Beiträge von dortelweiler

    Es gibt da den bekannten Spruch "Der Staat ist der beste Schuldner: immer zahlungsfähig, immer zahlungswillig." Selbst wenn die das Geld nicht hätten, würden die wohl trotzdem zahlen, um einen völligen Zusammenbruch des ÖPNV zu verhindern, denn das würde unterm Strich viel mehr kosten, allein schon durch die Erstattungen der RMV-Mobilitätsgarantie.


    Der verlinkte FNP-Artikel wurde übrigens aktualisiert. Die Stadt Bad Vilbel will Viabus *nicht* bezuschussen. Der Vilbus steht somit akut auf der Kippe.

    :D Typisch CDU Bad Vilbel... Die hoffen das sich die Fahrgäste auf den 30er, 65er, 551er und X97er verteilen. Unglaublich das die Politik solche Aussagen tätigt. Aber wie schon erwähnt: Sie sind dazu verpflichtet den Verkehr aufrecht zu erhalten. Das muss dann wohl oder über mit einer Notvergabe geschehen. Kandidaten dafür wären DB und Transdev. Vielleicht auch Sippel aber genug Spekulationen, das tut nix zur Sache. Warten wir die Zeit ab aber die Stadt Bad Vilbel tut sich keinen Gefallen mit solchen Aussagen.

    Ich höre auch Gerüchte das Sippel ebenfalls zum Verkauf steht bzw. für "Fusionen" bereit ist. Wer bleibt außer die DB, Transdev und Sippel noch übrig? Aufgrund der vielen Direktvergaben in Deutschland probieren es ja nicht mal mehr kommunale Unternehmen mit ihren Tochtergesellschaften bzw. dürfen es auch nicht. Es haben sich auch zu viele schon die Finger verbrannt. Transdev als Tochter der SNCF hat da noch die besten Chancen zusammen mit der DB. Was aus Sippel wird... wie gesagt, Gerüchte. Lokale Unternehmen wie Winzenhöler und co wagen sich auch nicht daran.

    Noch besser: die Bahn gründet einfach wieder den guten, alten Bahnbus, führt die alten Liniennummern ein und reißt sich alles unter den Nagel. Spaß beiseite, lassen wir das. Im Moment fährt Viabus, ob das in naher Zukunft anders aussieht , werden wir sehen. Das wird eher eine (Not-)Ausschreibung oder eine Vergabeverhandlung und keine Zuschusterung a la "du fährst die Linie, dann fährst die auch" werden.

    Die Annahme ist richtig. Es handelt sich um eben jene Adresse, an der auch Palatinabus Infrastruktur hat.

    Besser wäre es. Brauchst du solche Konsorten wie ViaBus uns Transdev? Ok, die DB Regiobusgesellschaften sind aktuell nicht besser mit ihren Konstellationen.

    So einfach ist das dann doch vermutlich nicht.

    Den Maintalern ist die X57 sowieso ein Dorn im Auge, die hätten schon damals die X57, damalig noch 560 gerne in ihren Betrieb und in den Stadtbusverkehr integriert. Die HSB darf soweit ich weiß gar keine Verkehre mehr außerhalb von Hanau fahren, dies war Bedingung für die Inhouse-Vergabe der Stadtbuslinien. Sonst würde man vermutlich bis heute die MKK- 33 fahren. Bei den Maintalern weiß ich nicht wie die aktuelle Rechtslage sich dar stellt.


    Aber: Wir müssen abwarten, wie sich das Ganze entwickelt. Erst dann kann man sagen, was wie wo möglich ist. Sicher ist, dass der Betrieb bei Viabus erstmal gesichert ist. Alles Andere werden wir sehen (und evtl. spüren). Und die HSB wird aus oben genannten Grund nicht die Regionalbuslinien übernehmen - da bin ich mir sicher.

    Es würde aber gehen wenn der RMV der Stadt Hanau oder der Stadt Maintal die Konzessionen überschreibt. Ähnlich haben die es in Kassel gemacht.

    Die X57 könnte einfach ein Stadtbus von Maintal oder Hanau werden. Nur die Politik wäre nicht dafür, ganz einfach.

    Wären die Konzessionen bei den Städten Maintal oder Hanau bräuchte man auch nicht zwingend ausschreiben sondern es mit einer direkt Vergabe erledigen.

    Die Möglichkeit besteht nach PBefG und div. EU Normen.

    Klar würde das gehen aber du glaubst doch nicht das diese neolieberale Politik unter CDU und co. sowas zulässt? So wie sich die Stadt um den Vilbus kümmert (Linienwege, Zielanzeigen, Takt usw.) sind die Busse für die nur eine PR. Die Stadt hat so knallharte Fahrpläne/ Fahrzeiten erstellt, da schlackerst du mit den Ohren. Dann der schlechte Wochenendverkehr. Also die Politiker in Bad Vilbel haben nicht so viel Ahnung vom ÖPNV. Ist ja auch eine Autofahrerstadt und dazu noch sehr konservativ. Da geht's nur um Geld. Seit dem Alpina weg ist, haben die noch mehr Fahrzeit gestrichen nur um Kurse auf Teufel komm raus zu sparen. die Presse hat ja darüber berichtet. Sie haben doch Anfang des Jahres eine Bereitschaft eingeführt um die Verspätungen aufzufangen. Das hat ewig gedauert bis die das begriffen haben. In Bad Vilbel müsste das Liniennetz KOMPLETT überarbeitet werden. Ich glaube nicht daran das die selber was Aufbauen könnten bzw. die wollen das doch gar nicht.

    Ich komme aus der Gegend von Kassel, und so richtig glücklich ist man nicht mit der Tram auf der Königsstraße. Es wird doch häufiger mal ein unvorsichtiger Fußgänger angeklingelt und für die Fahrer der Bahnen dürfte das schon einer der stressigsten Abschnitte sein. Aber bequem ist es halt schon, sich direkt vor den Geschäften absetzen zu lassen.

    Also die KVG ist schon happy. Als Fahrer kann ich dir sagen das dieser Abschnitt sehr stressig sein kann. Aber mit besonderer Vorsicht und Umsicht klappt das. Offenbach ist ja auch ein negativ Beispiel, sieht man ja was passiert wenn der ÖPNV wegkommt.


    Ich bleibe aber dabei: Schuld an dem ganzen hin und her ist die hessische Landespolitik. Der Rest lässt sich einfach nicht mit gesundem Menschenverstand erklären warum man keine Straßenbahn haben will. Höchstens Konsorten von FDP und AFD oder CDU könnten was dagegen haben.

    Bin gespannt wer die Ausschreibungen gewinnt... Ich hoffe ja immer noch auf eine Direktvergabe an ICB. Wenn Fremdvergabe dann wäre mein Wunsch Sippel. Bloß nicht DB oder Transdev.

    Ich finde es immer wieder "amüsant", was in Frankfurt/Rhein-Main alles nicht geht, was im Rest von Westeuropa alles funktioniert. Straßenbahnen in Fußgängerzonen (bspw. Mannheim), Tramhaltestellen nach Wiener Modell (vor deren Einführung in der City-West geradezu als absurd abgestempelt) oder zwei Gleise in der Isenburger Frankfurter Straße. Wie tunnelklick und Holger Koetting schon richtig bemerkten, sind in anderen Städten und selbst in Frankfurt Gleise in Straßen, die ebenso breit oder gar schmäler sind als in besgter Frankfurter Straße. Manchmal muss man auch wollen wollen...

    Willkommen bei der VGF, RMV und der hessischen Politik. Wo anders freuen sich auch die Leute wenn etwas gebaut wird. Deinen Beispielen kann man auch noch Kassel hinzufügen oder sogar Hanau, wo der Bus durch die Fußgängerzone fährt.

    Das liegt daran, dass in Deutschland alles wirtschaftlich sein muss. Man rechnet sich alles auf den Papier schön damit ja die Fördermittel bekommt. Die Schweiz ist uns um Längen voraus! In der SBB sitzen auch keine Branchenfremden wie hier.

    Die Pleite ist ein Statement gegen die Ausschreiberei von Fahrleistungen im Nahverkehr a la Brexit Country.


    ...und Flixbus ist nicht gerade ein ein Vorbildunternehmen - es kauft die Leistungen ein und das Einhalten

    der Lenkzeiten, etc ist dann Flixbus egal

    Richtig! Fernbus ja aber nur in Händen der DB ala IC Bus. Jedoch nicht mit Subs.

    Sorry: mein Mitleid für die Firmen ViaBus, DeinBus und Co. hält sich in Grenzen! Ich kann mir sogar das Lachen nicht verkneifen. Ein Schlag ins Gesicht der Verkehrspolitik des Landes Hessen und der EU :D. Mir tuen nur die Fahrgäste und das Fahrpersonal leid... ich hoffe man besinnt sich (wohl eher nicht) und vergibt nur noch an heimische Betriebe oder kommunalisiert am besten alles wieder. Wie wäre wieder mit den "Kreiswerken Gelnhausen" oder dem "Wetterauer Kraftwagenbetrieb"?

    Und bitte lieber MKK: keine Transdev! Nur noch zum kotzen die Verkehrspolitik.

    Naja... Ab und an verirrt sich auch mal ein Gelenkbus auf die Linie 75. Aber das können wir getrost weg lassen, handelt es sich doch um Ausnahmen.


    Die Busse der Linie 103 sind ebenfalls nur SL Busse, nur bei Sondermaßnahmen wird diese mit SGL Bussen gefahren.

    Ich weis nicht ob es immer noch so ist, aber die Linie 251 und 252 fuhren auch mal eine Zeitlang mit SGL Bussen.

    Ah, Verwirrung Stadt / Landkreis Kassel. Stimmt. Es gibt eine Menge Stadtbusse in Kassel, die nicht von der KVG betrieben werden, aber die fahren tatsächlich alle mindestens einen Meter außerhalb der recht kleinen Stadtgrenzen.

    Moment: Die KVG hat auch Linien übernommen die vorher Regiobuslinien waren und diese zu Stadtlinien gemacht. Die umliegenden Gemeinden wollten einen zuverlässigen Nahverkehr haben und haben die DB/ RKH und Co zum Teufel gejagt. So die Aussage der KVG Leitstelle und Betriebsleiter.

    Wobei die Aussage auch so nicht stimmt. In Kassel wurden nur regionale Linien durch den NVV ausgeschrieben, die nicht unter der Verantwortung der Stadt standen. Eine Ausschreibung städtischer Buslinien hat es in Kassel wie auch in den meisten Städten Deutschlands nicht gegeben. Bei der Ausschreibung städtischer Linien ist tatsächlich Frankfurt ein Vorreiter, ob positiv oder negativ, darüber lässt sich natürlich streiten.

    Es ist negativ 🤣. Lieder...

    Nur verstehe ich nicht, wieso es in anderen Städten klappt. Z.B. Kassel gib nix aus der Hand. Nennen wir es beim Namen: Es ist nur Frankfurt das so handelt.

    Willkommen in der Stadt der TraffIQ, wo Wirtschaftlichkeit vor einem funktionierenden Nahverkehr steht. Alles ist doch so toll geworden seit sich die TraffIQ breit gemacht hat. X/ Genau so sinnvoll wie die Trennung zwischen ICB und VGF. Der Rest von ÖPNV Deutschland "lacht" sich tot.