Beiträge von sethaphopes

    ...da fehlt einfach nur ein staatlichter "TÜV" - was zu vermuten ist, dass das bei den Booten genauso aussieht.

    Richtig. Bis auf Gasanlagen, vor denen selbst die Thais Respekt haben, macht jeder mehr oder weniger was er will.

    Es ist aber nunmal derzeit die Situation im Land. Man sollte drum wissen und etwas die Augen offenhalten.

    Führerscheine sind zwar verpflichtend, aber auch offiziell sehr einfach zu bekommen...

    Schade, dass die Bootsstreckenkarte so verrauscht ist und Reflektionen hat. (gibts da was offizielles Online?)

    Überdacht, bewölkter Tag, altes S3. Schlechte Kombination...


    https://wikitravel.org/upload/…onburi_boat_transport.png


    In Rajinee mit etwas Fußweg und Bang Po mehr oder weniger direkt kann man jetzt auch zur blauen Linie der Metro umsteigen. Das fehlt auf der Karte noch.

    Könnte ein Tempel sein, in dem Ganesha gehuldigt wird.

    Gute Idee, aber es ist ein Museum... Beim nochmaligen Blick auf die Karte viel mir der Stationsname "Chang Erawan" auf, was "Erawan Elefant" bedeutet.


    https://en.wikipedia.org/wiki/Erawan_Museum


    Anfangs hast Du erwähnt, dass die Fotos mit dem Handy erstellt wurden.

    Wäre es denn ein (rechtliches) Problem dort mit einer "richtigen" Kamera Aufnahmen von Bahnanlagen anzufertigen?

    Ich schleppe für eine hauptsächlich der Erholung dienenden Reise keine Vollformatkameras (mehr) mit mir rum

    :saint: Ich habe allerdings nirgends Verbotsschilder gesehen. Die Stellwerke gelten dagegen als militärisch Wichtig und dürfen daher offiziell nicht fotografiert werden - war jedenfalls die zusammengereimte Übersetzung der Aussage eines Bahnmitarbeiters. Warum mir das einen Lacher entlockte wird man noch sehen können ;)

    Nun denn. Als letzter Teilnehmer des schnellen öffentlichen Nahverkehrs in Bangkok kommen nun ein paar Bilder des Ältesten.


    Seit 1971 verbinden die Schnellboote des Chao Phraya Express Boat alle wichtigen Ziele von Sathon am Südende der Stadt bis hinauf nach Nonthaburi.

    Unterwegs passieren sie dabei die Wichtigsten Stätten der Stadt. Unter anderem Wat Arun (Der Tempel der Morgenröte), Wat Pho, den Königspalast und viele andere historisch bedeutsame Orte.

    Es war der erste Versuch ein von den unzuverläßigen Straßen unabhängiges Schnellverkehrsmittel zu errichten und für die damaligen Verhältnisse waren die knapp 45 Minuten von einem Ende der Stadt zum anderen tatsächlich fast unschlagbar.


    Viele Piers sind inzwischen recht modern ausgestattet, aber die meisten Boote verprühen bis heute ungebrochen den Charme der 70er Jahre.

    Jedes Boot ist mit mindestens 3 Mann besetzt. Der Kapitän, ein (so gut wie immer) weiblicher Fahrkartenverkäufer und der eigentliche "Held" der Arbeit. Nennen wir ihn "Ankermeister". Er ist für das An- und Ablegen an den Piers sowie den "sicheren" Fahrgastwechsel verantwortlich und die Kommunikation erfolgt per Pfeiffsignalen - allerdings ohne technische Hilfsmittel. Für einzelne geübte Fahrgäste sind so teilweise Anlegezeiten von unter 5 Sekunden zustande gekommen - Rekordverdächtig...


    Mit Fahrpreisen ab 3 Baht (Nichtmal 10 Cent) waren die Boote 2016 auch noch praktisch umsonst, und selbst ärmere Thais können sich eine Mitfahrt relativ Problemlos leisten.

    2020 hat mich die über 300% Erhöhung daher etwas überrascht. Kostet eine Fahrt doch jetzt mindestens 10 Baht, auf den Expressbooten 30 Baht.


    20160305_183829b8k2r.jpg

    "Strecken"karte mir allen Stationen und (wichtig!) der Flaggenfarbe, um besagten Pier auch zu erreichen.

    Ist man in Sathon auf den Ansturm der vom BTS einfallenden, ungeübten Touristen noch sehr gut vorbereitet ist man an den Piers unterwegs meist auf sich alleine gestellt. Hat man nicht aufgepaßt landet man so schnell auch mal im falschen Boot. Das viele Anleger auch noch eher historisch gewachsene Namen haben und nicht auf die nahegelegen Touristenziele hinweisen sollte man also vorher nachschauen, wo man eigentlich aussteigen will.


    img_20200303_155114b2jwn.jpg

    Ein Expressboot der grünen Linie legt grade ab.


    20170307_17530367kq0.jpg

    Ein augenscheinlich noch älteres Exemplar entschwindet in den Sonnenuntergang.


    20170307_16572982jwm.jpg

    Da hatte ich wohl meine Hand im Spiel. :rolleyes: Leider das einzige gescheite Foto aus dem "Fahrgastraum".

    Es sind zwar durchaus häufiger Touristen anzutreffen als in der U- oder Hochbahn, aber man ist als Farang (wörtlich Langnase - abwertende, aber allgegenwärtige Beizeichnung für Europäer) immer noch eine unbedeutende Minderheit.


    20160305_1802239hktv.jpg

    Der Spritzschutz in Form einer mal mehr, mal weniger intakten Plastikplane ist bei der Fahrweise mancher Skipper insbesondere im vorderen Teil durchaus angebracht.


    20160306_1436536kjvj.jpg

    Wat Arun lag für meinen heiß erkämpften "Fensterplatz" leider auf der falschen Seite - dafür kam mir dieses Exemplar eines in Thailands seltenen Gebäudes vor die Linse: Eine Kirche...

    Sowohl der Königspalast als auch Wat Pho liegen zum Fluß hin hinter hohen Mauern, sodas man von jenen nur die Dachspitzen sehen kann.


    20160306_145326x7jtt.jpg

    Dafür lagert die königliche Militärakademie ihre Transportgefährte direkt auf dem Fluß.


    20160305_183939jwjd2.jpg

    Die Boote ankern wenn sie nicht gebraucht werden am südlichen Endpunkt der Strecke am Anleger des Wat Rajsingkorn. Wird das Boot nach Auskunft ausgelegt bedeutet das für die Fahrgäste (wie in meinem Fall) auch schonmal, das man sich über 5 Boote an Land hangeln darf.


    20160305_1903450zzkr5.jpg

    In Thailand geht die Sonne aufgrund des Breitengrades relativ früh und dafür auch relativ schnell unter. Die "fehlende" Sommerzeit führt dazu, das es ganzjährig meist um halb 8 Dunkel ist.

    Nach meinem Ausstieg entschwand das Boot der Linie "Flaggenlos" mit Pendlern vollbesetzt in die Nacht.


    Ich habe die Bootsfahrt hauptsächlich genoßen und kann es jedem, der die Zeit hat nur Empfehlen es selber auszuprobieren. Inzwischen muß man auch nicht mehr zum Sathon Pier zurückkehren, da sich durch die verlängerte U- und Hochbahn inzwischen mehrere Umsteigepunkte ergeben haben.


    img_20200303_153153s1j3h.jpg

    Das Flußufer ist mit diversen Hotels und Restaurants gespickt und viele davon unterhalten eigene Boote für Dinertouren auf dem Fluß - hier ist mit so ein Exemplar mit Bar und Tischen vor die Linse gefahren.


    Eine weitere kleine Eigentheit Bangkoks ergibt sich weiter südlich der Expressboottouren, allerdings ist man hier als Tourist wirklich schon eher selbst Anschauungsobjekt.


    img_20200219_113457hhjm2.jpg

    Es gibt auf den letzten 40 Flußkilometern vor der Mündung zwar insgesamt 3 Brücken. Allerdings überqueren auf diesen ausnahmslos Schnellstraßen den Fluß. Da diese von allem was kleiner als ein Motorrad ist nicht benutzt werden dürfen hält sich hartnätckig ein kleiner aber reger Fährbetrieb, sogar direkt in Sichtweite einer dieser Brücken.


    img_20200219_113446znja5.jpg

    Eine Autobeförderung ist durchaus zugelassen, aber die wenigen Fahrzeuge werden von einem Heer an Mofafahren umzingelt.


    img_20200219_1136018kja3.jpg


    Abseits der Beförderung möchte ich meine Unterkunft für die 2 Nächte 2020 in Bangkok auch kurz vorstellen, war sie doch vollkommen unerwartet mitten in Chinatown, nur 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.


    img_20200303_080758epjr4.jpg

    Dies ist die vollständige Fassade, und das Gebäude wird nach hinten auch nicht breiter. Jede Etage bestand aus zwei Zimmern: Einem 6-Bett-Zimmer mit 3 Doppelbetten vorne raus, und einem Doppelzimmer nach hinten. Dazu im Erdgeschoß eine Sitzecke mit Fernseher und Heißwasserkocher.


    Hätte mein Handy nicht darauf bestanden das ich richtig bin wäre ich wahrscheinlich dran vorbeigelaufen...

    img_20200303_192456xck2p.jpg

    Der direkteste Weg von der U-Bahn zum Hotel...

    Die in ihren Küchen im Erdgeschoß beim Abendessen sitzenden Familien der Häuser dieser Straße haben versucht mir freundlich den Weg zurück in die Zivilisation zu zeigen. Jeder dachte ich hätte mich verlaufen... 8|


    Da sie im Rahmen der Bootstour entstanden und nur noch historisch mit der Eisenbahn zu tun haben:

    img_20200303_155346a7j4w.jpg

    Das alte Empfangsgebäude des Kopfbahnhofs Thonburi. Die Gleisanlagen waren schon lange verschwunden und heute beherbegt das historische Empfangsgebäude die Aula des im Hintergrund zu sehenden Krankenhauses. Die Bahnstrecke endet heute etwa einen Kilometer weiter westlich, wird aber noch täglich von Nahverkehszügen angefahren. Dazu aber wieder später mehr.


    img_20200303_1554373qjvr.jpg

    Neu aufgestellt und optisch aufgearbeitet präsentiert sich diese Lokomotive im Krankenhauspark.

    Da der Anleger für die Expressboote öffentlich ist, darf man sich trotz Privatgrund dort relativ frei bewegen.


    img_20200303_160001hrj2l.jpg

    Direkt gegenüber des Krankenhausparks, an einem Seitenarm des Chao Phraya findet sich (aus meiner Sicht) ein Kuriosum:

    Das königliche Bakenmuseum. Hier werden die Baken für die jährlich stattfinde königliche Bootsprozession aufbewahrt.


    And now for something completley different...

    Will man ohne Auto aus Bangkok raus, und man hat das Pech, das das eigene Ziel nicht an einer der dünn gesäten Bahnstrecken liegt bietet sich einem ein breites Angebot an Bussen. Für Ziele östlich und südöstlich gibt es dafür das Eastern Bangkok Bus Terminal (Ekkamai)

    img_20200303_1325044kjew.jpg

    Schon mit der Eröffnung der BTS Sukhumvit Line bekam es Anschluß an das Bahnnetz. (Das Foto ist von einem Absatz der Treppe zur Station)

    Es ist ein städtischer Busbahnhof, aber jeder Busbetreiber darf ihn Anfahren.


    img_20200303_132138dmj4m.jpg

    Da es aber keinerlei zentrale Verwaltung im Buchungssystem gibt betreibt jede halbwegs namenhafte Gesellschaft ihren eigenen Fahrkartenschalter. Der Wettbewerb sorgt zwar einerseits dafür, daß die Fahrpreise auch für Thailändische Verhältnisse günstig sind. Allerdings sorgt es im Gegenzug auch regelmäßig für Schlagzeilen, wenn ein Bus wegen mangelhafter Wartung oder halsbrecherischem Fahrstil verunglückt.

    Hier gilt also tatsächlich: Wenn möglich, vorher über die Gesellschaften informieren und nicht das billigste Angebot nehmen...



    Als letztes Foto dann ein Stellvertreterbild für die kleinen Fähren, die es im ganzen Land wahrscheinlich noch zu Hunderten gibt.

    20170308_124401m9koc.jpg

    Dieses spezielle Exemplar brachte einen für 5 Baht vom Bahnhof in Ayutthaya über den Fluß zur eigentlich Stadt.


    Und damit kommt als nächstes dann (endlich?) die eigentlich SRT dran. Weiter geht es mit der "großen" Bahn, die auf schmaler Spur das ganze Land erschließt. :S

    So, nach einer Woche schaffen endlich mal Zeit für den nächsten Teil. Und nachdem ich die Eröffnungsdaten durchgesehen habe ist mir aufgefallen, daß ich noch einen ganzen Satz Bilder aus dem April 2017 übersehen habe. (Aber ich war doch da!11elf :rolleyes::S)

    Da die Bilder aber zu 90% nur die U- und die richtige Bahn betreffen muß ich da jetzt auch nix nachliefern ;)



    Ja, Bangkok hat Riesenprobleme. Nicht zuletzt auch dadurch, daß es mehr oder weniger komplett auf dem Mündungsdelta des Chao Phraya errichtet ist. Also lockerem Schwemland knapp über Meeresspiegel. So ziemlich das ungeeignetste Material was man sich aussuchen kann um darin Tunnel zu bohren.

    Unter anderem dauerte es deswegen auch 8 Jahre um die erste Linie vom Hauptbahnhof Hua Lamphong in einem großen Halbkreis nach Osten bis Bang Sue zu bauen. Als Schutz vor den durch den Monsun verursachten Überschwemmungen sind sämtlich Eingänge zu unterirdischen Stationen mindestens einen Meter über Straßenniveau angeordnet. Man darf also immer erstmal eine Treppe hochsteigen, um danach im Untergrund zu verschwinden.

    Allerdings habe ich es nicht einmal geschafft, einen Eingang von oben zu fotografieren... :sleeping:


    20160219_141107czjk90.jpg

    Originalplan von Anfang 2016


    20160306_101554lmjx4.jpg

    Ein Bahnsteig, wahrscheinlich in Petchaburi (der Umsteigestation zum Airport Rail Link in Makkasan). Die unterschiedlichen Betreiber können sich nicht einmal auf gleiche Stationsnamen einigen - der seit Jahren geforderte Tarifbund scheint da weiterhin illusorisch.


    20160219_141024akjf9.jpg

    In einem Zug der blauen Linie (Siemens Modular Metro). Es müsste ein Zug der zweiten Generation sein, die Erste hatte wenn ich mich rechts entsinne gelbe Sitze.


    Bis August 2016 passierte dann erstmal nichts, aber seitdem geht es sehr zügig. Erst eine komplett neue Linie, dann der (verspätete) Anschluß dieser Linie ans Netz und in den folgenden zwei Jahren die Komplettierung des Rings, einmal durch einen Bahntunnel unter dem Fluß in Chinatown und einmal durch eine neue Brücke im Norden.

    Bis auf die Strecke vom Bahnhof unter Chinatown durch (und damit einem der ältesten und dichtbebautesten Gebiete Bangkoks) auf die andere Seite des Flusses sind die neuen Strecken oberirdisch.


    20170309_1453133uk12.jpg

    Der Übergang der blauen Linie aus dem Tunnel von Bang Sue in den Turmbahnhof Tao Poon war 2017 noch im Bau.


    Betrieblich sind die blaue Linie (der Stadtring) und die violette Linie nicht verbunden. Der Umsteigebahnhof Tao Poon ist als Turmbahnhof im rechten Winkel ausgeführt.


    20170309_15373289k1w.jpg

    Durch den notwendigen (kostenlosen) Bustransfer war auf der Linie trotz bester Mittagszeit dementsprechend viel Los. Allerdings ist das kein Grund nicht pro Station trotzdem mindestens ein halbes Dutzend Personen Personal vorzuhalten: 2 Stationswächter, mindestens 2 Fahrkartenverkäufer und Reinigungspersonal.


    20170309_153647rgjnd.jpg

    Einfahrt eines Zuges der violetten Linie in den Endbahnhof Khlong Bang Phai. Im Hintergrund rechts das Betriebswerk der Linie.


    20170309_15393934jgv.jpg

    Aus {Gründen} ist es ebenfalls komplett auf Stelzen gebaut, allerdings wird die Fläche darunter bis auf wenige Büroräume nicht genutzt.


    20170309_154133t7jav.jpg

    Da es in Thailand bis auf wenige Ausnahmen keine Autobahnen im westlichen Sinne gibt durschneiden Aspahltschneisen, die jedem europäischen Verkehrsplaner Alpträume bereiten dürften auch die dichtbesiedelstens Flecken. Da es selbst den Thais zu gefährlich ist diese ebenerdig zu überqueren gibt es in regelmäßigen Abständen Fußgängerbrücken. Dies führt dazu, das die Hochbahnstrecken meistens in der Ebene +2 laufen, an größeren Kreuzungen auch mal +3 und sogar +4.


    20170309_145913rskxu.jpg

    Die Züge der violleten Linie sind überraschenderweise nicht aus China, sondern von J-TREC gebaut, der Fahrzeugsparte der japanisch JR East.


    20170309_145924y1kw7.jpg

    Linienverlaufsanzeige


    20170309_154327i9kyw.jpg

    Fahrkartenautomat mit eingestellter Auswahl für ein Token über die gesamte Strecke. Die RFID-basierten Chips weden auf eine Zielstation codiert. Früher aussteigen geht natürlich. Dahinter weigert sich die Sperre dann logischerweise.

    Die weiteren Stationen sind ausgegraut, da der Bustransfer nach Bang Sue 2017 einen "Out of System"-Change, wie der Londoner sagt, erzwang.


    42 Baht waren beim damaligen Wechselkurs etwa 1,20€ für eine Fahrtstrecke von 23 Kilometern.

    Generell sind die MRT und der BTS für das allgemeine Preisniveau im Land sehr teuer. (Ein Hühnchencurry mit Reis gibt es für 60 Baht)

    Die Alternative in Form der städtischen Linienbusse brauchen aber durch die verstopften Straßen so exorbitant verboten Lange, daß jeder, der es sich irgendwie leisten kann die Züge benutzt.


    20170309_1508266wjgw.jpg

    Durch den Verlauf über Straßen schlägt die Strecke ab und zu wilde Haken. Dadurch entsteht dann die Möglichkeit die nächste Station auch aus dem fahrenden Zug von der Seite zu fotografieren. ;)


    20170309_16121434kaa.jpg

    Die Purple Line war mit ihrer Eröffnung 2017 die zweite normalspurige Querung des Chao Phraya.


    20170309_1629204qkyo.jpg

    Unterwegs stolpert man über ein unrühmliches Kapitel des Baubooms der 00er Jahre - aber das gehört ins Kapitel der SRT .

    Nur soviel: Auf diesen Gleisen fahren - Stand 2020 - keine Züge...


    img_20200303_082523p2jpg.jpg

    Die Haltestelle Wat Mangkon auf der 2019 eröffneten westlichen Verlängerung unter Chinatown. Aus Platzgründen verlaufen die Gleise hier übereinander (woher kommt mir das bloß bekannt vor? :/)


    Offizielle Eröffnung war zwar erst am 30.03.2020, aber Mitte März befand sich die neue Strecke von Tao Poon nach Tha Phra schon im normalen Fahrgastbetrieb.


    img_20200303_0913255yjlp.jpg

    Ein Zug der blauen Linie hat den Tunnel unter dem Chao Praya (damit die dritte Normalspurquerung) verlassen und nähert sich der Station Tha Phra.

    Auch Tha Phra ist ein Turmbahnhof im rechten Winkel. Allerdings kreuzt sich hier die blaue Linie selbst. Der Ring selber wurde nach Westen verlängert, um im Kreis zu fahren muß man also in Tha Phra umsteigen.

    (Warum muß ich da jetzt grad schon wieder an eine aktuelle Diskussion aus Frankfurt denken? :D)


    Zum Abschluß dann das aktuell gültige Streckenband der blauen Linie zum April 2020.

    img_20200303_091448moktu.jpg

    Die Streckenlänge hät sich damit von den 20 km der ersten Baustufe innerhalb von 2,5 Jahren auf 48 km mehr als verdoppelt (Die 23 km der violette Linie noch gar nicht mitgezählt)


    Da es durch den "Fund" der Fotos aus 2017 doch ein Bericht von ordentlicher Länge geworden ist, geht es mit der Bootstour dann morgen weiter. ;)

    Was man auch nicht Vernachläßigen darf: Bis so ein Flieger mit Passagieren in die Luft darf, muß er doch schon ein paar andere Tests durchlaufen haben als ein Zug. Die 737 Max war ja ein schönes Beispiel dafür, wie die Realität aus schlecht dokumentiertem Verhalten eines im Normalbetrieb unwichtigen Systems gepaart mit wohl nachlässiger Schulung von Piloten die Kiste gleich zweimal unangespitzt in den Boden gerammt hat. Ein Zug bleibt normalerweise einfach erstmal stehen, wenn dem irgendwas nicht paßt. Da kann man auch mal etwas "experimentellere" Technik produktiv testen.

    Die Lackierung des Mastschilds ist jetzt eine Aussage darüber, ob das Signal selbsttätig arbeitet?

    Und ich dachte immer, daß ist eine Aussage darüber, ob ich im Störungsfall ohne vorherige(!) Rücksprache dran vorbeifahren darf... :whistling:

    Der BTS SkyTrain war das erste moderene Nahverkehrssystem Bangkoks. Seit 1999 ziehen die Züge über der Phahonyothin (Nationalstraße 1) und der Sukhumvit (Nationalstraße 3) ihre Kreise. Die erste 10 Jahre blieb das System mehr oder weniger unverändert und ächtze schon bald nach der Eröffnung unter dem eigenen Erfolg. Insbesondere die Umsteigestation Siam der beiden Linien ist für den Ansturm an Fahrgästen schlicht unterdimensioniert und auch außerhalb des Berufsverkehrs bilden sich Schlangen an den Markierungen zum Einsteigen.

    Alle wichtigen Stationen haben inzwischen halbhohe Bahnsteigtüren und auch an sämtlichen anderen Stationen sind die Türpositionen mit klaren Ausstiegs- und Einstiegsmarkierungen definiert. Und oh Wunder: Es wird sich brav angestellt, alle Aussteigen gelassen und danach schön nach Reihenfolge des Eintreffens zugestiegen.


    20160306_085517f8k1v.jpg


    Die Originalstationen sind alle nach Schema F und lassen sich höchstens durch die Farbe des Geländers auseinanderhalten.


    20160306_092024ikkos.jpg


    Die etwas größeren haben immmerhin ein komplett geschloßenes Dach...


    20160306_101210t9j32.jpg


    Aber alle haben ein Zwischengeschoß, das je nach Lage der Station auch mal größer ausfallen kann und auch schonmal mit diversen Geschäften vollgestopft ist.

    Gemeinsam haben alle Stationen der ersten Baustufe, daß es bis auf Siam ausschließlich Zugang über Treppen gab. An fast allen Stationen wurden inzwischen aber zumindest in Fahrtrichtung aufwärts Rolltreppen installiert. An einigen größeren Stationen sogar Aufzüge.


    20160306_092322znk0b.jpg


    Die gesamte Technik (Sowohl Züge als auch Streckensicherungen) der ersten Baustufe wurden von Siemens geliefert, dementrsprechend basiert die Zugsicherung auf Eurobalisen - allerdings noch mit voller Signalisierung.


    20160306_111358i7j4n.jpg


    Eine der mit halbhohen Bahnsteigtüren nachgerüstete Station. Hier sind auch schön die Wartemarkierungen zum Einsteigen in Zweierreihen zu erkennen.


    20160306_1313219rjv2.jpg


    Rechts einer der originallen Siemenszüge von 1999, links ein neuer Zug von CRRC Changchun aus 2013.

    Eröffnet wurde mit 35 Zügen, durch Erweiterungen und steigende Passagierzahlen sind inzwischen 57 Siemenszüge und 41 Chinazüge auf dem Netz.


    20160306_140133eekz5.jpg


    2016 waren in den Siemenszügen noch die originalen Linienanzeiger verbaut. Durch Netzerweiterungen sind diese aber inzwischen viel zu klein und waren 2020 durch LCD-Linienanzeigen ersetzt.


    Jeweils ein Simens- und CRRC-Zug in voller Schönheit: ;)


    img_20200303_104515kokns.jpg


    img_20200303_104746qkjhy.jpg


    Und eine etwas weiter gefaßte Aufnahme von zwei Generationen in einer Station


    img_20200303_104416gljd7.jpg


    Die Station Saphan Thaksin (Thaksinbrücke) stellt ein provisorisches Kuriosum dar. Eigentlich sollte an dieser Stelle gar keine Station gebaut werden. Wegen der einzigen Umsteigemöglichkeit zu den für Bangkokger wichtigen Chao-Phraya-Schnellbooten wurde aber von Anfang an eine Station an der Brücke gefordert. Der Sathorn-Pier liegt direkt an einem Widerlager der Brücke.

    Die Baupläne waren aber schon genehmigt und die Staßenzufahrten im Bau. Man entschied sich mal wieder für eine sehr thailändische Lösung: Das Planum eines Gleises wurde kurzerhand zu einer Station umdeklariert, aber dafür ist die Strecke eingleisig. Ein Engpaß, der inzwischen immer stärker zum Problem wird, da er eine Verdichtung des Taktes nicht zuläßt. Mittelfristig soll daher die gesamte Zufahrt umgebaut werden um ein zweites Gleis samt Bahnsteig unterbringen zu können.


    20160306_140234jsjkl.jpg


    Natürlich war bei meinem Aufenthalt dann auch prompt "Stau" :whistling:


    20160306_140300h2kcw.jpg


    Direkt anschließend an die Station überquert die Strecke dann auch als erste Normalspurbahn den Chao Phraya


    20160306_14002666jel.jpg


    Ein Blick von der Station National Stadium zum Umsteigeknoten Siam. Die Linien fahren hier im Richtungsbetrieb an zwei Inselbahnsteigen übereinander. Oben Richtung Nord/West, unten Richtung Süd/Ost. Außerdem erwischte ich einen der brandneu gelieferten CRRC-Züge noch ohne Werbung (In Bangkok selten)


    img_20200303_1507015pjdr.jpg


    Was genau dieses Gebäude darstellt habe ich nicht rausgefunden, aber es sah jedenfalls lustig aus aus dem Zug


    img_20200303_135112q2ker.jpg


    Dieses Gelände passiert man auf der letzten Erweiterung 2019 der Silom Line nach Süden.


    Allein die Netzlänge der BTS hat sich seit 2009 mehr als verdoppelt, und die U-Bahn ist dabei noch nicht betrachtet.

    Am Ende der letzten Neueröffnung, noch ohne Dreck am Beton...


    img_20200303_141005cyj88.jpg


    Die Vollwerbungen muten teilweise schon sehr japanisch an, allerdings hatte ich bei diesem Bild das Gefühl, die 90er haben angerufen: Sie wollen ihre Werbung zurück... (Es geht um die Sneaker)


    img_20200303_1507487ujcx.jpg


    Die Passagierzahlen sind am Steigen und Steigen, die neuen Bahnhöfe sind alle für Doppeltraktionen gebaut und an den alten Stationen wird nach und verlängert. Der Erfolg gibt den Entscheidern recht, war es doch das erste mal, das man in der Multimillionenmetropole Bangkok überhaupt gescheiten Nahverkehr anbot.


    Als nächstes gibt es dann die U-Bahn, und da da nicht soviel zu sehen ist (halt unterirdisch oder neu) dann auch ein paar Bilder zu den Expressbooten.

    Die 425 geistern als Notnagel doch so ziemlich auf allen Relationen durch "Greater" Rhein-Main, auf denen es kein all zu netzspezifisches Flottengedöns (a là Nur-Riedbahn-Twindexx und Nur-Limburg-Dosto) gibt.

    Bestätigen kann ich unter anderem Umläufe auf dem RE54 nach Würzburg (2,5 Stunden Okinal-Quietschie unmod - aua... ||), auf der Bimmel-RB nach Gemünden, auf diversen Umläufen rund um Mainz (außer der S6 - da ist das ja immer Plan) und auch in Ersatzleistungen auf der RB41/49 schon gesichtet, wenn die Hamster mal wieder die Backen voll hatten...

    Kurz: mit dem Auftauchen kann überall gerechnet werden, andererseits aber halt auch nirgends fest...

    Wie angedroht hier mal ein "kleiner"(?) Reisebericht mit Bildern aus Februar 2016 und 2020. Es wird eher thematisch den nach der tatsächlichen Reiseroute gegliedert sein und sämtliche Fotos wurden mit dem Handy aufgenommen. Ich schleppe für eine hauptsächlich der Erholung dienende Reise keine Vollformatkameras (mehr) mit mir rum ;)

    Die Bilder von 2016 sind noch mit meinem alten S3 aufgenommen, daher schonmal Entschuldigung für die Quali vorab...


    Solange man nicht einen der wenigen internationalen Flieger nach Phuket oder Chiang Mai erwischt, beginnt für den Durschschnittstouristen der Urlaub am Suvarnabhumi Airport (BKK). Die Terminals selber sind mit ihren geschwungenen Dächern ganz hübsch (leider nicht gescheit fotografierbar).

    Die Autozufahrten und der Busbahnhof dagegen präsentieren sich als ein brutalistischer Alptraum in Grau.

    20160212_145042tqkur.jpg


    Für die meisten Urlauber beginnt der weitere Weg dann erstmal mit einer Busfahrt (so auch für mich). Dabei kommen zu gefühlt 95% chinesische Schrottbusse zum Einsatz, aber wenn man sich auf eins Verlassen kann: Die Klima geht, und es sind IMMER gefühlt 10°C...

    20160219_124832x0kxi.jpg


    Ist man einer der wenigen glücklichen der Richtung Bangkok fahren darf verschwindet man allerdings im Keller um einem aus der Entfernung eher unscheinbaren Hinweis zur Station des Flughafenexpress zu folgen. Hat man dann den Zugangskorridor gefunden wird man auch gleich an die Anfangszeit erinnert.

    20160212_142432tjjbs.jpg


    Gestartet ist die Linie mit zwei verschiedenen Zuggattungen, der CityLine mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen und einer ExpressLine mit eigenen Bahnsteigen in Makkasan und am Flughafen (die leeren Sperren rechts auf dem Bild). Letztere hielt nur am Flughafen, Makkasan (Umstieg zur U-Bahn) und Phaya-Thai (Umstieg zum SkyTrain). Die CityLine Züge wurden in HuaMak auf extra gebauten Überholgleisen umfahren. Allerdings hat der relativ geringe Fahrzeitvorteil die deutlich teureren Tickets nicht gerechfertigt und so verschwand der Express ziemlich schnell. Die Züge (von denen die SRT chronisch zu wenig hat) gingen zur City-Line, und sowohl der Inselbahnsteig am Flughafen, als auch die Überholung in Hua Mak und die Gepackabfertigung in Makkasan sind seitdem ungenutzt.


    Das einzige halbwegs gescheite Foto der Züge ist aus der Station in Makkasan. Die Strecke ist für 160km/h gebaut und zugelassen. Aus Verschleißgründen (und wegen der geringen Stationsabstände) wird aber in der Regel nur um die 100km/h gefahren. Die Züge basieren auf der Britischen Reihe 360 (also Siemens Desiro UK) und fahren unter 25kV~. Der Flughafenbahnhof ist der einzige mit Bahnsteigtüren und Klima.

    20160219_1340199ekmm.jpg


    In Phaya Thai stapeln sich die Verkehrswege etwas. Ganz unten die alte Kapspurstrecke nach Ubon Ratchathani (und weiter nach Kambodscha - aber die Strecke liegt komerziell seit Jahren Brach) und die deutlich später neugebaute Strecke ab Chachoengsao zu den Tiefseehäfen von Chon Buri und Rayong (dazu später mehr ;)). In der Mitte die Station des SkyTrain (Fotostandort) und obendrüber die aufgeständerte Strecke des Flughafenexpress.

    20160306_1113299ljl5.jpg


    Auf der anderen Seite endet das Viadukt abrupt, es ist aber seit Jahren geplant die Strecke weiterzubauen. Anfangs sollte sie zum Hauptbahnhof in Hua Lamphong gebaut werden, aber durch den Neubau des Hauptbahnhofs ist die Planung derzeit die Strecke über selbigen in Bang Sue an den alten Flughafen Don Muaeng zu verlängern.

    Dieser sollte langfristig mit der Eröffnung von BKK eigentlich stillgelegt werden, aber da Suvarnabhumi schon relativ schnell an der Kapazitätsgrenze lief wurde dieser Plan aufgegeben und DMK zum großen Regionaldrehkreuz umgebaut. Damit kam dann der Wunsch einer schnellen Verbindung zwischen beiden Airports auf.

    20160306_11153419j1s.jpg


    Am anderen Ende der Strecke ist man derzeit auch groß am Planen um den "neuen" Touristenairport U-Tapao (ein Militärflughafen der seit ein paar Jahren Zivilverkehr zuläßt) über Pattaya und Chon Buri mit Suvarnabhumi zu verbinden. Aber diese Planung geistert alle paar Jahre mal wieder durch die Medien ohne bisher konkrete Formen anzunehmen.


    Die Strecke selber führt durch unspektakuläre Vororte und wird erst auf den letzten Kilometer etwas großstädtischer. 2016 hatte in Stadtnähe rund um die Stationen allerdings schon ein Bauboom eingesetzt. Im Vordergrund sieht man eine typische Bangkoker Stadtstraße - nur echt mit Stau...

    20160219_134338dwj86.jpg


    Die große Zwischenebene über der Station am Flughafen steht zu großen Teilen leer, da selbst alle Autovermieter und Rundreisecharteranbieter, Bars und Supermärkte es nicht schaffen, sämtliche Flächen mit ihren Ständen zu belegen. Die relative Ruhe wurde aber clever genutzt. Man stellt einfach ein paar Schlafkapseln auf ;)

    img_20200304_1331186ajxv.jpg


    Viel mehr gibt es zum Airport Rail Link nicht zu berichten. Er tut halt was er soll... ;)

    Weiter geht es dann bei Interesse mit U- oder Hochbahn in Bangkok - und der Anteil an "echten" Bahnbildern wird da auch höher. :saint:

    Da man beim Vorbeifahren in Griesheim die letzten Wochen das ein oder andere Unfallauto auf dem Hof hat stehen sehen können, wäre meine Vermutung einfach mal, das keine Ablöseautos mehr verfügbar waren und man dann halt das nächstgrößere Gefährt rausgegeben hat.

    MZ-DB 2501-2503 sind wie gesagt die Shuttle für die Bundesbank zwischen den beiden Standorten am Dornbusch und am Anlagenring. Regulär benötigt werden 2 Busse, der 3. ist Reserve.

    Rumänien hat sich aus dem Verbundnetz verabschiedet als dort schlagartig ca. 3 GW Erzeugerleistung weggefallen sind. Was genau passiert ist steht allerdings aus.
    Die Netzfrequenz sank innerhalb von Sekunden auf 49,75 Hz, was zum Abwurf des Netzes aus dem Verbund führte. Daraufhin gingen dann bei ein paar Hundertausend Rumänen das Licht aus, aber selbst das Restnetz konnte sich isoliert stabilisieren ohne komplett Zusammenzubrechen.


    Das ist ein sehr spannender Vorfall, da er in dieser Größenordnung extrem selten ist und genauere Analysen dazu werde ich auch suchen - aber: Das alles hat eher mit dem Kleinkrieg der Strombetreiber da unten zu tun, als mit erneuerbaren Energien...

    Moment. Wenn ein Autotunnel dort gebaut wird, könnte man ja auch gleich den DIII-Tunnel mitbauen. :love:

    Nochmal Moment: Bauvorleistungen wurden in Frankfurt doch bisher nur an Bahnstrecken für später zu bauende Straßentunnel gebaut, An Straßentunneln hat man mW noch nie was für spätere Bahnstrecken vorbereitet...

    (Oder sogar ganz extrem: Der Theather-Straßentunnel existiert ja überhaupt nur wegen der B-Strecke...)

    Zulaufstrecken?

    Die Probleme rund um Süd enstehen doch zu 90% wegen verpaßter "Slots" in der Einfädelung von und zur Brücke über den Main wegen der Zweigleisigkeit (und der höhengleichen Ausfädelung ebenda)...

    Das Problem liese sich mit einer zusätzlichen Weichenverbindung die Fahrten von und nach Ost gleichzeitig ermöglichen sogar schonmal stark entspannen, wenn auch nicht lösen...

    aktuell brauchen die ab dort beschleunigten Züge von Friedrichsdorf nach FF-Hbf sogar 2 Minuten länger als die S-Bahn (!)

    Das liegt aber meines Wissens an der Kombination aus Trassenkonflikten einerseits in Rödelheim und andererseits am (dieses Jahr letzmalig) eingleisigen Mainzer Damm. Insbesondere die planmäßig 6 Minuten Betriebshalt vorm Esig Rödelheim in den Taunus sind ein böser Fahrzeitkiller.

    Rein interessehalber: Nach Wikipedia sind die Kisten über Kupplung 24,5 m lang, oder? Macht 73,50 Meter. Da die BOStrab 75 Meter im Straßenbereich zuläßt, wäre es zumindest rechtlich zulässig. Daß es wenig sinnvoll ist, weil man sich mit so einem Geschoß alles zustellt, ist ein anderes Thema.

    Blubb... Glaube du hast Recht. Die Beschränkung auf Zwillinge sind in dem Bereich wohl auf technische Gegebenheiten zurückzuführen.


    Wie war das eigentlich mit den Ein- und Ausschiebern nach Gutleut? Sind die früher tatsächlich immer am Industriehof zusammengehängt worden oder gab es für die eine Ausnahmegenehmigung? Pt(b)-Drillinge sind schließlich nach beiden Lesarten definitiv zu lang...

    Jede Technik kann (und wird - Statistik 8)) versagen. Genau dafür gibt es dann aber wieder ein Regelwerk, was dann zu tun ist.

    (Da ich die Strecke selber nicht gut kenne: Besitzt der Bü ein Üs und/oder eine HET oder Auto-HET?)


    Die Tatsache das es DER Vias-Zug auf der Strecke war gibt aber schon einen guten Hinweis, was da schief gelaufen sein dürfte... :/