Beiträge von Marc

    In der Großaufnahme bei Minute 4:01 sah es für mich auch erst so aus, dass links ein Kursplan abgeheftet und rechts eine Uhr zur Kontrolle angebracht ist. Dann hätte die Entgegennahme kurz vor Fahrtantritt auch Sinn ergeben. Aber weder sieht das eine nach Uhr noch das andere nach Kursplan aus.


    Könnte es eventuell irgendwie zur Bestimmung der Tarifzone oder sowas nützlich sein?

    Du bekommst doch, jedenfalls wenn du an einem Automaten in Frankfurt ein E-Ticket erstehst und mit Karte zahlst, aus Papierspargründen anstelle einer papiernen Fahrkarte:

    • einen papiernen Kundenbeleg
    • einen papiernen Servicebeleg
    • und eine papierne Quittung


    Auf dem Servicebeleg steht drauf, was für eine Fahrkarte du gekauft hast und in welchem Zeitraum sie gültig ist. Die anderen beiden Papiere weisen nach, dass du die sie bezahlt hast. Das alles wie eine 'richtige' Fahrkarte auf RMV-eigenem fälschungssicherem Papier. Zeig doch diese Sammlung vor, wenn sich jemand querstellt?

    Ob 1000m Straßenbahngleise wirklich zu einer Attraktivitätssteigerung der Offenbacher Innenstadt beitragen können? Wen soll diese Straßenbahn denn dort hin bringen? Diejenigen, die an der Strecke wohnen und vielleicht noch ein paar Oberräder? Außerhalb dessen kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand aus Frankfurt zum Einkaufen nach Offenbach fährt, selbst wenn es einige 1€-Shops durch höherwertige Angebote ersetzt würden. Auch Umsteiger zur S-Bahn wird es nicht geben, wenn die Trasse an der Kaiserstraße enden soll, und damit auch deutlich weniger Laufkundschaft. Hinzu kommt noch der Tarifsprung. Wenn RMVsmart alles ist was der RMV zur Lösung dieses Problems beizutragen hat, dann bezweifle ich offen gesagt stark, dass in naher Zukunft eine solche Strecke für Frankfurter attraktiv wird.


    Hätte man die Gleise damals nicht zurückgebaut, hätte man heute vielleicht über eine Erweiterung und damit über wirklich für die Stadt sinnvolle Streckenführungen diskutieren können. So aber sehe ich wenig Nutzen darin.

    Die Variante, dass ein Langzug am Zuganzeiger angekündigt wird und nur ein Vollzug kommt, habe ich jetzt nicht präsent im Kopf, könnte aber auch schon vorgekommen sein.

    Das erlebe ich persönlich sogar deutlich öfter als die von dir angesprochene gegenteilige Variante.


    Ich kann das einfach nicht verstehen: Wir leben im Jahr 2017, mitten im digitalen Zeitalter, Drohnen fliegen, Autos fahren ohne Fahrer oder parken zumindestens selbstständig ein, aber die DB packt es nicht, die korrekte Länge eines Zuges auf die Anzeigetafel zu bringen.

    Das empfinde ich ähnlich. Zumal es auch sehr schade ist, denn immerhin hat die DB seit einiger Zeit ein durchaus brauchbares RIS entwickelt, dessen Echtzeitinformationen meist brauchbar und realistisch sind (von längeren Aufenthalten oder Fahrwegänderungen fangen wir besser nicht an). Dort einfach auch eine aktuelle Information zur aktuellen Zuglänge hinzuzufügen, kann eigentlich nicht sonderlich schwer sein.

    Woah. Der ist ja kaum wiederzuerkennen. Da ist ja fast nichts mehr vom Ursprungsmodell übriggeblieben.


    Gibt es hier jemanden, der in etwa einschätzen kann, was derartige Umbaumaßnahmen in diesem Umfang ungefähr kosten? Ist das wirklich so lohnenswert gegenüber einer Neuanschaffung?

    Neu-Isenburg Stadtgrenze -> Neu-Isenburg Rathaus: 1 Minute ebenfalls für 4,04€. Da dürfte es noch einige weitere Beispiele in diesem Zeitrahmen geben...

    Die Bahn Website zeigt zudem weder für Frankfurt Hbf, noch für Frankfurt West an, dass diese Halte entfallen.
    Damit hat die DB es mal wieder geschafft, uns in die Irre zu führen.


    Beide Halte sind auch nicht entfallen. Ab Hbf fuhren die Züge über Niederrad zur Louisa, von dort über die Main-Neckar-Brücke und die Camberger Brücke zum Westbahnhof; in der Gegenrichtung entsprechend umgekehrt.

    Warum denn nun bloß eine Seite grün und die andere blau? Das Blau sieht nicht schlecht aus, aber grün würde doch symbolisch besser zur Taunusanlage passen...?

    Die blaue Farbe als Teil des Wegleitsystems soll ja zum Bankenviertel führen. Daher ist anzunehmen, dass man durch die blaue Farbe auf dieses symbolisch ebenso hinweisen möchte wie auf die Taunusanlage.

    An der Haltestelle Triftstrasse erscheinen die Busse der Linien 61 und 78 auch auf den DFI der Strassenbahnhaltestelle, obwohl die Busse nicht ( bzw. nicht mehr ) auf der Gleistrasse halten.
    Ortskenntnis wird eben auch bei Fremden vorausgesetzt ;-)

    Ich finde nicht, dass da irgendeine Ortskenntnis vorausgesetzt wird. Die Bushaltestellen sind an der Triftstraße sehr gut zu sehen. Allerdings stellte ich persönlich fest, dass seit Sonntag zumindest an der Seite Richtung Sachsenhausen überhaupt kein Bus mehr auf der DFI angezeigt wird...

    Prinzipiell ja, aber dann kommt die böse Realität und macht die gute Theorie zu Nichte. Zu gewissen Tageszeiten bräuchte die Linie doppelt so lang wie sonst. Die Mörfelder Landstraße und (in geringerem Maße) die Niederräder Landstraße sind ja doch recht verkehrsintensiv...

    Besonders wenn Veranstaltungen im Stadion stattfinden, da gebe ich dir Recht. Im "normalen" Berufsverkehr erkenne ich dort allerdings keine wesentlich schlimmere Lage als an anderen Brennpunkten. Aus diesem Grund gleich alles für "zu Nichte" zu erklären halte ich für überzogen, sonst kann man sich den ÖPNV im städtischen Bereich gleich sparen. Wenn du mal mit dem 32er über den Alleenring fährst, wirst du von Fußgängern überholt...

    Oder mit den zwar geplanten, aber immer wieder verworfenen Quartiersbuslinien in Niederrad zusammenlegen. Das würde sich anbieten, da der 35er dafür nur über die Mörfelder bzw. Niederräder Ldstr. weiterfahren müsste. Als Ringlinie wäre beispielhaft folgende Route denkbar:



    Bild: Google


    So hätte man einerseits eine Erschließung eher abgeschnittener Gebiete, und andererseits eine umstiegsfreie Verbindung zwischen den S-Bahnhöfen Louisa und Niederrad, was insbesondere am Wochenende, wenn der 78er gar nicht und der 61er nur halbstündig verkehrt, aus meiner Sicht durchaus sinnvoll wäre. Dadurch ergäben sich:

    • an der Louisa Anschluss Richtung Süden im 15min-Takt
    • an der Stresemannalle/Mörfelder mit der 17 eine relativ schnelle Verbindung zum Hbf im 10min-Takt
    • in Niederrad ebenfalls eine schnelle Verbindung zum Hbf im 15min-Takt (+S7) und schließlich gälte selbiges auch für die Ziele Kelsterbach / Rüsselsheim / (Mainz) / Wiesbaden. Wenn irgendwann einmal das T3 am Flughafen fertiggestellt ist, würde sicherlich auch die S7 Richtung Zeppelinheim in den Fokus rücken.

    Wäre also aus meiner Sicht gleichzeitig eine durchaus attraktive Zubringerlinie, die sich nicht allzusehr mit dem 78er beißen sollte. Ach ja, der Haken: Melibocusstr. ist halt nicht Niederrad und ein U-Turn ist aufgrund der Straßenbahn nicht möglich. Allerdings wäre der Fußweg mit ca. 150m evtl. noch akzeptabel.

    Um 20.30 Uhr standen am Südbahnhof 3 Busse abgestellt mit "61 Pause". Beide Linien natürlich auch total überfüllt dank Fahrplanchaos und Straba-Baustelle (viele fahren mit 61 bzw 78 bis Triftstrasse um die SEV-Busse zu umgehen).

    Etwa 30 Minuten früher standen drei 61er am Südbahnhof, zwei mal unbeleuchtet mit "61 Pause" und "61 Bitte nicht einsteigen" und einmal beleuchtet mit "61 Leerfahrt". Wenige Minuten später ist dieser Bus mit drei Menschen im Fahrgastbereich in die Stegstraße gefahren und daraufhin in die Textorstraße abgebogen.


    Die beiden anderen Busse standen dort noch etwa weitere 20 Minuten, die DFI am Südbahnhof zeigte während der ganzen Zeit einen 78er nach Schwanheim an, der immer abwechselnd zwischen 1 und 0 Minuten abfahren sollte, was er allerdings erst gegen 20:30 Uhr tat. Ab etwa 20:10 Uhr fuhren mehrere 14, 15 und 16 hintereinander ab, danach etwa 10 - 15 Minuten gar nichts.