Beiträge von Jörn

    Dann wird es mal wieder etwas bodenständiger: Die 1947 kommt aus Läpzsch:



    Damit verabschiede ich mich gleichzeitig aus dem Spiel, bis es mit 2xxx weiter geht.

    Wäre es möglich im Bau der Tram nach Weiterstadt den Teil der ehemaligen 6 zwischen Rodensteinweg und Hauptbahnhof zu bauen?

    Möglich vielleicht.

    Aber blödsinnig.

    Die Strecke müsste durch den engen Dornheimer Weg führen - und genau da gibt es kaum potenzielle Fahrgäste. Wenn die Strecke vom Hauptbahnhof aus geführt werden sollte, dann aber doch wohl eher durch die Weststadt mit ihren vielen Bürohäusern.

    Mist - für den 1922 bin ich ein paar Minuten zu spät. Aber den 1923 kann ich bieten. Das war ca. 1988 in Boston.


    t1923bostonimage69fnf0aksc.jpg

    Du hast aber vom Gleisdreieck gesprochen. Da stehe ich dem Planbetrieb auch im Weg. Entweder beim Wenden zur rückwärtigen Einfahrt in das Dreieck oder beim Wenden nach dem rückwärtigen Ausfahren aus dem Dreieck. Je nachdem, wie herum es angebunden ist - so oder so stehst Du einmal auf dem Streckengleis.

    Na ja - vielleicht kann man "Gleisdreieck" auch mal "neu denken"?

    Man muss es ja nicht aufbauen wie es "damals" war. In Zeiten der Zweirichtungsfahrzeuge kann man das so gestalten, dass man vorwärts einfährt und nach der Wendezeit auch vorwärts - halt vom anderen Führerplatz - wieder ausfährt.

    Vielen Dank für diese Informationen. Da muss ja wohl "jemand" einen schweren Fehler gemacht haben.


    Wurden denn die Wagen wieder aufgebaut? Ich habe gerade mal nachgesehen: Ich habe von keinem der beiden ein Foto - aber das kann natürlich Zufall sein.

    Kürzlich wurde bei Ebay ein Foto des Wagens 209 angeboten, das den Wagen nach einem heftigen Crash zeigt. Die Frontpartie ist, besonders im unteren Bereich massiv eingedrückt - und ich mache mir ernsthaft Gedanken, wie es wohl dem Fahrer (und auch den Fahrgästen) ergangen sein mag.


    Ich habe die Auktion verpasst, daher kann ich das Foto hier nicht zeigen. Ich wüsste aber gerne Genaueres über das Geschehen. Der Wagen trägt noch die Original-Lackierung in Creme-Farben (vulgo: beige).


    Erinnert sich jemand an das Wann und Wo? Wurde der Wagen wieder repariert? Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

    Nette Karte. Der Schlenker über den Hauptbahnhof zum Marktplatz sieht für mich als total ortsunkundigen Menschen nicht sinnvoll aus.

    Na ja - die Anbindung des Offenbacher Hauptbahnhofs scheint mir - nach allem, was ich zum Thema bisher gelesen habe - in Fachkreisen ziemlich unumstritten zu sein. Und so gesehen hat der Schlenker durchaus seine Berechtigung, auch wenn es einen kürzeren Weg zum Marktplatz gäbe.

    Der Vorwurf, die Kosten für Großprojekte würden absichtlich tief gestapelt, müsste mal belegt werden, das sagt sich so leicht dahin, aber was ist wirklich dran an diesem Vorwurf? In einem frühen Stadium kann man Kosten eben nur schätzen. Wenn man das Bauprogramm nach getaner Werkplanung kennt, alle Einheiten, Mengen und Massen, kann man sie schon genauer ermitteln. Und was es wirklich gekostet hat, kann man immer nur im Nachhinein berechnen.

    Macht man es sich mit dieser Einstellung in Deutschland nicht etwas zu einfach?

    Auch der Gotthard-Basistunnel konnte den ursprünglichen Kostenrahmen nicht einhalten. Die Zahlen aus dem überarbeiteten Plan von 2008 wurden aber bis zur Eröffnung 2017 eingehalten. Dabei darf man wohl vermuten, dass bei einem 50 Kilometer langen Tunnel tief unter dem Bergmassiv etwas mehr Unwägbarkeiten auftreten können als bei den vielen Bauvorhaben, die in unserem Land immer wieder Schlagzeilen machen.


    Und wir reden hier über ein paar Kilometer Straßenbahnstrecke - oberirdisch.


    Wenn man das nicht zumindest annähernd vorab berechnen kann, dann fehlt es (wie in Berlin, Stuttgart, ...) an einem: Projektmanagement.

    Das Rad in der Bahn mitzunehmen ermöglicht aber die umweltfreundliche und gesunde Erreichung von Zielen, die mit dem ÖV gar nicht und mit dem motorisierten IV manchmal auch nicht erreichbar sind. Nutzung von Gelegenheiten, die sich ergeben, aber nicht notwendig sind, gibt es überall. So muss niemand viele große Koffer mitnehmen, in denen für jeden Urlaubstag komplett andere Bekleidung, womöglich noch für alle Wettersituationen, enthalten ist. Wer das macht, nimmt egoistisch anderen den Platz weg. Man wird wohl kaum jede Bewegung in der Öffentlichkeit akribisch so optimieren können, dass die Gesellschaft insgesamt am besten wegkommt. Das würde die Bewegungsfreiheit arg einschränken.

    Erkläre mir bitte, was die Fahrradmitnahme mit Koffern zu tun hat. Wenn ich verreisen will, muss ich einen Koffer ggf. auch auf dem Weg zum Bahnhof in der Straßenbahn mitnehmen. Dadurch nehme ich egoistisch jemand den Platz weg?

    Tu mir bitte den Gefallen und erkläre, was du wirklich gemeint hast...

    Computerprogramme kann man gut in den Griff bekommen. Und manchmal liegt der größte Fehler eben am Bediener!

    Das mag in vielen Fällen für den kommerziellen Einsatz im Büro gelten - wobei auch hier die Fähigkeit oder Unfähigkeit des Programmierers, allfällige Bedienungsfehler abzufangen, eine Rolle spielt.


    Es gilt aber ganz sicher nicht bei "technischen Anwendungen". Wenn die nicht funktionieren, dann sind sie offensichtlich nicht korrekt programmiert. Ob ein Schiebetritt nun ausfährt oder nicht (um nur ein sehr gängiges Beispiel zu nennen), darauf hat lediglich der Ersteller der Software einen Einfluss - oder die Personen / Institutionen, die hierfür die Vorgaben gemacht haben.

    Immer ein sehr kontroverses Thema ist die andere Seite der Medaille: wie kann ich gegebenenfalls den gleichen Betrieb mit weniger Personal durchführen?


    Stichwort autonomes Fahren - auf der Schiene deutlich einfacher umzusetzen als auf der Straße. Wenn wir von den Gegebenheiten ausgehen, dass in Deutschland auch weiterhin Fachrkäftemangel herrschen wird und Tf unter Umständen nicht der attraktivste Job ist, wird man nicht darum kommen, über dieses Thema nachzudenken. Mir ist durchaus bewusst, dass wir nicht von heute auf morgen alle Züge autonom fahren lassen können, aber im Zeithorizont 2030+ und in Kombination mit der Digitalisierung des deutschen Schienennetzes sehe ich darin durchaus Potenzial. Abgesehen davon brächte eine solche Umstlelung eine ganze Reihe weiterer Vorteile mit sich. Als schnelle Lösung für den akuten Personalmange taugt sie zugegebenermaßen aber nicht.

    An dieser Stelle wäre ich mehr als vorsichtig.

    Autonomes Fahren sehe ich - wie schon geschrieben wurde - in absehbarer Zeit wirklich nur in autonomen Systemen wie reinen U-Bahn-Netzen. Schon bei der Frankfurter "U-Bahn" wird es schwierig, da die Züge auf den Außenästen eben regelmäßig "mit dem echten Leben" in Berührung kommen. Ein Computer (das ist es ja letztlich), der all diese äußeren Einflüsse in Sekundenbruchteilen so umsetzt, dass nichts passiert - da bin ich (der sich hauptberuflich lange mit diesen elektronischen Deppen herum schlägt) mehr als skeptisch. Solange es einfachere Sachen gibt, die nicht funktionieren...


    Dies steigert sich natürlich noch bei der "richtigen Eisenbahn", wo höhere Geschwindigkeiten gefahren werden. Das kann ich mir bestenfalls vorstellen auf reinen Schnellstrecken, z. B. Frankfurt-Köln, wo nur eine Zuggattung verkehrt. Spätestens bei der Einfahrt in die Städte weiß ich aber schon wieder nicht...


    Und, aus meiner Sicht ganz wichtig: Je mehr und je häufiger man in diesem Zusammenhang von autonomem Fahren spricht, desto schwieriger dürfte es werden, neue Mitarbeitende zu gewinnen: Wenn man mir jetzt schon in Aussicht stellt, dass in 10 Jahren ein Computer meinen Job übernimmt - warum sollte ich mich dann um eine solche Stelle bewerben?

    Wer soll denn dort arbeiten? Wir haben ja schon Probleme damit genug Leute für eine Werkstatt zu finden.

    Warte mal noch ein paar Jahre.

    Wenn die Vorhersagen stimmen, dann werden in den kommenden Jahren zahlreiche Mitarbeiter in der Automobilindustrie neue Arbeitsplätze suchen. Ein Mechatroniker, der die Bordelektronik einer S-Klasse zusammen baut, wird auch mit einem 423 fertig werden, wenn man ihm ein paar Tage Einarbeitungszeit gönnt.