Beiträge von LicherFan

    Gegen O-Busse dürfte das selbe Argument sprechen, das gegen neue Straßenbahnen angeführt wird: Die Oberleitungen verschandeln das Stadtbild.

    Etwas überspitzt, aber besser Oberleitungen als irgendwann Nordsee auf dem Luisenplatz... Klimaschutz tut weh, dann kann aber viel schlimmeres verhindert werden.

    Für den Bürgerbus MKK-37/MKK-39 hat isch Rank einen neuen, gefühlt größeren Kleinbus beschafft. Das beste an dem Teil ist wie ich finde, dass der nachts Blaulicht im Innenraum hat. Da denkt man doch zuerst an einen Partybus und nicht an eine öffentliche Buslinie? Jedenfalls kommt der noch schlechter um die Kurven als der alte Kleinbus, muss gefühlt dreimal rückwärts fahren um die Wendeschleife in der Kastellstraße zu schaffen.


    Es scheint, als sei das nicht ganz freiwillig gewesen. Der alte sieht zumindest etwas in Mitleidenschaft gezogen aus: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=276264959

    Busse und Trams natürlich :thumbup:


    Ich wollte auch eigentlich nur nochmal sagen, wie absurd die Debatte über die 30 ist aus Sicht von Schadstoffen, wenn es zeitgleich dem erdölbasierten MIV nicht an den Kragen geht.

    Für Frankfurt kommt die Überlegung einer Veränderung der Buslinie 30 oder eine Kompletteinstellung erst wieder auf, wenn eine Straßenbahn realisiert wird oder die Schadstoffgrenzwerte so überschritten werden, dass ein Handeln nötig wird...


    Handeln ist doch ganz einfach. Die Strecke der 30 nur noch für Busse freigeben und allen MIV verbannen. :whistling:

    Rack hatte ja nur noch einen SETRA S 415 NF. Der war ohnehin zur Ausmusterung vorgesehen. Ansonsten wir der Rack Furhpark eindeutig von MAN und IVECO dominiert.


    Das stimmt so meines Wissens nicht. Mit MKK-RT 800 und MKK-RT 818 gab es zuletzt mindestens zwei S 415 NF. Der 818 ist rot, der 800 weiß/Werbung.


    Aber der 818 steht genau wie vier der gelben Crossway LE (406 ist auf jeden Fall dabei) und der Zug-Lions City 999 bei mobile.de zu Verkauf, da Neubeschaffungen erwartet werden. Spricht dafür, dass die ARGE Rack/Stroh/Heuser weiterhin die Linie 33 und 34 betreiben wird.


    Eine Verschlechterung gegenüber dem Status Quo. Viabus fährt nachmittags den ex-AFAG-Bus ständig im Wechsel mit dem Solobus.


    Das Platzproblem am Freiheitsplatz (X57 und 54 fahren gleichzeitig vom selben Halteplatz) wird sich verschärfen, falls man plant, genau zu dem Zeitpunkt den Buszug loszuschicken.


    Das ist der Fahrplan! Auf diesen Fahrten müssen sie mehr als einen Solobus einsetzen. Ich schätze, das ist auf der 54 genau der selbe Fahrplan wie aktuell. Umlaufbedingt wird dann eben der Gelenkbus länger eingesetzt. Ob das dann, wenn die endgültigen Busse da sind, auch noch der Fall ist, wird man sehen.

    Na ja, wie man's nimmt. Alpina hat ja auf den OF-Regionallinien OF95, 662 und 663 auch eine Zeitlang 3 Volvo 7700 Hybrid eingesetzt.


    Die hab ich tatsächlich vergessen, das ist jetzt ja auch schon wieder gut und gerne 5 Jahre her... Aber Hybrid ist, egal in welcher Form, gar nicht mehr so angesagt...

    Bin mal gespannt, wie dann die ganzen Neufahrzeuge aussehen werden. Ich nehme aber mal an, Heuser's 3-Achsige Setra (der S317 UL-GT und der S319 UL) werden (leider) kein Comeback erleben.


    Der S 317 UL ist ausgemustert. Der S 419 UL ist noch im Bestand. Weiß gar nicht, ob der überhaupt Linie fuhr, aber es steht zu bezweifeln, dass er es wird.

    Ich weiß gar nicht, ob das Problem VRN/RMV ein so großes ist. Die Landkreisgrenze ist da auch mitten im RMV manchmal eine zu hohe Hürde. Aber würde es auch ohne eine Grenze besseren ÖPNV geben?


    Nehmen wir mal das Beispiel O oder 666 zwischen Brandau und Gadernheim. Wenn man heute mit einer 664-Fahrt, O und Straßenbahn von Gadernheim zum Luisenplatz fährt, dauert es 59 Minuten bei 5 Minuten Übergang in Brandau und am Böllenfalltor. Nimmt man die 665, die RB67/68 und fährt in Darmstadt vom Bahnhof zum Luisenplatz klappt das in 1:13 Minuten. Ob sich da der Mehraufwand einer gänzlich veränderten 666 mit der es keinen Umstieg weniger gibt, oder die Verlängerung der O, die Gelenkbusse könnten in Gadernheim am Schulzentrum wenden, mit vermutlich einem zusätzlichen Bus lohnt für die 15 Minuten Ersparnis von Leuten aus Gadernheim nach Darmstadt?
    In meinen Augen gibt es beim Komplex 664/665/O ein anderes Problem. Orte wie Beedenkirchen sind nicht an den ÖPNV angebunden. Hier könnte ein AST auf der (Halb-)Schleife Reichenbach - Beedenkirchen - Staffel - Hoxhohl - Brandau - Gadernheim schon eine Alternative sein. Da würde sich auch nicht die Frage nach der Wende in Reichenbach stellen.


    N bisschen enttäuschen muss ich dich ja, es gibt keine reguläre Linie Fürth - Winterkasten. Die 666 von Fürth fährt entweder direkt Lindenfels an oder als Schulverkehr Fürth - Gadernheim via Seidenbuch. Nur am Wochenende fährt der Rufbus auf der 666 von Fürth über Gadernheim weiter nach Winterkasten. Dann zusammen mit der 665 als Stundentakt. Allgemein ist das was du beschreibst der Sonntagsfahrplan. Unter der Woche fährt die 665 halbstündlich bis Gadernheim, sodass nach Reichelsheim und Winterkasten Stundentakt besteht. Und am Sonntag geht es tagsüber auch alle 2 Stunden weiter über Reichelsheim nach Erbach als Ersatz für die Linie ERB-30. Da klappt es kreis- und verbundübergreifend super.


    Eine Verbindung Balkhausen - Beedenkirchen braucht es vermutlich nicht, ich weiß auch nicht ob das von der Straße her mit einem Bus sinnvoll ist. Linienfahrten die die Westseite zur Kuralpe hochfahren sind mir aktuell nicht bekannt. Hier könnte man die BE1 evtl. teilen und einen Ast Bickenbach - Jugenheim - Seeheim (- Ober-Beerbach) fahren lassen und den zweiten von Eberstadt über Nieder-Beerbach nach Beedenkirchen und dann alternativ zu meinem oben genannten AST/Rufbus über Brandau nach Gadernheim. Je nachdem wohin die Autofahrer aus Beedenkirchen und Co tendieren, also ob da mehr nach Darmstadt oder Bensheim/Rhein-Neckar tendieren, müsste man sich vermutlich für einen Anschluss Richtung HEAG oder 665 entscheiden.


    Balkhausen ist mit der BE3 doch eigentlich gut bedient, der Takt ist nur mehr als suboptimal. Fährst du den stündlich von 5 bis 21 Uhr mit gutem Anschluss an die Straßenbahn ist doch der Weg nach Darmstadt perfekt. Das gleiche für die 677 von Bensheim und Balkhausen ist nahezu perfekt angebunden. Die Linie Jugenheim - Reichenbach kann ich mir kaum vorstellen, der 120er-Takt macht aber auch jede Bedienung unattraktiv.


    Deine Idee für die Bedienung zwischen Bensheim und Alsbach verstehe ich nicht nicht ganz. Welchen Vorteil hätte es 676 und BE2 in Hähnlein "durchzubinden"? Damit Leute aus Langwaden oder Rodau schneller in Richtung Darmstadt kommen? Du willst die Beerstadts besser an Bensheim anbinden mit einem direkten Anschluss an die 669? Reicht da der Anschluss in Bickenbach an die Bahn nicht völlig aus?
    Zur 669, der Wegfall der Fahrten nach Bickenbach tut sicher weh. Da hätte man sicher die Schultouren von Bensheim nach Bickenbach lassen können. Aber vom Prinzip her ist die 669 doch ne sehr gute Linie. Statt über den Weg nach Bickenbach hätte ich hier über eine Taktverdichtung auf 20 Minuten nachgedacht. Der Anschluss 669 / Straßenbahn und 669 / BE2 müssen aber passen, das ist klar. Und wenn durch den Wegfall der 669 der BE2 voll wird, muss der entweder auch häufiger fahren oder eben Solo statt Midi. Im Endeffekt ist die ganze 669 von Bickenbach bis Heppenheim Parallelverkehr zur Bahn! Sie ersetzt aber zum Glück in den einzelnen Orten Stadtbusse, sodass sie vermutlich bestehen bleibt.


    Am Beispiel 693 sieht man übrigens, dass Busverkehr wunderbar über drei Landkreise hinweg und über zwei Verbünde klappt. Gerade wenn am Wochenende 693 und 665 überlappend Reichelsheim - Gumpener Kreuz bedienen. Ich weiß gar nicht, ob die Verbundgrenze hier so entscheidend ist, sondern einfach auch das Straßennetz. Die 665 fährt ja quasi auf der Autobahn hoch in den Odenwald, perfekt. Solche "Autobahnen" gibt es für den Verkehr aus der Region Gadernheim in Richtung Darmstadt einfach nicht. Weder über die Wege der O noch in Richtung Eberstadt.

    Wenn ein Hersteller eines Produktes Komponenten einkauft, welche nichts taugen, dann braucht er sich auch nicht wundern, wenn er künftig nicht mehr so viele Produkte verkauft.


    Es liegt schon deutlich am Hauptproduzenten, wie sich sein Produkt auf dem Markt platziert (von gut bis taugt nichts ist alles dabei).


    Naja, dann scheint IVECO ja sehr gute Komponenten einzukaufen, wenn halb Europa Crossway kauft und kauft und kauft...

    Das weiß ich leider auch nicht, aber es wäre schon denkbar, weil Offenbach in Sachen Digitalisierung im Gegensatz zu anderen Städten hinterherhängt. Ich habe sowieso nie verstanden, warum es an stark frequentierten Haltestellen wie Hauptbahnhof, BÜ Waldstraße, Friedrichsring, Klinikum Offenbach, Europaplatz, Rathaus und Kaiserstraße bisher noch keine DFIs installiert wurden.

    Also wenn ich nicht völlig falsch liege, sind doch sowohl Marktplatz als auch Ostbahnhof und weitere Stationen mit DFIs ausgestattet.