Beiträge von sethaphopes

    Die Lastspitzen lassen sich technisch sehr einfach abfangen... Man baut einfach in jede Ladestation die gleichen Supercaps wie in die Fahrzeuge ein. Dann werden die langsam mit üblichen Strömen geladen und knallen den Bus dann in kurzer Zeit voll wenn er das braucht.

    Kostet dann aber halt wieder...

    RE9 ist derzeit aber genau ein Umlauf. Wenn da nicht noch große Ausweitungen geplant sind... Ich denke eher die 5 Züge sind für die Verlängerung der 58 nach Wiesbaden Hbf gedacht, die derzeit an fehlenden Trassen in Bischofsheim scheitert (und ein Fahrzeug mehr Reserve)

    Derzeit ist mW ja sogar einer als "Dauerleihgabe" in Nordhessen um dort den Fahrzeugmangel etwas zu drücken...

    01 Hanau – Aschaffenburg (viergleisiger Ausbau, Geschwindigkeitserhöhung, niveaufrei Abzweige)

    Das größte Problem an dem Projekt ist für mich nach wie vor die höhenfreie Ausfädelung in Mainaschaff/Steinerts.

    In Mainaschaff ist beidseits der Trasse dichte Bebauung, auf der einen Seite Industriegebiet direkt bis an die Gleise, auf der anderen Seite ein sehr junges Neubauwohngebiet, auch nicht wirklich weit weg. In direkter Verlängerung der Mainbrücke steht ein Sozialsilo, eingerahmt von weiteren Wohnhäusern.

    Am Abzweig Steinerts führt keine 30 Meter hinter der Kreuzung die Haupteinfallstraße nach Aschebersch von der A3 über die Kurve. Hier geht es also auch nur indem man entweder die Straße oder die Trasse an anderer Stelle komplett neubaut, und weit ist es hinter der Straße bis zu den ersten Wohnhäusern auch nicht mehr...


    Sämtliche anderen Ortsdurchfahrten und Bahnhöfe haben dagegen genug Abstand zur Bebauung das da nichts wirklich abgerissen werden muß. Die Brücke der A3 hat sogar schon eine zweite Öffnung für zwei weitere Gleise. Nur 200 in Kahl kann ich mir derzeit nicht so recht vorstellen. Der Kurvenradius ist durch die Bebauung doch ziemlich zementiert.

    Das einzige was ich im Kontext grad deppert finde ist, daß direkt an der Trasse in nächster Nähe zum Hp Rückersbacher Schlucht eine große Fabrik oder großes Logistigzentrum gebaut wird - natürlich ohne Gleisanschluß (aber das hat Pirelli mit seinem Neubau in Dieburg ja auch geschafft). Etwas weiter kurz vorm Hp steht ein Pferdehof direkt auf der anderen Seite der Trasse. Gibt dann ein paar lustige Haken wenn man nix wieder abreißen will...

    21 Groß-Gerau-Dornberg – Klein-Gerau Eichmühle (zweigleisiger Ausbau)

    Ich möchte ja nicht päpstlicher sein als der Papst, aber das ist Groß-Gerau Bahnhofsteil Abzweig Eichmühle ;)

    Und in Kurven benötigten Busse sogar noch mehr Platz als auf der geraden Trasse. Als Nachläuferfahrzeug muß die Vorderachse deutlich weiter außen fahren als bei einem spurgeführten Fahrzeug, bei dem die Hinterachse der Vorderachse (hoffentlich) in der exakt gleichen Spur folgt.

    Zentralöffnen? Wenn alle Türen exakt zeitgleich öffnen gibt das in der ersten Sekunde durch die Schwenkschieber eine kurzfristige Erhöhung des Innenraumvolumens bevor der "Kontakt" zur Außenwelt hergestellt wird - also die Tür tatsächlich öffnet. Das ist ausreichend um als kurzer Druckabfall spürbar zu sein. Genauso wie es in den Ohren drückt, wenn tatsächlich alle Türen exakt zeitgleich schließen. Passiert aber eher abends auf den Außenästen wenn wenig los ist.

    Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, das es da zwischen 423, 425 oder 430 so eklatante Unterschiede gäbe. Den Effekt habe ich schon in allen 3 Bauserien erlebt...

    Wenn der Wartungszustand auch nur ansatzweise dem der unmodernisierten Kisten in Mannheim entspricht, dann nein. Die sind außen wie innen einfach nur noch abgeranzt....

    Na ja, die Bushaltestellen als Objekt des öffentlichen Straßenraums gehören erstmal der Stadt Frankfurt. Das Inventar dann wahrscheinlich der VGF.

    Die Benutzung der Haltestelle selber ist jedoch StVO gemäß nicht verbietbar. Jeder darf eine Haltestelle benutzen, auch der Privatmann mit Auto um seine Mutter ein- oder auszuladen. Einzige generelle Einschränkung (und die ist hier wiederum sehr relevant): Es dürfen keine Linienbusse behindert werden, die diese Haltestelle planmäßig anfahren. Insofern ist es bei getaktetem SEV sinnvoll, sich mit der VGF abzusprechen - was hier ja auch geschehen ist (Bussteig B). Das Problem ist leider, das die Realität die Planungen oft genug rechts überholt.

    Und ja, das "Jedermannsrecht" für Autos gilt im Sonderfall Höchst Bahnhof natürlich nicht, da die Zufahrt durch ein Verbotszeichen gesperrt ist.

    Gerne. Die Busse gehören der DB - was diese damit anstellt wenn sie nicht auf Linie fahren geht den RMV schlicht und ergreifend nichts an.

    Solange die geforderten Fahrten durchgeführt werden kann der Eigentümer über die Fahrzeuge selbstverständlich frei verfügen - wäre ja noch schöner.


    Was du eventuell meinen könntest, ist das die Römerhof-Citaros nicht 100% Bündelkonform für das Höchster Bündel sind. Da braucht man, wenn man es korrekt machen will eine Zustimmung des Aufgabenträgers zum Einsatz mit abweichenden Fahrzeugen.

    Weist du noch welcher Bus es war? Vielleicht kann ich ja wenn ich mal Langeweile habe auf die Suche gehen.


    Ansonsten: War das eher ein Reibe-Quietschen? Also schlecht eingepaßte Verkleidungsteile? Oder kam es aus der Leistungselektronik?

    Die baut man normalerweise möglichst nahe an die Batterien um den Gleichstrom-Niederspannungsanteil an Leitungen möglichst kurz halten. Da sind nämlich dickere und damit teurere Leitungen nötig als für die Fahrspannung zum Motor.


    Je nach "Qualität" des Designs können die Dinger leise säuseln oder auch abartig quietschen. (Ich sag nur 425 *hust*)

    Hääte geschworen, das war ein gelber Tatraverband in Dresden den ich da gesehen habe. :/ Dann halt Leipzig. :whistling:

    Was ich damit eigentlich ausdrücken wollte: Jeder baut und betreibt die Fahrzeuge (hoffentlich) so, wie er sie für seine aktuelle Situation braucht. Wie man das Ding dann am Ende nennen will, ist da primär sekundär...