Beiträge von FipsSchneider

    Die Zahlen sind echt heftig - von 2018 auf 2019: 10% Steigerung der Fahrgastzahlen im S-Bahn-Netz - von 2019 bis 2023 (vierfacher Zeitraum!) steigt die Anzahl der Fahrzeuge um 10%. Das wird nicht reichen...

    Dennoch kann man nicht einfach Güterwagen an eine Straßenbahn hängen, das Bremsen dürfte hier eine größere Herausforderung mit "gewöhnlichen" Güterwagen werden... Aber ganz so unlösbar erscheint es mir nicht.


    Der Bericht klingt für mich wie "kann man machen, kostet aber halt auch Geld" und 'mal eben' da eine Straßenbahn fahren lassen geht eher nicht.


    Interessant wären hier "Zweisystemfahrzeuge" die lediglich diese Zulassungsgeschichten und z.B. PZB als "Zweisystem" haben - sprich: S-Wagen, die auf EBO-Strecken fahren dürfen, weil sie z.B. einfach auch mit 750V elektrifiziert sind.

    Zwei Jahre nach Holger war ich auch dort. Und ich muss sagen, ich war darauf gar nicht vorbereitet. Ich kam aus der Schweiz (von Lausanne aus) und dachte, Genf ist Genf und Schweiz ist Schweiz. Ich bin zu Fuß die Strecke gelaufen von Cornavin nach Eaux-Vives und war mir etwas unsicher, ob denn wirklich *DAS* ein Bahnhof ist. Und auch noch in der Schweiz. Denn die Strecke sah erstmal so aus:


    P1090841_small.JPGf


    Und der Blick hier ist wie bei Holger - nur noch ohne Zug:


    P1090838_small.JPG


    Der kam dann dort hinten:


    P1090844_small.JPG


    Da hat sich also wirklich *einiges* getan. Schön zu sehen!

    Auf dem Chaos Communication Congress von Dezember letzten Jahres gab es einen sehr interessanten Vortrag über die Verspätungen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn.


    David Kriesel hat über ca. 1 Jahr die Verspätungen von Fernverkehrszügen der DB gespeichert ("Voratsdatenspeicherung") und ausgewertet. Den Vortrag gibt es z.B. hier:


    Entsprechende Presse gibt es unter:


    Insgesamt eine sehr interessante und auch abgewogene Darstellung, auch wenn sie in einigen Details schwächelt (es ist halt nur ein Hobbyprojekt (!)), z.B. werden Ersatzzüge nicht erfasst (weil sie nicht im Grundfahrplan stehen) und man könnte ganz sicher noch viel, viel mehr interessante Daten hieraus ziehen.


    Viel Spaß beim Schauen!

    Wieso macht man die NBÜ nicht als aktive Handlung, dass der Fahrer die Notbremse also aktiv überbrücken muss?

    Das habe ich auch noch nie verstanden. Wenn ich das System hätte planen sollen, hätte ich es so gemacht, dass es ein Signal an den Fahrer gibt, dieser hat 5 Sekunden Zeit und muss daraufhin einen Knopf halten, so lange wie er die Notbremsung überbrücken möchte. Lässt er los wird die Notbremsung freigegeben. Das ist natürlich für den Fahrer in der Notsituation eine zusätzliche Aufgabe - hätte das Problem aus Bonn allerdings verhindert.

    Ungeachtet @tunnelklick's Feedback – Danke schonmal dafür! – kurz ein inhaltlicher Einschub: ich habe die Varianten zur Ginnheimer Kurve eingebaut. Dabei sind nur die Varianten unterschieden, die sich wirklich im Plan unterscheiden; unterschiedliche Kurven etc. sind nicht unterschieden.


    Um den anderen Kram kümmere ich mich bei Gelegenheit, wahrscheinlich nicht mehr heute.

    Das ist aber eine ausgesprochen schöne, vereinfachte Ansicht der verschiedenen Varianten. Gefällt mir für eine Übersicht - könnte man glatt an die FR für's Drucken abtreten ;)

    ORM basiert auf OpenStreetMap. Dort kann man auch den Autor anzeigen lassen. Ich habe drei Stellen angeschaut, überall ist der Autor Fips, zB hier.

    Ups... ;)


    Falls da etwas nicht korrekt ist, gerne an mich (auch per DM!) - ich fand es auch enorm hilfreich, da man sich an vielen Stellen ein sehr viel besseres Bild machen kann. Z.B. ist die Stelle, die hier diskutiert wird(--> Direktlink zu ORM ), nicht ganz korrekt, ebenso die Führung im Höchster Bahnhof, wenn ich das richtig sehe. Das ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass ich keine Pläne oder Vorlagen einfach abzeichne(n darf), sondern eben so gezeichnet habe, wie es mir aus Diskussion und Lagebeschreibungen geläufig ist. Ebenso ist es möglich, dass ich gar nicht alles gezeichnet habe oder auch noch Dinge geändert wurden - all dies lässt sich aber auf Openstreetmap, wie schon beschrieben, gut nachvollziehen.


    Nachtrag:

    Man könnte natürlich auch anders herum diskutieren: dass das Abreißen der Häuser nur notwendig wird, weil der Straßenverkehr hier unbedingt in der Form weiter geführt werden muss. Würde man einfach die Leunastraße in diesem Abschnitt für den Straßenverkehr sperren, könnte man auch die Häuser stehen lassen, vermute ich recht stark. Nur mal so...

    Ich kann auf den Bildern der Station weder Bodenbeläge noch Wand- und Deckenverkleidungen erkennen. Auch von der typischen Stationsausstattung fehlt doch bislang alles außer der Beleuchtung, soweit ich das sehe.


    Sollen Decke und Wände denn Sichtbeton sein? Und wollen die die Bahnsteigausstattung bis in 14 Tagen tatsächlich noch schaffen?

    Kein Mensch braucht die Bahnsteigausstattung, wenn irgendwas provisorisches dort hingestellt werden kann - ich finde, von der Bahnausstattung sieht das doch schon recht fertig aus. Die Kisten und das ganze Gelärsch da auf dem Bahnsteig ist doch schnell weggebracht. Man schaue sich nur mal eine Baustelle auf der U-Bahn im Tunnel an - da kann man sich auch kaum vorstellen, dass da 1 Tag später wieder Fahrgastbetrieb herrscht als wäre nix gewesen.


    Also ich könnte mir zwar auch Verzögerungen vorstellen - aber unmöglich erscheint es mir nicht, dass dort wie angekündigt Fahrten stattfinden. Möglicherweise auch ohne Halt. Oder eben ohne Fußboden. Wäre aber ja auch nicht so das Drama...

    [...] eines durchgehenden Fahrradschutzstreifens am rechten Rand. [...]

    Ich glaube eher, das wird der Lieferantenparkplatz oder eben Dooring-Todeszone... Warum man in Frankfurt immer noch nicht den Schuss gehört hat, dass diese "Schutzstreifen" in Wahrheit nur dafür sorgen, dass Autofahrer guten Gewissens mit 10cm Seitenabstand überholen (obwohl es verboten ist!)...?! :rolleyes:


    Aber gut, wir sollten hier nicht darüber diskutieren, das geht sicher an anderer Stelle besser...