Beiträge von Colaholiker

    sondern Abrieb von den Bremsklötzen

    Gerade in dem Punkt sind doch Straßenbahnen dem gummibereiften Verkehr haushoch überlegen. Straßenbahnen wandeln doch den größten Teil der Bewegungsenergie wieder zurück in elektrische Energie (um sie dann früher in Widerständen zu verheizen, und heute, wenn möglich, ins Netz zurück zu speisen). Dabei entsteht kein Abrieb (okay, bei alten Gleichstrommotoren am Kommutator, aber die haben ja heute nur noch Museumsfahrzeuge, Drehströmer haben das ja nicht mehr). Die mechanischen Reibungsbremsen werden ja nur für maximale Bremsleistung im Notfall oder für das letzte Stück bis zum Stillstand genutzt. (Ich weiß, die S-Bahn kann das auch, und dir ist das, was ich hier schreibe,bekannt ;))

    Im Straßenverkehr ist selbst bei Fahrern, die wissen, wie man die Motorbremse nutzt, ihr Anteil an der Gesamtbremsleistung wesentlich geringer.

    Bei der IBAN brauchte ich als neue Information nur die zwei Stellen Prüfziffer hinter dem DE, der Rest ist meine BLZ und Kontonummer die ich seit 45 Jahren kenne, getrennt von einer Null.

    Da ist das Problem wohl eher, dass Du das Konto erst relativ kurze Zeit hast.


    Genau das schrub ich ja ;-). Bei meinem vorherigen Konto war die Umstellung auf IBAN kein Problem, da ging es mir so wie du es beschreibst. Für das jetzige Konto hatte ich formal diese Daten nicht mehr, auch wenn man die IBAN natürlich nach wie vor so aufteilen könnte. Wäre aber auch nicht weniger Akt, sich den Zahlenwust zu merken, die Gesamtzahl der Ziffern ändert sich damit nicht, und das DE ist für mich als Bankkunde in Deutschland trivial.

    Meine Kreditkartennummern (30 und 25 Jahre die gleichen) kenne ich nicht auswendig.

    Meine primäre KK habe ich mittlerweile im "muscle memory" meiner rechten Hand. Einfach zu oft beim Onlineshopping eingetippt. Und die habe ich erst seit geschätzten 15 Jahren. Zugegeben, als ich letztens am Laptop (dessen Tastatur keinen richtigen Ziffernblock hat) saß und die Ziffern auf der Zahlenreihe über den Buchstaben eingeben wollte, mußte ich etwas nachdenken.

    Ich kann Dir genau sagen, warum wir in Deutschland keine Kreditkarten mögen. Die haben nämlich auch technische Probleme.

    Solange nur die Kreditkartendaten hinterlegt werden müssen - super. Kommt aber das Sicherungsverfahren dazu, funktioniert es bei mir nicht mehr. Entweder bin ich oder mein Browser zu langsam, oder wir beide. Und da ist es egal, ob ich PC oder Smartphone nutze.

    Das fällt glaube ich unter "Individualproblem". Seit unzähligen Jahren kaufe ich (nicht nur) online mit Kreditkarte ein und habe damit keine Probleme. Von USA bis China, alles kein Ding.

    Was die Sicherungsverfahren angeht, habe ich festgestellt, daß, bei bestimmten Zahlungdienstleistern mein NoScript irgendwas abfängt. Das äußert sich dann in einer Anzeige, daß das "3D Secure" oder wie das heißt geladen wird, und nach 20-30 Sekunden der Vorgang von alleine fortgesetzt wird, ohne daß ich die Zahlung in meiner App freigeben müßte. :/


    Das einzige technische Problem, das ich mit meiner Kreditkarte in letzter Zeit hatte, war schlicht und ergreifend ein verreckender Chip in der Karte. Weder kontaktlos noch kontaktbehaftet ging noch was. Das kann einem bei der Girocard, die sich ja technisch nicht sonderlich von der Kreditkarte unterscheidet, genauso passieren.

    Lastschrift-Einzug oder Sofort-Ueberweisung. Da klappt auch die Sicherheitsabfrage.

    Also meine Kreditkartennummer kann ich ja noch auswendig eintippen. Aber meine IBAN merken? Dieses gefühlt endlose Zahlenmonster? Keine Chance. (Ja, ich weiß, das setzt sich aus der "alten" Kontonummer und BLZ zusammen. Das Konto habe ich aber erst nach Umstellung auf IBAN bekommen, von daher habe ich auch die "alten" Nummern nicht im Kopf.


    Und "Sofort-Überweisung" und "Sicherheit" in einem Satz nennen ist echt genau mein Humor. :D

    Es ging um meine EC-Karte. Und da sagten sie mir gleich, im Bahnhof und heute in einem Café, ich sollte bar bezahlen. Bin aber auch sicher als Ausländer erkennbar.


    Die Nicht-Akzeptanz ausländischer Karten wird aber gerade im ÖPNV und Bahnverkehr ein Back-up mit Bargeld erfordern, weil ja gerade in von Touristen besuchten Gegenden viele ausländische Gäste zu erwarten sind.

    Es ging also um EC-Karte. Und damit ist das ein "ziemlich deutsches Problem". Touristen, insbesondere solche, die nicht aus Deutschland kommen, haben tendenziell eher eine Kreditkarte. Ich als jemand, der (vor Corona und hoffentlich irgendwann wieder) viel gereist ist, habe beispielsweise gar keine "EC-Karte" mehr, weil meine Bank dafür extra Geld will, anders als für die Kreditkarte.Und die Anzahl derer, die "bei uns nur EC-Karte" sagen, wird ja auch immer kleiner. (Und wenn jemand Terminals von SumUp nutzt, und behauptet, Kreditkarten würden nicht genommen, Verweis auf SumUp-AGB. Kreditkarten ablehnen dürfen Händler, die SumUp nutzen, nämlich nicht. Außer natürlich, die Zahlung selbst wird abgelehnt, weil bspw. die Karte gesperrt ist. ;))


    Ich glaube, diese Kreditkarten-Abneigung bei Vergötterung der einer Nationalen Frickellösung, die lange Zeit nicht mal dem Kunden die Wahl ließ, ob sichere Zahlungsabwicklung mit PIN oder der offene Kontozugriff alias Elektronisches Lastschriftverfahren, also das mit Unterschrift auf dem Kassenzettel, genutzt wird, ist ein deutsches Phänomen. Meine Kreditkarte war schon lange bevor es allgemeiner Standard wurde auf "PIN bevorzugt" konfiguriert. (Bei Kreditkartenzahlungen legt die Karte die Priorisierung der Autehntifizierungsmöglichkeiten fest, bei Girocard der Händler oder Zahlungsdienstleister.)

    Die Daten müssen die Kontrolleure halt von den Chipkarten auslesen (können)

    Zugegeben, meine letzte RMV-Jahreskarte ist gute drei Jahre her, aber bei mir wäre auch auf dem Chip keine Personenzuordnung auszulesen gewesen. Den Rohling hatte ich mir an irgendeinem Ticket-Kiosk gekauft, die Jahreskarte PS4 konnte man mir dort mangels Kreditkartenakzeptanz nicht verkaufen (bzw. ich hatte eben keine Bezahlmöglichkeit). Das hat der freundliche VGF-Automat um die Ecke dann gerne erledigt. Da der Automat keine personenbezogenen Daten abgesehen vom Bezahlvorgang, der seinerseits aber nicht auf der Karte kandet, erfaßt, kann nach meinem Ermessen auf dem Chip nur die Gültigkeit (zeitlich und räumlich) gespeichert gewesen sein. Aber nicht mein Name.

    Klar, bei Abo-Tickets sieht das anders aus, aber bei diesen Fahrkarten ist eine persönliche Zuordnung technisch wohl nicht möglich.


    Für mich wird es jedenfalls nach deerzeitigem Stand kein 9€-Ticket geben. Für den Weg zur Arbeit bringt es mir nichts, wenn dann, wenn ich los muß, bei mir noch kein Bus fährt. Meine FV-Fahrten werde ich garantiert nicht ersatzweise im NV in der 2. Klasse machen (so geizig bin ich dann auch nicht), undd für Spaßfahrten ist under den derzeitigen Bedingungen definitiv der Spaß fehlend. (Davon abgesehen hätte ich dafür auch gar keine Zeit).

    Da ich es gestern übersehen habe...


    Den Unmut über die Eintracht-bedingten Einschränkungen teIle ich nicht. Einschränkungen in der Innenstadt und auch manchmal in anderen Stadtteilen gibt es verglechsweise oft, wenn auch nicht immer in so großem Ausmaß. Bei jeder Demo gibt es Sperrungen und Einschränkungen. Bei manchen laufe ich selbst mit - etwa bei Fridays for Future oder gegen den Krieg in der Ukraine. Manche finde ich blöd, wie die der "Querdenker". Aber das ist nunmal unser demokratisches Grundrecht - und das finde ich gut !

    Ich finde es befremdlich, daß Du das demokratische Grundrecht auf Demonstration und etwas, das der Inbegriff des Kommerzes (Profifußball) hier in einen Topf wirfst. Da liegen inhaltich Welten dazwischen.


    Man könnte jetzt argumentieren, Veranstaltungen wie das Mainfest seien auch Kommerz, aber als Fest mit Traditionen, die hunderte von Jahren zurück reichen, ist das doch was anderes als eine Mannschaft von Leuten, deren Verbindung zu Frankfurt größtenteils nur ein Arbeitsvertrag ist. Bitte versteh mich nicht falsch, ich beziehe mich hier nicht auf die Nationalitäten der Spieler, sondern darauf, daß kaum einer (überhaupt irgendwer?) von denen ein Frankfurter Bub, oder wenigstens ausdem näheren Umland der Stadt kommt. Ich behaupte ja auch nicht, irgendeine Beziehung zu Kelkheim zu haben, nur weil ich dort arbeite. Ich habe es in 16 Jahren nicht einmal bis ins Stadtzentrum geschafft. Mehr als die Ecke, in der ich arbeite, kenne ich da nicht mal.

    Ja, dann nehmen wir doch einfach Eishockey zum Vorbild. Die Löwen haben die Zweitligameisterschaft auf der Eisbahn im … äh … Kaisersaal des Römers und dem Balkon gefeiert. Und tun mit nichtrepräsentativen Umfragen im Internet das, wozu sie am besten geeignet sind: ignorieren.

    Daß es andere auch so machen, macht es nicht besser. Würde man das als Argument heranziehen, endet man wieder bei den Fliegen und ihrer Leibspeise.

    Repräsentativ im wissenschaftlichen Sinne ist diese Umfrage sicher nicht. Aber die eintrachtlastige Berichterstattung zieht in erster Linie entsprechendes Klientel an, und einerecht gut versteckte Umfrage hat auch nicht die Öffentlichkeit, genug Besucher auf die Seite zu ziehen um das Ergebnis nennenswert in ie andere Richtung zu beeinflussen. Ich würde es daher nicht völlig wegwerfen.

    (Es ist übrigens gar nicht Paradox, wenigstens nicht im Kontext von Menschen, dass diejenigen, die sich bekriegen, mehr miteinander gemeinsam haben als diejenigen, für die sich bekriegt wird. Das ist viel mehr das Wesen von Krieg.)

    :thumbup:

    Sie sind in Frankfurt zu Hause, und der Römer ist unser Zentrum. Da gehört auch die Eintracht hin.

    Nein. Fußball gehört auf einen Fußballplatz, bzw. in ein Stadion. So wie Eishockey aufs Eis gehört und Tennis auf einen Tennisplatz.


    Im Online-Morgenticker der Hessenschau gab es heute früh eine Umfrage, wo die Leser dem Spiel heute Abend schauen. Als ich zuletzt geguckt habe, war der Größte Teil der Antworten (über 40%), keine absolute Mehrheit, aber dennoch mehr als die zweitmeisten Antworten "Gar nicht! Mann, das interessiert wirklich nicht JEDEN!".

    Angesichts des inhaltlich doch sehr eintrachtlastigen Programms dort, das viele, denen das auf den Zünder geht, schon abschrecken dürfte, ist das doch recht eindeutig. Es ist und bleibt eine Minderheit, die hier meint, einen auf dicke Hose machen zu müssen, nur weil ein paar Millionäre auf einen Ball eintreten.


    (Es ist übrigens Paradox bei Fan-Schlägereien, daß die "verfeindeten" Gruppen wesentlich mehr miteinander gemeinsam haben, als mit denjenigen, die sie jeweils unterstützen...)

    Ich persönlich bin eigentlich ein großer Freund der Ledersitze in der 1. Klasse und finde einen Entfall dieser Sitze schade.

    Auf den Fotos, die ich bisher gesehen habe, sah es aus, als seien die Sitze gar nicht mehr verstellbar, was im Fernverkehr eigentlich ein No-Go ist.


    Ich bin jedenfalls sehr skeptisch, die DB hat sich ja schon lange nicht mehr mit Ruhm bekleckert, wenn es um gescheites Sitzmobiliar in den Zügen geht.

    Okay, Kontoauszugdrucker waren für mich schon immer ein Fremdwort - als ich noch bei der Postbank war, gab es die noch nicht, und beide danach genutzten Banken hatten kein nennenswertes Filialnetz, wo man auf so etwas hätte Zugriff haben können, ohne, falls überhaupt möglich, eine Weltreise zu machen. (Bei meiner früheren Bank hätte ich immer von Oberrad nach Eschborn tingeln müssen, nur um Kontoauszüge zu holen. Äääääh - nein.


    Kreditkartenabrechnung prüfen geht bei mir recht einfach - ich habe mir einen "Belegspießer" gekauft, da kommen Kassenbons drauf, und schon sind sie in der richtigen Reihenfolge, um den KK-Auszug "abzuhaken". Und wegen "Kaufland-Werbung" mache ich mir keine Sorgen. Ich habe in den letzten zwei Jahren genau einmal einen anderen Lebensmittelladen betreten, als den, bei dem ich üblicherweise einkaufe. Und von denen erhalte ich (mit Zustimmung) sowieso Werbung (aka aktueller Prospekt) um zu schauen, was im Angebot ist. Also von daher...

    Und Dritte wissen ja nur wieviel Geld Du wo ausgegeben hast, aber deine Krankenkasse sieht ja nicht, ob Du für 100€ eine Portion Bio-Essen oder einen Monatsvorrat Junkfood gekauft hast. ^^


    Mir persönlich ist Bargeldhandling einfach zu umständlich. Extra Geld holen gehen, dann immer schauen, wie man es möglichst passend hat, das Wechselgeld wieder zähllen, über die Zeit häuft sich viel Kleingeld an... nee danke, lass ma.

    Und dazu NOCH unübersichtlicher werdende Kontoauszüge (die bekommt man "dank" mehr oder minder verpflichtendem Online-Banking, weil alle Kontenmodelle ohne Online-Banking nur noch aasige Gebühren kosten, ja nur noch monatlich) dank einer explodierenden Anzahl an Buchungen, damit man nur ja keinen Überblick mehr hat, wann man eigentlich wo wofür wieviel ausgegeben hat...

    Sorry für meine bllöde Frage, aber wie oft sollte man Kontoauszüge sonst bekommen? Ich habe mittlerweile mein drittes Girokonto, und Auszüge (im Sinne eines Rechnungsabschlusses) gab es immer monatlich. Erst per Post, später nur noch online.

    Den aktuellen Stand, inklusive sämtlicher Buchungen, kann man natürlich jederzeit im Onlinebanking/Bank-App einsehen.


    Der Auszug meines Girokontos ist recht übersichtlich. Gehalt, Miete, Strom, Internet, Versicherungen. Alles andere steht auf dem Auszug meiner Kreditkarte. Das taucht auf dem Bank-Kontoauszug dann nur noch als Sammelposten auf.

    Anfangs hatte ich ja die Hoffnung, dass am Südostausgang, wo jetzt die AXA residiert, die Rolltreppen nachgerüstet werden, aber seitens der Bahn finde ich keinen Krümel an Information.

    Die kommen dann, wenn am Mühlberg die Abwärtsrolltreppen installiert werden, was laut Aussage bei er Eröffnung der Station bis zur Verlängerung der Strecke nach Offenbach passieren soll.. Naja, warten wir mal ab. :/

    1. Karte abhanden gekommen oder eingezogen worden Stolperfalle ist z.B. der Wechsel der PIN und die dreimalige Falscheingabe der alten PIN.

    2. Es gibt Menschen, die erhalten von keiner Bank eine Karte, z. B. Obdachlose mangels geregeltem Geldeingang und Wohnsitz.

    3. Vor allem im Ausland werden die eigenen Karten nicht immer akzeptiert. Hatte das Problem vor einigen Jahren in Genf gemeinsam mit Freundin.

    1. "Wechsel der PIN"? Den Punkt verstehe ich nicht ganz - ich habe bei meinerr primären Kreditkarte seit meiner ersten Karte aus dieser Serie die gleiche PIN. Die Kreditkarte zu meinem Bankkonto hat eine von mir festlegbare PIN. Aufgezwungene Wechsel dürfte es heute eigentlich nicht mehr geben.


    2. Dazu wurde schon etwas gesagt.


    3. Meine Master- und Visa-Karten wurden eigentlich, sofern Karten akzeptiert wurden, überall akzeptiert. Das einzige Problem, das ich mal hatte, war als ich mit meiner Freundin in Oslo T-Bane fahren wollte. Die Automaten dort konnten (zumindest nicht für uns verständlich) zwei Fahrkarten in einen Kaufvorgang bündeln, und nach dem Kauf der ersten Fahrkarte wurde die gleiche Kreditkarte, vermutlich aus Sicherheitsgründen, nicht wieder akzeptiert. Naja, nimmt man halt ne andere... zum Glück habe ich immer mindestens zwei dabei - meine Freundin (die unverständlicherweise auch noch jeden Monat viel Geld für ihr Konto bei der Sparkasse bezahlt) hat keine... ^^

    Ich hatte das für mich mal durchgerechnet - und unterm Strich war mir das Risiko am Ende des Urlaubs mit zu viel auswärtigem Bargeld dazustehen dann die Ersparnis bei den Gebühren nicht Wert. Davon abgesehen tätige im im Ausland keine so großen Investitionen, daß sich das wirklich signifikant auswirken würde - das, was im Urlaub ins Geld geht wie Hotel, evtl. Mietwagen, Reisetickets, ... werden vorab von zu Hause gebucht und bezahlt. Bleibt allso letztlich nur noch das, was man so verfuttert.


    Aber wir schweifen ab und sollten das daher hier beenden. ;)

    Ich denke, die Ersparnis geht da (KVB) eher über sekundäre Effekte. Tickets, angesichts der heutigen Preise, mit Münzen kaufen, ist recht unkomfortabel. Ab einem gewissen Bertag sogar als nicht mehr machbar ansehbar. (den dreistelligen Preis einer Monatskarte möchtest Du nicht in Münzen in den Automaten füttern, meist ist die maximale Münzzahl eh beschränkt, weil der Zwischenspeicher nur x Münzen halten kann...)

    Dementsprechend hofft man einfach drauf, daß die Kartenmuffel unter den Kunden dann halt schweren Herzens (mir nicht nachvollziehbar warum schweren Herzens, der einzige Grund für mich, nicht mit Karte zu bezahlen ist die Nichtakzeptanz von Kartenzahlung, ich war seit mehreren Jahren nicht mehr an einem Geldautomaten) doch die Karte zücken. Damit verringert sich einfach die Menge des Bargelds, das behandelt werden muß (ich vermute, daß Banken das prozentual vom eingezahlten Betrag berechnen), das Risiko von Automatenknackern verringert sich, weil es sich für diese Klientel einfach weniger lohnt (wer will schon einen Sack Kleingeld klauen*), und, da die Bargeldsummen in den Automaten kleiner sind, kann man auf seltenere Leerung umstellen und braucht dafür weniger Personal.

    Mich würde es nicht wundern, wenn, trotz der höheren Handlingkosten pro Geldeinheit für Münzgeld, die Sache durch die geringere Bargeldmenge unterm Strich selbst ohne die sekundären Effekte weniger kostet.

    *) wenn es um den Bereicherungsapekt geht. Jemand, für den das Kleingeld der Unterschied zwischen Mahlzeit und keiner Mahlzeit ist, sieht das vermutlich anders, knackt aber in der Regel auch keine Fahrkartenautomaten

    (*) Anschiss bei Türaufhalten, etc

    Die Effektivität davon kann man in Hamburg Hbf bei der S-Bahn beobachten. Wer da nicht spurt, hört "ZURÜCKBLEIBEN HEISST ZURÜCKBLEIBEN!". Anders würden die vermutlich den dichten Takt gar nicht hinbekommen. Örtlliche Aufsichten hätten also nicht nur einen positiven Effekt auf den Zustand der Station, sondern auch auf gewisse Aspekte der Betriebsstabilität.