Beiträge von Pallaswiese

    Darmstadt 1944 bis 1948

    Von der Zerstörung der Darmstädter Innenstadt in der Nacht vom 11. zum 12.9.1944 war auch der Straßenbahnverkehr betroffen. Wie selbiger wieder in Gang gesetzt wurde, ist einem internen Bericht vom Dezember 1944 zu entnehmen. Die Geschäftsberichte der HEAG für 1945 bis 1948 geben weitere Details her. Nachzulesen auf meiner Webseite.

    Meine Lieblingsbremsstelle ist die Rampe zum Luisenplatz. Da darf die 6 solange warten, bis die 5 mal endlich losfährt. So bremst man effektiv eine Schnellinie aus. Das Problem besteht nicht zuletzt darin, dass die Pünktlichkeitsannahmen für die Fahrplantrassen in der Realität nicht eingehalten werden.
    Wenn man nicht zwei Linien zwischen Arheilgen und Kranichstein tauscht, dann wäre eher zu überlegen, die 7 nicht an der Pallaswiesenstraße halten zu lassen, dafür aber die 6/8. Das schafft mehr Abstand zwischen den beiden Linien Richtung Arheilgen.
    Die Liniennummern sind historisch und in der Tat verwirrend. Eine Lösung könnte darin bestehen, die Liniennummern in 7/17 und 8/18 aufzuspalten. Die Zehnerlinien fahren zu bestimmten Zeiten an einzelnen Haltestellen durch, eine 6 wird nicht mehr benötigt. Das lässt sich merken.
    Ansonsten habe ich die 6 als schnelle Verbindung nach Eberstadt immer gerne genutzt. Wer aus Alsbach kommt, braucht die ganze Bummelei ab Eberstadt nun wirklich nicht.

    Enno Vering schrieb 1996/1999 in seinem nur schwer aufzutreibenden Buch "Bahnen, Häfen und Kanäle" zum Bauunternehmen C. Vering auch über den Bau des Frankfurter Hauptbahnhofs. Dabei erwähnt er eine Schmalspurbahn von Louisa nach Schwanheim. Die Spurweite müsste 900 mm gewesen sein.


    Die Bauunternehmen Varnholt & Vering sowie C. Vering besaßen im Laufe der Zeit 16 Lokomotiven der Darmstädter Maschinenfabrik und Eisengießerei, daher mein Interesse.


    Er schrieb:
    "Die Firma C. Vering begann dann 1881 mit den Dammschüttungen auf der linken Mainseite und der linksmainischen Unter- sowie Überführungen. Es handelte sich wieder um die Förderung großer Massen auf weite Entfernungen. Im Schwanheimer Wald beim heutigen Golfplatz und bei der späteren Bahnstation Louisa waren die Entnahmestellen. Dazu hatte Carl Vering am 21. Mai 1881 beim Magistrat der Stadt Frankfurt die Erlaubnis beantragt, mit seiner zweigleisigen, schmalspurigen Arbeitsbahn die Forsthausstraße überqueren zu dürfen. Am 30. Juli 1881 zeigte sie dem Magistrat an, daß die Transporte in der nächsten Woche beginnen und am 15. März 1882 wurde die Genehmigung für weitere drei Jahre erteilt."


    1882 verlängerte das Unternehmen seine Arbeitsbahn über die neu erbaute Brücke auf die Nordseite des Mains. Es müßte sich um die Niederräder Brücke handeln.


    Sagt das irgendwem von euch etwas? Von Relikten will ich gar nicht erst reden.

    Heag Mobilo wechselt nicht nur digitale Anzeigen, sondern auch Apps. Vielleicht funktioniert die App ja besser als die Anzeigen, ich habe kein Smartie, um das zu überprüfen.


    Wann in den letzten drei Monaten wurde das Banner ausgetauscht, weiß das jemand?


    Am Wochenende war ich mal kurz in Darmstadt und besuchte meine Lieblingsanzeige. Sie war tot, digital tot. Danke, Heag Mobilo, daß du mich immer gut informierst.
    Die vom gewählten Design angezogenen Lichtreflexe tragen übrigens nicht zur besseren Lesbarkeit des nichtigen Nichts bei. Heag Mobilo, wir sollten vielleicht auch einmal über Barrierefreiheit reden. Die grellen Anzeigen auf dem Luisenplatz gehen ja noch irgendwie, aber nur bei den Großbuchstaben. Bei den kleinbuchstabigen Hinweisen überwiegt der Pixelmatsch.


    Busse mag ich ja eigentlich gar nicht, aber der hier wollte vor einigen Jahren in Paris unbedingt mit aufs Bild. Die Nummer versteckt sich über dem rechten Scheinwerfer.


    1816


    Na ja, so ganz stimmt das nicht.


    Hier entscheidet offenbar die Tagesform der Datenübermittlung. Die Servicekraft war mir auch aufgefallen. Als ich sie gebraucht hätte (alle Hände voll und daher nicht genug Druck auf den Knopf bekommen), um die Tür zu öffnen, war sie nicht da und die Bahn fuhr dann einfach los.

    Wichtiger wäre ein korrekte Datenübertragung und funktionierende Anzeigen.



    Wir sprechen aber über Darmstadt, nicht? Da wird jedes Bit einzeln durch die Leitung getragen und geht deshalb auch einmal verloren. Ich könnte noch andere Beispiele zeigen. Etwa am Hbf, wo an der Straßenbahneinstiegshaltestelle nur eine einzige Fahrt angezeigt wird und nicht ein Rattenschwanz an Folgefahrten. Da waren die Bits noch nicht angekommen. Zwischendurch geht der Bildschirm auch einmal ganz flöten. Dann wird es duster mit Darmstadt.
    Digitalstadt eben. Neuland. Und das seit Jahren.

    Veränderungen im Mai 2018, gesehen zwischen 9. und 17. Mai.


    9429 ermuntert Studis, hellwach zu sein. Die Vorlesungen müssen wirklich gähnend langweilig sein und das parallel geschaltete soziale Merdienprogramm einschläfernd. Oder Studis studieren ansonst auf Partys.




    9431 muss im Februar oder März seine Eumetsat-Vollwerbung verloren haben.




    9435 und 9450 machen einen auf Geldverschiebung mit interhyp, hier 9435.




    Mal was anderes bietet 9444: Perücken für alle Lebenslagen.




    Nicht abgelichtet habe ich der Griesheimer 9432, vielleicht in der Woche Untersuchungsobjekt.