Beiträge von dortelweiler

    Schade das es Frankfurt nicht schafft endlich DFI bei den Bushaltestellen flächenmäßig zu installieren.

    Ich habe es vor längerer Zeit schon einmal gepostet:

    Die U4-Wagen sind wegen - zugegebenermaßen geringfügiger - andersartiger Wagenkastenkonfiguration nicht mit der B- und C- Strecke kompatibel. Es geht dabei vor allem um das Zusammenspiel zwischen der Koppelspule im Fahrzeug und den Standorten der Fahrsperren im Gleis.

    Überführen gab es schon zahlreiche auf der B/ C Strecke. Wenn dein Argument stimmt, dürften die U4 Wagen keine Zulassung auf der B/C Strecke haben. Aber ich kann mich auch irren.

    Selten genutzt im Sinne von "selten Bewegung rein und raus"? Ja, okay. Selten genutzt im sinne von "sie steht ja eh nur leer" - da habe ich aber immer andere Dinge gehört.

    Nein, sie steht nicht leer. Das nicht. Auch bewegt sich da was.

    Ich persönlich sehe halt die Summe von 1,7 Millionen kritisch, die könnten an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden.


    Da aber das Gebäude unter Denkmalschutz steht, ist ja die VGF verpflichtet dieses in Stand zu halten. Was muss, dass muss :).

    Ich kann mir angesichts der Lage "so weit abseits" auch nicht vorstellen, daß man die Halle für mehr nutzen wird, als Fahrzeuge, die entweder gar nicht oder nur sehr wenig fahren, unterzustellen. Aber um das weiterhin tun zu können, muß halt jetzt mal Geld in die Hand genommen werden. Daher stimme ich Darkside und seiner Einschätzung zu.

    Naja, es gibt z.B. auf der A-Strecke genug Beispiele wo Züge abseits von BB Heddernheim abgestellt werden (Eschenheimer Tor, Südbahnhof, Römerstadt, Bommersheim, Güterverwaltung).

    Möglich wäre auch eine Abstellung der Linie 17 in Neu-Isenburg für paar Kurse bei Platzmangel. Dann "überführt" früh ein erster Zug der Linie 17 Personal von Gutleut aus nach Neu-Isenburg.

    Teilweise werden auch heutzutage solche Transferfahrten mit Taxen durchgeführt.


    Um die Kosten zurechtfertigen kann ich mir gut vorstellen, dass solche Argumente angeführt worden sind.

    Das Geld muss die VGF in die Hand nehmen, um ihren Erhaltungspflichten als Eigentümerin eines denkmalgeschützten Gebäudes zu genügen.

    Danke. Das ist des Rätselslösung. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Ich bin durchaus für historisches zu begeistern aber 1,7 Millionen für eine selten genutzte Abstellhalle kann man, meiner Meinung nach bei all den "Problemen", die der Nahverkehr hat, der Bevölkerung nicht/ schlecht verkaufen.

    Aber mir solls recht sein.

    Warum nicht das was die 2006 verworfen haben mit der U6 nicht wieder aufgreifen? Ich meine, man hat da die Riederhöfe gleich mit bei. Die Strecke bis zur Schießhüttenstraße könnte man auch machen, finde ich wäre aber unnötig, die Busse sind da schon gut genug. Nur wäre das Problem dann das Konzept die 16 und 11 durch OF zu verbinden.

    Ach das wird nie kommen. Schreib die U6 nach Fechenheim ab. Eher dann vielleicht eine Verlängerung nach Oberrad/ Kaiserlei in 120 Jahren.

    Wünschenswert wäre es, je nach Straßen und Linienführung wäre ein Schlenker gar nicht mal ein großer Zeitfresser.


    Der neue Durchstich eröffnet auch komplett neue Strecken oder Linienführungen. Die 551 bietet sich ebenfalls dafür an, Fechenheim anstelle von Mainkur.

    An den 551er habe ich auch gedacht aber der Takt, die Zuverlässigkeit sowie die ständige Überfüllung dieser Linie ist eine absolute Katastrophe.

    Deshalb sollte es definitiv noch eine weitere Verbindung von Bergen-Enkheim aus geben.

    In dem Artikel der FNP geht es um eine U-Bahnanbindung der zukünftigen S-Bahnstation "Fechenheim" welche die Grünen im Ortsbeirat angeregt hatten dieser aber jetzt verworfen wurde.


    Ich verstehe den Text so, dass die U4 (oder eine andere Linie) ab der Schäfflestraße über die Wächtersbacher zur neuen Station geführt werden sollte.


    Interessante Idee, schwierig umzusetzen.


    Dennoch sollte sich über die Anbindung der neuen S-Bahnstation Gedanken gemacht werden.


    Ich hoffe nicht, dass die Haltestellen "Casselastraße" und "Steinauer Straße" nur mit dem Zusatz "Fechenheim Bahnhof" versehen werden und das wars dann.


    Für die "Casselastraße" wäre das ja noch in Ordnung aber die Buslinien sollten "näher an den Bahnhof" fahren.


    Wünschenswert wäre auch eine Verlängerung der Linie 40 zur S-Bahnstation Fechenheim um eine bessere "Nord-Süd-Verbindung" zu erhalten (Bergen Ost - Enkheim- Fechenheim Bhf.).

    Genau das. VGF/ICB kauft eine Fläche und vermietet es an den jeweiligen Gewinner der Ausschreibungen. Natürlich über die TraffIQ und Co weil in Frankfurt hat jede/ jeder im Wasserkopf seine Daseinsberechtigung.

    Ich glaube kaum das die Transdev sich einen eignen Hof baut. Höchstens mietet man etwas. Schließlich sind die an Ausschreibungen gebunden. Es besteht auch die Möglichkeit Bündel zu verlieren.

    Sorry aber die privaten bekommen nix auf die Reihe. Also die Basics. Das fängt an mit dem regelmäßigen zweiwöchigen ITCS Update für die Fahrzeuge (fuhrt zu falschen Fahrgastinfos) und hört beim schlecht geschultem Fahrpersonal wieder auf.

    Die Stadt hat in die ICB hineinregiert, sowie sie es bei der VGF auch macht. Ja, dass ist der Vorteil von stadteigenen Unternehmen. Aber ich werde das Gefühl nicht los das hier von Seiten der TraffIQ die ICB, mehr oder weniger, im Stich gelassen wurde. Versuchsobjekt trifft es besser.

    Der Unterschied zu Transdev und DB ist ja auch das die ICB keinen Konzern im Rücken hat.

    Alleine Transdev und DB bekommen Busse und Treibstoff zu ganz anderen Konditionen wie die "kleine" ICB. Das ist der Vorteil. Gerade die Transdev holt sich von sonstwo immer Busse und Fahrpersonal heran damit es keine Ausfälle gibt. Das kann und darf die ICB nicht. Ich erinnere ja nur an die Einsätze von Transdev Bussen aus Frankfurt bei der ESWE. Dort wurden auch Einnahmen generiert usw.


    Ein Blick auf die andere Mainseite zur OVB zeigt wie ein kommunales Verkehrsunternehmen Einnahmen außerhalb der Stadtgrenzen generieren kann. Ja ich weis, hier in Frankfurt geht das (angeblich) Aufgrund der Direktvergabe nicht. (Die OVB ist auch direkt vergeben.)


    Lange Rede kurzer Sinn: Wahrscheinlich wird es die ICB mittelfristig nicht mehr geben und die Fusion mit der VGF wird (höchstwahrscheinlich) kommen.

    Es ist aber an allen Ecken und Kanten zu beobachten, dass wir uns mit der zwanghaften Privatisierung von Leistungen keinen Gefallen tun. Außer, dass wir einigen Investoren erlauben immer mehr Geld zu verdienen. Und nein, ich bin kein linker Spinner.

    Neoliberalismus. Danke CDU, FDP und gerade in Frankfurt auch von den Grünen (Stefan Meyer).


    Bei der Linken stand im Wahlprogramm als Punkt die "Rekommunalisierung des Busverkehrs."

    In der FAZ steht folgender Absatz (der Artikel ist mittlerweile hinter einer Paywall):


    Zitat

    Es bleibt dennoch die Frage, warum die Finanznöte der ICB, die seit 2014 eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Holding ist, nicht ebenso reibungslos gelöst werden wie bei der anderen Stadtwerke-Tochter, der VGF. Denn deren Verluste im Betrieb von Straßen- und U-Bahnen werden von der Holding jedes Jahr automatisch ausgeglichen. Das machen die Gewinne aus der Beteiligung am Energieversorger Mainova möglich. Dagegen ist die ICB an ein Vertragswerk gebunden, das ihr vorgibt, mit dem zu wirtschaften, was sie hat – gleichgültig, wie sich ihr Aufwand entwickelt. Die Finanzspritze der Stadt ist nur auf dem Weg einer sogenannten Dringlichkeitsvergabe möglich. Diese erlaubt es, ohne langwierige Verfahren auf eine Notlage zu reagieren.

    Was heist den "Dringlichkeitsvergabe"?

    Soweit ein öffentliches Unternehmen wie die ICB in der Rechtsform einer GmbH geführt wird, unterliegt es kraft Gesetzes selbstredend dem Zwang, zumindest kostendeckend zu arbeiten. Es muss aber auch die Abschreibungen auf sein Anlagevermögen und eine gewisse Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaften. Das würde selbst dann gelten, wenn es nicht als privatrechtliche GmbH sondern als kommunalwirtschaftlicher Eigenbetrieb geführt würde (also als Sondervermögen der Stadt).

    Und wenn die ICB nicht auf ihre Kosten kommt, wird sie insolvent, entweder wegen Überschuldung oder wegen Illiquidität, soweit ist sie gerade.


    Es ist eine Mär, es würde am Ende immer der Preis entscheiden. Maßgeblich ist das wirtschaftlichste Angebot, das ist nicht zwingend das billigste.

    Und dennoch bekommt sie die 30 Mio Zuschuss weil es ein städtisches Unternehmen ist.

    Es findet sich immer ein "Schlupfloch", platt gesagt.


    Die "kleine" ICB kann nicht überleben gegenüber so big playern wie Transdev oder DB.

    Dir hilft vielleicht ein Blick ins Gesetz: die Voraussetzung einer Inhouse-Vergabe an ein stadteigenes Unternehmen ist, das stadteigene Unternehmen nicht durch direkte oder versteckte Beihilfen gegenüber einem privaten Wettbewerber zu bevorzugen. Es muss wettbewerbsrechtlich sichergestellt sein, dass die Marktteilnehmer gleich behandelt werden. Das gilt übrigens auch für die Aufgabenträger, die den Betrieb komplett inhouse vergeben

    Das hat auch nichts mit dem Frankfurter Weg zu tun, das ist eine gesetzliche Vorgabe (vgl. § 8a PBefG, insbesondere dessen Abs. 4).


    Wieso bist du der Meinung, eine VGF bzw. ICB könnten alles besser als ein privates Unternehmen? Der Zustand der ICB scheint ja das Gegenteil zu belegen.

    Warum die ICB so schlecht da steht ist gerade die Auswirkung des Wettbewerbs in Frankfurt. Die ICB hat keine Konzerne im Rücken wie Transdev oder die DB Regio Bus. Verstecke Beihilfe, dass ich nicht lache. Was macht den die anderen (Transdev und DB)?

    Und doch, es geht um den Frankfurter Weg weil hier entschieden wurde, die Schiene "direkt zu vergeben" und den Busverkehr auszuschreiben.

    Den Wunsch eine Wasserstoffflotte zu haben ging doch von der TraffIQ aus.


    Und die VGF wird auch durch die Holding subventioniert, also zumindest ausgeglichen durch die Holding.


    Denoch ist der Tipp zum PBefG nicht schlecht.