Beiträge von Darkside

    Autofahren ist auch Lotterie zu den Hauptverkehrszeiten. Manchmal kommt man gut durch, tags

    drauf knotet sich es mal so, dass man eine halbe Stunde länger braucht. Fahr mal von Seligenstadt

    zur Mergenthalerallee im Gewerbegebiet Eschborn - und zwar so, dass du dort zwischen 08:20 &

    08:30 eintriffst. Und Betontempel lösen das auch nicht.


    Greenpeace & DUH sind die spritfressenden Panzer und die Beschisssoftwarediesel ein Dorn im

    Auge - hätte die Autoindustrie statt größer & saufender das Ein(bis Drei)-Liter-Auto stärker fokusiert,

    dann gäbe es das heutige Theater um die Stadtfahrverbote nicht.


    Die Atombomben der Länder die welche haben sind keine Bedrohung für Europa.


    Die Klimakatastrophe haben wir schon - nur je eher wir rücksteuern, um so kleiner ist der Schaden.

    Grünes Bewusstsein gibt es auch in China - und auch USA (nur dort sind gegenwärtig die an der

    Regierung, die bewussst darüber hinwegsehen, dass Exxon schon 1977 duirch eine Untersuchung

    wusste was kommen wird und aufgrund dessen vorsätzlich Fakes verbreitet hat)

    @Joihn2: Wer will denn alles den PKW verbieten?! Wie hoch ist deren Anteil in gesetzgebenden

    Gruppen?! Mit solch allgemeinen Formulierungen verbreitest du einfach nur ein falsches Bild, da

    deren Anteil viel zu niedrig ist um einen Beschluss hinzubekommen.

    Dein Text liest sich wie Politkersprech.

    Für einen effektiven Ausbau von ÖPNV muss man an baulichen Engpässen auch beginnend

    mit der Bauphase den PKW-Verkehr einschränken (zB eine Fahrspur wird zur Tramtrasse umgebaut)

    PKW-Verkehreinschränkung ohne vorweg ausgebauter ÖPNV hast du schon vorweg ausgeschlossen....


    Somit noch mal "Quo vadis?"


    N-Wagen : In den 80ern war Geld aus zwei Gründen da: 1) kein Aufbau Ost 2) Dual-use der Tunnelanlagen

    ->im Kriegsfall als Schutzräume

    John2 - du sagst, dass für eine Verkehrswende jeder persönliche Abstriche machen muss.

    (gleich der erste Satz von deinem Beitrag) Es ist aber so, dass kaum jemand bereit ist bei

    Freizeit (obwohl die tägliche Arbeitzeit in 100+ Jahren um etwa 2 Stunden gesunken ist

    und ausserdem ein Arbeittag zu einem freien Tag geworden ist) Abstriche zu machen

    [mit ÖPNV pendeln statt mit PKW]. Das schreibst du ebenso. Ohne Einschränkungen

    für den PKW-Verkehr wird man es kaum schaffen die Zeitdifferenz zum ÖPNV zu ver-

    kleinern (Busspur, Vorangschaltung, neue Schienentrasse für die Stadteinfallstrassen

    PKW-Kapazität verlieren,...) - das ist aber auch etwas was aus deiner Sicht nicht gemacht

    werden soll....

    Quo vadis?


    BTW: Wenn du schon mit Zahlöen um dich schmeisst....

    Es sind nicht alle 2/3 Nichtgroßstädter in Großstädte pendelnde - es gibt noch

    Arbeitplätze ausserhalb von Großstädten. [Dachdecker, Sanitär, Fensterbau, Bäcker,

    Metzger und viele mehr verteilen sich nicht exklusiv in Großstädte].


    @OWE: John2 schreibt von Gebieten ausserhalb der Grossstadt - und du schreibst von

    Geneve & Budapest....das hinkt etwas....

    Ich sehe da auch eher eine Ungenauigkeit durch die Art der Erhebung.

    In einer schnellen Recherche habe ich Studentenjobs dazugefunden.

    Bei einem wird an Di, Mi & Do gezählt; der näcshte Di & Do; dann mal

    einer Fr, Sa & So als Schwerpunkt.

    Das ganze ausserhalb der Ferien - und zu Zeiten wo wohl auch Nicht-Eltern

    (theoretisch (*)) nicht im Urlaub sind. Zu den Zeiten kann aber auch die

    Krankheitsrate schwanken was u.U nicht ausreichend bei der Hochrechnung

    berücksichtigt wird (ist es eher feucht und über Null verbreiten sich Erkältungen

    besser als bei kalt & trocken)

    Das reicht schon, von einem aufs nächste Jahr mal um 0,X% eine Schwankung zu

    haben.


    (*) zB gibt es Rentner die "Überwintern" in südlichen Urlaubsressorts

    Macht es denn überhaupt Sinn eine quasi tangentiale Linie wie die 1 durchweg alle 15 Min fahren

    zulassen, wenn am Hbf die Züge nur alle 30 min zu 00 & 30 fahren? Besser wäre es möglichst viel

    der Wendezeit an de Hbf zu legen, um besseren Anschluss (samt Verspätungspuffer) herzustellen.

    Aber da hapert es an der Infrastruktur bzw Kreativität die Tram mal leer eine Ehrenrunde fahren zu

    lassen.

    Der Film hat relativ am Anfang erst mal ein Fake: "Die Deutsche Bundesbahn ist das grösste Transportunternehmen der Welt"... (Minute 3:12)


    Weichensignale: Werden oftmal gar nicht mehr installiert - und wenn dann mit "Katzenaugen"

    Unrentable Halte schliessen: widerspricht der Aufgabe der Grundversorgung.....trotzdem wurde das Netz zu stark ausgedünnt

    (zB Grävenwiesbach - Weilburg dürfte heute - wenn noch existierend - gut ausgebaut sicherlich auch etliche Pendler nach F

    haben)

    Ich habe gerade auf Wiki gelesen, dass auf der Pendel-U55 das Museumsfahrzeug der Baureihe D

    eingesetzt wird. Geht noch bis Ende 2020 - dann erfolgt der Lückenschluss und das Fahrzeug wandert

    wieder in die Abstellung.

    @Mirco_B - dann kann man aber gleich wieder die 4 Fahrten der 2 aufaddieren....

    Dreh wie du es willst....es sind 4 Fahrten mehr geworden mit der Eröffnung der Tram

    nach Kranichstein.

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    Geht man mal durch die Historie der Fahrradmitnahme, dann ist man schnell da, dass

    Koffer schon immer Reisegepäck waren (welches man auch mit in den Personenzugwagen

    mitnahm) und Fahrräder kosteten und sind damals im Gepäckwagen gelandet sind. Auf

    Kurzstreckendistanzen wurde gleich geradelt.

    Schüler nehmen ihr Fahrrad zwischen Langen & Egelsbach im Zug mit...zwischen Galluswarte

    und F Hbf manchmal auch Hauptwache sind Kurzdistanzen für die das Fahrradfahren ideal

    sind, aber nicht genutzt wird.

    IM RMV könnte man ja zB festlegen, dass Fahrradmitnahme nur ab Preisstufe 4 kostenlos ist

    und bei speziell ermäßigten Zeitkarten (wie zB das Schülerticket, Jobticket) nur zu den Zeiten

    wo die Mitnahmeregelung gilt (ab 19 Uhr bzw Sa, So & Feiertage) gestattet ist.


    (Die SUV-Kinderwagen in der Regel sind Fahrradanhänger ohne Stange zum Festschrauben

    am Fahrrad....und die [Nicht-]Mitnahme von Fahrradanhängern ist ja auch geregelt...)

    Die Rechnung die ich habe sieht so aus:


    - Der H ist nicht weggefallen
    - Der K ist zur Lichtwiese statt L

    - Der L ist zum Ostbahnhof statt D (minus 4 Fahrten pro Stunde)

    - 4 & 5 sind dazugenommen (plus 8 Fahrten pro Stunde)

    - Studienzeitverstärkungsfahrten zur Lichtwiese unverändert


    -> 4 Fahrten mehr pro Stunde [und Richtung]


    Hätte man die Tram nach Kranichstein über die Kranichsteiner Strasse gebaut hätte man

    -4 & 5 nach Kranichstein statt H & K (ausserhalb HVZ plus 4)

    -H & K zur Lichtwiese geführt - K nur zur Studienzeitverstärkung

    -L zum Ostbahnhof (Wegfall D minus 4 Fahrten)


    -> keine Änderung der Fahrtenanzahl

    Der Luisenplatz ist überlastet, weil man die Regionalbusse dort entlang führt und deren Anzahl

    durch Taktverdichtung stark gestiegen ist. Das liese sich reduzieren, indem man die Tram nach

    Gross Zimmern baut und die Busse an die Tramhaltestellen ausserhalb von Darmstadt legt.

    Ebenso hat man beim innerstädtischen Tramnetzausbau eine neue Tramstrecke so gelegt, dass

    diese nicht eine vorhandene Buslinie ersetzt - das hat auch zu einer Steigerung an Fahrzeugen

    pro Stunde auf dem Luisenplatz geführt.

    Wenn man aber dann so sieht, dass das Fahrrad in der Tram oftmals nur so ein...zwei Halte mitge-

    nommen werden fragt man sich, ob da ein hohes Mass an Bequemlichkeit vorhanden ist (so wie

    bei denne die mit dem Auto 00 Meter zum Bäcker zum Brötchenholen fahren) und das Fahrrad

    nur benötigt wird, um die 100 Meter von Start & Ziel zur Tramhaltestelle zurückzulegen.
    Das konnte ich bei meiner letzten Tramfahrt bei 2 von 3 [bei an der Stelle erlaubten 2] Fahrrädern

    beobachten - zur HVZ wo sich dann die anderen Fahrgäste lustig um die Räder schlängelten, damit

    der Türbereich frei wird. (die längere Distanz des einen mitgenommenen Fahrrads ging über 1600 Meter

    Tramfahrt [lt OSM])

    Donald Trump hat gesprochen.....kein Wunder dass sich Fakes so lange halten - "Es stimmt zwar

    was ihr da sagt, aber trotzdem bleibe ich bei meienr Sichtweise!"


    PS: Ich habe weder Abitur noch studeirt - aber habe bei Mathe aufgepasst - und kann logisch denken