Beiträge von dortelweiler

    Wäre ich der Busfahrer, könnte ich ein solches Verhalten unter keinen Umständen verzeihen und ich glaube, das geht so ziemlich jedem so. Ein guter Zusammenhalt der Bevölkerung ist wichtig, damit nicht nur einer jemanden zusammenschlägt und 10 Leute schauen zu, sondern dass diese Leute auch eingreifen. Vielleicht würde es auch helfen, wenn hinter jedem Fahrerplatz ein Pfefferspray wäre. Allerdings hilft das auch nur, wenn der Fahrer die Gefahr rechtzeitig erkennt. :/

    Du müsstest das Personal auf Pfefferspray ausbilden. Unbedacht in geschlossenen Räumen wie einem Bus Pfefferspray einzusetzen kann auch schief gehen. Siehe am 13.08 in der U5, Deutsche National Bibliothek.


    Grundsätzlich wird dem Fahrpersonal aus eigenschutz geraten nicht einzuschreiten und über die Leitstellen der Verkehrsbetriebe die Polizei hinzuziehen. Oder halt selbst die Polizei zu alarmieren.

    Das Leben ist ein fortwährender Prozess des Lernens, wer dazu nicht bereit ist, wird es schwer haben. Ist nun mal so. Aber die Angebote müssen da sein. Ich bin selber in Personalverantwortung ... wenn ich meinen Mitarbeitern etwas anbiete nehmen sie es sehr gerne mit. Ich glaube nicht, dass es viele "Verweigerer" geben würde.

    Es gibt innerhalb der VGF Sprachkurse, sicherlich. Aber da es keine Pflicht ist, wird kaum jemand das Angebot, auch noch in seiner Freizeit, wahrnehmen.

    Ich kenne aus Gewerkschaftskreisen einige VGFler, vorallem Altbeschäftigte, die null komme null Interesse daran haben.

    Wie gesagt, es gibt nun mal Arbeitsverträge die eingehalten werden müssen. Und wenn keine Betriebsvereinbarung getroffen wird, passiert da auch nix. Sehr zum Leidwesen der Fahrgäste. Vorallem aber müsste die TraffIQ das auch fordern. Von alleine macht die VGF nix.

    Wusste gar nicht das der X65 nach Enkheim fahren soll. Aber eine weitere Direktverbindung ist doch schon mal was! Aber in Enkheim ist es schon voll, was Busse angeht, da wäre Mainkur Bf besser gewesen.

    Wie wäre es mit einer Weiterbildung für die Mitarbeitenden?

    Sowas kannst du nicht einfach anordnen. Viele die bei der VGF arbeiten, sind noch alte Stadtwerker. Heist mit alten Verträgen wo englisch und Co noch gar nicht gefordert war. Da kannst du als Arbeitgeber nicht einfach "reinkretschen". Dazu müsste eine Betriebsvereinbarung getroffen werden. Der Betriebsrat hat da ein Wörtchen mit zu reden.

    [Kleiner Off-Topic-Rant, weil OWE hier die Fahrgastinfo abgelichtet hat:]


    Wie kann es eigentlich sein, dass es seitens traffiQ, RMV und Politik als akzeptabel hingenommen wird, dass VGF-Informationen über Betriebsänderungen auf den gelben Schildern (aber auch oft auf Flyern und sonstigen Aushängen) nur auf Deutsch stehen? Ist Frankfurt jetzt eine internationale Metropole oder nicht?


    Habe in letzter Zeit mal mehr darauf geachtet und finde es schlicht unfassbar, dass internationale Fahrgäste komplett aufgeschmissen sind. Das kenne ich sonst aus keiner anderen Stadt der Größe.

    Das ist so gewünscht. Z.B. darf die VGF auf englisch, von der Leitstelle aus, keine Durchsagen machen oder englisch auf Anzeiger schreiben. Das hat was damit zu tun das nicht jeder Angestellter der VGF englisch kann. Vor Ort habe ich aber schon Infopersonal gesehen was auch Infos auf englisch gibt. Wieso es aber keine Flyer auf englisch gibt musst du die TraffIQ fragen.

    Genau das war auch mein Gedanke! Die Verwaltung in Vilbel soll schön schmal gehalten werden.

    Nun liegt die Strecke bis Parkfriedhof Heiligenstock allerdings auf Frankfurter Gemarkung, weshalb auf diesem Abschnitt Frankfurt eben die Bedienungspflicht laut Nahverkehrsplan hat. Deshalb wird eine Lösung nur miteinander sinnvoll möglich sein. Aber recht hast du in Sachen Betriebszeiten: Aus rein Frankfurter Sicht ist bloß ein Angebot notwendig, das die Andienung des Friedhofs sicherstellt (daher aber auch samstags, sonn- und gerade feiertags).

    Das hatte, meine ich mich zu erinnern, durchaus Klaus Oesterling in seiner Zeit als VD einmal als Option für den 43er erwähnt - aber verworfen aufgrund des kleinen Inselbetriebs. Denn für den 43er genügt (en) die (damaligen) Batteriekapazitäten nicht und es war wohl keine Wasserstofftank-Möglichkeit in sinnvollem Umfeld absehbar. Die Entwicklungen bei den Batteriekapazitäten könnten die Situation ändern.


    Wenn man etwas weiter denkt, könnte sich vielleicht eine dann gar nicht mehr sooo kleine Sub-Flotte mit Batteriefahrzeugen mit Pantograf und Zwischenladung lohnen, indem eines Tages ein nach Bornheim Mitte (statt Konstablerwache) fahrender 30er und der M43 darauf umgestellt werden. Je nachdem, wie weit diese Zwischenladung die Reichweite verlängert, kann durch diese Zwischenladung ja vielleicht sogar eine einzige Lademöglichkeit in Bornheim Mitte ausreichen (und dort gibt es ja bereits Straßenbahnstrom). Genau so etwas zu untersuchen könnte sich ja schon lohnen.

    Zum Parkfriedhof/ Heiligenstock ein Quartierbus alá 83er würde ja ausreichen. Oder den 39er über Berkersheim Mitte verlängern.


    Ein bisschen off-topic, quasi Rückfrage zur Bedienungspflicht: Wie ist die Sache eigentlich am "Roten Graben" geregelt? Frankfurter Gemarkung aber nur Maintaler Linien.

    Glaube, das hatten wir noch nicht: Interview mit dem Bad Vilbeler Bürgermeister in der FAZ. Er sagt, man fürchte sich vorm Erfolg der Straßenbahn und dass dann Pendlermassen aus den Kreisen FB und MKK in Bad Vilbel einfallen und dort an den Tramhaltestellen alles zuparken.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, das er da auch ein wenig pokert. Hat sich zur Straßenbahn eigentlich mal Karben geäußert?

    Wie wär's, wenn Vilbel die speziell Vilbeler Bedürfnisse erfüllenden Busse selber beschafft und betreibt oder zumindest auf Vilbeler Grund einem Betreiber (wegen Ausschreibungspflicht) das "Gerät" zur Verfügung stellt?

    Akkuausstattung bitte so, dass auf dem Frankfuter Teil der Strecke nicht geladen werden muss.


    Warum denn immder die Aufstände, dass Frankfurt irgendwas bereitstellen soll? Ihre SUVs kaufen die Vilbeler doch auch selber.

    Vilbel will selber für nix Verantwortung übernehmen. Alles auslagern, privat vergeben und bloß keine Steuermittel ausgeben. Wenn die Stadtwerke als Auftraggeber für eine neue eBus Flotte die Infrastruktur stellen muss... Das geht doch nicht.

    Naja, so ist mein Eindruck.


    Aber man sieht es auch am Vilbusnetz: Leistungsstark und fahrgastfreundlich ist es nicht.

    Verstehe nicht, warum unbedingt ein Oberleitungsbus - mit Oberleitung - statt eines E-Busses mit Akku und Schnell-Ladestationen untersucht werden soll. :/

    Glaube kaum das es dazu kommt. Persönlich würde ich es als "Nahverkehrsinteressierter" begrüßen noch weiteres "Nahverkehrsprodukt" zu haben, die Linie O30 ^^. Aber aus von mir aufgeführten Gründen und auch wegen dem Aufwand ist es unwahrscheinlich.

    Jedoch müssten mit Schnellladeoptionen auch seperate Busse beschafft werden die dann auch nur auf der Linie 30 eingesetzt werden können.

    Ich rufe da gerne die Entscheidung der TraffIQ ins Gedächtnis, die besagt, E-Busse sollen per Nachladung im Depot geladen werden. Die TraffIQ hat sich gegen eine Ladung "auf der Strecke" entschieden. Gerne kann Vilbel und die dortige Stadtwerke Ladesäulen für Busse am Bahnhof aufstellen, jedoch ist auch da zu befürchten, das "rumgejammert" wird.


    Laden der E-Busse per "Peitschenmast" am Bahnhof erfordert halt auch wieder neue Busse, extra für Vilbel. Ob das Frankfurt mitmacht?


    Meine Befürchtung (allerdings wäre das zubegrüßen) ist, der 30er wird eingestellt und Vilbel plant sein eigenes Angebot mit dem Vilbus zur Unfallklinik. Am besten im 30 Minuten Takt und um 21 Uhr ist Betriebsschluss :D. Wochenende gibts gor nix.

    Pförtnerampel und fertig.


    Entweder nimmt Vilbel Geld in die Hand und finanziert sich seine Sonderwünsche bei der Stadt Frankfurt/ TraffIQ selber oder ja... Pech gehabt. Bei einem P+R an der Unfallklinik würde ich als Stadt Frankfurt auch Geld von denen nehmen.


    Es ist traurig das die Zukunft an so einer kleingeistigen Einstellung scheitert! Mit den typischen Aussagen "die Einzelhändler würden pleite gehen" bla bla bla. Hat jemand mal denen in Vilbel die Geschichte der Linie 16 in Offenbach erzählt?

    Bezüglich OBusse in Vilbel gibt es auch rechtliche, nennen wir es mal, "Probleme". OBusanlagen werden nach BOStrab betrieben was erstmal an sich kein Problem ist. Jedoch werden OBusse laut Wiki auch als Straßenbahnwagen zugelassen was bedeuten würde, die VGF müsste dann wieder einen Busbetrieb einrichten. Ob die TraffIQ dem zustimmen würde bzw ob das rechtlich bezüglich der Direktvergabe Schiene möglich ist?

    Oder was sagen die Experten: Könnte die ICB ihre O-Busse nach BOStrab anmelden? Wüsste nicht wie.


    Hier mal ein Screenshot:


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    Quelle: Wikipedia


    Die ganze Konstellation macht einen OBus, unabhängig vom Aufwand usw., relativ unwahrscheinlich.

    Leider sind die Daten in Frankfurt nicht mehr verfügbar. Schade!

    Ich konnte während der letzten paar Messen in Frankfurt sehr viele Besucher in der Straßenbahn mit offenen Google-Maps beobachten können. Es wurde also von Anwender sofort akzeptiert und viele sind ja mit der Bedienung vertraut.


    Weiß jemand mehr über diese Thematik? War es ein Versuch, Datenleck, versehentliches Go-Live…?

    So weit ich weis waren es nur die Solldaten die keine Ausfälle oder ähnliches wiedergeben haben. Warum diese nicht mehr angezeigt werden, weis wohl nur Google und der RMV/ RMS.

    Das wird nicht nur konsequent, sondern vor allem notwendig sein, um den MIV-Verkehrsfluss effektiv auf die B3 und A661 zu verdrängen. Außerdem ist davon auszugehen, dass die Stadt Frankfurt auf Dauer kein Interesse mehr haben wird am durchgehenden Betrieb der Linie 30. Sobald mit dem Straßenbahnkonzept die 19 hinzukommt, ist der 30er in der HVZ von der Kapazität her nicht mehr notwendig in der Friedberger Landstraße. Auf Frankfurter Stadtgebiet kann die 30 dann getrost zur Quartierslinie heruntergestuft werden, die die Friedberger Warte mit Unfallklinik und (tagsüber) dem Parkfriedhof Heiligenstock verbindet.


    Das geht dann voll auf Kosten der Fahrgäste. Die dürfen sich bei CDU und SPD in Bad Vilbel bedanken. Derart provinzielle und und rückwärtsgewandte Verkehrspolitik kriegt sonst nur Offenbach hin.

    Erinnert mich auch an die damalige Diskussion um den Nachtbus N96. Wollte Vilbel ja auch nicht haben.

    Von der Facebook-Seite der CDU Bad Vilbel heißt es nun:


    Geposted hat es die CDU Vilbel am 20.06.2022.