Beiträge von dortelweiler

    traffiQ? Oder die VGF als Dienstleister? Oder ein Dritter als Subunternehmen?


    Mir ist aufgefallen, dass zur Zeit eine Art Bereinigung stattfindet, die sich hauptsächlich darin äußert, dass das bisherige traffiQ-Banner durch ein RMV-Frankfurt-Banner ersetzt wird.

    Wahrscheinlich werden dabei auch die aufgelassenen Haltestellen entfernt. Da hat man dann wohl das Ersatzhaltestellenschild vergessen, dass man stattdessen hätte hinstellen sollen.

    Schönes Chaos gelle? Die hat die Infrastruktur Bus inne, sogar in Direktvergabe bekommen als Serviceanbieter.

    In Frankfurt ist das halt so eine Sache mit der U-Bahn. Es ist und bleibt eine halbherzige Angelegenheit. Im Europaviertel sieht man ja, auf welche Weise solche Projekte reduziert und abgespeckt werden. Aber so ist das in Hessen halt. Währen in Graz ein komplett neues U-Bahn System gebaut wird, scheitert es bei uns am Ausbau des vorhandenen Netzes. Verbesserungspotential gibt es in Frankfurt ja einiges.

    Danke! Du sprichst mir aus der Seele. Frankfurt bekommt es nicht gebacken (bzw nur halbherzig) ein gutes Gesamtnetz mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus hinzubekommen. Stattdessen wird alles neu Erfunden und verkompliziert (Siehe Traffiq, VGF, ICB) und alles paar Jahre neue Pläne und Ideen durchs Dorf getrieben. Dann wird diskutiert, diskutiert und und und. Und ja, es gibt im U-Bahnbereich so viel Verbesserungspotenzial aber es wird einfach tot diskutiert. In anderen Kommunen ist das nicht so krass wie hier in Frankfurt.

    Das erklärt auch, warum die Transdev Taunus GmbH laut Handelsregister ihren Geschäftssitz von der Flinschstraße 22 in die Heddenheimer Landstraße 157 verlegt hat. Die Transdev RheinMain GmbH dürfte folgen. Bei der Heddenheimer Landstraße 157 handelt es sich übrigens um das Gelände des Müllheizkraftwerkes.


    Was passiert mit der Werkstatt?

    Service-Veträge, ICB oder Bad Homburg?

    Welche amerikanischen Interessen werden hier berührt? Alter...


    Was diskutiert ihr noch? Zu 99% wird es nicht gebaut :D. Oder wenn, dann sind wir alle schon tot und unsere Kinder diskutieren weiter^^.

    Bei was legen die ein Tempo vor?


    In eine Ausschreibung kann ich viele Wünsche reinschreiben, z. B. daß die VGF 200 Straßenbahnen kaufen will, die morgen zu liefern sind, die erste Bahn um 0.10 Uhr, die letzte um 23.59 Uhr... Und daß selbstverständlich der Anbieter kostenlos alle Inbetriebnahmearbeiten und anschließend die Wartung für die nächsten 30 Jahre übernimmt. Die Frage ist halt nur, wer bewirbt sich zu den jeweils gewünschten Konditionen? Und: Wird das ganze ein Eigentor, weil man bei Nichtbewerbungen das Ausschreibungsverfahren komplett neu starten darf? Ist da dann noch "Tempo" dabei?

    Naja. In Wiesbaden schon ;). Benz liefert hier flott. Und flott ist auch der Anteil der Elektrobusse angewachsen. Klar, Ausschreibungen kann man "manipulieren/ beeinflussen".

    Wir haben Pt-Wagen, R-Wagen und S-Wagen. Dazu viele U-Wagen. Alles Elektro! Das ist mir lieber als ein Bus, egal, wie der angetrieben wird.


    Gruß

    Alexander

    Aber Schienen liegen nicht überall. Ohne den Bus wird es in der Zukunft nicht gehen. Denk an den Modalsplit! Immer diese Favorisierung... Zum Glück planen Profis und nicht Schienenfans/ Busfans.

    Nahverkehr ist mehr als nur Wagentyp A, B, C usw.

    Die VGF bleibt außen vor? Es wurde mal in einem Post auf Instagram behauptet, dass die VGF auch der neue Eigentümer wird.


    Zum Thema Elektrobusse und alternative Antriebe: Tja, die ESWE geht schnell voraus während man hier im Frankfurt das Gefühl hat, dass erst abgewartet wird. Zumindest laufen ja auch noch für einige Bündel die Verträge was eine Umstellung verzögern kann.

    Die HEAG und ESWE sind da richtige Vorreiter in Hessen. Die ESWE hat mittlerweile 56 eCitaro. Und hier bei uns in Frankfurt? ...

    Da mobilo und mobiBus derzeit noch zwei Unternehmen sind, kann man nicht einfach Busse für den SEV abziehen, sondern muss auf die Betriebsreserve zurückgreifen. Dies ist auf Grund bestehender Verträge auch zukünftig der Fall. Denn ein Ausfall der Busse bedeutet Maluszahlungen an die Auftraggeber. Die On-Demand Fahrzeuge werden nicht von der Verkehrsletstelle disponiert, sondern durch ein damit beauftragtres Unternehmen, welches den kompletten Verkehr abwickelt. Es gibt keinen Zugriff auf diese Fahrzeuge. Es bleibt was den SEV betrifft bei der bisherigen Lösung: ungeplant mit allem was der Betriebshof hergibt und geplant evtl mit Subunternehmen. Der On-Demand Betrieb ist ein eigener bis auf Weiteres unabhängiger Betriebszweig den die HEAG nicht aktiv betreibt.

    Das ist mir bewusst. Z.B. darf die VGF Busse von der Linie unter bestimmten Voraussetzungen abziehen. Auch "Fremdunternehmen" (abgesehen von ICB) also DB und Transdev. Dies ist auch mit der Traffiq so geregelt. Kannst du auch unter den Ausschreibungsunterlagen einsehen. Aber wenn die Rufbusse nicht unter der Leitstelle laufen, dann kannst du die auch nicht abziehen. Des Weiteren kennen die Fahrer nicht die Linienwege.

    Naja, es gibt gültige Verkehrsverträge. So einfach ist das auch nicht. Unabhängig davon ging es aber um Lukas' Annahme, daß man einfach diese Kleinbusse statt Taxen nehmen könnte. Und genau das ist aber Käse, denn der Taxi-SEV ist gerade dafür gedacht, nichts aus dem Betrieb entnehmen zu müssen und schnell die Leute weiterbefördern zu können.

    Nur eignet sich ein Taxi Ersatzverkehr vielleicht für eine Straßenbahn. Eine... Ich empfehle dir einen Taxi Ersatzverkehr am Dornbusch Richtung Heddernheim um 18 Uhr. 😉 Aber wie gesagt: Oft genug werden auch Busse von Linien abgezogen, nicht in Frankfurt aber anderswo.

    Ich sehe das anders, jetzt allgemein. In Frankfurt machte man den Fehler, den Bus ÖPNV zuverramschen und nur noch auf die Schiene zu setzen. Jetzt findet mit den Metrobussen zum Glück ein Umdenken statt. Es geht nicht ohne beide Verkehrsmittel. Des Weiteren produzieren Straßenbahnen mehr Störungen. Die Personalkosten müssen unangetastet bleiben! Es kann nicht sein, dass die Fahrpersonale abgestuft werden sollen. Da müssen andere Wege her, wie z.B. Vermögensumverteilung. Ich hoffe, Mainz baut sein Strabnetz aus, sollte aber den Busverkehr nicht abstufen.

    Da bin ich gespannt. Geht es dabei um mehr als die Direktvergabe einzelner Linien des neuen rheinhessischen ÖPNV-Konzepts an die MM? Der sehr knappe Bericht des SWR lässt darauf schließen. Sowieso, das neue Betriebskonzept im Landkreis Mainz-Bingen soll im April 2022 starten (in Bad Kreuznach sogar schon im Januar 2022), da ist es inzwischen auch nur noch ein gutes Jahr hin.

    Ich kann mir vorstellen das es dabei um die Leitstelle geht. Das heißt, die MM will bestimmt als Dienstleister was Datenversorgung, Leitstelle und Betriebsmaßnahmen angeht, auftreten. Hätte den Vorteil, dass quasi Echtzeitdaten für die Fahrgastinfo und die Koordination der Busse aus einer Hand erfolgt. Außerdem ist es so möglich, weitere Einnahmen für die MM zu generieren. Das wäre auch für den Frankfurter Raum wünschenswert. Aber hier kocht jeder sein eigenes Süppchen.

    ICB ginge nur über über einen Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung, da die 50% Direktvergabe der Buslinien mit Bündel C erreicht sind. Ohne eine Änderung darf sich die ICB auf die aktuelle Ausschreibung des Bündels B nicht bewerben. Bleiben also noch die üblichen Verdächtigen.


    Wobei der Test erstmal unabhängig zu sehen ist, da die DB ja bereits mehrere Busse mit alternativen Antrieben getestet hat. Allerdings können die Erfahrungswerte bei der Angebotskalkulation helfen, keine Frage.

    Ja da hast du recht, die 50% sind erreicht. Mein Kommentar sollte den Beschluss der Stadtverordnung voraussetzen. Ich denke, dass ist den meisten bekannt8o. Jedoch will die ICB ja auch Wasserstoffbusse beschaffen was eine Nutzung des IP Höchst für das Bündel B und für den Rebstock ergeben würde. Es sei den, die ICB schafft sich eine eigene Tankstelle an. Wobei das ja erst auf dem neuen Hof geschehen sollte.