Beiträge von penultimo

    Nun ja, die Bebauungsdichten und -arten sind auch völlig andere, wodurch sich die Nachfrage pro Haltestelle und damit deren Abstand deutlich unterschiedlich gestaltet.

    Da bin ich absolut bei Dir, es geht ja nicht nur darum zielgenau x meter zwischen den Stops zu haben. Aber genau aus dieser Logik heraus ist es mir unverständlich, warum eine 17 direkt vor und hinter der Bahnbrücke hält, dann die Voltastrasse bis quasi zum Ende durchfährt, bevor sie wieder hält. Das gleiche bei der 11: EZB, Honsell, Osthafenplatz, Schwedler >>>> und dann erst hinter der Ampel im Niemandsland vor der Autobahnauffahrt. Da könnte man die Stops besser verteilen zwischen Honsell und Kontraste und vor allem vor der Intzestrasse die Haltestelle.

    Ich bin da aber anscheinend alleine mit meiner Meinung. Macht ja nichts. 😉

    Eigentlich eine gute Planung, aber wieso stoppt man dann gleich nach zehn Metern wieder auf dem Platz? Manchmal denke ich, die Planenden schauen sich nur Ausschnitte und nicht die ganze Strecke an. Mal hält die Tram alle paat Meter, mal ewig nicht. Beispiele: Hanauer zwischen Honsell und Renault, U5 KoWa-Alleenring und zukünftig wieder Hauptfriedhof Gießener, Hauptbahnhof Varrentrapp, usw.

    Als jemand, der selbst die Jobtickets zwischen unserer Firma und RMV ausgehandelt hat, muss ich sagen, dass die Sachbearbeiter nicht halb so stur geradeaus fahren, wie hier suggeriert wird.

    Zunächst fand ich deren Hilfestellung recht nützlich, um überhaupt auf die damals irrsinnige Grenze von 100 Mitarbeiter*innen zu kommen, die die RMV-Gremien vorgegeben hatten. Da konnte man schon heraushören, dass sie diese auch für zu hoch gesetzt gehalten haben. Auch mussten wir eine Umfrage unter allen Mitarbeitenden machen, aus der hervorging von wo und wie alle bis zur Einführung des Jobtickets zur Arbeisstätte anreisen. Je nach Entfernung und bisherigem Verkehrsträgermix haben die Preise variiert. So war unser Angebot mit vielen Radfahrenden im TG50 schließlich günstiger als das erste mit Schwesterfirma und vielen Bahnfahrenden aus entfernten TG. Grundsätzlich würde ein allgemeines Angebot für bspw. 30€ /Monat und auch für kleine Betriebe sicherlich Anreize bieten und das Verfahren vereinfachen.

    Mit der Eröffnung der S-Bahn in Maintal wird sicherlich auch eine Neuordnung des Busnetzes einhergehen - so die Maintaler Verkehrsplaner ihre schlechte Planung der letzten Jahrzehnte nicht fortführen. Die Ausrichtung wird sicherlich/hoffentlich mehr auf den S-Bahnstationen und weniger auf der U-Bahn in Enkheim liegen. Niederdorfelden und Anrainer dürften auf einen verbesserten Takt der Linie 24 hoffen und vielleicht macht man auch einen X24 daraus. Ansonsten soll auch, wie von Anderen bereits erwähnt, die Niddertalbahn besser eingebunden werden.

    Viel Autoverkehr von/nach Bischofsheim, Hochstadt und Dörnigheim ließe sich durch ein attraktives und gut verknüpftes Angebot S-Bahn/Bus auf den ÖPNV ziehen. Das gelingt natürlich nicht, wenn man sonntags erst ab 10h und nur stündlich einen Bus anbietet und werktags die Busse ab Stadtgrenze im Berufsverkehrsdauerstau stehen. Über die Tarifierung schweige ich an dieser Stelle.

    Es gibt einige in meinen Augen unglückliche Änderungen für die Station Praunheim. Völlig unzeitgemäß ist der Bahnsteig nur noch von Westen her zugänglich und dann fehlt auch noch ein Übergang aus Richtung Heerstraße. Das ist Planung aus den 80ern wie auf den Westästen der C-Strecke bei deren Eröffnung. Meiner Meinung nach wären Bahnsteige wie an der Borsigallee besser: Zugänge auf ganzer Länge und an beiden Bahnsteigenden.

    Der Einbau des Aufzugs in einer der schönsten U-Bahnstationen Frankfurts nähert sich dem Ende. Ähnlich wie an der Alten Oper fügt sich der Lift im Rahmen der Möglichkeiten ganz gut in die Station ein. Und auch an der Oberfläche ist nichts vom Untergang des Abendlandes zu sehen, den Einige prophezeiten und zwei Etappenaufzüge forderten.





    Bilder von mir.

    Eine Aufstellfläche muss doch nicht zwangsweise für Autos sein. Für den Evakuierungsfall gibt es bei uns auf der Arbeit auch eine Aufstellfläche ein paar Blocks die Straße runter. Will sagen, es könnte auch eine Aufstellfläche für Passagiere sein, die bspw. über eine Notreppe mit der Maybachstr. verbunden wird.

    Ich finde es unglaublich, dass die Untersuchung noch nicht mal begonnen hat. Dann also frühestens ab Spätsommer/Herbst nochmal 12 Monate plus Auswertung, plus Diskussion über Ergebnis = keine Ausführungsplanung und Vergabe vor Mitte 2024. Eine Palette Snickers für alle bitte... Und bis dahin hat man sicher noch irgendewtas Neues gefunden, dass im Anschluss untersucht werden könnte.

    Der Durchstich zur Wendeanlage soll erst erfolgen, nachdem die Rohbauarbeiten an der Station Güterplatz abgeschlossen sind. Die Wand soll als Schutz dienen, falls es zu einer wie auch immer gearteten Havarie beim Bauen kommen sollte.

    Interessant ist auch ein Bericht in der heutigen FR:

    Zitat


    [...] sagte DB-Projektleiter Wolf-Dieter Tigges, der Neubau der Station Ginnheim werde sich voraussichtlich bis ins Jahr 2024 verzögern. Den Angaben zufolge hätten das Frankfurter Straßenbauamt und die Deutsche Bahn die Planfeststellung für den Bau der Station neu beantragt. Solange das Planfeststellungsverfahren nicht abgeschlossen sei, könnten keine Baufirmen beauftragt werden. Die Station werde an die dann fertige Ausbaustrecke angebaut.

    Condor: Das sehe ich heutzutage nicht mehr als Problem. Stationsname und Linienbeschilderung dürften wie an den neuen "normalen" Haltestellenschildern (s. unten) auf eine Folie gedruckt sein. Diese wird dann einfach erneuert, wie es bislang auch gemacht wurde. Kritisch würde es nur, wenn zukünftig 5 neue Linien hinzukämen, aber vielleicht sind die Schilder so modular aufgebaut, dass die DFIs in unterschiedlich hohe Schilder eingesetzt werden können. Sonst wäre jedes Schild immer Maßanfertigung und somit sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Für so dusselig hielte ich die Verantwortlichen nicht.


    Eine Zufallsentdeckung war diese neue DFI-Version, die in ein ebenfalls neues Haltestellenschild eingebettet ist. Vermute, es handelt sich um einen Test und keine neue Serie. Finde ich gut und würde den Stelenwald an einigen Haltestellen lichten.


    Bild von mir.

    Zu den kommunizierten neuen Hinweisschildern ein paar Impressionen. Finde ich durchaus eine sehr gute Idee, da Ortsfremden sich bislang nicht zwingend erschloß, dass dies der Zugang zum U-/S-Bahnhof Hauptwache ist.


    img_8151s6jda.jpg


    Hier noch zusätzlich eine Schilderbrücke (auch im Hintergrund vorm Zara):


    img_8152q4jh4.jpg


    Bilder von mir

    Mal wieder Zeit für ein Update...


    Am Hauptbahnhof (tief) wurden die ersten neuen Betoglaswände eingebaut:



    An der Hauptwache geht es auch ein wenig voran. Der neue Kisok in der Mitte der Station:



    Allerdings läuft auch mehr schief als gut. Die Paneele haben teils unterschiedliche Gelbtöne und sie sind wohl genausowenig bruchsicher, wie der "neue" Boden, der mittlerweil über die ganze Station defekte Stellen von teils erheblicher Größe ausweist. Der müsste mittlerweile komplett neu verlegt werden - aus anderem Material.




    Die neue B-Ebene im Hbf ist sicher vor beiden Stationen fertig...


    Bilder von mir.

    Wenn ich mich recht erinnere wurde einst die Entscheidung für die Stationslage Marbach/Sozialzentrum mit der Nähe zur Seniorenwohnanlage begründet. Wenn dem so wäre, würde man die Station sicher nicht in die Eckenheim verlegen, nur um die drei Passagiere am alten Versorgungsamt besser zu bedienen. Das wäre komplett am Bedarf vorbei. Aber das trifft auf die Wiederherstellung eines Halts am NJF ohnehin zu...

    Man beachte:

    Zitat

    Die RTW wird als Zweisystem-Stadtbahn Bad Homburg, das Nordwestzentrum Frankfurt und das Gewerbegebiet Praunheim sowie Bad Soden über Eschborn, Frankfurt-Höchst und den Flughafen Frankfurt mit Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag verbinden.