Beiträge von Colaholiker

    Weiterer Grund, der in Deine hier angeschnittene Kerbe haut

    - Für spontane, seltene Fahrten muss keine (weitere) App installiert werden*

    Was gerne auch noch weitere Probleme aufwirft. Leider stelle ich immer häufiger fest, daß Apps im Google Play Store eine Art "Region Lock" haben und mit einem Account aus Deutschland nicht geladen werden können. Klar, das trifft jetzt den Münchner nicht, wenn er ein Ticket für die Hamburger Hochbahn kaufen will, ist aber für Gäste aus dem Ausland ein Problem.
    In den USA ist es mir schon häufiger so gegangen, daß ich lokale apps dort nicht herunterladen konnte. Gut, meistens waren das Angelegenheiten wie Apps mit mehr Informationen bei einem Museumsbesuch, aber das Problem existiert.

    Ein weiterer Punkt im Bezug auf Fahrgäste aus dem Ausland: Nicht jeder hat Roaming-Daten. Klar, Fahrgäste mit EU-SIM-Karten innerhalb der EU betrifft das nicht. Aber wenn ich beispielsweise in den USA bin, kann ich mit meiner deutschen Karte Roaming vergessen. Technisch geht es zwar, ist aber exorbitant teuer. Aufgrund meiner Aufenthaltshäufigkeit habe ich mir mittlerweile dort eine Prepaidkarte besorgt, die ich aber auch nur aktivieren kann, wenn ich erst mal bei Walmart den passenden "Aufrubbelcode" kaufe. Online geht es zwar theoretisch, in der Praxis mit einer deutschen Kreditkarte aber nicht. Und WLAN als Alternative steht ja wirklich nicht überall zur Verfügung.

    Da man aber eh die Antriebe und Bremse abschaltet ist da nichts was schieben/ziehen durch

    andere Fahrzeuge verhindert (Haltebremse ist zwar weiter angesteuert, aber kann nicht

    wirken weil die Bremse ausgeschaltet wurde)

    Mein Antriebsszenario ging vom vollständig funktionierenden Zug aus, wo die Antriebe irgendwie schon dafür sorgen müssen, alle das gleiche zu wollen. Wenn die Hälfte davon außer Gefecht ist, betrifft das die natürlich nicht. Sorry, wenn ich da etwas undeutlich war.

    Synchronisierung? Innerhalb eines Fahrzeugs/Verbands? Dürfte doch schon wegen unterschiedlicher Besetzung, verschiedenen Raddurchmessern usw. schwierig werden :/

    Irgendwas muß da aber sein, sonst würden die Antriebe unter Umständen gegeneinander arbeiten. Wenn einer langsamer laufen will als der andere, würde der ja quasi als Bremse gegen den anderen Antrieb arbeiten... Trivial ist die Sache ganz sicher nicht. Aber da bin ich auch kein Fachmann für.

    Wie dem aber auch sei - die Realität zeigt, daß selbst in dem Zustand ein Zug noch irgendwie in die Werkstatt "humpeln" kann. Beeindruckend.

    Das hängt ganz stark von der Situation ab. In oder durch die Innenstadt würde ich mit den PKW auch nicht fahren wollen, bin aber trotzdem (zwangsweise) innerhalb von Frankfurt per PKW unterwegs.

    Zu meinen Eltern, die etwas außerhalb wohnen, fahre ich durchaus auch mit dem Auto. Fahrrad ist halt nicht immer eine Alternative (Wetter, Zeug zu transportieren) und die einzig sinnvolle ÖPNV-Route geht nur in den Monaten, wo ich ein D-Ticket habe, weil der RMV das nicht bepreisen kann und mich stattdessen auf eine wesentlich schlechtere Route schickt. Allerdings sind Pendler eher auf dem Weg dorthin, wo die Arbeitsplätze sind, also eher Innenstadt - und da ist die Parksituation für Pendler halt schlecht.

    Aber warten auf den nächste Fahrtmöglichkeit nervt dafür um so mehr. Da sind dann auch schnell 30, 60 min oder mehr Minuten drinn.

    Die Suche nach einem Parkplatz, die im Innenstadtbereich auch gerne mal 30, 60 Minuten dauern kann (wenn man legal parken und kein Vermögen zahlen will), nervt allerdings auch.

    Wir hatten bei der Arbeit unlängst Besuch von einem Kollegen aus den USA. Da er über das Wochenende hier war, fragte er, ob ihm jemand Frankfurt zeigen könne - als einer der wenigen Frankfurter in unserem Team wurde ich ausgedeutet. Ich hab ihm gleich gesagt, das ist kein Problem - aber von Hofheim, wo er im Hotel war, werde ich nicht mit dem Auto nach Frankfurt rein fahren. Also Tageskarte gekauft und alles per ÖPNV erledigt. Ohne je selbst in Frankfurt (oder überhaupt in Deutschland) jemals selbst Auto gefahren zu sein, hat er sofort verstanden, wieso ich nicht in Frankfurt fahren wollte, als er die Stadt gesehen hat.

    Kann dann halt sein, dass der Tacho durchweg 0 anzeigt - nur dann fährt man halt nach Gefühl

    langsamer als das was die Hilfsdrehgestelle erlauben.

    Nicht mal das glaube ich. Die Steuerung wird wissen, wie schnell der Zug fährt, alleine schon für die Snychronisierung der Antriebe. Wie auch immer der Wert aus den Drehzahlen der einzelnen Antriebe ausgerechnet wird.
    Der Tacho wird ja sicher nicht mehr mit einer Tachowelle mechanisch angetrieben, sondern dürfte auch ein elektronisch angesteuertes Instrument sein, das einfach den Wert für "Istgeschwindigkeit" vom Steuerungsbus ausgibt. Aber das ist Spekulatius...
    Aber mit den Hilfsdrehgestellen will man ja gar nicht schnell fahren. (Und für die ganz vorsichtigen gibt's dann das Handy mit der GPS-App, die die Geschwindigkeit anzeigt. ^^)

    Es ging mir nicht um Kräfte, sondern dass das Fahrzeug offenbar gestattet, Antrieb (samt Bremse) vollständig abzuschalten und dennoch den Verband zu führen.

    Selbst bei den meisten (allen mit mehr als einem Motor?) Zweiachsern konntest du schon jeden Fahrmotor einzeln abschalten. Bei den Wagen mit Düwag-Tandemantrieb eben pro Drehgestell. Ob das beim U5, der meine ich wieder pro Antriebsachse einen eigenen Motor hat, pro Achse oder pro Drehgestellt geht, weiß ich nicht. Aber irgendwelche Möglichkeiten gibt es immer. Es kann ja auch mal ein elektrisches Problem an einem Motor auftreten (Windungsschluss), dann kann man den betreffenden Motor / die betreffende Motorgruppe einfach abschalten und mit der verbleibenden Antriebsleistung in die Werkstatt zuckeln.

    Ich kann mir allerdings vorstellen, daß bei diesen keinen Rädern mehr Vorsicht notwendig und die maximale Geschwindigkeit begrenzt ist.

    Wie hier zu lesen war nur auf einer Seite. Daher kann man keinen Durchzug machen, und es bleibt heiß in den Wagen.

    Ja, aber sonst zieht es doch!!!111einseinself


    Wie es frühere Generationen im Sommer überlebt haben, mit offenen Fenstern im Zug quer durch Deutschland gefahren zu sein, ist bis heute ein Rätsel der Wissenschaft. (Ja, Hochgeschwindigkeitsverkehr, druckdicht, tralala - aber das Thema ist bei der U-Bahn wohl eher weniger relevant.)


    Wechsel zwischen heißen und kühlen Räumen

    Ich weiß nicht, ob du das als gerichteten Wechsel meintest, oder allgemein den Temperaturwechsel.
    Ich habe dieses Jahr im Sommer mehrere Wochen in den USA verbracht. Tiefstwerte selten unter 27°C. Höchstwerte bis 38-40°C.
    Wechsel heiß auf kühl: "Hach, wie schön."
    Wechsel kühl auf heiß: "Welcher Drecksack hat da eine Mauer vor die Tür gestellt?"

    Also für mich zumindest ist warm->kalt kein Problem. Andersherum hingegen gewaltig.

    Hat das bestehende PTS System auch einen Werkstattzug oder wie wird verfahren, falls auf offener Strecke evakuiert werden muss

    Zum Einen hat die Strecke einen Laufweg - und da sich die SkyLine ohnehin mit beiden Wagen im "unsicheren" Bereich ist, müssen so oder so alle, die von da aus zum Flieger wollen, durch die Sicherheitskontrolle. Nur die Trennung Schengen/Non-Schengen wird da schwierig.

    Ansonsten habe ich damals (ist ja auch schon über 30 Jahre her) zur Inbetriebnahme etwas davon gelesen, daß man auch per Handsteuerung einen zweiten Zug an einen liegen gebliebenen Zug heran fahren und diesen kuppeln kann, um ihn abzuschleppen.

    Daß es aber in über 30 Jahren Betriebszeit niemand dokumentiert hat, spricht für die Zuverlässigkeit der Anlage..

    War dem so? Mehr Power auf dem Draht für den Anstieg im Stadtwald? Zu schnelles Bandlaufwerk?

    Ob da mehr Power auf dem Draht war, weiß ich nicht. Eine Auswirkung auf das Bandlaufwerk würde ich aber ausschließen. Die Bandlaufwerke hingen ja nicht an den 600V, sondern an der Batteriespannung (24V). Selbst wenn mehr Dampf auf dem Fahrdraht ist, sollte davon nach dem Umformer nicht mehr viel übrig bleiben.

    Was es aber tatsächlich gab, waren massive Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Bandlaufwerken - einige zu schnell, andere zu langsam. Das war aber nicht spannungsabhängig. Ich schätze, der Werkstatt war damals ein "funktioniert" genug, die exakte Bandgeschwindigkeit war da eher sekundär.

    OT: da narrt dich deine Erinnerung. Das war 1993 und enthüllt hatte OB Andreas von Schoeler;

    Und ich meine, es wäre auch ein Straßenschild (also die Dinger mit weiß auf blauer Schrift, die an Laternenmasten hängen) gewesen, kein Schild für die U-Bahn. Aber ich kann mich auch irren...

    Als ich noch Kinderwagennutzer war fuhren bei uns ausschließlich P-Wagen. Meine Mutter hat (habe ich durch Nachfrage erfahren) den Kinderwagen mit mir drin in die Straßenbahn bekommen. Demnach schließen sich P-Wagen und Kinderwagen nicht kategorisch aus. (Zweillingskinderwagen waren und sind da etwas anderes, aber auch eher die Ausnahme)


    Allerdings ist bei Kinderwagen ein ähnlicher Trend zu beobachten wie bei Autos, sie werden immer größer. Warum? Keine Ahnung, zumal die gefühlten Vorteile, die sich SUV-Fahrer versprechen, auf Kinderwagen ja eher nicht anwendbar sind.


    Unabhängig davon wäre es allerdings wirklich wünschenswert, wenn die Hochflurkurse in den Fahrplänen vermerkt wären. Dann können sich diejenigen, für die die Wagen nicht nutzbar sind, drauf einstellen - und es ist in jedem Fall die bessere Alternative zum Ausfall. Denn dann würde auch die Mehrheit der Fahrgäste, für die der Einstieg kein Problem ist, stehen bleiben, was beim nächsten Kurs für einen vollen Wagen sorgt. Das wäre dann für die Mitnahme von Kinderwagen oder Personen im Rollstuhl auch nicht förderlich.

    und diese kann etwa empfindliche Elektronik in Unternehmen an der Bahntrasse beeinträchtige

    Ich selbst bin zwar Softwareentwickler, bei mir in der Abteilung wird aber auch Hardware entwickelt, von daher bekomme ich mit, welchen Aufwand die Kollegen treiben, um genau so etwas zu verhindern. Wenn irgendetwas, das von einer hier zugelassenen Elektrolokomotive in der Vorbeifahrt (und somit mit einem gewissen Abstand, und die störenden Felder nehmen mit dem Quadrat der Entfernung ab - doppelter Abstand = 1/4 Feldstärke) so gestört wird, daß es ein Problem ist, stellt sich mir die Frage, ob das Produkt (was auch immer es sein mag) die vorgebliche CE-Konformität auch wirklich erfüllt.

    Elektrosmog? Ist das das, was "Brzzzt!" macht, wenn man auf Güterwagen rumklettert? (frage für einen Freund)

    Spaß beiseite, ich hätte viel mehr Bedenken, was bei Dieseltraktion so aus dem Auspuff geblasen kommt, als vor irgendwelchem "Elektrosmog" einer Oberleitung. (Daß die Oberleitung wie jede Hochspannungsleitung bei Annäherung gefährlich sein kann, sehen wir mal als gegeben an. Aber Abstand schützt da recht zuverlässig.)

    Weder in meinem beruflichen noch in meinem persönlichen Umfeld gibt es irgendwelche Anzeichen, die deine Aussage bestätigen würden. Mindestens einer von uns beiden hat also einen ausgeprägten Bubble-Effekt, der die Perspektive prägt.

    Bei Firmen, die über erhöhten Krankenstand klagen, frage ich mich eher, ob die Mitarbeiter nicht vermehrt Ärzte gefunden haben, die gerne mal gelbe Scheine ausstellen, während sie sich auf den in großen Unternehmen deutlich ausgeprägteren Kündigungsschutz verlassen können...

    War auch durchaus so gemeint. Ich schrieb nicht: die meisten Menschen, die akut krank sind, haben grade eine Corona-Infektion. Ich meine aber: die vergangenen Corona-Infektionen sorgen dafür, dass andere Krankheiten heftiger zuschlagen.

    Selbst das kann ich zumindest in meinem Arbeitsumfeld nicht bestätigen. Es gab Kollegen in anderen Abteilungen, die im Prinzip immer drei Tage nachdem sie wieder da waren, schon wieder mit Corona ausgefallen sind, als das noch in aller Munde war. Aber momentan sehe ich erhöhte Krankheitsausfälle nur bei einer Person, und da ist es eine Krebserkrankung, die zurückgehrt ist. Da möchte ich jetzt keine Verbindung zu Corona ziehen. Allerdings hatte bei uns in der Abteilung sowieso nur einer überhaupt mal Corona...

    Was hat denn der unstreitig vorhandene Fachkräftemangel mit einem Erkältungsvirus zu tun? Wir finden bei uns für einfache "9-17 Uhr, MO-FR Stellen" keine Nachwuchskräfte mehr. Und das bezieht sich schon auf das Bewerbungsverfahren. Es geht eine zu geringe Zahl von Bewerbungen ein - und einige der Bewerbungen sind schon von der Form her von grausiger Qualität.

    Die Frage habe ich mir auch gestellt.
    Ich sehe es bei mir bei der Arbeit. Es ist MO-FR, in unserer Abteilung Gleitzeit ohne Kernzeit von früh am Morgen bis spät am Abend. Trotzdem finden wir für freie Stellen keine Kandidaten,

    "Wie, 40 Stunden pro Woche? Mehr als 35 will ich nicht."
    "Euer Gehalt ist ein Witz" (okay, das ist es in der Tat)
    "Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld? Ernsthaft?"

    Die Leute, die vor Auftreten dieses Virus da waren, sind es bis heute und fallen nicht öfter oder seltener aus als vorher. Aber freie Stellen aufgrund von Kollegen, die sich umorientiert haben und deshalb gegangen sind, bleiben halt vakant.

    Springer glaube ich nicht - auch wenn die Bedienung von Stellwerken des gleichen Typs natürlich vergleichbar ist, Sind die jeweiligen Betriebsstellen es nicht. Ich will nicht ausschließen, daß es Mitarbeiter gibt/gab, die für mehr als ein Stellwerk qualifiziert sind oder waren - aber allgemein dürfte das eher an der damals dickeren Personaldecke gelegen haben.