Beiträge von Jörn

    Wirklich schnell kommt man über Ober-Roden nach Dieburg übrigens eh nicht; man bräuchte eher etwas über die MNB. Vielleicht wenn RMRN gebaut ist, mal sehen.

    Du meinst von Frankfurt aus?

    Über Darmstadt sparst du genau 7 Minuten nach dem heutigen Fahrplan - voraus gesetzt, man fährt pünktlich und der Anschluss klappt.

    Ich würde nach einem langen Arbeitstag in Frankfurt doch lieber sitzen bleiben und durchfahren als in Darmstadt über die Treppen hetzen.

    Abgesehen davon will ja auch nicht jeder bis Dieburg, sondern vielleicht nach Münster, Eppertshausen...

    Gab's ja vor 167 Jahren (oder so) auf der Eschersheimer. War da nicht so der Bringer, Angst vielleicht mit intelligenten Ampelschaltungen leichter zu machen (aber daran scheiterts dann halt auch, weil man muss ja den MIV mitberücksichtigen, die armen Autofahrenden).

    Dass es auf der Eschersheimer nicht funktioniert hat, deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Da fuhren damals 5 Linien + zahlreiche Einsatzwagen, da kann man bei 2 Linien schon mal ein paar Haltestellen auslassen.


    Von Goldstein schnell herein: Da könnte man sicher Waldau, Melibocusstraße und Gerauer Straße auslassen. Ab Triftstraße dürfte es allerdings schwieriger werden mit "schnell".

    Prinzipiell ist aber eine Straßenbahn über Neu-Isenburg nach Sprendlingen als Verkehrsmittel ausreichend. Und wenn es das Fahrgastaufkommen so will, braucht man eben einen dichteren Takt oder eine zweite Linie. Es wäre halt nur schöner, wenn man direkt nach Sachsenhausen käme.

    Die von dir angesprochene zweite Linie könnte ja dann - wie weiland die 14 - über den Südbahnhof geführt werden. Mehr Sachsenhausen geht kaum.

    Na ja - von Dreieich bis Langen ist es ja nicht weit.

    Und vom derzeitigen Endpunkt in Arheilgen bis nach Wixhausen - da kann man ja schon hingucken.

    So gesehen, ergeben diese beide Verlängerungen sicher einen Sinn.

    Aber dazwischen?

    Zwischen Wixhausen und Erzhausen ist eine Menge NICHTS,

    zwischen Erzhausen und Egelsbach immerhin ein Flughafen.

    Und ein Einkaufszentrum, aber das liegt - wie Egelsbach selbst - auf der anderen Seite der Bahn, an der B3.


    Ich kann mir (Stand heute) nur schwer vorstellen, dass hier eine Straßenbahnverbindung ein großes Verkehrsbedürfnis bedienen würde.

    Vielleicht ist es doch hilfreich, einmal die oben verlinkte Pressemitteilung von heag mobilo zu studieren.


    Zitat:
    Es geht hierbei also um mehr als die Verlängerung der Straßenbahn bis zur Heidelberger Straße. Vielmehr wird durch die Durchbindung (Hervorhebung von mir) der ÖPNV in unserer Stadt insgesamt qualitativ aufgewertet, und es ergeben sich neue Verbindungswege für Menschen aus Bessungen, Eberstadt und Darmstadt-Mitte.

    Zitat Ende


    Da steht das Wort "Durchbindung". Daraus traue ich mich zu entnehmen, dass die 3 (oder eine neue Linie) eben nicht an der Heidelberger enden wird, sondern ggf. Richtung Eberstadt weiter geführt wird. Und dafür braucht es keine Schleife an der Heidelberger.


    Zitat:

    Sie (gemeint ist die Streckenverlängerung) nützt nicht nur den künftigen Bewohnern im Quartier, sondern auch beispielsweise Pendlern und Schülern aus Eberstadt.

    Zitat Ende


    Auch hieraus entnehme ich, dass es eine direkte Fahrmöglichkeit von Eberstadt zur Lichtenbergschule (und ggf. weiter) geben soll.


    Ich bin eine Weile weg aus Darmstadt, aber "früher" gab es eine große Anzahl von Schülern und Schülerinnen, die von Eberstadt aus die Lichtenbergschule besucht haben. "Schülerzüge" könnten nach Ausbau der Schleife an der Lichtenbergschule dann dort wenden.

    Im neuen Linienkonzept, das bis Dezember 2023 umgesetzt werden soll, ist die Verlängerung bisher gar nicht vorgesehen. Die Wendeschleife macht nur an der Heidelberger Straße wirklich Sinn, weil man nur dort alle betrieblichen Vorteile hat. Für die Bäume kann es Ersatzpflanzungen an anderer Stelle geben. Das ist im Straßenbau auch üblich.

    Ich bin nicht deiner Meinung.

    Warum sollte es zwei Wendeschleifen im Abstand von ca. 1200 Metern geben? Da die neue Strecke voll an die Eberstädter Strecke angebunden werden soll, kann eine 6, 7 oder 8 dann auch mal eben zur Lichtenbergschule fahren, wenn sie wenden will oder muss. Hierfür eine zweite Schleife zu bauen, erscheint mir mehr als übertrieben.

    ^ Warum kann sie nicht der Wendeschleife Cooperstraße enden? Im Beitrag#1 ist eine Variante zu sehen, die das ermöglichte. Eine Schleife am Südrand des Viertels ohne Lückenschluss zur Heidelberger Straße wäre suboptimal

    Der Lückenschluss zur Heidelberger Straße steht doch - wenn ich es recht verstanden habe - gar nicht mehr zur Diskussion. Die Schleife an dieser Stelle zu bauen, würde aber zur Folge haben, dass zahlreiche Bäume gefällt werden müssen. Die (vorhandene!) Schleife an der Lichtenbergschule müsste man dagegen nur so umbauen, dass sie aus beiden Richtungen genutzt werden könnte.

    Aber auch diese neue Gesellschaft wird sich immer wieder mit der Lokalpolitik (und wem noch...?) abstimmen müssen, ob sie wirklich so planen darf wie sie das möchte (und wie es vielleicht sinnvoll wäre). Diese endlosen Diskussionen waren doch die Ursache, warum keines dieser Projekte bisher aus den Startlöchern gekommen ist.


    Ich schaue in ein paar Jahren mal wieder vorbei, ob dann wenigstens die Trassenführung feststeht...

    Wer schon mal bei den sechsstelligen Wagennummern vorsammeln möchte, wird bei der KVG Stade fündig. In deren Wagennummern stehen die ersten 4 Ziffern für das Baujahr, so z.B. 201537 für einen Citaro 2 aus dem Jahr 2015 mit dem Kennzeichen LG-KV 1537.

    Vermutlich wird damit gerechnet, dass z.B. im Jahr 2115 auch neue Busse angeschafft werden, bei denen z.B. die 37 wiederverwendet wird und z.B. der genannte Citaro 2 noch als historisches Fahrzeug in Betrieb ist. Sicher ist sicher. Aber irgendwann in der Zukunft der Menschheit wird die Wagennummer nicht mehr in die Fahrzeugecke passen. :-))

    Sechsstellig ist doch einfach: Bei uns kurvt 628673 herum 8o