Beiträge von Umlaufnummer


    Kannst du das ein bisschen näher erläutern/erklären? Warum machte die Umbenennung von "Frankfurt Sportfeld" in "Frankfurt Stadion" bei DB Netz so viel mehr Arbeit, als es die Umbenennung von z.B. "Burgholzhausen" (RB 16 Friedrichsdorf---Friedberg) tun würde? Und weißt du auch, wie viel die Umbenennung in "Frankfurt Stadion" seinerzeit gekostet hat? Offenbar ja deutlich mehr als die von kato genannten 30.000 bis 70.000 Euro ...

    Mein „Wissen“ dazu beruht auf private Kontakte zu DB-Netz-Mitarbeitern im Verein. Das mit dem Preis kann ich im Herbst, nach der Vereinssommerpause, nachfragen, wenn ich dran denke.


    Beim Netz gibt es eine Vielzahl von Unterlagen und Plänen.

    Vielfach mit Richtungsangaben. Diese kommen naturgemäß für große Knoten häufig vor.

    Z.B. die VzG-Strecke 4010 findet als längere Strecke am Station ihr Ende. Das hat Auswirkungen auf Pläne/Unterlagen bis Mannheim.


    Ein einfacher Haltepunkt ein freier Strecke hat wesentlich weniger Spuren in den Unterlagen als ein komplexer Knoten wie am Stadion.


    Das will alles geändert werden…


    Interessant fand ich die Notfallkarten. Weiß grad den genauen Namen nicht. Das sind sehr detaillierte Karten der Strecke mit einem Saum der Umgebungssituation. Da sind z.B. die Türen in den Lärmschutzwänden vermerkt. Das ist auch für die Rettungs- und Katastrophenorganisationen gedacht.


    Kabel- und Leitungspläne finde ich persönlich nicht so spannend. Ohne sie geht aber nichts.

    IvL-Pläne werden den meisten hier in der Form der vereinfachten Gleispläne sehr bekannt sein.

    Interessante Links:

    https://es-consult.org/avani/

    https://www.sitech.de/ingenieurleistungen/gleisbauvermessung

    https://www-docs.b-tu.de/fg-ei…n/public/0-3Zeichnung.pdf

    Diese Kosten sind für mich nachvollziehbar. Die entsprechenden Schilder dürften noch den geringsten Anteil ausmachen. Es müssen ja auch alle Informationsdaten, Ansagebänder usw. geändert werden und möglicherweise auch noch für eine gewisse Zeit beide Namen vorgehalten werden, damit nicht die Anfrage nach "Schöllenbach" ins Leere läuft. Nicht zu vergessen natürlich die Software für alle DB-Automaten und auch die RMV-Automaten.


    Ganz absurd würde das etwa beim Namen "Beerf.-Hetzbach" anmuten, der ja offensichtlich schon einmal vor geraumer Zeit angepasst wurde. Für viele Auswärtige - und wohl auch für manche Ortsansässige !:)- dürfte die erneute Umbenennung wenig nachvollziehbar sein. Wofür einen 5-stelligen Euro-Betrag ausgeben, wenn der Ort bzw. Bahnhof dann schwerer "auffindbar" ist ? Wobei dieses sogar für Google-Maps gelten könnte!

    Einen großen Batzen können auch die Daten/Unterlagen und alles was noch dran hängt, bei DB Netz ausmachen. Bei einem in dieser Hinsicht exponierten Halt am Frankfurter Waldstadion kann das sehr teuer werden.
    Oder anders gesagt: das war damals nicht günstig zu haben für Frankfurt, aber gewollt. Es hat im Hintergrund beim Netz einiges an Arbeit ausgelöst.

    Andere Stationen sind da um einiges einfacher zu ändern.


    Nebenbei: Es gibt in Deutschland eine Station, die wird heute noch in der Namensform geschrieben, wie sich der zugehörige Ort seit über einem dreiviertel Jahrhundert nicht mehr schreibt. Da ging es um ein Buchstabe. Müsste irgendwo in Bayern sein. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe. Aber der Name will mir partout nicht einfallen.

    Im Newsticker der hessenschau findet sich ein Bericht zu Problemen beim Kauf des 9€-Tickets über die RMV-App auf Apple-Geräten. Für den Kauf des Tickets braucht man die Version 2.13 der App, die aber viele User nicht im App-Store finden.


    Als App-Herausgeber hat man nur wenig Einfluss darauf, wann genau eine neu eingereichte Version im App-Store verfügbar wird und wann die User auf die neue Version aktualisieren. Es wird daher üblicherweise empfohlen, eine neue Version der App möglichst früh einzureichen und das zeitkritische Feature durch eine Datumsabfrage in der App für den User freizugeben.

    Gestern am 01.06. wurde die App von Apple noch ausgerollt.

    Zitat: Planung für die Erweiterung/Reaktivierung der Abstellanlage Römerstadt


    Erweiterung verstehe ich ja.

    Aber was könnte mit Reaktivierung gemeint sein? Habe ich etwas verpasst?

    Das Wegfallen der Fahrleitung lässt I.R. nicht die Sicherungstechnik wegfallen. Diese ist so aus gelegt, dass immer die höchstmögliche Sicherheit angesetzt wird.
    Wenn eine Situation nicht eindeutig ist, sagt das Regelwerk, dass die Situation mit der höchsten Sicherheit auszulegen ist. Das kann dann Hp0 bedeuten.


    Ich habe es vor 21 Jahren miterlebt, dass der Fahrstrom wegbrach. Die Lokführer hat den Zug bis zum nächsten Bahnhof rollen lassen.

    Nach einer viertel Stunde gab es dann 400 V Prüfspannung auf die Leitung. Da es „nur“ zur Berufsschule ging und ich meinen Zettel hatte, bin ich damals im Zug geblieben.


    Ach ja: Wir sind damals in Berlin-Wannsee eingerollt.

    In Chemnitz scheint es jedenfalls seit knapp einem Jahr zu funktionieren. Dort gibt's Guthabenkarten nur für Kinder.

    Jetzt habe ich mir die Mühe gemacht und nach den Bedingungen dieser Guthabenkarte geschaut.


    Diese Karte die man speziell für Kinder ab 7 anpreist, kostet laut Preisverzeichnis der ausgebenden Sparkasse Chemnitz 36 € im Jahr.


    Oder anders gesagt:

    Ein 7 Jahre altes Kind muss 36 € auf den Tisch legen, damit es im Bus einen Fahrschein bekommt.


    Ich spreche jetzt lieber nicht aus, was ich jetzt dabei empfinde…

    Das mit der Übersichtlichkeit beim Bargeld gegenüber der Karte wird auch von entsprechenden Beratern vorgeschlagen. Es gibt genügend Fälle, bei denen die Betroffenen den Überblick verlieren.


    Das kann ich gut nachvollziehen.
    Im April/Mai habe ich irgendwie nicht den monatlichen Abstecher zum Automaten geschafft. Der kann übrigens die Noten nach meinen Wünschen ausgeben.
    Ich habe ehrlich gesagt nicht den genauen Überblick in dieser Zeit.


    Nur habe ich das große Privileg, dass es für mich keine große Rolle spielt.
    Es gibt aber viele Menschen, bei denen es eine große Rolle spielt bzw. spielen sollte.

    Kommt auf deinen Kartenbetreiber an. Ich bekam in Shanghai binnen 24 Stunden eine neue Amex-Karte.

    Das war in dem Falle gut.
    Einen gesetzlichen Anspruch hat man nicht darauf.


    Ich bin grad auf Geschäftsreise.
    Wenn ich jetzt meine Karte verliere, gucke ich hier dumm aus der Wäsche.

    Ein paar Münzen habe ich in verschiedenen Taschen.


    Das war jetzt auch so eine persönliche Beschreibung der Situation.

    Ich kann die weißen Anzeigen generell schlechter lesen als die gelben.


    Das passt zu dem, was ich anno dazu mal über Schriftkontrast und Lesbarkeit gelernt habe. Aber das ist so analog oldschool…

    Naja, einen Mietwagen oder Hotel bezahlen ist schon was anderes als mal schnell 2,50 für eine Ticket.


    Zum Thema 116 116:

    Ist halt blöd, wenn das Handy mit in der Tasche ist oder man den Diebstahl zu erst gar nicht merkt.


    Andere Sache ist dann noch die Gewalt der Täter.


    Ist nicht so, dass alles noch nicht vorgekommen ist.


    Aber das dreht sich jetzt alles im Kreis.

    Ich zahle zwar auch oft mit Karte für die Tickets, finde aber einen nicht zu umgehenden Zwang dazu unpassend.


    Mit umgehen meine ich zB einen Vorverkauf (nichts für den RMV), Automaten mit Geldannahme an bestimmten Hotspots. Grad dort wo viele Touristen ankommen.

    Eine solche Debit-Karte habe ich jetzt bekommen.


    1. Wird nicht überall akzeptiert.
    Zum Glück noch eine Maestro-Karte einer anderen Bank in der Tasche.


    2. PIN musste ich selber festlegen.


    Zum Thema Kartenklau: Etwas Geld habe ich zu Hause liegen. Damit kann ich bin ich dann flüssig. Die neue Karte braucht hingegen, bis sie hier ist.


    In meiner Jugend, habe ich grad für die abendlichen Ausflüge bewusst keine Karten und nur Geld für den Abend mitgenommen.
    Zum Glück ist es mit nie passiert, aber das Risiko wollte ich dann doch niedrig halten, falls ich doch abgezogen worden wäre.
    Kommt selbst heute in seltenen Fällen vor.


    Für die schlimmen Finger ist das ja praktisch, muss man nur die Guthabenkarten abziehen.
    Wenn jetzt überlege, wie oft meine Karte ohne jede Prüfung akzeptiert wird…

    Da Berlin und die BVG hier genannt wurden:

    Ich weiß nicht ob die BVG oder der Verbund VBB die Vereinbarung mit Google eingegangen sind.

    Aber der gesamte VBB, also ganz Berlin und Brandenburg, sind bei Google komplett abrufbar.


    Da die BVG im VBB das Schwergewicht ist, welches auch mal etwas gegen den Verbund durchdrückt, könnte ich mir vorstellen, dass BVG und VBB bei diesen großen technischen Aspekten im Zusammenspiel mit den regionalen RBLs eher Hand-in-Hand als gegeneinander arbeiten.