Beiträge von wolfgang

    Richtig, ohne T-Wagen kann wegen des erhöhten Fahrzeugbedarfs das neue Tramkonzept noch nicht gefahren werden. Wir brauchen also noch Geduld, so traurig das auch ist. Im Strassenbahnbereich fährt ja derzeit alles was da ist und nicht in der Werkstatt steht.


    Viele Grüße


    Wolfgang (Siefert)

    Soeben wurde der Erläuterungsbericht online gestellt, die Einzelgutachten folgen in den nächsten Tagen.


    Mediathek | SBEV Frankfurt (sbev-frankfurt.de)


    Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung mit Themenmarkt stellen die Stadt Frankfurt am Main und die SBEV die Machbarkeitsstudie „Verlängerung U4 – von Bockenheimer Warte nach Ginnheim“ sowie die wichtigsten Gutachten öffentlich vor und beantworten Fragen. Dazu sind alle Bürger:innen und Interessierte herzlich eingeladen.

    Wann: Donnerstag, 26. September 2024, 18:30 – 21:00 Uhr; Einlass ab 18:00 Uhr

    Wo: Mainarcaden, Kurt-Schumacher-Straße 10, 60311 Frankfurt am Main



    Viele Grüße

    Danke baeuchle,


    am Ende muss diese Debatte in der Stadt aber geführt werde und es sind ja auch genug Akteure unterwegs, die das alles ganz anders sehen... Ich persönlich vermute, die Untertunnelung der Parks ohne negative Umweltfolgen ist heute technisch machbar, die weiteren Untersuchungen hierzu sind aber abzuwarten!

    Und diese (von uns schon von Anfang an geforderten) Umweltprüfungen (Koaltionsvertrag: "qualifizierte KostenNutzen-Rechnungen") hätten ja eigentlich auch schon während der Variantenuntersuchung erfolgen können, das wurde aber nicht gemacht. Die vorgelegte Variantenuntersuchung ist ja nicht mehr als ne technische Machbarkeitsuntersuchung mit Kostenschätzung, wir sind aktuell aber von einer qualifizierten NKU weit entfernt....

    Wenn das nicht versäumt worden wäre, wüssten wir heute schon mehr, aber Du hast Recht, in der Öffentlichkeit ist das schwer zu erklären...


    Aber es ist jetzt wie es ist, wir müssen schauen, das wir das Projekt bald in eine Realisierung bringen!


    Zwischenzeitlich ist aber auch schon positives passiert: So gibt es inzwischen eine (ich behaupte jetzt mal: primär durch meine Initiative und Vermittlung erzielte) Einigung zwischen dem Tus Makkabi und der Stadt Frankfurt, die die Trasse für die Varianten 1c, 3a, 3d sichert. Der TUS Makkabi plant nämlich schon länger neben der Sanierung der Sportanlagen auch den Neubau der Deutschlandzentrale auf seinem Gelände... An dieser Stelle nochmal Danke an den TUS Makkabi, er hat seine Pläne so angepasst, dass die Trasse für diese Varianten frei bleibt!

    Das war einer der größeren Brocken, die ansonsten noch so im Weg lagen...


    Es wird also weiter gearbeitet... und mit dieser Einigung könnte auch auf eine Weiterverfolgung der Varianten 1b, 3b und 3c verzichtet werden, die auch einige Probleme mit sich bringen, die ich hier jetzt nicht erläutern kann...


    Jetzt aber genug Nähkästchen geplaudert...

    Stadtrat Oesterling hat sich aber entschieden, alle Varianten weiter prüfen zu lassen....


    die zusätzliche Variante, die wir nochmal gefordert haben, bringt natürlich eine gewisse Verzögerung mit sich, das muss man zugeben. Die NKU für die anderen Varianten muss ja aber auch noch erstellt werden, das dauert bestimmt auch erstmal noch (Grundwassermonitoring und ohne das gibts auch kein Planfeststellungsverfahren dauert in der Regel mindestens 1 Jahr). Der Hintergrund dazu ist, das bisher keine Umweltgutachten (Grundwasser, Bäume) gemacht wurden und wir verhindern wollen, das - falls es unüberwindbare Hindernisse für die Parkvariante im weiteren Verfahren geben sollte, und das kann man momentan nicht ausschliessen - wir in einem Jahr plötzlich in der Stadt feststellen, das wir ja eigentlich die Uni-Variante wollen, es leider aber nicht unter dem Park geht.... Es handelt sich schließlich um einen denkmalgeschützte alte Grünanlage,


    Die Idee ist, nochmal eingehend zu prüfen, ob eine Verbindung zwischen Bockenheimer Warte und Campus Westend ohne Unterfahrung von Palmengarten und/oder Grüneburgpark nicht doch möglich ist... (sozusagen als Rettungslösung, falls Umwelt- und oder Denkmalprüfungen gegen die Untertunnelung der Parks sprechen. Es ist derzeit auch nicht endgültig gesichert, das nicht beispielsweise Notausstiege oder andere Einbauten in den Park müssten.)


    Eine solche Lösung bringt , das wissen wir auch, andere Nachteile mit sich, so könnte mit Sicherheit nicht an den bestehenden Tunnelstutzen angebunden werden, was eine offene Baugrube an der Bockenheimer Warte bedeutet... entscheidend wird sicher sein, ob und welche Eingriffe in die Station Bockenheimer Warte selbst notwendig wären, der Radius nach dem Bahnsteigende erscheint auf den ersten Blick eng, aber nicht unmöglich. Teurer würde das Ganze aber auf jeden Fall, keine Frage.... Es geht uns aber nicht um die billigste, sondern um die in allen Aspekten beste und vor allem genehmigungsfähige Lösung...


    Zusammengefasst: Wir sind für eine Campusanbindung, aber Umwelt und Denkmalbelange müssen noch geklärt werden, da schien es uns sinnvoller, gleich parallel nach einer weitern Variante zu schauen, falls am neuralgischen Punkt Probleme auftauchen. Im Ernstfall verlieren wir sonst viele weitere Jahre und müssen von vorn anfangen... Warum die von uns aussortierten Varianten jetzt doch weiterverfolgt werden, müssten diejenigen beantworten, die das veranlasst haben... :-)


    LG


    Wolfgang (Siefert)

    Bevor hier jetzt noch lange rumspekuliert wird, folgenden Beschluss haben die Grünen im Römer am 27.05.20 (!) gefasst:


    1.    a) Folgende Varianten aus der Variantenbetrachtung „MBS DII-Strecke“ der VGF erscheinen verkehrlich und städtebaulich grundsätzlich sinnvoll und sollen weiter in der NKU (Nutzen-Kosten-Untersuchung) und auf Ihre Umweltverträglichkeit (u.a. Grundwassergutachten und Baumbetroffenheit) hin geprüft werden:

    1b, 1c, 2b und 3a, 3b, 3c, 3d

    b) Die Varianten 2a und 3e scheiden wegen verkehrlicher und stadtplanerischer Nachteile aus

    c)
    Die Variante 1a scheidet wegen des Bauverfahrens „offene Baugrube“ bzw. deren Nachteile während der Bauzeit und der erforderlichen Eingriffe in den Baumbestand in der vorgelegten Form aus. Sie kann weiterverfolgt werden, wenn eine Umsetzung mit Tunnelbohrmaschine aussichtsreich erscheint.

    d) Die Varianten 1b, 3b und 3c sollen nur weiter betrachtet werden, wenn eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer am Ginnheimer Spargel möglich erscheint

    2.    Zusätzliche Variante über Uni-Campus:
    Da die Varianten mit zentraler Anbindung des Uni-Campus aus verkehrlicher Sicht am attraktivsten erscheinen, jedoch aktuell alle den denkmalgeschützten Grüneburgpark und Palmengarten unterqueren, soll eine zusätzliche neue Trasse geprüft werden, die eine Verbindung der geplanten zentralen Station auf dem Uni Campus Westend mit der Bockenheimer Warte unter Umgehung der Parks möglich macht,
    indem die Trasse vom Campus Westend unter den Stadtteil Westend zur Bockenheimer Warte geführt wird.

    In der Tat werden dafür derzeit Pt-wagen reaktiviert. Diese werden aber über mehrere Linien verteilt, damit jeweils nur einzelne Fahrten nicht barrierefrei sind. Momentan läuft ja die Ausschreibung für T-Wagen. Bis die geliefert sind bleiben uns also ein paar PTs erhalten.


    Grüße


    Wolfgang

    Wer genau liest stellt aber auch fest, dass die Variante Frauenfriedenskirche mit der Führung der Ringstrassenbahn über Kirchplatz verknüpft ist, das dürfte erhebliche Folgen für den NKU haben...

    Regionaltangente West erhält EU-Zuschuss


    Das scheint hier bisher untergegangen zu sein, die EU fördert die RTW:


    http://www.faz.net/aktuell/rhe…eu-zuschuss-13696717.html


    Damit dürfte zumindest die Planung bis zur Planfeststellung gesichert sein. Als eines von nur 6 Projekten im Programm für wichtige Verkehrsknotenpunkte EU-weit und einziges Projekt in Deutschland wird die RTW gefördert. Damit wird aus diesem von vielen belächelten Projekt ein Leuchtturmprojekt in der EU.


    Auch der Bau wird damit greifbar, denn die EU könnte auch den Bau bezuschussen, die Planungsfördermittel in Höhe von 7,65 Mio € müssten auch zurückgezahlt werden, falls das Projekt nicht umgesetzt wird...


    Also mehr als gute Nachrichten also für das Projekt.

    Aber dass es keinerlei Bauvorleistungen für einen später evtl. zu erstellenden Abzweig Richtung Mainzer Landstr. geben soll, stimmt, oder?

    Das ist richtig, ich persönlich gehe davon aus, dass es auch keinen Tunnel unter der Mainzer mehr geben wird. Eine Verlängerung über die jetzige Endhaltestelle Wohnpark ist aber ausdrücklich vorgesehen und wohl auch wesentlich wahrscheinlicher wenn man das Thema eines Tages mal angehen kann....


    Grüße


    Wolfgang

    Danke für den ausführlichen Bericht! Der Aspekt mit der Lärmemission bezüglich der 30 km/h ist schon interessant, aber der Schaden, der dem System Stadtbahn damit zugefügt wird, ist meiner Meinung nach nicht abschätzbar. Die Stadtbahn wird hier zu einer schleichenden Bummelbahn deklassiert. Ich finde das wirklich beispiellos, wie schlecht der ÖPNV als Alternative zum Auto im Europaviertel vermarktet wird. Ich habe mir von einem grünen Verkehrsdezernenten wahrlich mehr erhofft, als so viele peinliche und charakterlose Zugeständnisse gegenüber dem Autoverkehr... :thumbdown:

    Liebe Leute,


    bevor ihr einem Artikel glaubt, bei dem der Reporter wohl was falsch verstanden hat, lest doch mal die beschlossene Vorlage:


    http://www.stvv.frankfurt.de/P…OKUMENTTYP+%3D+%27VORL%27



    Ich zitiere einfach mal:
    "Aus der großen städtebaulichen und stadträumlichen Qualität der Gesamtverkehrsplanung ergibt sich für die Stadtbahnstrecke eine enge Abfolge von Querungen sowohl von Fußgänger- und Radverkehr als auch des MIV. Daher kann der Stadtbahnverkehr im oberirdischen Streckenbereich des Europaboulevards unter den geplanten Randbedingungen nur mit einer Streckengeschwindigkeit von max. 50 km/h durchgeführt werden. Um die Fahrzeitverlängerung infolge der reduzierten Fahrgeschwindigkeit auf ein Mindestmaß zu reduzieren, werden alle Lichtsignalanlagen (LSA) der Knotenpunkte des MIV und der Fuß- und Radverkehrsquerungen für die Stadtbahn mit ÖPNV Bevorrechtigung ausgeführt. Eine detaillierte Planung wurde hierzu unter Federführung des Straßenverkehrsamtes und unter Beteiligung der VGF erstellt."


    Dann müsst ihr auch nicht über den Dezernenten und die Grünen herfallen ;)


    Viele Grüße


    Wolfgang



    Alf_H
    Da hat sich nicht nur ein Ortsbeirat beschwert!


    Es kann ja wohl nicht sein, dass wir es mit 3 Hochflurfahrzeugen auf dem Gesamtnetz schaffen, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste 3 Bahnen lang ( und das sind im schlimmsten Fall 29 Min) warten müssen, bis sie mitfahren können. Deshalb hab ich mich auch eingesetzt. Hätte man nie so disponieren dürfen.


    Grüsse


    Wolfgang

    Genau, rein finanzielle Entscheidung, letztes Jahr konnten wir die Verlängerung noch retten, dieses Jahr sind mir aufgrund des Konsolidierungsbedarfs im Haushalt und dem Umfang der restlichen Streichposten leider auch die Argumente ausgegangen... Die Massnahme bleibt sinnvoll und wird wieder kommen.... Schade halt um die möglichen, aber auch noch nicht zugesichert gewesenen Zuschüsse nach GVFG... jezt wird man halt sehen müssen wies mit Bund und Land weiter geht nach 2017


    Grüße


    Wolfgang

    Was genau meinst du damit? Dass die Fahrzeit exakt gleich ist? Dass die Fahrzeitverlängerung "klein" ist? Dass der Fahrplan nicht geändert wird, egal wie sich die Fahrzeit verändert?

    Bjoern,


    ich meine dass die minimale Fahrtzeitverlängerung keinen nennenswerten Einfluss auf die Einhaltung des Fahrplans hat, wir haben dort auch nicht die Situation wie auf der Eschersheimer, ist aber auch egal, wird mir jetzt zu pedantisch.


    Die Brücke wird ja auch nicht mehr ewig durchhalten müssen und nach den sicherlich gravierenderen Auswirkungen während der Bauzeit wird ja wieder mit voller Geschwindigkeit gefahren werden...


    Mir gings nur darum, dass behauptet wurde, die LA würde wegen der geplanten Freigabe der 3.+4. Spur für die Autofahrer eingerichtet. Dem ist definitiv nicht so.


    Grüße


    Wolfgang

    Hallo Justin,


    wie kommst Du zu dieser Behauptung?


    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, die neuerliche Untersuchung der Brücke hat ergeben, dass auch unter den Strassenbahngleisen Handlungsbedarf besteht.


    Auf den Fahrplan hat die Langsamfahrstelle im übrigen keinen Einfluss...


    Grüße


    Wolfgang Siefert
    Stadtverordneter
    Die Grünen im Römer

    Leider ist der ÖPNV in Frankfurt wieder mal dem Autoverkehr unterlegen. Damit die einspurige Führung des Autoverkehrs wieder aufgegeben werden kann und jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen, musste zur Schonung des maroden Bauwerks die Geschwindigkeit der Straßenbahn herabgesetzt werden. Dies ist der leider tatsächliche Grund für die Geschwindigkeitsbeschränkung. X( :cursing:


    Ein Baubeginn ist nicht in Sicht da für den Neubau auch Privatgrund erworben werden muss, auch liegen einige Strom- und Gasleitungen in dem Bauwerk, so dass noch viel Abstimmung geleistet werden muss. Und Geld dafür hat auch keiner.