Beiträge von Umlaufnummer

    Die Strecke zwischen Magdeburg und Burg ist bis auf weiteres gesperrt, da heute ein Stellwerk komplett abgebrannt ist.


    Betroffen sind der RE1 Magdeburg-Brandenburg-Potsdam-Berlin-Frankfurt/O der ODEG und die RB40 Burg-Magdeburg-Braunschweig der DB.


    Außerdem werden die wenigen Fernzüge, die von Magdeburg über Brandenburg und Potsdam nach Berlin fahren, ohne Halt in Brandenburg und Potsdam umgeleitet.


    Artikel der MAZ:

    https://www.maz-online.de/bran…2EU5EOLBRLJ6LPEXVEQM.html


    Bericht des MDR

    https://www.mdr.de/nachrichten…nd-gerwisch-bahn-100.html

    10 nach 7 wurden die Blaulichtfahrzeuge von den Schienen auf der Südseite gefahren. Es war alles sehr chaotisch. Da kam nach 4 Stunden im etwas sehr warmen ICE Freude auf. Immerhin ein ordentliches Empfangskomitee in Schwarz gab es.

    Von Zugtür bis Haustür habe ich exakt 60 Minuten benötigt und damit mehr als doppelt so lange.


    Nach der noch nicht zurück gestellten Fahrzielanzeige wurde die 21 zur Messe abgeleitet. Die 17 habe ich auf der Mainzer gesehen. Hier wird vermutlich die Mönchhofstr. gute Dienste geleistet haben.

    Für die kurze Strecke zwischen "Max-Horkheimer-Straße" und "Miquel-/Hansaallee" (ca. 200 Meter) hat der Bus stolze vier Minuten gebraucht. Grund dafür waren ein hohes Verkehrsaufkommen und die Ampelschaltung. Da die Situation auch im morgendlichen Berufsverkehr nicht anders sein wird, könnte die Hansaallee zur Quelle von Verspätungen werden.


    4 Minuten halte ich dort für ganz gut. Das ginge dort außerhalb der Ferien auch heftiger. Na gut, es war auch schon nach 6 abends.

    Erst einmal finde ich es sehr gut, das eine schematische Übersicht der geänderten Linienverläufe in der Information enthalten ist.


    Was mir in der PDF fehlt:

    Für jede Haltestelle ein Lageplan mit den Haltestellen des Ersatzverkehrs. Das ist heute so einfach umzusetzen, dass man nicht einmal große kartographische Expertise bräuchte.


    Eine Aussage zu Betriebszeiten, Fahrzeiten und Taktung des Ersatzverkehrs fehlt vollkommen.


    Wenn Linien neu zusammengestellt bzw. umgeleitet werden, würde ich in solch einer PDF auch Fahrplantabellen, mindestens in vereinfachter Form, erwarten. Diese sollten heute recht einfach erzeugbar sein. Um jetzt nicht den berühmten Kopf zu erwähnen. Da muss nicht mehr der Bleisatz wie annodazumal erzeugt werden.


    Abseits der PDF:

    Wenn in der Internetmeldung der Hinweis zur 12 so anfängt: „Die Linie 12 fährt bis zur Konstablerwache auf ihrem regulären Linienweg.“ Halte ich das didaktisch nicht grad für adressatengerecht. Erst mit dem nächsten Satz wird der erste Satz überhaupt verständlich.


    Wir reden hier nicht über eine adhoc-Notfallmaßnahme für ein paar Stunden, sondern über eine durchgeplante Maßnahme über viele Wochen.

    Ist aktuell, d.h. vor den Bauarbeiten, nicht möglich?

    Mehr als eine Linie zu Wenden dürfte auch zukünftig schwierig werden.

    Dürfte mit 40 m Zügen auch jetzt gehen. Aber da muss alles auf den Millimeter passen, wenn von/nach Osten gefahren wird.
    Könnte mir Vorstellen, dass da die Absicherung zur Untermainanlage der Knackpunkt sein könnte.

    Da müssen die Bauarbeiter heute noch ziemlich ranklotzen.


    Sah es so schlimm aus?


    Die Hauptarbeiten mit ausschachten des gesamten Unterbaus war bereits vor einer Woche beendet. Das betraf den Bereich „In der Schildwacht“ (exklusive) bis zur Fußgängerbrücke (inklusive).

    Diese Woche wurden noch die Schienen, also ohne Schwellentausch, auf der Rampe getauscht. Was zu mindest für das Gleis Richtung Höchst, der Langsamfahrstelle nach, dringlich war. Zusätzlich wurde noch nachgeschottert.


    Lohnt sich das eigentlich? Für Fahrgäste bequemer, eventuell aber auch verwirrend, "mittendrin " Umstellung von SEV auf Normalfall.

    Irgendwann muss es ja bei durchgehend Nachtverkehr passieren. Auf einem Außenast stelle ich mir das weniger verwirrend vor, als wenn die Innenstadt betroffen wäre.


    Das wird ein zeitlich fließendes „Ereignis“ gewesen sein.


    Persönlich wäre ich von 3 Uhr ausgegangen. Aber so entfiel für die Spätfahrer der Umsteigezwang.


    Ist auch die Frage, wie die vertraglichen Absprachen mit den SEV-Beteiligten war. Die Hamburger Busse bzw. deren Fahrer dürften ein früheren Umstieg begrüßt haben. Die Nachbarn aus MTK haben da möglicherweise weniger Druck gehabt.


    Straßenbahn ab 1 Uhr heißt ja Bus bis mindestens bis 2 Uhr.

    Klingt für mich nach: Leute mit Fernverkehrs-Ticket bis Frankfurt bekommen einen Taxi-Gutschein bis Frankfurt. Leute mit Fernverkehrs-Ticket bis Stuttgart, die aber mit D-Ticket weiter nach Rottweil fahren wollten, bekommen keinen Taxi-Gutschein nach Rottweil. Ist natürlich blöd für die Leute, aber ganz eindeutig so geregelt. Natürlich könnte sich DB Fernverkehr entscheiden, viel Geld für Taxis auszugeben um die Leute glücklich zu machen. Als eigenwirtschaftliches Unternehmen in schwieriger wirtschaftlicher Lage wird es sich das aber gut überlegen.

    Wäre ich selbst betroffen, würde ich auch entscheiden. Nächste Fahrt mit später Ankunft nur noch mit dem Auto.
    Ich denke, dieser Gedankengang wird nicht so selten sein.


    Die normalen Fahrgäste begreifen das System Eisenbahn als ein System. Nicht als verschiedene Systeme.

    Mal aus Nutzungssicht:


    Letzte Woche 3 Tage lang von Frankfurt nach Wiesbaden zu einer Veranstaltung gependelt.
    VIAS wurde hier hinlänglich beschrieben.
    S-Bahn auch irgendwie reiner Zufall, ob und wann sie fährt.


    Mittwoch Abend nach der Abfahrt in Wiesbaden hat man dem Fahrer der gut verspäteten S8 seine Resignation bei der Durchsage regelrecht angemerkt. Ihm wurde grad mitgeteilt, dass wir eine S9 geworden sind und nicht über Mainz fahren.

    Die theoretisch schnelle Fahrzeit durften wir mehr als vertrödeln. Vorher noch eine wunderschöne Bahnsteigwanderung mit vielen Leidensgenossen genossen, damit nachfolge S-Bahn auf dem richtigen Bahnsteig ankommen kann.


    Einige, der Teilnehmer in Wiesbaden kamen bis zu 1 Stunde zu spät an.


    An den ersten beiden Tagen, habe ich gesehen, dass es ausreichend freie Stellplätze in einem nicht öffentlichen Parkhaus gibt, das wir nutzen konnten.


    Am dritten Tag bin ich sehr entspannt durch den Berufsverkehr gekommen, vor allem schnell war ich zwischen diesen beiden unbedeutenden Städten unterwegs.
    Einfach mit dem Auto mit funktionierender Klimaanlage gefahren. Ein autoloser Teilnehmer dazu: Ich kann jeden verstehen, der im Rhein-Main-Gebiet das Auto nimmt.

    Hilfestellungen sind ja nett - aber mit Kinderwagen oder Rollstuhl gibt es keine Chance, an den Mittelstangen vorbei in diese vorsintflutlichen Fahrzeuge hineinzukommen. Daher: P-Wagen sind nicht barrierefrei. Die Kennzeichnung entsprechender Kurse in den Fahrplanaushängen wäre das Minimum, was zu tun ist.

    Das Kinderwagen nicht durch passen sollen, halte ich doch für recht gewagt. Das dürfte eher ein Problem bei Zwillingswagen mit parallelen Wannen sein.


    Wo ich dir recht gebe, ist die Markierung möglicherweise betroffener Fahrten.