Beiträge von penultimo

    Leute, Leute, Leute, wie lange will denn die Stadt diesen verdammten Lückenschluss noch prüfen? Nach all den Jahren haben sie sich nun auf zehn Varianten geeinigt, die nun also auf zwei bis drei reduziert werden sollen und DANN kommt die KNA und DANN geht es mit der Detailplanung los. Ernsthaft? Ist das allen ernstes das Ergebnis 13 Jahre nachdem man den bevorstehenden Bau der DII via Frauenfriedenskirche gestoppt hat? In dieser Stadt stimmt wirklich etwas nicht. Stadtverordnete und Magistrat sollten sich mal anschauen, was im gleichen Zeitraum etwa in den Großräumen Madrid und Barcelona geplant UND gebaut wurde, während man sich hier immer noch in seinen Gedankenspielen verheddert. Armutszeugnis quer durch alle Parteien Frankfurts!!!

    ^ Das ist mir auch schon an Hbf und Hauptwache aufgefallen, dass schon einige Bodenfliesen kaputt sind. Die alten Steinplatten waren 40 Jahre makellos, wenn auch optisch vielleicht nicht jedermanns cup of tea. Irgendwie hat man ursprünglich nachhaltiger gebaut, in den letzten 10-15 Jahren werden die S-/U-Bahnstationen für den Moment aufgehübscht und sehen nach keinem Jahr schlimmer aus als zuvor, weil die verbauten Materialien für den Gebrauch nicht robust genug sind. Weitere Beispiele:

    • Zugänge Galluswarte, wo man um 2000 die roten Kacheln mausgrau überstrichen hat, die Farbe aber nach wenigen Monaten abbröselte
    • Konsti B-Ebene: beige-gelb gestrichene Wände und Türen zu den Nebenräumen, die schon nach kurzem voll mit Flecken und Striemen waren und noch immer sind
    • diverse Streichversuche in gelb, braun und grau an der Hauptwache (S-Bahn)
    • Willy Brandt Platz, etc.

    Andere Vermutung: "auf Strecke" geht es mit 10m/Tag schneller voran als bei Anfahrt und kurz vor dem Anschluss an den Bestandstunnel. Außerdem wurden eventuell Unwägbarkeiten in die Planung einbezogen, sodaß es dann in der Summe 5m/Tag sind.

    Im Tiefbahnhof des Hauptbahnhofs schlägt man seit einigen Wochen die Wandbekleidung aus Muschelkalk im Übergang U-/S-Bahn ab. Die letzten 40 Jahre haben sich diese wacker geschlagen. Mal schauen wie lange das Neue hält - was immer auch kommen mag...





    Auch in der Mitte des Bahnsteigs 101/2 wird wieder gebaut. Man kann wenig erkennen, außer daß umfangreiche Bohrungen in den erst vor zwei Jahren sanierten Bahnsteig vorgenommen wurden. Manchmal frage ich mich, ob es da ein Konzept hat...

    Für die Sitzung des Verkehrsausschusses gestern hieß es:


    Der OBR fordert schon einen erneuten Stop der Planungen und einen Aufschub, bis die Straßen- und Radwegplanung auf der Bockenheimer fertig ist. In der Stadt der Consultants und der vor Kraft kaum gehen könnenden Macher sind Entscheidungen und deren konsequente Umsetzung anscheinend weder erwünscht noch machbar.

    Ich finde es immer wieder "amüsant", was in Frankfurt/Rhein-Main alles nicht geht, was im Rest von Westeuropa alles funktioniert. Straßenbahnen in Fußgängerzonen (bspw. Mannheim), Tramhaltestellen nach Wiener Modell (vor deren Einführung in der City-West geradezu als absurd abgestempelt) oder zwei Gleise in der Isenburger Frankfurter Straße. Wie tunnelklick und Holger Koetting schon richtig bemerkten, sind in anderen Städten und selbst in Frankfurt Gleise in Straßen, die ebenso breit oder gar schmäler sind als in besgter Frankfurter Straße. Manchmal muss man auch wollen wollen...

    Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass man diese unsägliche Entscheidung rückgängig macht. Wunderbar! Die neue Stimme auf der C-Strecke wäre eine gute Wahl, Allison Rippier, die weiland die englischen Ansagen gemacht hat, könnte ich mir auch gut vorstellen (also für beide Sprachen). Der alte Bahn-Ingo oder Grauel wären auch eine gute Wahl. Bäppler-Wolf sehe ich auch eher kritisch aus den og. Gründen. Am Ende ist fast alles besser als die Blechelse mit der schrägen Betonung.

    ^ Stimmt zwar, dass das vornehmlich Marketinggedöns ist, aber wenn Busse und Bahnen nicht mehr ganz so trutschig daher kommen, kann man vielleicht auch den einen oder anderen überzeugen, der sonst nicht einsteigt. Die Trams in Luxembourg und vielen frz. Städten machen optisch einiges mehr her als unsere R- und S-Wagen. Für 'nen Gelenkbus macht der in meinen Augen zumindest ganz schön was her.

    Für mich gibt es vor allem einen Punkt, der die Idee scheitern lassen: Die Topografie, um an der eingezeichneten Stelle die Wilhelmshöher zu kreuzen und dann nördlich des Budge-Heims weiterzufahren. DIe Bahn kommt aufgrund der topografischen Gegebenheiten von der Gwinnerstraße nur über die alte Bahnstrasse den Berg hoch. Ab der Kreuzung mit der Wilhelmshöher in Höhe der Buchhändlerschule kann man nur über die Vilbeler Ldstr. oder evtl. westlich herum durch die Kleingärten zum Nordring gelangen.
    Außerdem halte ich es für wenig sinnvoll, am allernördlichsten Punkt die Stadtbahnverkehren zu lassen, wo sie nur das Feld und die letzte Reihe der Reihenhäuschen anbindet. Es ist klar, dass eine Bahn entlang der Marktstraße an den Gegebenheiten scheitert. Aber wenn man die Anbiindung will, müsste sie zumindest zwischen dem aktuellen Orstrand und dem Neubaugebiet verlaufen. Die Haltepunkte sind ebenfalls schlecht gewählt. Es bräuchte eine Station entlang der Gwinnerstraße, mindestetns eine, um den Südostrand Seckbachs anzubinden, eine weiter in Bergen-West und letzlich zwei in Bergen Nord, die nicht in äußerster Randlage liegen. Das habe ich schon in der City West nicht verstanden, warum man die 17er-Haltestellen ganz im Westen bzw. Osten der Voltastraße angelegt hat.


    Am Ende würde eine Straßenbahn den Bedarf abdecken. Bedarf für eine U-Bahn sehe ich dort nicht.

    Passt hier vielleicht nur halb rein, aber ist auch eine Maßnahme im Rahmen des ewigen Umbaus am Hauptbahnhof: Seit einigen Wochen stehen am S-Bahnabgang in der nördlichen Haupthalle neue Fahrplanmedien. Es hängt dort ein Fahrplan für die aktuellen S-Bahnabfahrten und einer mit allen Bahnabfahrten. Allen gemein ist ein durchgehendes Design der verschiedenen Züge, die auch die Linienfarben der Netzpläne aufgreifen. Sehr gelungen wie ich finde:




    Leider etwas miese Qualität aufgrund der Lichtverhältnisse.

    Da bin ich bei Dir und das wollte ich auch zuerst mit anbringen. Letztlich dürfte ein zweiter Zugang am Industriehofa llerdings ungleich teurer und schwieriger zu erstellen sein. Denn dort bräuchte man nicht nur eine Ampel, um die drei Spuren sicher zu kreuzen, sondern auch ein bauliche Veränderung. Am Ende des Bahnsteigs Richtung City ist wenig Platz für eine Treppe samt Aufstellfläche. Das dürfte ein KO-Punkt sein. An der Nelkenstraße wäre eine Umsetzung wirklich ohne allzugroßes Tamtam möglich.

    Seit der Eröffnung der Station 1986 gibt es nur einen Zugang zur oberirdischen Station, was die Nutzer zwingt, große Umwege zu laufen. Da bereits ein barrierefreier Zugang vorhanden ist, könnte mit wenig Aufwand zumindest ein Zugang mit zwei Stufen am südlichen Ende des Bahnsteigs Richtung Hausen bzw. am nördlichen Ende des Bahnsteigs in Richtung Bockenheim angelegt werden. Da nur noch eine Fahrspur zur Verfügung steht, ließen sich Zebrastreifen anlegen.


    Das ging mir schon lange durch den Kopf und nun habe ich das mal bei FFM als Vorschlag eingereicht. Da das Forum doch etwas vor sich hindümpelt, poste ich dies mal hier. Vielleicht mag wer, den Vorschlag unterstützen.


    https://www.ffm.de/frankfurt/de/ideaPtf/45035/single/774

    Gibt's eigentlich gerade massiv Rabatte auf Seilbahnen oder hat die Seilbahn-Lobby zum Halali geblasen? An jeder Ecke sollen es nun also Seilbahnen richten. Mir fielen ein Dutzend interessanterer Säue ein, die man Öffentlichkeitswirksam durchs Dorf treiben könnte, um Aufsehen zu erregen und um die Verkehrsprobleme im RMV zu lösen...