Beiträge von Disponent

    stimmt es sind dann nur noch vier im Schnellfahrabschnitt. Durch die geänderte Verkehrsführung in der Heidelberger Straße kommt es wegen des verzögerten Ablaufs zu Störhalten, an denen die Schnelllinie durchfahren soll. Das ganze Konzept passt nicht mehr. Die Verschlechterungen bei den Signalisierungen sind in der Tat politisch gewollt, allerdings sind die Wendezeiten so knapp bemessen, dass ein Ausgleich oft nicht möglich ist. Der Halt an der Marienhöhe und Lincoln-Siedlung kommt, auch politisch gewollt, klar wenn da jetzt Wohnraum für 3500 Menschen entsteht, der eine Anbindung an den ÖPNV und Car-Sharing vorsieht. Ob die Linie 3 da hin fährt ist noch offen, da auch hier NKU keine Bezuschussung zulässt. Evtl endet die Linie 3 in der Cambrai-Fritsch-Kaserne. Die Linie 7 kann jetzt schon häufig die Last nicht mehr tragen. Der derzeit gefahrene Fahrplan stammt von 2004. Eine durchgehende Verbindung im 15 Minutentakt, mit Halt an allen Haltestellen ist eine Angebotsverbesserung. Die Linie 7 bleibt ebenfalls. Ja die Linie 6 war ein Top-Angebot, aber leider spielt der ÖPNV politisch keine ganz so große Rolle mehr. Auch wenn man es vielleicht nicht so empfindet, die Pünktlichkeit ging von über 93% auf knapp 80% zurück. Auf allen Straßenbahnlinien. Lediglich die Linie 9 in Griesheim wird nach wie vor bevorzugt bedient.

    Selbst wenn es einen Aufschrei der Nutzer geben sollte, ist es auch in den Fraktionen angekommen, dass die Linie 6 so nicht mehr zu halten ist. Es gibt einen zusätzlichen Halt an der Marienhöhe, die Vorrangschaltungen sind nahezu aufgehoben, was soll die Durchfahrt an vier Haltestellen noch bringen? Die Haltestelle Marienplatz kommt mit dem Baubeginn des neuen Wohnquartiers dort. Die Schnelllinie ist so nicht mehr zu betreiben, es passt nicht mehr. Im Übrigen ist jetzt schon absehbar, wie viele Leute stehen bleiben, die die Linie nicht benutzen können, weil sie eben an der Marienhöhe aussteigen wollen. Dies führt regelmäßig zu einer überfüllten Linie 7, die ja auch in Zukunft als Verstärker zur Linie 6 weiter fahren wird.

    Man sollte überhaupt kein Linienfahrzeug auf den Rhönring umleiten. Wegen des ab 1. geltenden Dieselfahrverbots wird dieser noch mehr Verkehr aufnehmen müssen, noch dazu wenn der City-Ring nicht zur Verfügung steht. Das Betriebskonzept ist seit 1999, mit Ausnahme von zusätzlichen Fahrtangeboten das Gleiche und hat sich bewährt. Wer ein solches Fest vor Augen hat, weiß was der Nahverkehr an diesen Tagen leistet und dann mit unschlagbarem Dilettantismus verschlimmbessern will, dem empfehle ich einen Blick in die angedachten Umleitungsstrecken während der Veranstaltung. Die Betriebe gehen sowohl was das Personal, als auch die Fahrzeuge anbelangt an die Grenze des Machbaren. Nur mal zur Info die Planung für Dadina, HEAG Feuerwehr und Polizei beginnen schon gut 3 - 4 Monate vorher und auch wenn du vielleicht anderer Meinung bist, das sind alles Fachleute. Hier geht es ausnahmsweise nicht nur um den ÖPNV, sondern auch um Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei, die auch noch irgendwo durchfahren müssen.

    Die Haltestellen im Gesamtnetz erhalten eine Mindestlänge von 45m, dies ermöglicht auch auf der SL 3 den Einsatz größerer Züge. Diese benötigen die Energie auch wegen der vielen Nebenverbraucher, wie z.B. Klimaanlage, die politisch gewünscht ist, um den Komfort zu erhöhen. Natürlich ist das mit den Masten eine Katastrophe, aber man möchte aus Sicherheitsgründen keine Wandanker mehr.

    In dere Tat war das Verhalten des Fahrers korrekt. Es gibt n Darmstadt nur 2 Doppelhaltestellen. Die Haltestelle Schloss und die Rhein-/Neckarstraße. Am Luisenplatz kann es daher dazu kommen, dass das Fahrzeug an dritter Stelle dreimal halten muss. Begründet wird dies am Luisenplatz damit, dass auf Grund der Zuglängen bis zu 60 Meter zum Fahrzeug zu laufen wären, was man schlicht und ergreifend für fahrgastunfreundlich hält. Nun weiß dies der Fahrgast und pocht auf sein Recht.......

    Die Trassen, die bereits jetzt von Bus und Bahn genutzt werden sind jetzt schon vollkommen überlastet. Wenn mann jetzt 20% mehr Verkehr anbieten will, fragt man sich wo? Es gibt keine alternativen Routen für den Busverkehr. HInzu kommt der immer weiter voranschreitende Abbau der Vorrangschaltungen an den Signalanlagen. Hier arbeitet die Stadt gegen den "eigenen" Verkehrsbetrieb

    Wenn man weiß, dass das Ganze nicht passt, dann muss man, wie auch auf der Linie 9 in Griesheim, oder im Spätverkehr am Dreieichweg und in Alsbach die Wendezeiten von 20 Minuten in Kauf nehmen. Der Vorteil wäre, man könnte den Fahrplan anpassen und in beiden Richtungen pünktlich fahren. Hier kann sich auch die Dadina nicht so einfach herausreden. Auch dort sind die Probleme bekannt, und zwar nicht nur die Probleme auf der Linie H, sondern auch all die anderen Probleme mit nicht mehr funktionierenden Ampelschaltungen, städig wachsenden Fahrgastzahlen und und und. Doch der Grundfahrplan ist seit 2004 der Gleiche. Es sind höchsten Minutenschiebereien vorgenommen worden. Darmstadt kann kaum noch zusätzlichen ÖPNV aufnehmen, wenn sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert. Es stehen gar nicht genügend Trassen zur Verfügung. Spitzenzeiten fahren alleine 10 HEAG Linien mit 12 Kursfahrten in 15 Minuten über die Berliner Allee/Rheinstraße zum Hauptbahnhof und wieder zurück, welche LSA soll das verarbeiten? Wie soll da eine Linie pünktlöich sein? Die Fahrzeuge von der Berliner Allee zum Hauptbahnhof und zurück werden hier an der LSA bevorzugt, das hilft aber nicht, wenn vorne ein Zug oder Bus steht der geradeaus fahren will, der steht dann manchmal minutenlang im Weg. Das alles interessiert Niemanden, weder bei der Stadt noch bei den Aufgabenträgern. Die Anpassung der LSA Berliner Allee soll mit dem Umbau der Brücke über die DB-Gleise kommen, der eigentlich 2018 schon hätte beginnen sollen. Nun wartet man immer noch auf des Ende der Baumaßnahmen an den beide anderen DB-Brücken, da die den IV-Umleitungsverkehr tragen sollen. Viele andere Signalanlagen sind inzwischen auf die Bedürfnisse der Radfahrer angepasst und bremsen den ÖPNV zusätzlich aus. Man wünscht sich ein gleichberechtigtes Miteinander. Und somit bleibt alles beim Alten. Nach einer Stärkung des ÖPNV sieht das nicht aus.

    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Luisenplatz - Kesselhutweg und zurück gut 8 Kilometer sind, ergibt das eine Reisegeschwindigkeit von knapp 32km/h. Die Kranichsteiner Straße ist bis zum Rhönring 30er-Zone, die Haltestellen im Martinsviertel alle gut ausgelastet, dass ist eigentlich kaum zu schaffen. Ein Übriges kommt noch durch den Fahrscheinverkauf und würde man auf der Anweisung beharren im Spätverkehr Fahrkarten zu prüfen, wäre der Ofen längst aus.

    Der Einsatz des Capacity und eines KOM des EAD ist eine bestellte Leistung, da das Berufschulzentrum Nord saniert wird, sind 600 Schüler im Bereich Kleyerstraße in einem Ausweichquartier untergebracht. Diese Situation wird sich weiter verschärfen, wenn dort zusätzlich städtische Mitarbeiter wegen Renovierungsarbeiten untergebracht werden.


    DaniDADI . Es gibt ohne Bestellung keinen Capacity-Einsatz, da diese im Betrieb teurer sind als normale Gelenkzüge. Was den Einsatz von E-Bussen auf der Linie H betrifft, das kannst du vergessen. So schnell kann keiner der Hersteller liefen und derzeit würde die Kapazität der Akkus für die Linie H nicht ausreichen. Busse in Größe der Capacity sollen vorerst nicht als E-Busse angeboten werden. Hinzu kommt, dass nochmal Dieselfahrzeuge ausgeschrieben sind. Eine verlässliche Serienlieferung schließen namhafte Hersteller vor 2020/21 aus. Es gibt zwar Fahrzeuge, aber bis zur Schaffung von Produktionslinen dauert es etwas. Es gibt auch Besteller im Ausland, die weiter Diesel bestellen wollen und man muss auch Wasserstofffahrzeuge liefern. Man muss sich also breiter aufstellen, was erfahrungsgemäß dauert.

    Tja Holger. Zur Ursache der Fehlinformation kann ich nichts sagen, aber zur Störung. Eines der Baufahrzeuge an der Kanabaustelle Heidelberger Straße/Eschollbrücker Straße hatte die Fahrleitung beschädigt. SEV zwischen Luisenplatz und Frankenstein. Regelbetrieb Frankenstein -Alsbach und Schloss - Dreieichweg. Wenn du das nächste mal auf die HEAG App schaust, siehst du wer was verbockt hat.

    DaniDADI , der Beiwagenbetrieb wird enden wenn, keine St13 und 14 mehr da sind, die sind solo zu kurz. Die zulässige Vmax liegt bei Strasßenbahnen, die auf Sicht fahren, bei 70km/h.


    Was die Aufstockung betrifft, wenn man das Jahr 2029 annimmt, würde man dann in der Tat die ST 13 ersetzen. Derzeit ernsthaft geplant wird die Verlängerung der Linie 3 in die Cambrai-Fritsch Kaserne und die Verlängerung in Griesheim, was je zwei Fahrzeuge bedeutet. Hinzu kommt dass man die Linie 2 wenn sie denn jetzt gebaut wird im 7,5 Minutentakt fahren will zusätzlich zur im 15 Minutentakt fahrenden Lini 9. Dies setzt einen linientreuen Betrieb voraus, wodurch Mutationen fast unmöglich sind. Lediglich 9 und 4 können Wechsel. Auch hierfür wären evt. Fahrzeuge notwendig.


    Was aber am dringlichsten ist, ist die Anpassung des Fahrplans. Seit 2017 geht es mit der Pünktlichkeit stetig bergab. Die Stadt möchte dem Fahrradverkehr ein flüssigeres Fortkommen ermöglichen, leider zu Lasten des SPNV. Die Straßenbahnen haben in den letzten zwei Jahren von 88% Pünktlichkeit auf knapp 80% eingebüßt. Änderungen im Fahrplan seit 2004 songut wie keine. Alleine hierfür sind mindestens drei Züge notwendig.

    Fakt ist, dass die Straßenbahnen in Darmstat, politisch so gewollt, schon einen Teil der einstmals vorbildlichen Beschleunigung verloren haben und durch die gewollte Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer die Straßenbahnlinien insgesamt immer langsamer werden. Die Rücknahme der Vorrangschaltungen führt dazu, dass die Linie 6 an Haltestellenstehen bleiben muss, an denen sie eigentlich nicht hält, was zu Unmut bei den Fahrgästen führt. Die Stadt Darmstadt geht unbeiirt den Weg der Gleichschaltung aller Verkehrsteilnehmer weiter, was zu einer weiteren Verschlechterung führen wird. Gespräche in diese Richtung sind sinnlos. Ein weitere Punkt sind die nicht ausreichenden Trassen, Weder an den Knotenpunkten, noch in der Innenstadt sind ausreichend Trassen für alle Linien vorhanden. Es sind einfach zu viele Fahrzeuge Bus und Bahn in der Stadt unterwegs. Ein Beispiel: Im Schülerverkehr verkehren, mit E-Wagen zwischen Luisenplatz und Willy-Brandt-Platz bis zu 12 Wagen in beide Richtungen. Welche LSA soll hier noch bedarfsgerecht schalten? Man sollte zunächst prüfen, welche Linine man am Stadtrand oder außerhalb des Zentrum brechen kann, funktioniert anderswo auch. Man muss nicht umsteigefrei von überall nach überall kommen. Wenn ich zum Bahnhof möchte muss ich entweder weiter zur nächsten Haltestelle laufen, oder umsteigen, beides geht problemlos. Die Dadina will aber die ungesteuerte Andienung des HBf in Darmstadt, weshalb sehr viele Linien im selbne Zeitrahmen verkehren. Hier beginnt die gegenseitige Behinderung, die sich über den ganzen Tag erstreckt. Wenn die Linie 6, wie seitens der Stadt geplant, ab 2020 an der Lincoln-Siedlung hält, wird sie erneut langsamer. Man hat die Linie praktisch politisch demontiert, und die angedachte Umstellung ist eine Folge dieser Situation

    Wenn man also weiß, dass die Signalisierung nicht mehr passt und man politisch den Weg weiter geht den ÖPNV zu entschleunigen um den anderen Verkehrsteilnehmern mehr Raum zu geben führt man die Schnelllinie schon auch an ihrer Bezeichnung vorbei in die Bedeutungslosigkeit. Kommt jetzt noch hinzu, dass die Schnelllinie ab 2020 an der Lincoln-Siedlung halten soll und es am Staatstheater/Marienplatz noch eine Haltestelle dazukommen soll, auch hier entsteht ein neues Wohnquartier, dann ist die Schnelllinie in der Tat nicht mehr fahrbar. Eine zusätzliche Bedienung mit Bussen ist absolut schwachsinnig, da das schon an der benötigten Gefäßgröße scheitern würde. Was spricht denn dagegen eine vernünftigen Takt zu fahren, mit eine absolut stabilen Fahrplan? Die Zeitersparnis zwischen Eberstadt Wartehalle und Landskronstraße beträgt derzeit noch ganze 3 Minuten. Bei einem Halt an der Lincoln-Siedlung und später am Marienplatz dürften wir so im Bereich von drei Minuten gesamt liege und dafür diesen Aufwand? Hinzu kommt das von Pallaswiese angesprochene Trassenproblem. Inzwischen behindern sich fast alle Busse und Bahnen gegenseitig, da die Trassen vielfach überbelegt sind. In der HVZ fahren zwischen Luisenplatz und Willy-Brandt-Platz bis zu 12 Fahrzeuge je Richtung innerhalb von 15 Minuten. Das gleiche Spiel an der Berliner Allee mit dem Knotenpunkt HBF und Goebelstraße. Einst gebaut für 9 Linien verkehren hier heute bis zu 20 und mehr Linien auf diesem Areal. Seit Jahren absoluter Stillstand. Wir brauchen zusätzliche Knotenpunkte um eben nicht jeden Bus bis in die Kernstadt fahren lassen zu müssen, funktioniert in anderen Städten auch nur bei der Dadina nicht. Man will von und nach überall umsteigefrei fahren und alle auf einer Trasse? Es geht einfach gar nichts mehr. Hinzu kommt der Frust und die dadurch entstandene Gleichgültigkeit bei Teilen der Personals, weil eben schon viel zu Lange nichts unternommen wird. Auf der Bismarckstraße fährt der ÖPNV Rennen, weil jeder der Erste am Bahnhof sein will. Wie kann ich denn versuchen meinen gesamten ÖPNV auf die Abfahrt und Ankunftszeiten der Nahverkehrszüge zu fixieren? Am Bahnhof ist, wie in der Innenstadt Fußgängerzone, hier fährt alles kreuz und quer, das werden Haltepunkte nach gut Dünken angefahren, passt schon alles irgendwie. Busfahrer parken ihre Fahrzeug zur Pause in den Haltestellen, andere Fahrer können diese dann nicht bedienen, was zu weiteren Verzögerungen führt. All diese Dinge sind bei den Verantwortlichen der Verkehrsunternehmen und der Stadt bekannt. Aber man übt sich in vornehmer Zurückhaltung.