Beiträge von Baertram

    Heute war ich auch mal bei dieser Baustelle gewesen

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    Blick auf die künftigen Weichen in der Frankfurter Straße

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    Währenddessen in der Alsfelder Straße (bei der Straßenbahn noch) nichts passiert ist.


    Ungünstig finde ich, dass die SL 5 zwischen Kranichstein und Willy-Brandt-Platz 3 Ziele hat: 5 Hauptbahnhof, 5 Eberstadt, 5 Alsbach. Warum lässt man nicht einfach die Linien 6, 7, 8 auch ab/bis Kranichstein fahren (neben der regulären 5)? Das wäre wesentlich übersichtlicher als der Linienwechsel der Fahrzeuge am Luisenplatz.

    Das kann ich bestätigen. Nach den Schnappschüssen bin ich am Meßplatz in den Tw 9862 (5 Eberstadt) eingestiegen. Das Infotainment zeigte aber die Haltestellen nur bis Luisenplatz an. Nach dem Verlassen des Willy-Brandt-Platz kommt dann die Durchsage, das die Straßenbahn dann nach Eberstadt weiterfährt. Erst beim Erreichen des Luisenplatz kommen dann die nächsten 4 Haltestellen mit dem endgültigen Ziel auf dem Bildschirm.

    In der Gegenrichtung aber fahren die Linien 6 und 7 generell nur bis zum Luisenplatz.

    Entstaub. Hust. Seht Ihr mich noch?

    Heute war ich mal bei der zukünftigen Baustelle Ludwigshöhstraße.

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    Das kann man nun sehen wie man will: Gott sei Dank ist noch nichts passiert. So kann ich noch ein Bild im Ist-Zustand liefern.

    Ich denke, dafür brauchen wir keinen Bauthread aufmachen.

    Heute war ich mal draußen bei der NBS gewesen:

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    Hier sehen wir das Gleisdreieck Hochschulstadion. Offenbar sollen die Kurven nur mit einer einfachen Fahrleitung versehen werden. Oder die Tragseile für die Hochkette wird noch dazwischen gezogen.

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    Blick westlich der zukünftigen Haltestelle Kletterhalle nach Westen. Die Fahrleitungen sind noch nicht ganz Fertig.

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    Die Haltestelle Kletterhalle. Die Oberleitungen enden hier.

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    Wurde nicht letztens erwähnt, das die Gleise aus dem Bauhof verschwunden waren? Hier zwischen den Haltestelle Kletterhalle und dem TU-Gelände liegen sie. Es sind auch die für uns neuen Gleisverschlingungen.

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    Ausnahmsweise ein Blick Richtung Osten: Im Hintergrund können die Kurven zur künftigen Gleisverschlingung ausgemacht werden. Die Schienen dafür haben wir ja bereits gesehen.

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    Und hier sehen wir die zukünftige Endstation TU-Lichtwiese Mensa. Und ich hatte irgendwie das Gefühl, das ich mal das Abbiegen vergessen hatte. Auf jeden Fall waren zwischen der Mensa und dem Gebäude 7 (zumindest steht das von draußen so sichtbar angeschrieben) Bauarbeiter zu Gange und es fehlte die Absperrung. Aber Gott schützt ja Besoffene, kleine Kinder und Straßenbahn-Fans. So bin ich auch heile wieder rausgekommen.

    Wurde die Prügelattacke auf den Schrankenwärter eigentlich mal aufgeklärt?

    Meinst Du hier vom derselbe Schrankenwärter? Am jenem Abend war eine aber eine Schrankenwärterin im Einsatz.


    Und nein, es wird weiterhin auf den Falschen eingeprügelt (und damit auch auf mich, weil ich die eigenlichen Unfallverursacher auf der Anklagebank sehen will). So wie jonas 02 den Bericht zitiert hat, war dieser Bericht nicht darauf ausgelegt, die Schuldfrage in letzter Konsequenz zu klären. Aber dennoch wird dieser Bericht einen erhebliche Teil der Klärung in Richtung "Die Schrankenwärterin ist Schuld" beitragen. Schaut nur in den von @ Bernemer verlinkten FNP-Artikel, wo es heißt:

    Tödlicher Unfall in Frankfurt: "Ereignisursächlich" soll Arbeitsfehler sein

    Dem stimme ich einfach nicht zu: Ereignisursächlich ist ausschlieslich das Fehlverhalten der Personen, die sich unbefugter Weise auf Bahngelände aufhielten, das durch Andreaskreuze (Dem Schienenverkehr ist Vorrang zu gewähren) abgesichtert ist - ungeachtet der Hilfsmittel (z.B. Lichtzeichenanlage und Schranken), die ausfallen bzw. defekt sein können (weshalb die Lichtzeichen nie ein grünes Licht haben).

    Die Eisenbahn hat Vorrang, aber sie hat Ihren Anspruch auf Vorrang so kundzutun, daß andere auch die Möglichkeit haben, diesen Vorrang zu gewähren. Offene Schranken sind damit kein Mittel, den Vorrang einzufordern und damit sind Deine gesamten Schlußfolgerungen schlicht Humbug.

    Nein, offene Schranken sind kein Mittel, den Vorrang einzufordern. Offene Schranken sind wie defekte Lichtzeichenzeichen-Anlage an Straßenkreuzungen zu werten! Und nicht anders! Und damit wird eine andere Möglichkeit der Regelung genutzt. Da gibt es zwei Wege:

    1. Höhere Instanz: Polizisten vor Ort, die den Verkehr regeln. Waren Polizisten da, die das Überschreiten der Gleise in irgendeiner Form gestattet haben? Kann ich mir eher weniger vorstellen. Also bleibt nur noch

    2. Niedere Instanz: Verkehrsschilder. Und da haben wir das bereits erwähnte Andreaskreuz, welche Regel dann lautet: Wenn sich ein Schienenfahrzeug nähert, so ist diesem Vorrang gewähren! Und es näherte sich ein Schienenfahrzeug (und damit tat der Triebwagen seinen Vorranganspruch kund)! Wer das nicht sehen kann, hat an einem Bahnübergang nichts zu suchen! Warum glaubst Du, sind ICE-Strecken ohne Bahnübergänge?


    Die Schuldfrage ist damit offensichtlich klar. Doch das man einfach will man so nicht hinnehmen (siehe die Frankfurter Neue Presse). Und dann passiert der große Fehler der Gesellschaft: Man zerrt eine eigenlich interne Disziplinar-Maßnahme an die Öffentlichkeit.

    Aber dennoch: Was lernen wir in der Fahrschule bzw. Verkehrsschulgarten zu den Verkehrszeichen 201-50, 201-51, 201-52 und 201-53 (Im Volksmund auch Andreaskreuz) genannt?

    Dem Schienenverkehr ist Vorrang zu gewähren!

    War da irgendetwas zu lesen, das da eine Amtsperson (auch Polizist genannt) den schienenkreuzenden Verkehr (ganz gleich, ob auf Rädern oder zu Fuß) dazu angestiftet, verführt, empfohlen oder sonst wie angewiesen hat, sich den Schienenbereich zwecks der Überschreitung bzw. Überfahrung der Gleisanlagen zu nähern? Oder eine "Grün" anzeigende Lichtzeichenanlage, welche explizit ein Überschreiten bzw. Überfahren in oben erwähnter Weise gestattet?

    Das die Andreaskreuze zum Zeitpunkt des Unfalls gut sichtbar waren, steht im Bericht drin.

    Es näherte sich ein Schienenfahrzeug, dem letztendlich der Vorrang genommen wurde. Das steht allerdings nicht drin.

    Werden die wahren Täter (die den Bahnanlagen kreuzenden Personen) hier zu Opfern gemacht?

    Das an den Bahnanlagen etwas nicht stimmte, wird im Bericht schön erklärt. Hat allerdings nichts in der Öffentlichkeit zu suchen, weil "Bahnintern".

    Die einzigste Verbindung nach "Drausen" sind die Andreaskreuze - Und diese wurden, auch von den Opfern, sträflich mißachtet.

    Wir sprechen da von "Mißachtung des Verkehrszeichen 201-5x" in Tateinheit mit "Eingriff in den Eisenbahnverkehr" und "Sachbeschädigung" (Eben jener 648 165-8 und die Bahnanlagen/Infrastruktur). Obendrauf gehören da noch die ganzen Kosten, die dem RMV durch die 10-Minuten-Garantie entstehen und bestimmt von der DB S-Bahn, DB Regio, VIAS und HLB (zurück) gefordert wurden, weil die Züge dann alle über die S-Bahn-Strecke umgeleitet und dadurch der S-Bahnverkehr auf den Linie S1 und S2 über Wochen ausgedünnt werden mußte ( = Zugausfälle). Da war so mancher Pendler mehr als 30 Minuten später zu Hause - und das jeden Tag.

    Ich bin da gespannt, ob wir je darüber etwas zu lesen bekommen.

    Und der Westen?

    Ein mögliche Bus-Verbindung aus dem Weiterstädter Bereich (Hessenwaldschule) mit Richtungsverkehr im direkten Gebiet westlich der Bahntrasse (heute die "Häuserblockschleife" der Buslinie WX) und dann Endstation beim Betriebshof.

    Mit anderen Worten: Im Westen nichts Neues.

    Ich denke, der Anschluß Wixhausens ist nur ein Bonbon. Ein Bonbon für die Gegner des Betriebshofes, der mal zwischen Arheilgen und Wixhausen angedacht war. Und eine Möglichkeit zur Förderung der Betriebsstrecke dorthin, welche nach dem Weiterführung nach Wixhausen eben dann nicht mehr sein würde.

    Oder ist der Betriebshof inzwischen vom Tisch?

    Theoretisch so viele Gleise dort existieren, sollten auch so viele Züge reingehen. Ob die Länge der Gleise in etwa dem 1. Gleis (direkt an dem Hauptzugang) entspricht, kann ich nicht genau sagen, weil die Lagen der überdachten Gleise ja versetzt sind. Aber bisher war da nur einer dort untergebracht, während ein Betriebshof mal vom Netz abgeklemmt war. Zumindest hatte ich nur einen in den Ferien vor einigen Jahren auf dem 1. Gleis stehen sehen. Auf dem zweiten Gleis steht ja die Modelanlage, da wird es sogar schon für ein 8 x Tw solo, sagen wir mal, eng. Auf den anderen drei Gleisen stehen ja die nicht betriebsbereiten Fahrzeuge. Und die noch einmal (bzw. zweimal - sie müßten ja wieder nach Kranichstein) mit solch Aktion, wie sie 2012 stattfand, über das Netz zu bewegen? Ich weiß nicht.

    Ich muß aber gestehen: Das da ein Inselbetrieb Kranichstein <-> Arheilgen während der Vollsperrung der Frankfurter Straße stattfinden soll, habe ich so auch nicht herausgelesen. Ich denke eher, das das Gleisdreieck Alsfelder Straße eher für eine Adhock-Maßnahme bei einem Unfall in der Frankfurter Straße dienen soll.

    Zur Abwechsung mal zwei Bilder von der Baustelle Bessunger Straße stadteinwärts:

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    Freitag, den 16. April 2021 die neue Haltestelle Bessunger Straße stadteinwärts - Blick nach Süden und ...

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    ... Blick nach Norden.

    Da ist in den verbleibenden Stunden noch etwas zu tun bis am Montag um 03:48 Uhr MESZ der erste Zug der Linie 7 hier hält.

    Und wie soll das bitte funktionieren? Die Busse sind alle für den "Linieneinsatz" bestellt. Da wird mit Sicherheit keiner einfach so herumstehen, den man einfach mal so als SEV abziehen kann.

    Oder anders - die Situation vor dem 16. Dezember 1927:

    Bis zu diesem Datum gab es auch keine Busse bei der HEAG. Bis dahin hat es über 30 Jahre (mit Dampfbahn sind es sogar mehr als 41 Jahre) hervorragend geklappt.

    Man könnte es auch Krasser machen:

    Version 1:

    RMV hin oder her: Die Ticket-Preise müßten in Wiesbaden (und nur in Wiesbaden (Darmstadt macht ja auch sowas in der Zone/Wabe 4001 - geht also) umgehend um 250 - 300% steigen.

    Begründung: Eine Straßenbahn kann mehr als das doppelte eines Linienbus aufnehmen. Nun müßen mehr Busse (Hessen fördert ja keine Fahrzeuge) angeschafft werden, die nicht so lange halten wie eine Straßenbahn - dementsprechend mehr Fahrer usw.

    Version 2:

    In ein paar Jahren, wenn die Straßenbahn eröffnet worden wäre: Alle Buslinien auf diesen Abschnitten ersatzlos einstellen und an den entsprechenden Punkten die Schilder aufhängen. Hier hätte jetzt die Straßenbahn übernommen, doch Ihr wolltet sie nicht.

    Und allgemein: Wenn ein Dieselfahrverbot kommt, dann konsequent die Busse an der Stadtgrenze umdrehen lassen und in der Stadt kein Bus mehr auf Straße. An den Haltestellen dann Tafeln: "Mit der Straßenbahn wäre das nicht passiert!"

    Ich hasse dieses Wischiwaschi, wenn das Dieselfahrverbot nicht konsequent durchgesetzt wird. Dann merken die "Nein"-Sager endlich mal, was sie abgelehnt haben.

    Mein Motto lautet: Eine Stadt ohne Straßenbahn ist keine Stadt, sondern ein Kuhdorf. Und dafür sollten die Stadtrechte umgehend abgegeben werden - mit allen darin enthaltenen Privilägien einer - was das Kuhdorf Wiesbaden in meinen Augen seit 1955 nicht mehr ist.

    Das macht natürlich Sinn. Aber bei so wenig Bahnen dürfte die potenzielle Verzögerung Stadtauswärts nicht so hoch sein, dass sich ein extra Gleis lohnt. Eher können sich die Linie 3 und X nach Weiterstadt dann am Hbf "verständigen", wer vor fährt.

    Die "Verständigung" wird schwer fallen, weil der Tw der Linie 3 das Umkehren der Richtung noch vor sich hat. Aber es bleiben ja praktisch Tw, die von der Rheinstraße kommend am Hauptbahnhof enden.

    Nach dem neuen Konzept bin ich mal gespannnt, wenn die Linien 1 (Eberstadt - Hauptbahnhof - Kranichstein) und 10 (Griesheim - Hauptbahnhof - Arheilgen) wirklich durchfahren: Durch die Poststraße, wie die Busse auch - oder durch die Goebelstraße, damit verhindert wird, das nicht aus Versehen ein Tw der Linien 2 und 5 auf die Poststraße zuhält.

    Interessanterweise konnte ich vorhin an der Haltestelle Kasinostraße auch eine Linie 3 Richtung Hbf mit der Fahrzielanzeige "3 Eberstadt" entdecken.

    Das wird wohl der Kurs gewesen sein, der nicht mehr im 30 -Minuten-Takt gebraucht wurde.

    Da stellt sich mir eher die Frage, was wurde mit den Fahrzeugen auf dem Abschnitt Schloß - Lichtenbergschule / Böllenfalltor gemacht? Denn die Schloßschleife soll da auch nicht frei gewesen sein - nach einer HEAG Info.