Beiträge von Umlaufnummer


    Der spielt Spielverderber und weist darauf hin, dass es damals auch D-, Dc- und FD-Züge gab (fraach misch net), die in dem Plan nicht auftauchen. Gleiche Darstellung gab es aber noch bis zur Wende für das IC-Netz in Westdeutschland.


    Und, weil ich das auch so cool finde, liegt bei mir seit etwa 2½ Jahren ein Projekt für genau das im selben git wie die U- und Straßenbahnpläne, das aber bisher nicht sehr weit gekommen ist.


    Anfang der 90er gab es das noch von den Unternehmen Zukunft Die Deutschen Bahnen. Also DR und DB.
    In einer Fernsehdoku wurden damals die beiden Herren gezeigt, die diese Übersicht in Handarbeit montierten.
    Für das wiedervereinigte Deutschland war das ein sehr großes Teil.



    Allen einen guten Rutsch

    und noch eine Frage:
    warum verliert die Presseabteilung der Stadt bzw. traffiq kein Wort über die Verschlechterung des Angebots im Zuge der östlichen Mainquerung, also der Verbindung Allerheiligentor <> Lokalbahnhof?

    Bevor es die 18 nach Preungisheim gab, war hier eine Linie ganz normal. Die Linie war in dem Abschnitt auch alles, nur nicht überlastet.


    entfallen die Samstagsfahrten der 18 nach Oberrad einfach oder werden sie durch Verdichtungen bei 16 oder 15 ersetzt?

    Die 18 war ebenfalls ein Zusatzangebot, um die Oberräder samstags per Einkaufslinie zur Innenstadt zu locken.
    Eine Verdichtnung der 16 oder 15 hätte hier wenig Effekt.
    Man könnte höchstens von einer eigenen Einkauflinie 22 träumen, die samstags von Oberrad über die Konsti irgendwo hin fährt.


    Ich würde sagen, es kommt durch die Kennzeichenmitnahme. Die Zulassungsstellen müssten auch heute ihre einstmals zugewiesenen Gruppen haben.

    Sicher, dass der Rabatt bei vorzeitiger Kündigung nicht rausgerechnet wird?
    Von Anderen Verbünden kenne ich das Abo zum Preis von 10 Monaten auf 12 Raten aufgeteilt schon länger. Dort wird bei vorzeitiger Kündigung der Rabatt rausgerechnet.


    Alles andere würde die normale Monatskarte eigentlich überflüssig machen.

    - einheitliche Pendler-Pauschale in Höhe der ÖPNV-Kosten (z.B. Monatskarte), egal, welches Verkehrsmittel genutzt wird.


    Gibt es doch schon: einheitlicher Satz nach Kilometer für alle Verkehrsmittel/Arten. Für den öffentlichen Verkehr werden bei Nachweis darüber hinaus die den Kilomerteransatz übersteigenden Kosten anerkannt.


    Das heißt: Bei dem Vorschlag würden einige Auto-, Fahrrad- und Mitfahrer eine höhere Pendlerpauschale als jetzt bekommen.

    Der Spurplan ist bei der großen Bahn ganz salopp das "Gleisreraffel". Also das Zusammenspiel von Geraden, Radien/Klothoiden, Weichen, Kreuzungen.
    Eine Verbesserung kann z.B. ein veränderter Radius oder eine anderen Weichenführung oder sonst was sein.

    Bei Veranstaltungsverkehr unter der Woche ist doch der Ferienfahrplan auf der 11/21 normal. Oder war der "Wechsel" zwischen den Höfen gemeint?


    Die Frage ist nur, warum beim Anstoß 21:30 der Ferienfahrplan (10 Min.Takt) schon ab 10:00 galt.

    Hier ein interessanter Artikel im manager-magazin über den kostenlosen Nahverkehr in Templin:


    Das passiert, wenn Busfahren plötzlich kostenlos ist


    Darin heißt es im zweiten Teil:


    Aus meiner Abozeit kann ich das bestätigen. Da hab ich auch jede Menge Fahrten gemacht, weil ich es mit der Fahrkarte konnte. Sprich ich habe mir einige Fußwege gespart. Warum das Fahrrad auch dem Keller holen? Am Wochenende bin ich zum Chinesen eine Station gefahren und wieder zurück. Sonst laufe ich das, aber ich hatte ja noch die Tageskarte in der Tasche.


    In Tallinn wurden durch den kostenlosen ÖPNV kaum Autofahrten eingespart, dafür viele Fußwege.

    Der Spiegel titelt dazu heute "Allein in Hamburg so teuer wie eine Elbphilharmonie pro Jahr".


    Die Überschrift bezieht sich auf die "Berechnungen" (was gab es da zu berechnen, ihren Umsatz kennen die doch ohnehin...) des HVV, dass ein Nulltarif den Hamburger Steurzahler (besser den Steuerzahler im HVV-Gebiet) jährlich so viel kosten würde, wie die Elbphilharmonie gekostet hatte. Nämlich mehr als 800 Millionen €, da der HVV 830 Millionen € an Fahrgeld einnimmt.


    Steuerpflichtig dürfte in Deutschland ca. jeder zweite sein, also ca. 40 Millionen Menschen. Wenn man die "ÖPNV-Abgabe" genauso berechnet wie jetzt den Soli, der ja demnächst entfallen soll, wären dann 13 Milliarden € durch 40 Millionen Steuerbürger zu teilen. Damit entfielen auf jeden im Durchschnitt 325 €/Jahr, also ca. 27 € monatlich. Im Durchschnitt, wer viel verdient mehr, wer weniger verdient weniger. Das wäre weniger als halb so viel für mich, wie ich letztes Jahr monatlich allein an Soli-Zuschlag gezahlt hatte...



    Nur kann man den Mehrbedarf nicht finanzieren. Bei kostenlos wird auf jeden Fall ein Mehr an Fahrzeugen, Fahrern und auch Infrastruktur notwendig werden. Das wird auch viel Zeit brauchen. Die Leute auf dem platten Land werden dann auch ihr Recht auf kostenlosen ÖPNV einfordern wollen. Das dann auch zurecht. Da reichen 2 Fahrten am Dienstag und 2 am Donnerstag nicht mehr aus.