Beiträge von Headtallica

    Die Firma Philippi Nahverkehr hat das VGO-Linienbündel Nidda (FB 80-84) im Zuge einer Ausschreibung gewinnen können. Bisherige Betreiber der Linien ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Balser (Büdingen), Stroh (Altenstadt) und Eberwein (Karben). Betriebsstart für Philippi ist im Dezember 2021, die Laufzeit der Vergabe endet im Dezember 2031 (geht aus der vorherigen Bekanntmachung von 2020 hervor).

    Es hätte gewiss einige Vorteile, wenn Aschaffenburg gemeinsam mit dem VAB beziehungsweise der neugegründeten AMINA quasi als LNO dem RMV beitritt. Nicht nur, dass unter Anderem Studenten, welche in Aschaffenburg, Darmstadt oder Frankfurt studieren davon profitieren würden, auch die räumliche Nähe spräche wie schon festgestellt durchaus dafür, dass der Beitritt sinnvoll wäre. Bei einem Beitritt müsste man jedoch meiner Meinung nach weitergehend mit dem VVM über einen Übergangstarif vom Main-Spessart-Kreis in die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg verhandeln, um dort ebenfalls für eine Attraktivitätssteigerung zu sorgen (weitergehend auch mit dem Main-Kinzig-Kreis, sollten dort zukünftig Fahrtenangebote angedacht sein), weitergehend etwaige VRN-Übergangstarife anpassen.

    Es wird im Endeffekt jedoch klar um die Konditionen gehen, welche den Beitritt zum RMV ermöglichen oder verhindern. Und anhand dessen hat man festgestellt, dass eine Integration in den RMV wesentliche Kostennachteile für Fahrgäste habe (2018) - die Gründe haben sich nicht wesentlich verändert. Von daher bräuchte es von beiden Seiten ein "Entgegenkommen", welches neben der Lösung, die Kostenerhöhung der Fahrpreise zu akzeptieren, als Alternative mit einem Sonderstatus oder einer Tarifnetzreform im gesamten RMV einhergehen kann. Und das kann ich mir beides leider relativ schwer vorstellen.

    Zudem ist noch ein Setra S 415 NF in VGO-Lack bei Rack unterwegs. Bei dem Kennzeichen bin ich mir nicht 100% sicher ob das richtig ist (glaube MKK-RT 807), aber dafür umso sicherer beim Vorbesitzer: Man hat diesen Bus von Röder übernommen, ehemaliges Kennzeichen dort war FB-SR 614.

    Nun, immerhin gibts ja noch die (etwas) umständliche Möglichkeit von Schöneck/Niederdorfelden mit dem Zug über Nidderau nach Hanau zu fahren. Übrigens gibt es noch die MKK-52, die Samstags zwischen Oberrodenbach und Hanau lediglich zweistündlich fährt.

    Ansonsten kann man nur zustimmen: Es ist einerseits schade, aber das Busunternehmen kann nicht nach Gutdünken einfach fahren. Entweder die Gemeinden bestellen Zusatzverkehre, oder es wird seitens RMV/KVG ein Mehrbedarf erkannt. Immerhin werden die Voraussetzungen auf diesen Linien erfüllt, die man sich selbst im Nahverkehrsplan gesetzt hat - da gibt es ganz andere Linien im Main-Kinzig-Kreis, die am Wochenende diese Voraussetzungen nur teilweise oder gar nicht erfüllen.

    Im Stadtverkehr Maintal kommt es zu nun erst bekannten Änderungen:

    MKK-23E (neue Linie): bindet in der HVZ das Opeleck im Schnellbusverfahren mit der U-Bahn-Station Enkheim im Dreiviertelstundentakt an.

    MKK-25E (neue Linie): bindet in der HVZ Wachenbuchen im Schnellbusverfahren mit der U-Bahn-Station Enkheim ebenfalls im Dreiviertelstundentakt an.

    Nun sind alle Fahrplandaten hinterlegt und die Meldung für konzeptionelle Änderungen oder Verbesserungen für die Heuser- und RDG-Linien fällt kurz aus: es gibt nämlich auf diesen Linien keine großartige Veränderungen.


    Somit sind zusammenfassend die wesentlichen Änderungen einmal zusammengefasst:


    MKK-58 (neu): Umbenennung der Teillinie Gelnhausen-Horbach (bisher AB-30), bedient von Stroh


    MKK-64: Montags bis Freitags Halbstundentakt von 7-19 Uhr. Einzelne Schulfahrten nach Gelnhausen und Bieber werden als MKK-65 durchgeführt.


    MKK-69: entfällt zu Gunsten des Halbstundentaktes auf der MKK-64


    MKK-82: Schulfahrten von/nach Gelnhausen werden als MKK-80 durchgeführt

    Wobei die Vorgabe auf dem Linienbündel 6/1 ja eigentlich gelb ist. Da der S 315 UL aber definitiv kein Kategorie A-Fahrzeug, sondern ein Reserve/Verstärkerfahrzeug ist, muss der nicht gelb sein. Jedoch müssen Neukäufe gelb sein. Die rote Folierung (eigentlich sind die VDL-Wagen 138 und 813 weiß angeliefert worden) resultiert noch aus der Höffnerwerbung, die 2014/15 auf den Wagen war.

    Der O 405 GN (594) ist seit September 2019 raus,

    Ich hole fix das recht alte Thema hoch, um einen "alten" Neuzugang zu vermelden:


    Die RDG hat sich (coronabedingt?) einen Setra S 315 UL beschafft. Das Kennzeichen lautet MKK-RD 943 und ist in einer türkisen Farbgebung lackiert, der unternehmenstypische böse Blick ist auch vorhanden. Gesichtet habe ich den Wagen auf der 15:31er Tour der Linie MKK-66 in Richtung Breitenborn.


    Leider habe ich kein Sichtungsfoto, wenn ich den Bus wieder fahren sehe schau ich mal, ob ein Foto möglich ist.

    Nun sind auch die Daten von Stroh vorhanden.

    Zunächst eine Ergänzung: Was auffällt: die "Horbach - 30" ist nun doppelt in der RMV-Verbindungsauskunft vorhanden - einmal als "Bus 30" und einmal als "BusMKK58" - gut möglich, dass diese Linie ab Dezember als MKK-58 bezeichnet wird.

    Die Fahrpläne bleiben soweit ich es sehe gleich, allerdings fehlt bei den Linien MKK-53 und MKK-60 das AST.

    Somit fehlen in der RMV-Verbindungsauskunft nunmehr noch die Daten von Heuser und RDG.


    Zum Glück gibts kein AST auf dieser Linie^^ worauf man aber gespannt sein kann ist die Tatsache, ob dort - wie damals in der Ausschreibung gefordert - ein 15-m Bus oder ein Gelenkbus ganztägig zwischen Horbach und Gelnhausen pendelt.

    Noch eine Info zum Altkreis Gelnhausen:

    So wie ich es in der RMV-Verbindungsauskunft sehe, wird die Linie MKK-69 (Familienbus Biebergemünd) zu Gunsten des Halbstundentaktes auf der MKK-64 eingestellt.


    Zudem fahren die Fahrten um :36 von Gelnhausen sowie um :45 von Bieber der MKK-64 über Haitz-Höchst Bf. Die Fahrten um :10 von Gelnhausen und um :10 von Bieber fahren weiterhin auf dem bisherigen Weg. Dadurch wird in Haitz-Höchst die RB 51 erreicht, welche bedingt durch den Umweg in Gelnhausen mit teilweise 2 Minuten Umsteigezeit nur sehr sportlich erreicht werden kann.

    Weiterhin fehlen Stand 14.11. die Daten von Stroh, Heuser, RDG. Die Daten von Rack sind vorhanden, dort sind mir aber keine Änderungen aufgefallen (MKK-30, 31, 32).

    Die ersten Fahrplandaten sind veröffentlicht worden. Folgende Änderungen sind mir hierbei aufgefallen:

    Altkreis Hanau:


    Bislang fehlen Stand 12.11, 12:30 hier noch einige Daten (Stroh / Heuser / Rack / Stadtverkehr Maintal).


    566: fährt weiterhin im nächsten Jahr bis Kahl Bf.


    Altkreis Gelnhausen:


    Bislang fehlen Stand 12.11, 12:30 hier noch einige Daten (Stroh [außer AB-30] / RDG).


    AB-30: eine Teilleistung der Linie AB-30 verkehrt nach erfolgter Ausschreibung jetzt unter der Verantwortung der Fa. Stroh Bus-Verkehrs GmbH (der Ast Gelnhausen-Horbach). Die Äste Schöllkrippen - Gelnhausen und Somborn - Gelnhausen verbleiben bei der Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft.


    MKK-64: diese Linie verkehrt laut RMV-Verbindungsauskunft nun Montags-Freitags zwischen 7 und 19 Uhr im Halbstundentakt zwischen Gelnhausen und Bieber. Schulfahrten in Richtung Bieber Grund/Hauptschule werden als MKK-65 durchgeführt.


    MKK-80: Bisherige Fahrten, die als MKK-82 von Gelnhausen Schulzentrum durchgeführt wurden, erhalten nun die Liniennummer MKK-80.


    Altkreis Schlüchtern:


    Hier sind bislang keine große Änderungen aufgefallen.


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    Wer weitere Änderungen entdeckt darf sich frei fühlen, diese zu posten. Diese werden dann in den Ursprungspost editiert, falls möglich :)


    Gerade Großenhausen und Lützelhausen haben in Linsengericht das Nachsehen, auch dass man mit der AB-30 nur RB-Anschluss hat. Für Eidengesäß und Teile von Altenhaßlau ergibt sich ja zumindest tagsüber ein 30-Minutentakt mit AB-30 und MKK-63. Dass die MKK-63 zumeist an der Eicher Mühle endet soll verstehen wer will, und das ist was in Linsengericht kein schlüssiges Angebot, dass wenn man von Lützelhausen nach Eidengesäß beispielsweise möchte, zumeist über Gelnhausen fahren muss - aber immerhin gibt es noch ein halbwegs akzeptables Angebot am Wochenende mit dem AST. Wo es wochenends ab Samstag Nachmittag ganz düster aussieht, ist in Gründau (wobei die OT Mittel-Gründau, Niedergründau, Rothenbergen und Lieblos zumindest noch abends 2x von der 374 angefahren werden). Aber Sonntags? Vergiss es. Da bleiben nur Schusters Rappen oder auch Schuhsohlenexpress genannt. Und erkläre das mal jemand, der einem besseren Standard gewohnt ist, dass er Sonntags nach Mittel-Gründau, Lieblos oder Niedermittlau zum Bahnhof laufen muss - der nimmt sich sofort ein Taxi...

    Mir fehlt gerade im Altkreis GN (und das wird hoffentlich ein wesentlicher Bestandteil des Nahverkehrsplanes) ein Sternkonzept, was ein Umsteigen in jegliche Richtungen ermöglicht, sei es beispielsweise von Hasselroth nach Biebergemünd oder von Schöllkrippen nach Gründau - sofern koordinierbar. Aber man sollte sich dringend drum bemühen, weil so ist der ÖPNV nicht attraktiv...