Beiträge von Colaholiker

    Halt genauso "Englisch" wie die der 15 Jahre lang gegebene Hinweis im ICE "Exit on the right side". Es ist ja nett, den Fahrgast zu Bitten, auf der richtigen Seite auszusteigen - aber auf welcher denn nun?


    "Fränkförtonsemäin Ährport Riedschenlbahnhof". Ich hab gewonnen. ;) (Zugegeben, das ist nicht im Bereich der Traffiq, sondern DB-Sprech)

    Aus dem ICE kenne ich eigentlich nur "Exit to the right/left", manchmal statt to auch on, aber ansonsten fällt das Wort "side" nicht vor dem "senkjufortschusingdeutschebahntodäi"


    Englisch ist aber letztlich eine Sprache, mit der sich nicht nur Muttersprachler in der Welt zurecht zu finden versuchen. Das sollte man bei allem nitpicking zwischen Exaktheit und Verständlichkeit, zwischen englischer Umgangssprache und juristischen Begriffen, nicht vergessen.

    Mir ist nach Ende des ersten Satzes (bis dahin volle Zustimmung) nicht ganz klar, auf was Du hinaus möchtest - ich sehe nach genau der Logik es nämlich als sinnvoller an, einen allgemein üblichen Begriff für die Barrierefreiheit zu nehmen, der abseits des juristischen Kontexts wohl eher verstanden wird, auch wenn er keine 1:1-Übersetzung des deutschen Begriffs ist.... :/

    Es geht dabei darum, dass "barrier-free" als möglichst nahe Transskription des deutschen Begriffs die Einhaltung von Normen verspricht, "accessible" hingegen nicht. Falls du ein konkretes Beispiel möchtest: Das Vorhandensein einer Rampe ist "accessibility". Das Vorhandensein einer Rampe mit maximal 6% Steigung ist "barrier-free".

    Nützt nur nix, wenn es niemand versteht. Der Plan ist schließlich nicht für Paragraphenreiter, sondern für Fahrgäste gedacht. Der gemeine Londoner oder New Yorker denkt bei "barrier" vermutlich erst mal an die Ticketkontrolle am Eingang der Stationen und kratzt sich am Kopf, was das bedeuten soll. Daß international verschiedene Maßstäbe angelegt werden, wenn es um Barrierefreiheit/Accessibility geht, ist jedem, der drauf angewiesen ist, klar.

    Die Warnung war ja wohl eindeutig: Wer hier bei der Diskussion verschiedener Anfahrtsmittel noch mal das Fahrrad in die Diskussion einbringt wird gelöscht. Das ist ja wohl imminent genug, damit ich und andere das erst mal ernst nehmen, oder?

    Zugegeben, ich verstehe diese Linie des Forenteams auch nicht - allerdings bezieht sich die Löschung üblicherweise auf Beiträge, nicht auf Benutzer. ;)

    Der (...) IKEA-Leihtransporter.

    Ist super. Hab den auch schon genutzt, um Haushaltsgroßgeräte woanders zu holen und nach Hause zu bringen. Setzt natürlich eine gültige Fahrerlaubnis voraus. ;)

    Heute hatte ich tatsächlich einen Anwendungsfall, wo ich zu IKEA gefahren bin und nichts zu transportieren hatte (zwar der in Wallau, aber das spielt keine Rolle). Es ging lediglich um eine Küchenplanung, alles, was ich dabei hatte, waren ein paar Zettel. Letztlich bin ich aber doch mit dem Auto gefahren, sonst hätte ich zur Wahrung des Termins so viel früher Feierabend machen müssen, daß sich gar nicht erst gelohnt hätte, die Arbeit aufzunehmen. Aber um die Verkehrsanbindung dieses Ladens geht es hier ja nicht, ich wollte nur mal ein Szenario für einen prinzipiell autolos möglichen Besuch aufzeigen.

    Funktioniert. Der einzige Unterschied ist teils etwas mehr "Luft" in den Kilometerboxen zwischen Inhalt und Rand (sieht besser aus) und im Detail die Plazierung einzelner Kilometerboxen (z.B. Sandelmühle sitzt näher am Stationsnamen, etwas weiter rechts und unten als vorher).

    (Firefox 80.0.1 (64-Bit) unter Linux)

    In Chromium 85.0.4183.83 auf gleichem OS ist auf der dem "Verbinder" gegenüber liegenden Schmalseite der Kilometerboxen noch mehr Luft als im FF, hier sah es vorher besser aus, jetzt ist es etwas zu viel. (Meckern auf hohem Niveau, bitte nicht zu ernst nehmen)

    Im Netz der VGF muss man aber sehr lange suchen. Und findet Westend und Niddapark, oder übersehe ich was anderes? Sobald man einmal an Bahn oder Bus ist, kann man auf sich aufmerksam machen und eine Einstiegshilfe in Anspruch nehmen.

    Warst es nicht Du, der gestern noch die Worte "oddly specific" nutzte? Ich sprach vom gesamten ÖPNV, nicht von dem von der VGF betriebenen Teil. ;)
    Zum Kern Deiner Frage - das können andere sicher besser beantworten. Seit 2006 hat die U-Bahn, die ja in Puncto Barrierefreiheit die größere Herausforderung ist, in meinem Verkehrsmittelmix nur eine sehr kleine Rolle gespielt, da deren Ziele und meine Ziele nur eine fast leere Schnittmenge hatten. Schon vorher gab es Strecken, die ich einmal befahren habe, um sie befahren zu haben, und danach mangels Notwendigkeit nie wieder.

    Mittlerweile wohne ich gar nicht mehr in Frankfurt und sehe ausgesprochen selten überhaupt irgendetwas außer dem Hauptbahnhof.

    Was ich damit sagen will? Ich habe keinen Überblick darüber, wie die Stationen ausgestattet sind. Ich kann es daher nicht beurteilen.


    Im Strab-Netz ist es mit Niederflurfahrzeugen für viele Personen mit eingeschränkter Mobilität einfacher, aber da gibt es noch genug Haltestellen ohne Bahnsteig. Ich werfe alleine mal den Südbahnhof ins Rennen.

    Diese Personengruppen haben i.d.R. mit einer kleinen Stufe/Lücke kein Problem.

    Gerade in der Station "Römerstadt", wo es ja diese "Rampen mit kleinen Stufen" zu den Bahnsteigen gibt (die natürlich im Rollstuhl (fast - ich habe schon Rollstuhlfahrer vom Straßenniveau alleine in den Bus einsteigen sehen, aber das sind Ausnahmen) unmöglich zu nehmen sind, aber für Kinderwagen nicht mehr Hindernis sind als jede Bordsteinkante oder der Einstieg ins Fahrzeug selbst) anstelle richtiger Treppen. Hier ist es wirklich nur ein kleiner Teil derer, die von allgemeinen Maßnahmen zur Barrierefreiheit profitieren, für die die Station bisher unerreichbar ist.

    Ich möchte hier keine Entscheidung treffen, was wichtiger ist - aber es gibt definitiv im Frankfurter ÖPNV Stellen, die ein wesentlich größeres Problem für wesentlich mehr Leute darstellen, als diese Station.

    Man muss nur auf einem kleinen Flughafen in Afrika anfangen, sagen wir, Lilongwe in Malaŵi und fliege über Addis Abeba und Frankfurt nach New York.

    Sorry für's OT, aber in Frankfurt ist inbound aus Addis "unclean", und alle Anschlußreisenden müssen durch die Sicherheitskontrolle ("Transfer Security"). Nur wer in Frankfurt die Flugreise beendet, kommt drumherum. ;)


    Um den Bogen zum Thema zu schlagen, im Zug ist und bleibt so etwas aber völlig sinnlos. Während Flugzeuge die meiste Zeit in Höhen unterwegs sind, wo sie eigentlich nur von innen heraus gefährdet werden können (wenn der böse Terrorist nicht gerade Zugang zu Kampfflugzeugen oder Boden-Luft-Raketen hat), befinden sich Züge immer in gefährlicher Nähe zum Erdboden. Nehmen wir als Beispiel mal Eschede - eine Sprengung der Brücke vor Ankunft des Zuges hätte vermutlich ähnliche Auswirkungen gehabt, wie wir sie bei dem Unfall leider erleben mußten. Daher ist der Begriff "Secutainment" schon recht passend.

    für mich sind die angesprochenen Gründe fehlender Fahrscheine und Mitgliedschaften in verbotenen Bewegungen der PKK weniger relevant als die fehlenden Masken und die von der Gruppe ausgehende Drohung von Gewalt.

    Was Androhung oder Ausübung von Gewalt angeht, stimme ich Dir zu, das wiegt schwerer als schwarzfahren.


    Aber sowohl das Schwarzfahren, bei dem ein nachweisbarer wirtschaftlicher Schaden, welcher durch die Allgemeinheit getragen werden muß, als auch die Mitgliedschaft in verbotenen, mindestens terrornahen Bewegungen, ist definitiv ein größerer Kritikpunkt, als die hypothetische Möglichkeit, vielleicht irgendwen anzustecken, falls irgendwer das Virus in sich tragen könnte und gleichzeitig noch in der Phase ist, wo er vielleicht so viel Viren ausscheiden würde, die jemand anderes, der vielleicht zu dicht dran ist, möglicherweise aufnehmen könnte, wo es eventuell zu einer Infektion kommen könnte, die eventuell mit Symptomen oder unwahrscheinlicherdings tödlich endet.


    Ganz schön viele Konjunktive, gell?


    Ich will hier keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Masken oder der Pflicht losbrechen, ich weiß, daß wir hier ein paar Hardliner sich fühlen, als hätten sie die uneingeschränkte Meinungshoheit und abweichende Meinungen unerwünscht sind. Aber Deine Relation der verschiedenen Punkte zueinander verwundert mich doch sehr.


    Wie blöd kann man nur sein. Ihrer "Sache" haben die Aktivisten sicherlich keinen guten Dienst erwiesen.

    Schwarz fahren und keine Maske tragen, trägt gaaaanz bestimmt zur Akzeptzanz der Kurden seitens der Türkei bei.

    Jetzt mal im Ernst, glaubst Du, daß das in der Türkei irgendwen juckt, ob hier ein paar Jugendliche sich in einem Protestcamp echauffieren und auf dem Heimweg sich auf die eine oder andere Art daneben benehmen? Würde mich doch arg wundern. ;)

    Dann wenden wir mal das oben genannte an: Ausgewaschenes grau/schwarz/hellblau/ gelb im mittleren Verschmutzungsgrad dürfte nicht gerade ein Blickfang werden.


    Die Farben sind alle nicht so anfällig für verblassen wie rot. Ich weiß nicht, an was es liegt, aber rote Farbe scheint vergleichsweise wenig UV-stabil zu sein. Schau dir mal ältere Autos auf der Straße an, gerade die roten sehen oft erbärmlich aus, was den Lack angeht. Und gerade auf dem grau fällt der Dreck nicht so auf... ;)