Beiträge von Headtallica

    Nun, immerhin gibts ja noch die (etwas) umständliche Möglichkeit von Schöneck/Niederdorfelden mit dem Zug über Nidderau nach Hanau zu fahren. Übrigens gibt es noch die MKK-52, die Samstags zwischen Oberrodenbach und Hanau lediglich zweistündlich fährt.

    Ansonsten kann man nur zustimmen: Es ist einerseits schade, aber das Busunternehmen kann nicht nach Gutdünken einfach fahren. Entweder die Gemeinden bestellen Zusatzverkehre, oder es wird seitens RMV/KVG ein Mehrbedarf erkannt. Immerhin werden die Voraussetzungen auf diesen Linien erfüllt, die man sich selbst im Nahverkehrsplan gesetzt hat - da gibt es ganz andere Linien im Main-Kinzig-Kreis, die am Wochenende diese Voraussetzungen nur teilweise oder gar nicht erfüllen.

    Im Stadtverkehr Maintal kommt es zu nun erst bekannten Änderungen:

    MKK-23E (neue Linie): bindet in der HVZ das Opeleck im Schnellbusverfahren mit der U-Bahn-Station Enkheim im Dreiviertelstundentakt an.

    MKK-25E (neue Linie): bindet in der HVZ Wachenbuchen im Schnellbusverfahren mit der U-Bahn-Station Enkheim ebenfalls im Dreiviertelstundentakt an.

    Nun sind alle Fahrplandaten hinterlegt und die Meldung für konzeptionelle Änderungen oder Verbesserungen für die Heuser- und RDG-Linien fällt kurz aus: es gibt nämlich auf diesen Linien keine großartige Veränderungen.


    Somit sind zusammenfassend die wesentlichen Änderungen einmal zusammengefasst:


    MKK-58 (neu): Umbenennung der Teillinie Gelnhausen-Horbach (bisher AB-30), bedient von Stroh


    MKK-64: Montags bis Freitags Halbstundentakt von 7-19 Uhr. Einzelne Schulfahrten nach Gelnhausen und Bieber werden als MKK-65 durchgeführt.


    MKK-69: entfällt zu Gunsten des Halbstundentaktes auf der MKK-64


    MKK-82: Schulfahrten von/nach Gelnhausen werden als MKK-80 durchgeführt

    Wobei die Vorgabe auf dem Linienbündel 6/1 ja eigentlich gelb ist. Da der S 315 UL aber definitiv kein Kategorie A-Fahrzeug, sondern ein Reserve/Verstärkerfahrzeug ist, muss der nicht gelb sein. Jedoch müssen Neukäufe gelb sein. Die rote Folierung (eigentlich sind die VDL-Wagen 138 und 813 weiß angeliefert worden) resultiert noch aus der Höffnerwerbung, die 2014/15 auf den Wagen war.

    Der O 405 GN (594) ist seit September 2019 raus,

    Ich hole fix das recht alte Thema hoch, um einen "alten" Neuzugang zu vermelden:


    Die RDG hat sich (coronabedingt?) einen Setra S 315 UL beschafft. Das Kennzeichen lautet MKK-RD 943 und ist in einer türkisen Farbgebung lackiert, der unternehmenstypische böse Blick ist auch vorhanden. Gesichtet habe ich den Wagen auf der 15:31er Tour der Linie MKK-66 in Richtung Breitenborn.


    Leider habe ich kein Sichtungsfoto, wenn ich den Bus wieder fahren sehe schau ich mal, ob ein Foto möglich ist.

    Nun sind auch die Daten von Stroh vorhanden.

    Zunächst eine Ergänzung: Was auffällt: die "Horbach - 30" ist nun doppelt in der RMV-Verbindungsauskunft vorhanden - einmal als "Bus 30" und einmal als "BusMKK58" - gut möglich, dass diese Linie ab Dezember als MKK-58 bezeichnet wird.

    Die Fahrpläne bleiben soweit ich es sehe gleich, allerdings fehlt bei den Linien MKK-53 und MKK-60 das AST.

    Somit fehlen in der RMV-Verbindungsauskunft nunmehr noch die Daten von Heuser und RDG.


    Zum Glück gibts kein AST auf dieser Linie^^ worauf man aber gespannt sein kann ist die Tatsache, ob dort - wie damals in der Ausschreibung gefordert - ein 15-m Bus oder ein Gelenkbus ganztägig zwischen Horbach und Gelnhausen pendelt.

    Noch eine Info zum Altkreis Gelnhausen:

    So wie ich es in der RMV-Verbindungsauskunft sehe, wird die Linie MKK-69 (Familienbus Biebergemünd) zu Gunsten des Halbstundentaktes auf der MKK-64 eingestellt.


    Zudem fahren die Fahrten um :36 von Gelnhausen sowie um :45 von Bieber der MKK-64 über Haitz-Höchst Bf. Die Fahrten um :10 von Gelnhausen und um :10 von Bieber fahren weiterhin auf dem bisherigen Weg. Dadurch wird in Haitz-Höchst die RB 51 erreicht, welche bedingt durch den Umweg in Gelnhausen mit teilweise 2 Minuten Umsteigezeit nur sehr sportlich erreicht werden kann.

    Weiterhin fehlen Stand 14.11. die Daten von Stroh, Heuser, RDG. Die Daten von Rack sind vorhanden, dort sind mir aber keine Änderungen aufgefallen (MKK-30, 31, 32).

    Die ersten Fahrplandaten sind veröffentlicht worden. Folgende Änderungen sind mir hierbei aufgefallen:

    Altkreis Hanau:


    Bislang fehlen Stand 12.11, 12:30 hier noch einige Daten (Stroh / Heuser / Rack / Stadtverkehr Maintal).


    566: fährt weiterhin im nächsten Jahr bis Kahl Bf.


    Altkreis Gelnhausen:


    Bislang fehlen Stand 12.11, 12:30 hier noch einige Daten (Stroh [außer AB-30] / RDG).


    AB-30: eine Teilleistung der Linie AB-30 verkehrt nach erfolgter Ausschreibung jetzt unter der Verantwortung der Fa. Stroh Bus-Verkehrs GmbH (der Ast Gelnhausen-Horbach). Die Äste Schöllkrippen - Gelnhausen und Somborn - Gelnhausen verbleiben bei der Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft.


    MKK-64: diese Linie verkehrt laut RMV-Verbindungsauskunft nun Montags-Freitags zwischen 7 und 19 Uhr im Halbstundentakt zwischen Gelnhausen und Bieber. Schulfahrten in Richtung Bieber Grund/Hauptschule werden als MKK-65 durchgeführt.


    MKK-80: Bisherige Fahrten, die als MKK-82 von Gelnhausen Schulzentrum durchgeführt wurden, erhalten nun die Liniennummer MKK-80.


    Altkreis Schlüchtern:


    Hier sind bislang keine große Änderungen aufgefallen.


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    Wer weitere Änderungen entdeckt darf sich frei fühlen, diese zu posten. Diese werden dann in den Ursprungspost editiert, falls möglich :)


    Gerade Großenhausen und Lützelhausen haben in Linsengericht das Nachsehen, auch dass man mit der AB-30 nur RB-Anschluss hat. Für Eidengesäß und Teile von Altenhaßlau ergibt sich ja zumindest tagsüber ein 30-Minutentakt mit AB-30 und MKK-63. Dass die MKK-63 zumeist an der Eicher Mühle endet soll verstehen wer will, und das ist was in Linsengericht kein schlüssiges Angebot, dass wenn man von Lützelhausen nach Eidengesäß beispielsweise möchte, zumeist über Gelnhausen fahren muss - aber immerhin gibt es noch ein halbwegs akzeptables Angebot am Wochenende mit dem AST. Wo es wochenends ab Samstag Nachmittag ganz düster aussieht, ist in Gründau (wobei die OT Mittel-Gründau, Niedergründau, Rothenbergen und Lieblos zumindest noch abends 2x von der 374 angefahren werden). Aber Sonntags? Vergiss es. Da bleiben nur Schusters Rappen oder auch Schuhsohlenexpress genannt. Und erkläre das mal jemand, der einem besseren Standard gewohnt ist, dass er Sonntags nach Mittel-Gründau, Lieblos oder Niedermittlau zum Bahnhof laufen muss - der nimmt sich sofort ein Taxi...

    Mir fehlt gerade im Altkreis GN (und das wird hoffentlich ein wesentlicher Bestandteil des Nahverkehrsplanes) ein Sternkonzept, was ein Umsteigen in jegliche Richtungen ermöglicht, sei es beispielsweise von Hasselroth nach Biebergemünd oder von Schöllkrippen nach Gründau - sofern koordinierbar. Aber man sollte sich dringend drum bemühen, weil so ist der ÖPNV nicht attraktiv...

    Ich sehe nur - zwei - MAN A35. Die werden verkauft, weil sowohl auf den Langenselbolder Linien als auch auf der Gemeinschaftslinie MKK 33 keine Midizüge, sondern Maxizüge von 23m gefordert sind und obendrein beide weder Euro 6 noch Klimaanlage haben, zudem auch ein entsprechendes Alter schon haben. Als Zugfahrzeuge hat man ja auch schon seit Längerem die Solaris.

    Kleine Korrektur: die als Alpino in der Liste vermerkten Busse sind "normale" Urbino 8,9 LE (so steht es zumindest auf den Fahrzeugen), Alpinos gibt es meines Wissens nach seit Jahren nicht mehr. Ansonsten fehlen auf jeden Fall die MAN A23er, da kann ich aber nicht mit Wagennummern dienen...


    Wie lange die Hänger im Vergleich zur Zugmaschine länger im Einsatz bleiben wäre auch eine interessante Entwicklung.

    Ich habe in Erinnerung, dass ein Anhänger so lange in Betrieb sein darf wie zwei Zugmaschinen, sprich je nach Auftraggeber bis zu 2x12 Jahre.

    Laut meinen Infos fährt Elsesser noch auf der 30, unter Anderem die 20:02 Tour ab Somborn Busbahnhof. Ob die aber in Gelnhausen die Linienäste wechseln weiß ich nicht. Aber: Vielleicht hat sich im Hinblick auf die Umkonzeptionierung der AB-28 etwas geändert, da dort jetzt immer zwei Busse von Heigenbrücken starten - einer nach Schöllkrippen, der Andere nach Wiesen.

    Dass die erste Baureihe des Citaros nicht das Gelbe vom Ei war, sollte ja bekannt sein. Man könnte durchaus bei Ausschreibungen, die über acht Jahre laufen, die Höchstaltersgrenze auf 10 Jahren setzen, aber mit so einer Idee hebelt man doch schlicht und ergreifend die Sinnhaftigkeit des Gedankens aus, zu einem neuen Start neue Fahrzeuge zu haben.

    Beispiel: Du übernimmst jetzt Bündel XY mit der Vorschrift Euro 6. Du brauchst 6 Fahrzeuge und kaufst dafür 6 Jahre alte Fahrzeuge für sagen wir 125000€, macht dann 750 000€. Nach 4 Jahren sagt der RMV dann "Ne is nich, du musst jetzt Neufahrzeuge holen". Dann kaufst du 6 neue Fahrzeuge für 200000€, womit du dann 1 200 000€ investierst und mit Glück für die anderen gebrauchten 50000€ bekommst. Also im Endeffekt investierst du dann abzüglich dessen, was du für die alten Wagen bekommst 900 000€.

    Rechnen wir zusammen:
    Du kaufst bei Laufzeitstart des Bündels direkt sechs neue Busse: 1 200 000€
    Du kaufst bei Laufzeitstart des Bündels sechs gebrauchte Busse und nach vier Jahren sechs neue Busse: 1 650 000€*

    (*Etwaige Rechenfehler vorbehalten :D)

    Das Vorgehen dürfte je nach dem, ob nach diesem acht Jahren das fiktive Verkehrsunternehmen die Linien neu gewinnt oder das fiktive Verkehrsunternehmen die dann vier Jahre alten Busse verkaufen kann, allenfalls ein Nullsummenspiel sein.

    Und zum Thema ausländische Hersteller: Wenn man mal von Otokar und Isuzu absieht, die wirklich furchtbare Busse bauen, welcher Hersteller liefert denn schlechte Qualität? Wenn wir mal im Bereich Darmstadt bleiben: Gegen die Ivecos von Fischle, zumindest mit denen, mit denen ich unterwegs war, ist doch rein gar nichts auszusetzen. Komfortabel sind sie und auch ziemlich leise. Oder hier: die Solaris, die bei mir fahren, mögen zwar nicht die Überlandtauglichsten sein, aber sie fahren schon vier Jahre lang ohne Probleme hin und her und laufen und laufen (und saufen... was aber bei dem großen Motor mit 368 PS, Voith und Anhängerbetrieb kein Wunder ist).... ebenso die VDLs, die zugegeben ein Paar Macken haben (wie vibrierende Cummins-Motoren im Stand), aber es sind alles Dinge, die man mit ein bisschen Pflege beseitigen kann und dann laufen die wie ein Uhrwerk. Dass die Ivecos und VDLs einen schlechten Ruf haben, liegt (auch) daran, dass Billigheimer wie die Viabus die gar nicht pflegen und dann wundert es auch nicht, dass die irgendwann liegen bleiben oder schwere technische Mängel haben. Klar sind Evobus-Fahrzeuge Spitzenliga, aber daraus schließen zu wollen, dass andere Hersteller nichts sind, halte ich für zu kurz gegriffen...

    Lange Rede, vielleicht gar keinen Sinn: Der RMV wird sich was dabei gedacht haben, dass die Regeln so sind, wie sie sind. Vielleicht wäre es allgemein gut, wenn man einfach Bündel auf 10 Jahren vergibt. Aber folgendes bitte nicht falsch verstehen - alte Fahrzeuge sind mancher Hinsicht robuster als neuere - aber nach Jahren, die man hier in 20 oder 25 Jahre alten O 405 durch die Gegend pendeln musste, bin ich doch schon froh, dass modernere Fahrzeuge Einzug halten.