Beiträge von olieisenbahn

    Und weiter gehts mit dem Thema Fahrgastinformation durch den RMV.


    Für den RE 60 06.58 Uhr ab Darmstadt nach Frankfurt verkündete der DB Navigator am Donnerstag korrekt, dass er auf der Gesamtstrecke ausfiel. Auch für alle anderen RE 60, sowie die "Zwischentakte" der RB 67 verkündete der DB Naviagtor korrekt den Ausfall auf der Gesamtstrecke. In der RMV-App wurden die Züge als fahrend dargestellt, es gab nur einen allgemeinen Hinweis zu Zugausfällen durch Streik - sehr hilfreich:thumbdown:.


    Greift der RMV tatsächlich auf andere (Fahrplan-)Daten zu, als der DB Navigator?

    Thema Fahrgastinformation, oder: Man muss nicht immer alles verstehen:

    Letzten Montag hielt DB Regio ja den Grundtakt ab Frankfurt zur Minute 06 bei RB67/68 bis Neu-Edingen Friedrichsfeld aufrecht. Von da fuhren die Züge wieder nach Frankfurt zurück. Der RE 60, sowie die "Zwischentakte" der RB 67 im Berufsverkehr fielen aus. Somit gab es zumindest alle Stunde einen RB-Zug zwischen Darmstadt und Frankfurt. In der Fahrplanauskunft der DB wurde das auch korrekt dargestellt. In der Fahrplanauskunft des RMV wurden hingegen auch die Züge des Grundtakts bei RB 67/68 als Ausfall dargestellt - was schlicht falsch war.

    Im SEV-Bus fehlt auf der Rückfahrt am Messplatz die Ansage, dass bereits hier in die Tram umgestiegen werden kann. Für Gelegenheitsfahrgäste ein wichtiger Hinweis.

    Wenn der SEV-Bus von Arheilgen mit leichter Verspätung kommt, dann verpasst der Gelegenheitsfahrgast durch die fehlende Durchsage die Anschluss-Straßenbahn. Denn der Fahrgast steigt nicht am Messplatz um, sondern bleibt bis Nordbad (so wie es die Fahrgastinformation an den Haltestellen verkündet) sitzen - die Anschlussbahn wartet aber gerade nicht am Nordbad, sondern fährt zum Messplatz weiter.


    Ich werf außerdem mal vorsichtig die Frage in die Runde, warum kein SEV Luisenplatz - Arheilgen angeboten wurde. Die Baustelle war in beiden Richtungen für den Straßenverkehr passierbar. Und die Umfahrung am Kongresszentrum zum Wenden von 6/7/8 war mangels Heinerfest ebenfalls befahrbar

    Nur so am Rande: Heute früh der RE 85 um 7.20 Uhr Ankunft FFM hatte gut 45 Minuten. Wunderte mich heute früh schon, warum um 7.15 in Babenhausen Itinos herumstanden, dabei war es der verspätete RE 85. Ich saß im hinteren Itino fast am Ende. In Seligenstadt, Hainstadt und Offenbach gabs längere Aufenthalte, der TF (immerhin einer, der schon länger dabei ist) kam jeweils angehetzt und fummelte irgendwas am Kontrollmonitor im hinteren Führerstand herum. Danach dauerte es noch einige Zeit und es ging weiter. Bei der Ankunft in FFM "Werte Fahrgäste, aufgrund von mehreren Störungen an unserem Zug und einer Störung an einem anderen Zug .......". Scheinbar hat es heute früh wieder richtig Ausnahmezustand gegeben.

    Am Donnerstag hatte der 05.35 Uhr ab Erbach laut DSA in Mühltal +45 wegen technischer Störung am Zug. Das dürfte dann auch Deinen RE 85 blockiert haben.


    Vor der Pandemie bin ich regelmäßig Mo-Fr mit der VIAS von Mühltal nach Frankfurt und wieder zurück gefahren. Dabei fiel gelegentlich/öfters dieser sehr defensive (unsichere?) Fahrstil einiger VIAS-Tf. auf. Beispiel: Zug fährt in Frankfurt los. Ab Dreieich-Buchschlag wird endlich halbwegs volles Tempo gefahren um dann zwischen Langen und Egelsbach schon wieder zu bremsen und gemütlich Richtung Arheilgen zu zockeln. (Und die Strecke war frei, es war kein Zug vor der VIAS). Dazu kommt dann - ich hatte es schon im anderen Fred beschrieben - dieses teilweise unglaublich langsame Ein- und Ausfahren in Darmstadt Nord und das langsame Ausfahren (obwohl die Ausfahrt schon bei Einfahrt des Zuges stand) in Darmstadt Ost.


    Da werden dann aus beispielsweise drei Minuten Abfahrtverspätung in Frankfurt (für die VIAS ja im Regelfall nix kann) schnell mal knapp 10 Minuten, bis der Zug in Ober-Ramstadt eintrifft.

    Das dass der Zug bis Langen proppenvoll ist, ist leider auf der S3 normal, weil weniger Leute nutzen die S4.


    Nur zur Klarstellung: In meinem Fall war die S3 so unangenehm voll, weil die S4 und auch die RB67/68 wegen der Bauarbeiten nicht, bzw. nicht zwischen Darmstadt und Frankfurt am Main fuhren.

    Außerdem ist das ein "heißes Eisen" - jegliche Kritik am "Erfolgsmodell modernisierte Odenwaldbahn" wird nicht geduldet.

    Das ist richtig. Schon die einfache Frage, warum in Darmstadt Ost die RB 82 im Grundtakt zur Minute 8, die RB 81 hingegen zur Minute 9 Richtung Darmstadt Nord abfährt, gilt als unsachliche Kritik. (Selbst in einer öffentlichen Sitzung eines Fahrgastbeirates erlebt)


    Und das in Ober-Ramstadt - im Gegensatz zu Darmstadt Ost - eine Zugkreuzung nicht schnell durchgeführt werden kann, ist wirklich ein Armutszeugnis.

    Neben dem von zip-drive bei Arheilgen beschriebenen Problem gibt es ja noch die Einfahrt nach Darmstadt Nord, Gleis 4. Hier steht die Ausfahrt bei Einfahrt des Zuges grundsätzlich noch nicht. Als Folge wird da teilweise wirklich fürchterlich langsam rein- und rausgefahren. Hier werden dann locker schonmal 1-2 Minuten zusätzliche Verspätung eingefahren.


    In Ober-Ramstadt kommt nun noch eine besondere Spezialität dazu: Zug aus Frankfurt fährt verspätet ein. Darf der Zug nach Frankfurt dann direkt losfahren, nachdem der Zug aus Frankfurt eingetroffen ist? Nö. Erst geht die Bahnschranke wieder hoch, nach einiger Zeit geht die Bahnschranke dann wieder runter und dann darf auch der Zug nach Frankfurt endlich losfahren. Als Folge dauert die Zugkreuzung nun (fast) wieder so lange, wie vor der Streckenmodernisierung. In den Anfangsjahren der modernisierten Odenwaldbahn fuhr der Zug nach Frankfurt gleich los, so dass etwas Verspätung abgebaut werden konnte.

    Ich hatte einen meiner zwei Bürotage wegen der Bauarbeiten bei Neu-Isenburg extra von Montag auf Dienstag gelegt. Am Dienstag Nachmittag zeigte dann der Navigator eine hohe Verspätung für meine "Stamm-VIAS" um 17.25 Uhr ab Frankfurt an. Gleichzeitig wurde Ausfall für die RB67/68 um 17.06 Uhr zwischen Frankfurt und Darmstadt gemeldet. Also mit der 17 vom Baseler Platz zur Stresemannallee und von dort mit der S3 Richtung Darmstadt. Die Fahrt empfand ich aufgrund des zumindest bis Langen proppenvollen Zuges dann doch als eher unangenehm. Im Gegensatz zu einer abendlichen Straßenbahfahrt am Freitag in Darmstadt waren aber alle Fahrgäste in der Lage eine Maske zu tragen - und das auch vor Mund und Nase.:thumbup:


    In Darmstadt fand eine überschlagende Wende statt. Meine Bahn kam um 17.33 Uhr auf Gleis 3 an, die auf Gleis 4 stehende Bahn fuhr dann um 17.35 Uhr ab. Die Anzeige am ZZA war korrekt.

    Ich finde die Schadlage im Moment auch beträchtlich hoch. 17.25 Uhr ab FFM öfters nur mit zwei Triebwagen, obwohl er von Wiebelsbach kam, 05.35 Uhr ab Michelstadt mehrfach nur mit einem Triebwagen und 06.24 Uhr ab Wiebelsbach kam jetzt auch mehrfach mit nur zwei Triebwagen.


    Im Nachbarforum DSO wird außerdem behauptet, dass die Personalfluktuation bei der VIAS im Moment recht hoch sei.

    Mittlerweile hat die VIAS auf ihrer Homepage eine Information veröffentlicht. Demnach fahren die Züge der RB 82 von/nach Frankfurt. Es gibt zwangsläufig eine Umleitung über "andere Strecken" und die Züge verspäten sich um 15 Minuten. Der RMV schweigt auf seiner Seite weiterhin und auch in der Fahrplanauskunft der DB gibt es noch keinen Hinweis auf eine Verspätung.

    Laut Fahrplanauskunft der DB enden RB 67 und RB 68 von Süden kommend am 07.06.2021 nicht in Langen, sondern schon in Darmstadt. Es fahren - wenn die Angaben der Auskunft stimmen, die den Angaben der Infobroschüre wiedersprechen X(- nur einzelne Züge des RE 60 bis Langen. Das heißt dann also für Kunden von RB 67 und RB 68 Umstieg in Darmstadt in die S3 und Umstieg in Langen in den SEV. Und das auf einer wichtigen Pendlerstrecke.... Das ganze freut immerhin das Taxigewerbe.


    Und für die RB 82 der VIAS finden sich nirgends Infos, weder bei RMV noch bei VIAS. Laut Fahrplanauskunft fahren sie planmäßig, was ja nicht sein kann. Fallen die Züge zwischen Darmstadt Nord und Frankfurt aus, oder werden sie über Groß-Gerau Dornberg umgeleitet?

    Leider ist weiterhin eine ungünstige Fahrplangestaltung in den Randzeiten bezogen auf die Anschlüsse in Darmstadt vorgesehen:


    Abfahrt/Ankunft des großen Anschlusses der HEAG ist ja bekanntlich Minute 15/45 auf dem Luisenplatz. Laut den Fahrplanunterlagen kommt der X15 abends und an Sonn- und Feiertagen zur Minute 16 am Mathildenplatz an. Abfahrt ab Mathildenplatz an Sonntagen/Feiertagen morgens/vormittags Minute 43.

    Aufgrund der Fahrplanerweiterung auf der Linie 9 kommt es jetzt um 21.30 Uhr, 22.00 Uhr und 22.30 Uhr auf dem Lui zu Begegnungen zwischen 9 und H. Hier hat man sich offenbar noch nicht entschieden, ob das Anschlüsse sind (9 Richtung Böllenfalltor wartet also auch mal eine Minute auf den H von der Heimstätte) oder zufällige Treffen und man sieht als Umsteiger aus dem H nur die Rücklichter der gerade abfahrenden 9.

    Vielleicht stehe ich gerade auf dem berühmten Schlauch, aber laut Fahrplan fährt die Linie 9 am Böllenfalltor weiterhin zu den Minuten 00, 15, 30 und 45 ab. Die Linie 2 fährt weiterhin 07, 22, 37 , 52 ab. Von daher gibt es doch keine Änderungen.

    Was man im Zusammenhang mit der RB 81-Trasse zwischen Darmstadt Hbf. und Darmstadt Ost noch erwähnen sollte: Im Abschnitt zwischen Darmstadt Nord und Darmstadt Ost ist ausschließlich die Odenwaldbahn unterwegs. Kein anderer Zug kommt ihr in die Quere. Aber DB Netz ist schon seit Jahren nicht bereit, RB 82 und RB 81 zur gleichen Taktminute 44 in Darmstadt Nord abfahren zulassen. So fuhr die RB 81 bis vor einem Jahr zur Minute 43 in Darmstadt Nord ab, um die Zeit dann in Darmstadt Ost abzubummeln. Immerhin war so wenigstens die Taktminute in Darmstadt Ost für beide Züge gleich, nämlich 48. Auch an der Lichtwiese war sie dann gleich, nämlich 51.


    Jetzt fährt die RB 81 in Darmstadt Nord zwei Minuten früher und zusätzlich in Darmstadt Ost und TU-Lichtwiese eine Minute früher ab.


    Die einfachste Lösung wäre doch: Abfahrt RB 81 in Darmstadt Hbf. zur Minute 38 und ab Darmstadt Nord weiter zur Taktminute 44, wie die RB 82. Dann wäre in Darmstadt Nord immer noch eine Minute Aufenthalt. Warum das nicht möglich sein soll, erschließt sich irgendwie nicht.


    Wie logisch DB Netz Trassen auf der Odenwaldbahn vergibt, sieht man übrigens auch bei der Berechnung der Fahrtzeiten zwischen Darmstadt Nord und Darmstadt Ost: RB 82 von Gleis 4 in Darmstadt Nord braucht 4 Minuten nach Darmstadt Ost, RB 81 von Gleis 1 in Darmstadt Nord soll hingegen 5 Minuten nach Darmstadt Ost brauchen. Dabei kann man von Gleis 1 ja zügig rausfahren, während man von Gleis 4 erstmal am Signal vorbei zuckeln muss, bevor beschleunigt werden kann.

    Wahrscheinlich einfach nur Fahrzeitpuffer und die RB81 kommt dann 3-4 Minuten früher an. I

    Leider nicht. Das Zügelchen steht zwei Minuten in Darmstadt Nord und zwei Minuten in Darmstadt Ost und wartet - für mich ohne ersichtlichen Grund - auf die planmäßige Abfahrtszeit. Und ein Zeitpuffer von vier Minuten auf dem kurzen Stück zwischen Darmstadt Hbf. und Darmstadt Ost ist übertrieben. Zudem sind ja in Ober-Ramstadt dann schon wieder zwei Minuten Aufenthalt wegen der Zugkreuzung mit dem Gegenzug.

    Was fragst du denn ab? ... Sollte es Frankfurt HBF nach Darmstadt HBF sein ist es bei bahn.de völlig normal, dass die um x:47 fahrenden S3en nicht ausgegeben werden (mindestens bei "schnelle Verbindungen bevorzugen") ... Grund: die x:47 fahrenden S3en werden zeitlich von den y:06 fahrenden RB67/68 auf dieser Strecke "zeitlich überholt"

    Ich habe eben aus Spaß mal für den 16.12.2020 auf bahn.de eine Verbindung von Frankfurt Hbf. nach Darmstadt Hbf. um 21.30 Uhr gesucht (Schnelle Verbindungen bevorzugen war aktiviert). Dann wird die S3 um 21.47 Uhr nicht angezeigt, die S3 um 22.47 Uhr aber schon. Die um 23.47 Uhr wird dann wieder verschwiegen. Eine Logik dahinter ist nicht zu erkennen.