Beiträge von Kuckuck

    Die konkreten Uhrzeiten für HVZ, NVZ und SVZ sind lokal verschieden und werden aus Belastungsdiagrammen (hier zu Fahrgastzahlen) abgeleitet. Freitags wird die nachmittägliche HVZ früher liegen als sonst in der Woche. Logistisch gibt es im ÖV noch eine weitere Komponente. Da beginnen Fahrtumläufe schon eine Stunde vorher, damit die Fahrzeuge zum Beginn der Belastungsspitze am richtigen Ort sind.

    Da gefällt mit das System, welches die Rheinbahn D'dorf vor 50 Jahren schon hatte: Jede Liniennummer gab es auch in einer durchgestrichenen Version. So war augenfällig, dass es zwar die richtige Linie war, aber eine "einschneidende" Änderung vorlag.

    Beides O-Buslinie 683. Wenn Du beides kombinierst, kommst Du auf Dieselbusse in Unterburg. Die andere betroffene Linie hat Kleinbusse, die ohne Drehscheibe wenden können.
    In der Sturmnacht musste ebenfalls auf Dieselbusse gewechselt werden.

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da stand dran, wo die Bahn hin gefahren ist, und nicht wo sie hätte hinfahren sollen, wenn sie denn dorthin fahren würde. Daher hätte ich schwören können, daß diese Schnapsidee aus der Destille der Traffiq gekommen wäre.

    Ich bin schon 1992 auf eine Linie 14 reingefallen, bei der seitlich Neu-Isenburg dran stand. Sie fuhr tatsächlich nur bis Luisa, was eventuell vorne dran stand. Diese Marotte hat TRAFFIQ sich wohl eher durch die Übernahme damaliger VGF-Mitarbeiter rein geholt.

    ... wohl nur nachts, weil dann auf dem nördlichen Streckenast der 683 planmäßige Arbeiten an der Oberleitung erfolgen und auf Dieselbusse umgestellt wird. Die Maßnahme endet schon übermorgen.

    Zitat


    Ich gehe mal davon aus, dass der Grund ist, das die Strecke dort quasi durch den Park fährt. Im Sommer sind die Wiesen sehr gut belegt. Womöglich muss dann manch einer seine Decke noch schnell zur Seite nehmen.

    ... und Querungsstellen sind zahlreich - legale wie halblegale

    Im Moment kurven mindestens zwei Fahrzeuge der Transdev Zweibrücken mit AW-Kennzeichen (nicht ZW) und Zettel in der Frontscheibe auf MTK-Linien herum.

    Bei 8 Minuten Fahrzeit von Kelkheim-Hornau nach Königstein ist eine Kreuzung in beiden Bahnhöfen entspannt möglich, die Wendezeit von dann über zwanzig Minuten in Königstein ist auch ausreichend.

    Hornau - Königstein wird z. Z. mit 9 Minuten ausgewiesen. Entspannt ist anders. In Königstein ist kein zweites Gleis für LINT42-Doppel.

    Zitat

    ... um mit vorzeitigen Wenden oder ähnlichem die Züge wieder zeitnah in die Pünktlichkeit zu bringen.

    20/40-Takt im Lotterieverfahren will keiner haben.

    Condor , der Ausbau war noch vor dem FVV-Beitritt der FKE. Ob da schon ein 20-Min-Takt her sollte, weiß ich nicht. Der FVV hatte in seinen Außenästen den 40- Min-Takt, welchen ich eher als "frustig" erlebte. Ein solcher Takt passt nicht auf den Fernverkehr in den Hauptbahnhöfen und vergrault Reisende.


    Ich vermute mal, dass Königstein Gleis 2 die kürzeste Bahnsteigkante hat. Die reicht gerade mal für eine alte VT-Doppeltraktion. Eine fliegende Wende mit LINT-Doppeltraktion hat sich damit schon erübrigt.

    Weshalb ist das denn so? Gibt es auch eine Quelle dazu?

    Quelle: Blick auf die Strecke.

    Die Strecke ist von Hornau bis Königstein eingleisig ohne Ausweiche. Bereits heute verursacht eine eingeschobene Betriebsfahrt in Expressgeschwindigkeit ca. 2 Minuten Verspätung auf die nächste Planabfahrt. Ein 20-Minuten-Takt bräuchte eine zeitgenaue Zugkreuzung in Hornau und fliegende Wende in Königstein. Jegliche Störung könnte über den Tag hinweg nicht mehr abgefangen werden.

    Zum Donnerstag wird der Streik ausgeweitet. Die MTV vermeldet:


    Folgende Buslinien sind im Main-Taunus-Kreis bis auf Weiteres betroffen:
    - Linien der DB Regio Bus Mitte GmbH: 252, 810, 810A, 812 und 813

    - Die Regionalbuslinie X17 von Sippel.

    - Ab Donnerstag, den 21.11. werden voraussichtlich auch die Linien der transdev bestreikt: 263, 803, 804, 805, 811, 814, 815, 816 und 826.


    Die bisherigen Fahrten der X26 und 262 sind ab Donnerstag auch betroffen.

    Eine Verdichtung der Fahrten wird es, wenn überhaupt, nur zwischen Frankfurt und Kelkheim geben. Eine Taktverdichtung zwischen Kelkheim und Königstein geht nur mit Streckenausbau.

    Wie sollen zwei, statt drei Züge in der Stunde fahren? Ein 20-Minuten-Takt würde am Streckenende zum 20/40-Minuten-Takt. Dann hätten wir in Königstein (aber auch in Kelkheim und Liederbach) einen Stolpertakt, der bis ins Busnetz ausstrahlt. Das sind keine rosigen Aussichten.

    Was sind die Voraussetzungen dafür, dass Züge länger als 75 Meter sein dürfen? Dürften z.B. 100-Meter-Züge durch Fußgängerzonen fahren? Reicht eine einfache Linie zur Abmarkierung des Gleisbereiches, oder müssen bauliche Trennungen vorhanden sein?

    BO Strab §55 (2) Züge, die am Straßenverkehr teilnehmen, dürfen nicht länger als 75 m sein und müssen für andere Verkehrsteilnehmer in ausreichendem Maß erkennbar sein.

    d.h. Ausnahmegenehmigung oder baulich eigenen Bahnkörper