Beiträge von LicherFan

    Die Frage hab ich mir auch gestellt.


    Bislang waren IC34 und RE99 ja quasi direkt hintereinander zwischen Herborn und Wetzlar unterwegs. Der RE99 kommt .36 an, der IC34 .42.


    Wenn der RE40 sechs Minuten früher als der IC34 fahren würde, würde man zwischen Siegen und Wetzlar den Stundentakt im RE genau treffen und auf der Main-Weser-Bahn dann aber im Bereich Bad Nauheim/Friedberg mit der heutigen Taktlage der RB37 kollidieren.


    Und von Friedberg nach Frankfurt würde der RE40 (.05) kurz vor dem RE30 (.14) fahren. Das machen die Main-Weser-Bahn-ICEs und die RE98/99-Züge aktuell aber auch, nur aktuell noch ohne Halt in Friedberg.


    In den meisten Stunden ist zwischen Friedberg und Frankfurt genug Bedarf für einen doppelten RE.


    In Richtung Siegen fährt der RE98 aktuell ja sogar meistens wie der IC34 um .18 in Wetzlar ab. Das sollte also passen, dass der RE40 die Zeiten vom IC34, nur mit leichten Anpassungen an den RE98 Richtung Gießen, übernimmt. An den REs Gießen - Frankfurt muss dann nichts geändert werden. Insgesamt gibts dann nur noch die ICEs auf der MWB, die einen glatten Takt verhindern.

    "Prämisse für die Tarif-Revolution ist eine drastische Vereinfachung des Angebots. Zeitkarten sollen sich im Vergleich zur Einzelfahrt lohnen. Durch den geringen Preissprung bei der regionalen Gültigkeit, Mitnahmeregelungen und Übertragbarkeit sollen zusätzliche Anreize entstehen."


    Das spricht doch sehr dafür, dass man quasi einen Basispreis zahlt für Fahrten und die Distanz nur einen kleinen Aufpreis macht, sodass es nicht so wichtig ist, ob man über eine Stadt- oder Kreisgrenze rüberkommt.


    Wenn ich sehe, dass eine Einzelfahrt Gießen-Frankfurt 20,50 Euro kostet, wäre eine günstigere Verbundstufe schon ein großer Anreiz für Spontan- und Seltenfahrer vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen.

    bin heute im M34 gefahren (ICB Fahrzeug-Umbrella Fahrer).

    Was machen dann die ganzen ICB-Fahrer, die nicht fahren, weil ihre Busse und Kurse von Umbrella-Fahrern (auf ICB-Bussen!!!) bedient werden?


    Aber selbst wenn es in Frankfurt nicht so krass ist, dann lässt sich das Beispiel von mir auf viele andere Städte und Regionen übertragen, denn insgesamt mangelt es nicht an Bussen, sondern an geeigneten FahrerInnen. Wenn man sie nach A lockt, fehlen in B noch viel mehr, solange man nicht neue FahrerInnen so qualifiziert, dass der Fachkräftemangel schwindet.

    Vielleicht ist es Dir nicht bekannt, in Gießen gab es an der Vogelsbergbahn am Flugplatz (ex US Depot) einen Haltepunkt an dem man von dieser zum Gießener Stadtbuslinie 1 umsteigen konnte. Dieser wurde mangels Nachfrage aufgeben. Was die Frage nach Bedarf einer Regiotram auf der Vogelsbergbahn doch arg in Frage stellt. Diese besagte Linie 1 ist eine der wichtigsten Linien in Gießen. Sie fährt von Rödgen über die Rödgener und Grünberger Straße zur Innenstadt über Marktplatz und Bahnhof und über die Frankfurter Straße (Uni Klinik!) nach Kleinlinden und Lützellinden. Das tut diese Linie meist über relativ breite Straßen. Sprich es erscheint sinnvoll diese Linie für eine Umwandlung einzuplanen. Wenn eben das Problem der Bahnübergangs in der Frankfurter Straße nicht wäre.

    Der Haltepunkt wurde 1978 aufgegeben. Seit 1978 hat sich die Struktur im Gießener Osten massiv verändert. Seit dem Abzug der US-Army sind dort viele, viele Menschen dazugekommen.


    Daher ist wie du ja richtig sagst die Linie 1 (und inzwischen 17) auch eine der nachfragestärksten Linien, dazu kommt noch die Linie GI-21 von Fernwald-Annerod ab Waldstadion.


    In Ideen zur Straßenbahn/Regiotram gab es immer wieder eine Linie aus der Innenstadt über die Grünberger Straße, die dann dort auf die Vogelsbergbahn einfädelt und bis Buseck, Reiskirchen oder Grünberg führt.


    Ich bin bezüglich Kosten und Enge der Gießener Straßen ebenfalls skeptisch, ob sich das wirklich lohnt oder man nicht "einfach" den Busverkehr doch ausbauen sollte, wie im Nahverkehrsplan ursprünglich vorgesehen. Aber genau dafür gibt es ja jetzt die Studie auf die ich gerne warte.


    Und bezüglich der Linie 1 und dem Bahnübergang Frankfurter Straße. Seit Jahren wird darüber nachgedacht, wie man dieses Nadelöhr für den Busverkehr, der der Linie 1 öfters Verspätungen einbringt, beseitigen kann. Ob man die Linie teilt in zwei Linien, eine nach Kleinlinden und weiter und eine nach Rödgen.

    Hallo.

    Gestern, am Mittwoch, fuhr auf der Linie 804 der LM - JR 415 von Roth, ein Setra aus dem Jahr 2008.


    Außerdem fuhr ein quasi Reisebus von Gutacker, HG - GT 420, natürlich nicht im MTV-Design, aber mit Linienanzeige.

    Sicher mit dem GT 420? GR 420 wäre nämlich ein S 415 LE, also ein ganz normaler Linienbus.

    Könnte man ihn denn nicht noch in Stand setzen, da es ja nur der Nachläufer ist, der beschädigt wurde und man diesen vermutlich austauschen könnte. Ist ja auch wie gesagt noch ein recht neuer Bus.

    Kann aber gut sein, dass der dann verkauft und instand gesetzt wird. Marburg hat ein paar Busse im Bestand, die von nem größeren Unfall kamen.

    Wir reden davon, dass nur ein Bruchteil der Fahrpläne tatsächlich gefahren werden.

    Bruchteil: kleiner Teil eines Ganzen


    Es ist ein bisschen Wortklauberei, aber in diesen Zeiten muss man ordentlich kommunizieren. Es wird nicht "ein Bruchteil der Fahrpläne gefahren", es fällt eher ein Bruchteil der Fahrten aus. Schlimm genug, aber schon ein massiver Unterschied.

    Auf dem Transdev-Bündel 251, 253, 291 hab ich letzte Woche einen Citaro C2 G der NVG, mehrere Urbino 12 (IV) aus dem ehemaligen Offenbacher Gebiet und Crossway mit AW-TD, die frisch aus OWL übernommen wurden, gesehen.

    Bis auf Daimler Busses mit den Citaro scheint es wohl allgemein Lieferschwierigkeiten zu geben, sodass mit Neufahrzeugen eigentlich erst im Frühjahr gerechnet werden kann.

    den ersten abgestellten Solaris III Urbino gesehen. Es ist der Wagen 990

    Danke für das Bild.


    Wagen 990 ist aber bei weitem nicht der erste (traffiq-)Alpina/Transdev Rhein-Main Solaris Urbino 12 III, der abgestellt oder ausgemustert wurde.


    Wagen 967, 968, 969 und 973 fahren zum Beispiel seit 2022 in Polen. Wagen 977 und 978 sind bei Martin Becker. Wagen 988 und 989 sind/waren bei der NVG.


    14 Stück dürften maximal noch übrig sein.

    Würde ich wie gesagt anders machen und sicher trotzdem püntklich fahren; wenn ich diesen "Computer-Fahrstil" dort sehe, habe ich eher den Eindruck: der Computer verfeuert sinnlos Strom, wo man mit deutlich weniger Verbrauch dasselbe Ergebnis erzielen könnte.

    Das wird ja aber noch keine KI sein, die da fährt, sondern eine Programmierung von Menschen. Da sollte man es ja hinbekommen, die von dir beschriebenen Höhenunterschiede, die Tfs nutzen, auch da einzuprogrammieren. Und das dann aber auch nur, wenn der Fahrplan es hergibt, bei Verspätungen dann ausfahren auf letzter Rille.