Wenn alles nach Plan verläuft, sollen die P-Wagen im Linienbetrieb zum Fahrplanwechsel beendet sein.
Beiträge von HHeiler
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Qualität des Busverkehrs bei der ICB
Heute morgen fuhr ich mit der Linie 36 in Richtung Hainer Weg. Die Haltestellen-Anzeige im Bus war defekt – Display war schwarz.
Mittags retour, also in Richtung Westbahnhof. Erst kam ein Bus in Richtung Hainer Weg entgegen, an der Front war nur die Liniennummer angezeigt, nicht aber das Ziel. Ich fuhr dann mit dem Bus, einem uralten Solaris, in Richtung Westbahnhof – doch der Fahrer bog nach der Haltestelle Holzhausenstraße nach links statt nach rechts ab – er hatte wohl noch den früheren Linienweg im Kopf. Er merkte seinen Fehler schnell, kam wieder nach einem Schlenker wieder auf den aktuellen Linienweg – aber die Haltestellenanzeige kam total aus dem Tritt, und der Fahrer machte auch keine Durchsage, was vorgefallen war.
Frage: wann können sich Fahrgäste wieder auf intakte Busse und geschulte Fahrer verlassen?
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Ich verfolge die Entwicklung hier in Frankfurt aufmerksam. Mich wundert allerdings, dass meist nur von Rolltreppen die Rede ist - im Schnitt sind jeden Tag im Stadtgebiet 8-10 Aufzüge defekt! Und noch etwas: lange Schlangen vor Aufzügen kann man auch ohne irgendwelche Störungen beispielsweise an der Konstrablerwache häufig beobachten.
Der Unterschied ist: einige Aufzüge sind Sache der DB, andere der VGF. Bei der Bahn dauern Reparaturen noch deutlich länger als bei der VGF.
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Bevor das Netz erweitert wird, müssen erst einmal dringend die P-Wagen ausgemustert werden und auch die R-Wagen, in denen Menschen mit Behinderung manchmal gefangen sind - dann nämlich, wenn ein R-Wagen auf der "falschen" Seite eines Mittelbahnsteigs steht. Ausserdem gibt es in den R-Wagen keinen freien Rollstuhl-Stellplatz. Wenn dann P- und R-Wagen weg sind, können wir endlich über Erweiterungen reden - aber erst dann!
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Heute hab ich zum ersten Mal einen der Busse mit dem "neuen Design" gesehen, bei dem nun auch die LED-Streifen an den Türen eingeschaltet waren. Komischerweise sind die aber nur an den Türen 2 und 3 angebracht, aber nicht an Tür 1 - obwohl sie gerade da Sinn machen würden: aus verschiedenen Gründen steigen sehbehinderte und blinde Menschen bevorzugt vorne ein, also würde ihnen solche LED-Streifen gerade an Tür 1 nutzen.
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Bisher ist das "neue Design" ausschließlich auf 9 Busse beschränkt, und es gibt u.a. bei sehbehinderten Menschen erhebliche Vorbehalte dagegen. Veränderung von Ästhetik ist eines, da kann man drüber reden (wenns grad wirklich nichts wichtigeres gibt), aber Rückschritte bei der Barrierefreiheit sind etwas ganz anderes. Leider wurde das von traffiQ bzw von dem beauftragten Büro nicht verstanden.
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Im 36er Bus war auch heute noch die Haltestellen-Anzeige und -Ansage auf der Umleitungsstrecke völlig aus dem Tritt gekommen, obwohl die Umleitung nun schon einige Zeit läuft. Gerade in so ungewohntem Umfeld und bei provisorisch eingerichteten Haltestellen wäre eine korrekte Fahrgast-Information wichtig!
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Auch Haltestellen-Anzeige und -Ansage in den Bussen (ich fahre fast täglich mit der 36) war bis gestern noch chaotisch: mal vollständig ausser Betrieb, mal völlig gestört im Umleitungsbereich. Auch das führt zu üblen Irritationen!
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Der Satz "niemand hat einen Vorteil davon, die Station nicht zu eröffnen, weil der Aufzug fehlt" geht am Problem vorbei. Solche Baumaßnahmen werden jahrelang geplant und vorbereitet, da sollte es möglich sein, die Arbeiten so zu koordinieren, dass alles zu einem Termin fertiggestellt und in Betrieb genommen werden kann - inclusive Aufzügen.
Warum das regelmäßig nicht so ist - darüber lässt sich spekulieren. Wichtiger fände ich: wie kommen wir da hin, dass es funktioniert!
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Es gibt keinen Bus in Deutschland mit Rampe an Tür 3. Das ist aus Sicherheitsgründen auch garnicht erlaubt, an Tür 3 sollen Kinderwagen abgestellt werden.
Ich glaube, da ist ein Missverständnis: wenn an Tür 3 keine Klapprampe ist, dann braucht dort auch niemand eine Prallplatte. Viel Sinnvoller wäre es, die Stellfläche gegenüber Tür 2 zu vergrößern.
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Ich muss mich korrigieren: es sind 9 dieser 18m-Gelenkbusse angeschafft worden. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag stand Wagen Nr. 481 mit dem Kennzeichen F-IC 8481 auf dem Präsentierteller. Ja, es gibt auch Kritik an diesem "innovativen" Design: die Stellflächen sind nicht größer als bisher, und die zweite Stellfläche gegenüber Tür 3 hat zwar eine Prallplatte für Rollstuhlfahrer, aber an der Tür 3 gibt es keine Klapprampe. Auch die Abkehr von den gelben Haltestangen stößt v.a. bei sehbehinderten Menschen auf Kritik.
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Wenn ich mich erinnere, wie lange die Planung eines solchen Umbaus dauert, dann wundert es mich schon, warum die Aufzüge nicht parallel zum Bahnsteig-Umbau gebaut und alles zusammen fertiggestellt werden kann.
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Ich verstehe nicht, warum Stationen umgebaut werden und als "fertiggestellt" eröffnet werden, aber Aufzüge erst Monate später kommen sollen. Ich würde es verstehen, wenn das wegen irgendwelcher Lieferschwierigkeiten einmal nicht klappen würde - aber das hat ja System: Niddapark, Römerstadt, aber auch die Straßenbahn-Haltestelle Textorstraße: überall fehlen Elemente der Barrierefreiheit noch wochen- oder monatelang nach Eröffnung!
Übrigens: der Weg von der U-Bahnstation zur S-Bahnstation Niddapark bzw. Ginnheim ist abenteuerlich, in keinster Weise barrierefrei.
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Fakt ist, dass die ICB am Donnerstag die 5 Gelenkbusse der Presse vorstellt und sie dann auf der Linie M32 einsetzen will.
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Dezernat und traffiQ paukten das neue Innendesign mit aller Macht durch - die Argumente für die metallic-Haltestangen waren m.E. sehr fragwürdig. Ausserdem haben bisher alle Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse einheitliches Design, das nun durchbrochen wurde. Ursprünglich hatten die R-Wagen graue Haltestangen, die bei der Renovierung durch gelbe ersetzt wurden.
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Bei den heutigen Kinderwagen-Modellen gibt es wirklich viele, die zu breit sind für die Türen der P-Wagen. Die lichte Weite an den Türen der P-Wagen beträgt 60cm - da sind nicht wenige Kinderwagen deutlich breiter.
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Hilfestellungen sind ja nett - aber mit Kinderwagen oder Rollstuhl gibt es keine Chance, an den Mittelstangen vorbei in diese vorsintflutlichen Fahrzeuge hineinzukommen. Daher: P-Wagen sind nicht barrierefrei. Die Kennzeichnung entsprechender Kurse in den Fahrplanaushängen wäre das Minimum, was zu tun ist.
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Bei den Fahrzeugen für die RTW vermisse ich immer noch ein überzeugendes Konzept für die barrierefreie Nutzung an den unterschiedlichen Bahnsteigen. Zwischenzeitlich war zu hören, man wolle einfach verschiedene Türen mit unterschiedlichen Höhen einbauen und die Höhenunterschiede innerhalb des Fahrzeugs durch Rampen ausgleichen.
Da aber nicht jeder weiß, welche Bahnsteig-Höhe die Ziel-Station hat und je nach Tageszeit das Fahrzeug ziemlich voll sein kann, ist dies bei weitem nicht als barrierefrei zu akzeptieren. Bleibt die Frage: was dann? Hebelift im Fahrzeug?
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Seit vielen Monaten fehlt uns Fahrpersonal an allen Ecken und Enden. Wie könnte man diese Jobs attraktiver machen? Jedenfalls nicht mit Werbeplakaten! Bessere Bezahlung und zusätzliche freie Tage wären sicher deutlich bessere Mittel. Also: ein Tarifabschluss darf nicht nur Inflationsausgleich sein, sondern muss durch Besserstellung den Job aufwerten - sonst wird es nie etwas mit der Verkehrswende!
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Die Alternative "lieber schlechte Busse als gar keine" halte ich für fatal. Wenn Qualitätsstandards spontan über Bord geworfen werden, sieht es schlecht aus mit der Verkehrswende! Und: ich kann mir nicht vorstellen, dass die Erkenntnis, Fahrzeuge ersetzen zu müssen, so spontan kam. Vielleicht waren die Gebrauchtfahrzeuge einfach billiger als Neuanschaffungen. Dafür verabschiedet man sich schon mal von Ausstattungs-Standards, die (bisher) in Frankfurt gelten.