Beiträge von Kuckuck

    Wer einen Blick in die Abfahrtstafel von Hanau und Darmstadt wirft, wird für heute Nachmittag/Abend folgendes feststellen:

    16.08 Uhr ab Hanau fällt aus, ebenso 18.22 Uhr ab Wiebelsbach. Und ab Darmstadt werden 19.03 Uhr und 21.03 Uhr nach Pfungstadt und 20.37 Uhr und 22.37 in den Odenwald um 15, bzw. 20 Minuten verschoben.

    Am heutigen Tag (nach dem Sturm am Vorabend) ist Südhessen auf allen Zugstrecken und vielen Autostraßen "gebeutelt".

    GI-24 wird für den Schülerverkehr auf dem östlichen Ast bis Kinzenbach aus Gießen und im westlichen Ast bis Atzbach aus Wetzlar (als Li. 240) verstärkt. eine Gesamttabelle mit allen Verstärkern habe ich bisher nie gefunden. Historisch gesehen ist die Linie 24 in den letzten Jahren sehr wechselhaft gewesen.

    ... daß alle Fahrzeuge zur Wartung für 72 Stunden hätten abgestellt werden müssen. Sowas habe ich noch nie im Leben gehört ...

    So ganz entfernt sind folgende plötzlichen Vorkommnisse nicht:
    - Stillstand aller ICE1-Züge mit Radreifen nach dem Unglück von Eschede
    - Abzug der Diesel-ICE von der Franken-Sachsen-Magistrale
    - Abzug der zugehörigen Ersatzfahrzeuge mit Neigetechnik
    - bis heute (noch) andauernde Betriebsunterbrechung der Wuppertaler Schwebebahn

    Bekommt jeder Monheimer automatisch einfach eine Jahreskarte in den Briefkasten eingeworfen ...?

    Jeder Monheimer soll automatisch eine Jahreskarte zugeschickt bekommen. Es geht nach Melderegister.

    Wer Auswärtspendler ist, bekommt dann damit die nötige VRR- (bzw. VRS- ?) Zeitkarte eine Wabe günstiger. Wie letzteres genau funktioniert, habe ich noch nicht gelesen.

    Denn ein Argument beim Gegenrechnen der Verluste war immer, daß man sich die gesamten Kosten der Fahrgeldabrechnung (Vorhalten Verkaufssystem, Wechselgeld, Abrechnungszeit [und damit ein zu bezahlender Fahrer] etc.) sparen kann, was hier jetzt nicht der Fall sein wird.

    Hat Monheim eine solche Gegenrechnung angestellt? Da die BSM-Linien bis nach Leverkusen, Langenfeld, Solingen und Düsseldorf reichen, kann da ohnehin nicht drauf verzichtet werden.

    Nutzt auch nur demjenigen, der (gemeldeter) Monheimer Bürger ist und ausschließlich Fahrten innerhalb dieses Betriebes. Für Anschlussfahrten nach "Außen" ist denn der normale Fahrpreis fällig.

    Nein, für Fahrten nach/von "außen" wird eine Preisstufe weniger berechnet. Zudem hat jeder Bürger die Option auf günstiges Anschluss-/Zusatz-Ticket.
    Dass sich das Angebot erstmal nur an Monheimer Bürger richtet, ist nachvollziehbar.

    Charly

    Im Prinzip haben alle Ampeln (LSA), die ab den 1990ern neu gebaut oder erneuert wurden und vom ÖV befahren werden, eine mehr oder minder starke ÖV-Bevorrechtigung. Treffen Bahn und Bus zusammen, hat die Bahn Priorität vor dem Bus.


    baeuchle

    Der Laie benutzt „Siemens“ als Synonym wie Tempo bei Taschentüchern. Wer draußen genau hinschaut, sieht wer am Werk ist.

    Seit mehr als 15 Jahren hat Siemens in Frankfurt kräftige Konkurrenz. Im Moment sind es Swarco, AVT Stoye und Stührenberg. In Kassel ist bspw. auch die SAG aktiv. Es gibt Steuerungen, die direkt oder mit Übersetzung eingesetzt werden. Mit entsprechendem Fachwissen lässt sich jede Steuerung analysieren.

    Der maßgebliche Verkehrsbetrieb ist die eigene kommunale Tochter "Bahnen der Stadt Monheim GmbH". Das macht da wohl schon einiges einfacher.

    Monheim gehört zwei Verkehrsverbünden an: VRR und VRS. Im VRR sind Monheim und Langenfeld eine gemeinsame Wabe. Im VRS ist Monheim eine Wabe, während Langenfeld im Übergangstarif liegt. Innerhalb der Stadt werden meines Wissens die VRR-Regularien angewendet.

    Zu Bad Schwalbach - Wiesbaden gibt es wohl schon etliche Studien. Ein Ergebnis für die Untersuchung Bad Schwalbach - Diez kann sein, dass der durchgängige Verkehr empfohlen wird. Lasst es doch mal ergebnisoffen angehen!

    Mich wundert, dass der RMV hier initiativ wird, wo der größte Teil der (Rest-)Strecke doch in Rheinland-Pfalz liegt.

    Man könnte aber auch überlegen, ob man diesen Bauplatz für wenig Geld ... an eine weniger sensible Lage verlegt, z.B. ins Schneidhainer Gewerbegebiet. Da fahren sowieso LKW lang, da stört der Lärm nicht so ...

    Da wäre die einzige Stelle an der Sportplatzzufahrt. Die ist deutlich höher und vom Belag her nicht für Lkw geeignet. Die gepeilte Fläche geht für die Böschung und Entwässerung drauf.


    Zitat

    ... und man könnte ihn so anlegen, dass keine Nachbargrundstücke mehr beschädigt werden ...

    Der jetzige Platz ist Bahngelände. Da wird kein anderes Grundstück berührt. Das Haus am Bahnsteig ist ein ehemaliges Bahngebäude. Der Baustofflagerplatz liegt an der, für die meisten Fahrgäste abgewandten Seite. Er hat den Charme, dass der Bahnsteig als Ladekante genutzt werden kann. Zur umliegenden Wohnbebauung gibt es ringsum Gebüsch/Bäume.


    Insgesamt ist das Thema ein Jammern auf hohem Niveau. Die Bahnstrecke ist älter als jeder Anwohner und fast aller Wohnhäuser dort.

    Der spielt Spielverderber und weist darauf hin, dass es damals auch D-, Dc- und FD-Züge gab (fraach misch net), die in dem Plan nicht auftauchen.

    Da schmeißt Du aber Epochen durcheinander: D-Züge ja, DC-/FD-Züge nein.


    Gleiche Darstellung gab es aber noch bis zur Wende für das IC-Netz in Westdeutschland.

    Das kann ich bestätigen. Da war je ein dicker Strich für die vier IC-Linien mit Ergänzungen für die "Ausbrecher" am Rande.

    LINT fahren schon lange (vereinzelt) auf der Königsteiner Bahn.

    Die LINT aus dem Lahntal sind elektrisch nicht kompatibel mit den LINT am Main.


    Man meint, die HLB probiert alle ihre Fahrzeugtypen aus, welche sich am effektivsten für die RB 11 eignet.

    Die RB 11 benötigt für den gesamten Fahrplan nur ein Fahrzeug und ist derzeit nicht in den Umlauf anderer Strecken eingebunden. Das macht es leicht, dort ein x-beliebiges Fahrzeug einzusetzen.