Beiträge von Tatrafan

    Wäre nur blöd für umsteigende Fahrgäste am Fernbahnhof, wenn ein Zug nur am T3, der Anschluss nur am Fernbahnhof T1/2 halten würde.

    Das wird nicht passieren. Ich gehe davon aus, daß die Fahrplanauskunft dann so programmiert wird, daß sie keine Umsteigebeziehungen zwischen "Frankfurt Flughafen T3" und "Frankfurt Flughafen Fernbahnhof" zuläßt bzw. anzeigt.


    Daß einem heutzutage Umstiege zwischen Fern- und Regionalbahnhof angeboten werden, liegt ja nur daran, daß es tatsächlich eine fußläufige Verbindung gibt und diese sowohl als schaffbar als auch durchaus als sinnvoll genug angesehen wird, damit die Fahrplanauskunft eben so programmiert ist, sie mit zu berücksichtigen. Zwischen T3 und bisherigem Fernbahnhof fehlt eine solche Verbindung aber oder wäre zu lang, deshalb dürfte da entsprechend programmiert werden, daß so etwas schlicht gar nicht erst angezeigt wird.


    Ich hab es nicht versucht, aber ich könnte mir vorstellen, daß standardmäßig (wenn man nicht mit irgendwelchen ur-umständlichen Tricks nachhilft) ja heute auch keine Umstiege zwischen Groß Gerau und Groß Gerau-Dornberg mit Fußweg dazwischen angeboten werden ;)

    Vor allem auch Beiwagen,- denn es wurde ja i.d.R. tagsüber Motorwagen + 1 Beiwagen gefahren.
    Zur HVZ wurde noch ein weiterer Beiwagen angehängt. Die Line 13 wurde z.B. an der Gießener Straße verstärkt. Zu diesem Zwecke fuhr ein Motorwagen mit DREI Beiwagen vom Depot Eckenheim zur Gießener Straße und stellte die Beiwagen auf dem dortigen Stumpgleis ab. Die 13 kam aus Richtung Berkersheim, fuhr in die Station "Gießener Straße" ein und fuhr dann rückwärts MIT FAHRGÄSTEN in das Stumpfgleis und holte einen weiteren Beiwagen ab.
    Dies war Sinn und Zweck der Stumpfgleise an einigen Stationen.

    Hatten die Tw denn so viel "Wums", um auch mit noch einem Bw mehr noch "spritzig" genug unterwegs zu sein? Oder war das dann ein eher zähes Schleichen? Nur mal so aus Interesse gefragt.

    Umrüstung zur Straßenbahn würde auch bedeuten: Gleis(e) neu verlegen, mit Schienen und Weichen mit Straßenbahn-Profil.


    Derzeit liegt dort (natürlich) Eisenbahnprofil, das ist aber ungeeignet, um darauf Straßenbahnen (egal ob Güter~ oder Personen~) loszulassen. Will man aber von da aus weiter auf andere Straßenbahnstrecken, müssen es Fahrzeuge mit Radsätzen nach Straßenbahn-Normen sein: ein Eisenbahnfahrzeug auf eine herkömmliche Straßenbahnstrecke schicken geht schief, weil die Spurkränze und Laufflächen für Eisenbahnschienen gemacht und damit für Straßenbahngleisanlagen zu grobschlächtig sind, umgedreht würden "filigrane" Straßenbahn-Räder auf Eisenbahn-Gleisen auch nicht betriebssicher laufen. Der Vorschlag würde also bedeuten: kompletter Austausch von Gleisen und Weichen.

    Aus betrieblichen Gründen ändern sich die Gleisnummern von Zügen schon gelegentlich, sind also - auf den jeweiligen Moment bezogen - nicht statisch, auch wenn sie es vom Grundsatz her schon für die jeweilige Fahrplanperiode sind.

    Schon, es ging aber wohl eher darum, daß die Anzeiger einem nicht verraten, an welchem Gleis man überhaupt gerade steht. Da wäre ein statisches Schild tatsächlich praktisch: die Digitalanzeige steht vollständig für nicht-statische Informationen zur Verfügung; die Nummer des Gleises, an dem man gerade steht und für das der Anzeiger daneben gut ist, wird auf dem nicht steuer- und veränderbaren Schild ständig angezeigt.


    So hab ich es verstanden.

    Verwunderlicher an diesem Vorfall finde ich ja, daß die Sifa / die Totmannschaltung nicht angesprochen und die Bahn schon wesentlich eher zum Stehen gebracht hat.


    Notbremse? Ja, im Tunnel wird die überbrückt. Die NBÜ ist (zumindest bei der S-Bahn) immer aktiv, natürlich gibt es Vorschriften, wann der Tf eine Bahn zum Halten bringen muß bei gezogener Notbremse und wann nicht. Hier war er aber dazu nicht mehr in der Lage, deshalb blieb die NBÜ natürlich aktiv, das ist für mich sofort nachvollziehbar. Wie gesagt: deutlich interessanter ist da die Sifa; da darf man gespannt sein, was die Ermittlungen da ergeben. Denn einfach nur "Knopf festhalten, und Bahn fährt in alle Ewigkeit ungebremst weiter" darf meines Wissens nach auch bei der Straßenbahn / Stadtbahn so nicht sein. Das funktioniert in amerikanischen Katastrophenfilmen, aber nicht in der Realität - oder sollte es zumindest nicht; da muß in Intervallen der Taster losgelassen und neu betätigt werden, sonst: Zwangsbremsung, eben weil dann davon ausgegangen werden muß, daß der Tf nicht mehr die Kontrolle über die Bahn hat.

    Wenn nur das Gleisbett befeuchtet würde, könnte das gehen. Leider werden bei solchen Aktionen aber in aller Regel auch die Schienen gleich mit eingeweicht. Dort setzt sich allerdings der Staub auch ab, nachdem der Zug weg ist. Weicht man die Schienen dann jetzt ein, entsteht "Schmierseife", aber vom Feinsten... da könnte es passieren, daß die nächste S-Bahn den Halt nicht ganz freiwillig ausfallen läßt :D Oder sie muß, um zum Stehen zu kommen, sanden wie nur was - das produziert wiederum neuen Staub.


    Und dieses "Duschen" müßte dann sicher auch mehrmals am Tag wiederholt werden.

    Darüber hinaus gibt es reichlich Störungsursachen, bei denen das Verkehrsunternehmen voll in der Verantwortung steht: Weichenstörungen, Signalstörungen, Oberleitungsstörungen, Gleisstörungen, Bahnübergangsstörungen haben zum großen Teil etwas mit maroden Infrastrukturen zu tun, die einfach besser instandgehalten oder ausgetauscht werden müssen. Höhengleiche Bahnübergänge müssen verschwinden.

    Nope, für all das steht das Verkehrsunternehmen eben nicht in der Verantwortung - sondern wenn, dann das Infrastrukturunternehmen. Man beachte bitte die scharfe Trennung Infrastrukturunternehmen (in diesem Fall: DB Netz AG) und Verkehrsunternehmen (hier: S-Bahn Rhein-Main).


    Bei all diesen genannten Störungsursachen ist es völlig unerheblich, ob DB Regio, DB Fernverkehr, S-Bahn Rhein-Main, vlexx, Vias oder die Niedergruutschenheimer Klimbimberbahn & Co KG GmbH aA fährt, diese Störungen betreffen alle Verkehrsunternehmen, die auf diesen Strecken fahren.

    Kommt halt auch immer mit drauf an, was für Arbeitsbedingungen / Betriebsklima man seinen Tf bietet. Das, was ich da von mehreren Kollegen, die zur S-Bahn Rhein-Main gewechselt sind, unabhängig voneinander gehört habe, würde mich auch nicht gerade dazu animieren, mich bei der Vlexx als Tf zu bewerben.

    Seltsam auch, was ich so vom Führerstand aus beobachte: bei manchen Zügen werden Zuglängen angezeigt, bei anderen nicht. Vor allem abends / nachts fehlt die Zuglängenanzeige zumindest bei den Anzeigern im Offenbacher Tunnel und in Mühlberg (in den anderen Stationen sehe ich die 4-Zeilen-Vorschau nicht: am eigenen Bahnsteig steht mein eigener Zug bildschirmfüllend drin, die 4-Zeilen-Vorschau sehe ich also immer nur an den Anzeigern der Gegenrichtung) gerne mal völlig, und wenn sie existiert, ist sie hanebüchen falsch (mitten in der Nacht angezeigt: Langzug auf der S1... hab dann extra drauf geachtet, natürlich war es nur ein Kurzzug).


    Hat also offenbar noch einige Tücken, diese neue Software.

    Hallo S-Wagen 253,


    das mag ja sein. Für uns als Tf ist es aber absolut nicht ersichtlich, warum wir, obwohl wir alles tun, um pünktlich zu fahren, einfach in die Ecke gestellt werden, damit irgendwelche anderen Züge fahren können.


    Ich hab mir jetzt mal den Fahrtverlauf der beschriebenen S1 am Freitag herzugeholt: pünktlich von Ober Roden bis einschließlich Abfahrt Frankfurt Hbf tief. Ankunft Griesheim +2, Abfahrt +3 - es ist aber fast unmöglich, bei grüner Welle zwischen Frankfurt Hbf tief und Griesheim einfach mal zwei Minuten zuzusetzen, und bei dem Kollegen, der fuhr, auch nicht wahrscheinlich, daß dieser einfach mal beim Fahren eingeschlafen wäre. Einzige verbleibende Erklärung: da waren also im Bereich Bahnhof Griesheim auch schon erst mal irgendwelche anderen Fahrten wichtiger. - Ab Sindlingen +2. Das an sich wäre ja noch kein Problem - aber: jetzt wurde der Zug in Hattersheim in die Ecke gestellt - Ankunft +3 (durch die langsame und lange Einfahrt), und da war dann für ihn der Ofen aus, weil erstmal drei andere Züge (wie im Beitrag stand) vorbeigelassen wurden. Da fragen wir uns als Tf: wofür bemühen wir uns eigentlich überhaupt noch? Mit welcher Begründung wird unsere bis dato faktisch pünktliche (und spätestens in Hochheim auf jeden Fall wieder pünktliche) Zugfahrt kaputtgemacht, nur damit irgendwelche anderen Züge fahren dürfen?


    Hätte diese S1 einfach nur normal weiterfahren können, also in Hattersheim nicht erst nach Gleis 1 gemußt, wäre sie pünktlich in Wiesbaden gewesen. Die "Streckenstörung" trat erst auf, als das Asig von Gleis 1 sich nicht mehr bedienen ließ; die drei überholenden Zugfahrten konnten ja ohne Probleme durch 2 durchfahren.


    Das ist das, wo wir sagen: aha, aha, alles andere ist wichtig, nur die doofe S-Bahn nicht. Kann ja sein, daß das in irgendwelchen Regelwerken so drin steht - aber das hilft weder uns als Tf und schon gleich recht nicht den Fahrgästen. Man versuche, den Fahrgästen zu erklären, daß sie doch bitte Verständnis dafür haben sollen, daß sich ihre Ankunft in Wiesbaden krachend verzögern wird (und womöglich Anschlüsse, seien es Busse oder andere Züge, fort sind und die nächsten in 30 oder auch erst 60 Minuten fahren), nur weil das Regelwerk für Streckendisposition einfach mal so festlegt, daß eine faktisch pünktliche S-Bahn hoffnungslos verspätet wird... viel Erfolg.


    Und wie gesagt: daß sowas, zumal es tagtäglich passiert, der Motivation von uns Tf auch sehr abträglich ist, sollte eigentlich auch keine besondere Überraschung sein. Für uns stellt es sich so dar: ist doch eh völlig egal, ob wir versuchen, pünktlich zu fahren oder nicht - wir werden doch sowieso nur sabotiert und kaputtgemacht, also können wir uns doch genausogut auch Zeit lassen und brauchen uns keinen Streß machen. - Natürlich sagen wir uns das nicht immer; tun wir es aber, braucht sich darüber dann auch keiner mehr wundern.


    Man kann es natürlich auch so sehen: die Strecken sind zu voll mit zu vielen Zügen, die sich gegenseitig im Weg stehen und sich gegenseitig blockieren... was passiert, wenn man sie ausbauen will, sehen wir ja an den NIMBYs entlang der S6.


    Umso erfreulicher, wenn wir doch mal vorne dran bleiben dürfen, ohne auf die Seite genommen zu werden. Und zumindest für mich gilt: wenn ich fahre und man mich läßt (d.h. sowohl Betrieb in Form rechtzeitig grüner Signale als auch Fahrgäste in Form von nicht offengehaltenen Türen und Wegbleiben von den endbescheuerten Notsprechstellen), fahre ich pünktlich im Sekundenbereich. Aber natürlich kann ich da nur für mich sprechen.

    Derartige Kommentare von vlexx-Tf sind mir, wenn ich als Fahrgast unterwegs war, auch schon aufgefallen. Gerade die mit ihrer oft mehr als schnarchigen Zugabfertigung in Mainz Hbf (wenn sie planmäßig Minute 00 Abfahrt nach Frankfurt haben und wir Minute 03 und sie uns dann, weil sie schon erstmal später angeplundert kommen und dann ewig brauchen, ehe sie endlich mal weiterfahren, den Weg versperren und uns Verspätung reinwuchten) haben es nötig!


    War aber auch zu Regio-Zeiten mit den 612ern so. Aber ausnahmsweise mal richtige Entscheidung der Zü, die S8 vorne dran zu lassen und nicht schon wieder für einen ohnehin verspäteten anderen Zug kaputtzumachen.

    S1 nach Wiesbaden. Wir stehen seit über 20 Minuten in Hattersheim, weil wir drei Züge vorbei lassen sollen. Der dritte lässt jetzt schon eine Weile auf sich warten, hat scheinbar auch Verspätung. Bis Hattersheim waren wir fast pünktlich. Warum müssen pünktliche Züge auf Überholer warten, ist das nicht kontraproduktiv?

    Ganz genau das frage ich als Tf mich auch immer wieder. Aber das ist die Logik von DB Netz / Streckendispo, die werde ich nie verstehen. Für die gilt nur: S-Bahn steht in der Hierarchie noch unter solchem Scherbel wie Überführungsfahrt einer einzelnen V60 (Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h), die S-Bahn wird für absolut ALLES andere in die Ecke gestellt - und wenn der überholende Zug auch selber schon affige Verspätung hat, egal, die pünktliche S-Bahn wird kaputtgemacht.


    Kotzt zumindest mich als Tf auch maßlos an. Sagen wir aber konzernintern was, heißt es nur “ja, das ist DB Netz, da können wir gar nichts machen“. Netz bzw. die Streckendispo hat offenbar totale Narrenfreiheit.


    Was willste da als Tf noch sagen oder machen...


    Nachtrag: die Fahrdienstleiter sind übrigens tatsächlich weitgehend unschuldig, die sind auch nur Befehlsempfänger und haben zu tun, was Ihro Allergnaedigste Streckendispo anweist.