Beiträge von zzz

    Da ich auf den ersten Klick keinen Beitrag zur Sperrung des Stadion-Bahnhofs gefunden habe, möchte ich hier meinen kleinen Erfahrungsbericht beitragen:


    14:00 Uhr. Ich warte auf den Ersatzbus von Oberrad nach Sachsenhausen. Eigentlich bin ich sehr früh dran, der Anpfiff ist erst um 15:30 Uhr. Nach knapp 10 Minuten kommt der knackvolle Bus, ich passe aber noch hinein.


    14:15 Uhr. Mühlberg. Ich warte auf die S-Bahn, weil ich am Gleisdreieck mit ein paar Leuten aus meinem Fanclub verabredet bin. Die S-Bahn kommt als 420er Langzug fast pünktlich um 14:24 Uhr. Bis zum Hauptbahnhof füllt sie sich planmäßig mit Fußballfans, am Hauptbahnhof ist Schluß. Durchsage "Wegen Personen im Gleis ist der Bahnhof Stadion gesperrt."


    14:45 Uhr. Hauptbahnhof, Straßenbahnhaltestelle. Der Bahnsteig ist Schwarz, Weiß und Rot vor Menschen. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes pressen die Fans in die Züge, damit sich die Türen schließen. Mit dem dritten Zug komme ich mit, immer noch strömen die Menschenmassen aus der Bahnhofshalle zur Tram.


    15:00 Uhr. Mein Telefon klingelt. Die Kumpel sind noch in Raunheim und kommen auch nicht weiter. Neuer Plan, wir treffen uns im Block. Die Straßenbahn bummelt in Richtung Stadion. Unterwegs wollen immer wieder Leute einsteigen, können aber nicht.


    15:15 Uhr. Vor der Fummelkontrolle. Diesmal ist weit mehr Andrang als sonst - klar. Sonst kommen nicht so viele Leute von der Straßenbahn, die sind völlig überfordert. Langsam spricht sich aber herum, daß der Anpfiff um 15:45 Uhr sein wird.


    15:55 Uhr. Ich bin auf meinem Platz. Und es steht noch 0:0. Naja, hat sich ja auch nicht geändert.


    Nach dem Spiel erzählt ein Frankfurter Hooligan mit dickem blauen Auge am Kiosk Oberforsthaus, was sich da am Bahnhof eigentlich abgespielt hat. Die Frankfurter Hooligans haben die K'Lauterner im Sonderzug mit Raketen beschossen. Daraufhin haben die K'Lauterner die Aufforderung zum Tanz angenommen, die Notbremse gezogen und sind ausgeschwärmt. Alles Arschlöcher.


    Ich schlage vor, die alle in eine Arena zu sperren und sich dort kloppen zu lassen. Da kann man mit der Kamera draufhalten und das ins Stadion auf den Videowürfel übertragen.


    Edit: Der Bahn kreide ich an, daß sie am Mühlberg keine Durchsage gemacht haben. Der Bahnhof war da schon länger gesperrt. Ich wäre in der Situation lieber vom Südbahnhof aus mit dem Bus gefahren.

    Zitat

    Original von Chrizzz95
    Klar, haben wir auch jetzt schon richtig lange Durchmesserlinien ( 11 oder 16 ), die von einem Ende der Stadt zum anderen fahren, aber ich denke, die wenigsten Fahrgäste nutzen wohl die entsprechenden Linien über mehr als 1/3 des Linienweges, wenn unterwegs in ein Schnellbahnsystem umgestiegen werden und die Fahrzeit zum Ziel stark verkürzt werden kann, selbst, wenn man im Anschluss noch einmal die Straßenbahn nutzt.


    Es gibt möglicherweise Relationen, auf denen mehrfaches Umsteigen zu einem Zeitgewinn führt gegenüber dem gemütlichen Verweilen in der Durchmesserlinie. Der Zeit"gewinn" ist aber doch recht gering, wenn man ihn mit dem erwarteten vergleicht...


    Z.B. Oberrad - Bockenheim. Ich wohne in Oberrad und muß gelegentlich zu einem Kunden nach Bockenheim. Da mache ich mal die Beispielrechnung der umsteigefreien Fahrt mit der 16 gegenüber Umsteigen in das "Schnellbahnsystem". Bleiweißstraße zur Frauenfriedenskirche.


    Mit Umsteigen:
    Bleiweißstraße ab: +00
    Mühlberg an: +04
    Mühlberg ab: +09
    Konstablerwache an: +13
    Konstablerwache ab: +16
    Bockenheimer Warte an: +22
    Bockenheimer Warte ab: +33 (Liegt an der Fahrzeit Bleiweißstr - Bockenheimer Warte)
    Frauenfriedenskirche an: +36


    Ohne Umsteigen:
    Bleiweißstraße ab: +00
    Frauenfriedenskirche an: +36


    Umsteigen am Mühlberg und Weiterfahrt innerhalb von fünf Minuten geht oft, aber nicht immer. Manchmal wartet man länger. Drei Minuten an der Konstabler sind manchmal okay, manchmal auch nicht. Innerhalb von einer Minute schafft man das Umsteigen an der Bockenheimer Warte nicht, also hat man 11 Minuten Zeit, die Straßenbahn zu erreichen, die man am Mühlberg verlassen hat.


    Eine solche Rechnung geht mit vielen Relationen, insbesondere wenn noch ein Umstieg innerhalb des "Schnellbahnsystems" notwendig ist.


    Die Straßenbahn ist also schneller, als man gemeinhin erwarten würde, das "Schnellbahnsystem" bringt in vielen Fällen genau gar nichts. Eigentlich müßte man für noch mehr Durchmesserlinien plädieren, um mehr dieser Direktverbindungen zu schaffen.

    Itchy : Die Märchen von den besonders oft straffälligen, bildungsablehnenden und integrationsunwilligen Ausländern hast du sicherlich aus dem Wahlprogramm kackbrauner Parteien gekratzt. Da könnte ich jetzt aus anderen Medien zitieren und Gegenbeispiele bringen. Wir diskutieren hier aber nicht darüber, sondern über ein Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Oder habe ich das Subject falsch verstanden?


    (@Mod: Sorry, das konnte ich mir nicht mehr länger ansehen.)


    Ich möchte beim Alkoholthema noch einen Punkt anbringen - die Durchsetzbarkeit eines Verbots. Schauen wir mal auf den Straßenverkehr, dort ist es verboten, sein Handy am Steuer zu benutzen. Schaue ich in die Autos rein, sehe ich jeden Tag zig Leute, die telefonieren oder simsen, obwohl es dafür sogar Treuepunkte in Flensburg gibt. Das Rauchverbot im ÖPNV funktioniert nur, weil es für Zigarettenrauch in der Straßenbahn keine gesellschaftliche Akzeptanz gibt. Nicht wegen der zu erwartenden Strafen.


    Wie durchsetzbar wäre also ein Alkverbot? Konsequenzen wären doch höchstens der Verweis aus dem Fahrzeug und in schlimmen fällen ein paar Euro...

    Zitat

    Original von Aldeyn


    Sobald es wieder Sommer wird, werde ich mir ein neues Fahrrad kaufen (da ich zur Zeit keines besitze) und dann auch wieder das Fahrrad für diese Strecken nutzen. Allerdings bin ich sicher nicht der einzige, der mit dem Auto zum Lokalbahnhof fährt und vielleicht lieber in Oberrad anhalten würde.


    Wenn man den Wechsel des Verkehrsmittels mitbetrachtet, ist der zusätzliche Zeitaufwand für die Fahrt mit der Straßenbahn zum Mühlberg bzw. Lokalbahnhof vernachlässigbar. Ein Fahrrad will sorgsam angekettet werden, ein Auto braucht einen Parkplatz. Insofern halte ich die Zahl der Oberräder Autofahrer, die an den genannten Haltestellen das Auto parken für vernachlässigbar.


    Benutzt man für dieses Stück schon die Straßenbahn, kann man in einem Haushalt möglicherweise ein Auto einsparen - ist jedenfalls bei mir so. Das rechnet sich wirklich.


    Zitat

    Original von Aldeyn


    Das habe ich schonmal gelesen. Hat da vielleicht jemand einen Link dazu, daß ich mir diese NKU mal ansehen kann?


    Wenn ich mich recht erinnere, wollte man am Kaiserlei damals (zu S-Bahnbau-Zeiten) noch irgendsoeinn Center für zigtausende Besucher hinstellen. Der damals angedachte Name fällt mir nicht mehr ein. Dann wäre die S-Bahnstation sinnvoll gewesen. Das Center wurde nicht gebaut, die Station auch nicht.

    Kleine Unterbrechung durch einen Bericht aus der S6: Gestern Abend, 23:41 Uhr, Frankfurter Berg. Die S6 ist pünktlich, ich finde einen 4er Sitzplatz für mich. Hinter mir ist eine Gruppe Jugendliche mit Bierflaschen und anderen Getränken. Sie sind lustig und sie sind laut, toben fast über die Sitze drüber. Vor mir zwei junge Frauen - beide mit offenen Sektflaschen und so betrunken, daß sie gar nicht bemerken, daß jeder andere Fahrgast im Wagen ihre Konversation (man könnte es auch als gegenseitiges Anschreien bezeichnen). Eine Sicherheitsfrau (1,65 m lang) läuft zwischen Eschersheim und dem Westbahnhof einmal durch den Wagen. Keinerlei Hinweise an die Jugendlichen, daß man nicht auf den SItzen steht.


    Anschließend in der 16 ist es nicht viel anders. Nur die Gesichter wechselten, der Trunkenheitsgrad bleibt. Da ist dann noch die betrunkene Frau (Typ Junkie), die mit einem Hund auf den Klappsitzen des S-Wagens sitzt. Der brave Hund wird von ihr fast im Sekundentakt dazu aufgefordert, "Platz" zu machen, liegt aber ohnehin schon zu ihren Füßen. Die Bierdose fällt ihr aus der Hand. Während sich die Bierlache im Mehrzweckbereich ausbreitet, wird der Hund beschimpft. Neben mir ein betrunkenes Ehepaar (Typ Schweralkoholiker), die sich darüber lustig machen, wie die Frau mit kleinen Papiertaschentüchern versucht, ihren Dreck wieder wegzumachen. Dabei flucht sie und schimpft auf ihren Hund.


    Das sind natürlich nur Momentaufnahmen, aber ich mußte an diesen Thread denken. Da war wirklich alles dabei, was an Betrunkenen nervt. Daß die Jugendlichen vor dem Aussteigen am Lokalbahnhof noch in der Bahn Kippen anstecken mußten, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.


    Ich würde trotzdem kein Alkoholverbot fordern. Was würden wir gewinnen?


    Die Jugendlichen waren schon vor dem Einsteigen in die S-Bahn angeheitert. Die haben nur weitergemacht. Genau wie die jungen Frauen. Das betrunkene Ehepaar hätte mir ebenfalls ins Ohr gelallt. Nur die Bierlache der Frau mit Hund wäre nicht passiert, aber da ist ja objektiv betrachtet keinerlei Schaden entstanden. Außer bei der Frau selbst, sie hatte nämlich keine weitere Bierdose mehr.


    Nochmal meine These: Daß wir das heute so beobachten, was wir vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten hätten, der ungenierte Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit, ist meiner Meinung nach eine Folge der Verlagerung des privaten Wohnzimmers in den öffentlichen Raum. Und wenn die Sicherheitsleute in der S-Bahn so passiv sind, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die keiner ernst nimmt.

    Alkoholverbot in der Bahn?
    Und danach?


    Es wurde über Alkoholiker, Obdachlose, jugendliche Partygänger, betrunkene Fußballfans und den Mann, der still mit seiner Bierflasche in der Ecke sitzt diskutiert. Es wurde über den Systemvorteil der Bahn hinsichtlich der Trunkenheit gesprochen. Döner, Pommes und Hamburger kamen zu ihrem Recht. War eigentlich schon die Cola auf der Liste, die im Sommer lauwarm aus der unter Überdruck stehenden Flasche nicht nur die Bahn, sondern auch umstehende Fahrgäste verklebt?


    Mich persönlich stört die Nahrungsaufnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht besonders, manchmal bin ich auch der betrunkene Fußballfan. Essen und Trinken sind zumeist leise Beschäftigungen, die lediglich olfaktorische Auswirkungen auf die Mitreisenden haben.


    Als Fahrgast fühle ich mich wesentlich mehr von Musikplayern, Handynutzern und Computerspielern belästigt, die ihre akkustischen Absonderungen mehr oder minder laut in Bahn und Bus ausstreuen. Oder von Drogendealern, die in der Straßenbahn ihrem Business nachgehen. Letzteres ist verboten, nutzt aber nichts.


    [URL=http://www.der-metronom.de/index.php?0,2,373]Der Metronom[/URL] ist seit einer ganzen Weile 'alkoholfrei'. Da gab es im Vorfeld auch heftigste Diskussionen und seit einer Weile hört man gar nichts mehr darüber. Scheint also kein praktisches Problem zu sein.


    Umgekehrt kommt auf machen von DB Regio betriebenen Strecken ein Getränkeverkäufer durch, der auch Bier verkauft. In nicht wiederverschließbaren Flaschen. Scheint also kein praktisches Problem zu sein.


    Also viel Lärm um nichts? Den Alkoholiker wird das Alkoholverbot nicht kratzen, er füllt den Wodka halt zu Hause in die Colaflasche. Den Fußballfan wird es auch nicht stören. Den Penner stört es nicht, er hat sowieso keine Kohle für eine Strafe. Jugendliche Partygänger könnten die Aufforderung zum Verlassen der Bahn auch als Aufforderung zur Diskussion mit dem Fahrpersonal nutzen - ich möchte den Fahrer sehen, der hier sein Hausrecht durchsetzt. Und der Mann, der diskret mit der Bierflasche in der Ecke sitzt, wird nicht einmal bemerkt, weil er so unauffällig ist.


    Da in der heutigen Zeit immer mehr das Private in die Öffentlichkeit wandert, verwundert es nicht, wenn Nahrungsaufnahme in der Straßenbahn stattfindet. Liebeskummer, die eigene Entlassung oder die Diskussion über den Gesundheitszustand von Tante Erna werden dem geneigten Zuhörer in ganzer epischer Breite dargebracht. Kinder werden gewickelt und gestillt. So kann man in unserer Gesellschaft auch die unproduktiv in der Straßenbahn verbrachte Zeit nützlich füllen, Leerlauf vermeiden.


    Manchmal mag ich es, einfach nur aus dem Fenster zu schauen. Einen schönen Tag Euch!

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    Original von SoundofN1
    "Passend" zu einem anderen Thread im Off-Topic über Farbenblindheit hätte ich gerne gewusst, wie das Subaru-Vista-Blue des Nahverkehrs in Frankfurt auf Euch wirkt bzw. eigentlich, wie es ist.


    Grün oder blau ist eigentlich egal, die Farbe ist häßlich - da halte ich es mit "Bundesbahner". Die Fahrzeuge verstecken sich damit vor allen Betrachtern, Bahn und Bus fallen nicht auf. An trüben Tagen sieht man sie fast gar nicht, ebenso in der Nacht.


    Über den Sinn und Unsinn auffälligerer Bemalung hinsichtlich der Sicherheit im Straßenverkehr hat man sich sicherlich Gedanken gemacht, Mattschwarz wäre noch unauffälliger. Eine fröhlichere Farbgebung hätte meiner Meinung nach positiven Einfluß auf die Wahrnehmung der Fahrzeuge durch (potentielle) Fahrgäste.

    Irgendwann ist immer genug Zeit für die Rolltreppe, die Richtung umzukehren. Man muß sich halt Zeit mitbringen, wenn man entweder gehbehindert ist oder so unnütze Dinge wie einen Kinderwagen mit sich führt. Die Bälger könnte man zum Beispiel tragen, würde auch in der Straßenbahn nicht so viel Platz wegnehmen.


    Im Ernst - ich habe mich heute an der Konstablerwache aufgeregt. Alle Rolltreppen, die vom Bahnsteig U6/U7 (Richtung Osten) in die B-Ebene oder zurück fahren sollten, waren außer Betrieb. In der Situation wartet man auch ein Weilchen auf den Abtransport per Aufzug.

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    Original von dashuteHerz
    Ich finde das sowas von traurig, das wenn der Busfahrer sieht, daß die U5 noch nicht da ist, einfach eiskalt abfährt ohne Fahrgäste!


    Natürlich ist sowas schade, aber es ist ja kein Beinbruch. Man greift zum Telefon, bestellt sich ein Taxi und macht seine Ansprüche aus der 10-Minuten-Garantie geltend. Fertig. Braucht man nicht lamentieren. Ich finde die 10-Minuten-Garantie klasse.


    Ich komme aus Oberrad. Der Umweg über den Mühlberg ist nicht wirklich lustig, insbesondere mit einer Gehbehinderung und dem dort ach so zuverlässigen Aufzug. Also von der Stadtgrenze nach Bürgel mit dem Taxi fahren, die Taxipreise in Offenbach sind wesentlich günstiger als in Frankfurt. Für die Fahrt nach OF-Ost wären noch 2,40 EUR für die Anschlußfahrkarte hinzugekommen.


    Bis dahin hatte mich der Sonntagsverkehr auch nicht gestört. Wer will denn nach Offenbach? Da fährt man nur hin, wenn man da hinfahren muß :D :D :D

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    Original von mgct-1
    Ansonsten finde ich die Anbindung mit dem Bus ausreichend.
    Die meisten Linien fahren im 15 Minutentakt und erschließen das ganze Stadtgebiet.


    Die Anbindung mit dem Bus ist weit von ausreichend entfernt. Ich hatte im Dezember einen Termin um 8 Uhr an einem Sonntag in Bürgel. Die Fahrplanauskunft warf immer eine Verbindung mit der 11 nach Fechenheim Post aus. Ich wollte aber mit dem Bus bis vor die Tür fahren, doch der Betrieb beginnt an Sonntagen erst um 8 Uhr. Das ist nicht ausreichend, das ist Scheiße. Konsequenz: Taxi von der Stadtgrenze aus...


    Außerdem sind die Busse nicht wirklich zügig unterwegs. Wenn ein Umstieg am Marktplatz eingeplant werden muß, kann man die Fahrt auf jeden Fall mit dem Fahrrad in der halben Zeit durchführen.


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    Original von mgct-1
    Das die Linie 16 nicht mehr nach OF fährt ist wohl kein Verlust, welcher Oberräder würde auch schon nach Offenbach zum Einkaufen fahren?
    Ich würde auch den längeren Weg in die Frankfurter Innenstadt in Kauf nehmen, was jedoch nicht am Angebot der Läden, sondern viel mehr am überhöhten Fahrpreis von 3,90€ liegt.


    Ich würde wieder nach Offenbach zum Einkaufen fahren wollen. Eine umsteigefreie Verbindung ist einfach nicht zu schlagen.


    So ein Fahrpreis ist ja nicht in Stein gemeißelt. Früher gab es eine tarifgrenzüberschreitende Kurzstreckenfahrkarte, die von den meisten Haltestellen in Oberrad bis zum Marktplatz gültig war. Man könnte sich auch überlegen, Oberrad je nach Fahrtrichtung dem einen oder anderen Tarifgebiet zuzuschlagen, wenn man wirklich eine Belebung des Verkehrs will.


    Ansonsten hat man dieses Problem ja an jeder Stadtgrenze - das hat auch der Bonameser, der in Bad Homburg zum Shoppen gehen will. Sowas kann man nur in den Griff bekommen, wenn man sich von den festen Zonen löst und entfernungsbezogene Fahrkarten einführt. Alles eine Frage des Willens.


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    Original von mgct-1
    Es wird wohl alles bleiben wie es ist.


    Davon gehe ich ebenfalls aus.

    Chrizzz95 : Email ist raus. Allerdings hoffe ich nicht auf eine schnelle Antwort. Für eine Mail aus der Woche vor Weihnachten habe ich eine Eingangsbestätigung erhalten aber noch keine Antwort in der Sache. Der Sachbearbeiter ist aber wohl noch im Urlaub.


    Charly : Vermehrt Geistlose Falschinformation? ;( Vielfach Gemeine Fahrgastverwirrung? ?(
    :)) :)) :))


    Colaholiker : Computer sind feine Werkzeuge, die einem monotone geistlose Tätigkeiten abnehmen können, etwa das Generieren von Umsteigehinweisen aus Linienplänen. Da die Computer den Menschen das Denken aber noch nicht abnehmen können, sollten die Ergebnisse nochmal gegengelesen werden.

    Seit dem Fahrplanwechsel fährt in Oberrad ein VW-Bus auf zwei Linien seine Kreise. Die Linien starten jeweils am Buchrainplatz, von dort aus geht es nach oben. An der Balduinstr. bzw. Wiener Str. kommen die Linien wieder auf die Offenbacher Landstraße und fahren auf den Straßenbahnschienen zum Buchrainplatz.


    Wenn man mit der 15 oder 16 von der Stadtgrenze her kommt, präsentiert einem die Straßenbahn erst einmal an der Wiener Straße den Umsteigehinweis auf den Bus. Dann am Buchrainplatz. Dann an der Balduinstraße. Umgekehrt gilt das ebenso, vom Lettigkautweg her kommend gibt es einen Hinweis an der Balduinstraße, einen am Buchrainplatz und einen an der Wiener Straße.


    Die Durchsagen an der Balduinstraße und Wiener Straße sind meiner Meinung nach vollkommen sinnfrei, da der Bus ja jeweils die nächsten beiden Haltestellen gemeinsam mit der Straßenbahn hat. Warum gibt es eigentlich keine Durchsagen an der Bleiweißstraße und der Flaschenburgstraße, dort könnte man auch in den Bus umsteigen? :D :D :D

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    Original von Chrizzz95
    Naja, für einen "Fehler" halte ich dies nicht.


    Bei einer Einzelfahrt kostet der Traifabschitt Frankfurt-Flughafen extra. D.h. ohne Flughafen kostet das Ticket 2,40 Euro, mit Flughafen 3,90 Euro (soweit ich mich erinnere - ich selbst hab ja 'ne Zeitkarte und da ist der Flughafen mit drin). Mit einer Einzelfahrt über den Flughafen kann ich ja innerhalb von Frankfurt (Tarifgebiet 5000) bleiben, muss aber für die Fahrt über den Flughafen (Tarifgebiet 5010) mehr zahlen.


    Das ist lustig. Mir ist auch schon aufgefallen, daß die Leute am Fahrkartenautomaten ihr Ziel auswählen und dann verduzt vor dem Automaten stehen. Dann drücken sie oft wieder "50 - Einzelfahrt" und wundern sich wieder.


    Ich denke, der größere Anteil der Fahrten geht nicht zum Flughafen, sondern irgendwo nach Frankfurt. Die wenigsten Fahrgäste finden die Schnellwahltasten "Einzelfahrt Frankfurt" oder "Einzelfahrt Flughafen", sondern wählen über die Zielnummer aus.


    Vielleicht ist es kein Fehler, aber es ist bescheuert, weil es am Bedarf vorbeigeht. Ich finde, man sollte es den Leuten möglicht leicht machen, eine passende Fahrkarte zu ziehen. Vielleicht einen großen roten Pfeil aufkleben, der auf die Schnellwahltasten zeigt :P

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    Original von Jörg L
    "Passiert" ist gut. Ohne den Zusatzverkehr würde das wohl kaum "passieren".


    Die schreiben doch nicht in den Auftrag hinein, daß die Züge von der 11 und der 21 genommen werden müssen. Da wird ein Auftrag angenommen, der gar nicht geleistet werden kann, wenn man nicht anderswo die Kurse ausdünnt.


    Der Fußball ist jedenfalls nicht die Ursache für das von dir formulierte Problem.

    Zitat

    Original von Jörg LAls Normalzahler und Fußball-Nichtnutzer stören mich eher die Ausfälle auf den Linien 11 und 21, die der Fußball, insbesondere bei Werktagsspielen, für sich rausnimmt. Was zahlt denn die Eintracht oder wer für diese Nummer?


    Die Eintracht bucht natürlich den Zusatzverkehr zum Stadion und zahlt dafür. Die Eintracht macht keine Abbestellungen auf der 11 und 21, das passiert von alleine.

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    Original von audifan
    Wenn ich nun meine eigenen Erfahrungen mit denen von zzz durchmische schliesse ich daraus, dass das Nachtbuskonzept bei der Linie n62 nicht aufgeht. Schließlich sollen ja alle Busse gleichzeitig ankommen und wieder abfahren. Hier sollte meiner Meinung nach was geschehen.


    Grundsätzlich ist an dem Konzept nichts auszusetzen. Es funktioniert fast jeden Tag, nur nicht am 1.1., auch in diesem Jahr bin ich per 10-Minuten-Garantie mit dem Taxi nach Hause gefahren. Also müßte man sich Gedanken machen um diese Nacht, die Silvesternacht, die jedes Jahr wie aus heiterem Himmel auf die Verkehrsbetriebe knallt.


    Lösungsideen:
    - Pendelbus von Sachsenhausen an die Konstablerwache? Könnte helfen, die Spitzen wegzuschaffen. So einen Pendelbus gab es wimre früher schon mal.
    - Gelenkbusse auf stark frequentierten Linien einsetzen? Dann ist die Station Konstablerwache zwar zu kurz, dafür sollte sich aber eine Lösung finden lassen.
    - Takt verdichten. 15 Minuten zeitversetzt nochmal einen Nachtbusstern anbieten. Müssen ja nicht alle Linien sein.

    Zitat

    Original von audifan
    Als Vorbereitung auf die Silvesternacht habe ich eine Frage in die Runde:


    Ich kann laut Fahrplanauskunft mit dem N62 aus Sachensenhausen über Schöne Aussicht und Börneplatz an die Konstablerwache fahren. Von da aus geht es 5min später mit dem N62 über den Börneplatz Richtung Dieselstraße.


    Da es speziell um die Silvesternacht geht, hätte ich folgende Anregungen: Die Busse, die durch Alt Sachsenhausen fahren, sind erfahrungsgemäß knackvoll und ewig zu spät. Da würde sich ein Spaziergang über die Brücke zur Konstablerwache schon lohnen - notfalls halt nur zum Börneplatz.


    Wenn möglich die 10-Minuten-Garantie nutzen. Habe ich im vergangenen Jahr gemacht und es hat funktioniert. Zufällig kam eines der raren Taxis leer an meiner Haltestelle vorbei. Die Heimfahrt war gesichert :D Die Bedingungen schließen (oder schlossen zumindest letztes Jahr) die Nachtbusse in der Silvesternacht nicht aus.

    Zitat

    Original von Combino
    Außerdem kann ich mich noch an einen Tag erinnern, an dem der große Schleifwagenzug das Abstellgleis geschliffen hat. An jedem Ende saß ein Fahrer und beide haben sich für die paar Meter ganz schön oft abwechseln müssen! :D


    Könnte das jener Tag gewesen sein? So werden die da nicht geschliffen haben... ich kann mich an den Tag auch noch erinnern :D :D :D


    Aber um beim Winterthema und der derzeitigen Wetterlage zu bleiben - auf der Suche nach dem Schleifzug-Photo bin ich auf jenes Bild hier gestoßen:

    Diesmal mit etwas weniger Schnee :D

    Zitat

    Original von FipsSchneider
    Obwohl man ja sieht, was für ein Qualitäts-Quantensprung die modernen Digitalkameras doch ermöglichen. Trotzdem kann man die Abendliche Schneefall-Ruhe-Stimmung auf den Bildern gut erkennen!


    An dieser Stelle möchte ich die gute alte Analogtechnik doch in Schutz nehmen, die Bilder sind im Original besser als der Scan. Damals hatte ich keine Kohle für einen anständigen Scanner :D


    Wenn man sich die Dias auf der Leinwand ansieht, sind sie ordentlich scharf und auch Farbverläufe und -Sättigung sind in Ordnung. Das ging damals über den Umweg eines Papierabzugs und durch den Handscanner in den Computer.


    Zitat

    Original von FipsSchneider
    Am Waldfriedhof/Goldstein steht noch so ein Oberleitungsmast in der Gegend rum, am linken Bildrand - von was ist der?


    Der gehört zur Wendeschleife am Waldfriedhof.


    Colaholiker : Das Stumpfgleis am Waldfriedhof ist meines Wissens nach noch aus der Zeit, als die Strecke am Golfplatz noch lag. Aber das habe ich auch nur von Leuten gehört, die ihre Arbeit bei den Stadtwerken lange nach der Stillegung jener Strecke begonnen haben.