Beiträge von Güjomo

    Nö. Du hältst einfach Deine OV-Karte an das Lesegerät und wenn Du im gleichen Bahnhof innerhalb einer definierten Zeit (+/- 30 Minuten) wieder auscheckst (weil Du eben nur ans Kiosk oder die Unterführung durchqueren willst), wird Deine Karte nicht belastet. Ja, Du brauchst dann eine oder mehrere Karten für den Sperrbereich, hast aber außer dem einmaligen Vorhalten der Karte(n) keine Kosten. Man kann also - wenn man will - das System ziemlich einfach austricksen.

    Nun, für einen Tagesausflug kaufe ich keine OV-Karte. Somit habe ich keine Solchewelche und muß drumherum. Und für alle, die nicht wissen, was die OV-Karte ist, gibts hier den Wiki-Erklärung.

    Der Nutztdortdietollenparkundridetarifegünter

    Oder, ganz wilde Vorstellung, wir gehen hier den Weg wie in Luxemburg und machen den gesamten Nahverkehr kostenlos...

    Das ist die eine gute Lösung.

    Wenn man aberunbedingt am Fahrscheinverkauf und somit auch an die -kontrolle festhalten will, braucht man nicht unbedingt des liebsten Kind - das Rad immer neu erfinden - lange diskutieren, wenn man Nachbarländer hat, die schon funktionierende Systeme haben. Wobei das nicht landesweit, sondern an Schwerpunkten einsetzt.


    Ein solches Nachbarland ist die Niederlande. Hier kommt man nur mit einem Fahrschein auf den Bahnsteig. Der ist natürlich digital. Egal ob Papier oder Plastik oder gar Mobiltelefon. Man hält den Fahrschein einfach

    ans Erfassungsgerät und die Türe, wie hier in Dordrecht öffnet sich und gewährt somit den Durchlaß. Die Zugänge sind an den Bahnsteigen, oder wie in Utrecht, von den beiden Zugängen zu den Bahnsteigen. Wer keinen Fahrausweis hat, der muß einen Umweg ohne Zugang zu den Bahnsteigen im Bahnhofsgebäude nehem, um auf die andere Bahnhofsseite zu kommen. Ach ja, die unterschiedlichen Farben stehen für die unterschiedlichen Bahnunternehmen beziehungsweise Verkehrssysteme. Gelb für die NS (Nederlandse Spoorwegen) im Bereich Eisenbahn und RET (Rotterdamse Electrische Tram) im Bereich U-Bahn alias Metro.

    Übrigens, der Umstieg ist auch geregelt. Geht auch digital. Die Niederländer halten ihre Fahrkarte einfach wieder an Lesegeräte, wie

    hier an einem Bahnsteig des Hoofdstation (hier nicht Centraal!), wo von einer zur anderen Bahngesellschaft umgestiegen wird.

    Braucht man alles nicht, wenn der ÖPNV kostenlos betrieben wird. Wobei, der Fernverkehr ist auch in Luxemburg kostenpflichtig. Und auch die 1. Klasse, wenn vorhanden. Kontrollen sind auch immer weiterhin notwendig, um eventuelle Gefahren möglichst zu verhindern. Es werden leider auch Menschen mit Fahrkarte gewalttätig.

    Der Istfürkostenlosenpersonennahverkehringesamtdeutschlandgünter

    Beim Bilderneusortieren und -neubenamsen habe ich FX gefunden! Vielleicht kann einer der Moderatoren diesen Beitrag in die richtige Reihenfolge verschieben, damit die Kette wieder in der richtigen Reihenfolge ist?

    Zu sehen ist von der BSAG Wagen 4856, der die gesuchte und übersprungene Zweitbuchstabenkennung im Kennzeichen trägt. Gesichtet am 28.12.2007 in Farge.

    Der Hättenachderkettenberichtigungschoneinegrößereauswahlanfzkennzeichengünter

    ... Firma Tirtey aus Titz im Landkreis Düren dafür verantwortlich.

    Mittlerweile gibts schon mindestens zwei SOR bei Tirtey mit ABI-Kennzeichen, die hauptsächlich in SEV-Verkehren eingesetzt werden/wurden.


    Nachlieferung aus dem Vorjahr. Wobei, auf dem Bus steht Tirtey und nicht Vetter.

    250823-025

    Wagen 217 ist hier am 23.08.2025 in (W-)Vohwinkel unterwegs im SEV-Einsatz RE4, von Düsseldorf kommend, auf dem Weg nach Wuppertal HBF.


    Der Sortiertnochbilderausdemvorjahrgünter

    Wissend, das wir hier über verschiedene Summen reden, aber das Geld für immer neue Designvorschläge wäre das Geld sinnvoller an Stellen verbraucht, die direkt dem Komfort der Passagiere zu Gute kommen würden.

    Richtig! Zum Beispiel eine fahrende und nicht ausfallende Bahn mit dazugehöriger Pünktlichkeit.


    Dem Istegalwieeinzugvonaußenaussiehthauptsachederfährtzumgewünschtenzielgünter

    ...


    Im Fall von NX hier kann ich den Frust auf beiden Seiten durchaus verstehen. Trotz Gesprächen scheint beim Streit um vertragliche Anpassung keine vernünftige Lösung in Sicht zu sein, daher auch die doch sehr strenge Maßnahme. Andererseits läuft diese Maßnahme letztendlich auf Kosten der Fahrgäste und vor allem sehr kurzfristig, "immerhin nur" am Wochenende, doch auch da haben Leute Termine, müssen arbeiten usw.. Und der durchschnittliche Fahrgast realisiert mit Sicherheit nicht, dass das Problem hier eben tiefer liegt als nur "die blöde Bundesbahn fährt nicht". Allgemein einfach keine schöne Situation, zumal NX selber ja scheinbar nicht die besten Leistungen erbringt, immerhin haben sie ja in den letzten 12 Monaten bereits 2 Abmahnungen erhalten, wie der oben verlinkte Artikel auch erwähnt. Ich fände es auch mal interessant, was da genau abgemahnt wurde, "nicht ausreichende Qualitätsverbesserung" ist doch relativ vage formuliert.
    ...

    Ich würde die durch NX hervorgerufene Situation durchaus schon als Erpressung verstehen. Im Falle eines Arbeitskampfes würde man auch von einem wilden Streik sprechen.

    Als betroffener Fahrgast auf der RE4, aber auch auf der RB48 hat man durchaus sehr oft mit Fahrtausfällen und sehr starken Verspätungen zu kämpfen. Da lassen sich nicht alle Gründe so einfach auf einen Verursacher abschieben, wie zum Beispiel das Infrastrukturunternehmen der DB. Personalausfälle haben auch andere Betriebe zu verkraften. Aber fehlende und/oder mitlaufende defekte TW fördern nicht gerade das Vertrauen in dieses Unternehmen.

    Gefordert sind zwei TW der BR 462 je Zug und Richtung. Blöd, wenn der zweite TW für den Fahrgastverkehr gesperrt ist, aber die ganze Relation zwischen Aachen und Dortmund und zurück mitgeführt wird. Auf der Relation liegen doch nur so kleine Städte mit wenig Fahrgästen wie Hagen, Wuppertal, Düsseldorf und Mönchengladbach. Alle befinden sich in dem heilen TW. Dementsprechend ist der Fahrgastfluß weg und die Verspätungen summieren sich. Übrigens wird der Fahrgastfluß auch dadurch geschmählert, weil man erst mal feststellen muß, daß man am defekten TW steht und erst mal einen Spurt zum heilten Zugteil hinlegt. Mal ist der defekte Zweit-TW an der Zugspitze oder am -ende. Wechselt von Endbahnhof zu Endbahnhof. Keine Schuld der DB-Infrastruktur. Aber die Auswirkungen haben dann auch Ausstrahlung auf die anderen Züge. Aber es ist ja so einfach, die Schuld weiterzureichen ... . Das gilt auch für den Fall, daß gar kein zweiter TW mitgeführt wird. Man führt also nicht zwingend einen defekten zweiten TW mit.


    Da ist es doch auch kein Wunder, wenn man nicht so verspätete Züge nebenbei auch noch überholen lassen muß.


    Und man darf nicht vergessen, daß NX ja seine Verkehrsverträge selbst abgeschlossen hat!


    Der Ärgertsichüberdiesesituationgünter

    Zumindest Hybridbusse gabs einige in NRW bei der Rheinbahn, in Hagen usw.

    Das war eine vom Land NRW geförderte Testphase, die auch in Wuppertal und Ennepetal stattgefunden hat. Die Fahrzeuge waren aber irgendwie nicht geliebt, weil bei einigen Betrieben Einzelstücke. Die Technik war auch weitgehend nur in Erprobung.


    Hier das Einzelstück der WSW Wuppertal:


    Der Wagen ist hier baustellenbedingt auf einer sonst vom Linienverkehr und somit usfreien Umleitungsstrecke zu sehen.

    John2: Van Hool ist hier aber Themenfremd.

    Der Hatmaleinenhybridenbeigefügtgünter

    ... HESS Bussen in Deutschland beschränkt sich auf einige wenige Testfahrzeuge (Anhänger mal abgesehen und die Verquickung mit den COBUS Flughafenbussen ebenfalls). ... Woher kommt es, dass außer in der Schweiz der Anbieter sonst nur sehr sporadisch in Österreich, Frankreich und Australien Erfolge hat? ...scheint in Punkto E-Antrieb viel Erfahrung zu haben.

    Das Problem für Hess scheint tatsächlich die Spezialität zu sein. E-Antrieb, besonders mit Oberleitung. Für solche Fahrzeuge ist der Markt in Dland viel zu klein. Lediglich Eberswalde, Esslingen und Solingen haben noch ein Obusnetz. Und so ist die Nachfrage für solche Fahrzeuge relativ gering. Für die anderen Antriebsarten ist der Markt nachfragestärker und es gibt somit mehr Konkurrenz. Und da sich für solche Fahrzeuge bei den uns bekannten Herstellern keine große Marge ergibt, wobei die Produktion einen anderen und teilweise kostspieligeren Aufwand in der Produktion nachsich zieht, ist dieses Segment eher für Nischenproduzenten wirtschaftlich. Eine Ausnahme in diesem Segment ist hierbei auf europäischer Ebene Solaris. In Solingen und den anderen Obusstätten fuhren deshalb immer nur Kleinserien, die von Speziallisten meist nach Vorgabe der Verkehrsbetriebe gebaut wurden/werden.

    Die Stadtwerke Solingen hat 2009 mit der "Nachbarstadt" Arnheim (Arnhem - NL) eine gemeinsame Serie an Obusgelenkfahrzeugen beschafft. Die Serie wurde unter dem Namen Swisstrolley III von Hess vertrieben. Insgesamt gingen 15 Wagen nach Solingen und 9 nach Arnheim. Während in Arnheim noch eine Serie von 31 Stück unter dem Namen Swisstrolley IV erhalten hat, gab es in der Klingenstsadt vorerst keine weiter Nachfrage.

    Ach ja, fast vergessen. Die Hess haben noch einen zweiten Antrieb für kurze oberleitungsfreie Strecken: Diesel vom Hersteller IVECO.

    Inzwischen sind die Fahrzeuge mit den Wagennummern 951 - 966 auch schon im Alter, wo man schon über eine Ersatzfahrzeuggeneration nachdenkt.

    Zur Veranschaulichung noch ein Bild von

    Wagen 952 der Stadtwerke Solingen (SWS) im Einsatz in der anderen Wuppergroßstadt.


    Der Hatmaleinbeziehungsweisedasdeutscheeinsatzgebietvonhessoberleitungsfahrzeugeneingebrachtgünter

    Auszug aus einem meiner Beiträge in meinem Heimatforum:


    Und ein kleiner Sprung nach Hilden. Dort gabs nen240622-011
    Frankfurter in Form von Bus 460 alias 9227 von Touring.


    Der Zeigthiermitdaßnochtouringbusseimrheinbahnauftragunterwegssindgünter

    Ich meine doch ich habe während meinem Urlaub irgendetwas wie Touring auf der Linie zwischen Solingen und Hilden gesehen.


    Eine super Aussage, die jedoch inhaltlich eher komisch klingt. Wenn Du mit irgendetwas wie Touring meinst, dann meinst Du bestimmt ein Fahrzeug der Art Güleryüz Cobra GD272 Ecoline. In dem besonders toll aussehenden Weiß gibt es solche Fahrzeuge von 5 weiteren Subunternehmen, die für die Rheinbahn fahren.

    Weil den langen Solingen Düsseldorf fährt die Rheinbahn und als SUB Schivy

    Hier müßte ich eigentlich nachfragen, was Du mit diesem Satz meinst, um ihn zu verstehen. Aber das gehört nicht zum Thema Touring. Übrigens ist Touring nur ein von insgesamt 13 Subunternehmen der Rheinbahn. Somit gilt das auch für Schiwy.

    Der Empfiehltindiesemthemabeimthematouringzubleibengünter

    Die Touringbusse sind in Wuppertal nicht mehr zu sehen, weil dort nun ein anderes Subunternehmen für die Rheinbahn im Einsatz ist. Hätte ich dort öfter mal etwas mehr die Autos mit dem F im Kennzeichen pixeln sollen. Das folgende hatte ich aus einem Beitrag in meinem Heimatforum kopiert und es sei der Hinweis erlaubt, daß dies das Bild des (damaligen) Tages ist, weil kein weiteres Bild, welcher Art auch immer, aufgetschippt wurde.

    Und auch für dieses Auto braucht es keinen eigenen Beitrag. Ist auch das einzige Fahrzeug des Tages.240613-001
    Am 13.06.2024 war Touring 463, der an Hand der Rheinbahnnummer 9220 erfolgreich identifiziert werden konnte, das Bild des Tages.


    Der Hatdasbildbeimkameratestengemachtgünter

    Ich glaube das VanHool die Herstellung von Linienbussen einstellen will, da laut Hersteller ist es nicht wert bzw. keine oder nicht genügend Umsätze gibt. Das VDL Wasserstoffbusse herstellt ist mir noch nicht bekannt. Caetano kann oder bzw. darf es nicht werden, da die ICB Werkstatt wirklich gar keine Lust auf diese unzuverlässige Technik hat und über Wrightbus muss ich definitiv nachsuchen.
    VanHool wird nur noch von VDL und Cargoschmitz (oder ähnliches) gekauft oder übernommen. Die zwei anderen Firmen haben sich rausgezogen.

    In meiner Ausbildung habe ich immer gelernt, glauben ist nicht wissen. Van Hool will nicht, sondern muß die Produktion einstellen. Große Umsätze kann man nur machen, wenn man große Serien baut. Da der heimische Markt (Belgien) weggebrochen ist, weil die größere Konkurrenz große Ausschreibungen gewonnen hat, sind schon Umsätze weggebrochen. Und bitte nicht vergessen, Van Hool ist ein Familienunternehmen und kein Großkonzern.

    Wenn VDL Van Hool übernimmt und damit die Produktion, dann gibt es von VDL Wasserstoffbusse. Ob sie dann auch VDL oder weiterhin Van Hool heißen, weiß noch niemand. Aber man übernimmt nicht nur eine Marke, sondern auch das Know How und kann dabei eine eigene Lücke schließen. Und VDL kauft nicht was, was man dann schließen will. Das Geld kann man sich sparen.

    Was Ceatano angeht, weiß ich nicht, woher Dein Wissen stammt, daß der Hersteller unzuverlässige Technik hat. Bei den Pressemeldungen, die ich kenne, stehen die Fahrzeuge nicht wegen der Technik Wasserstoffantrieb, sondern es gibt andere Gründe, wenn Fahrzeuge auf dem Hof stehen.

    Und es ist gut, wenn man sich über Wrightbus informiert. Diese Firma ist nicht mal eben klein und baut auch Wasserstoffdoppeldecker und ist nicht nur auf dem Inselmarkt ein Schwergewicht.

    Und es stehen auch oft Mercedesbusse auf einem Hof oder in der Werkstatt. Das fällt dann aber nicht so auf, wenn der Großteil eines Fuhrparks von diesem Hersteller stammt.

    Und wie bereits in meinem Beitrag #114 geschrieben: Der Rest zum Thema gehört dann in ein Thema Wasserstoffbus.

    Der Bittetdarumerstmaldieausschreibungunddanndieausschreibungsergebnisseabzuwartengünter

    Es könnten nur noch Solaris werden, da VanHool seit kurzem für Bankrott erklärt wurde. Eine andere Marke die reine Wasserstoffbusse baut fällt mir gerade zurzeit leider nicht ein.

    Nun, Van Hool könnte es doch werden, da nach dem Konkurs die Übernahmegespräche laufen. Unter anderem ist VDL im Rennen. Aber die belgische Berichterstattung hat noch zwei weitere Bewerber genannt.

    Dann haben wir noch die portogisische Firma Ceatano, die unter anderem im größten Dorf der Welt schon einige Fahrzeuge bei der Rheinbahn absetzen konnte. Und das in Zusammenarbeit mit Toyota.


    Und, mit einem guten Start ist Wrightbus mit seinen Wasserstoffbussen in den deutschen Mark eingestiegen. Hier unter anderem bei der RVK Köln oder der Saarbahn in Saarbrücken. Die Wasserstoffautos müssen aber noch gebaut und geliefert werden.


    Der Rest zum Thema gehört dann in ein Thema Wasserstoffbus.


    Der Hatmalmöglichealternativengenanntgünter

    Um Deine Fragen zu beantworten, verweise ich mal, was den aktuellen Spurbus angeht, auf diese Seite. Damit ist die Linie (ist nur noch eine!) und die Fahrzeugmenge (20 Stück) genannt. Es gibt sicher noch viel mehr Literatur.

    Auch die Geschichte ist sehr interessant, da die Spurbusstrecke ursprünglich für Duobusse gebaut wurden, die einige Strecken mit Straßenbahnen teilen sollten und auf deren Abschnitt von der Oberleitung die elektrische Energie beziehen sollten.

    Und nein, die Spurbusse sind nicht breiter als die normalen Wagen. Sie haben Aussparungen, aus denen die Spurrollen etwas herausragen. Wie die Technik jetzt funktioniert, weiß ich nicht und ich würde nur fundiertes Halbwissen, gestärkt durch viel keine Ahnung einbringen. Hier sind die essener Fachwissenden gefragt.

    Der Kannalsodeinefragennurimgröbstenbeantwortengünter