Beiträge von Holger Koetting

    Sicherlich hätte man das machen können, aber wieviele Minuten Fahrzeit willst du den Fahrgästen zumuten?

    Die älteren werden sich erinnern: Es gab mal eine Zeit, da war ab Samstag Nachmittag Betriebsruhe auf der Strecke. Dafür fuhr dann der 5507 und zwar genau mit Wegeführung über Messel, Kranichstein, Nordbahnhof. Über die Fahrzeiten und die Anzahl der Leute, die sich das freiwillig antaten und da drinsaßen braucht man keine Worte zu verlieren. Erst später bekam der Bus ab Dieburg die Führung über die B26.

    )nteressant finde ich übrigens dass der SEV anscheinend Darmstadt über die Dieburger und nicht die Kranichsteiner Straße verlässt und nir einen kurzen Abstecher zur Südseite des Messeler Bahnhofs macht...

    Der Bü in Messel ist zu (für Straßenverkehr), wenn ich mich nicht irre. Die HEAG hat eine Pressemitteilung rausgegeben, daß der FU zweigeteilt fährt und jeweils vor dem Übergang wendet.

    Viel Konfliktpotenzial ist den langen Schließzeiten mit der Ungeduld der Verkehrsteilnehmer geschuldet,

    Das hat aber nun explizit nichts mit dem Bahnübergang zu tun. Die gleiche Ungeduld findet sich auch bei beliebigen Kreuzungen, deren Umlaufzeit mal etwas länger als gewöhnlich ist. Ich verstehe eh die Unsitte nicht, mit Kupplung und Gas rumzuspielen, paar Zentimeter vorzuhoppeln und dann wieder stehenzubleiben oder gar zurückzurollen. Denken einige, davon springt die Ampel schneller um? Vor allem die Helden, die just in dem Moment, wo die Ampel grün wird, am Rückrollen sind und damit mehr Zeit zum Losfahren brauchen als wenn sie einfach warten würden.


    Jedenfalls, wenn sich dort Straßenverkehrsteilnehmer gegenseitig gefährden, dann ist das ein eindeutiges Problem des Straßenbetreibers, die Sicherheit auf der Straße zu verbessern. Die DB ist da außen vor.


    Was die Sicherheit auf der Schiene angeht, reden wir von einem singulären Ereignis in x Jahrzehnten. Egal was die Untersuchung nun genaues ergibt, wird es mit ziemlicher Sicherheit trotz dieser praktisch vernachlässigbaren Ereignisanzahl Änderungsvorschläge geben. Die Tatsache (davon gehe ich aus), daß das EBA den Betrieb nicht untersagt hat, zeigt, daß dem Betreiber der Anlage nach wie vor deren Sicherheit und "Alltagstauglichkeit" bescheinigt wird.

    Insofern wird der merkwürdige Antrag ziemlich ins Leere laufen.


    Wobei ich mich mit der Argumentationskette "Ihnen ist der Bahnübergang zu unsicher? Dann machen wir ihn sicher und verfügen hiermit die einstweilige Dauerschließung der Schranken" durchaus anfreunden könnte. Das würde den Dorfpolitikern ziemlich auf die Füße fallen. :)

    Da es sich technisch nicht um einen komplett kurzgekoppelten Zug handelt, denke ich, dass der mit Notführerständen versehende "Kuppelteil" sicherlich etwas Höhenspiel hat.

    Der Kupplung dürfte es sicher egal sein, auch normale Fahrzeuge werden ja untereinander mit unterschiedlichen Radreifenhöhen gekuppelt. Vielleicht bezieht sich die Aussage eher auf die Verbindung der Faltenbälge, die zwar auch flexibel sind, aber manuell verbunden werden müssen und da dann die Werkstatt über jeden cm flucht?

    In der Tat ist es aber sinnvoll, die Wagen zusammengestellt zu lassen, nicht nur, weil sich die Radreifen unterschiedlich abnutzen, sondern auch die Fristen von anderen Gerätschaften dann ein munteres Trennen und Wiederzusammenstellen erforden.

    Was interessant ist: Was ist der Grund für die neue Zusammenstellung?

    Zufällig zwei Unfallschäden, die die beiden anderen Kopfteile "länger"fristig außer Betrieb setzen? Technische Defekte an irgendwelchen Geräten, für die auch gerade keine Ersatzteile da sind? Weil's geht? Gründe gibt es bestimmt genug.

    Die Strecke müsste durch den engen Dornheimer Weg führen - und genau da gibt es kaum potenzielle Fahrgäste. Wenn die Strecke vom Hauptbahnhof aus geführt werden sollte, dann aber doch wohl eher durch die Weststadt mit ihren vielen Bürohäusern.

    Das ist aber zunächst einmal die präferierte Variante im Stadtgebiet Darmstadt. Sicher könntest Du durch das Neubaugebiet fahren, dann ist jedoch die Waldkolonie abgehängt. Einen gesonderten Bus wird es mit der Straßenbahn aller Voraussicht nach nicht mehr geben.

    Ich fände das intuitiv verständlich.

    Funktioniert aber nur solange, wie ausschließlich in dieser Richtung gefahren wird. Sobald es dann wieder einzelne Abweichungen gibt ("Sonntags zwischen 4.39 und 11.22"), hilft es dem ortsunkundigen Fahrgast auch nicht wieder weiter.


    Auf die Spitze getrieben hat das z. B. die Plauener Straßenbahn, bei der die Linien 1, 3 und 6 umlaufmäßig zusammenhängen und jeweils nur in einer Richtung verkehren - ab ca. 18 Uhr gibt es dann aber wieder Fahrten in die andere Richtung.


    Eine andere Lösung hat(te) man bei der Wiener Schnellbahn, die Liniennummern nach Ziel vergab. D. h. alles, was nach Grummelsbrücken (egal von wo) fuhr, war S1, nach Dingsda S2 etc. Damit wäre dann klar, daß nach Darmstadt immer die S3 fährt, egal, ob sie in Bad Soden, Bad Homburg oder Kronberg beginnt, aber auch, daß die S3 nur in Nord-Süd-Richtung verkehrt, weil nach Bad Soden dann eine S13 (z. B.) fahren müßte. Ob das so sinnvoll ist, vor allem im Hinblick auf saubere/linienreine Fahrplantabellen, sei mal dahingestellt.

    Weil es unnötiges Geblubber ist das die Ansage unnötig verlängert. Der 60iger wird dadurch nicht zum Gelenkbus mit eigener Spur und Vorrangschaltung.
    DAS wäre ein Metrobus.

    Vor allem nutzt es mir herzlich wenig, wenn ich genau die Linie 12345 benutzen muß, um zu meinem Ziel zu gelangen. Mehr als an der Umsteigestation auszusteigen kann ich nicht tun. Dann kommt mein Anschluß irgendwann angefahren.

    So viel Zeit wird für die Fahrt durch die Weichenstraße auch nicht benötigt. Komplexere Weichenstraßen mit z.B. Hosenträger bedeuten auch steilere Winkel und langsamere Fahrtgeschwindigkeit (und ggf auch lautere Fahrgeräusche)

    Es ergibt sich aber gegenüber einer reinen Endstation doch ein Unterschied. Dort kann ein Zug problemlos ein paar Sekunden warten, bis seine Fahrstraße in die Wende frei ist. Bei der Zwischenwende blockierst Du, wenn Du warten mußt u. U. aber den weiterfahrenden Zug hinter Dir, so daß dieser zusätzliche Verspätung einfängt und weiter mitschleppt.


    Eine komplexe Weichenstraße wäre hier gar nicht mal erforderlich. Was ich mir kurz überlegt hatte:


    So sieht's doch im Moment schematisch aus:


    Und jetzt einfach eine Weichenverbindung dazu, sinnvollerweise auf der Ausfahrseite, da hier mehr Platz ist:


    Dann ist zumindest in 50% der Fälle eine gleichzeitige Ein- und Ausfahrt möglich.

    oh, das überrascht mich. Würde der Gleisabschluss dann näher an den Urseler Weg rutschen?

    Wie gesagt, ich habe mir das mal nur schnell auf den Luftbildern angesehen und die bisherige Weichenverbindung von der Länge her angenommen und sie ein zweites Mal hintendran plaziert. Das sah zumindest so aus, daß es funktionieren könnte, ohne die Signalstandorte der Wendegleise verändern zu müssen. In der Tat könnte man aber noch ein, zwei, drei Meter bis zum Bahnübergang rausholen. Die Abspannmasten hätten ggf. auch Platz auf der anderen Seite.

    Ich verstehe aber nicht warum man das scheinbar "schnell schnell" jetzt ab Dienstag umsetzen muss.

    Ich gehe davon aus, daß das bislang nur ein temporäres Konzept ist. Bislang halten sich die Schülerzahlen bekanntermaßen ziemlich in Grenzen und zudem ist noch halbwegs schönes Wetter. T10 oder dichter lohnt sich auf der 3 unter den aktuellen Gegebenheiten einfach nicht, von einigen wenigen vollen Fahrten mal abgesehen. Das dürften die sein, bei denen die Einzelverstärker dabeistehen. Wenn "irgendwann" (also vermutlich mal nach den Sommerferien) die Schülerzahlen wieder richtig hochgehen, wird es so nicht mehr funktionieren. Man könnte natürlich auch einen sehr vorgezogenen Betriebsversuch für die Lichtwiesenbahn vermuten. Da würde die 2 ja den Planungen zufolge alle 7,5 Minuten fahren und somit wäre auch bei Linienkombi T7,5 auf der 3 denkbar.

    Eigentlich wäre doch die wesentliche Frage: Wenn ich da einen bezahlten Fahrer (m/w/d) draufsetze, wie hoch sind die Restkosten für das Fahrzeug und Fahrkilometer. Nach dem Motto: Wäre es dann nicht ohnehin sinnvoll, bei vergleichsweise geringen Mehrkosten gleich durchzufahren?

    Weil sie für mich mit der 2 verknüpft wird ...
    Das mit den öfter fahren tut sie heute aber auch schon ... teilweise 10er statt 15er an schultagen

    Ja, "heute" aber umgekehrt: Heute fährt sie an Schultagen öfter. Nach dem veröffentlichten neuen Fahrplan finden die Zusatzfahrten nur an Ferientagen statt! Heute T10 an Schultagen, T15 an Ferientagen. Künftig: T15 an Schultagen, T7,5 an Ferientagen.

    Die Heag in Darmstadt kehrt gemäß Pressemitteilung am 2.6. bei den Straßenbahnen zum Regelbetrieb zurück.


    Zitat

    Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs setzt die HEAG mobilo bei der Straßenbahn ein neues Betriebskonzept um, um besser auf Störungen reagieren zu können. Bei vielen Linien verschieben sich die Abfahrtszeiten daher um wenige Minuten. Fahrgäste profitieren dabei von einer höheren Fahrplanstabilität. Lediglich die im Fahrplan mit dem Buchstaben „B“ gekennzeichneten Verstärkerfahrten entfallen noch bis zu den Sommerferien.

    Linie 3: Geänderte Abfahrt am Hauptbahnhof

    Einzige Besonderheit: Mit dem neuen Betriebskonzept wechseln am Darmstädter Hauptbahnhof die Abfahrtspunkte der Linie 3. Morgens, von 4.40 Uhr bis 8.25 Uhr sowie am Nachmittag von 12.34 Uhr bis 19.10 Uhr fahren die Straßenbahnen nicht von Platz 3 vor dem Hauptportal ab, sondern von Platz 1 gegenüber, an der bisherigen Ausstiegshaltestelle. Die jeweiligen Abfahrten werden immer an den betreffenden Anzeigern aufgeführt und geben vor Ort Orientierung. Auch die HEAG mobilo-App weist die genaue Halteposition aus.


    Nebenbemerkung: Ich habe mir die neuen Fahrpläne der Linie 3 angesehen und festgestellt, daß der führende Mobilitätsdienstleister Südhessens diese gründlich vergeigt hat. Mit Stand "eben" ergibt sich nämlich im Fahrplan folgendes Kuriosum: Die 3 fährt in den Ferien öfter als an Schultagen! Warum?

    Fußnote "F" (weiter unten erklärt, hier im Ausschnitt abgeschnitten) ist "nicht an Schultagen".

    Daraus folgt: Die Fahrt um 4.59 fährt in den Schulferien, die um 5.06 fährt täglich (keine Einschränkung), 5.29 in den Ferien, 5.36 täglich etc.

    Also: An Schultagen nur 5.06, 5.36, 5.51, 6.06, ...

    In den Ferien: 4.59, 5.06, 5.29, 5.36, 5.44, 5.51, 5.59, 6.06, ...

    Super Angebot. Fragt sich nur: Für wen?

    Ad 2: Auch mit den Gültigkeitsdaten hat man's nicht so. Auf der Download-Seite "ab 2.6.2020", im Spaltenkopf der PDF "ab 4.5.2020".

    Also, entscheidet, ob ihr weitermachen wollt oder weiter warten wollt. Ich würde meine 1908 erst mal nicht einstellen.(Auch wenn das ja eh ein anderer auch hätte (Holger?)

    Dann ist das Bild jetzt von Dir aufgenommen.


    CP 1908 in Entroncamento am 14.8.2011. Keine ideale Fotostelle, aber wenn die Kiste halt nur kalt da steht...


    Ich hoffe, man kann's erkennen, sonst müßte ich neu einscannen.