Im 36er Bus war auch heute noch die Haltestellen-Anzeige und -Ansage auf der Umleitungsstrecke völlig aus dem Tritt gekommen, obwohl die Umleitung nun schon einige Zeit läuft. Gerade in so ungewohntem Umfeld und bei provisorisch eingerichteten Haltestellen wäre eine korrekte Fahrgast-Information wichtig!
Beiträge von HHeiler
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Auch Haltestellen-Anzeige und -Ansage in den Bussen (ich fahre fast täglich mit der 36) war bis gestern noch chaotisch: mal vollständig ausser Betrieb, mal völlig gestört im Umleitungsbereich. Auch das führt zu üblen Irritationen!
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Der Satz "niemand hat einen Vorteil davon, die Station nicht zu eröffnen, weil der Aufzug fehlt" geht am Problem vorbei. Solche Baumaßnahmen werden jahrelang geplant und vorbereitet, da sollte es möglich sein, die Arbeiten so zu koordinieren, dass alles zu einem Termin fertiggestellt und in Betrieb genommen werden kann - inclusive Aufzügen.
Warum das regelmäßig nicht so ist - darüber lässt sich spekulieren. Wichtiger fände ich: wie kommen wir da hin, dass es funktioniert!
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Es gibt keinen Bus in Deutschland mit Rampe an Tür 3. Das ist aus Sicherheitsgründen auch garnicht erlaubt, an Tür 3 sollen Kinderwagen abgestellt werden.
Ich glaube, da ist ein Missverständnis: wenn an Tür 3 keine Klapprampe ist, dann braucht dort auch niemand eine Prallplatte. Viel Sinnvoller wäre es, die Stellfläche gegenüber Tür 2 zu vergrößern.
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Ich muss mich korrigieren: es sind 9 dieser 18m-Gelenkbusse angeschafft worden. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag stand Wagen Nr. 481 mit dem Kennzeichen F-IC 8481 auf dem Präsentierteller. Ja, es gibt auch Kritik an diesem "innovativen" Design: die Stellflächen sind nicht größer als bisher, und die zweite Stellfläche gegenüber Tür 3 hat zwar eine Prallplatte für Rollstuhlfahrer, aber an der Tür 3 gibt es keine Klapprampe. Auch die Abkehr von den gelben Haltestangen stößt v.a. bei sehbehinderten Menschen auf Kritik.
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Wenn ich mich erinnere, wie lange die Planung eines solchen Umbaus dauert, dann wundert es mich schon, warum die Aufzüge nicht parallel zum Bahnsteig-Umbau gebaut und alles zusammen fertiggestellt werden kann.
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Ich verstehe nicht, warum Stationen umgebaut werden und als "fertiggestellt" eröffnet werden, aber Aufzüge erst Monate später kommen sollen. Ich würde es verstehen, wenn das wegen irgendwelcher Lieferschwierigkeiten einmal nicht klappen würde - aber das hat ja System: Niddapark, Römerstadt, aber auch die Straßenbahn-Haltestelle Textorstraße: überall fehlen Elemente der Barrierefreiheit noch wochen- oder monatelang nach Eröffnung!
Übrigens: der Weg von der U-Bahnstation zur S-Bahnstation Niddapark bzw. Ginnheim ist abenteuerlich, in keinster Weise barrierefrei.
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Fakt ist, dass die ICB am Donnerstag die 5 Gelenkbusse der Presse vorstellt und sie dann auf der Linie M32 einsetzen will.
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Dezernat und traffiQ paukten das neue Innendesign mit aller Macht durch - die Argumente für die metallic-Haltestangen waren m.E. sehr fragwürdig. Ausserdem haben bisher alle Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse einheitliches Design, das nun durchbrochen wurde. Ursprünglich hatten die R-Wagen graue Haltestangen, die bei der Renovierung durch gelbe ersetzt wurden.
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Bei den heutigen Kinderwagen-Modellen gibt es wirklich viele, die zu breit sind für die Türen der P-Wagen. Die lichte Weite an den Türen der P-Wagen beträgt 60cm - da sind nicht wenige Kinderwagen deutlich breiter.
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Hilfestellungen sind ja nett - aber mit Kinderwagen oder Rollstuhl gibt es keine Chance, an den Mittelstangen vorbei in diese vorsintflutlichen Fahrzeuge hineinzukommen. Daher: P-Wagen sind nicht barrierefrei. Die Kennzeichnung entsprechender Kurse in den Fahrplanaushängen wäre das Minimum, was zu tun ist.
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Bei den Fahrzeugen für die RTW vermisse ich immer noch ein überzeugendes Konzept für die barrierefreie Nutzung an den unterschiedlichen Bahnsteigen. Zwischenzeitlich war zu hören, man wolle einfach verschiedene Türen mit unterschiedlichen Höhen einbauen und die Höhenunterschiede innerhalb des Fahrzeugs durch Rampen ausgleichen.
Da aber nicht jeder weiß, welche Bahnsteig-Höhe die Ziel-Station hat und je nach Tageszeit das Fahrzeug ziemlich voll sein kann, ist dies bei weitem nicht als barrierefrei zu akzeptieren. Bleibt die Frage: was dann? Hebelift im Fahrzeug?
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Seit vielen Monaten fehlt uns Fahrpersonal an allen Ecken und Enden. Wie könnte man diese Jobs attraktiver machen? Jedenfalls nicht mit Werbeplakaten! Bessere Bezahlung und zusätzliche freie Tage wären sicher deutlich bessere Mittel. Also: ein Tarifabschluss darf nicht nur Inflationsausgleich sein, sondern muss durch Besserstellung den Job aufwerten - sonst wird es nie etwas mit der Verkehrswende!
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Die Alternative "lieber schlechte Busse als gar keine" halte ich für fatal. Wenn Qualitätsstandards spontan über Bord geworfen werden, sieht es schlecht aus mit der Verkehrswende! Und: ich kann mir nicht vorstellen, dass die Erkenntnis, Fahrzeuge ersetzen zu müssen, so spontan kam. Vielleicht waren die Gebrauchtfahrzeuge einfach billiger als Neuanschaffungen. Dafür verabschiedet man sich schon mal von Ausstattungs-Standards, die (bisher) in Frankfurt gelten.
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Bei den Fahrzeugen für die RTW vermisse ich immer noch ein überzeugendes Konzept für die barrierefreie Nutzung an den unterschiedlichen Bahnsteigen. Zwischenzeitlich war zu hören, man wolle einfach verschiedene Türen mit unterschiedlichen Höhen einbauen und die Höhenunterschiede innerhalb des Fahrzeugs durch Rampen ausgleichen.
Da aber nicht jeder weiß, welche Bahnsteig-Höhe die Ziel-Station hat und je nach Tageszeit das Fahrzeug ziemlich voll sein kann, ist dies bei weitem nicht als barrierefrei zu akzeptieren. Bleibt die Frage: was dann? Hebelift im Fahrzeug?
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Im Ausschuß betonten traffiQ und der Dezernent, dass es vorerst bei je 5 Bussen und Straßenbahnen bleiben solle. Ausserdem betonten beide, dass keine Video-Aufnahmen gemacht werden, sondern ausschließlich Fotos. Diese würden dann bei traffiQ bzw. später bei einem Dienstleister datenschutz-konform bearbeitet (alles, was nichts mit dem Beschuldigten zu tun hat, wird geschwärzt oder gepixelt) und dann online in das entsprechende Portal eingespeist.
So weit, so schön.
Davon ist aber das Hindernis nicht beseitigt. Warum kann man nicht einfach eine Testphase machen (von mir aus ein halbes Jahr), und in dieser Zeit kann der Fahrer direkt den Abschlepper rufen. Dann hätte man ja belastbare Zahlen, wie oft tatsächlich Leerfahrten anfallen.
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Ich halte die korrekte Fahrgastinformation, und zwar sowohl schriftlich als auch akustisch, für zwingend notwendig, nicht nur (aber besonders) für Menschen mit Behinderungen (sehrbehinderte, blinde, hörbehinderte, gehörlose,...). Und: Falsche Informationen sind schlechter als gar keine. Aber seit man dankbar sein soll, wenn überhaupt ein Fahrzeug kommt, darf ja alles herumfahren, was anfahren und bremsen kann. Dennoch schreibe ich ziemlich regelmäßig die einschlägigen Meldungen an traffiQ, damit das Thema wenigstens im Beschwerdemanagement auftaucht. Andernfalls könnte bei der jährlichen Auswertung behauptet werden, dieses Problem existiere nicht.
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Im 36er Bus erlebe ich falsch-frühe Ansagen immer wieder, vor allem seit die Umleitung zwischen Bremer Platz und Holzhausenstraße besteht. Das setzt sich dann jedenfalls für einige Haltestellen fort. Ortsfremde tun mir jedes Mal leid. Allerdings war mir dieses Problem in den Schienenfahrzeugen noch nicht begegnet.
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Die Anbindung des Höchster Bahnhofs ist auch unverzichtbar für Menschen mit Einschränkungen, für die u.U. schon 200 Meter Fußweg zu viel sind. Ideal wäre die Anbindung direkt am Busbahnhof, notfalls ginge auch noch direkt am Nordausgang. Hier wie dort muss die Bahn ja nicht zu Ende sein, aber allein auf die im Eingemeindungsvertrag versprochene Straßenbahn-Anbindung des Höchster Bahnhofs müssen die Fahrgäste nun schon eine halbe Ewigkeit warten.