Beiträge von chrissibo

    Wenn ich das richtig sehe, ist hier noch nicht die Primärquelle zur Erbacher Erklärung erwähnt worden. Die Machbarkeitsstudie Odenwaldbahn Vision 2030 ist nahezu vollständig (bis auf ein paar Anlagen) als mittelmäßiger Scan bei der DADINA zu finden:

    https://www.dadina.de/fileadmi…dsversammlung/VVersII.pdf

    Interessant finde ich die Herangehensweise von einer recht üppigen Fahrplanvorgabe. Die daraus abgeleiteten kostspieligen Maßnahmen (u.a. Zweigleisigkeit Mühltal – Ober-Ramstadt) führen trotz beachtlichem Nutzen zu einem NKU <1, wodurch die vorgeschlagenen Ausbauten ihre Förderfähigkeit verlieren. Letztlich unverständlich finde ich die Aussage, dass sich die schließlich beibehaltenen Maßnahmen (Bahnsteigausbau, Kreuzungsbahnhöfe Mühltal & Beerfelden-Hetzbach) nicht ebenso volkswirtschaftlich bewerten ließen. Habe ich da etwas übersehen?

    Insgesamt wird die Leistungsfähigkeit des Ausbaus von 2005 als hoch eingeschätzt, was es natürlich schwierig macht, signifikante Verbesserungen ohne massive zusätzliche Investitionen zu erreichen.

    Bezüglich Elektrifizierung werden in der Studie nur allgemeine Untersuchungen hinsichtlich der Rahmenbedingungen der Strecke angestellt. Es werden verschiedene Varianten diskutiert, wie die Tunnel und andere Kunstbauten möglichst ausgespart werden könnten. Fahrdynamik und Höhenprofil der Strecken werden nicht betrachtet. Eine detailliertere Untersuchung hinsichtlich BEMU oder HEMU und der zugehörigen Infrastruktur soll laut Erbacher Erklärung bis 2023 folgen.

    Schließlich ist mir noch die Diskrepanz zwischen den Aussagen zum Mühltaler Kreuzungsbahnhof in der Studie und der Erbacher Erklärung aufgefallen. In der Studie wird nachvollziehbarerweise festgestellt, dass der Mühltaler Kreuzungsbahnhof helfe die Betriebsqualität und -stabilität im Verspätungsfall zu erhöhen. Dagegen wird in der Erbacher Erklärung behauptet, dass er einen dichteren Zugtakt zwischen Odenwald und Darmstadt ermögliche. Da war doch nicht etwa die Politik am Werk, die das ganze etwas attraktiver erscheinen lassen wollte?!?

    Dann hab ich auch mal ein bisschen rumgezeichnet und raus kam das hier als Antwort auf deine Ideen:

    Daten von OpenStreetMap ‒ Veröffentlicht unter ODbL

    Gibt es eigentlich einen triftigen Grund, die Straßenbahn über den Ostbahnhof zu führen? Viel sinnvoller würde mir erscheinen, die Strecke von der Nieder-Ramstädter Straße straßenbündig über die Heinrichstraße und Petersenstraße zu führen. Damit wäre das Woogsviertel weitgehend erfasst, der H-Bus obsolet. Die Verknüpfung zur Odenwaldbahn hätte man ja sowieso schon am Hp Lichtwiese und die Regionalbusse aus dem Ostkreis könnte man bis zu einem neu zu errichtenden Umsteigeknoten am Nordende der Lichtwiese führen.
    Was spräche da dagegen?

    Noch eine letzte Info: 821/822 werden aller Voraussicht nach Montag und Dienstag auf die Strecke gehen. Also Ankunft wieder Mittwoch und Donnerstag in FfM.
    Wie ich hörte, kann man bis November mehr oder weniger von diesem 2 Wochen-Rhythmus ausgehen.

    Hallo chrissibo,


    wäre nett wenn Du hier posten könntest, wenn ein U5-50 Bautzen verlässt!


    Gruß
    HCW

    Hallo HCW,
    ich bin leider nicht mehr lange in Bautzen unterwegs, sodass ich da nicht viel länger zur Verfügung stehe. Vielleicht kann ich aber in der verbliebenen Zeit noch etwas zur nächsten Auslieferung vermelden.
    Viele Grüße

    Mit dem von Tobias genannten LC 376 durfte ich Montag früh schon im regulären Linienbetrieb nach Darmstadt fahren. Er war unterwegs auf der O und fuhr dann ab Böllenfalltor (~7:15 Uhr) als R weiter.
    Innen ist mir aufgefallen, dass er ziemlich kühl war (könnte sein dass er direkt aus dem Depot gekommen ist) und im hinteren Bereich das LCD gefehlt hat, das vordere war zwar noch nicht aktiv, aber immerhin schon montiert.


    Viele Grüße
    Christian

    Zitat

    Original von Disponent
    Die Linie K55 und 56 werden nicht angezeigt, da diese Linien nicht versorgt werden und, wohl auch zukünftig, nicht an die Leitstelle angeschlossen sind.


    Hab ich da was falsch verstanden? Hat die DADINA nicht im Nahverkehrsplan festgelegt, dass neu von ihr ausgeschriebene Linienbündel an die Leitstelle angeschlossen sein müssen? Aus der Tabelle auf Seite 4 würde ich darauf schließen, dass der K55 jetzt neu aufgelegt werden müsste, der K56 nächstes Jahr. Also müssten sie doch in näherer Zukunft auf den Anzeigen auftauchen.


    Hier nochmal der Link zum NVP:
    http://www.dadina.de/fileadmin…VP/NVP-AEnderung_2007.pdf

    Gestern ist mir das am Böllenfalltor aufgefallen. Um ca 7:10 Uhr kommen dort zwei O-Busse kurz hintereinander an. Gestern waren das zwei alte MB O405GN und eine ST12 wahrscheinlich ohne Digitaltechnik. Diese 3 Fahrzeuge wurden auf der Anzeige nicht gelistet.
    Allerdings konnte ich nicht beobachten, ob die gelisteten Fahrzeuge mit neuer Technik ausgerüstet sind. Also bleibt das noch eine Mutmaßung.

    Das hatten wir, glaube ich, schon mal in einem anderen Thread. Es gibt einen Schalter, mit dem für die Tunneldurchfahrt einen Nothalt verhindern kann.


    Ich persönlich finde es vollkommen in Ordnung, dass der Zug so drastisch reagiert. Denn wenn es mal wirklich brennt und du so schnell es geht raus willst, dann ist so ne Notfallautomatik sehr praktisch. Dass dabei noch sämtliche Elektrischen Systeme heruntergefahren werden ist dann auch eher sinnvoll auch wenn es wieder 30 Minuten dauert, bis es weiter gehen kann.
    Bei der Konstruktion der Sicherheitsanlagen darf nun mal nicht davon ausgegangen werden, dass wenn ein Feuermelder auslöst, ein Fehlalarm besteht. Bei solchen Alarmen muss immer vom schlimmsten Fall ausgegangen werden.

    Wie sieht es eigentlich mit den Bahnsteigdurchsagen aus? Hat da jemand Informationen, denn seit der Umstellung auf das Elektronische Stellwerk hab ich keine mehr gehört.
    Es ist schon ziemlich blöd, wenn man sich ne viertelstunde den A**** abfriert, weil der Zug verspätung hat.

    ich hab auch gehört, dass die letzten Tage eine ST14 auf der 8 unterwegs gewesen sein muss. Da gabs wohl große Probleme mit der Technik der Bahn. Sie hat wohl nach der Landskronstraße angefangen zu ruckeln, und konnte in RIchtung Arheilgen nur noch mit ca. 35 km/h fahren.
    Ich frag das aber nochmal richtig nach.