schlechtem Licht. Ohne es zu begreifen schaden die Firmen sich selber, aber gewaltig.


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    "Beförderungsfall" ist zu harmlos, ich würde so "etwas" noch hinter den Menschenaffen ansiedeln. Da kann absolut nichts im Kopf sein.