Beiträge von Colaholiker

    Gut beschrieben, N-Wagen . Der Anteil derer, die das Auto stehen lassen, weil bei gleichem Angebot im ÖPNV mehr Stau auf der Straße ist, ist vernachlässigbar. Nur mit einem guten (dichter Takt, hohe Kapazität, kurze Zu- und Abwege, hohe Durchschnittsgeschwindigkeit) bekommt man Leute nachhaltig und aus eigener Motivation heraus aus dem Auto. Gängelung durch Verlängerung der Staus führt nur zu Frustration und noch aggressiverem Verhalten auf der Straße.

    F-ZZ ich bestreite nicht, daß es noch mehr Busse ex Frankfurt gibt, sogar welche, die noch fahren können. Es ging mir um Fahrzeuge, die Eigentum eines der beiden Verkehrsunternehmen in der Stadtwerke Holding sind. Also im Eigentum der VGF oder ICB. Diese könnten ohne Ankauf oder Anmietung eingesetzt werden, um die Situation analog zu den Pt zu vergleichen. Da ist die Liste schon deutlich kürzer.

    wäre das nicht auch eine dankbare Aufgabe für historische Fahrzeuge?! Der Schienenbereich macht es ja sozusagen schon vor, wenn er sich sebst hefen kann...


    So schön die Idee klingt, hat sie einen Haken.
    Die VGF hat die Pt ja nur deshalb so einfach zurückholen können, weil in Eckenheim noch viele Ptb herumstehen. Wären die, wie ihre Geschwister, bereits in Polen, der Türkei oder sonstwo, wäre das auch nicht gegangen. Ankaufen und zurückholen wäre vermutlich keine Option gewesen.
    Von einer Halle voller abgestellter alter Busse habe ich allerdings weder bei der VGF noch bei der ICB etwas gehört, was die Auswahl der Fahrzeuge doch arg einschränkt. So schön es wäre, die beiden Büssings aus dem Museum wieder fahren zu sehen (unabhängig von der technischen Machbarkeit und der rechtlichen Umsetzbarkeit), könnte man mit diesen zwei Bussen und dem bekannten Wagen 434 (alt) für eine ernstzunehmende Aushilfe im Linienverkehr nicht viel reißen.
    Auch wenn ich gerne mal mit dem Büssing/Düwag-Gelenkbus durch Frankfurt zuckeln würde, ist die Idee leider nur eine Wunschphantasie. ;(

    Das gesamte Thema ist doch ein recht heikles.
    Sicher, die Zahl derer, die alkoholisiert am Steuer eines Kraftfahrzeugs sitzen, ist sicher (sowohl absolut als auch relativ zur Anzahl derer, die fahren) höher, und auch das Gefahrenpotential ist in einem offenen System wie dem Straßenverkehr größer als bei der Bahn. Aber das macht aus einem alkoholisierten Dienst auf der Lok trotzdem kein Kavaliersdelikt. So etwas ist ebenso unverantwortlich wie im Straßenverkehr, egal ob bei der Berufsausübung oder in der Freizeit.
    Generell ist es natürlich bei Berufen, die die meiste Zeit alleine ausgeübt werden, wesentlich einfacher, eine Sucht zu verstecken. Jemand, der den ganzen Tag alleine auf der Lok oder auf dem Fahrerplatz seines LKW hockt, läuft weniger Gefahr, darauf angesprochen zu werden, als jemand, der mit zehn anderen Kollegen im Großraumbüro hockt. (Ist bei uns mal vorgekommen, daß ein Kollege nach Alkohol riechend zur Arbeit kam - allerdings stellte sich dann schnell heraus, daß nicht er, sondern nur seine Klamotten Alkohol getrunken hatten, auf dem Weg zur Arbeit hat ihm jemand Bier über die Hose gegossen, und er hatte keine Zeit mehr, sich umzuziehen.)
    Eins ist jedoch ganz klar - wer mit 2,5 Promille noch fit genug ist, seinen Dienst anzutreten, ohne daß sein Pegel auffällt, konsumiert regelmäßig Alkohol. Deutlicher gesagt - da kann man durchaus von Alkoholismus ausgehen. Was also heißt, wir haben es hier mit einer Krankheit zu tun. Damit stehen wir in dem Spannungsfeld, daß einerseits jemand, der an dieser Krankheit leidet, für die ausgeübte Tätigkeit nicht geeignet ist, man aber auch andererseits wegen einer Krankheit nicht einfach so jemanden vor die Tür setzen. Letztlich denkt jemand, der unter Alkoholismus leidet, oftmals er hätte die Situation unter Kontrolle, weil sein Körper den Alkoholpegel gar nicht mehr wahrnimmt. Einerseits weiß man zwar, man tut etwas, was man nicht darf, aber andererseits signalisiert der Körper, daß das, was man gerade macht, auch nicht schlimmer ist, als mit einer Erkältung trotzdem zur Arbeit zu gehen.


    Ich kenne etliche Menschen, die es geschafft haben, ihre Sucht zu überwinden. Sie haben ein völlig neues Leben, gänzlich ohne Alkohol begonnen und sich aufgebaut. Natürlich gibt es keine Garantie, daß sie bis zu ihrem Tode stark bleiben, oder daß sie überhaupt schaffen, von ihrer Sucht wegzukommen. Aber vielleicht kann man ja für solche Fälle sagen, daß man - sozusagen als Wiedereingliederung - nach Entzug und einer Therapie mit engmaschiger Kontrolle, auch unangekündigt, Menschen wie ihn wieder in seinen Beruf zurück bringen kann.
    Über die journalistische "Qualität" des Artikels sage ich mal nichts weiter. SPON war noch nie die Heimat des Qualitätsjournalismus. Von anderen Vorfällen im Umfeld des Spiegels mal ganz zu schweigen.

    Die hier aufgezeigte Trennung von VGF und ICB sehe ich ohnehin weder als gottgegeben noch als für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt.
    Vielleicht kommen unsere Politiker ja mal auf den Trichter, wie sinnlos es ist, zwei Verkehrsbetriebe innerhalb der Stadtwerke Holding zu haben, mit allen duplizieren Strukturen. Auch die beiden deutschen Staaten haben sich ja nach Jahren der Trennung wieder vereinigt, warum also nicht weiter hoffen.

    Von einer vierspurigen Strasse kann man einen Fahrstreifen klauen - indem man eine Spur lastabhängig freigibt.

    Ich möchte dem nicht widersprechen, denn im Grunde stimmt es. Aber wie möchtest Du dann die Straßenbahn darauf verkehren lassen? Nur auf den beiden äußeren, nicht die Fahrtrichtung wechselnden Spuren? Dreigleisig, und immer das Mittelgleis + ein äußeres Gleis nutzend? Zur falschen Zeit im Gegenverkehr? Die Sache hat in der Kombination mit der Straßenbahn einen Haken.

    Ohne dir widersprechen zu wollen, möchte ich die Einfallstraßen im Süden durch die Strahlenberger Straße als Verbindung zur A661 ergänzen. Zumindest, wenn sie in beiden Richtungen wieder nutzbar ist. Mit der Zerebralflatulenz des dann nicht mehr existenten Kaiserleikreisels zwar auch nur noch "kastriert", aber immerhin. ;)

    Auf Gleis 23 hatte man bisher oft das Problem, daß bei den vt2e der HLB der Gestank in den Wagen gezogen ist, da, gerade wenn wieder nur ein einzelner Wagen fährt, der eben genau in der Dunstglocke hält. Weg gehen kann man da nicht, und da die Türen bei den alten Wagen immer offen stehen, zieht alles rein.


    Wegen mir könnte man es an Bahnhöfen so streng handhaben, wie an Flughäfen. Nur in wenigen, ekligen cancer cubicles, entsprechend streng überwacht. Und dann noch wie in manchen US-Bundesstaaten nicht direkt vor der Tür, sondern mindestens 30 Fuß von Türen und Fenstern entfernt. Man mag von den Amis halten was man will, aber Nichtraucherschutz können sie.

    Ich bin eingestiegen, der Fahrer hat die Uhr gestartet, es ging irgendwo bei 6 oder 7 Euro los, und dann hat das Teil eben fleißig gezählt, bis wir am Bahnhof ankamen. Die Fahrt war zügig, auf dem Weg, den ich mit dem Auto auch gewählt hätte.
    Mehr Informationen oder gar Details, wie sich der Preis zusammensetzt, bekommt man ja nicht


    Hätte ich vorher gewußt, wie teuer das wird, wäre ich gleich mit dem Auto gefahren, die Tiefgarage wäre für die paar Stunden bis zu meiner Rückkehr billiger gewesen.

    Ich zitiere mal nicht, mehrere Blöcke sind in Tapatalk kaum zu handhaben.


    Aber, ist die automatische Verlängerung so ein riesiger Vorteil? Zugegeben, ich weiß nicht, ob das heute online einfacher ist. Früher ging das nur mit Formular, Foto!, irgendwo persönlich erscheinen, Wartezeit,... Da kommen mit der Fahrzeit zur Verkaufsstelle schnell mal zwei Stunden zusammen. Am Automaten (wo man als regelmäßiger Nutzer des ÖPNV ohnehin ständig vorbei kommt) dauert es keine zwei Minuten. Nach 60 Jahren erst hat man also am Automaten mehr Zeit gebraucht als mit dem Abo aus der Verkaufsstelle. Und das soll weniger komfortabel sein? (skeptischer Blick)


    Und die monatliche Bezahlung macht die Sache doch auch noch mal teurer... Ist also auch nicht wirklich attraktiv gegen einen Monat "schieben"...


    Die Mobilitätsgarantie würde mir gar nichts bringen, zum Bahnhof muß ich Straßenbahn fahren. Ist die verspätet und mein ICE weg, habe ich so oder so die A...karte gezogen.


    Fazit: keinem Vorteil stehen erhebliche Nachteile entgegen..

    Warum sollte ich mir extra Arbeit machen, rausfinden, wer da zuständig ist, anfangen irgendwelche Briefe zu schreiben, wenn ich doch so hervorragend lebe?
    Jahreskarte kann ich am Automaten kaufen (leider nicht mehr wie früher am card-o-mat mit beliebigem ersten Gültigkeitstag) Prepaidhandy mit automatischer Aufladung ist komfortabel wie ein Vertrag, ohne die "Nebenwirkungen"... Und selbst die BahnCard kann man mittlerweile online kündigen. Man kann ohne unnötige Abos gut leben.

    Zitat

    Wieso „Abofalle“?


    Für mich ist grundsätzlich jede Form von Abonnement unnötige Gängelung der Kunden, mit dem "Geschmäckle", man hoffe, der Kunde vergisst zu kündigen und zahlt brav weiter.
    Ich sehe in dieser Form der Jahreskarte keinen Vorteil, sie kann nichts, was meine am Automaten gezogene Karte nicht auch könnte. (im Falle des Verlusts über die Seite des RMV sperren und Ersatz bekommen geht ja trotzdem, da die Karte, in Sinne von dem Träger des Tickets, auf mich registriert ist.) Vorteil bei meiner Methode ist sogar, wenn ich eine neue Jahreskarte bräuchte, aber nicht mal eben über 1300 Euro greifbar habe, kaufe ich sie eben nen Monat später.


    Ich habe beispielsweise nicht mal einen Handyvertrag. Natürlich habe ich ein Smartphone und kann dies auch nutzen, aber ich bin überzeugter Prepaidkunde. Abonnements habe ich grundsätzlich nur wo es sich nicht vermeiden läßt (DSL daheim beispielsweise), und Dinge wie die BahnCard werden nach Erhalt zum Ende der Laufzeit gekündigt und dann bei Bedarf neu beschafft.