Beiträge von VGF-Fan

    Ich könnte mit vorstellen, dass die Zufahrt zum Depot Gutleut aufgegeben wird, aber die Haltestelle Hbf Süd und die Schleife Pforzheimer Str./Busbahnhof wieder augebaut wird. So hat man mehr Flexiblität für Sonderfahrten zum Hbf. Ist aber sicherlich eine finanzielle Frage.

    Eine Strab-Haltestelle direkt am Eingang zum Fernbahntunnel hätte sicherlich auch seinen Reiz.

    Ich könnte mit vorstellen, dass die Zufahrt zum Depot Gutleut aufgegeben wird, aber die Haltestelle Hbf Süd und die Schleife Pforzheimer Str./Busbahnhof wieder augebaut wird. So hat man mehr Flexiblität für Sonderfahrten zum Hbf. Ist aber sicherlich eine finanzielle Frage.

    Es wird der gesamte Bereich von der Friedensbrücke bis zum Platz-der-Republik neu gestaltet, plus der Neubaustrecke Gutleut. Das ist schonmal ein Brett. Durch den Fernbahntunnel gibt es auch genügend Druck, dass ganze zeitnah durchzuziehen.

    Die ursprüngliche Planungssumme waren 150 Mil.€, jetzt sind es 550 Mill.€. Dem Bund war es damals zu teuer und verlangte eine billigere Lösung. Die Stadt war pleite, deswegen wurde ja auch der Frankfurter Berg verschoben. Die Stadt hätte bei der Voll U-Bahn sämtliche Zuschusse verloren, hätte alles allein bezahlen müssen. Da hat sich zum Glück einiges geändert. Aussagen von W. Siefert

    Ich habe am letzten Samstag am „Tag der Schiene“ den U5 Tunnel besichtigt und durfte anschließend auf dem „Roten Sofa“ Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert einige Fragen stellen. Er räumte zuvor ein, wenn man die ursprünglich geplante Voll-Ubahn gebaut hätte, würde diese nicht nur seit Jahren fahren, der Steuerzahler hätte auch ca. 400 Mill. € gespart. Er war durchaus selbstkritisch. Mittlerweile hat sich zum Glück auch bei den Grünen die Erkenntnis durchgesetzt, dass auch mal die U-Bahn die beste Lösung für ein für ein Verkehrproblem sein kann. Das sah vor 20 Jahren noch ganz anders aus. Er ist nach wie vor bemüht, die Verlängerung Römerhof zeitgleich bis 2029 hinzubekommen. Neu ist, er will versuchen in Verhandlungen das Regierungspräsidium zu überzeugen, die Planfeststellung ohne Bebauungsplan zu beginnen. Das war bisher nicht möglich. Die Veranstaltung war beindruckend, anbei ein Insta- reel: https://www.instagram.com/reel…igsh=MWRzbDI3azdxbmxnNw==

    FNP vom 4.4.2024: Erste Ideen sehen gemäß Informationen dieser Zeitung vor, dass es keinen Kreisverkehr mehr geben soll. An der Südwestseite des Baseler Platzes soll eine Wendestelle für Straßenbahnen entstehen, als Ersatz für die Wendeschleife in der Pforzheimer Straße. Auch sie wird wegen des Tiefbahnhof-Baus abgekoppelt.

    Ein Rückbau der RLS würde die Sache sicher nochmal um 10 Jahre verzögern, dann sind wir in den 40zigern. Sollte sie zu einer Stadtstraße werden, würde der Verkehr auf die A5 und die Eschersheimer Landstr. /A661 verdrängt werden. Ein 10 spuriger Ausbau der A5 würde dann wahrscheinlicher. Für die A- Strecke und die Anwohner würde mehr IV auf der Eschersheimer nichts Gutes bedeuten. Von daher kann man nur hoffen, dass die U4 Verlängerung erstmal so durchgezogen wird, auch wenn die Lösung im Bereich RLS erstmal provisorisch sein sollte.

    We Ja, das kommt mir auch sehr lange vor. Aber wenn ich das richtig sehe, gibt es für den nördlichen Abschnitt noch gar nichts Handfestes außer der Machbarkeitsstudie von 2021 und außer der etwas vertieften Untersuchung im Bereich der Station Bundesbank/Europaturm (wegen Verknüpfung Ringstraßenbahn). Dort muss also mit der Vorplanung quasi von null begonnen werden, das kostet halt Zeit. Dann gibt es ja erneut eine Runde in die STVV, bevor Ausführungsplanung und PFV folgen. Da scheinen mir die 5 Jahre (leider) nicht unrealistisch. Im E-Paper der morgigen FNP habe ich gerade gelesen, dass Kühn davon spricht, dass die schon erstellten Gutachten eine Beschleunigung der folgenden Planung von mindestens einem Jahr ermöglichen. In der Zeitung spricht VD Siefert vorsichtiger von Baubeginn Anfang der Dreißigerjahre und Fertigstellung in der zweiten Hälfte der Dreißigerjahre.

    Wenn dem so ist, frage ich mich, wieso während der Variantenuntersuchung die Planung für den Bereich nördlich der Bundesbank nicht schon voran getrieben wurde. Denn in diesem Bereich sind alle Varianten gleich.

    Bei aller Freude über die positive Entscheidung für die „Nagel- Kurve“, bin ich entsetzt, dass jetzt schon vom SBEV Geschäftsführer Kühn von 12 Jahren bis zur Ferigstellung gesprochen wird. Da wird schon seit Jahren geplant, die Machbarkeitstudie ist ja schon mit Gutachten unterlegt und dann will man nochmal 5 Jahre planen. Das ist eindeutig zuviel. 7 Jahre Bauzeit hingegen realistisch.

    Die damalige Planung ist in dem Wiki-Artikel https://de.m.wikipedia.org/wik…ecke_D_(Frankfurt_am_Main) sehr gut beschrieben. Die Planung war baureif und die Finanzierung gesichert. Die CDU und Petra Roth wollten damals unbedingt Schwarz-Grün um diese neue Koalition fürs Land zu empfehlen. Was ja auch tatsächlich geklappt hat. Dafür haben sie den Grünen die U-Bahn geopfert. Tunnellösungen gingen für die Grünen damals garnicht, was sich zum Glück geändert hat. Der Uni-Umzug spielte damals noch keine Rolle.

    Sie ursprüngliche D II Variante wäre 2013 fertigestellt worden, würde also seit 11 Jahren fahren. Wenns gut läuft, fährt die "Nagelkurve" 2023, also 20 Jahre später und wird ca. das Dreifache gekostet haben, obwohl nur eine Tunnelstation dabei ist.

    Ja das stimmt, habe den Plan auch mal irgendwo gesehen, finde ihn aber nicht. Der erste Teil zwischen Preungesheim und Jean- Monet Str soll südlich geführt werden, aber alles mit Mittelbahnsteigen.