Beiträge von gruga

    Eine der kuriosesten Linien in Rhein-Main dürfte sicher die schon besprochene HG-56/HG-8 sein. Von einer Bedienung nur dienstags und donnerstags mit wenigen Fahrten auf einem absurden Rundkurs upgegradet zur einer Volllinie im 30-Minuten-Takt. Wäre einmal eine hübsche Beschäftigung für Mathematiker die Verbesserung in Prozent auszurechnen.

    Also ist Saarbrücken (vom Sonderfall Heilbronn abgesehen) die einzige deutsche Stadt, in der eine stillgelegte Tram nach Jahrzehnten wieder zum Leben erweckt wurde. Die Liste der Ablehnungen ist lang: Aachen, Baden-Baden, Hanau, Hamburg, Kiel, Neu-Ulm, Osnabrück, Regensburg... .

    Vielleicht klappt es ja irgendwann dann doch, wenn die Mainzer bis zur Stadtgrenze bauen und zur Weiterfahrt in den Bus umgestiegen werden muss. So haben es die Bremer mit ihrer Linie 4 hingekriegt. Listig, wie sie sind😂.

    Kaum zu glauben aber wahr. Vor 40 Jahren gingen sie an den Start. Es waren für mich damals Objekte aus einer anderen Welt. Mit ihren Geräuschen, ihrem Geruch und den bunten Leuchttasten, die mich als Kind immer faszinierten, in den seltenen Momenten, in denen das Rollo zum Fahrstand offen war.

    Die Taunusbahn soll weiterhin im 30-Minuten-Takt in Friedrichsdor fahren? Fährt die dann bis Bad Homburg oder endet/beginnt sie in Friedrichsdorf? War nicht mal die Rede davon, dass die Taunusbahn in der Regel nur die Reststrecke ab/bis Usingen bedienen würde,, Ausnahme: Die durchgehenden Züge bis Ffm Hbf in der HVZ? Oder gibt es dann einen 15-Minuten-Takt zwischen Bad Homburg/Frdorf und Usingen im Wechsel S5 mit TSB?

    Konnten nicht die U3-Wagen als einzige "Altwagen" auch alle Türen zentral öffnen, wenn der Fahrer die gelbe Taste mit dem durchgestrichenen Punktkreis und die rote Türfreigabetaste daneben gleichzeitig gedrückt hat? Irgendwas war da, meine ich mich dunkel zu erinnern.

    Linie 26 von Niederrad zur Louisa wurde auch Wallmann-Linie genannt. Sie sollte Niederräder samstags zum Einkaufen nach Sachsenhausen bringen und fuhr auf Rechnung der Stadt. Sie war zwar mit FVV-Fahrscheinen zu benutzen, aber buchhalterisch gesehen kein FVV-Verkehrsmittel. Die heutige 19 ist eher ein Schulbus auf Schienen.

    So süß sie auch sein mögen, aber bitte keine Kinderstimmen. Auch keine Dialektansagen, da denk ich noch mit Grausen an Darmstadt, auch wenn es heute vielleicht ein gewissen Kultcharakter hat. Und auch bitte keine Menschen, bei denen es schon fast eine Zumutung ist, wenn sie in ein Mikro sprechen. Wenn ich an die Dame in den Offenbacher Bussen der achtziger Jahre denke, bekomme ich heute noch Alpträume, dass ich bei der Ansage des Marktplatzes durch den Lautsprecher nass gespuckt werde.

    Zur guten alten Tonbandzeit waren die meisten Ansagerinnen (selten Ansager) einfach Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des jeweiligen Betriebes, Ich erinnere mich dunkel an ein Interview, das ich zufällig im NDR gesehen habe. Dort meinte die damalige Sprecherin der Ansagen in Hannover sinngemäß, dass es eine Ehre gewesen sei, für seinen Betrieb die Ansagen machen zu dürfen. Selbstverständlich außerhalb der Arbeitszeit und natürlich ohne Bezahlung.

    Vielleicht findet sich ja bei der VGF jemand mit einer geeigneten Stimme und Aussprache.

    Also bleibt es im Abschnitt Bad Homburg- Friedrichsdorf bei der S5 beim 30-Minuten-Takt. Die Friedberger Bahn fährt dann auch nach HG. Und die Taunusbahn fährt meist nur bis Usingen. Dann ist das ja für Friedrichsdorf eine Verschlechterung oder kapier ich da was falsch?

    Wenn in Friedrichsdorf gekuppelt wird, fahren dann alle S5er mindestens bis Friedrichsdorf? Ist dann Bad Homburg also kein Zwischenendbahnhof mehr? Kann man den gesamten S-Bahnverkehr dann wirklich auf einem Gleis abwickeln? Und wo sollen dann die abgekuppelten Züge abgestellt werden? Verstehe ich alles nicht.

    Das Außen-Werbeverbot wurde vor einigen Jahren aufgehoben. Prinzipiell wäre kommerzielle Werbung möglich. In München gibt es auch einige Werbe-423er. In Rhein-Main (noch) nicht. Vielleicht mangels Nachfrage, auch bei der U-Bahn sind, im Gegensatz zur Straßenbahn, Werbungen auch eher selten. Dass die Wappen-Aktion nicht fortgesetzt wurde, finde ich auch schade.

    Irgendwann in den 2000ern wurde von Mehdorn ein Werbeverbot wegen des neuen Corporate Designs erlassen.Schon lange davor gab es kaum noch Außenwerbungen. Coca Cola (420 239) und Brillen Bouffier (420 201 + 203) waren glaube ich eine der letzten.In den 80ern gab es haufenweise solcher Werbungen: Kaiser Friedrich Quelle, Mainz - Stadt des ZDF, Bauknecht weiß, was Frauen wünschen (heute undenkbar...) und viele andere mehr. Mittlerweile wurde das Verbot meines Wissens wieder aufgehoben. In München und Berlin habe ich auch schon kommerzielle Werbungen gesehen. In Rhein-Main gibt es noch keine bzw. man will hier keine.

    Die Nordwestzentrumsbahn war ganz sicher Wagen 351 und es war mit ziemlicher Sicherheit September/Oktober 1998, als die Umstellung der U7 von Pt auf U2e geschah, Über die Frühstücksbahn erinnere ich mich noch an einen Beitrag in der Hessenschau, in der die damalige Gewerkschaft öTV bedauerte, dass dieser Versuch nicht dauerhaft fortsetzt werde, da er auch zur Erhöhung der Sicherheit beitrüge.