Beiträge von sethaphopes

    Na ja, es ist halt kein Bahnhofsgebäude mehr, erfüllt also keine seiner ursprünglichen Funktionen mehr. Keine Ahnung ob Frankfurter Berg bisher ortsgestellt war und ob da noch der Fdl in irgendeinem nebenkabuff gesessen hat, aber das ist dann in Kürze auch definitv vorbei.

    Wenigstens ist es keine bessere Ruine, wie so manch andere Immobilie der DB Netz...

    Genau, ist ja im Taunus 10 Jahre vorher auch nicht genau so passiert...

    Da konnte man sich tatsächlich noch auf fehlende Erfahrungen rausreden, allerdings hatte man da die Bahnsteige trotz der anfangs nicht geplanten 4-fach-Traktion VT2E gleich lang genug gebaut, da gab es dann nur Probleme bis zum Eintreffen der nachbestellten Fahrzeuge.


    Im Odenwald hat man einfach auf Teufel komm raus zusammengespart was irgendwie vermittelbar erschien, obwohl man es zu dem Zeitpunkt schon hätte wissen müssen.

    Na ja... ich hab schon vor 16 Jahren geschrieben, das der Ausbau der Odenwaldbahn nicht zukunftssicher ist und man aus den Fehlern der Taunusbahn genau nichts gelernt hat. Jetzt muß man halt für teuer Geld wieder ran...

    Der RMV unterschlägt hier ganz nebenbei mal wieder, das man nur die Bahnhöfe wieder in Betrieb nimmt, die es bis zur Modernisierung schon immer gegeben hatte...

    Mag sein. Allerdings ist das by design so und schon über 100 Jahre alt. [...] Das hatte sich erst mit der Direktverbindung Odenwald-Frankfurt geändert. [...]

    Ich bezog mich auch nur genau darauf... In die vorhandenen Gleisanlagen mit kleinstmöglichem Aufwand das absolute Minimum reinpriffmeln um geradeso die gefordeten Bedingungen erfüllen zu können ist halt ne klassische Mehdorn-Sparnummer. (alternativ RMV - der kann das bist heute sehr gut)

    Daß die Anlagen in die es reimgepfrimelt wurde zu ihrer Bauzeit das Vorzeigeprojekt für Bahnhofsneubau waren und bis heute die an sie gestellten Forderungen sehr gut erfüllen ist mir bekannt ;)

    Ich kenne an sehr vielen Klimanlagen, die tatsächlich mit Zuluft-Mischung arbeiten, einen Knopf um auf reine Umluft umzuschalten.

    Daß man das ohne bauliche Veränderung an jedem einzelnen Aggregat auf nur noch Frischluft ändern kann wäre mir nicht bekannt. Außerdem wäre da dann auch noch eine deutliche Erhöhung der Leistungsfähigkeit fällig - der Umluftansatz kommt ja nicht von Ungefähr...

    Joa, wenn ich nicht stolz auf meine Unfallstatisik gewesen wäre, hätte ich da einen Silber-Blauen auch mal mit 18t Verhandlungsmasse und Anlauf in die Station rammen können - hab es zu seinem Glück nur schon gerochen bevor er überhaupt gewußt hat, das er gleich einen Fehler begehen wird und stand deshalb mit F1 vor ihm am Überweg...

    Wer sich die Örtlichkeiten in meinem Heimatdorf mal angeschaut hat, würde auch wissen dass dort einfach kein Platz für die Errichtung eines Behelfsbahnübergangs ist, da im Osten der gerade erst barrierefrei ausgebaute Bahnsteig und im Westen Wohnhäuser im Weg stehen...

    Hast du dir deinen Bahnhof seit dem Bahnsteigumbau auch mal angesehen? Am östlichen Ende ist nämlich - oh Wunder - ein provisorischer Bü, der allerdings nicht unter rollendem Rad benutzt werden kann. Allerdings auch nicht von normalen PKW - am Platz liegt es aber nicht, auf beiden Seiten der Gleise ist eine Straße.


    Edit: Trotzdem sehe ich die Sinnhaftigkeit natürlich genau wie Licherfan - nicht wegen einer einwöchigen, geplanten und angekündigten Sperrung...

    Konsequenterweise wird beides dem Stand des Wissens und der Technik fortlaufend angepasst.

    Und genau das wird durch die aktuelle Gesetzeslage eben nicht gemacht...

    Die Betriebserlaubnis gilt für den Ist-Zustand und der Bestandsschutz erlischt in der Sekunde in der bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Nun hat man aber leider eine Neuzulassung bis vor einiger Zeit komplett verboten und seitdem nur unter sehr strengen Auflagen wieder erlaubt.


    Das Ergebnis ist dann sowas wie die Oeserstraße oder noch krasser Eddersheim, wo bis heute munter eine mechanische Blockstelle zwischen Spurplanstellwerken vor sich hinwerkelt, weil modernisieren nicht erlaubt ist und Unterführung teurer als 50 Jahre FDL bezahlen.

    Ich finde es faszinierend wie tamperer in einem Satz die ganze Argumentation zu Nieder-Eschbach valide zerlegt hat während von baeuchle Beiträge lang immer nur ein "Ich will das nicht, also führe ich alles auf was meinen Standpunkt unterstüzen könnte" kam...

    Und das hat die Schmierfinken in der Römerstadt bisher genau wie aufgehalten?

    Da ist ja nicht umsonst nachts ein Wachdienst vor Ort.


    Bei besetzten Zügen (der Fahrer bleibt ja vor Ort) ist die Wahrscheinlichkeit eh schon ziemlich gering. Ich lese hier hauptsächlich Argumente die entweder durch den Betrieb in anderen Städten schon längst widerlegt sind oder von Leuten vorgebracht werden die Angst haben, betroffen sein zu können.


    Freut euch doch, das es grade bei der VGF durch die (verglichen mit anderen Betrieben) geradezu vorbildliche Wunschzeitenhandhabung aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht dazu kommen würde das ihr auf so einem Dienst landet. Weil glaubt mir: Gibt genug Kollegen die euch so einen Dienst mit Handkuß abnehmen würden... :*:P


    Das beste Argument dagegen wäre noch das mit der Fahrezugreinigung, aber auch dafür gibt es Lösungen.
    Man plant die Dienste dann halt so, das der Kurs der übernachten darf halt als einer der letzten für die abendlich HVZ einschiebt (und da eben schon gereinigt ist) und er schiebt dann am nächsten Morgen als einer der ersten nach der morgendlichen HVZ aus. Natürlich ist das morgens nicht zwingend optimal, aber auch das ist etwas das in anderen Städten auch schon funktioniert...