Beiträge von Thomas

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    Original von kago


    Das mit dem Zitieren lerne ich hoffentlich noch, und gelesen habe ich jeden Beitrag.


    Es fällt eben sehr stark auf, dass das Verständnis für Kollegen sehr stark ausgeprägt ist, und der Fahrgast im Großen und Ganzen eben ein Depp zu sein scheint.


    Tja sieh mal einer an. Ich war Fahrgast, direkt von der Störung betroffen und direkt von der geschilderten Situation betroffen. Trotzdem habe ich durchaus Verständnis für den Tf... als Fahrgast. Wahnsinn oder ?
    Aber ich bin halt kein Depp...

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    Original von kago
    Und das fandest Du ok, dass er seinen Unmut an den zurückgebliebenen Fahrgästen ausgelassen hat ? Und sich dafür noch bei den Leuten entschuldigen "musste" ? Dafür, dass sie so vernünftig waren, an einem heißen Freitag, wo sich jeder auf´s Wochenende freut, nach einer weiteren Unzulänglichkeit der "Öffentlichen" geduldig zu warten ? Und dann kann man sich noch den Frust des blökenden Fahrers über die sicherlich unvernünftigen anderen anhören ?


    Ach, ich hab ja jetzt erst gesehen, daß ich da zitiert und gefragt war.


    Also Gegenfrage: habe ich geschrieben, daß ich es okaya finde, wie er im Wagen rumgemault hat ??
    Nein. Deine erste Frage hat sich damit erledigt.


    Die Formulierung, daß er sich entschuldigen "mußte" war keineswegs so gemeint, daß ich ihn dafür bedauert habe, sondern daß ihm beim Verlassen des Wagens jemand etwas gesagt hat (habe ich nicht gehört) und er darauf zurückgegangen ist und sich entschuldigt hat. Meine Formulierung gab also in etwa das wieder, was abgelaufen ist. Die weitere Entschuldung über Lautsprecher hat er natürlich von sich aus ausgesprochen.


    Dein Posting läßt heraushören, daß du den meckernden Tf oder seinen Tonfall nicht in Ordnung findest. Um mal klarzustellen: ich habe weder gehört, was er zu den "Flüchtigen" im Gleis gesagt hat, noch habe ich gehört, was er sich von denen anhören mußte. Darüber hinaus weiß ich nicht jedes gesagt Wort im Wagen, weiß aber, daß er niemanden persönlich angegangen hat, sondern allgemein über das Verhalten derer, die ausgestiegen sind geschimpft hat und über die Tatsache, daß man auf offener Strecke eigenmächtig den Zug verlässt Dazu kann ich dir nur eines sagen: auch wenn es ein Freitag Nachmittag war und auch wenn das Wetter schön war und auch wenn ich durch diese Geschichte eine Stunde Verspätung hatte und Frau und Kinder mit dem Auto nach Offenbach beordern mußte: ich habe durchaus Verständnis dafür, daß dieser Mann sich über die Situation aufgeregt hat. Zum einen hat der die Verantwortung für Zug und in gewisser Weise auch die Fahrgäste und zum anderen habe ich selbst gehört, wie er sich am Bahndamm von Fahrgästen anschreien lassen mußte und ihm durchaus die Bereitschaft zu körperlicher Gewalt signalisiert und angekündigt wurde. Darüber hinaus bedenke: er ist auch nur ein Mensch, der seine Arbeit verrichten will und auch irgendwann Feierabend machen will. Und dann lasse dir gesagt sein: wenn man das alles bedenkt (vielleicht hat er sich selbst ja auch über die technische Störung geärgert), dann war sein Verhalten durchaus verständlich und in meinen Augen gar nicht so unangemessen, zumal mein Wagen scheinbar nicht der einzige mit geöffneten Türen war und meiner Meinung nach die Beschriftung "Nottüröffnung" doch ziemlich eindeutig ist - sonst würde da "Spaßknöppchen" dranstehen.

    Also ich teile deine Ansicht der Costa de la Luz nur beschränkt. Aber du schreibst ja auch, daß du sie nicht kennst.
    Ich kann nur sagen: zumindest stellenweise hast du etwas verpasst.
    Pauschaltourismus gibt es auch dort - klar. Mir fallen da vor allem die Namen Conil und Novo Sancti Petri ein. Aber wenn du einen gescheiten Reiseanbieter fragst und dabei erwähnst, daß du keine Lust auf Hotel an Hotel und Massentourismus aus dem nördlicheren Europa sowie die typischen Pauschaltouristen hast, dann wird dir ggf. die Costa de la Luz verkauft. Hier hat man sich besonnen und bewußt darauf geachtet, die Fehler der Mittelmeerküster nicht zu wiederholen. Uns wurde damals ein Urlaub in Chipiona verkauft und den haben wir im folgenden Jahr wiederholt, weil er so schön war (und ich lege keinen Wert auf die Pauschalreisen). Du bewegst dich dort in einer Gegend, in der niemand Deutsch oder Englisch versteht und in der Hauptsächlich die Spanier aus dem Hinterland ihren Urlaub oder ihre Sommerwochenenden verbringen. Ansonsten sind viele der Orte dort Kleinstädte und vom typischen Tourismus bisher eher verschont und das hat mir sehr gut gefallen. Das gab einem noch ein richtiges Urlaubsgefühl und man mußte sich dort nicht mit den gleichen Idioten rumschlagen wie hier.
    Man merkt das auch, wenn man sich mit Leuten in Deutschland über Andalusien unterhält, die dann Malaga, Sevilla, Marabella, Granada und Ronda kennen und nichtmal wissen, daß Andalusien auch eine Atlantikküste hat --> und genau dort hat mir der Urlaub gefallen. Einmal war ich mit dem Bus in Sevilla - aber nein Danke, brauche ich kein zweites Mal.


    Die Costa de la Luz ist wirklich noch empfehlenswert.


    So ähnlich hätte ich mir das vorgestellt und vielleicht war es auch so. Es hat sich halt alles verzögert, weil für die ungeplante Zugfahrt erstmal in Of-Ost die Gleise frei gemacht werden mußten und die Fahrstraßen geschaltet werden mußten. Aber im Prinzip ist das der einzig sinnvolle Weg. Ansonsten wäre alles blockiert gewesen.

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    Original von Darkside
    Naja...wo soll man Busse innerhalb von paar Minuten herzaubern? Die
    Busunternehmen setzen ja keine Fahrer mal so in die Ecke und stellen sich
    Busse auf den Hof in weiser Voraussicht, daß die Bahn mal einen kurzfristigen
    Ersatzverkehr benötigt.


    Leider hat man die alten Buslinien ja mit Ausbau der S-Bahnen eingestellt. Ansonsten - und das habe ich bei Totalausfall auch einmal genutzt - hätte man ja früher mit der 120 von Of-Ost nach Mühlheim fahren können. Leider geht das nicht mehr, ansonsten bräuchte so manch einer nichtmal eine Mitfahrgelegenheit oder ein Taxi.

    Also ich glaube nicht, daß wegen einer Eisenbahnverbindung zwischen Sevilla und sagen wir Tanger oder so der Fährverkehr zwischen der Andalusichen Südwestküste und Nordafrika abnehmen oder eingestellt werden wird oder daß das in der Region von Jerez nach Traifa herunter irgendwelche Arbeitsplätze schaffen wird - wenn dann wenige.



    Erklär mal jemandem, der von Tarifa nach Tanger fahren will, daß er jetzt statt mit dem Schiff zu fahren erstmal drei bis vier Stunden nach Sevilla fahren muß, um dort dann in den Zug umzusteigen und diese Strecke erneute - sagen wir mal - zwei Stunden zurückzufahren.
    Es ist wirklich so: Autobahnen gibt's in den Zipfel da unten nicht viele und wenn dann zahlt man für die richtigen Autobahnen m.E. teilweise noch Maut. Ansonsten bleiben nur ganz gut ausgebaute aber auch viel befahrene Nebenstrecken. Ich habe damals mit dem Auto von Chipiona nach Tarifa über Rota, El Puerto de Santa Maria, Puerto Real, Chiclana, Conil und Vejer an der Küste runter locker 2,5 Stunden gebraucht. Super interessante Fahrt und teilweise auch schöne Strecke an der Küste entlang, aber von Sevilla gerade mal etwas mehr als die halbe Strecke nach Tarifa. Den Fährverkehr wird sowas also wahrscheinlich nie ersetzen und damit für die halbe Region im Süden Andalusiens und rund ums Sherry-Dreieck uninteressant sein - auch wenn es ein faszinierendes Bauprojekt wäre und eine tolle Vorstellung wäre, daß man mit dem Zug von Nordeuropa bis Afrika fahren könnte.


    Hach, das läßt mich an Urlaub denken: diese Strecke dann weiter an Algeciras vorbei bis nach Gibraltar bin ich mehrfach gefahren und kann sie nur empfehlen. Auch von Tarifa nach Gibraltar zu fahren ist sehr schön und Gibraltar selbst ist echt toll. Nur auf dem Rückweg sollte man sich auf Wartezeiten am Grenzübergang nach Spanien zurück einstellen. Auf dem Hinweg geht es eigentlich wenn man rechtzeitig da ist.
    Nur tanken sollte man sobald man eine Tankstelle sieht. Ich bin einmal schweißgebadet mit den letzten Tropfen da unten rumgekurvt, weil keine Tankstelle mehr zu finden war.

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    Original von Lunatic-Driver
    @f-fighter: theoretisch wäre es möglich, auf befehl in diesen abschnitt einzufahren, aber es könnte auch durchaus sein, dass dieser in diesem abschnitt befindliche zug ebenfalls bereits einen befehl zur zurückfahrt erhalten hat,


    Ich sage es mal so: von Of-Ost habe ich mich unverzüglich mit dem Auto nach Mühlheim fahren lassen. Das Bild dort war das folgende: ein voller Bahnsteig und eine wartende S-Bahn mit Fahrtrichtung Offenbach. Das Gleis nach Hanau war leer, weswegen mein Gedanke auch gewesen wäre, daß man auf dieses hätte fahren können. Die Wende wäre da schon für den Tf einfacher gewesen und ein großer Teil der Fahrgäste wäre nachhause gekommen. Es muß also einen echten Grund gegeben haben, dies nicht zu tun. Entweder stand dort bereits wirklich ein Zug, der zum Zeitpunkt meiner Ankunft bereits auf dem Weg nach Offenbach war, oder die Weiche hatte echt ein Problem. Ist die von Offenbach aus gesteuert oder von Hanau ?
    Wenn diese Weiche auf das andere Gleis eingestellt gewesen wäre, hätte das die Weiterfahrt verhindert. Aber auf der anderen Seite frage ich mich, ob das nicht schon in Of-Ost die Ausfahrt verhindert hätte, weil der gesamte Abschnitt bis Mühlheim nur eingleisig ist.



    Zitat


    um nicht unnötig die strecke zu blockieren (fehlende umläufe haben zugausfälle zur folge, um diese zu vermeiden, wird schnell alles gedreht und zurückgejagt, um andere fahrgäste nicht zu verärgern weil 'ihr' zug nicht kommt).


    Gejagt ?? Na das habe ich gemerkt :) Gejagt hat eher uns der Sekundenzeiger :D
    Zum fehlenden Umlauf und Zugausfall: wir sind in Offenbach zwar auf Gleis 3 für Frankfurt eingefahren, aber der Zug wurde danach erneut gewendet und ging in die Abstellung. Auf Gleis 2 stand ebenfalls eine S-Bahn mit Fahrtrichtung Hanau über deren Weiterfahrt mir nichts bekannt ist. Nur kann ich sagen, daß sie nicht nach Hanau gefahren ist, sondern vielleicht auch in die Abstellung, denn die Innenbeleuchtung war ausgeschaltet. Nach Frankfurt hat man evtl. die Bahn fahren lassen, die in Mühlheim stand, als ich dort angekommen bin.

    Ich war mehfach dort unten in Tarifa und Gibraltar und dort gibt es sehr gut funktionierenden und gern genutzten Fährverkehr nach Nordafrika.
    Meiner Meinung nach müßten da auch entsprechend schnelle Verbindungen existieren, die vor allem an Touristen gerne verkauft werden, um z.B. von Algeciras aus die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika anfahren zu können und damit sagen zu können: "ich war mal in Afrika".
    Genauso gibt es Verbindungen nach Tanger.
    Ich selbst habe mir das immer zugunsten eines Trips nach Gibraltar gespart. Das lohnt m.E. eher.


    Meiner Meinung nach ist es so, wie schon gesagt: zum einen ist die Schiffsverbindung einfach attraktiver an Touristen zu verkaufen, da wahrscheinlich günstiger und vor allem schon vom Ausblick her interessanter als eine Tunnelfahrt mit dem Zug, denn der Anblick ist schon von der spanischen Südwestküste aus relativ imposant, wenn man Mittelmeer/Atlantik überblicken kann und in der Ferne die afrikanische Küste im Dunst liegen sieht. Darüber hinaus halte ich die Gegend um Tarifa herum für dermaßen strukturschwach (außer von Tourismus und Fischfang dürften die meisten Leute ernähren) halte, daß schlicht und einfach überhaupt kein Bedarf an einer solchen Verbindung bestünde. Selbst für den Güterverkehr halte ich da unten die Schiffe für das Nonplusultra - liegen doch Mittelmeer und Atlantik mir zahlreichen Hafenstädten vor der Tür. Über Bahnschienen dagegen bin ich in dieser Ecke eher selten gestolpert - eher endlose Küstenstraßen durch trockene Landschaft. Dann kämen noch zwei Probleme dazu:


    - das geographische Problem der Meerstiefe und der schon erwähnten Tektonik
    - das Flüchtlingsproblem, das schon auf dem relativ kurzen Seeweg besteht und dazu führen wird, daß kein gesteigertes Interesse an einem Tunnel mit Zugverkehr besteht.


    Naja und London-Afrika ... man kann es auch übrtreiben. Es gibt halt Wege, die mit dem Flugzeug dann doch realistischer sind.

    Mich hat das ganze z.B. schon deshalb geärgert, weil man ja nun wirklich nicht sagen könnte, daß keine Information erfolgte. Das ist mal das eine. Es gab in kürzester Zeit eine klare Ansage, was passieren wird, nämlich dass der Zug wieder zurückfahren wird. Bzgl. Informationsfluss könnte man sich eigentlich nicht wirklich beklagen.
    Zurück in Of-Ost wäre es überhaupt kein Problem gewesen, erstmal zu gucken, ob der nächste Zug vielleicht schon wieder fährt (damit hätte man 15 Minuten Verspätung gehabt) und bei längerer Wartezeit sich abholen zu lassen oder ein Taxi zu nehmen (geht doch mit Jahreskarte sowieso in bestimmten Fällen).
    Aber ich glaube da geht es manchen Leuten echt gelegentlich um 5 Sekunden früher oder später. Bestes Beispiel dafür ist, daß schon Kilometer vorm Bahnhof sich an einer speziellen Tür Menschengruppen drängeln, weil genau diese Tür meistens genau vor der Treppe hält. So kann man nämlich den Bahnhof in Bestzeit verlassen und dabei möglichst viele Mitreisende hinter sich lassen. Das geht manchmal so weit, daß ich nur eine Tür weiter ganz alleine stehe und vor der nächsten Tür etwa 15 Leute stehen, die dann durch ihre gewaltige Anhäufung auf engstem Raum insgesamt länger zum Aussteigen brauchen als ich. Also wenn ein Tf die Mühlheimer ärgern will: aus Versehen 10 Meter weiter vorne oder hinten halten :D


    Ernsthaft: man erkennt schon in Offenbach am Einsteigeverhalten die Leute, die in Mühlheim aussteigen werden, weil die sich selbst bei zig freien Sitzplätzen meistens gleich neben "ihre" Tür stellen, um diese zu bewachen.

    Ich muß hier einfach mal loswerden, was mir am Freitag auf dem Heimweg passiert ist. Wenn man nicht selbst dabei gewesen ist, glaubt man es eigentlich kaum:


    ich war mit einer S8 oder 9 auf dem Heimweg von Frankfurt zur Station Mühlberg. Bis knapp hinter Of-Ost war noch alles normal. Auf Höhe von manroland war aber ungewöhnliches Bremsen des Zuges zu merken und dieser verringerte seine Geschwindigkeit deutlich, fuhr aber immer langsamer werdend bis geschätzte 200 Meter vor den Bahnhof Mühlheim. Dann stoppte der Zug und stand erstmal. Okay dachte ich mir... vorm Bahnhof liegt eine Weiche. Vielleicht ein Problem damit... mal abwarten. Einige Minuten später die Ansage: aufgrund technische Probleme in Hanau kann der Zug nicht weiterfahren, wird jetzt umgesetzt, fährt nach Offenbach Ost zurück und dort müsse man dann erstmal weitersehen.
    Ein allgemeines "och nööö" war im Wagen zu hören. Gut, dachte ich mir, kann ja mal vorkommen und hatte ich lange nicht mehr. Aber der wird doch wohl hoffentlich wenigstens noch in den Bahnhof kommen und dort den Zug wenden. Dem war aber nicht so. Scheinbar wirkten sich die Probleme derartig aus, daß eine Weiterfahrt auch über die paar Meterchen absolut nicht möglich war. Vermutlich war die nächste Weiche falsch gestellt und das entsprechende Gleis im Bahnhof bereits belegt (normalerweise begegnen sich dort die Züge fast).
    Einer in meinem Wagen hatte diesen Gedanken nicht, sondern scheinbar nur sein Auto am Bahnhof vor Augen. Und dann ist es passiert:


    keine Minute nach dieser Ansage ist ein Mann aufgestanden, zur Tür gegangen, hat die Notöffnung gezogen, ist etwa 1,5 Meter tief ins Gleisbett gesprungen und gegangen. Aber nicht nur das, nein: geschätzte 15-20 weitere Fahrgäste haben es ihm nachgemacht und den Zug eigenmächtig auf offener Strecke verlassen !!


    Der Tf muß in der Zwischenzeit seinen Zug bereits gesichert und den Führerstand verlassen haben, denn er ist noch auf die letzten Leute dieser "flüchtigen Gruppe" getroffen. Oh, den hätttet ihr mal hören sollen. Geschimpft wie ein Rohrspatz hat er und das führte sogar so weit, daß ein Fahrgast scheinbar noch zur offenen Auseinandersetzung am Gleis bereit gewesen wäre (Zitat: "Hä ? Was willste ?? Na dann komm doch her !!!"). Ich habe echt gedacht ich bin im falschen Film, denn so wie der Tf sich aufgeregt hat, war mein Wagen scheinbar kein Einzelfall. Wie dem auch sei, erstmal haben seine Aufregung alle die abbekommen, die im Wagen neben der Tür standen und definitiv nicht aussteigen wollten. Er mußte dann in den Wagen klettern, die Tür schließen und die Sicherung wieder zurückdrücken. Dabei hat er schön weitergeschimpft. Nachdem ihm gesagt wurde, daß von den letzten zehn Leuten im Wagen doch keiner etwas dafür kann, hat er sich dann noch entschuldigen müssen und ein schönes Wochenende gewünscht.


    An der Zugspitze angekommen, gab es erstmal die Ansage daß es in nächster Zeit wieder zurück nach Of-Ost ginge und wir wenn "weiter die Türen im Zug aufgerissen werden heute gar nicht mehr von der Stelle kommen".


    Dann ging es nach einiger Wartezeit fast im Schritttempo wieder zurück nach Offenbach, wo wir noch mal gute 15 Minuten auf Einfahrt warten konnten. Kurz vor Offenbach nochmal die Ansage, daß der Zug nun wegen technischer Probleme und Personen im Gleis verspätet wieder nach Offenbach zurück käme, dort vor Ort über weitere Reisemöglichkeiten informiert würde, weil ihm keine weiteren Infos dazu vorlägen, nochmal die Bitte um Entschuldigung und ein schönes Wochenende.
    Darüber hat sich dann noch jeder in meinem Wagen aufgeregt. Ich hatte mir zwischenzeitlich meine Abholgelegenheit an den Bahnhof telefoniert, bin ins Auto umgestiegen und habe dabei nur gedacht was dieser Tf doch für ein armes Schwein ist. Auf sowas hätte ich an einem Freitag Nachmittag keine Lust und ich möchte nicht wissen (so wie die Leute teilweise drauf waren), ob er am Bahnsteig nicht nochmal blöd angemacht worden ist.


    Manche Leute sollten sich echt mal gut überlegen, was vorbildhaftes Verhalten ist. Ich fand es ganz unmöglich, was da am Freitag abgelaufen ist.

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    Original von Darkside
    >die einzige stützenfreie in Frankfurt zu sein.


    Wenn man nach der Art und Weise geht, wie Ostendstrasse gebaut wurde,
    dann ist diese auch stützenfrei ;)


    Ja du... keine Ahnung wie gesagt. Dann ist es vielleicht die breiteste sich selbst tragende Decke dieser Art. Ich weiß es wirklich nicht, kann mich aber daran erinnern, daß irgendsowas mal irgendwo stand.

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    Original von MdE
    Die Pfütze darf nur keiner wegwischen. Wenn der Kalkgehalt hoch genug ist, hat die Station dann einfach eine Säule mehr :D


    Eine Säule MEHR ? Ja, aber im wahrsten Sinne des Wortes EINE Säule. Das wäre aber schade, denn damit würde die Charakteristik der Station Mühlberg entfallen, die einzige stützenfreie in Frankfurt zu sein.
    (Ist sie die einzige oder war sie die erste ? Das weiß ich jetzt nicht mehr, aber es ist ein Merkmal dieser Station.


    Heute morgen war die Pfütze übrigens weggewischt !

    Jetzt mal wieder ernsthaft: heute morgen habe ich aus meiner S9 mal geziellt darauf geachtet und finde, daß es wieder ganz schlimm ist. Es steht eine große Pfütze am Bahnsteig des Gleises stadteinwärts und es steht wieder eine noch größere Pfütze mitten auf dem Bahnsteig. In beide Pfützen tropft es fröhlich von oben hinen.


    Ich glaube nicht, daß irgendjemand bei der DB ernsthaft Interesse daran hat, diesen Mangel zu beseitigen. Daß davon auf Dauer die Bausubstanz vielleicht auch beschädigt wird, scheint egal zu sein. Daß man von oben und unten naß werden kann wenn man auf den Zug wartet scheint auch egal zu sein und daß man theoretisch neben dem Gleis im Wasser ausrutschen und schlimmstenfalls vor den Zug stürzen könnte scheint auch egal zu sein und woher das Wasser eigentlich kommt scheint noch egaler zu sein. Da es im Moment nicht allzu oft regnet frage ich mich gerade letzteres schonmal gelegentlich. Normal ist es doch nicht, daß es dauerhaft von der Decke regnet.

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    Original von Ost-West-Express
    Außerdem ist mir aufgefallen, dass die ICE eher unkommunikativ auf die Fahrgäste wirken. Ob Frankfurter Stadtbus, S-Bahn, Regionalzug, Intercity oder Flugzeug - überall komme ich häufig mit anderen Mitreisenden ins Gespräch. Nur im ICE eher selten.


    Der ICE ist ja auch kein Zug sondern ein fahrendes Großraumbüro. Bei meinen Geschäftsreisen, die logischerweise immer unter der Woche und vormittags in die eine und abends in die andere Richtung stattfinden kann man immer wieder gut feststellen, daß sich manchmal jeder vierte nach Einnehmen des Platzes hinter seinem Notebookdeckel versteckt. Unterhalten kann man sich so mit niemandem, bzw. man kann davon ausgehen, daß ein Handytelefonat eher erwünscht ist, als die Unterhaltung mit dem Sitznachbarn, wobei doch letzteres zumindest für mich eine nette Abwechslung nach einem Arbeitstag darstellt. Ich würde nicht auf die Idee kommen, mein Notebook nochmal auszupacken, wenn es nicht unbedingt sein müßte. Was auch schon passiert ist: ich mit einem Kollegen in der Panorama-Lounge ICE 3. Mit dabei eine Gruppe von 4 oder 5 zusammengehörenden Personen mit schwarzen Anzügen und Köfferchen. Zwei haben dann die Rechner ausgepackt, einer von denen mitgetippt und schon war die Panorama-Lounge ein mobiles Besprechungszimmer - ohne Rücksicht auf Mitreisende. Egal - zum Thema Gepäckablagemöglichkeiten: ich weiß, welche Gepäckmassen anfallen, wenn man wirklich mit der Familie verreisen wollte. Definitiv ist: mit dem Zug würde ich mir das nicht antun, weil ich der gleichen Meinung bin, daß der ICE als Fernreisezug über nicht allzuviel mehr ablagen verfügt, als eine S-Bahn. Man kann große Koffer im Einstiegsbereich abstellen oder zwischen zwei Sitzgruppen, die mit den Rücken zueinander stehen. Die Fächer über den Sitzen sind bei einigermaßen vollen Wagen meistens mit kleineren Handgepäckstücken und Jacken eh schon voll genug. Ein kleiner bis mittlerer Koffer passt manchmal noch, aber mehr als ein Gepäckstück und dazu noch große... das kann ein Problem werden.


    Das muß aber nicht sein. Eine Tante meiner Frau ist mal mit der DB in den Urlaub gefahren, hat sich das nötigste in eine kleine Tasche gepackt, diese mit in den Zug genommen und den Rest vom Gepäck mit einem Gepäckservice vorausgeschickt und sich so gemütlich in den Zug setzen können. Meiner Meinung nach ist das die beste Lösung und fast wie beim Fliegen. Man gibt sein Gepäck auf, kann es zuhause abholen lassen und an den Zielort fahren lassen. Man spart sich (gerade wenn man allein ist) das Schleppen der Koffer, den Streß beim Umsteigen und das Verstauen aller Koffer beim Einsteigen und muß nichts zurücklassen um seinen Platz suchen zu können. Klar kostet das wahrscheinlich ein bißchen Geld, aber ich glaube, ich würde es auch so machen.

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    Original von Lunatic-Driver
    abwasserleitungen nach spätestens 6 monaten zu sind und die brühe wieder auf den bahnsteig plätschert.


    Ich habe vor längerer Zeit bereits einmal an die DB geschrieben und angefragt, wann es denn am Mühlberg aufhöre zu regnen. Daraufhin wurden die Bleche mit Abflußrohen irgendwann an der Decke angebracht und erstmal war Ruhe.
    Irgendwann tropfte es unter diesen Rohren und es warne sogar Eimer aufgestellt. Daraufhin von mir eine Anfrage bei der DB. Antwort war genau das von Lunatic beschriebene: ein Abflußrohr sei verstopft gewesen, das sei nun aber beseitigt.


    Genau eine Woche später tropfte es an der Stelle, die hier auch als Foto dokumentiert ist. Leider ist dieser Stelle etwa 5-6 Meter von den Rohren entfernt, aber vielleicht hat das Wasser sich seinen Weg gesucht. Die Tatsache, daß am Boden auch gelb-schwarze Klebestreifen um die Pfütze kleben, zeigt mir, daß das Problem bekannt ist. Getan worden ist da aber noch nichts. Scheinbar kümmert das auch weiter keinen. Man hat dem Wasser mit dem Klebestreifen ja seine Grenzen aufgeklebt :D.
    Woher das Wasser kommt (es tropft ja selbst dann, wenn es wochenlang nicht geregnet hat) und daß es den Bodenbelag verschmutzt / beschädigt, eine Rutschgefahr neben dem Gleisbereich darstellen könnte und irgendwo unkontrolliert aber regelmäßig ins Gleisbett sickern wird, scheint egal zu sein. Vielleicht hat es in 15 Jahren ja mal ein 30cm großes Loch in die Decke gewaschen und es kümmert sich dann jemand darum.

    Habe ich eigentlich irgendein Posting übersehen ? Zu diesem Thema habe ich gar nichts gefunden. Seit einiger Zeit wird in den Offenbacher Tunnelstationen irgendetwas gemacht. Angefangen hat es am Marktplatz mit einem Umzäunten Bereich auf dem Bahnsteig, auf dem nach einiger Zeit Teile gelagert waren und an dem wieder einige Zeit ein Schild einer Firma für Brandschutzmaßnahmen und so hing. Seitdem sind neben oder vor der Treppe zwei große Metallsäulen bis zur Decke hoch aufgestellt worden und bei Ausfahrt in den Tunnel sieht man, daß der komplette Unterbau der Treppenabgänge in Gerüste gehüllt ist. Viel mehr ist jedoch im Vorbeifahren noch nicht wirklich zu erkennen gewesen. Mittlerweile hat man an den anderen Stationen auch begonnen.
    Was wird denn da eigentlich genau gemacht ? Werden umfangreiche Arbeiten zum Thema Brandschutz durchgeführt ? Gehört dazu auch, daß vor längerer Zeit bereits Notausgangsschilder aufgeängt worden sind, die aber teilweise immer noch nicht fertig sind oder noch nicht funktionieren ?
    Ich habe gesehen, daß man diese Schilder nun in der Ostendstraße auch anbringt. Gehört das alles zu einem größeren Paket zusammen ? Wer weiß mehr zu diesen Sachen ?

    Habt ihr euch eigentlich mal die Deckenteile von der anderen Seite angesehen. An der Konstabler muß gestern/heute noch etwas abgebaut worden sein. Die Teile lagen heute morgen auf dem Bahnsteig der U6/7 gestapelt und sahen von der Rückseite aus, als hätte jemand mehrere Säcke gemahlene Holzkohle drübergeschüttet.


    Ich möchte nicht wissen, was man im Tunnel so alles an "Schwebstoffen" in der Luft vorfindet.