Beiträge von Jörn

    Vielleicht ist es doch hilfreich, einmal die oben verlinkte Pressemitteilung von heag mobilo zu studieren.


    Zitat:
    Es geht hierbei also um mehr als die Verlängerung der Straßenbahn bis zur Heidelberger Straße. Vielmehr wird durch die Durchbindung (Hervorhebung von mir) der ÖPNV in unserer Stadt insgesamt qualitativ aufgewertet, und es ergeben sich neue Verbindungswege für Menschen aus Bessungen, Eberstadt und Darmstadt-Mitte.

    Zitat Ende


    Da steht das Wort "Durchbindung". Daraus traue ich mich zu entnehmen, dass die 3 (oder eine neue Linie) eben nicht an der Heidelberger enden wird, sondern ggf. Richtung Eberstadt weiter geführt wird. Und dafür braucht es keine Schleife an der Heidelberger.


    Zitat:

    Sie (gemeint ist die Streckenverlängerung) nützt nicht nur den künftigen Bewohnern im Quartier, sondern auch beispielsweise Pendlern und Schülern aus Eberstadt.

    Zitat Ende


    Auch hieraus entnehme ich, dass es eine direkte Fahrmöglichkeit von Eberstadt zur Lichtenbergschule (und ggf. weiter) geben soll.


    Ich bin eine Weile weg aus Darmstadt, aber "früher" gab es eine große Anzahl von Schülern und Schülerinnen, die von Eberstadt aus die Lichtenbergschule besucht haben. "Schülerzüge" könnten nach Ausbau der Schleife an der Lichtenbergschule dann dort wenden.

    Im neuen Linienkonzept, das bis Dezember 2023 umgesetzt werden soll, ist die Verlängerung bisher gar nicht vorgesehen. Die Wendeschleife macht nur an der Heidelberger Straße wirklich Sinn, weil man nur dort alle betrieblichen Vorteile hat. Für die Bäume kann es Ersatzpflanzungen an anderer Stelle geben. Das ist im Straßenbau auch üblich.

    Ich bin nicht deiner Meinung.

    Warum sollte es zwei Wendeschleifen im Abstand von ca. 1200 Metern geben? Da die neue Strecke voll an die Eberstädter Strecke angebunden werden soll, kann eine 6, 7 oder 8 dann auch mal eben zur Lichtenbergschule fahren, wenn sie wenden will oder muss. Hierfür eine zweite Schleife zu bauen, erscheint mir mehr als übertrieben.

    ^ Warum kann sie nicht der Wendeschleife Cooperstraße enden? Im Beitrag#1 ist eine Variante zu sehen, die das ermöglichte. Eine Schleife am Südrand des Viertels ohne Lückenschluss zur Heidelberger Straße wäre suboptimal

    Der Lückenschluss zur Heidelberger Straße steht doch - wenn ich es recht verstanden habe - gar nicht mehr zur Diskussion. Die Schleife an dieser Stelle zu bauen, würde aber zur Folge haben, dass zahlreiche Bäume gefällt werden müssen. Die (vorhandene!) Schleife an der Lichtenbergschule müsste man dagegen nur so umbauen, dass sie aus beiden Richtungen genutzt werden könnte.

    Aber auch diese neue Gesellschaft wird sich immer wieder mit der Lokalpolitik (und wem noch...?) abstimmen müssen, ob sie wirklich so planen darf wie sie das möchte (und wie es vielleicht sinnvoll wäre). Diese endlosen Diskussionen waren doch die Ursache, warum keines dieser Projekte bisher aus den Startlöchern gekommen ist.


    Ich schaue in ein paar Jahren mal wieder vorbei, ob dann wenigstens die Trassenführung feststeht...

    Wer schon mal bei den sechsstelligen Wagennummern vorsammeln möchte, wird bei der KVG Stade fündig. In deren Wagennummern stehen die ersten 4 Ziffern für das Baujahr, so z.B. 201537 für einen Citaro 2 aus dem Jahr 2015 mit dem Kennzeichen LG-KV 1537.

    Vermutlich wird damit gerechnet, dass z.B. im Jahr 2115 auch neue Busse angeschafft werden, bei denen z.B. die 37 wiederverwendet wird und z.B. der genannte Citaro 2 noch als historisches Fahrzeug in Betrieb ist. Sicher ist sicher. Aber irgendwann in der Zukunft der Menschheit wird die Wagennummer nicht mehr in die Fahrzeugecke passen. :-))

    Sechsstellig ist doch einfach: Bei uns kurvt 628673 herum 8o

    Dann wird es mal wieder etwas bodenständiger: Die 1947 kommt aus Läpzsch:



    Damit verabschiede ich mich gleichzeitig aus dem Spiel, bis es mit 2xxx weiter geht.

    Wäre es möglich im Bau der Tram nach Weiterstadt den Teil der ehemaligen 6 zwischen Rodensteinweg und Hauptbahnhof zu bauen?

    Möglich vielleicht.

    Aber blödsinnig.

    Die Strecke müsste durch den engen Dornheimer Weg führen - und genau da gibt es kaum potenzielle Fahrgäste. Wenn die Strecke vom Hauptbahnhof aus geführt werden sollte, dann aber doch wohl eher durch die Weststadt mit ihren vielen Bürohäusern.

    Mist - für den 1922 bin ich ein paar Minuten zu spät. Aber den 1923 kann ich bieten. Das war ca. 1988 in Boston.


    t1923bostonimage69fnf0aksc.jpg

    Du hast aber vom Gleisdreieck gesprochen. Da stehe ich dem Planbetrieb auch im Weg. Entweder beim Wenden zur rückwärtigen Einfahrt in das Dreieck oder beim Wenden nach dem rückwärtigen Ausfahren aus dem Dreieck. Je nachdem, wie herum es angebunden ist - so oder so stehst Du einmal auf dem Streckengleis.

    Na ja - vielleicht kann man "Gleisdreieck" auch mal "neu denken"?

    Man muss es ja nicht aufbauen wie es "damals" war. In Zeiten der Zweirichtungsfahrzeuge kann man das so gestalten, dass man vorwärts einfährt und nach der Wendezeit auch vorwärts - halt vom anderen Führerplatz - wieder ausfährt.

    Vielen Dank für diese Informationen. Da muss ja wohl "jemand" einen schweren Fehler gemacht haben.


    Wurden denn die Wagen wieder aufgebaut? Ich habe gerade mal nachgesehen: Ich habe von keinem der beiden ein Foto - aber das kann natürlich Zufall sein.