Beiträge von Colaholiker

    Es gab doch mal den "Post Nachtknoten Frankfurt". Wurden da nicht innerdeutsche Post mit Linenfliegern transportiert?

    Jap, den gab es mal. Schutzbezüge auf die Sitze, Säcke in die 737 und ab geht's. Mit Nachtflugverbot natürlich unmöglich, jetzt geht da am Flughafen in erster Linie nur noch das, was international eben meistens als Zuladung läuft.

    Ich weiß gar nicht, ob national überhaupt noch geluftpostet wird.

    Problem ist dann eigentlich nur bei gemischten Haltestellen (Bus+Tram, die wg der Busse niedrig sind), dass Straßenbahnen sich nicht absenken können ...

    "In der anderen Richtung" hatte man deshalb auch bei der Sanierung der Offenbacher Landstraße die Haltestelle "Buchrainplatz" mit einer temporären Asphaltschicht auf den Schienen versehen, um die für Straßenbahnen ausgelegten Bahnsteige "SEV-buskompatibel" zu machen.

    Ich meine, da, wo es Quartiersgaragen tatsächlich gibt, werden sie nicht viel genutzt?

    Ich kann natürlich hier nur eine einzelne Stichpunktbetrachtung beisteuern, aber zu meiner Zeit in Oberrad waren die wenigen mietbaren Plätze so beliebt, daß es schwierig war, einen Platz zu bekommen. Ich habe Jahre gewartet (und zum Glück noch vor der Sanierung der Offenbacher einen Platz bekommen), um 400m von zu Hause entfernt einen Platz in einer Tiefgarage zu ergattern. Daraus möchte ich natürlich keine Allgemeingültigkeit ableiten. Aber ich schätze, es gibt da einen Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Stellplätzen im öffentlichen Raum. Je weniger dort verfügbar ist, desto beliebter sind gemietete Garatenplätze.

    Wäre ja was für das Quizforum, zu schätzen, wie viel Prozent der verlegten Straßenbahngleise als Rillenschiene ausgeführt sind

    Wäre sicher interessant zu wissen, nur kann von uns niemand die Frage abschließend beantworten, oder? Somit wäre das ein Quiz ohne Auflösung. :/


    Anekdote dazu: Mindestens einer der Rillenreiniger ist sogar nur ein "unechtes Zweiwegefahrzeug" - es kann nur auf Gleisen fahren, die in der Fahrbahn verlegt sind. Das "Schienengestell" dient nur der Führung des Reinigungsmechanismus, kann aber nicht das Fahrzeug tragen. Um beispielsweise die Gleisharfen vor den Hallen des Verkehrsmuseums zu reinigen, muß hier also über die Straße an- und über die Feuerwehrzufahrt eingefahren werden. Anfahrt über das Streckengleis ist nicht möglich.;)

    Interessant wäre für mich zu wissen, ob alle Arbeitswagen auch tunnelgängig sind und ob es speziell für die Stadtbahn eigene Arbeitswagen gibt? Ich könnte mir vorstellen, dass es für die Streckenarbeiten egal ist, ob diese im Tunnel sind oder nicht. Einzig der Reinigungswagen zur Reinigung der Rillenschienen macht auf Stadtbahnstrecken keinen besonderen Sinn.

    Alle, die ausschließlich auf Schienen fahren (also alles, was aus K umgebaut wurde, sowie Akkulok, Transportanhänger, etc. sollte meines Wissens Tunnelzulassung haben. Rillenreiniger gibt es meine ich nur noch auf Zweiwege-LKW, wie es da aussieht, weiß ich nicht.

    Sicher?
    Mit dem PKW (und auch zur Fuß?) kommt man dort meines Erachtens nach nicht rein.

    Und schon wieder komme ich mit OT: In der CCS sind frei verfügbare Parkmöglichkeiten rar. Deshalb darf nur rein fahren, wer was bringt, was holt oder einen Parkplatz drinnen vorzuweisen hat. Daher ist die Einfahrt für Kraftfahrzeuge reguliert.
    Die CCS ist jedoch kein Betriebs- oder Sichereitsbereich im Flughafensinne, von daher kann man zu Fuß einfach an der Schranke vorbei laufen. Analog sollte wohl auch kein Problem sein, wenn ein Bus planmäßig hinein fährt, da der Bus dort wohl nicht länger stehen bleiben wird, aber die Fahrgäste sich dort frei bewegen können. Problematisch wird es nur, wenn der Bus auf dem Weg dorthin innerhalb des Sicherheitszauns unterwegs ist.


    Ich bin vor Jahren auch schon mit dem Rad in der CCS gewesen - ist gar kein Problem.

    Ist übrigens bei der SkyLine Bahn am Flughafen auch so. Besucher und CheckIn Gäste spollen nicht bis zur Station "Flugsteig AZ" mitfahren, da dort scheinbar (ich bin dort noch nie ausgestiegen) direkt hinter der Verteilerebene zur SkyLine Bahn die Sicherheitskontrollen sind. Dort keine Sicherheitskontrollen zu machen und nur die Passagiere bitten, nicht dort hinzufahren, wäre viel zu riskant.

    Da kommt zuerst eine automatische Bordkartenkontrolle, und dann eine Sicherheitskontrolle. Ohne Bordkarte kommt man also nur mit der SkyLine wieder weg. (sorry fürs OT)

    Die besten Verkehrsdezernenten der letzten 3 Jahrzehnte waren für mich Martin Wentz (SPD-Planungsdezernent, ein eigenes Verkehrsdezernat gab es damals noch nicht) und Lutz Sikorski (Grüne, leider viel zu früh gestorben). Oesterling würde ich dann auf Platz 3 setzen.

    Im Bezug auf Lutz Sikorski wollte ich das gleiche schreiben, der Name Wentz war mir gerade spontan nicht im Kopf.

    Nichtsdestotrotz sehe ich Herrn Oesterling in meiner persönlichen Einschätzung ebenfalls hinter Sikorski (der, wie ich fairerweise sagen muß, die Messlatte aber auch wirklich sehr hoch gelegt hat), aber deutlich vor Majer.


    Lutz Sikorskis Tod hat sich im Januar übrigens zum 10. Mal gejährt, womit seit seiner Amtszeit tatsächlich mehr als ein Jahrzehnt vergangen ist. Für "seit Jahrzehnten" reicht es trotzdem nicht. Gönnen wir Herrn Oesterling einfach den Triumph, indem wir das Jahrzehnt im Singular belassen.;)

    Das ist keine Vorleistung, vielmehr befand sich an dieser Stelle bis 1987 der alte Bahnsteig der Station.

    Es wurde aber beim Bau der Unterführung etwas vorgeleistet, Wie es genau ausgeführt ist, kann ich nicht sagen - aber der Wanddurchbruch dort, wo die Treppe zum Bahnsteig rauf wäre, ist quasi schon mit eingebaut worden. Bei genauem Hinsehen fällt es im Fliesenmuster sogar auf. ;)

    Ja, ich weiß, das als Bauvorleistung zu deklarieren, ist schon weit aus dem Fenster geleeeeehhhh.....

    Nur 'ne ganz kurze Frage: Warst Du seit dem Beginn der Brückenproblematik mal in Wiesbaden gewesen? Schmink Dir das mit einem "qualifizierten Bus-Shuttle" mal ganz schnell ab. Die Busse stehen allesamt massiv im Stau, so daß Du zu Fuß fast schneller unterwegs bist.

    Dafür braucht man nicht mal dagewesen zu sein. Es reicht, Wiesbaden zu kennen (irgendwie ist da doch immer Stau), und zu dieser Ausgangssituation dann die zusätzliche Belastung der Umleitung zu addieren. Wer da momentan hin fährt, ohne hin zu müssen, ist vermutlich Masochist.

    Mal ganz davon abgesehen, das hätte ja nichts sinnhaftes mehr und dient ja nur der eigenen Eitelkeit. Eine T(ram) dient dem öffentlichen Beförderungsauftrag und keinem Künstler-Ego. Nichts dagegen, dass Künstler ihr geistiges Eigentum schützen wollen - siehe auch Kommentar von zip-drive - aber wenn es um Verbesserungen für den Fahrgast geht gehört bvei einem Veto dessen dieser in einen richtig weich gepolsterten Raum - oder besser - einen solchen Habitus von Anfang an vertraglich ausschließen.

    Ich stimme Dir da vollumfänglich zu. Ein Schutz gegen Plagiate ist vollkommen nachvollziehbar, egal um welches Produkt es sich handelt. Auch wenn es eben ein Design ist, das sich ein Künstler schützen läßt. Aber wir reden eben nicht von Kunst, die um der Kunst Willen geschaffen wird (Gemälde, Skulpturen, ...) sondern von Gebrauchsartikeln. Nach dem Erwerb eines Produktes dieses nicht anpassen zu dürfen (sofern die Betriebssicherheit gemäß geltender Normen bestehen bleibt und alles, was Gewährleistungsansprüche gegen den Hersteller angeht außen vor) ist meines Erachtens vollkommen lächerlich. Sofern die Verkehrssicherheit gewährleistet ist (was dann eben unter Umständen im Detail von Sachverständigen zu klären ist), könnte ich ja auch an meinem Auto optische Veränderungen nach Lust und Laune vornehmen lassen, ohne daß die Designer des Autos etwas dagegen sagen könnten.


    Aber ich erinnere mich vage, daß es in den R-Wagen anfänglich auch aus genau diesem Grunde keine Mülleimer gab. Man fand keine, die dem Herrn Designer gut genug waren, und so gab es eben für eine Weile keine. Da greift man sich doch an den Kopf...

    Ich halte es daher hier für wahrscheinlicher, dass man hier besonders vorsichtig ist, weil man weder die Erfahrung mit einem derartigen Fahrzeug hat, noch den Zustand der Lager genau kennt.

    Die Kiste wurde immerhin vor 50 Jahren außer Betrieb genommen und seitdem quasi nicht bewegt. Ohne Komplettzerlegung dürfte man auch das (50 Jahre) alte Fett eher nicht aus dem Lager bekommen.

    Neben dem alten oder eventuell fehlenden Fett ist sicher auch die lange Standzeit ein Punkt, weshalb man vorsichtig ist.

    Selbst die betriebsfähigen historischen Fahrzeuge werden momentan, wo kein Anmietverkehr stattfindet, regelmäßig bewegt - obwohl sie bereits ab Werk Rollenlager und keine Gleitlager mehr haben, die allgemein pflegeleichter sind.

    Und beim RMV: Ich hatte noch keine einzige Fahrkarte, die der RMV verkauft hat. Die Automaten auf den Bahnsteigen verkauften auf Rechnung von DB Fernverkehr AG. Das "Servicepersonal" in den VIAS-Zügen verkauft auf Rechnung von VIAS Rail GmbH.

    Der RMV versucht zudem auch nicht den Anschein zu erwecken, selbst die Transportleistung zu erbringen. Auf egal welchem nach RMV-Tarif verkehrenden Verkehrsmittel steht deutlich das Unternehmen, das dahinter steckt, egal ob das die DB bei den S-Bahnen ist, die VGF bei U- und Straßenbahnen in Frankfurt oder HEAG Mobi* bei Bussen und Bahnen in Darmstadt. (Daß genug Leute den Unterschied zwischen Verkehrsbverbund, LNO und Verkehrsunternehmen nicht auf die Kette kriegen, steht auf einem anderen Blatt. Ist aber sicher nicht der bösen Absicht des RMV geschuldet.)
    Angemietetes Rollmaterial im Bahnverkehr ist vielleicht im Personenfernverkehr eher die Ausnahme, aber allgemein nichts besonderes. Die Fahma versorgt ja im Regionalverkehr mehrere EVU mit Fahrzeugen, die HLB hat ja auch LINTs von der Fahma im Fuhrpark. Das macht sie aber nicht weniger zu einem EVU als ein beliebiges EVU unter dem Dach der DB. Flixtrain oder Flixmobility oder wie auch immer die heißen, ist halt kein EVU, wie hier richtig festgestellt wurde.

    Ich persönlich schwanke da zwischen Anerkennung für die Fähigkeit der Flixler, andere davon zu überzeugen, das Risiko zu tragen, während sie selbst die Kohle einstreichen (auch im Busbereich) und Verachtung für so eine Geschäftspraxis. Für mich kommt der Zug ohnehin nicht in Frage - so bald man ihn mit DB-Tickets im Vor- und Nachlauf kombinieren muß, um von da, wo man ist, dort hin zu kommen, wo man hin will, ist es preislich nicht mehr attraktiv. Außerdem bin ich für längere Fahrten in der 2. Klasse einfach zu groß (außer es gibt plötzlich wieder ICE 1 mit originaler Inneneinrichtung), und zumindest vor Corona hatte der "Flixtrain" keine 1. Klasse.

    Was ist das besondere an diesen Wagen? Kenne mich mit Wagenbezeichnungen nicht so gut aus xD

    Das waren die Bistrowagen aus dem InterRegio. Halb 1. Klasse, halb Bistro. Am 1.-Klasse-Ende eine Drehfalttür mit Möglichkeit zur Verbreiterung, um mit einem Rollstuhl (mit Lift auf dem Bahnsteig) rein und raus zu kommen. Die Wagen fahren heute üblicherweise im IC-Verkehr (also richtige ICs, nicht die doppelstöckigen Teppich-REs).

    Keine Fake-News, das ist eine Vorsichtsmaßnahme um Lagerschäden zu vermeiden. Rollfähig sind die Fahrzeuge schon, nur wenn sie jetzt verhältnismäßig viel unterwegs sind ist das zur Vermeidung von Verschleiß.

    Ich meine, die Hilfsdrehgestelle brächten auch noch andere Vorteile, wie eine höhere Schleppgeschwindigkeit und den Entfall von Zwischenstopps zur Prüfung der Lagertemperatur.

    Daß man den Wagen nach Eckenheim gebracht hat, läßt mich noch hoffen - hätte man das Projekt abgebrochen, gäbe es keinen Grund, ihn nicht wieder nach Schwanheim zu bringen.

    Aber haben die "Vorfeld-Citaros" (als Beispiel) so einen großen Unterschied zu dem normalen Innenleben im Fahrgastraum?

    Zumindest die, die ich als Fahrgast kenne, hatten deutlich weniger Sitze (Größenordnung ca ein Dutzend in einem Gelenkbus), und natürlich ein Fahrgastinformationssystem das auf den Flughafen zugeschnitten ist, mit mehrsprachigem Welcome-Video und so Scherzchen. Logischerweise haben sie keine Fahrscheindrucker (stattdessen ein Display, das den Fahrern Informationen gibt, wo sie als nächstes hin müssen), und was den Funk angeht, kann ich nicht einschätzen, ob der Betriebsfunk Fraport technisch kompatibel ist mit dem der "Stadtbusse".
    Gepäckregale kenne ich nur aus kleinen Crew-Bussen, aber möglicherweise haben auch Passagierbusse diese.