Beiträge von Darkside

    Man kann auch Apps so programmieren und bereitstellen dass die nicht über den Play-/Applestore

    installiert werden müssen. Auf dem Weg umgeht man Datenfluss gen Westen - aber nur soweit diese

    nicht mit anderen Apps verknüpft sind die aus dem Play-/Applestore sind.

    Programmieren muss man glaube aber zweimal - für jedes System angepasst.


    Es ist auch so dass man an die beiden Firmen dauerhaft ein Anteil an Umsätzen abdrücken muss die

    über Apps generiert werden wenn diese über den Store nur laufen. Damit umgeht man auch diese

    Zusatzkosten.

    In Japan gibt es vergleichbare Systeme wie die OV Chipkaart - heisst dort u.a. Suica.

    Dort gibt es aber nur Einzelfahrten, die über diese Karte billiger sind und bei Umstieg

    zu einem anderen Betreiber ist in den meisten Fällen der "Grundtarif" (Betrag der eine

    Bearbeitungsgebühr für die Fahrtabrechnung selbst darstellt) wieder voll zu bezahlen.

    Zu diesem "Grundbetrag" fallen dann Kosten nach Entfernung an - diese sind proportional

    (also kein Langstreckenrabatt)



    Und baeuchle....wenn ich was zu Smartphones zu kommentieren habe dann ist es der

    Zwang einen Account je nachdem welches Gerät man nutzt bei Apple oder Google zu haben weil

    man nicht die Lust hat ein System zu programmieren wo man die App frei herunterladbar auf einer

    Webseite bereitzustellen. Mit Opensource hat das nichts zu tun, sondern mit dem Problem was du

    direkt vorweg geschrieben hast: Datenfluss westwärts durch den Atlantik.

    So wie es aussieht geht das wohl doch noch länger als nur diese Woche wie ich

    heute vernommen habe:

    Man gräbt nach dem Entschärfen die Weltkriegsbombe noch komplett aus - das ging

    ja nicht da man um die Fundestelle Container mit Wasser gefüllt gestapelt hatte und

    nur einen kleinen Schacht vortrieb.

    An fahrgaststarkfrequentierten Halten verlagert man das Ein- und Ausbuchen mit einer Chipkarte

    an die Zu-/Abgänge. Dann dauert der Fahrgastwechsel nicht länger. Bei Tramhaltestellen zieht das

    etwas mehr Umbau mit sich als in den Tunnelstationen wo man früher mal eine Art Durchgang

    hatte. Die Spuren davon sieht man zB Südbahnhof Haupteingang vor den Rolltreppen zur A-Strecke

    im Boden.

    Vorher fuhren zur HVZ auch schon sehr viele Langzüge und bei denen ist die Verteilung der Türen über

    den Bahnsteig eh fix. Vollzüge sind da vornehmlich die Zwischentakte bei denen es dann stärker hinten

    durch die andere Halteposition sehr voll wird (es wird halt gewartet wie als wenn ein Langzug kommen

    könnte und dann geht die Wanderung los). Samstags gibt es keine Langzüge und beobachtet man in der

    HVZ nachmittags dann sieht man bei Langzügen auch dass da dann beim mittleren Triebzug bei einer

    der letzten zulaufenden Türen in diese von einem der gerade auf den Bahnsteig kommt reingeriffen

    um noch einzusteigen und das ist das was die stärkste Auswirkung hat.

    Samstags kann man es am besten beoabchten da sich dann in einen volleren Bereich nach dem "Türenzwangs-

    öffnen" noch irgendwie reingedrückt wird und somit die Chance für einen nächsten "Ichmussnochunbedingtmit"

    erhöht.

    Wenn ich die Angabe der aktuellen Anzahl der Fahrzeuge nehme und abziehe was zur HVZ unterwegs ist,

    dann sieht die vorgesehene Reserver etwas arg mau aus im Vergleich zu dem geplanten 71 + 8 R:

    S3: 9

    S4: 9

    S5: 12+6

    S6: 15+15

    Summe 66 Fzge -> 71 - 66 ergäbe 5 Reserve.


    Da wird wohl gerade der Fahrzeugeinsatz sehr ausgereizt bzw durch 430 aus S4 und 425 auf S7 und

    Kelsterbachshuttle hat man ausreiechende Reserve erzeugt.

    Die geänderten Halteposition sorgt zwar dafür dass es in der HVZ bei einem Vollzug [und samstags nachmittags

    generell, da nur VZ] es im Bereich Zugende sehr voll wird und auch mal 10 Sekunden länger braucht bis alle die

    zum Zeitpunkt der Zugankunft auf dem Bahnsteig waren eingestiegen sind.

    Aber

    Was erst massiv Verspätung verursacht ist das Reversieren zulaufender Türen wenn die Türfreigabe weg

    ist und nicht dass sich stärker in dem Bereich geballt ist. Würde man da einfach mal die Finger von einer Tür

    weglassen wenn die Türfreigabe nicht mehr leuchtet und auf den nächsten Zug warten, dann ginge es auch

    alle 2,5 min ohne Verspätungsaufbau/-verschleppung.

    Das ist aber keine Hauptwacherichtunghauptbahnhofexklusiveigenheit - nur dort schlägt es wegen der Häufig-

    keit die es vorkommt und fehlendem Fahrzeitpuffer entsprechend stärker zu als an anderen Stellen im Netz.

    Menschen sind Menschen....nicht ganz.....die sind nicht überall zu gleichem (Fehl)Verhalten sozialisiert.

    In Japan funktioniert Betieb mit Fahrgästen hervorragend - weil die sich da nicht so egoisitsch benehmen

    und noch in schliessende Türen reinrammeln sondern einfach auf den nächsten Zug warten wenn dieser

    abgefertigt wird. Das Nicht-zurückbleiben war zu Zeiten des 420 trotz Durchsage schon oft genug zu sehen.

    Da halt nur mit der Konsequenz von der schliessenden Tür eingeklemmt zu werden, jetzt steht der Zug

    durch die elektronischen Sicherheitseinrichtung halt länger weil die Tür wieder aufläuft und einem nächsten

    eine weitere Chance gibt den Zug ein weiteres mal aufzuhalten.

    Würde man das Fehlverhalten in den Fahrplan einkalkulieren dann müsste man den Zugabstand im Tunnel

    auf 3 bis 4 Minuten strecken.


    ....oder einfach mal per Kurzwerbevideo Tiktok, Insta und sonst so versuchen auf das aufmerksam zu

    machen: zB "Türaufhalten verursacht Verspätung" - wobei man da wahrscheinlich alle möglichen Egobau-

    stellen (zB wie Parken auf Gehweg/Fahrradweg) abdecken sollte um aufzuzeigen wo es überall in der Ge-

    sellschaft hakelt.

    Hauptproblem der Standzeitüberschreitung ist der Egosimus zulaufende Türen (die

    letzte) wieder aufzuziehen wenn man auf den Bahnsteig kommt. Da an der Stelle

    der Zug oft gut voll ist braucht das ein moment mit dem Reinjonglieren sodass dann

    immer wieder mal weitere Fahrgäste eingetroffen sind die dann an der Tür probieren

    einzusteigen bzw beim Zulaufen wieder einer die Tür aufzieht.

    Kann man sich sehr schön Samstag nachmittags nach dem Einkaufen sich anschauen.

    Beschäftigt man sich damit verkürzt das gefühlt die dadurch verursachte längere Warte-

    zeit auf seinen Zug.....


    In Bezug auf den Zugabstand hat die aktuelle Halteposition bei einem Vollzug den Vorteil

    dass dieser in kürzerer Zeit dem Gleisabschnitt freigibt so dass dann eher der nachfolgende

    Zug nachrücken kann (bei freier Fahrt in die Taunusanlage ist dann auch für diesen das

    Signal am Bahnsteigende schnell frei und damit ist langsames Nähern ans Signal nicht nötig.

    Für Verkehrsflussdaten reicht Auswerten der Daten die Google Maps über "Verkehr" bereitstellt ;)


    Klar ist es praktisch wenn eine Buslinie an einer Kaserne vorbeiführt, aber man darf nicht vergessen...

    ...BYD baut auch E Autos die hier verkauft werden die vom Prinzip die gleichen Daten erfassen können

    (WLAN, Videoaufnahmen)


    Das Fernstillegen von Bussen sehe ich nur als problematische Gefahr wenn man in Deutschland

    einen sehr hohen Anteil nur von einem Hersteller haben würde - ich denke aber nicht dass sowas

    in absehbarer Zeit erreicht wird.

    Fast alle Gleise hatte schon zu Zeiten des Relaisstellwerkes Zugdeckungssignale die die Gleise

    geteilt haben und an diesen wurden auch bei Inbetriebnahme ESTW welche gestellt.

    Wo sollen da denn welche neu sein?

    SoundN1: Auf Grund der Streikauswirkungen vom Montag wird genau die U-Bahn die du nehmen

    möchtest am Mittwoch noch nicht fahren können. Sag deinen Termin also ab! :rolleyes: :rolleyes:

    (ansonsten gibt es noch die Varianten für Fortgeschrittene: Laufen, Fahrrad, Taxi,....)


    .....oder gings nur um Arbeitnehmerbashing?

    Bevor am Montag das gejammer losgeht dass die Odenwaldbahn immer noch umgeleitet wird

    obwohl die Bombe entschärft ist:


    Das wird noch etwa eine Woche gehen, da nach der Entschärfung erst mal die Bahntrasse

    wiederhergestellt werden muss. (Loch verfüllen und verdichten, Schotter, Gleise legen

    Oberleitung hängen)

    Sollte zum Thema passen.....


    Eine gute Vorrangschaltung ist nur ein Teil um durch kürzere Fahrzeiten den ÖPNV attraktiver

    zu machen. Betrachtet man Start & Ziel so fallen noch 2 Fusswege an. Und da habe ich an einigen

    Stellen auch noch Baustellen beobachtet die wahrscheinlich nicht so oft betrachtet werden:


    Wartezeiten an Fussgängerampel im Bereich der Haltestellen.


    Situation 1: Haltestelle liegt auf einer Insel strassenmittig. Man kommt an, steigt aus, geht an die

    Ampel (drückt den Knopf)...und wartet...und wartet...und wartet bis es 'grün' wird da man die Strasse

    überqueren möchte die die gleiche Achse hat wie die Tram und entsprechend ist da für beide frei.

    -> da wäre zeitnahes grün über die Strasse - und nach Abfahrt Tram in die andere Richtung über

    Gleise & Strasse wünschenswert

    (ist an einer Stelle wo Vorrang funktioniert von der Beobachtung her)


    Situation 2: Ist ähnlich wie 1, nur dass man auf dem Weg zur Tram ist und auf der falschen Seite

    steht. Gleis zusammen mit Strassespur (eine pro Richtung). Ich habe dan an funktionierenden

    Vorrangstellen es beobachtet dass die Tram noch an der Haltestelle vorweg steht, aber an der

    Kreuzung wo ich bin die Ampel in der Tramachse grün bleibt (länger als ohne Tram - da geht

    Queren der Hauptachse schnell) trotz Anforderung per Taster und erst man als Fussgänger

    grün bekommt wenn die Tram abgefahren ist.


    In beiden Fällen ist dann entsprechend sehr oft zu sehen dass bei 'rot' die Strasse gequert wird

    um entweder die Tram noch zu erreichen - oder weil die Wartezeit gefühlt zu lange ist.

    Ich bin über ein weiteres alte Fundstück gestolpert - ein kleiner Bericht der BBC über die Glasgow Underground.

    Zum Zeitpunkt der Aufnahme bestand die Strecke nur aus zwei Gleisringen ohne Weichen sodass über den gesammten

    Tag der gleiche Takt gefahren wurde. Zur Wartung wurden die Fahrzeuge über ein Schacht mit einem Kran ausgetauscht.


    Zu Youtube


    Weiter sieht man dass es damals üblich war noch im (dortigen) ÖPNV zu rauchen.

    Die Ampel über die Gleise an der Kiesschneise sind wahrscheinlich wegen der Ampel über

    die Strasse da. Ich hatte die auch mal vor längerer Zeit ausprobiert und musste wenn ich

    mich recht erinnere auch noch lange auf grün warten (obwohl keine Tram kam).

    Zebrastreifen über die Strasse (ggf mit Bodenwelle) würde es auch tun.