Beiträge von Umlaufnummer

    Das Thema Elektrosmog wird nicht unerheblich aufgeblasen, aber es gibt tatsächlich eine Minderheit von Menschen, die damit ein Problem hat. Aber diese Personen kannst Du wohl in Deutschland an Deinen Finger abzählen, der Rest hat nur Angst davor.


    Was allerdings nicht von der Hand zuweisen ist, sind die massiven Störfelder, die von einer fahrenden E-Lok ausgehen. Die 16,6Hz 15kV Spannung auf dem Fahrdraht ist eher harmlos, was die Abstrahlung betrifft. Je höher die Frequenz desto stärker wird der Skin-Effekt und damit die Abstrahlung. Die ganzen Frequenzumrichter in den modernen E-Loks sind da eine wahre Freude. D.h. durch fahrende Züge kann es zu erhebliche Störstrahlung kommen, und diese kann etwa empfindliche Elektronik in Unternehmen an der Bahntrasse beeinträchtigen.

    Das erinnert mich an Röhrenmonitore auf den Bahnsteigen des Braunschweiger Hbf vor ewigen Zeiten. Wenn da der ICE-Triebkopf direkt dran vorbei gefahren ist, gab es eine wunderschön zu beobachtende flackernde Bildstörung. Das empfand ich damals als gewaltige Auswirkung. Wäre die Frage, wie weit diese Auswirkungen reichen.

    Und noch zu bedenken, dass die Navis ja Staus schon mit einberechnen in vielen Fällen. D.h. hier fällt die Verspätung gar nicht auf, weil sie schon zu Beginn der Fahrt eingepreist war.

    Das macht doch in Ansätzen die Bahn auch.


    Es wird kein Geheimnis draus gemacht, dass die Fahrpläne im Fernverkehr heutzutage von vornherein gestreckt werden.


    Auf meiner letzten Fahrt konnten so 10 Minuten locker herausgefahren werden. Das wurde vor 20 Jahren nicht so intensiv gemacht.


    Die Navis zeigen einem aber auch deutlich an, wie viel Verspätung dabei ist.


    Bei einem komplexen System mit Umsteigeverbindungen kann schon eine kleine Verspätung recht umfangreiche Folgen haben.


    Das hat enorme psychologische Wirkung. Ein Faktor, den man nicht unterschätzen darf.

    Da bin ich bei dir.


    Aber das Benzin ist universal einsetzbar. Wer auf die Zeiten achten kann, bekommt es sogar kurzfristig zum Sparpreis.


    Bei einer Verkehrswende spielt auch die psychologische Wirkung eine Rolle.

    Aber du siehst schon, dass du da einfach einen Zielkonflikt zwischen diesen beiden Bedingugnen hast? Wenn du eine FV-Karte für Frankfurt - Fulda hättest, und dann aber bis Berlin fahren willst, kannst du entweder eine Karte von Frankfurt nach Berlin kaufen, die ist dann durchgängig, oder eine Karte von Fulda nach Berlin, dann bezahlst du jedes Teilstück nur einmal. Beides zusammen geht halt nicht. (Okok du könntest einen Weg nehmen, der nicht über Fulda führt. Du verstehst aber meinen Punkt, oder?)


    Ich würde ja ansatzweise mitgehen, wenn es sich jeweils um Einzeltickets handelt. Die gestückelt werden.


    Wenn es sich aber um eine eine ICE-Streckenzeitkarte handelt ist der bei RV ein DT-Ticket, empfinde ich das als Apfel-Birnen-Vergleich.


    So wird keine Verkehrswende gemacht.

    Dagegen das Auto, welches für den täglichen Arbeitsweg genutzt wird, egal ob Mini oder SUV, fährt ohne Probleme auch bis Berlin. Sogar nach der Arbeit, direkt zum Fernziel. Sozusagen als zusammengestückelte Strecke.



    Selbst wenn man ein noch so gute Begründung zusammenbaut und auf den internationalen Flugverkehr verweist. Hier bei diesem Thema haben die Menschen recht schnell ein Gespür für das gefühlte Über-das-Ohr-gehauen-werden.

    Nach diesen Maßstäben hat man vor ein paar Jahren die Linie 52 nach Griesheim tagsüber verlängert. Dieses Jahr wurde diese Linie nun sogar zur Voll-Linie. Bis Mitternacht und am Sonntag.


    Vorher haben viele in dem Gebiet nicht an einem Erfolg geglaubt.


    Gut die Dimensionen sind an der U5 anderen. Aber weil es woanders schlechter ist, kann man doch nicht andere Sachen liegen lassen. Es wurde damals immerhin versprochen, dass die Station später wieder erstellt wird.

    Zur Zeit laufen die Verhandlungen zur Schlichtungsempfehlung. Dabei geht es nun in die Verlängerung. Ursprünglich wollte man 18 Uhr fertig sein. Nun wird 22 Uhr angepeilt. Angeblich ist das Hotel in Potsdam bis morgen Abend 23:30 gebucht.


    Wie es aussieht, ist die Schlichtungsempfehlung den Kommunen zu hoch. Obwohl die Arbeitgeber dieses Mal den Vorsitz in der Schlichtungskommision hatten.


    Ich hoffe, es kommt nicht zum äußersten mit den entsprechenden Folgen…

    Das mit einer möglichen dreigleisigen Strecke habe ich auch gleich nachgesehen.


    Mit der jetzigen Lösung kommt man immerhin über die Kreuzung PdR, ohne dass die jeweils andere nördliche Zulaufstrecke hinderlich werden kann.


    Wird man wahrscheinlich auch gut gebrauchen können. Der Verkehrsknotenpunkt PdR ist heute in den Spitzenzeiten ordentlich dicht belegt.
    Die geplanten Reduzierungen und Sperrungen werden entsprechende Auswirkungen auf den PdR haben.


    Ich hoffe, dass die Camberger Brücke den Hafentunnel wieder etwas entlastet. Aber meiner Erinnerung an früher dämpfen meine Hoffnungen leider etwas.

    Oder gaaanz kurz ausgedrückt.
    Alles eine Frage der Verteilung im äußerst komplexen Gefüge.


    Bund und Länder trocknen die Gemeinden aus, in dem sie Aufgabe auf die Gemeinden übertragen ohne für eine nachhaltige Finanzierung zu sorgen.

    Was das Thema "die Kassen sind leer" - "Alte Leier" angeht. Die Kassen sind leer - das ist nachlesbar. Wie soll es also funktionieren? Die Kommunen, die also kein Geld haben sollen davon noch mehr ausgeben? Ach nein - sie sollen auf was anderes verzichten. Auf was? Das juckt aber keinen Streikenden noch die Gewerkschaften, denn das ist ja das Problem der bösen anderen Seite.


    Hier etwas zum Thema „die Kassen sind leer“


    https://www.welt.de/wirtschaft…aates-steigen-rasant.html


    Das Argument "leerer Kassen" kommt so sicher wieder, wie die nächste Staffel der Simpsons.


    Der Tag, an dem bei Tarifverhandlungen seitens der verhandelnden Arbeitgeberseite keine "leeren Kassen" angeführt wird, ist der Tag, an dem eine Neuauflage von "Eine schrecklich nette Familie" samt politisch unkorrekten Witzen produziert wird. Im ZDF.

    Das ist ein ganz normales Vorgehen und hat nichts mit einem Einigungswillen zu tun.


    Und wie frech ist das bitte, einen Verhandlungswillen zu behaupten, aber schon die Urabstimmung für den Streik anzustreben. Signalisiert doch, das man gar kein Verhandlungsergebnis erwartet. Was ich bisher auch nicht gelesen habe, in wie weit die Gewerkschaften von ihren maximalen Erstforderungen abgewichen sind. Man liest ja, wo sich die AG-Seite bewegt hat, aber ich habe nichts wahrgenommen, wo sich die AN-Seite bewegt hätte.

    Es gibt keine Urabstimmung zu den gescheiterten. TVöD-Verhandlungen.


    Die Beispiele der Verkehrsbetriebe in Rostock und Berlin gehören nicht zu den gescheiterten TVöD-Verhandlungen.

    Lässt sich schnell finden Artikel SZ

    Da geht es aber um einen anderen Tarifvertrag. Darum ging es in Potsdam nicht. Das ist so ähnlich mit der BVG in Berlin. Dort gibt es ebenfalls einen eigene Tarifvertrag. Der zur Zeit neu verhandelt wird, aber nicht bei den jetzt gescheiterten Verhandlungen.


    Also keine Urabstimmung in Bezug zu den jetzt gescheiterten Verhandlungen.