Beiträge von robi

    Wie ich soeben sehen konnte, werden wohl auch die niederländischen ICE-3 auf Städtenahmen getauft. Im Parkbereich vor dem Hbf steht derzeit ein Niederländer mit dem Namen "Arnhem".


    Ich bin mir auf die Entfernung nicht ganz sicher, aber es könnte sein, dass die Schriftfarbe dabei nicht schwarz (wie bei der DB) sondern NSB-blau ist. Ansonsten ist das Design genau wie bei den deutschen Zügen.

    Zitat

    Original von Knödel
    Aber was kostet bitte der Spaß diese Lampen auszutauschen falls mal eine kaputt ist ?
    Da dürfte doch spätestens wenn alle Haltestellen so umgebaut wurden den ganzen Tag lang der Lampenwechseltrupp unterwegs sein.....


    Die Gestaltung der Station von U-Bahn-Stationen á la Heddernheim dürfte eine einmalige Sache sein. Vor einigen Monaten stand das auch so explizit in der Rundschau, als ein Vertreter der VGF (oder traffiQ?) sagte, dass man für Heddernheim angesichts der wichtigen Bedeutung als Umsteigepunkt mit Betriebshof etwas ganz besonderes machen würde.


    Außerdem sind ja nun auch gerade erst die anderen Stationen an der Eschersheimer neu gemacht worden - das muss nun erstmal 30 Jahre halten.


    Licht hin oder her: Ich finde es gut, dass an manchen Stationen auch mal Akzente gesetzt werden - und das ist hier ganz sicher gelungen!

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    Original von Colaholiker
    Ich muß mal schauen, morgen sollte ich wieder während der Dunkelheit durch Heddernheim kommen, einfach mal statt schlafen Augen aufhalten... ;)


    Dann empfehle ich aber dringend, in Heddernheim auch einen Zwischenstopp einzulegen! Wenn man im Zug sitzt, bekommt nämlich fast nichts mit von der bunten Beleuchtung.


    Und außerdem ist das eine gute Gelegenheit, sich selber noch eine Meinung zum Thema Sitzgelegenheiten zu bilden ;)

    So, und hier gibt es jetzt auch ein Abendbild der Station. Die grün-blaue Beleuchtung stadteinwärts leuchtet bislang noch nicht.


    Zu den Sitzgelegenheiten: Die Betonklötze sind m.E. alleine denn doch etwas zu niedrig, und ungefähr zehn Monate im Jahr auch schlicht zu kalt zum Draufsetzen ;)
    Bei genauer Betrachtung erkennt man auf denen aber auch einige Löcher, die zur Befestigung von was-auch-immer dienen können.


    Seit Sonntag wird ja die Station Hedderneheim wieder von der U-Bahn angefahren. Heute Morgen habe ich aber erstmals gesehen, dass dort wohl zusätzlich zur normalen Beleuchtung noch eine Effektbeleuchtung installiert wird.


    Der Großteil der Bahnsteige ist ja mit einer kastenförmigen Konstruktion überdacht, in der die Beleuchtung hinter einem feinmaschigen Gitter angebracht ist. An den Außenrändern des Dachs über dem Bahnsteig stadtauswärts wurden nun farbige Neon-Leuchten angebracht, die je ein Segment der Konstruktion abwechselnd rot und gelb ausleuchten. Ich bin noch nicht ganz schlüssig, wie ich das finde, aber es fügt der ansonsten nüchternen Konstruktion definitiv einen spektakulären Akzent hinzu.


    Ich vermute mal, dass auch der Bahnsteig stadteinwärts noch entsprechend ausgestattet wird.


    Ich versuche mal, heute Abend oder morgen früh ein Bild zu schießen.
    Das ganze ist zwar oberirdisch, könnte aber vielleicht trotzdem was für absence-of-fear sein ;)

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    Original von Ptb-Superman
    Äh, was soll ich unter ein bisschen verstehen ?
    Zeitweilig ? ?( ?( ?(
    Außerdem, 150 Triebwagen würden noch lange nicht reichen, um Werksschließung bei Bombardier, Duewag etc. zu vermeiden. Früher oder später werden die wegen den hohen Lohnnebenkosten dicht gemacht, und in Osteuropa wiedereröffnet.


    Ok, dann lasst uns das Land doch am Besten einfach direkt dicht machen. Wenn sowieso alles nichts hilft, sollte man keine Zeit verlieren und somit wenigstens noch einigen Umzugsunternehmen (zeitweilig) die Arbeit sichern, indem wir die BRD nach Usbekistan verladen und dort mit Niedriglohn wieder aufbauen. Juchheißa. Ironie Ende.

    Ich fürchte, wir müssen uns auf längere Zeit an das Bahn-Design "weiß auf dunkelblau" gewöhnen: Diese Gestaltung ist nämlich keine Idee der Deutschen Bahn für mehr Corporate Identity, sondern ist ein europaweiter Standard: Schritt für Schritt sollen in der ganzen EU die Hinweisschilder an Bahnhöfen einheitlich (d.h. in dieser neuen Form) gestaltet werden, damit man sich auch bei Besuchen im Ausland möglichst schnell zurecht findet.


    Das ist m.E. eine gute Idee - auch, wenn es für viele Bahnen bedeutet, eine große Anzahl von Schildern erneuern zu müssen.

    Ab 2006 sollen in einer neuen Halle täglich bis zu 50 Züge gewartet werden / Die alte S-Bahn-Werkstatt in Griesheim wird geschlossen


    Die S-Bahn-Werkstatt in Griesheim hat ausgedient. Ab Frühjahr 2006 werden die Nahverkehrszüge in der früheren Postverladestation - im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes - gewartet und repariert. Am Mittwoch war erster Spatenstich für den Umbau der Halle mit vielen geladenen Gästen.


    Frankfurt · 1. Dezember · habe · Griesheim ist seit Beginn des S-Bahnzeitalters vor 26 Jahren Werkstatt-Standort. "Wir sind dort beim IC zu Gast", wies Rudolf Göbertshahn, Konzernbevollmächtiger der Deutschen Bahn in Hessen, auf Engpässe hin. In Griesheim können pro Tag 35 Züge durchgescheckt werden, in der neuen Halle steigt die Kapazität auf 50.


    Deshalb geht Charlotte Lutterbeck, Chefin von DB Regio, davon aus, dass "die Bereitstellung der S-Bahnen verbessert wird". Dafür spreche auch die zentrale Lage der Werkstatthalle, die sich auf einer Länge von 200 und einer Breite von 60 Metern unweit der Mainzer Landstraëe - zwischen Güterplatz und Galluswarte - erstreckt.


    "Von hier aus sind wir schnell in der Region", lobte Volker Sparmann, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, die Standortwahl. In der neuen Werkstatt, deren Kosten auf 34 Millionen Euro veranschlagt werden und 120 Arbeitsplätze entstehen, wird auch eine neue Fahrzeuggeneration, der ET 423, fit gemacht. Die Bahn geht davon aus, dass die 100 Züge bis Ende 2006 in Betrieb gehen.


    In der Modernisierung sieht Volker Sparmann eine wesentliche Voraussetzung für mehr Pünktlichkeit: "Die alten Fahrzeuge sind ein Grund für Verspätungen." Der Manager bezeichnete die S-Bahn als "Hauptschlagader" des öffentlichen Nahverkehrs, denn mit 13 Millionen Kilometern pro Jahr erbringe sie ein Drittel aller Fahrleistungen im Verbund und sorge für Zweidrittel der Einnahmen. Rudolf Göbertshahn verwies auf die 900 Züge, die an den Werktagen unterwegs seien und insgesamt 350 000 Fahrgäste beförderten. Vor diesem Hintergrund sei die "Instandhaltung" des rollenden Materials von großer Bedeutung. "Wir wollen wieder dahin kommen, dass man nach der S-Bahn die Uhr stellen kann", kritisierte der Konzernbevollmächtigte die Unpünktlichkeit auf den Linien.


    Hessens Verkehrsminister Alois Rhiel machte die finanzielle Unterstützung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Landesregierung zum Thema. Die beiden Verkehrsverbünde würden pro Jahr mehr als 600 Millionen Euro erhalten.


    Quelle: Frankfurter Rundschau, 2.12.2004

    Also, mich ärgert das insgesamt schon ziemlich. Ich habe mal ein knappes Jahr in den USA gelebt, und dort haben es Mütter mit Kinderwagen, gebrechliche Alte, Leute mit Krücken und vor allem Rollstuhlfahrer deutlich besser: Es ist eine Selbstverständlichkeit (und meines Wissens auch durch einige Gesetze gefordert), dass viel viel mehr Gebäude und sonstige öffentliche Einrichtungen wie eben U-Bahn-Stationen "accessible", also barrierefrei zugänglich sind. Dagegen müssen wir uns in Deutschland wirklich schämen, wie schwer wir es unseren Mitmenschen oft machen.


    Es mag sein, dass das Problem in den USA auch dadurch ein höheres Gewicht hat, weil es aufgrund von mehr Kriegs-Verletzten, mehr Schussverletzungen und mehr schweren Verkehrsunfällen (lasche Gurt-Moral) prozentual mehr Menschen im Rollstuhl gibt, aber das darf für uns keine Ausrede sein, hier nicht den Ehrgeiz zu haben, einen mindestens ebenbürtigen Level zu erreichen.


    Aber leider gibt es immer noch etliche Menschen, die aus Gedankenlosigkeit nicht sehen, dass eine Treppe oder Rolltreppe eine unüberwindbare Hürde darstellen kann.


    Also: Her mit Aufzügen, Rampen und niveaugleichen Einstiegen an breiten Türen!


    Horst Honig : Sieht so aus, dass die A-Strecke da wirklich auch nicht weiter ist. Insbesondere der Hinweis auf die U2h stimmt wirklich! Zwei kleine Stufen sind in vielen Fällen sogar noch schlimmer als eine große - sowohl mit Rollstühlen (in der U-Bahn bislang so gut wie nie zu sehen - warum wohl?) als auch mit Kinderwagen ist das sehr schwer, da rüber zu kommen.

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    Original von Maxi


    Klasse Idee, dass solte man überall einführen :] nur dann bitte mit mindestens 25cm Abstand zu den Gleisen, sonst ist der Spiegel schnell ab. :rolleyes:


    Öhm - so hoch sind die Absperrungen doch nicht. Oder gibt es Außenspiegel in Bodennähe?


    Problematisch bei solchen Absperrungen ist allerdings der Aspekt "Einsatzfahrzeuge". In Saarbrücken hat man die Straßenbahn (Saarbahn) auf eigene Gleise gestellt, den Zwischenraum ausgepflastert und zu den Seiten mit Bordsteinkanten abgesetzt (die Bahn fährt also etwas höher als die Autos). Diese sind so hoch, dass man nicht "mal eben" mit dem Auto drüberfahren will, aber auch nicht zu hoch, so dass Feuerwehr oder Krankenwagen dort im Einsatz auch mal auf die andere Straßenseite fahren können.

    Wie sieht es denn bei U6/U7 sonst mit barrierefreien Zugängen aus?


    Mal angenommen, der barrierefreie Ausbau ist auf dieser Strecke allgemein noch nicht so fortgeschritten, dann macht es m.E. Sinn, zunächst bereits fortgeschrittene Strecken konsequent fertig zu stellen - die A-Strecke ist da ja schon ziemlich weit.

    Über 40 Jahre lang leisteten sie treue Dienste in Frankfurt. Am Montag ging es für acht Straßenbahnwagen des Typs "N" ab in Richtung Rumänien. In der Zentralen Gleiswerkstatt an der Hanauer Landstraße hievten Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) die 26 Tonnen schweren Achtachser auf Tieflader der Deutschen Bahn. In fünf Tagen werden die Veteranen in der Stadt Timisoara ankommen und dort wieder auf die Gleise gestellt. Vier weitere Trambahnen werden in den kommenden Wochen folgen. Die VGF hat die Fahrzeuge dank der Vermittlung des Hofheimer Straßenbahn-Freundes Günter Köhler für den symbolischen Preis von einem Euro in das osteuropäische Land verkauft. Dort werden sie noch zehn bis 20 Jahre im Einsatz sein. Der Verkauf nach Rumänien ist billiger als die Verschrottung in Deutschland. Die hätte pro Fahrzeug rund 10 000 Euro gekostet. In Frankfurt mussten die N-Wagen neuen Niederflurbahnen weichen.


    [Frankfurter Rundschau, 16.11.2004]

    Es ist nicht ganz eindeutig heraus zu bekommen:


    Auf folgender Seite wird von der Geistkircher Kurve und einem Abschnitt bei Schifferstadt gesprochen:


    http://www.db.de/site/bahn/de/…onen/ubpb/pb20040712.html


    Auf der folgenden Seite gibt es zwar eine Skizze des Streckenverlaufs, aber da sind keine Umfahrungen oder Begradigungen zu erkennen:


    http://www.db.de/site/bahn/de/…_suedwestdeutschland.html


    Ich vermute, es geht letztlich um die Umfahrung Schifferstadt. Davon spricht auch die IHK Pfalz: (auf der Seite nach "Umfahrung" suchen)


    http://www.pfalz.ihk24.de/LUIH…sinfrastrukturpolitik.jsp


    Daniel : Die Wemmetsweiler Kurve betrifft den Eisenbahnverkehr zwischen Saarbrücken und Lebach, liegt also nicht an der Strecke SB-LU.

    Zitat

    Wobei das Verhalten der Mitarbeiter allerdings keinerlei koerperliche Gewalt rechtfertigt, darueber sind wir uns hoffentlich einig.


    Absolut! Solche Handgreiflichkeiten sind völlig überflüssig und gehören sich im zwischenmenschlichen Umgang niemals. Zum Glück aber ist so etwas ja die Ausnahme - ansonsten würde man davon gewiss häufiger in der Zeitung lesen.


    Gerade in Koblenz habe ich schon viel Willkür erlebt: Der geplante (und im Vorgänger-Zug noch angesagte!) Anschluss fährt (wie auch oben beschrieben) direkt vor der Nase ab, der nächste Zug bleibt dann dafür trotz grünem Signal einfach bis fünf Minuten nach regulärer Abfahrtszeit stehen, ohne dass in dieser Zeit noch irgendwer eingestiegen wäre.


    Wenn es sich wenigstens um konsequent pünktliche Anfahrt handeln würde, dann könnte ich das ja verstehen, aber wenn einem so etwas häufiger passiert, dann fragt man sich schon, ob man Fahrgast oder Beförderungsfall ist.


    Na ja, vielleicht ist das Koblenzer Personal auch einfach vom Dauerumbau des Bahnhofs genervt ;)

    Der Beitrag bezieht sich ja auf ein missglücktes Umsteigen in Koblenz. Mein persönlicher Eindruck ist, dass gerade in diesem Bahnhof Umsteigen und Service ganz schlecht klappen.


    Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?


    Es wäre nämlich schon ein großer Schritt, wenn man Stationen, an denen es häufiger nicht gut läuft, identifizieren kann und dann dort gezielt nach Verbesserungen sucht (Organisatorisches, Schulungen, etc.)

    Hi,


    was bedeutet eigentlich die orange-farbene LED-Leuchtanzeige, die bei den S-Wagen vorne rechts unten hinter der Windschutzscheibe angebracht ist?


    Es ist nicht die Linien-Nummer (steht ja oben).


    Wagennummer? Aktuelle Verspätung? Noch freie Plätze? Geheime Kommunikation mit außerirdischen Invasoren? ;)


    Ciao,
    -Robi

    ?(
    Hi,


    [Vorsicht, ketzerischer Beitrag!]


    bislang habe ich hier vorwiegend gelesen, und es ist ja offensichtlich so, dass eine Mehrheit (zumindest der Schreibenden) den 420er besser als den 423er findet und das Nahverkehrsrot ablehnt.


    Aber warum eigentlich?


    Ok, ganz am Anfang war ich auch angenervt, dass die Leute immer in der Lichtschranke des 423 standen - da ist mir ein "...ckbleibn KASCHUMPF" lieber. Aber sonst? Die Dinger sind im Schnitt weniger versifft, fahren schneller (meine S6 ist spürbar pünktlicher!) und im Sommer ist mir ein bisschen Kühlung lieber als keine Kühlung.


    Und die Farbe: Ich fände es viel wichtiger, dass die Fahrzeuge einheitlich lackiert sind. Das hilft m.E. nämlich, dass die (Gelegenheits-)Fahrgäste sich noch leichter zurechtfinden. Und da die Bahn hoffentlich nicht schon wieder in zwei Jahren ein revolutioniäres Farbkonzept einführt, wird es wohl bei Rot bleiben, oder?


    Ciao,
    -robi

    Stadtprlament


    U 4 soll nach Ginnheim verlängert werden


    Frankfurt · 17. Oktober · geo · Die Stadtverordnetenversammlung hat auf ihrer jüngsten Sitzung im Römer die Verlängerung der U-Bahnlinie 4 von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim beschlossen. Der entsprechenden Vorlage des Magistrats stimmten die Kommunalpolitiker ohne weitere Aussprache über das Projekt zu.


    Die Verlängerung der so genannten D-Strecke soll insgesamt 172,5 Millionen Euro kosten. Die Stadt muss nach Angaben von Baudezernent Franz Zimmermann (FDP) knapp 50 Millionen Euro aufbringen. Den Rest sollen die Bundesregierung und das Land Hessen bezahlen.


    Da aber der Bund die Mittel, die nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für derartige Vorhaben an dieKommunen fließen sollen, stark kürzt, gilt die Finanzierung als unsicher.


    (Quelle: Frankfurter Rundschau, 18.10.2004)