Beiträge von Hacker

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    Original von 4202933
    Ein verrückt zusammengewürfelter 481er am Ostkreuz.


    Hallo,


    so verrückt zusammengewürfelt ist dieser Zug allerdings nicht. Es handelt sich schlicht und einfach um einen Dreiviertelzug der BR 481 (6 Wagen). Auf manchen S-Bahn-Linien Berlins eine alltägliche Zusammenstellung (gerade dann, wenn mal wieder Wagenmangel herrscht :D).


    Gruß,
    Christoph

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    Original von Helmut
    Wer die Schulbussituation beurteilen kann, darf sich hier gern äußern.


    Hallo,


    dann möchte ich doch gerne mal meine Sichtweise des Ganzen schildern. Mittlerweile ist die Situation zumindest kapazitätsmäßig auf "meiner Stammlinie" (FB21) entspannter. So wird der Bus ab Gedern etwa um 06:50 Uhr durch einen weiteren Bus 06:59 Uhr ab Merkenfritz verstärkt. Diese Busse fahren dann einen Teil der Strecke fahrplanmäßig direkt hintereinander ab. Dieser Verstärkerbus wurde schon vor der Ausschreibung des Linienbündels Nidda (ausgenommen 610 und 5155) eingeführt, als schon in Merkenfritz (2-3 Haltestellen nach Fahrtbeginn) der eigentliche Bus einige Schüler nicht mitnehmen konnte. Dies wurde dann auch von der RKH als neuem Betreiber so übernommen und sogar im Fahrplan vermerkt.
    Neuerdings entwickelte sich allerdings ein "Wettkampf um die Nichtmitnahme von Fahrgästen". Dieser entstand vor allem dadurch, dass der Verstärkerbus eine Auslastung von 100 % erreichte und somit zum Teil die wartenden Schüler an der letzten Haltestelle vor der Schule nicht mitnehmen konnte. Daher versuchte speziell ein Fahrer den regulären Bus zuerst fahren zu lassen, was sich so äußerte, dass er "eine Ecke vor Fahrtbeginn" wartete, bis der erste Bus durchgefahren war und somit die Fahrgäste teilweise 3-5 Minuten unnötig herumstehen lies - vorallem bei den Minustemperaturen, die sich noch bis in den März hielten, musste das nicht wirklich sein. Wie sich das Ganze weiter entwickelt ist meiner Meinung nach derzeit nicht abzusehen.
    Nun noch zu Sicherheitsmängeln: Meiner Meinung nach bestehen diese auch hier auf dem Land. Nicht nur auf der oben genannten Linie kommt es vor, dass die Fahrgäste bis zur ersten Tür stehen - dies lässt sich auch auf anderen Linien des Öfteren beobachten.
    Außerdem bezweifle ich stark, dass sich die Fahrer an die Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h bei stehenden Fahrgästen halten, speziell bei RKH-Personal.


    Ergänzen möchte ich meinen Beitrag noch um die von Ost-West-Express angesprochene Abschreckung des ÖPNV:
    Ich benutze den ÖPNV hauptsächlich aus meiner Einstellung heraus. Hier stellt sich mir die Frage, warum ich mir für die Fahrten zur Schule ein eigenes Auto kaufen und unterhalten soll, wenn ich mit dem Bus wesentlich billiger unterwegs bin. Außerdem halten sich die Fahrzeiten des Busses meiner Meinung nach gerade so noch in Grenzen. Aus meinem Freundeskreis vertreten allerdings einige gerade hier eine andere Meinung, welche durchaus berechtigt ist.
    Auch werden dort die Fahrpreise bemängelt: Für eine um 1 km längere Strecke müsse man gleich ca. 1,40 € mehr bezahlen (PS 3 > 4). Auch diese Kritik ist auf den ersten Blick berechtigt, allerdings fährt ein gewöhnlicher Schüler diese Strecke öfters, so dass man sich die Anschaffung einer Jahreskarte überlegen sollte, welche deutlich billiger ist.
    Weiterhin kann ich des Öfteren noch Klagen über den Komfort vernehmen:
    Das Auto hat eine Klimaanlage (Man muss erwähnen, dass - bis auf eine Ausnahme - alle Busse eine Klimaanlage besitzen, wobei ich bisher lediglich in einem einzigen Bus eine Kühlwirkung im Sommer feststellen konnte)


    Es gibt sicher noch mehr, was ich hier hätte erwähnen können. Dies soll erstmal einen groben Überblick geben.


    Gruß,
    Christoph

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    Original von hr-online
    Ähnlich sah es auf der Strecke S8 aus. Dort fuhr die S-Bahn aus östlicher Richtung kommend sogar nur bis Hanau.


    :D :D
    Hanau ist ja nicht die östliche Endstation, also können auch Züge aus dem Osten dort ankommen B)


    Edit wollte noch ergänzen, dass die Bundespolizei in diesem Beitrag spuren von Ironie vorfand. ;)

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    Original von naseweiß
    Hey Leute, ich brauche mehr begründete Kritik!


    Bisher steht nur fest, dass ich am Stockheimer Lieschen zwei Bahnhöfe umbennen werde ( Hacker und MdE ) und die U-Bahn nach Steinbach über einen neu zu bauenden Bahnhof Steinbach an der Homburger Bahn, der den Heutigen namens Weißkirchen-Steinbach ersetzen soll, und entlang des Nordenrands des Ortes führen werde ( BO61462 ).


    Mit Nidderau und Heldenbergen das ist so ne Sache. Am Bahnhofsgebäude steht noch Heldenbergen(-Windecken?), während der Bahnsteig der Niddertalbahn - so weit ich weiß - mit Nidderau beschildert ist, was auch in den Zügen angesagt wird. Bitte berichtigt mich, wenn ich hier falsch liege.


    Mehr begründete Kritik kann ich dir Leider derzeit nicht bieten, da ich mich in und um Frankfurt zu wenig auskenne und auch nicht sehr oft dort hinkomme.


    Gruß,
    Christoph

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    Original von naseweiß
    Der Sinn lässt sich durchaus hinterfragen, aber natürlich! Man braucht Fahrdraht, längere und höhere Bahnsteige, eventuell mehr Signale, Doppelspurinseln oder zumindest zusätzliche Kreuzungsbahnhöfe.


    Zu den Fahrzeiten: Heute rund 65 bis 70 Minuten, es gibt aber auch viel längere, gerade bei den Zügen, die zur HVZ gegen den Strom schwimmen. 14 bis 17 Minuten davon entfallen auf Bad Vilbel - Hauptbahnhof. Die S-Bahn wird für den ersten Abschnitt in Zukunft 20 Minuten benötigen. Die zusätzlichen Halte sind aber nicht nur Zeitvergeudung für die Wetterauer: Frankfurter Berg, Eschersheim, Ginnheim, Messe/Europaviertel und Galluswarte sind neben Westbahnhof (ALLE BIS AUF ZWEI!) gerade zum Umsteigen interessant und verkürzen für viele Leute sicher die Gesamtfahrzeit ungemein. Die heute schon teilweise nur benötigten 47 Minuten für die eigentliche Niddertalbahn sollten sich durch die ETs ruhig auf 40 Minuten kürzen lassen, wahrscheinlich sogar noch weniger. Bessere Beschleunigung und schnellerer Fahrgastwechsel bei 12 Zwischenhalten machen es möglich. Wenn man den Ausbau nicht so weit treibt, sind es vielleicht 45 Minuten, eben 40 Minuten und 5 Minuten Wartezeit für Zugkreuzungen. Am Ende sind wir bei 60 bis 65 Minuten. Die möglichen Fahrzeiten sind für mich kein Gegenargument.


    Die Bahnsteige müssten vermutlich bis auf Stockheim selbst nur in der Länge angepasst werden. In Stockheim wird der Betrieb allerdings durch die Lahn-Kinzig-Bahn etwas erschwert. Diese benutzt momentan den Mittelbahnsteig, der eine Höhe von ~55cm (?) besitzt. Höher geht auf Grund der eingesetzten GTWs nicht. Bliebe für die S-Bahn nur noch der Hausbahnsteig übrig. Die aussetzenden Niddertalbahn-Züge kommen derzeit auf Gleis 3 an. Man kann natürlich auch von Gleis 1 (nach Beobachtungen) mit einigem rumrangieren in die Abstellung, aber der Einfachheit halber sollte der Bahnhof für einen S-Bahn-Betrieb eventuell umgestaltet werden.... wenn es denn soweit käme.
    Deine Fahrzeiten könnten erreicht werden, wenn die Kreuzungsabschnitte wirklich optimal liegen (vom Fahrplan gesehen). Derzeit ist das nicht immer der Fall. Der Zug morgens ab Stockheim 07:01 Uhr hat derzeit ungefähr 7-8 Minuten Aufenthalt in Nidderau, hier ließe sich mit Sicherheit was ändern.


    Gruß,
    Christoph

    Auf der S3 möchte "Schöneck" gerne in "Kilianstädten" umbenannt werden.


    Ansonsten würde ich U9/10 nicht über Industriehof, sondern direkt zur Bockenheimer Warte führen. Auf der C-Strecke dürfte der heutige Takt ausreichend sein. Auch die B-Strecke wirkt durch die vielen Linien etwas überfüllt.
    Weiterhin lässt sich auch der Sinn einer S-Bahn-Linie zwischen Bad Vilbel und Stockheim hinterfragen. Der Vorteil der RE-Züge ist ja momentan, dass diese zwischen Bad Vilbel und Frankfurt West keine Zwischenhalte mehr haben, was sich bei einer S-Bahn-Variante ändern würde. Der Fahrzeitverlust dürfte aber gering (vielleicht 3-5 Minuten) sein und sich durch ein stärkeres Beschleunigungsvermögen der S-Bahn-Triebwagen ausgleichen lassen. Es ist aber stark zu bezweifeln, dass auf diesem Abschnitt eine S-Bahn kommt, da die Ausbaukosten doch immens sein dürften und die Strecke ja gerade erst ausgebaut wurde.


    Gruß,
    Christoph


    Edith wollte eine leicht veränderte Wortwahl und zusätzlich einen Rechtschreibfehler verbessern

    Ich bezog mich auf den Abschnitt Eschborn Süd --> Frankfurt-Westbahnhof (bzw. morgens in umgekehrter Richtung, da aber mit S3).
    Dort hatte ich Umsteigehinweise zur S5 in Rödelheim bzw. zur S6 in F-West erwartet.


    Gruß,
    Christoph

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    Original von Darkside779
    In den 423iger hört man die Umsteigehinweise ja auch, aber in den alten 420iger leider nicht!!


    Als ich zwischen 22.09. und 02.10. regelmäßig die S3/4 benutzen durfte, hab ich dort in der S4 - Bedienung bekanntlich mit 423 - nicht einen einzige Umsteigehinweis gehört. Ich hab mich darüber etwas gewundert, denn ich hatte im Hinterkopf, dass es eigentlich auch diese geben müsste. Sind die Umsteigehinweise also komplett aus der Ansage rausgenommen worden oder nur auf einzelnen Linien vorhanden?


    Gruß,
    Christoph

    Hallo,


    ich habe da mal vor einiger Zeit etwas an einem Bild einer 111er in Gießen rumgespielt. Dabei habe ich das verkehrsrot gegen andere Farben ersetzt. Herausgekommen ist dabei auch eine Variante in MRCE-Lackierung mit DB-Logos:



    [SIZE=7]http://www.waechi.de/Bilder/nvffm/2008/10/111v8.jpg[/SIZE]


    Als Beispiel sei zumindest eine weitere Farbversion hier zu finden: klick! [SIZE=7](http://www.waechi.de/111v3.png)[/SIZE]. Weitere Varianten lassen sich ebenfalls aufrufen. Dazu bitte die letzte Zahl durch eine beliebige Zahl von 1 bis 8 ersetzen.


    MainTower : Darf ich fragen, was sich hinter dem größeren Projekt verbirgt?


    Gruß,
    Christoph

    RW-Schiene = Rüstwagen-Schiene, dürfte so ziemlich selbsterklärend sein; da ist halt die ganze Ausrüstung drin, die man bei Unfällen von/mit Schienenfahrzeugen benötigt --> also zum eingleisen und so.


    HLF = Hilfeleistungs(lösch)fahrzeug: nicht ganz so selbsterklärend; auf diesen Fahrzeugen wird die Ausrüstung für die Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen mitgeführt. Dazu zählen unter anderem Rettungsschere und Spreizer, sowie das zugehörige Hydraulikaggregat. Halt alles um einen Pkw abzusichern und bei Bedarf in handliche Stücke zu zerlegen.

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    Original von Darkside
    >Seit wann hat die BILD-Zeitung bzw. der Axel-Springer-Verlag einen
    >Fernsehsender/eine Fernsehsendung?!


    Es gibt Magazine, deren Beiträge und Moderation wie eine Kopie dieses
    Blattes wirken - deswegen habe ich das Blatt ja in Anführungszeichen gesetzt.


    Die Axel Springer AG besitzt etwa 12 % der Aktien der ProSiebenSat.1 Media AG, zu der unter anderem die Sender ProSieben, Sat.1, kabel eins, N24 und 9Live gehören. klick

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    Original von Mr 423
    tobi: Du liegst wohl auf einer geisten Ebene mit Bahnfreak. Du willst den Kunden also schaden. Gut zu wissen, habe ich mir doch immer gedacht.
    Die GDL hingegen will die DB treffen und nicht den Kunden.
    Aber ich habe schon vermutet, dass die meisten Tfs nur aus Spaß am Streik und arbeitsfreier Zeit streiken.


    Macht weiter so, Deutschland liebt euch!
    Und bitte nicht wundern, wenn euer Job nun nur noch weiter verachtet wird!


    Eigentlich wollte ich hier (im Kindergarten :D ) nicht großartig mitdiskutieren, aber gut:


    Wie willst du denn bitte streiken ohne die Kunden - in dem Fall die Fahrgäste - zu treffen? Streikst du im Güterverkehr hast du auch Kunden, die das nicht toll finden. Aber wenn du es schaffst zu streiken ohne Kunden zu treffen, dann ist das deinem Arbeitgeber sehr Recht, denn er kann dann bei den nicht betroffenen Kunden auch keinen Imageverlust "erleiden". Dadurch, dass man den Streik so ausrichtet, dass (möglichst viele) Kunden getroffen werden, baut man nur zusätzlichen Druck auf den Arbeitgeber auf.


    PS: Erklär mir das doch mal bitte, wie du streiken würdest ohne die Kunden zu treffen?

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    Original von Mr 423
    Das mit der Lautstärke stimmt. Und oben kann man auch schlecht telefonieren, da z.T. kein netz ist (z.b. Stadion-Kelsterbach mit Ausnahme Flughafen Tiefbahnhof...


    Stellt sich nur die Frage, wie die Leute das früher mit dem "Im-Zug-Telefonieren" gemacht haben, als es noch keine Handys gab.

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    Original von K-Wagen
    Wenn ich dann noch die Höhe der Vorstandsgehälter in Deutschland lese, wie sie in einem "stern" veröffentlicht waren, verstehe ich gar nix mehr. :rolleyes:


    Nicht nur im "Stern". Einmal Link für alle :D : boerse.ard.de ...

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    Original von Tino
    und was das A und O in Berlin ist. Man reagiert schneller auf Störungen und ist besser gerüstet. Wenn man das hier im Rhein-Main Gebiet sieht (nicht nur U-Bahn sondern vor allem S-Bahn) kommt einen das k.... weil man hier immer wieder ansehen muss wie hilflos die Mitarbeiter sind.


    Wenn du das Störungsproblem vor Allem auf die S-Bahn beziehst dann bedenke auch, dass die Berliner S-Bahn vom Streckennetz gesehen komplett unabhängig vom übrigen Bahnverkehr ist. In Frankfurt gibt's genug Strecken, die sich die S-Bahn mit anderen Bahnlinien teilen muss. Übrigens läuft es auch bei der Berliner S-Bahn nicht immer reibungslos, ich hab aber jetzt keine Lust das hier im Detail aufzuarbeiten.
    Ein weiterer Punkt ist, dass die S-Bahn in Berlin eher die Stadt innerhalb ihrer Grenzen verbindet (ja, ich weiß, die meisten(alle?) Linien haben mindestens einen Endpunkt außerhalb der Stadt) und die Frankfurter S-Bahn eher Regionalbahn-Aufgaben übernimmt. Hat zwar erstmal mit Störungen weniger zu tun, aber innerhalb der Stadt findest du weniger potentielle "Störfälle" (BÜs) die du auf "Überlandstrecken" durchaus hast.


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    Original von Jörg75
    Genau!! Weiteres A und O in Berlin (bei der Berliner S-Bahn): An jeder Station hast Du Aufsichts Personal, was auch gleichzeitig ein Ansprechpartner für Touristen, Besucher oder für die Berliner selbst ist, wenn es mal zu Störungen kommt. Außerdem steigert das auch das Sicherheitsgefühl!!


    Zwar hört man desöfteren mal, dass dieses Personal (wie hier in Frankfurt) aus Kostengründen abgeschafft werden soll, aber als ich bei meinem letzten Besuch mich darüber Informiert habe wurde mir gesagt, dass man von diesem Vorhaben Abstand genommen hat, der Kunden zuliebe.


    Nein, nicht an jeder Station. Ich kenne genug Stationen ohne eigenes Aufsichtspersonal. Diese Stationen haben dann auch ein eher niedriges Fahrgastaufkommen oder sind nicht in einer Kurve gebaut, was die zwei Hauptgründe für Aufsichtspersonal darstellen sollte, da es dort einfacher ist, den Zug per Zugbegleiter oder sonstiger Aufsichtsperson abzufertigen.