Beiträge von Jörg L

    Das Oesterling-Zitat hat bei mir auch nur 3 Fragezeichen produziert. Aber über einen Gleiswechsel bei Kalbach hatten wir hier auch schon ausführlich diskutiert. Mein Lieblingsplatz wäre immernoch genau zwischen Bonames und Kalbach. Mal sehen, was die VGF dazu sagen wird.

    B-Ost wäre weiter weg von B-Mitte als Kalbach, oder? Aber schön zu lesen, dass auch die letzten beiden Stationen des Stadtbahnnetzes barrierefrei umgebaut werden sollen, endlich.

    Ich frage mich da gerade, warum dieses Gleis nicht wie an der Mönchhofstraßge gebaut werden soll, sondern als wirklich separates Wendegleis, das mit dem Mittelgleis im Bahnhof Preungesheim nicht verbunden wird. Wenn das besser ist, könnte / sollte man Mönchhofstr. auch analog dazu umbauen?

    RB 41 wäre da aber schon kundenfreundlicher. So eine Linienbezeichnung sollte dem Kunden sagen, was der Zug tut. Ich will ja auch bei der Buslinie 27 nicht vorrangig wissen, welche Firma die gerade fährt, sondern wohin ich damit fahren kann. Die Bummelzüge Frankfurt <-> Gießen sollen in dem anderen Vertrag bald RB 37 heißen. So sollte man mE auch die genau gleichen HVZ-Fahrten nennen, die jetzt wieder ausgeschrieben werden. Linienbezeichnungen eigenen sich offenbar nicht gut zur Trennung von Ausschreibungsbündeln.

    Von Frankfurt aus nach Norden betrachtet:


    Der RE 98 bedient ab Kirchhain (?) alle Stationen in Nordhessen. Der RE 30 fährt halt schnell durch. Da diese Züge aber vor allem für den Südabschnitt sehr groß sein sollen, könnte man irgendwo einen Teil abkoppeln und als RE 98 fahren lassen. Im NVV gibt es in den Stunden, in denen der RE 98 *nicht* fährt, einen separaten Bummelzug von Treysa nach Kassel, in den man vom RE 30 her umsteigen kann. Der würde dann ersetzt werden. Allerdings gehören diese Bummelzüge wie der RE 98 zu einem anderen Ausschreibungsbündel.


    Umgekehrt könnte man auch dem Kombizug RE 98 / RE 40 einen RE 30 beigeben. Um 16:20 fährt ja schon ein dreiteiliger Zug, auch wenn dessen Einzelteile nicht ganz diesem Schema folgen.

    Ein Überfliegen der Fahrplanbeispiele und der geforderten Kapazitäten ergibt, dass man am RE 30 nicht viel ändern will. Vor allem sollen die Züge größer werden. Standardkapazitätsklasse wird die "K2" mit 840 Sitzen. Das wäre passgenau der heutige 7-Wagen-Zug mit seinen 843 Sitzen. Es gibt aber auch eine Klasse K1 mit gerade der Hälfte, nämlich 420 Sitzen. Das wirkt so, als wolle man Doppelstocktriebzüge haben. Die gibt es ja in vierteiliger Ausführung gerade mit dieser Größe. Aber da ist noch Kapazitätsklasse K3 mit 960 geforderten Sitzen. Das wären 8 Wagen plus Lok, oder bei Doppelstocktriebzügen ein Vierteiler und ein Fünfteiler. Sowas will man im Berufsverkehr sehen.


    Im Fahrplan gäbe es nachmittags von Frankfurt aus freitags eine zusätzliche Fahrt um 15 Uhr, die semi-schnell sein soll, wie die schon bekannte Fahrt um 17 Uhr. Dem Dill-Express scheint man um 17:32 Uhr einen Zug nach Gießen folgen lassen zu wollen, der auch nur in West, Nauheim und Butzbach hält. Was bedeutet das? Ist der Dill-Express dann schon zum IC mutiert?

    Dieser HE1 ist im HE5 integriert?

    Der HE7 wäre jedenfalls kein Ersatz für eine Verbindung Wiesbaden - Frankfurt, egal, wie oft er führe.

    beziehen sich die 30% Reserve auf die zusätzlich geschaffene Kapazität durch den Fernbahnhof tief (ausschließlich), auf das Gesamtsystem FV & RV (Halle, Fernbahnhof tief) oder Gesamtsystem Hbf (Halle, Fernbahnhof tief und S-Bahn tief)?

    Ich glaube, sie beziehen sich auf den Engpass, der aufgebohrt werden soll: Die Verbindung von Frankfurt Hbf in Richtung Osten. Ohne Tunnel wäre es insbesondere die Brücke zum Südbahnhof, meine ich.

    Wenn aller Fernverkehr, dem der Tunnel was nützt, da auch durchfährt, gibt es gar nicht mehr so viele Trassen für Regionalverkehr. Zudem muss der Tunnel heute so geplant und gebaut werden, dass das anfangs gewünschte Fahrprogramm nicht schon gleich alle Kapazität auffrisst. Eine Reserve von 30% soll bei Kapazitätserweiterungen - und das ist der Tunnel - anfangs immer vorhanden sein, sonst gilt der Engpass nicht als beseitigt.