Beiträge von SchienenTanz

    Sollten wir das Geld nicht besser für Kindergärten und Schulen ausgeben? Ist es nicht besser eine Straßenbahn von Höchst nach Zeilsheim zu planen? Das sind sicherlich auch Alternativen zur Hauptwache-Strecke. Eine „Innenstadt-Nordspange“ lohnt gewiss einer Diskussion. Ich bitte lediglich beim Thema zu bleiben. Man kann den Vorschlag von Planungsdezernent Josef und Verkehrsdezernent Oesterling ablehnen, die Ziele nicht teilen oder die Zeil blöd finden, doch bitte das Thema beibehalten. Wir sprechen nicht nur über Pro-Argumente. „Innenstadt-Nordspange“ als eigenes Thema, finde ich gut.

    Nun ja, der Maßstab der Erheblichkeit mag unterschiedlich sein. So man nicht jenseits der Friedberger Warte in die Tram einsteigt, hat man die Wahl zwischen der 18 und der 19.

    Beide Linien würden nicht direkt vor dem Südbahnhof halten. Für Hibbdebach mag das unerheblich sein, für Dribbdebach ist der Südbahnhof Verkehrsknoten, Kulturzentrum und Marktplatz.

    Neben den Hinweisen zum Hauptwachen-Abschnitt in der Presseinfo auf frankfurt.de ermöglicht die Strecke vor allem auch Umleitungsoptionen für andere Linien.

    Umsteigemöglichkeiten zu S+ U würden bestehen bleiben, allerdings mit (teilweise erheblichen) Fahrzeitverlängerungen.

    Wo sollten die (teilweise erheblichen) Fahrzeitverlängerungen herkommen? Sicherlich führt es mit der Linienführung der 18:

    Preungesheim Gravensteiner-Platz - Friedberger Warte - Rohrbachstraße/Friedberger Landstraße - Eschersheimeer Tor - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Untermainbrücke - Schweizer Platz- Mörfelder Landstraße - Louisa Bahnhof

    ergänzt durch die 19 zu eher zusätzliche Umsteigmöglichkeiten. Lediglich die wegfallende Anbindung an den Südbahnhof ist für die Sachsenhäuser schwerzlich.


    Ich würde die U5 am Römerhof auf den Bahndamm schicken.

    Was meinst Du mit Bahndamm?


    Ich finde die U5 nach Höchst parallel zur Eisenbahnstrecke für am sinnvollsten. Bis zur Fußgängerbrücke (Therese-Herger-Anlage - FV Allemania 08 Nied) könnte in einem ersten Schritt der Bahndamm der alten Gütergleise ohne größeren Aufwand genutzt werden - Vielleicht sogar bis zur Oesterstraße. Von hier aus kann es dann weiter nördlich der Eisenbahngleise bis zum Bahnhof Höchst gehen. Eine Verlängerung Richtung Königstein oder Zeilsheim könnte folgen.


    Auf den Eisenbahnhalt Nied Ost könnte verzichtet werden, da hier die Stadtbahn hält. Der Eisenbahnhalt an der Mainzer Landstraße könnt stattdessen verwirklicht werden.

    Das würde die Anbindung ggü heute ja aber verschlechtern: Umweg und umsteigen.

    Bei der U5 bis Mönchhofstraße muss man auch umsteigen. Steigen zu wenige um, lohnt sich die Verlänngerung nicht. Daher meinte ich ach, den Fahrgaststrom per Straßenbahn zum Teil zum Römerhof abzulenken. Natürlich können mit jedem erzwungenem Umstieg, Kunden verloren gehen. Es kommt auf das Ziel an, das verfolgt wird. Was möchte man erreichen?

    Der Umstieg zur U5 wäre für die Nieder und Höchster an der Mönchhofstraße sollte die Stadtbahn bis dorthin verlängert werden.

    Wäre es nicht einfacher die Straßenbahn aus Richtung Nied zum Römerhof zu führen? Die Fahrgastströme würden dadurch noch besser abgelenkt, da die Straßenbahn umsteigfrei bis Römerhof durchfährt. Umstieg wäre entweder am Römerhof zur U5 oder an der Mönchhofstraße zur Straßenbahn Richtung Galluswarte. Eine Straßenbahn durch die Schmidtstraße ist sicherlich einfacher und schneller zu bauen. Zudem auch unabhängiger vom U-Bahnbau und günstiger.

    Ja, dies haben wir auch in den Überlegungen. Und dann Mönchhofstraße stadteinwärts ... eine Ringlinie.

    Meine Überlegung waren hier auch im Sinne einer Ringbahn.

    Jetzt müssen wir versuchen das beste daraus zu machen ... ist nicht einfach: Irgendwo zwischen Waldschul- und Schmidtstraße muss die U5 auf die Mainzer Landstraße kommen:

    Mainzer Landstraße - U5 muss Straßenbahn entlasten

    /Diese Thema betrifft die Planung Stadtbahn und Straßenbahn in Frankfurt gleichermaßen. Hier könnten die Beiträge, die sich nach Sachsenhausen verirrt haben, eine neue Heimat finden./


    Wie wäre es denn mit einer Straßenbahnverbindung: (Verlängerung Straßenbahn 14) Galluspark - Wickerer Straße - (Mönchhofstraße) - Schmidtstraße - Römerhof (Übergang zur U5) - Rebstockbad (Straßenbahnverknüpfung 17)? Entspricht zum großen Teil dem Weg des M34.

    Warum kostet der Oberleitungsbau im Hintertaunus 6,5 Mio. € pro km anstelle der üblichen 1-2 Mio. € pro km. Wird hier Golddraht gespannt und gesponnen? Welche Dinge wurden hier mit eingepreist? Das elektronische Stellwerk? Das zweite Gleis zwischen Wehrheim und Saalburg-Siedlung? Der erweiterte Bahnhof Usingen? Die Begegnungsstelle in Hundstadt?


    Was davon hat unabhängig von der S-Bahn-Verlängerung seinen Preis. Welche Investition hat ihren volkswirtschaftlichen Effekt? Wieviel Nachhaltigkeit steckt darin? Was dient dem Zweck, mehr Menschen auf die Bahn zu holen und das Usinger Land attraktiver zu machen?

    Fraglich ist, ob das Planfeststellungsverfahren geeignet ist, um politische Entscheidungen zu treffen. Diese müssen im Vorlauf getroffen werden. Das Planfeststellungsverfahren überprüft, ob eine politische Entscheidung technisch, umweltverträglich, ausgewogen und ökonomisch umsetzbar und zulässig ist. Und es wird auch geprüft, ob das Ziel und der Zweck einer Maßnahme erreicht wird. Die BI hat im Vorlauf des Projektes keine politische Mehrheit finden können - noch nicht mal eine bedeutende parlamentarische Minderheit.


    Ist das Vorhaben zu teuer? Der Hochtaunuskreis und seine Gemeinden tragen gemeinschaftlich diese Investition für das Usinger Land. Der volkswirtschaftliche Nutzen ist größer als die Kosten. Der RMV und das Land unterstützen diese Entscheidung.


    Die 26 Wasserstofffahrzeuge sind für das Taunusnetz bestellt, Verträge abgeschlossen. Wer sollte zusätzlich noch Batteriefahrzeuge bestellen wollen? Warum sollte für die eine Taunusstrecke eine Extrawurst gebraten werden? Zusatzkosten, die aber weniger Nutzen bringen, wenig zweckdienlich sind und keine politische Mehrheit findet.


    Zu wünschen ist, dass die S5 in Friedrichsdorf dazu beflügelt bald nach Friedberg zu finden.

    Wenn der Westbahnhof erneuert und barrierefrei ausgebaut wurde, kann er als Knoten außerhalb der City sehr hilfreich sein. Eine Fahrzeitmehrung von max. 3 Minuten halte ich für akzeptabel. So verstehe ich es als Versprechen von Frank Nagel und der CDU in Frankfurt, dass sie ggf. auch durch Beschleunigungsmaßnahmen und Vorrangschaltungen für die Einhaltung dieser Grenze sorgen. So kann es gelingen.

    Was bringen Batteriezüge bei gleichen Fahrplan mehr als die jetzigen Dieselzüge? Bessere Luft aber nicht mehr Fahrgäste. Die Wasserstoffzüge sind bestellt, Batteriezüge würden zusätzlich gekauft werden. Stünden diese Züge bis 2023 zur Verfügung?

    Abgesehen davon, dass die Strecke von der Hohemark zum Großen Feldberg ja einen viel größeren Teil ausmacht als anschließend eine Strecke vom Feldberg nach Oberreifenberg, da kann ich das nicht so richtig nachvollziehen.

    Vielleicht ist es dann auch sinnvoller die Seilbahn vom Feldberg nach Oberreifenberg, dem größten Ort der Großgemeinde Schmitten, zu führen. Es ist nur ein Drittel der Strecke von der Hohemark zum Großen Feldberg. Verkehrspolitik ist auch Siedlungspolitik.

    Pardon, da war ich vielleicht etwas ungenau. Die Bezuschussung von Bund und Land könnte dadurch großzügiger werden. Frankfurt wird sich sicherlich nicht an der Finanzierung der Verlängerung der Verlängerung der U2 (Bad Homburg Bf - Kirdorf) beteiligen.