Beiträge von dortelweiler

    Rot-weiße "Ecken", wie es auch verschiedene kommunale Fahrzeuge haben (auch VGF), ermöglichen Sonderrechte nach §35 der StVO. Das sind aber "nur" Sonderechte und keine Wegerechte. Wie schon erwähnt, sind Wegerechte mit Blaulicht + Martinshorn (Sirene) verbunden. Reines Blaulicht ohne Sirene sind keine Wegerechte. Die StvZO (Zulassungsordnung) regelt auch, welches Fahrzeug die Sonderechte nutzen darf. Dies muss eingetragen werden. Z.B. können ja Notfallmanager der DB sowie Fahrzeuge der Leitstellen der Verkehrsbetriebe (sog. Unfallhilfswagen/ Verkehrsmeister) Blaulicht nutzen.

    Dürfte nicht passierne, denn sonst hätte es bei ICB schon eine entsprechende Ausschreibung gegeben. Die bei ICB bestellten Gelenkbusse sind für die Flughafenlinien (18 m-Solarien) und die 37 (E-Gelenkbusse)

    Denke auch. Aber alles ist möglich. Frage mich nur, ob es überhaupt möglich ist, einen kommunalen Anbieter als Sub beauftragen kann.

    Ich bin gespannt was die Transdev an Gelenkbussen beschafft oder ob sie wieder welche von anderen Standorten abzieht und zu erst ein bunter Fuhrpark zum Einsatz kommt. Die MAN A23 wurden ja auch nicht umlackiert und es hat keinen bei der TraffIq interessiert.

    Aber wehe bei in einer Straßenbahn fehlt ein Aufkleber oder ein ICB Bus hat die falsche Ausstattung...

    Gibt es schon Infos bezüglich der Dieselbusse auf dem A/G-Bündel bzw werden überhaupt neue Busse bestellt oder müssen die Solarien weiter durchhalten?

    Gelenkbusse müssen auch für die Linien 72 und 73 angeschafft werden. Da hatte es ja Alpina in der Vergangenheit nicht so mit Gelenkbussen. Eventuell wie damals mit der Linie 32 die ICB als Sub? Oder geht das nicht mehr wegen EU-Recht?

    Als aller erstes sollte der X97 (quasi als Vorleistung) über Bad Vilbel hinaus nach Oberursel über Bad Homburg (oder sogar nach Steinbach/ Eschborn?) verlängert werden.

    Hallo zusammen,


    hier die Pressemitteilung der TraffIQ zum neuen Bus-/ und Nachtverkehrskonzept ab 2021.

    Interessant ;)

    In welcher Beziehung? ÖPNV als Daseinsvorsorge ist im Hessischen ÖPNV-Gesetz bereits verankert.

    Ja das stimmt, ich meine aber was anderes. Deshalb sagte ich ja "off-topic".

    Ich habe es eher auf den §6 Abs. 1 abgesehen und der Möglichkeit, dass Aufgabenträger lokale Nahverkehrsorganisationen gründen können.

    Ich zitiere:

    Zitat


    § 6
    Aufgabenträgerorganisationen

    (1) Die Aufgabenträger können zur Wahrnehmung der Aufgaben nach § 7 Abs. 2 Nahverkehrsorganisationen einrichten und die Zuständigkeit nach § 5 Abs. 4 ganz oder teilweise durch Beleihung auf diese übertragen. Benachbarte Aufgabenträger eines Verbundes können gemeinsame Nahverkehrsorganisationen einrichten. Kreisangehörige Gemeinden, die keine Aufgabenträger sind, können mit ihrer Zustimmung an der Nahverkehrsorganisation beteiligt werden.

    Es geht um Aufgabenträger an sich oder um Besteller und Ersteller usw. Die lokalen Nahverkehrsorganisationen können für Fahrgäste verwirrend sein. Es besteht ja die Möglichkeit, alles über den RMV "zu machen".


    Hessen ist auch das einzige Bundesland welches die Gründung von lokalen Nahverkehrsorganisationen laut §6 hessisches ÖPNVG ermöglicht. Bedeutet: Organisationen wie die NIO, TraffIQ, DaDiNa usw. müssten nicht gegründet werden.

    Die Kommunen können darüber selber entscheiden.


    Die Kommunen bleiben Aufgabenträger, können jedoch die "Regie" an den RMV abtreten. Auch ist es möglich, eigene Verkehrsunternehmen (kommunale) damit zu beauftragen die Funktion einer lokalen Nahverkehrsorganisation wahrzunehmen.

    Es rächt sich der Neoliberalismus der späten 90er und frühen 00er... tja. Es lebe das Kapital ;)<X. So wird die Verkehrswende nicht funktionieren. Es müssen einfach Fahrten angeboten werden. Kostet aber...

    Das VU-Logo hat auch sehr gelitten, das erkennt man nur wenn man sehr genau ranzoomt. Aber da sieht man schön, wie in manchen Gemeinden oder Städten die Haltestellenpflege zwecks aktuellen Hinweisen vernachlässigt wird. Das sehe ich auch hier, wenn noch Linien wie HU-58 oder 610 auf den Schildern stehen, die seit fünf Jahren (im Falle der Linie 58) oder gar schon elf Jahre (610) nicht mehr existieren.


    Die VU-Linien in diesem Bereich existieren ja schon seit 2006 nicht mehr unter der Bezeichnung, weshalb das natürlich der Gipfel ist...

    Vor allem im ländlichen Bereich ist das so bzw. dann wenn es keinen wirklichen kommunalen Betrieb gibt der sich darum kümmert. Aber auch Bad Vilbel bekleckert sich da nicht mit Ruhm. Falsche, alte Aushangfahrpläne, falsche Zielangaben kommen da mal vor. Die Busfahrer interessiert es nicht (oder sie sehen es nicht) und melden solche alten oder falsche Angaben nicht. An wen auch? Höchstens in ihrem Depot.

    Kommunale, meist städtische Betriebe, haben eigene Leitstellen die zum Teil 24 Stunden besetzt sind und von Fahrern Meldungen annehmen und solche Fälle intern weitergeben können.

    Inklusive Aufklebers der Identitären Bewegung...:cursing:

    Aber das VU Logo habe ich jetzt nicht entdeckt.

    Ein SEV war meines Wissens zu erst nicht im Einsatz wegen der Sperrung der Kreuzung Güterplatz. Busse konnte man scheinbar auch nicht einsetzen wegen des Fahrverbotes für diese auf der Camberger Brücke (auch für LKW). Blieb nur die S-Bahn und die Buslinien 34, 50, 52 und 59 zum Weiterkommen aus dem Westen in den Osten. ;)

    Unter dem Titel "Datenverbindung VDV 453/454 ITCS-Fahrgastinfo" schreibt die VGF dies aus:


    Ausgeführt werden soll der Auftrag im 2. Hj. 2020. Was genau wird jetzt anders? Und vielleicht besser?

    Wie die "Kollegen" hier schon schrieben, ist mit der Schnittstelle möglich, Fahrzeuge/ Kurse fremder Leitsysteme auf die DFI Anzeiger zu bringen. Bspw. in Enkheim für die MKK Linien usw. Auch wäre mit der Schnittstelle möglich, in den Fahrzeugen auf den TFT Monitoren Anschlüsse und co anzeigen zu lassen.

    Kann beauftragt werden, muss aber nicht. Auch bei Vorhandensein eines kommunalen Verkehrsbetriebs kann ein privater Verkehrsbetrieb beauftragt werden. Gemeinwirtschaftliche Verkehre können bekanntlich auch von privaten Unternehmen erbracht werden.

    Na klar geht das. Ein privater kann auch gemeinwirtschaftlichen Verkehr erbringen. Sollte aber sich keiner Bewerben bei einer Ausschreibung (es gehen keine Angebote ein) und die Kommune hat einen Eigenbetrieb, muss dieser einspringen bzw. die Leistung erfüllen.

    Dann gibts eine sog. Notvergabe (Art. 5 Abs. 5 VO EU 1370/2007). Fiele das Vergabeverfahren coronahalber aus, könnte eine befristete Verlängerung an den aktuellen Dienstleister vergeben werden bis zur Nachholung eines evtl. ausgefallenen ordentlichen Vergabeverfahrens, so ähnlich wie bei einer Blockade der Vergabe durch ein Rechtsmittelverfahren.

    … und sollte die Kommune, Stadt, Gemeinde bzw. der Auftraggeber einen eigenen Betrieb (städtischer Eigenbetrieb) haben, muss dieser dann einspringen und die Leistungen erbringen. Das Regierungspräsidium hat ja der jeweiligen kommunalen Verwaltung einen öffentlichen Personenbeförderungsauftrag erteilt.

    https://www.traffiq.de/fileadm…rsbedienung_Buendel_B.pdf


    Diesem Dokument entnehme ich, dass es bereits im Dezember 2020 zu Veränderungen auf den Linien des Bündel B kommt. Die jährliche Kilometerleistung erhöht sich demnach um 500.000.

    Die Zeile ist auch interessant:


    Zitat: "Neuordnung des Nachtbusnetzes und damit einhergehend Entfall der Linien n1 und n8 sowie Einführung der Linie N11"


    Scheinbar will man auch wieder die Nachtbusse neuordnen und das "N" wieder groß schreiben.