Beiträge von olieisenbahn

    Wir hatten heute das schöne Wetter genutzt, und uns am Lui ins Eiscafe gesetzt. Alle 15 Minuten schauten wir dann mal nach dem Anschluss zwischen 9 und 9E. Das Ergebnis ist leider ernüchternd:


    Richtung Griesheim (Übergang von Straßenbahn auf Bus): Von 5 beobachteten Anschlüssen hätte einer am Schloß geklappt (Straßenbahn kam zuerst). Zwei hätten mit zügigem Umstieg über den Lui geklappt und zwei klappten gar nicht. (Bus fuhr jeweils auf die Sekunde am Lui pünktlich ab, obwohl die Straßenbahn noch nicht da war, bzw. gerade einfuhr,)


    Richtung Bölle (Übergang von Bus auf Straßenbahn): Von ebenfalls 5 beobachteten Anschlüssen hätte einer am Schloß geklappt und zwei hätten problemlos am Lui geklappt. Bei einem weiteren fuhr die Straßenbahn ab, obwohl der 9E gerade ankam und bei einem weiteren hatte der Straßenbahnfahrer offenbar nur im Blick, unbedingt vor dem H am Schloß zu sein. Von daher kam nur ein rübersprintendes Mädchen mit, der Rest der Umsteiger sah nur die Rücklichter der Straßenbahn...

    Die Personaldecke muss im Moment sehr dünn sein, auch der 07.06 Uhr ab Groß-Umstadt Wiebelsbach und der 17.42 Uhr ab Frankfurt (beides RE 85) fallen im Moment leider wieder häufiger aus. Am Brückentag fiel auch eine Leistung Wiebelsbach - Frankfurt - Wiebelsbach auf RB 82 im morgendlichen Berufsverkehr aus.

    Auch gestern (Samstag) Nachmittag Rückstau stadtauswärts bis zum Institut für Wohnen und Umwelt. Am Freitagnachmittag war auf der SL9 mindestens ein Tw ohne Bw im Einsatz und das trotz des Lilienspiels am frühen Abend.

    Wenn ichs richtig gesehen habe, fuhr die SL 9 auch am Freitag komplett ohne Beiwagen. Es fuhren aber Zusatzbahnen mit BW ab der Haltestelle Maulbeerallee zum Böllenfalltor. Außerdem gab es noch Zusatzbusse Richtung Böllenfalltor. Diese hielten leider an allen Unterwegshaltestellen, was angesichts der Überfüllung die Geduld von Fahrpersonal und Fahrgästen auf eine harte Probe stellte. Ich sage nur Lichtschranke...


    Warum die Zusatzbusse nicht ab der Haltestelle Schulstraße oder auch Schloß ohne Halt zur Haltestelle Merck-Stadion fahren/fahren dürfen - es ist schwer zu verstehen.

    Eher dumm gelaufen, da die Linie 9 lt. Fahrplan eine Minute vor der 9E am Schloss sein soll. ab

    Nicht am Sonntag.
    Am Sonntag fährt die 9E laut Fahrplan zur Minute 10/25/40/55 am Darmstadtium ab, die Linie 9 zur Minute 10/25/40/55 an der Schulstraße. Nun ist der Weg vom Darmstadtium zum Schloß kürzer, als von der Schulstraße zum Schloß. Logische Folge: Fährt der Busfahrer der 9E pünktlich am Darmstadtium ab, ist die 9E zu diesen Zeiten immer vor der 9 am Schloß. (selbst dann, wenn diese absolut pünktlich an der Schulstraße abfahren würde) Der Anschluss klappt dann nur am Luisenplatz.

    In der Linie 9 (Straßenbahn) kommt nach der Haltestelle Schulstraße eine Durchsage, dass die Straßenbahn über die Bismarckstraße zum Hauptbahnhof fährt und Fahrgäste nach Griesheim an der Haltestelle Schloß in den Ersatzbus umsteigen sollen. Wie ich aber schon weiter oben schrieb, soll der Bus der 9E am Darmstadtium zur Minute 10, 25, 40, 55 abfahren. Zu diesem Zeitpunkt ist die Straßenbahn erst an der Haltestelle Schulstraße.


    Also passierte es heute mehrfach, dass die 9E an der Haltestelle Schloß schon weg war, als die 9 vom Böllenfalltor dort ankam. Es ist leider wieder mal eine sehr unglückliche Fahrplangestaltung.

    Im Spätverkehr haben die Fahrplaner wieder gnadenlos zugeschlagen. Der 9E soll schon zur Minute 10 bzw. 40 am Darmstadtium (im Fahrplan wohl fehlerhaft als Schloß bezeichnet) abfahren. Dadurch gibt es keinen barrierefreien Umstieg am Schloß zwischen 9 und 9E, sondern die Fahrgäste müssen über den Luisenplatz laufen. Sinnvoll wäre es gewesen, den 9E erst zur Minute 13 und 43 am Darmstadtium abfahren zu lassen, dann könnte bequem am Schloß zwischen 9 und 9E umgestiegen werden.


    Warum die 9 abends (und Sonntags) ab Hbf. schon zur Minute 05 und 35 abfährt (Linie 3 fährt abends 06 und 36 ab) erschließt sich einem auch nicht. Durch die eine Minute frühere Abfahrt kann es am Lui zu Konflikten mit leicht verspäteten "WE-Linien" kommen.

    Ja, es waren 5 von 10 Fahrten meiner Fahrten pünktlich. Habe ich doch auch geschrieben. Da ich außerdem in Mühltal aussteige, hatte ich am Mittwoch in der Ankunft etwas mehr als 20 Minuten Verspätung. Und weiter habe ich geschrieben:

    Zitat

    Beim Kunden bleibt das Gefühl, dass wieder "jeden Tag irgendwas war" -> also regelmäßig.

    Damit wollte ich eine (etwas subjektive) Definition von Regelmäßigkeit aus Kundensicht geben. Insofern verstehe ich Deinen Beitrag ehrlich gesagt auch nicht.


    Und die letzte Woche von MO-FR (und auch heute wieder) ständig in der Fahrtzeit verschobenen/ausfallenden Züge am späten Nachmittag/Abend (Deine erwähnten Zugnummern) habe ich nur deshalb nochmals erwähnt, um mich gegen den Vorwurf der Verbreitung von "Fake News" zur Wehr zu setzen.

    Was ist aus Kundensicht, also für den Fahrgast, regelmäßig? Pro Arbeitswoche ein Ereignis ( + verpassten Anschluss), multipliziert für viele Wochen = regelmäßig. Auch wenn es zufällige Verteilungen auf die Wochentage sind.

    Da kann eine statistische Definition von regelmäßig sein wie sie will. Entscheidend ist das, was und wie es beim Kunden ankommt.

    Zustimmung!


    Bilanz für diese Woche nach Frankfurt und zurück: Von 10 Fahrten waren zwei 20 Minuten verspätet, eine 15 Minuten und zwei hatten harmlose 5 Minuten Verspätung. Bei einer Fahrt fehlte außerdem ein Triebwagen. Beim Kunden bleibt das Gefühl, dass wieder "jeden Tag irgendwas war" -> also regelmäßig.


    Die beiden Verspätungen von 20 Minuten gehen - aber das nur nebenbei - auf das Konto von DB Netz. (Dienstag laut Ansage Tf. langsamer Güterzug vor die VIAS geschickt, Mittwoch RB67 nach Mannheim darf in Frankfurt zuerst raus...)


    Regelmäßig waren diese Woche zumindest unstreitig die Ausfälle/Verschiebungen am Nachmittag/Abend -> die gab es leider täglich.

    Wer einen Blick in die Abfahrtstafel von Hanau und Darmstadt wirft, wird für heute Nachmittag/Abend folgendes feststellen:

    16.08 Uhr ab Hanau fällt aus, ebenso 18.22 Uhr ab Wiebelsbach. Und ab Darmstadt werden 19.03 Uhr und 21.03 Uhr nach Pfungstadt und 20.37 Uhr und 22.37 in den Odenwald um 15, bzw. 20 Minuten verschoben.

    Ja hat die DB, hat man in den letzten Wochen gut sehen können, als die Strecke Dieburg - Darmstadt gesperrt war und die DB die Einzelfahrt der VIAS (mit Fahrt über Niederrad, weil man sonst keinen verfügbaren Bahnsteig in Frankfurt Hbf erreichen konnte) übernommen hat. Aber die Fahrt ist nun mal im Paket der Odenwaldbahn ausgeschrieben worden, also wird man die wohl kaum einfach an die DB abgeben können. Davon abgesehen würde dies eben aufgrund der Überlastung des Hbfs auch die Fahrzeit dieser Einzelfahrt stark verlängern. Also wird dies wohl auch keine Möglichkeit sein.

    Das verstehe ich jetzt nicht.

    Im Moment fährt die Dreieichbahn ab Neu-Isenburg vor, kommt um 08.32 Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt (Gleis 12) an und fährt um 08.38 Uhr als RE 85 weiter Richtung Hanau. RB 82 von Eberbach fährt bzw. zockelt ab Dreieich-Buchschlag hinter der Dreieichbahn her und kommt um 08.36 Uhr(Gleis 10) am Hauptbahnhof an. Danach fährt der Zug in die Abstellung.


    Wenn die Fahrt der Dreieichbahn von DB Regio übernommen wird, müsste man doch nur die Trassen beider Züge ab Buchschag tauschen. RB 82 käme dann zur Minute 32 an und würde zur Minute 38 als RE 85 weiterfahren. Dreieichbahn käme zur Minute 36 an und würde dann in die Abstellung fahren.


    Die Ausschreibungsproblematik ist natürlich noch mal eine andere Baustelle.

    Es ist mir durchaus bewusst, dass die Direktfahrten nach Frankfurt ein Komfortgewinn und wichtig sind. Deshalb würde ich den Verzicht auch nur für eine Übergangszeit vorschlagen. Wenn die Leute auf der Strecke ständig mit überfüllten Zügen und u.a. daraus resultierenden Verspätungen zu tun haben, ist das meiner Meinung nach eine Einschränkung, die zu verkraften wäre.

    Wie von mir oben schon erwähnt, müssten die Direktfahrten durch neue Pendelfahrten Darmstadt-Nord - Frankfurt ersetzt werden, die dann bei Verspätungen der Odenwaldbahn auf diese warten, so dass das Anschlussrisiko entfallen würde.

    Aber wenn umgestiegen werden muss, entsteht ja zwangsläufig noch mehr Verspätung. Insbesondere müsste ja - wie schon geschrieben wurde - in Darmstadt Nord der Bahnsteig gewechselt werden.

    ...

    ->"Fake News ?!"

    Ich weiß nicht, warum Du mir Fake News unterstellst. Ich fahre von MO-FR morgens mit der RB 82 nach FFM und abends wieder zurück. Von daher kriege ich die Probleme regelmäßig selbst mit.


    Bezüglich des 22.37 Uhr ab Darmstadt --> Sinn meines Vorschlages ist die Beschleunigung des Zuges. An Sonn- und Feiertagen beispielsweise sind die Fahrgäste des ersten Zuges auf RB 82 jedenfalls dankbar, dass der Zug seit einigen Jahren erst um 07.12 Uhr ab Erbach fährt und ohne unnötige Aufenthalte bis Wiebelsbach "durchfährt". Ab Wiebelsbach fährt er dann nicht zur Taktminute 41, sondern erst zur Minute 44 ab. Auch das macht in meinen Augen Sinn, da es ja in Ober-Ramstadt keinen Gegenzug gibt, mit dem er kreuzt.

    Frankfurt 17.42 - Hanau - Wiebelsbach fällt auch regelmäßig aus.

    Leider ja.


    Wobei er gestern - was einige Fahrgäste nicht mitbekamen - auf Gleis 12 außerhalb der Halle in Frankfurt abfuhr. Denn Gleis 13 war noch durch die liegengebliebene Dreieichbahn von 16.16 Uhr blockiert. Und in Gleis 12 innerhalb der Halle stand noch die RB 82 von 17.25 Uhr. Diese konnte wegen eines Notarzteinsatzes am Zug (Sturz eines Fahrgastes im Gedränge) nicht abfahren.


    Nur am Rande:

    Das FIS der VIAS macht im Moment auch öfters Probleme und sagt bzw. zeigt falsche Haltestellen an. Dies vor allem Richtung Odenwald. Heute abend schwieg das FIS von Frankfurt bis Darmstadt Nord. Nach der Abfahrt in Darmstadt Nord wurden die Fahrgäste begrüßt und als nächster Halt Darmstadt Nord angesagt:wacko:. Danach schwieg das FIS wieder bis Mühltal.

    Die Probleme auf der Odenwaldbahn sind ja im Moment vielschichtig.


    So leidet auch die VIAS unter einem Mangel an Tf. Dieser macht sich dann zu regelmäßig am späten Nachmittag und am Abend bemerkbar. 16.08 Uhr ab Hanau und 18.22 Uhr ab Wiebelsbach fallen ersatzlos aus. 19.03 Uhr und 21.03 Uhr nach Pfungstadt verkehren ab Darmstadt mit +15, da der um 19.18/21.18 Uhr aus dem Odenwald kommende Zug nach Pfungstadt verlängert wird. Ebenso verkehren auch 20.37 Uhr und 22.37 Uhr ab Darmstadt mit +20 in den Odenwald, da der Zug aus Pfungstadt in den Odenwald weiterfährt.


    Am Wochenende wird außerdem die Pfungstadt-Bahn aufgrund des Mangels an Tf. gelegentlich auf Busverkehr umgestellt.


    Leider scheint es auch weiterhin an der Zuverlässigkeit der Itino-Triebwagen zu mangeln. So fahren die Züge in letzter Zeit wieder häufiger nicht mit der vom RMV bestellten Kapazität. Beispiele: 17.04 Uhr ab Darmstadt häufiger nur mit einem Triebwagen - und dann wird es richtig kuschelig. Ähnliches gilt, wenn der 17.25 Uhr ab Frankfurt - so wie gestern und heute Abend - nur mit zwei Triebwagen gefahren wird.


    Die Fahrplanstabilität auf der Odenwaldbahn leidet zum einen unten dem An- und Abkuppeln von Triebwagen in Wiebelsbach und zum anderen unter den Kurzwenden im Berufsverkehr. So hat beispielsweise der 04.55 Uhr von Erbach ab Wiebelsbach regelmäßig 5-10 Minuten Verspätung, seitdem in Wiebelsbach ein dritter Triebwagen angehängt wird. Warum das solche Probleme macht, bleibt unklar. Dadurch ist auch die Rückleistung ab Frankfurt (Wendezeit in Frankfurt 6 Minuten) in den Odenwald öfters so verspätet, dass sie trotz 7 Minuten Aufenthalt in Darmstadt Ost verspätet in den eingleisigen Abschnitt nach Ober-Ramstadt einfährt. Auch die Kurzwende RB 82 an 07.20 Uhr in Frankfurt, zurück als RB 82 um 07.25 Uhr ab Frankfurt sorgt regelmäßig für Verspätungen. Hier entsteht dann ein Dominoeffekt. 06.41 Uhr ab Eberbach nach Frankfurt muss in Ober-Ramstadt auf den verspäteten Gegenzug warten. 08.20 ab Wiebelsbach als RE 85 nach Frankfurt fährt ebenfalls verspätet los, da dieser Zug aus den beiden hinteren Triebwagen des 07.25 Uhr ab Frankfurt gebildet wird.


    Auch Dispositionsentscheidungen von DB Netz tragen nicht immer zur Fahrplanstabilität bei. Beispiele:

    RB 82 kommt von Frankfurt mit +16 um 17.59 Uhr nach Darmstadt Nord, RB 82 nach Frankfurt könnte jetzt pünktlich in Ober-Ramstadt abfahren. Das passiert aber nicht. Stattdessen darf der Zug von Frankfurt mit +16 in den eingleisigen Abschnitt. Der Gegenzug hat jetzt natürlich auch +16. Und der nachfolgende RE 80 darf ebenfalls länger als nötig in Darmstadt Ost warten. Gut für die Fahrgäste aus Frankfurt, aber schlecht für die Fahrplanstabilität insgesamt.

    RB 82 ab Frankfurt ist seit ca. 17.30 Uhr abfahrtbereit. Der Zug darf aber nicht fahren, sondern zuerst fährt die RB 67 um 17.35 Uhr Richtung Mannheim. Also läuft die VIAS bei Langen auf die RB 67 auf.

    Warum die RB 82 Richtung Odenwald öfters mal bei Langen ausgebremst wird, erschließt sich einem auch nicht immer auf Anhieb.


    Hinzu kommen die bekannten Probleme bei der Einfahrt des RE 85 in den Frankfurter Hauptbahnhof.


    Noch immer enthält der Fahrplan auch Kuriositäten. So schafft man es nicht, die Züge von RB 81 und RB 82 in Darmstadt Nord zur gleichen Taktminute Richtung Odenwald abfahren zu lassen. RB 81 fährt auf Minute 43, RB 82 auf Minute 44. Warum man zwischen Darmstadt Hbf. und Darmstadt Ost auf RB 81 eine Schleichfahrt veranstaltet, kann der RMV bis heute nicht schlüssig erklären. Eine Abfahrt zur Minute 39 oder zumindest 38 (statt 37) in Darmstadt Hbf. wäre vollkommen ausreichend. In der Gegenrichtung fährt RB 81 in Darmstadt Ost auf Minute 9, RB 82 auf Minute 8. Nachvollziehbare Begründung hierfür: Ebenfalls Fehlanzeige.


    Dafür ist im Abendverkehr der Takt immens wichtig: So könnte RB 81 um 22.37 Uhr ab Darmstadt Hbf. problemlos 8 Minuten später abfahren. Es gibt keinen Gegenzug in Ober-Ramstadt, es muss in Wiebelsbach nichts abgekuppelt werden und die zwei-Minuten-Aufenthalte in Darmstadt Nord und Ober-Ramstadt sind sowohl vom Betrieb, als auch vom Fahrgastaufkommen her völlig unnötig.


    Zum Thema Kapazität: Warum ausgerechnet die unter Triebwagenmangel leidende VIAS morgens eine Leistung auf der Dreieichbahn fahren muss, die zwei Itino-Triebwagen bindet, wird das Geheimnis des RMV bleiben. Ärgerliche Folge davon ist: Die RB 82 um 06.41 Uhr ab Eberbach muss zum einen ab Langen Flugsicherung hinter dem Dreieichbahn-Zügelchen her schleichen und endet zum anderen in Frankfurt Hbf., statt als RE 85 weiterzufahren. Stattdessen fährt - nur bei diesem einen Zug im Berufsverkehr - die Dreieichbahn weiter als RE 85.


    Ein weiterer Triebwagen wird gebunden, nur um den zusätzlichen Zug morgens von Darmstadt Nord über Darmstadt Hbf. nach Pfungstadt (ab 06.06 Uhr) und wieder zurück zu fahren. Nach dieser Leistung steht der Triebwagen in Darmstadt bis zum Nachmittag in der Abstellung. Würde man diesen Zug durch einen Bus ersetzen, bekäme man einen zusätzlichen Triebwagen frei. Mit diesem Triebwagen könnte man den Sardino RE 80/RB 81 07.54 Uhr ab Erbach (bisher nur ein Triebwagen) auf zwei Triebwagen verstärken. Zur Entlastung dieser Fahrt hat der RMV auf der Buslinie 693 Gersprenztal - Darmstadt ja bereits eine zusätzliche Fahrt von Reinheim nach Darmstadt ungefähr in der Zeitlage des Zuges bestellt.


    Schaut man sich generell die Kapazität im morgendlichen Berufsverkehr an, dann fährt man auf dem Darmstädter Ast (RE80, RB 81 und RB 82) - mit Ausnahme der geschilderten Fahrt – bereits mit maximal möglicher (Bahnsteiglänge) bzw. maximal notwendiger Kapazität. (Zur Vereinfachung beziehe ich mich auf die Kapazität ab Wiebelsbach, außerdem muss natürlich die Bespannung planmäßig sein...)


    04.24 Uhr ab Erbach fährt mit einem Triebwagen -> und das ist völlig ausreichend.

    04.55 Uhr ab Erbach fährt mit drei Triebwagen -> mehr geht nicht (Zwei Triebwagen nach Frankfurt, einer nach Darmstadt und von dort weiter nach Pfungstadt)

    05.35 Uhr ab Erbach fährt mit zwei Triebwagen -> und das ist auch ausreichend.

    Alle Züge von 06.25 Uhr bis 07.09 Uhr ab Wiebelsbach bzw. Erbach verkehren planmäßig mit drei Triebwagen -> mehr geht nicht.


    Eine etwaige zusätzliche Bestellung von Triebwagen würde dem Darmstädter Ast im Berufsverkehr nur bei einer Fahrt etwas bringen.


    Zum Thema Kapazität im Freizeitverkehr sei noch angemerkt, dass der 10.37 Uhr von Darmstadt nach Eberbach an Samstagen und Sonntagen weiterhin nur mit einem Triebwagen gefahren wird. Dieser ist regelmäßig ab Darmstadt Ost proppenvoll. Einen zweiten Triebwagen für diese Fahrt möchte man – obwohl dringend erforderlich - nicht vorsehen

    Ich war gegen 15.15 Uhr am Hauptbahnhof, um die VIAS um 15.25 Uhr zu erreichen. Kurze Zeit später kam dann die Info, dass der ganze Zugverkehr eingestellt ist. Es gab im Bahnhof selbst regelmäßige Durchsagen, von daher gibt es von meiner Seite aus nix zu meckern. Auch der weitaus überwiegende Teil der Fahrgäste nahm die Sperrung relativ gelassen hin.


    Sämtliche Straßenbahnen fuhren am Hauptbahnhof ohne Halt durch. Für die Taxifahrer war die Sperrung ein einträgliches Geschäft. Über das Verhalten eines größeren Teils der Damen und Herren Autofahrer vor dem Hauptbahnhof und in den umliegenden Straßen schweigen wir lieber. An der Kreuzung Stresemannallee/Gartenstraße war die Kreuzung dank des Fehlverhaltens hoffnungslos verstopft, so dass auch die Straßenbahnen Mühe hatten durchzukommen. War da nicht mal was in der Fahrschule - in eine blockierte Kreuzung fährt man nicht hinein?


    Meine Entscheidung, gegen 16.30 Uhr mit der 16 zum Südbahnhof zu fahren, um dort die VIAS um 17.05 Uhr zu erreichen, war dann definitiv falsch. Denn die Straßenbahnlinie 16 war zwischen Hauptbahnhof und Südbahnhof teilweise hoffnungslos überlastet, so dass ich bei der ersten Bahn nicht mitkam. Kurz danach wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen, und meine VIAS um 17.05 Uhr steckte dann natürlich mit im Zugstau vor dem Hauptbahnhof fest. Ankunft daheim statt gegen 16.15 Uhr erst gegen 18.30 Uhr