Beiträge von yunus

    Hallo zusammen,


    irgendwie hat mich diese kleine, aber feine Fahrzeugserie schon immer fasziniert, auch wenn es sich nur um eine Weiterentwicklung eines N-Wagens handelt. Daher habe ich mal im Netz durchgestöbert und konnte folgende Daten bezüglich des Einsatzes zusammenstellen (kann gerne von euch ergänzt / korrigiert werden, Zeitgenossen haben wir hier ja genug):


    1969:

    Lieferung und Inbetriebnahme der O-Wagen 901-908 für die Linie 16 (Messe <>Offenbach Marktplatz) - beheimatet im BB-Sachsenhausen - Einsatz ausschließlich auf der Linie 16


    Frühling / Sommer 1972 bis Februar 1977:

    Inbetriebnahme der ersten P-Wagen und zunächst auf der Linie 24 eingesetzt, anschließend auch auf der Linie 16. Dadurch wurden die O-Wagen ab Sommer 1972 nach BB-Eckenheim gebracht / dort beheimatet. Von hier aus Einsatz auf der Linie 13 (Berkesheim<>Praunheim Brücke) im Mischverkehr mit L-Zügen.


    Februar 1972 bis Februar 1978:

    Linie 13 nur noch bis Opernplatzt verkürzt, dadurch bestand die Linie nur noch aus O-Wagen - Beheimatung weiterhin in BB-Eckenheim.


    Februar 1978 bis Oktober 1986:

    Einsatz hauptsächlich auf der Linie 18 (Enkheim<>Praunheim Brücke). O-Wagen in BB-Bornheim + BB-Gutleut beheimatet (hier bin ich mir nicht sicher)


    Oktober 1986 bis September 1990:

    Eröffnung C-Strecke >> Stilllegung Linie 18. O-Wagen Einsatz fortan auf der Linie 19 (evtl. auch auf andere Linien ??). O-Wagen nur noch in BB-Gutleut beheimatet.


    Oktober 1990 bis Herbst 1993:

    BACK TO THE ROOTS - Einsatz ausschließlich auf Linie 16 (Ginnheim<>Offenbach Marktplatz) im Mischverkehr mit Pt-Wagen. Alle O-Wagen wieder in BB-Sachsenhausen stationiert.


    Herbst 1993 bis Sommer 1997:

    Inbetriebnahme der ersten R-Wagen und Einsatz auf der Linie 16. Versetzung der O-Wagen auf Linie 15 (Niederrad <> Südbahnhof/Offenbach). Weiterhin in BB-Sachsenhausen beheimatet.


    Sommer 1997 - 2002 ??:

    Mit den fälligen Hauptprüfungen wurden die Türsteuerungen der O-Wagen umgebaut und diese nach und nach in BB-Eckenheim umstationiert (bis Sommer 2000). Wahrscheinlich kamen im Gegenzug Pt-Wagen von Eckenheim nach Sachsenhausen für die Linie 15.

    Reihenfolge : 907 (1997) , 905 (1998), 904 (1998). 908 (1999), 906(1999), 902 (2000); O-Wagen 901 (2000), 903 (2001) ohne Tür-Umbau

    Von BB-Eckenheim aus Einsatz hauptsächlich auf Linie 12, eventuell auch Linie 11v + 14.


    ab Sommer 2003:

    Schließung BB-Sachsenhausen - alle O-Wagen nun von BB-Gutleut. Einsatz auf den Linien 14 + 15 + 21


    ab Sommer/Herbst 2004:

    erste Abstellungen der O-Wagen durch genügend vorhandenen S-Wagen. 2005 verkauft nach Posen. Nur 902 + 908 in FFM verblieben.



    Frage: weiß eigentlich jemand von den älteren Usern hier, weshalb die O-Wagen ab 1997 überhaupt von der Linie 15 abgezogen und nach Eckenheim verlegt wurden ? Pt-Wagen für die 12 gab es doch genug und die umgebauten O-Wagen hätte man doch weiterhin auf der 15 einsetzen können. Gab es evtl. eine Beschränkung (Verbot auf der 15) ? In den letzten Einsatzjahren sind sie ja wieder auf der 15 zurückgekehrt. Irgendwas muss da ja gewesen sein.


    Würde mich auch freuen, fall der eine oder andere hier noch schöne Erinnerungsbilder von den O-Wagen hier posten könnte. Teilweise gab es sehr schöne Vollwerbungen.



    Wünsche euch allen frohe Ostern und bleibt gesund. 8)

    Genau, ich rede vom Normalzustand. In der Meldung und auch im VGF-Blog bezüglich des Umbaus ist immer die Rede von ursprünglich 105 Stationierten Bahnen in Gutleut (97 Linienzüge + 4 Ebbelwei-Züge + 4 Museumszüge), und die restlichen 22 in Riederwald. Weil es nicht mit HCWs Kursauflistung für 2020 gepasst hatte, dachte ich, es hätte doch noch eine Änderung gegeben.


    Schade, dass die damalige Seite von Tang deaktiv ist. So konnte man immer nachvollziehen, welcher Wagen wo zugeordnet ist.

    Mal ne Frage zu den stationierten Bahnen in BBGU und BBOS (vor dem Umbau):


    In der Pressemeldung steht : "Von den 119 für den Linien-Einsatz vorhandenen Straßenbahn-Wagen der VGF stehen regulär 22 im Riederwald" (VGF-Pressemeldung 12.10.2020). Das wären somit 97 Bahnen (52 S-Wagen + 38 R-Wagen + 7 Pt-Wagen) in Gutleut. Die restlichen 22 S-Wagen in Ost.


    HCW hatte mal vor einiger Zeit freundlicherweise eine Kurszusammenstellung für 2020 aufgelistet:


    Mo-Do:

    Linie 11 Kurse 1-20, 1-14 BBGU, 15-20 BBOS

    Linie 12 Kurse 1-15, 1-13 BBOS, 14-15 BBGU

    Linie 14 Kurse 1-11 , 1-10 BBOS, 11 BBGU

    Linie 15 Kurse 1-12, alle BBGU

    Linie 16 Kurse 1-11, alle BBGU

    Linie 17 Kurse 1-14, alle BBGU

    Linie 18 Kurse 1-13, alle BBGU

    Linie 19 Kurse von den Linie 12 und 18, nur 1907 kommt morgens von BBGU

    Linie 21 Kurse 1-13, alle BBGU



    Hier komme ich in der morgendlichen Spitze auf 28 ausfahrenden Kursen vom BBOST. Mit Reserve müssten demnach ca. 31-32 S-Wagen in Ost stationiert sein und nicht 22 wie in der Pressemeldung. Scheint irgendwas nicht zu stimmen.


    Gab es wieder eine Änderung der zugeteilten Kurse ?

    Ob man bei der Erneuerung eventuell auch die Gleis- und Weichenradien ein wenig optimiert, um die effektiv nutzbare Abstelllänge zu vergrößern ? Wenn wir uns z.B. die Halle mit den Gleisen 20-24 anschauen: da passen locker ohne Probleme 16 (vielleicht sogar 18) R-Wagen rein. Die T-Wagen sind ja fast 4,00m länger pro Fahrzeug als die R-Wagen. Könnte also knapp werden bzw. beim Einfahren könnten sich die Fahrzeuge touchieren.

    Ich frage mich, wie man es in Zukunft mit dem Zwischenlagern von ausgemusterten Fahrzeugen machen wird, wenn BB Eckenheim irgendwann mal aufgegeben wird und das Gelände anderweitig genutzt wird.


    Momentan haben wir ja die Möglichkeit, eine größere Flotte von Straßenbahnen bzw. U-Bahnen nach der Ausmusterung zunächst in Eckenheim abzustellen. Nach einigen Jahren findet sich entweder ein Käufer aus dem Ausland, oder aber sie werden verschrottet/ausgeschlachtet. Manche werden bei Bedarf reaktiviert (die Ptb-Wagen müssten mittlerweile über 3 Jahre in Eckenheim rumstehen).


    Wird man sich in Zukunft diesen "Luxus" noch gönnen ? Wird es in Zukunft überhaupt noch so etwas wie eine eiserne Reserve geben?

    Vor einiger Zeit hat man bei der VGF noch von einem "Gesamtabstellkonzept" gesprochen. Eventuell hat man dieses Thema mitberücksichtigt.


    Wobei ich kaum glaube, dass der neue Betriebshof Nord so groß dimensioniert wird, um z.B. mal eben 20-40 Fahrzeuge zwischenzulagern.

    Vielen Dank für die Daten. Das Ein- und Ausschieben am Lokalbahnhof spricht eigentlich ja eigentlich für BB Bornheim/Eckenheim, wie bereits einige Posts vorher schon erwähnt. Interessanterweise hab ich auch Bilder von 1988 + 1990 + 1995 gesehen mit grünen Kursschildern ?( ( BB-Sachsenhausen). Die "Lokalbahnhof-Fahrt" müssten die Züge aus BB-Sachsenhausen ja eigentlich nicht machen oder ? Damals existierten ja noch die Gleisverbindungen am Südbahnhof, um ein Einrichtungsfahrzeug zu wenden und anschließend abzustellen.

    Das stimmt nicht so ganz. Die 16V hatte morgens und nachmittags jweils 4 (oder 5?) Fahrten. Morgens Stadtgrenze Offenbach - Westbahnhof, nachmittags Westbahnhof - Offenbach Stadtgrenze. Die fuhren aber nicht im im glatten 10er-Takt, da waren auch mal 20-Mimuten-Lücken dabei.

    Nach etwas Recherche auf DSO konnte ich zumindest hierzu einige Infos aus einem Fahrplanbuch 1992 finden. Du hast es richtig in Erinnerung, morgens gab es 4 Fahrten im 10 min Takt, nachmittags waren es 5 Fahrten im 10/20min Takt:


    Morgens ab Stadtgrenze Richtung Westbahnhof: 07:18 - 07:28 - 07:38 - 07:48


    Nachmittags ab Lokalbahnhof (Einschiebefahrten nach Westbahnhof): 15:37 - 15:57 - 16:07 - 16:17 - 16:37

    Das Fahrplanbuch wurde leider nur von einer Seite abgebildet, daher keiner Uhrzeiten für die Fahrten ab Westbahnhof.

    Mit fällt gerade auf: die Ein- und Ausschiebefahrten der 16V waren ja fast genauso lang wie die eigentliche Verstärker-Route.


    Strecke Westbahnhof - Stadtgrenze ca. 9,6km


    Beispiel Einschiebepunkt Lokalbahnhof:

    Strecke: Lokalbahnhof über Zoo und Prüfling nach Eckenheim Schwabstraße ca. 7,8 km


    Als extremeres Beispiel fällt mir da nur noch die damalige Linie 26 (Haardtwaldplatz - Louisa) ein, die ja in den ersten Jahren von BB-Eckenheim gestellt wurde und ne halbe Stadtrundfahrt absolvierte.

    Wenn man die Linie V (Eckenheim - Hugo-Junkers-Str.) weg lässt, dann waren es in den 80er/90er Jahre sicherlich nur max. 6-8 V-Züge.

    Kann man dann eigentlich sagen, dass die 1992 eingeführte 11V quasi der Nachfolger ist für die V-Kurse, die nach Hugo-Junkers fuhren ? Hauptziel war die östliche Hanauer zu entlasten nehme ich mal an.

    Damals mussten ja schon eine ganze Menge Fahrzeuge vorgehalten werden, wenn man überlegt, dass es sich hierbei "nur" um einzelne Verstärkungsfahrten morgens und nachmittags handelt.


    14 Kurse als Linie V und dann noch die 4-5 Kurse für die Linie 16V, also um die 18-19 Fahrzeuge, welche extra bereitstehen mussten. Mittlerweile muss man ja für die Linie 19 einfach nur jeweils ein Kurs aus der 12 und 18 rausholen, statt extra 2 Fahrzeuge vorzuhalten.


    Da man sowieso noch viele L-Züge übrig hatte, war das anscheinend kein Problem. Wenn ich richtig gelesen habe, wurden die letzten L-Triebwagen erst im Laufe des Jahres 1995 ausgemustert (206, 218, 221, 224, 237, 240). Die Beiwagen ab 1996-1998.

    Vielen Dank für die schnellen Antworten.


    Die 19 wäre somit eigentlich die einzige noch existierende Verstärkerlinie, nach zahlreichen Umbenennungen:


    in den 80ern: einzelne Kurse der Linie V nach Schwanheim

    ab 01.06.1987: Linie 26 übernahm diese Kurse nach Schwanheim

    ab 24.09.1993: Umbenennung in Linie 21V

    ab 15.12.2002: Umbenennung in Linie 19


    Auf der 16 gab es ja ein Comeback der Verstärker ab Fahrplanwechsel 2010/2011 mit den 3 Zügen, welche zwischen Ginnheim und Westbahnhof pendelten. Beschildert waren diese normal als 16. Dies ist ja auch schon wieder Geschichte.

    Hallo zusammen,


    früher fuhren zu den Hauptverkehrszeiten neben den normalen Straßenbahnlinien auch noch einzelne Verstärkerbahnen. Diese wurden auf bestimmte Streckenäste losgeschickt, um den Andrang der Fahrgäste abzufangen. Auf der Seite tramfan-ffm.de sind sogar die einzelnen Kurse aufgelistet (Rubrik " historische Fahrpläne Linie 16 bis 39, ganz weit unten). 9 Kurse wurden von BB-Eckenheim gestellt und 5 Kurse von BB-Bornheim (Stand 1980/1981). Ich nehmen mal an, es wurden vorwiegend L-l Züge eingesetzt.


    Meine Fragen:


    1) Bis zu welchem Jahr fuhren diese Verstärkerkurse ?

    Durch die Streckeneröffnungen Südbahnhof 1984, C-Strecke 1986 und die Erweiterung der S-Bahn-Trasse in den Folgejahren waren bestimmt einige Verstärkerbahnen entbehrlich oder die Routen wurden umgelegt.


    2) Ende der 80er gab es auch noch die Linie 16V (warscheinlich OF-Stadtgrenze bis Westbahnhof). Auf tramrider.de finden sich Bilder (1988-1989) von diversen L-l Zügen und teilweise auch M-Triebwagen mit der Beschilderung 16V. Wann wurde diese Linie zum letzten mal eingesetzt ? Waren das auch nur einzelne Verstärkerkurse oder kann man diese als eigenständige Linie betrachten mit festem Takt , ähnlich wie die 11V auf der Hanauer?

    Wenn ich mir die Kursschildchen anschaue, wurden die Bahnen von Eckenheim und Bornheim aus eingesetzt.



    Möglicherweise ist der eine oder andere Forum-Teilnehme damals mit den Bahnen rumgefahren und kann mir weiterhelfen :)

    Gerüchteweise(!) sollen es insgesamt 10 - also noch 3 über den 749 hinaus - werden.

    Da ja doch einige Pt-Wagen mehr herangezogen werden als gedacht, frage ich mich generell, wie viele Reservefahrzeuge eigentlich vorgehalten werden müssen für einen reibungslosen Straßenbahnbetrieb ? Also Fahrzeuge für die Betriebs- und Werkstattreserve. Gibt es da prozentuale Empfehlungen oder Erfahrungswerte (evtl. auch von anderen Straßenbahnbetrieben) ?

    Aufgrund der Anfälligkeit für Unfälle kann mir vorstellen, dass gerade bei den Straßenbahnen eine höhere Reserve eingeplant wird als z.B. bei U-Bahnen oder S-Bahnen. Und unsere R-Wagen sind ja nicht unbedingt die zuverlässigsten.


    Oder entscheidet die VGF spontan und nach Gefühl, wie viel Reserve sie vorhält. Weis nicht, wie viele Bahnen für gewöhnlich in der Zentralwerkstatt und in den Depots stehen für Wartungsarbeiten/Inspektionen/Reparaturen.

    Da hat die Werkstatt damals ja ordentliche Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, das die Umbauten Pt > Ptb und U2 > U2h / U2e alles rund um den Sommer 98 erledigt wurden. Wie viel Zeit nahm denn so ein Umbau in Anspruch ?

    Hallo grüße euch zusammen,


    beim rumstöbern durch einige interessanter Archivbilder- und Beiträge ist mir eine eher "logistische" Frage bezüglich des Umbaus der 59 Ptb-Fahrzeuge aufgekommen:


    Wie genau lief der Umbau in den Jahren 1997-1998 (vielleicht sogar bis 1999) eigentlich ab, ohne dafür eine ganze Flotte aus dem Verkehr zu ziehen ?


    Ich konnteim Netz nur folgendes recherchieren:


    Vor dem Umbau kamen ca. 70-75 Pt auf der U5/U6/U7 zum Einsatz. Die restlichen ca. 25-30 Pt wurden im Straßenbahnverkehr eingesetzt.


    1997 wurden 27 Pt Wagen (wahrscheinlich 724 - 750, welche vorher auf U6/U7 waren) nacheinander umgebaut. Zunächst nur auf einer Seite, anschließend wurden die Bahnsteigprofile an der Konsti entfernt, die Fahrzeuge in einer Nacht in BB-Eckenheim gedreht und mit den Verbreiterungen auf der Bahnsteigseite gefahren. Danach konnte die andere Seite mit Verbreiterungen versehen werden. Durch dieses Verfahren konnten somit immer einige Fahrzeuge umgebaut werden und auch wieder eingesetzt werden. Ptb 724-750 wechselten daher nacheinander von der U6/U7 auf die U5, im Gegenzug kamen auf der U6/U7 zunehmend die Pt 6xx - 723 zum Einsatz.


    Ab Januar 1998 wurde die U5 zum Hauptbahnhof verlängert, die 27 umgebauten Ptbs verkehren nun gemeinsam mit der U4 im Mischbetrieb.


    Ebenfalls Anfang 1998 soll nun ja der Umbau von 723 - 692 für die U6 beginnen. Hier jedoch kann man das Verfahren wie bei der U5 nicht anwenden. Ein umgebauter Ptb kann erst ab dem 20.09.1998 eingesetzt werden, wenn alle Profile auf der C-Strecke entfernt sind und auch die U2e eingesetzt werden. Folglich müssten also weiterhin normale Pt bis September 1998 fahren, welche für den normalen Straßenbahnbetrieb fehlen.


    Sommer 1998 müsste es ungefähr so aussehen haben:

    651-691 Pt Fahrzeuge, Einsatz U6/U7 bis zur Umstellung

    692-723 Ptb Fahrzeuge, Einsatz ???

    724-750 Ptb Fahrzeuge, Einsatz U5


    1) Was hat man nun mit den bereits umgebauten Ptbs bis zur Umstellung im September gemacht ? Einfach aufgehoben und bis zum Stichtag gewartet ? Dann würde ja von der reinen Anzahl her eine ganze Flotte für den Straßenbahnverkehr fehlen.


    2) Hat man diese vielleicht doch vorübergehend im Straßenbahnverkehr eingesetzt ? Probleme mit Begegnungsverbote wegen der Breite ?


    3) Vermehrter Einsatz von M-Wagen (evt. Reaktivierung von abgestellten M), um die fehlende Anzahl im Straßenbahnbetrieb zu kompensieren ?


    Vielleicht eine ganz andere Logistische Lösung ?


    Die älteren Forumsteilnehmer wissen da bestimmt mehr.


    Vielen Dank im voraus 8)

    ich glaub am einfachsten wäre es immernoch den Betriebshof einfach westlich der A5 zu bauen. Praktisch parallel der Autobahn mit sehr langen Aufstellgleisen und wenigen Weichen. Den Besitzern der Ackerflächen schenkt man einfach lebenslange Freifahrten mit der VGF :D . Und diesen Gleisdreieck kann man ja immer noch bauen, um nach Kalbach/Riedberg zu fahren. Ein Betriebshof würde sogar den Autobahnlärm mindern.

    eigentlich hatte ich es mir bei beiden Varianten so vorgestellt, dass man das Wendegleis/Anschlussgleis am oberen Ende neben der U3-Strecke in Höhe der A5 verlaufen lässt. DIeses Wendegleis kann man einmal in Richtung Oberursel und einmal in Richtung Frankfurt anschließen.
    Aber du hast recht, meine Lösungen beinhalten viel Rangierarbeit beim Abstellen.


    Eventuell könnte man bei der zweiten Variante die rechte "Weichenstraße" der Abstellanlage einfach umdrehen. Also das die Gleise nicht Richtung Werkstatt zeigen, sondern an die U3 in Höhe der Abzweigung anschließen. Dadurch fallen zwar einige Abstellplätze weg, aber reicht immer noch aus um BB-Heddernheim zu ersetzten. Ich glaube wir brauchen ohnehin nicht so viel Kapazität. Ich weis auch ehrlich gesagt nicht, welche Abstellgröße angestrebt wird. Erweiterungen für die Ginnheimer Kurve und Verlängerung nach Bad Homburg sollte man vielleicht mitberücksichtigen.


    Bin gespannt, was die VGF da herzaubert.

    Ich hab mir mal ein wenig Gedanken darüber gemacht, wie der "Betriebshof Nord" aussehen könnte, falls wirklich dieser Hang gemeint ist zwischen Rosa-Luxemburg-Straße / Oberurseler Weg / D-Strecke Abzweig. Auf dem ersten Blick erscheint die Fläche wirklich klein, wenn man jedoch die Gleise richtig anordnet, könnte es vielleicht durchaus was werden. Ich habe mal auf GoogleMaps die Fläche rauskopiert und amateurhaft mit Paint einen möglichen Betriebshof reingezeichnet. Es hat mich einfach interessiert, wieviele Fahrzeuge man wirklich hier reinkriegen könnte. Habe versucht möglichst maßstabsgetreu zu zeichnen. Als zusätzliche Hilfe habe ich mir zuvor einen 300m Strahl in Maps gezogen, an dem ich mich orientiert hatte und das Gelände entsprechend skaliert (falls ihr euch wundert, was die Linie am oberen Bildrand zu suchen hat).


    Hier eine erste Variante, wie es FipsSchneider eventuell gemeint haben könnte, also die Abstellgleise parallelt zur Rosa-Luxemburg:




    Habe mich ein wenig am BB-Ost orientiert. Neben den 2 Streckengleisen sind 16 Abstellgleise zu sehen, in der Mitte jeweils die weißen Betonwege.
    Gleis 1-12: jeweils 240m = jeweils 9 Wagen
    Gleis 13 und 14: jeweils 200m = jeweils 7 Wagen
    Gleis 15 und 16: jeweils 170m = jeweils 6 Wagen


    Macht insgesamt 134 Fahrzeuge nur in der Abstellanlage.


    Die Fahrzeuge in der Werkstatthallen lasse ich mal außen vor. Es bleiben noch genug Flächen für Parkplatzflächen (Fahrer, Werkstattpersonal). Einziger Manko an dieser Version: Das Wendegleis am rechten Bildrand ist zu kurz (ca. 50-60m). Eventuell könnte man dieses Gleis nach rechts schwenken und unter die D-Strecke-Brücke führen. Die Brücke wurde ja großzügig für 4 Autospuren gebaut, Platz ist also da.




    Hier noch eine andere Variante:



    In dieser Version sind es nur noch 14 Abstellgleise. Zählung von oberen Gleis beginnend:
    Gleis 1: 190m = 7 Wagen
    Gleis 2-5: 215m = jeweils 8 Wagen
    Gleis 6 und 7: 240m = jeweils 9 Wagen
    Gleis 8-14: 270m = jeweils 10 Wagen


    Abstellanlage insgesamt: 127 Wagen


    Der rechte Wendegleis ist in dieser Version lang genug für 4-Wagen. Nachteil in dieser Version: die Weichenradien / Gleisradien am rechten Ende der Abstellanlage könnten vielleicht zu eng ein (30m-35m). Diesen Teil habe ich aus BB-Eckenheim übernommen, wo dort die Gleise 14, 15, 16 ähnliche Radien haben. Ich weis nicht, welche Radien bei neuen Betriebshöfen angestrebt werden, gerade weil es ja Züge ohne Fahrgäste sind und kleinere Radien eigentlich kein Problem sein sollten.


    Wie ihr seht, ist es durchaus möglich, einen großen Betriebshof in dieser zunächst beengten Fläche unterzubringen. Da das Gelände ziemlich schwierig ist, gerade die unterschiedlichen Höhenlagen, muss es aufwändig eingeebnet werden. Geländeeinschnitte und Aufschüttungen sind daher notwendig und meine Zeichnungsbeispiele müssten ggf leicht verändert werden. Standorttechnisch ist diese Fläche jedoch perfekt, sämtliche Richtungen der U-Bahnlinien können angefahren werden. Das eine Wendegleis würde sich unter der A5 befinden mit beiseitigen Anschluss an die U3. Die Züge Richtung Riedberg/Bad Homburg nutzen die Streckengleise über die Rosa-Luxemburg. Wir hätten hier praktisch einen riesen Gleisdreieck mit einem Betriebshof mittendrin.


    Was haltet ihr von den Varianten ? Gibt es, bis auf diese schwierige Hanglage, noch mehr Nachteile? Sollte man es doch komplett anders gestalten ?


    Wie bereits oben erwähnt, habe ich es mit Paint gezeichnet, daher bitte ich um Verständnis für die amateurhafte Darstellung :S

    Was Heddernheim angeht, würde sich die Abdtellgruppe 19-26 im Prinzip gut eignen, aber grade für die U2 ist der Nachteil, dass die meisten Gleise keine 4-Wagen-Züge aufnehmen können.

    Man könnte ja die Abstell-Gleise 24, 25 und 26 einfach entfernen, dafür aber die Gleise 19 - 23 verlängern. Dann sollten zumindest die Gleise 19, 20 und 21 die 4-Wagenzüge der U2 aufnehmen können.

    Mir fällt auf Anhieb ein Gebiet westlich der A5 in Höhe Riedberg, nördlich der Krebsmühle ein, von der U3 abgehend:


    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 11/2017, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

    ich denke auch, dass eher die Ackerfläche westlich der A5 nur in Frage kommen kann, wie bereits von tunnelkick auf der ersten Karte erwähnt. Die Fläche wäre auch noch unter Frankfurter Gemarkung, ebenerdig und groß genug für einen Stadtbahnbetriebshof + eventueller Erweiterungen. Die Fläche eignet sich somit auch für große Kurvenradien und sehr lange Aufstellgleise, wie beim BB-Ost. Die Variante mit der "Dreiecksfläche" halte ich da nicht so geeignet. Ich weis jedoch nicht inwieweit diese Fläche für die Landwirtschaft gebraucht wird :huh: oder ob es der Stadt gehört.