Beiträge von LicherFan

    Die Direktverbindungen von (Hanau - Friedberg) nach Gießen gab es ja, und sie wurden wohl kaum in dieser Weise genutzt? Weshalb hätte man sie sonst wieder abgeschafft?

    Ich habe sicherlich kein allumfassendes Beobachtungsergebnis, aber in Friedberg fand oft ein großer Fahrgastwechsel bei den durchgehenden Zügen statt. Von Gießen kommend leerte sich der Zug in Friedberg sehr und wurde mit ein paar neuen Fahrgästen in Richtung Hanau bestückt. Bedingt durch den relativ langen Aufenthalt in Friedberg ist ein Umstieg aber vielleicht auch nicht schlecht.

    Im Normalfall gibt es ja eine Altersbegrenzung, abgestuft zwischen A- und B-Fahrzeugen sowie Reservefahrzeugen. Dabei ist es bei hessischen Ausschreibung fast immer ein Bonus, wenn man am Anfang die Flotte neu kauft. Wie Winzenhöler das handhaben wird, weiß ich nicht, genau wie ich die genauen Altersvorgaben jetzt nicht mehr auf dem Schirm habe. Bei den Linien rechne ich allerdings schon mit ner neuen Flotte, mal sehen ob die alternativen Antriebe weiter Bestand haben.

    Es ist ja nicht nur der Schienenverkehr, sondern wie in Nordhessen/Südniedersachsen zu sehen, auch der Straßenverkehr.


    Ist einfach der Punkt, wie oft haben wir in flachen Lagen 20-30 Zentimeter Schnee? Da wird dann vielleicht das ein oder andere Räumfahrzeug eingespart und Straßenbahnen eben nicht ganz so gut für Extrembedingungen gebaut. Alle Eventualitäten zu beachten kann halt andere Verbesserungen wie Takt oder Fahrpreis erschweren.

    Mal wieder ein kleines Update zu Rack. Nachdem auch 2020 ein paar Busse getauscht wurden, gibt es ganz aktuell einen Neuzugang zu vermelden. MKK-OF 581 ist ein MB Citaro Ü (C2) Hybrid und wenn man das Kennzeichen sieht, weiß man schon, dass er für die OF-58 beschafft wurde. Bis zum Betriebsbeginn im Juli wird der Bus auf der - mir bisher unbekannten Linie - OF-32 eingesetzt. Mir war nicht klar, dass Rack neben der OF-99 noch eine Linie der KVG OF bedient und auch nicht, dass es diese wenigen Fahrten pro Tag (4 bzw 5 pro Richtung an Werktagen und je eine samstags) zwischen Mühlheim und Heusenstamm gibt. Vielleicht weiß ja jemand was da bisher eingesetzt wurde.

    Das X17-Design wird aber ab Dezember verschwinden und dafür das X-Design des RMVs auch auf der Linie Einzug halten.


    Und außer ein paar leichte Anpassungen um Minuten wird sich der Fahrplan nicht ändern, das heißt auch weiterhin endet die Linie in Neu-Isenburg am Gewerbegebiet Ost.


    Möglich wäre es beim Flughafen gewesen es zusammen mit X14 und X15 auszuschreiben. Alternativ ja auch mit der X19 zum Beispiel. Da das Bündel ja aber MTK-Flugahfen heißt, könnte die Nicht-Bündelung irgendwas mit dem MTK zu tun haben? Auch wenn es ja eine regionale Linie ist...

    So viel schon??? Die ICB wartet immer noch auf ihre aus Portugal. Wie geht das so schnell in Wiesbaden?

    Warum sollte eigentlich die Produktion von eCitaro langsamer sein als die von herkömmlichen Citaro? Wir sind doch mittlerweile in Serienproduktion und eigentlich ist ein Elektrofahrzeug doch sogar einfacher zu bauen als ein Verbrenner. Zumindest aus Motorensicht.


    Aktuelle Einschränkungen in der Produktion und die hohe Auslastung der Werke seit Jahren, sind ja Punkte, die alle Antriebe betreffen dürften. Und Transdev hat seine Citaro ja auch schon relativ pünktlich bekommen, in großer Stückzahl.

    Ich habe mir mal die Nahverkehrspläne für Marburg, den Landkreis und den Vogelsbergkreis angeguckt.


    zwischen 500 und 1000 pendeln aus der Gemeinde Homberg nach Stadtallendorf.

    Leider schlecht quantifizieren lassen sich die Einpendler aus Amöneburg und Homberg in die Stadt Marburg. Es könnten auch so 500-700 sein.

    Insgesamt um die 3000 Arbeitnehmer pendeln täglich zwischen Vogelsbergkreis und Marburg-Biedenkopf.

    Wohin die Leute aus der Gemeinde Homberg pendeln ist genau leider nicht zu erkennen.

    100-250 Leute pendeln aus Amöneburg nach Kirchhain, 500-1000 aus Amöneburg nach Stadtallendorf.


    Aktuell bist du mit der Buslinie 80, die vor kurzem erst neu konzipiert wurde, in gut 30 Minuten von Homberg in der Marburger Innenstadt. Für Amöneburg wäre da eher Handlungsbedarf. Die Linie 382 von Nieder-Gemünden nach Kirchhain wurde vor wenigen Jahren zur lokalen Linie 82 runtergestuft, die deutlich seltener verkehrt. Für die Region hinter Homberg wäre es vielleicht am attraktivsten, da es dort mit der Busverbindung schwerer ist als im Marburger Nahbereich.

    Der Post war etwas voreilig abgeschickt muss ich zugeben. Aber bei 86% Kostendeckung bleibt auch nichts übrig um das Land zu finanzieren.


    Nochmal etwas weiter geguckt, 2012 wurde mal in der FR von 56-58% für den RMV gesprochen. Die Zahlen findet man auch noch 2016, dabei für den NVV nur 37%. Jetzt machen mich die Zahlen zu ganz Deutschland etwas stutzig.


    Dass der RMV weiterhin einen überdurchschnittlichen Kostendeckungsgrad laut diesem Interview aus dem November: https://www.giessener-allgemei…r-betreiben-13936130.html Da wird aber auch für mehr Homeoffice über neue Tarifangebote nachgedacht beim RMV. Desweiteren verrät der GF dort auch, dass es während Corona vor allem Einbrüche im Gelegenheitsverkehr gab.

    Vielleicht hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt, trotz der vielen Worte. Ich wollte ja gerade darauf hinaus, dass Autofahren nicht billiger ist. Denn alleine die einzelnen Posten wie Anschaffung, Sprit und Versicherung jeweils schon so teuer sind. Meine Rechnung mit den 130 Kilometern fünfmal die Woche und das 40 Wochen im Jahr würde bei 0,30 Cent pro Kilometer schon auf 7800 Euro Kosten kommen.


    Die einzige Frage, die man bei diesen Kilometerpreisen sich stellen muss ist, ob man neben dem Pendeln aufs Auto angewiesen ist. Wenn die Wohnung oder körperliche Verfassung ÖPNV- bzw. Fahrradnutzung erschwert, dann kommt man eher in die Versuchung das Auto auch zum Pendeln zu nutzen und nicht da auch nochmal Fixkosten für ein Ticket hinzublättern.


    Als schönes Beispiel wieso Leute lieber mit dem Auto von Gießen nach Frankfurt pendeln von einem bekannten Ehepaar, die beide in Frankfurt arbeiten. Er muss morgens früh dort sein. Sie wohnen in Gießen am autobahnnahen Stadtrand. Die A5 ist meist noch recht leer und man ist mit dem Auto fast schneller in Frankfurt als mit dem Bus am Bahnhof. Die Frau würde in die Hauptverkehrszeit reinkommen und muss in Frankfurt auch noch mal n Stück von den Bahnhöfen weg. Wenn man dann ne Tiefgarage hat unterm Büro ist das schneller im Normalfall. Die Bahn bräuchte vermutlich fast die doppelte Reisegeschwindigkeit damit die Wege von/zum Bahnhof ausgeglichen werden. Und preislich wäre da vermutlich wirklich nur ein Flatrate-Ticket attraktiv.


    Denn wenn ich mir die Wohnsiedlung angucke gibt es keine guten Möglichkeiten ohne Auto einzukaufen für eine Familie. Mit dem Bus hast du keine sinnvolle Möglichkeit bei einem vollwertigen Supermarkt einzukaufen. Auch mit dem Fahrrad sinds 15-20 Minuten pro Richtung. Da müsste man dann bei ein, zwei Kindern aber auch fast jeden Tag mit vollen Satteltaschen unterwegs sein, schwierig wenn beide Eltern berufstätig sind (und jeden Tag lange Wege pendeln).

    Will sagen, das ÖPNV-Angebot muss einfach attraktiver sein, als der Individualverkehr und dabei spielt der Preis gar nicht mal die wichtigste Rolle, sondern vielfach die Zeit.

    Die maximalteure persönliche oder übertragbare Jahreskarte bei RMV kostet rund 2800 Euro.


    Wenn ich ein Auto (neu) kaufe dann kostet das vielleicht 20000 Euro. Hält dann vielleicht 10 Jahre. Macht 2000 Euro pro Jahr.

    Wenn ich von Gießen nach Frankfurt pendele, sind das hin und zurück 130 Kilometer. Mal sehr sparsam gerechnet sind das 40 Wochen a 5 Tage a 130 Kilometer, also 26.000 Kilometer im Schnitt. Macht dann bei 7 Litern pro 100 Kilometern Verbrauch und 1,20 Euro für Super auch 2184 Euro.

    Habe mir mal die KfZ-Versicherung ausrechnen lassen, sind wir auch bei 1000 Euro. Werkstattkosten gibts ja meistens auch, vor allem wenn man viel fährt.


    Klar, selbst wenn man ne Jahreskarte hat, hat man selten kein Auto. Daher sind die Anschaffungs- und Versicherungskosten mal fast außer Acht. Außer dass die Versicherung ja nun auch teurer wird, wenn man jeden Tag 100+ Kilometer runterrattert und das Auto damit auch nicht länger hält. Aber alleine die Spritkosten sind ja nun nicht so weit von der Jahreskarte entfernt. Von Benzin- und Dieselpreisen wie 2010 reden wir mal erst gar nicht. Der Trend, dass die Ölpreise so gefallen sind, ist sehr kritisch...


    In meiner Sicht ist es für Pendler eher lukrativ als für regelmäßige Gelegenheitsfahrer. Wer zweimal im Monat zum Shoppen oder ins Theater aus Mittelhessen nach Frankfurt fährt, für den ist der Einzelpreis dann schon sehr hoch, mindestens gefühlt.

    Ich weiß nicht welches Dorf der Dorfbewohner bewohnt, aber natürlich gibt es solche Orte noch viel zu viele. Aber wenn man Umwege und lange Wartezeiten hat, dann ist der Tarif auch nicht mehr so entscheidend, dann ist vor allem die Bequemlichkeit der Vorteil des Autos. Denn 3 Euro fürs Parken zahlt man doch in der Innenstadt auch relativ problemlos.


    Aktuell erleben wir in vielen Regionen eine halbwegs ÖPNV-fördernde Politik mit Ausbau von Hauptlinien und den angesprochenen Schüler- und Rentnerkarten (auch ein gutes Jahr zur Einführung gewesen, nicht...). Und das nutzt natürlich auch der RMV aus. Wenn man sieht, wie die Preise steigen und vermutlich seit 2, 3 Jahren das Angebot steigt, da kann ich mir nicht vorstellen, dass Fahrgeldeinnahmen das auf eine schwarze Null bringen. Solange es nicht eine gesicherte staatliche Finanzierung des Angebots für einen langfristigen Zeitraum gibt, sind Fahrgeldeinnahmen wichtig, um das Angebot aufrechtzuerhalten. Und man sieht doch, dass auch die moderaten Steigerungen der letzten Jahre verbundweit keine nennenswerten negativen Auswirkungen hatten.


    Dass der RMV nicht immer "dorffreundlich" ist, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Aber auch da gibt es Kommunen, die gegensteuern und die Preise für ihre Gebiete reduzieren. Ob das RMV-Tarifsystem an sich fair ist, muss glaub ich hier nicht diskutiert werden, das wurde ja schon mehrfach getan.


    Ergänzung zum zwischendrin reingekommenen Post: Wenn fast alle fast immer im Homeoffice sind, dann wandelt sich natürlich der ÖPNV. Da kann der RMV aber auch wenig machen, denn am Ende lebt der ÖPNV von ausgelasteten Fahrzeugen. Weniger Fahrgäste und die von dir geforderten billigeren Fahrscheine ergeben nach Adam Riese deutlich weniger Einnahmen. Wie man damit dann am besten noch mehr Angebote schaffen soll, das muss mir noch jemand erklären. Wenn das so passieren soll, dann ist nicht der RMV der Ansprechpartner, sondern das BMVI, das hessische Verkehrsministerium und die Städte und Gemeinden.

    Dies macht ja nun bereits die Stadt Maintal zur Hauptverkehrszeit mit den Linie 23E und 25E zur U-Bahn in Enkheim.


    Die VGO erprobt im Landkreis Gießen für ein halbes Jahr einen Expressbus Laubach - Gießen, erstmal mit Sprintern als GI-39.


    Die X-Busse von Lyst Reisen, die ja die ersten im neuen Design sind, sind glücklicherweise weiß. Öffentliche Fotos kenn ich nur von Lyst Reisen selbst, hier bei Facebook gepostet.


    Die Linie X33 ist wie erwartet die ehemalige Linie 390 mit ausgeweitetem und verfestigtem Takt sowie besseren Umstiegsbeziehungen gefahren von der ALV. Die X79 wurde über Walluf hinaus bis Wiesbaden-Biebrich verlängert.


    Und mit der Ausschreibung für die X18, X19 und X83 gibt es neue Infos. Die X18 wird in Walldorf beginnen und über Cargo City Süd/Terminal 3 nach Neu-Isenburg fahren und dort bis Dietzenbach quasi diesen Teil der OF-95 ersetzen. Die X83 wird ab 12.12.21 dann halbstündlich fahren.


    Die nächsten Ausschreibungen mit X14, X15, X17, X33, X35, X39, X57, X64, X69, X71, X93 und X94 dürften bald folgen. Mit X18, X19, X38 und X83 werden dann 16 X-Linien einen Betreiberwechsel erleben bzw. dann in einem neuen Verkehrsvertrag verkehren.

    Ungewohnt die neue, sehr hochgezogene Front. Aber innen sieht das aus wie immer bei den Sprinter City. Ein bisschen erstaunt, dass es nur der 45 ist und nicht der etwas größere 75.

    Auf der Front könnte man noch gut einen RMV-Frankfurt-Aufkleber oder so setzen, sieht n bisschen leer aus so in ganz suv.