Beiträge von Jörn

    In der verlinkten PDF findet sich auch dieser Vorschlag:

    Dazu ist eigentlich schon jeder Kommentar überflüssig. Dann kämen sich Züge aus Darmstadt Ost (nach Darmstadt Hbf.) mit Zügen nach Aschaffenburg in die Quere. Außerdem würde die Kapazität des Bahnhofs massiv sinken.

    Kommt drauf an:

    Wenn man vernünftige Fahrpläne macht und diese Fahrzeiten dann auch einhält, dann kann so etwas funktionieren...


    Ja, ich weiß...

    War halt gerade wieder in der Schweiz unterwegs und habe vergessen, im Kopf auf ein anderes Land umzuschalten...

    Gegen dieses frische neue überraschende Schild bin ich vorhin im morgendlichen Tran beinahe gerannt. Es tut sich was. Zwar nicht an den dutzenden anderen Problempunkten bei diesem Bahnhof, aber zumindest irgend etwas.

    Was ist denn aus den Ideen geworden, die Staßenbahnhaltestelle auf die Brücke zu verlegen und am Besten noch an den Straßenrand, damit Umsteigewillige kürzere Wege haben und nicht mehr auf die Fußgängerampel warten müssen?


    Ich rate mal: Kein Geld, daher gestrichen. Oder?

    Das Hauptproblem bei den Ampelschaltungen in der Stadt ist, dass seit vielen Jahren der MIV gezielt ausgebremst wird, und darunter auch die Busse leiden.

    Andernorts löst man das so, dass man auch die Busse in die Vorrangschaltungen integriert. Dazu bedarf es ggf. natürlich, zumindest abschnittsweise, entweder separater Busspuren oder der Auslegung der Schienentrassen auf eine Weise, dass auch die Busse darauf fahren können.

    Ich möchte hier auch den psychologischen Aspekt ins Spiel bringen: Wenn ich als Fahrgast nur "das Gefühl habe", dass ich flott voran komme, dann erhöht das die Akzeptanz eines Öffentlichen Verkehrsmittels. Diesen Effekt gab es, teilweise zumindest, einmal in Darmstadt und ich genieße ihn regelmäßig in Schweizer Trams.


    Wenn ich dagegen, wie meistens in Frankfurt, das Gefühl habe "Gelaufen wär ich grad so schnell", dann ist das kein Anreiz zum Umstieg.

    Auf der Website der S-Bahn Stuttgart sind die Längenangaben zu finden.

    Ja-ja-ja...

    Aber nirgends habe ich bisher einen Hinweis gefunden, dass es eine Baureihe 430.1 gibt, wie hier zu lesen war. Es wird auch überall nur auf Wikipedia verwiesen. Dort gibt es aber immer nur eine einheitliche Fahrzeuglänge von 68 300 mm.

    Woher also stammt die Behauptung, dass in Frankfurt "andere" 430 fahren als in Stuttgart?

    Unterschiedliche Längen innerhalb der 430-Unterserien. Die Stuttgarter sind ein klein wenig länger - genaugenommen genau eine Abteillänge länger, gleichmäßig verteilt auf die beiden Mittelwagen.

    Kannst du die Quelle dafür angeben?
    Wikipedia weiß weder etwas von einer Baureihe 430.1 noch von unterschiedlichen Fahrzeuglängen. Okay, Wiki weiß längst nicht alles - aber auch ich möchte nicht dumm sterben...

    Seit wann haben unsere S-Bahnen denn Schiebetritte?

    Wenn ich mich nicht sehr irre, dann sind in Rhein-Main auch 430 unterwegs. Diese haben Schiebetritte. Selbige haben am Anfang ihrer Einsatzzeit in Stuttgart viele Probleme gemacht. Scheinbar kümmert das heute niemand mehr, denn ich habe gerade letzte Woche in BaWü 430 gesehen, wo an einem Langzug an einer Einheit die Tritte ausgefahren waren, an der anderen nicht.

    Kursnummern weiß ich nicht. Ich habe heute (grob) zwischen 15:30 und 16:30 eine nette Wanderung bei noch gutem Wetter entlang der Voltastraße und der Hamburger Allee unternommen. Die Beute waren 2 Pt und ein S-Wagen (leider kein O...). Jedenfalls genug, um meinen Tag zu machen ^^ .


    PS: Nein, ich weiß nicht einmal die Wagennummern, die kennt ja meine Kamera. Ich habe mich aufs Motiv konzentriert.
    PPS: Gleich 2 Fahrer*innen (1 x Frau, 1 x Mann) waren begeistert, dass ich sie fotografiere. Falls hier jemand von der VGF mit liest: Bitte mein dickes DANKE ausrichten, ich habe leider schon zu viel andere Reaktionen erlebt.

    Da dürfen wir ja wohl gespannt sein, ob es diesmal ein zuschlagsfähiges Angebot geben wird.


    70% Niederflur scheint mir schon mal eine gute Entscheidung, das ist, wie andere Betriebe beweisen, genug, um ausreichend Platz für Rollstühle, Kinderwagen oder größeres Reisegepäck zu bieten. Und man kann ggf. bei gleisschonenden Drehgestellen bleiben.


    Irritierend finde ich die genannten Stückzahlen. Okay, die ersten 10 werden wohl endgültig die ST 12 ersetzen, die dann 30 Jahre alt sind. 4 weitere als zusätzliche Reserve sind angesichts der gegenwärtigen Probleme auch nicht schlecht. Wozu aber die Option auf 30 weitere? Die 20 ST 13 sind gerade mal 20 geworden, die ST 14 sind noch nicht einmal volljährig.


    Gibt es etwas schon konkrete Pläne für Neubaustrecken? Oder eine weitere Taktverdichtung? Hmmm... ?(

    Mir scheint, der Streit hier dreht sich im Kern um die Frage: Gibt es da genug Passagiere für eine U-Bahn oder nicht? Die Fans der U-Bahn sagen, zusammen mit P+R kommen da derart viele Leute an, dass man die U-Bahn sogar notwendig braucht, um sie alle in die Stadt zu bringen, aber ohne die U-Bahn werden die vielen Leute irgendwie gar nicht da sein?


    Die andere Position ist dann, die vielen Leute für eine U-Bahn sind ja (jetzt) gar nicht da, also braucht man auch keine zu bauen. Denn vom Himmel werden die Passagiere nicht fallen.


    Ist das so richtig?

    Ich bin mir nicht ganz sicher...


    Zumindest gibt es noch die dritte Position, der auch ich zuneige, dass man nämlich die Leute gar nicht erst zur Sachsenhäuser Warte locken sollte. Die Erfahrung zeigt doch: Wer erst mal in seinem Auto sitzt und darin vielleicht schon einen großen Teil der Strecke bewältigt hat, den wird man schwer bewegen können, für die letzten paar Kilometer jetzt noch umzusteigen.


    Ich würde es bevorzugen, die Bahn zu den Leuten zu bringen statt die Leute zur Bahn (der Spruch ist nicht von mir, aber trotzdem gut). Dazu gehört (endlich) die Verlängerung der Straßenbahn nach Neu-Isenburg hinein und ggf. sogar durch. Dazu gehört aber auch (endlich!) die Realisierung der RTW. Speziell in Neu-Isenburg und auch in Dreieich liegen die besten Verkehrsmittel am Rand. Und den ersten Teil der Strecke mit dem Bus zurückzulegen, ist bekanntermaßen nicht besonders attraktiv.



    Wenn schon P+R-Plätze, dann würde ich diese in Dietzenbach, Heusenstamm, Obertshausen oder Gravenbruch anlegen, damit die Autos gar nicht erst nach Frankfurt hinein müssen. Das würde einigen gleichzeitig den Stau auf der A 3 zumindest teilweise ersparen.

    Dein Vorschlag hat grundsätzlich etwas. Aber:
    Ob wir es wirklich noch erleben, dass die 3 verlängert wird? Wie lange spricht man darüber schon? Und dann erst noch bis zur Heidelberger?


    Einen großen Nachteil bringt dein Szenario aber für Fahrgäste, die von der Heidelberger zum Hauptbahnhof wollen: Die müssten an der Neckarstraße umsteigen und die Umsteigesituation dort ist, na sagen wir: unbefriedigend. Mit "deiner 3" berücksichtigst du nur Fahrgäste von der südlichen Heidelberger und ob die gerne den Umweg durch Bessungen nehmen wollen, da habe ich starke Zweifel.


    Also, lass die 1 drin, dann könnte es passen.

    Nein. Das sind nicht die Folgen von Ausschreibungen. Auch die "Staatsbahn" hat zu wenige Lokführer.


    Vorsicht: Jetzt wird es politisch.
    Es ist eine Folge verfehlter Politik über Jahrzehnte. "Deutschland hat zu wenige Akademiker" - das war lange die Devise, die auch von außen (z.B. OECD) verbreitet wurde. Entsprechend wurde das Studium immer beliebter. Duale Studiengänge erschlossen dies auch breiteren Kreisen. Hinzu kommt das auch heute oft noch geringe Ansehen von Berufen, die etwas mehr körperlichen Einsatz erfordern, und deren meist schlechtere Bezahlung.


    Der gesamte Mittelstand (ich habe mit Handwerkern gesprochen) sucht Hände ringend Menschen, die anpacken können und wollen. Der Nachwuchs in Deutschland strebt aber mehrheitlich lieber Arbeitsplätze an, die besser bezahlt sind und wo man in geheizten Räumen einen Drehstuhl warm hält.


    Das wird sich nicht so schnell ändern lassen. Aber vielleicht hilft mal ein Blick 60 Jahre zurück: Wir hatten damals ähnliche Probleme im Land und haben dann einfach Menschen zu uns eingeladen: Gastarbeiter. Das ging mehrheitlich gut und viele dieser "Gastarbeiter" sind Dauergäste geworden. Probleme? Kaum.


    Im Süden Europas gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit, gerade in der jüngeren Bevölkerung. Aber "Deutschland ist kein Einwanderungsland" - diese Parole wurde Jahrzehnte von der hauptsächlich staatstragenden Partei vor sich her getragen. Es scheint, dass man jetzt etwas gemerkt hat. Leider wird es noch etwas dauern, bis man den Menschen, die dann wirklich kommen (und sich durch gewisse politische Gruppen nicht von vorne herein abschrecken lassen), ausreichend Sprachkenntnisse vermittelt hat, damit sie uns als Schreiner, Pflegekraft oder auch Lokführer aushelfen können.


    Gelingen kann es: Lokführer oder Tramfahrer mit türkischer Herkunft sind inzwischen ebenso selbstverständlich wie Taxifahrer von ich-weiß-nicht-wo. Nur: Zeit haben wir nicht mehr. Das System ist JETZT am Zusammenbrechen - nicht nur bei den Bahnen.


    Der VCD regt dem Artikel zufolge auch die Umsetzung der Frankfurter Ringbahn sowie die Verlängerung der Tram nach Bad Vilbel und Neu-Isenburg an.
    Nichts dagegen... :thumbup:

    Verlängerung NACH Neu-Isenburg? Hab ich was verpasst?
    Oder soll das heißen DURCH Neu-Isenburg?