Beiträge von Disponent

    Der Citaro am Luisenplatz ist kein Angst-Bus. Er dient als zusätzlicher Aufenthaltsraum, wenn der reguläre zeitweise nicht ausreicht. Dort gibt es derzeit auch nur 50% der Plätze.

    Erfahrungsgemäß möchten die meisten Fahrgäste zum Luisenplatz. Durch die Fahrplanlage würde man die 9 an der Rhein-/Neckarstraße halten müssen. Dies ginge zu Lasten des Anschlusses am BTOR. Der Umweg über den Hauptbahnhof kostet pro Richtung 15 Minuten. Die Ersatzhaltestelle am Klinikum liegt aus genehmigungsrechtlichen Gründen so ungünstig, dass die Fahrgäste ins Leere fahren würden. Die sonst üblichen Klagen blieben diesmal aus.

    nein das waren die Züge der 6 und 7. die Züge der 4 und 5 waren eingefahren. Diese Zwischenfahrten waren nötig um nicht in den Dienstplan in Eberstadt eingreifen zu müssen. So konnten Ablösungen planmäßig vollzogen werden. Zur Zeit der Sperrung standen 15 Kursfahrzeuge auf dem Betriebshof bis zur Aufnahme des 7,5 Minutentaktes, der allerdings zunächst nur auf der 9 stattfand. Durch die „Eberstädter“ Zwischenfahrten waren die Fahrten von und zum HBF großzügig abgedeckt.

    auf der Linie 5 waren vier Busse eingesetzt und auf der Linie 7 ebenfalls. Wagennummern hat DaniDADI ja schon genannt. Die Linie SEV 5 fuhr ab Luisenplatz wie die Linie H nach Kranichstein, hatte allerdings am Bahnübergang Siemens-Jägertorstraße die Ersatzhaltestelle für die Borsdorffstraße. Diese war wie immer zugeparkt. Ab Siemensstraße wie die Linie 5 und gleicher Weg zurück. Die Linie SEV 7 fuhr bis Pallaswiesenstraße, dann links ab und über Pallaswiesenstraße, Gräfenhäuser Straße, Langener Straße, vorbei am Merck zur Frankfurter Landstraße und ab Fiedlersee normale Linienführung. Die Kurse waren gut besetzt aber nicht übervoll und benötigten ca 55 Minuten für eine Runde.

    das Fahrzeug besitzt IBIS plus und kann alle Funktionen der SB9 ansteuern, allerdings kann die Beschilderung des TW (Rollband) mit IBIS plus nicht angesteuert werden. Seit erfolgter HU fährt das Fahrzeug zur Fahrerausbildung, wird also somit wirklich benötigt und benutzt. DaniDADI wie bereits beschrieben, besitzt das Fahrzeug keine Trennwand mehr hinter dem Fahrerplatz und auch sonst wird er noch Einbauten erhalten, die zur Schulung notwendig sind. Man hat das Fahrzeug gewählt um Linienfahrzeuge freizusetzen. Derzeit fehlen durch Unfälle genügend Fahrzeuge, weshalb es Sinn macht, mit dem Oldie zu schulen. Die neuen Polster hat er weil es den alten Stoff nicht mehr gibt. Im C-Teil gibt es noch keine Sitzpolster und die Sitze über den Sandbehältern haben auch noch keine Polster. Hier fehlen noch die Riegel zum Entsperren.

    Das Fahrzeug wird, nach erfolgter HU für die Fahrschule eingesetzt. Auf Grund des Alters und vorgenommener Anpassungen ist das Fahrzeug nicht mehr für den Fahrgastbetrieb vorgesehen. Das Fahrzeug wurde so angepasst, dass Schulungen im Fahrzeug im Stand möglich sind. Die Trennscheibe hinter dem Fahrer ist, wie in den ST 7 ausgebaut um eine bessere Sicht auf die Strecke zu ermöglichen.

    An den vier Adventssamstagen 30.11., 7.12., 14.12. und 21.12.2019 verkehrt die Linie 24 zwischen Kongresszentrum, Lichtenbergschule und Hauptbahnhof, allerdings über die Rheinstraße. Abfahrt am Schloss 10:46 Uhr,11:46 Uhr,12:46 Uhr und 14:16 Uhr, 15:16 Uhr, 16:16 Uhr und 17:16 Uhr. Nähere Informationen auf der Webseite oder der Facebokkseite der Arbeitsgemeinschaft Historische-HEAG-Fahrzeug.e

    Viele Betriebe verhindern mit Drohungen und Einschüchterungen die Bildung von Betriebsräten, obwohl ab 5 Mitarbeiter vorgeschrieben. Die Gewerkschaftsmitglieder in diesen Betrieben sind daher meist in der Unterzahl. Hinzu kommen unsäglich viele Leiharbeiter in diesem Gewerbe und die Angst vor drohenden Betriebsstilllegungen. Die privaten Arbeitgeber, die genau aus diesen Gründen nicht bestreikt werden verhindern seit Jahren spürbare Lohnerhöhungen. Inzwischen ist die Spanne zu den Löhnen in den benachbarten Bundeslänern eben auf diese 3€ angestiegen. Hinzu kommen bessere Arbeitsbedingungen, mehr Urlaub und und und. Hinzu kommt, dass man den Busfahrern vor zwei Jahren den Zugang zu Betriebsrenten tariflich zugesichert hat. Bis heute ist nichts passiert. Das ist der Grund für die jetzige Situation. Auch in Darmstadt ist der Busbetrieb inzwischen eine GmbH. Dies macht die Rückkehr in den TV-N zumindest schwierig. Für die Straßenbahnfahrer in Darmstadt gibt es einen Haustarif, den des AVN.

    Auf der 9E verkehren 10 Kurse. DaniDADI ob Busse rosten oder nicht ist auch immer eine Sache des Baujahrs und der Qualität der verbauten Teile. Wenn ein Unternehmen gezwungen ist Busse sehr lange einzusetzen, sehen sie dem entsprechend aus. Das sagt über die Qualtität des Unternehmens nichts aus. Durch die jährliche Sicherheitsprüfung ist auch die Betriebssicherheit sichergestellt. Der Rest ist Kosmetik.

    Ein Kurs L/K fährt aus, der zweite kommt von der Tages-L. Bevor man sich Gedanken macht wie was wo fährt, muss man erst mal die tatsächliche Reichweite feststellen. Die meisten derzeit in anderen Städten eingesetzten Fahrzeuge erreichen die angegebenen Km bei Weitem nicht.

    tunnelklick , dazu brauchst du erst mal Betriebsräte, das gibt es bei den Privaten fast gar nicht. Subunternehmer zahlen ihrem osteuropäischen Personal oft nur den Mindestlohn, auch so wird der Tarif unterlaufen. Über Aushilfen reden wir besser nicht. Wenn du als Mitarbeiter gegen deine Firma klagst, brauchst du dich nicht mehr anderswo zu bewerben, die Herren Unternehmer und Personaler kennen sich. Kontrolle gibt es nur in der ersten Reihe. Das damals geforderte Gesetz ging in der Urfassung auch darauf ein, hat man aber angepasst. Es ist auch absolut krank, dass die Bundesländer, Baden-Württemberg, Bayern und selbst Rheinland-Pfalz höhere Tariflöhne zahlen. Die Unternehmer halten die Löhne trotz drohenden Streiks für angemessen und alle Forderungen für unangebracht. Hier stimmt etwas mit der Einstellung gegenüber dem Personal nicht. Und um kein Geld in die Hand nehmen zu müssen, akzeptieret man in zwischenzeit Personal, dass kein Wort Deutsch spricht und als Hintergrund auf dem Handy einen Hinweis auf fehlende Deutschkenntnisse und die Rufnummer des Unternehmens bei sich trägt. Noch weiter kann man einen Berufszweig kaum abwerten. Dies war mit Sicherheit mit fairem Wettbewerb nicht gemeint. Das ist desaströs. Wenn ich Menschen zum ÖPNV bringen will muss die Qualität passen.

    Zumindest in Darmstadt, hier hat man ebenfalls zu niedrige Haltestellen gebaut, ist der CBF im Interesse der mobiltätseingeschränkten Fahrgäste sehr rührig. Sie versuchen über die maßgeblichen Stellen Anpassungen zu erreichen. Gerade mit den kleinrädrige Elektrorollstühlen ist ein Einstieg ohne Hilfe nicht möglich.

    Fakt ist, dass es anscheinend den so günstigen Privaten bei den Tarifverhandlungen immer wieder gelingt, höhere Löhne und Verbesserungen für die Fahrer zu verhindern. Wären sich die Unternehmen einig, müssten die Aufgabenträger zahlen. DaniDADI , du hast ab 5,5 Mitarbeiter einen Betriebsrat zu haben. Das Verhindern viele Unternehmen mit Druck. Das interessiert die Aufgabenträger nicht. Hauptsache es läuft irgendwie. Es wird Zeit wirkliche Verbesserungen für das Personal zu schaffen. Die Maxime „Fußvolk gibt es Massenhaft“ hat sich erledigt. Hinzu kommt, das viele Menschen jetzt schon Angst haben, ob sie angesichts des Wahns nach autonomem Fahren in 10, 15 Jahren noch nen Job haben. Anfang der 70er Jahre waren die Bedingungen in diesem Gewerbe schon mal so bescheiden. Damals haben viele Kolleginnen und Kollegen begriffen, dass der Weg über die Gewerkschaft der einzig Wahre ist. Damals hat man mal betriebsübergreifend 4-5 Stunden ganze Bundesländer bestreikt und sehr schnell Erfolg gehabt. Man weigert sich noch immer flächendeckend das Tariftreuegesetz zu verabschieden. Bei Ausschreibungen in Hessen reicht die Orientierung am LHO, das eißt aber nicht dessen Einhaltung. Habe ich heute eine gewerkschaftlich organisierten Betrieb, wird der BR auf diese Dinge bestehen. Das will kein privater Betreiber und dann kann wohnortbezogen Frondienst angesagt sein.

    stimmt es sind dann nur noch vier im Schnellfahrabschnitt. Durch die geänderte Verkehrsführung in der Heidelberger Straße kommt es wegen des verzögerten Ablaufs zu Störhalten, an denen die Schnelllinie durchfahren soll. Das ganze Konzept passt nicht mehr. Die Verschlechterungen bei den Signalisierungen sind in der Tat politisch gewollt, allerdings sind die Wendezeiten so knapp bemessen, dass ein Ausgleich oft nicht möglich ist. Der Halt an der Marienhöhe und Lincoln-Siedlung kommt, auch politisch gewollt, klar wenn da jetzt Wohnraum für 3500 Menschen entsteht, der eine Anbindung an den ÖPNV und Car-Sharing vorsieht. Ob die Linie 3 da hin fährt ist noch offen, da auch hier NKU keine Bezuschussung zulässt. Evtl endet die Linie 3 in der Cambrai-Fritsch-Kaserne. Die Linie 7 kann jetzt schon häufig die Last nicht mehr tragen. Der derzeit gefahrene Fahrplan stammt von 2004. Eine durchgehende Verbindung im 15 Minutentakt, mit Halt an allen Haltestellen ist eine Angebotsverbesserung. Die Linie 7 bleibt ebenfalls. Ja die Linie 6 war ein Top-Angebot, aber leider spielt der ÖPNV politisch keine ganz so große Rolle mehr. Auch wenn man es vielleicht nicht so empfindet, die Pünktlichkeit ging von über 93% auf knapp 80% zurück. Auf allen Straßenbahnlinien. Lediglich die Linie 9 in Griesheim wird nach wie vor bevorzugt bedient.