Beiträge von SchienenTanz

    Verkehrsknoten Darmstadt Ost

    Der Bahnhof Darmstadt Ost am Fuße der Rosenhöhe sollte aus dem Dornröschenschlaf geküsst und zum Verkehrsknoten ausgebaut werden. An diesem Kontenpunkt treffen sich die Züge aus dem Odenwald zur Weiterfahrt nach Frankfurt, die RB - es könnte auch eine S-Bahn sein - von Groß-Zimmern nach Pfungstadt und die Straßenbahn in die Darmstädter City. Umstieg zur gleichen Zeit. So könnte der Knoten in Summe einen höheren Wert haben als die einzelnen Verbindungen.

    Die Varianten und Optionen werden bei der aktuell laufenden Erstellung des neuen Gesamtverkehrsplans geprüft. Eine Absage erteilt die Stadt Frankfurt: die U5 als Zweisystembahn auf den Bahngleisen nach Nied, Höchst und Königstein zu führen.

    Die Idee, die U5 neben der Bahnstrecke nach Nied und Höchst zu führen. Das sei sehr teuer bei nicht allzu großem Nutzen für Fahrgäste in Frankfurt, erklärt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Hier steht nichts davon, dass die Variante ausgeschlossen wäre.

    Vorteil dieser Variante ist eine schnelle Verbindung nach Höchst, die auch eine Verlängerung nach Königstein oder Zeilsheim erlauben würde.


    Angedacht ist auch eine Verbindung Trifftstraße - Stresemann Allee/Mörfelder Landstraße. Hier kann die Bürostadt Niederrad mit der Louisa über die Niederräder Landstraße verbunden werden. Für Großveranstaltungen wäre die Verbindung Stadion, Triftstraße, Louisa, Südbahnhof eine Möglichkeit.
    Besser ist aber sicherlich der künftige Halt Mörfelder Landstraße der RTW für den Abtransport.

    Von den 3 Westvarianten wurde die über die DB-Gleise via Höchst nach Königstein schon verworfen.

    Bleiben noch eine Römerhof-Rödelheim und eine Schmidtstrasse-MainzerLandstr.-Höchst Variante.

    Die Fahrt Richtung Rödelheim ist keine der 3 Westvarianten, sondern eine zusätzliche Option.


    Die fehlende 3. Westvariante ist: die U5 parallel zur Eisenbahnstrecke - also ein 3. und 4. Gleis - zu legen. Bis zur Fußgängerbrücke in Nied - hier könnte auch eine Haltestelle Nied Ost Platz finden - ist dies kein großes Problem, da dort früher die Güterbahngleise lagen. Diese Variante ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Strecke Höchst - Bad Soden auf Stadtbahnstrom umgestellt würde. Es käme damit zu keiner Kreuzung mit Eisenbahnstrom in Höchst. Zwischen Höchst und Römerhof kann bei dieser Variante auch auf den Eisenbahnhalt in Nied verzichtet werden.


    Die Straßenbahn von Höchst würde ich am Mönchhof abbiegen lassen Richtung Römerhof - Umstieg auf die U5 - und ggf. bis Rebstockbad verlängern. Die bisherige Straßenbahn vom Galus könnte bis Griesheim Bahnhof geführt werden.

    Sollten wir das Geld nicht besser für Kindergärten und Schulen ausgeben? Ist es nicht besser eine Straßenbahn von Höchst nach Zeilsheim zu planen? Das sind sicherlich auch Alternativen zur Hauptwache-Strecke. Eine „Innenstadt-Nordspange“ lohnt gewiss einer Diskussion. Ich bitte lediglich beim Thema zu bleiben. Man kann den Vorschlag von Planungsdezernent Josef und Verkehrsdezernent Oesterling ablehnen, die Ziele nicht teilen oder die Zeil blöd finden, doch bitte das Thema beibehalten. Wir sprechen nicht nur über Pro-Argumente. „Innenstadt-Nordspange“ als eigenes Thema, finde ich gut.

    Nun ja, der Maßstab der Erheblichkeit mag unterschiedlich sein. So man nicht jenseits der Friedberger Warte in die Tram einsteigt, hat man die Wahl zwischen der 18 und der 19.

    Beide Linien würden nicht direkt vor dem Südbahnhof halten. Für Hibbdebach mag das unerheblich sein, für Dribbdebach ist der Südbahnhof Verkehrsknoten, Kulturzentrum und Marktplatz.

    Neben den Hinweisen zum Hauptwachen-Abschnitt in der Presseinfo auf frankfurt.de ermöglicht die Strecke vor allem auch Umleitungsoptionen für andere Linien.

    Umsteigemöglichkeiten zu S+ U würden bestehen bleiben, allerdings mit (teilweise erheblichen) Fahrzeitverlängerungen.

    Wo sollten die (teilweise erheblichen) Fahrzeitverlängerungen herkommen? Sicherlich führt es mit der Linienführung der 18:

    Preungesheim Gravensteiner-Platz - Friedberger Warte - Rohrbachstraße/Friedberger Landstraße - Eschersheimeer Tor - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Untermainbrücke - Schweizer Platz- Mörfelder Landstraße - Louisa Bahnhof

    ergänzt durch die 19 zu eher zusätzliche Umsteigmöglichkeiten. Lediglich die wegfallende Anbindung an den Südbahnhof ist für die Sachsenhäuser schwerzlich.


    Ich würde die U5 am Römerhof auf den Bahndamm schicken.

    Was meinst Du mit Bahndamm?


    Ich finde die U5 nach Höchst parallel zur Eisenbahnstrecke für am sinnvollsten. Bis zur Fußgängerbrücke (Therese-Herger-Anlage - FV Allemania 08 Nied) könnte in einem ersten Schritt der Bahndamm der alten Gütergleise ohne größeren Aufwand genutzt werden - Vielleicht sogar bis zur Oesterstraße. Von hier aus kann es dann weiter nördlich der Eisenbahngleise bis zum Bahnhof Höchst gehen. Eine Verlängerung Richtung Königstein oder Zeilsheim könnte folgen.


    Auf den Eisenbahnhalt Nied Ost könnte verzichtet werden, da hier die Stadtbahn hält. Der Eisenbahnhalt an der Mainzer Landstraße könnt stattdessen verwirklicht werden.

    Das würde die Anbindung ggü heute ja aber verschlechtern: Umweg und umsteigen.

    Bei der U5 bis Mönchhofstraße muss man auch umsteigen. Steigen zu wenige um, lohnt sich die Verlänngerung nicht. Daher meinte ich ach, den Fahrgaststrom per Straßenbahn zum Teil zum Römerhof abzulenken. Natürlich können mit jedem erzwungenem Umstieg, Kunden verloren gehen. Es kommt auf das Ziel an, das verfolgt wird. Was möchte man erreichen?

    Der Umstieg zur U5 wäre für die Nieder und Höchster an der Mönchhofstraße sollte die Stadtbahn bis dorthin verlängert werden.

    Wäre es nicht einfacher die Straßenbahn aus Richtung Nied zum Römerhof zu führen? Die Fahrgastströme würden dadurch noch besser abgelenkt, da die Straßenbahn umsteigfrei bis Römerhof durchfährt. Umstieg wäre entweder am Römerhof zur U5 oder an der Mönchhofstraße zur Straßenbahn Richtung Galluswarte. Eine Straßenbahn durch die Schmidtstraße ist sicherlich einfacher und schneller zu bauen. Zudem auch unabhängiger vom U-Bahnbau und günstiger.

    Ja, dies haben wir auch in den Überlegungen. Und dann Mönchhofstraße stadteinwärts ... eine Ringlinie.

    Meine Überlegung waren hier auch im Sinne einer Ringbahn.

    Jetzt müssen wir versuchen das beste daraus zu machen ... ist nicht einfach: Irgendwo zwischen Waldschul- und Schmidtstraße muss die U5 auf die Mainzer Landstraße kommen:

    Mainzer Landstraße - U5 muss Straßenbahn entlasten

    /Diese Thema betrifft die Planung Stadtbahn und Straßenbahn in Frankfurt gleichermaßen. Hier könnten die Beiträge, die sich nach Sachsenhausen verirrt haben, eine neue Heimat finden./


    Wie wäre es denn mit einer Straßenbahnverbindung: (Verlängerung Straßenbahn 14) Galluspark - Wickerer Straße - (Mönchhofstraße) - Schmidtstraße - Römerhof (Übergang zur U5) - Rebstockbad (Straßenbahnverknüpfung 17)? Entspricht zum großen Teil dem Weg des M34.

    Warum kostet der Oberleitungsbau im Hintertaunus 6,5 Mio. € pro km anstelle der üblichen 1-2 Mio. € pro km. Wird hier Golddraht gespannt und gesponnen? Welche Dinge wurden hier mit eingepreist? Das elektronische Stellwerk? Das zweite Gleis zwischen Wehrheim und Saalburg-Siedlung? Der erweiterte Bahnhof Usingen? Die Begegnungsstelle in Hundstadt?


    Was davon hat unabhängig von der S-Bahn-Verlängerung seinen Preis. Welche Investition hat ihren volkswirtschaftlichen Effekt? Wieviel Nachhaltigkeit steckt darin? Was dient dem Zweck, mehr Menschen auf die Bahn zu holen und das Usinger Land attraktiver zu machen?