Beiträge von nobo

    @ 420 281-8
    @ Halberdaene


    Habt Ihr einen anderen Artikel gelesen als ich, oder fehlt es Euch an der noetigen Objetivitaet?
    Mit keinem Wort wird Kritik an den Notarzteinsaetzen geuebt. Es wird lediglich festgehalten, dass diese stattgefunden haben und dadurch S-Bahnen Verspaetung hatten. Was angeprangert wird, ist die mangelnde Informationspolitik der Bahn in Stoerungsfaellen. Dies wurde in der Tat hier bereits oft diskutiert.


    Halberdaene
    Der wievielte verkaufsoffene Sonntag war das? Hat man mit vollen Bahnen da nicht schon genug Erfahrung sammeln koennen? Und welcher OEPNV rechnet sich? Es waere einfach ein guter Service des RMV gewesen wenn man ausreichend Platz geboten und somit vielleicht den Einen oder Anderen vom OEPNV ueberzeugt haette.
    Aber man will ja keine Neukunden, wie des oefteren bereits aus der Pressestelle des RMV zu hoeren war.

    Zitat

    Original von Tommy


    Zur Störung gestern Nachmittag kann ich nur sagen, dass zumindest an der Hauptwache informiert wurde, dass die S-Bahnen wegen eines Notarzteinsatzes ca. 15 Minuten verspätet sind. Nachholbedarf sehe ich hier trotzdem weiterhin angebracht. Denn es funktioniert besonders was die Außenäste betrifft nicht zu 100 %. Da würde ich sogar behaupten das bei über 50 % der verspäteten Züge nicht informiert wird. Was auch nicht angehen kann, ist das man nach 21:00 Uhr wie bestellt und nicht abgeholt irgendwo rumstehen muss ohne Infos.


    Auf welchen Aussenaesten bist Du denn unterwegs? Wenn ich in Neu Isenburg oder Frankfurt-Sued stehe bekomme ich zu 100% keine Info. Wie kommst Du da auf 50%?


    Was die Fussballfans angeht muss ich Dir allerdings recht geben. Trotzdem koennte man bei derartigen Veranstaltungen mal jemand da unten hinstellen, der das ganze ein bisschen steuert, oder? Sowas wuerde ich als Service bezeichnen.

    In der Frankfurter Rundschau steht ein sehr interessanter Artikel ueber die Verspaetungen gestern und die Probleme am Sonntag.


    FR-Bericht


    Noch viel besser finde ich aber den Kommentar mit der Ueberschrift "Tacheles"
    Kommentar


    Mein Kommentar: Endlich mal jemand, der die Sache beim Namen nennt. Aber solange in beiden Unternehmen niemand wirklich fuer Fehler zur Rechenschaft gezogen wird (wie es in der freien Wirtschaft sonst ueblich ist - bau ich Mist muss ich mit ernsten Konsequenzen rechnen) wird da nichts passieren.
    Und die Damen und Herren fahren ja auch nicht in ueberfuellten Bahnen oder stehen ewig auf zugigen, kalten Bahnhoefen informationslos rum.


    Und wenn ich den Meinung des RMV hoere, dass aus kostengruenden nicht alle Bahnen verstaerkt werden konnten, kommt mir die Galle hoch. So gewinnt man keine neuen Fahrgaeste. Achso, ich vergass: der RMV will ja gar keine neuen Fahrgaeste. Ohne Worte!! X(

    Zitat

    Original von Thunderstorm


    Als die S1 Richtung Rödermark - Ober-Roden dann einfuhr quetschen sich natürlich unvernünftig wie die Leute nun mal sind alle in diesen einen Zug.
    Da dieser aber anscheinend soviel Verspätung hatte das danach direkt noch eine S1 kam die ich beim nach Hause laufen sah, hat wohl niemand bedacht oder drüber nachgedacht.


    Wer weiss wie lange die Leute da schon gewartet haben. Und welche Informationen sie ueber Lautsprecher bekommen haben. Wenn da (was sehr wahrscheinlich ist) nix war, dann ist es doch logisch, dass sich alle in die naechstebeste Bahn stuerzen.......wer weiss, wann die naechste kommt. Denn die naechste haette ja auch xMinunten Verspaetung haben koennen. Waere da ne Ansage ueber die Stationslautsprecher gekommen, wie es uebrigens die VGF macht, haette sich bestimmt der eine oder andere ueberlegt zu warten. Aber so .......

    Danke, liebe Bahn, fuer einen weiteren Tag in Folge an dem ich eine halbe Stunde laenger arbeiten darf, weil ihr es morgens um 5.40 nicht fertig bringt eine S-Bahn puenktlich fahren zu lassen, oder zumindest die zahlende Kundschaft zu informieren, damit die vielleicht zur Konkurenz gehen und mit dem Bus der VU nach Neu Isenburg fahren koennten. X( X(

    Lunatic-Driver :
    Genau solche schwarzen Schafe konnte ich heute morgen in Sued auf der S5 beobachten. Bei OFFENER Tuer zum Fahrgastraum standen 1 TF (zumindest der Uniform nach) und 1 BSGler gemuetlich im Fuehrerstand des 2. Wagens und rauchten. Sie warteten darauf, dass der 3. Wagen angehaengt wurde. In der Zeit, in der ich auf meine verspaetete S4 Richtung Langen wartete sah ich die beiden auf Gleis 3 jeden mind. 2 Zigaretten rauchen. Muss das wirklich sein??
    Mir ist es egal, was da vorne passiert. Wenn aber der Rauch in den Fahrgastraum kommt ist es vorbei mit egal. Und in meinem oben geschilderten Fall handelte es sich um den ZUB der an jeder Station aus dem Fuehrerstand kam und die Qualmwolke mit sich zog.

    Die S4 Richtung Langen heute morgen 5:43 ab Sued hatte +14 Minuten, weil auf Gleis 1 eine S5 auf ihren Tf wartete und damit das Gleis blockierte. Als gegen 6 Uhr die S4 dann endlich auf Gleis 3 einfuhr kam dann auch mal ne kurze Ansage.
    Toller Service. X(
    Und danke lieber Tf fuer eine halbe Stunde, die ich heute wegen Dir laenger arbeiten darf weil der Anschlussbus nur alle halbe Stunde faehrt. X( X(


    Die ZZA in Sued zeigten das Wunschdenken der Bahn an, nicht aber die Realitaet. Schade eigentlich, dass man dann nicht wenigstens mal die zahlende Kundschaft ueber Lautsprecher informiert, welcher Zug wo und wann abfaehrt. Lobenswert: Der Tf der S4 hat Durchsagen ueber Aussen- und Innenlautsprecher gemacht.

    Mir ist es in dieser Woche bereits 2 mal passiert, dass ich in dem Wagen sass in dem der ZUB auf nem Langzug war. Der paffte genuesslich seine Kippen im Fuehrerstand und brachte an jeder Station eine gehoerige Wolke des Nikotingestanks mit in den Fahrgastraum.
    Ich finde es nicht nur unverschaemt dort zu rauchen wo wenige cm weiter Strafen fuer das gleiche Verhalten ausgesprochen werden, es ist auch eine Zumutung, wenn der Gestank dort rauskommt. Die S-Bahn ist und bleibt Nichtraucherbereich.


    Im uebrigen gibt es sehr viele Arbeitsplaetze an denen das Rauchen verboten ist. Warum die Bahn es nicht auch dort vorne untersagt verstehe ich nicht. Denn die Nikotinablagerungen auf der Elektronik sind wohl weder fuer diese nuetzlich noch fuer einen nicht rauchenden Kollegen, der nachher auf den Zug geht.


    Ich bin uebrigens selbst raucher.

    Zitat

    Original von jadefalcon



    Ich verstehe nicht den Sinn dieses Absatzes. Kritisierst du die Entscheidung, Langzüge zu fahren? Dies könnte ich nämlich nicht nachvollziehen.


    Natuerlich kritisiere ich nicht die Entscheidung Langzuege zu fahren!! Es geht um das Drumherum, wie: Nicht genuegend ZUBs, die ZZA, die alles anzeigen aber keine Langzuege, keine Personalreserve fuer ausfallende ZUBs, etc.
    Die Massnahme ware mit Sicherheit schon vor 2 Wochen bekannt. Deshalb sollte ein flexibles Unternehmen in der Lage sein diese Probleme zu loesen. Aber selbst heute ( 5 Tage nach Start der Aktion) wurden noch satt der Langzuege Vollzuege angezeigt. Das meine ich mit mangelnder Flexibilitaet.
    Und wenn mir jetzt einen kommt und sagt, es war keine Bereitschaft da, dann muss ich fragen WARUM war keine Bereitschaft da? Geldmangel? Dann stimmt irgendwo was nicht mit der Buchhaltung.

    Sicher ist es eine komplizierte Angelegenheit die richtige Einteilung fuer jeden zu finden. Aber dafuer gibt es im 21. Jahrhundert Geraete, in Fachkreisen auch Computer genannt, die, mit entsprechenden Programmen ausgeruestet diese Einteilung doch wohl deutlich vereinfachen. Sollte die DB nicht im Besitz derartiger technischer Geraete sein wird es hoechste Zeit, sich mal Gedanken darueber zu machen, ob man im 21. Jahrhundert noch Wettbewerbsfaehig ist.


    Ich unterstuetze voll und ganz die Meinung, dass die Bahn so flexibel wie ein Stahltraeger ist.
    Wann ist wohl die Entscheidung gefallen diese Woche wegen der Stellwerksumstellung im Hbf auf verschieden Linien Langzuege einzusetzen?
    Hat die Personaleinteilung geklappt?
    Haben die ZZA die richtigen Zuglaengen angezeigt?
    War eine ausreichende Personalreserve fuer diesen aussergewoehnlichen Fall vorhanden?


    Das Problem liegt in der groesse und den duzenden verschiedenen zustaendigen Abteilungen der DB. Jeder ist fuer einen kleinen Bereich zustaendig. Was vor oder nach ihm passiert interessiert den Sachbearbeiter nicht. Und da kommt eben die alte Behoerde durch.

    sbahndriver . Wenn jemand 40 Minuten spaeter an seinem Ziel ankommt, nur weil die Bahn ihr Personal nicht im Griff hat darf man ja wohl meckern, oder?
    Der fehlenede ZUB muss sich ja bei irgendjemanden ab-, bzw krankgemeldet haben, und dies mit Sicherheit nicht erst 5 Minuten vor seinem Einsatz ab Hbf. Hat er dies nicht gemacht, gehoert er gefeuert (Gesetz der freien Marktwirtschaft). Hat er sich aber gemeldet, gehoert dem Personalplaner eins zwischen die Hoerner, weil er nicht in der Lage ist Ersatz zu beschaffen. Stell dir mal vor du kannst nicht gerettet werden, weil der eine Rettungsassisten krank ist, und der ander alleine nicht fahren darf.
    Ich habe in einem anderen Threat schon mal geschrieben, dass es diese "Scheissegalmentalitaet" ist, die der Bahn (wie uebrigens allen grossen Unternehmen - weil der einzelne Mitarbeiter anonym bleibt) das Leben schwer machen. Einzelne motivierte Mitarbeiter fallen da nicht auf.
    Solange dem Personalplaner nichts passiert wird er sich auch beim naechsten mal keinen Kopf machen. Aber irgendwann braucht er sich den auch nicht mehr zu machen, denn dann gibt es naemlich keine Befoerdungsfaelle mehr und alle Bahner koennen zu Hause bleiben.

    Zitat

    Original von Asgard
    Kundeninformation mag wichtig sein, wesentlich wichtiger ist allerdings, das der Betrieb weitergeht.


    Nur irgendwann ist kein Betrieb mehr noetig, weil es keine Kunden mehr gibt. Die haben sich naemlich nach nem anderen Verkehrsmittel umgeschaut wegen des schlechten Service der Bahn.



    Zitat

    Original von Asgard
    Keine Information der Mitarbeiter, folglich keine Information der Reisenden. So einfach ist das.


    Genau dies ist die "Scheissegal" oder "Geht-mich-doch-nichts-an" Mentalitaet, bei denen wir Deutsche Weltmeister sind. Kann denn der FDL nicht mal bei seinem Nachbar-FDL anrufen wo der RE bleibt - wenn er ihn den ueberhaupt vermisst? Und wenn ich als Mitarbeiter keine Auskunft bekomme muss ich mich eben bei meinem Vorgesetzten immer und immer wieder beschweren. Ich kann doch nicht immer schulterzuckend nur zugucken nach dem Motto "ist mir doch egal".
    Wie oben geschrieben: Irgendwann gibt es nichts mehr zu befoerdern.....
    ....Und dann koennte ich als Kunde sagen "ist mir doch egal, was aus dem Personal wird".

    Gestern Nachmittag 15.03 in FFM-Sued: Die S3 kommt als Langzug puenktlich an. Wir stehen 5 Minuten rum. Dann kommt die Durchsage, dass die letzten 3 Wagen abgehaengt werden. Ploetzlich wird es richtig kuschelig. Die Umsteigerei der Leute dauerert natuerlich auch noch. Also kommen wir mit +9 endlich vom Acker. Kann man sich nicht vorher ueberlegen, dass man nen Vollzug aus der Kiste machen will? X(X(

    Zwischen 5.30 und 6 uhr habe ich auf der S3/4 auch nur Langzuege gesehen. D.h. eine S4 als Langzug war wohl so verspaetet, dass sie in Sued um 5.45 Uhr endete. Die planmaessig folgende S4 Richtung Langen war ebenfalls ein Langzug. Auch die Gegenzuege waren ziemlich lang :]
    Die Anzeigen bekommen sowas natuerlich nicht mit. Sowohl Sued als auch Stresemannallee zeigten nur Vollzug an.

    Zur Konsti:
    Man könnte auch die Fahrbahn mit den Gleisen tauschen.
    D.h. in höhe des Pakhauses kreuzt der IV die Gleise, die weiter Richtung Westen verschwenkt werden.
    Vorteile: Zumindest Richtung Süden gibt es keine Probleme mehr IV-Fahrgäste und am Börneplatz könnte der Verkehr geradeaus fliessen, während die Strab nach rechts Richtung Altstadt abbiegt.
    Die Strab würde praktisch im Bereich der Konsti wieder zur Fußgängerzone gehören.


    Das ganze würde natürlich nur Sinn machen, wenn nicht die im GVP vorgeschlagene Haltestelle in der Allerheiligenstr. (die Idee finde ich eigentleich sehr gut) kommt.

    Zitat

    Original von Ingo
    Toll...


    Da wird nun versucht, eine einheitliche Bahnsteighöhe zu erreichen und dann kommen die GRÜNEN und machen wieder so einen Hickhack! Und was bringt diese stationslose Durchbindung zum Hauptbahnhof?


    ....dann hoert endlich das gemeckere auf, dass den armen Leuten aus der Eckenheimer die direkte Verbindung zum Hauptbahnhof verloren geht auf. Dies ist naemlich das Hauptargument fuer die geplante verschandelung der unteren Eckenheimer und die Beibehaltung der U5 als U-Bahn.

    Heute morgen, 5.40 Uhr, Frankfurt-Sued Gleis 1: Die nagelneue ZZA zeigt die S4 Richtung Langen in 3 Minuten an. Sieht gut aus. Man freut sich, dass die Bahn heute mal puenktlich ist. Und die ZZA zaehlt auch brav bis auf 0 Minuten runter.
    Nur was nicht kommt ist die S4.....oder vielleicht eine Durchsage?! Fuer ganze 5 Minuten steht da oben die S4 in 0 Minuten. Dann fuhr eine S5 auf Gleis 3 ein. Wenn die also meine S4 nicht irgendwo ueberholt hat, hat die S4 seit mindestens Roedelheim so viel Verspaetung. Kann man das den wartenden Fahrgaesten nicht sagen??
    Nach 5 Minuten verschwindet die Anzeige. Nach einer weiteren Minute steht ploetzlich wieder die S4 nach Langen drauf, diesmal in 5 Minunten. Und siehe da, nach 5 Minuten kam auch endlich die Bahn. Natuerlich war mein Anschluss in Neu Isenburg weg X( X(


    Das man es nicht mal morgens um diese Zeit geregelt bekommt die Fahrgaeste zu informieren, oder wenigstens den ZZA auf vordermann zu halten ist ein echtes Armutszeugnis! X(