Beiträge von Headtallica

    Wie die HLB auf ihrer Homepage bekannt gibt, gibt es anlässlich des Stockheimer Bahnhofsfest am 28. April eine Abschiedsfahrt für die GTW 2/6. Diese werden seit März nicht mehr auf dem Wetteraunetz eingesetzt, daher bietet sich eine letzte Gelegenheit, mit dieser Baureihe durch die Wetterau zu fahren (leider aber nicht zwischen Stockheim und Gelnhausen, dort gibt es am Wochenende weiterhin nur Schienenersatzverkehr).

    Ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Nahverkehrplans folgt: Die KVG Main-Kinzig hat für das Linienbündel Einzellinie MKK-86 eine Vorinformation veröffentlicht. In dem Bündel ist die Linie


    MKK-86 Partenstein – Frammersbach – Jossgrund – Bad Orb – Bad Soden-Salmünster


    beinhaltet, welche ab Dezember diesen Jahres Montags-Freitags im Zweistundentakt und am Wochenende im Vierstundentakt (mit einer Optionalbestellung ab 12/2025 auch zweistündlich möglich) verkehrt.


    Weiterhin ist in den Ausschreibungsunterlagen vermerkt, dass für den Zeitraum ab 12/2025 ein RMV-VVM Übergangstarif angedacht ist. Im Status Quo wäre nämlich aus Hessen nach Bayern bislang nur der Markt Frammersbach mit dem RMV-Tarif erreichbar (TG 3319).

    Das ist natürlich auch gut möglich.

    Aber was mir im Zuge der Korrektur aufgefallen ist: die ganze Fuhrparkliste bei Busphoto scheint durcheinander zu sein: da werden AB Travel-Busse noch Balser zugeschrieben, was aber gar nicht sein kann wenn eine Firma liquidiert und aufgelöst ist.

    Zur Ergänzung: AB Travel hat auch das Betriebsgelände in Büdingen von Balser übernommen - Der eigentliche Firmensitz ist aber noch in Frankfurt.

    Nur wäre mir an der Stelle neu, dass Stroh schon C2LE aussortiert - in Büdingen zumindest ist mir in letzter Zeit kein C2LE aufgefallen und bei Busphoto finde ich lediglich einen Ex-Stroh bei AB Travel, und zwar einen Citaro Facelift LE, F-AB 1165, Ex FB-FS 1305, Exex Qbuzz BX-FV-61. Daher vermute ich ins Blaue, dass das die beschriebene Sichtung sein könnte...

    Eventuell handelt es sich hierbei um einen Vorführer - vor wenigen Wochen hatte ich nämlich in Hanau einen Bus gesehen, der noch mit Mannheimer Kennzeichen auf der X94/57 unterwegs war, neben der Evobus Aufschrift waren aber schon Rack-Logos drauf.
    Außerdem habe ich bei Rack einen MAN 12C mit X-Bus-Beklebung gesehen (müsste MKK-RT 834 gewesen sein) und einer der ursprünglich gelben MAN A21 Zugfahrzeuge hat die X-Bus Beklebung verloren (dabei kann es sich wahrscheinlich nur um 809 oder 823 handeln, genau weiß ich es aber nicht - habe das nur von weiterer Distanz vorhin in Enkheim erkennen können).

    Vielen Dank für die hinreichenden Infos. :) Mir war gar nicht mehr bewusst, dass es diese Fernbus-Ausnahme mit West-Berlin gab.

    Dank den Hinweisen bin ich über die Wayback Machine und die alte Website "berlinlinienbus.de" auch auf alte Fahrpläne gestoßen.
    Zum Beispiel hier vom Sommer 2003 (Seite 25), oder die Fahrplanvorschau von 2005 für das Sommerhalbjahr 2006 (Seite 24). Im Fahrplan 2009 waren nur Infos über eine Hotline verfügbar, 2010 wurde das Angebot eingestellt, zumindest ist im Fahrplan Bad Orb nicht mehr gelistet. Von Bad Orb aus wurden neben Fulda, Eschwege und Bad Gandersheim auch Bad Soden-Salmünster, Bad Salzschlirf, Alsfeld, Bad Hersfeld, Rothenburg/Fulda, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Hedemünden angefahren, bevor man Berlin erreichte.

    Interessant ist dabei auch, dass es wohl keine Verbundsbeschränkung gab - wer also rein theoretisch direkt von Bad Orb nach Bad Soden-Salmünster fahren wollte, der konnte dies tun ohne erst nach Wächtersbach zu fahren und dann auf den Zug umzusteigen, wobei das bei der Anzahl der Fahrten mit einer Hinfahrt samstags nach Berlin und einer Rückfahrt sonntags nach Bad Orb wohl die wenigsten gemacht haben. Beim Flixbus meine ich zu erinnern, dass es eine Verbundsbeschränkung teilweise gab (zumindest, als die Flixbuslinie 054 in Gelnhausen hielt - da war keine Fahrt nach Frankfurt oder Fulda möglich, das ist aber auch schon etliche Jahre her)

    Hallo, Ich hätte da eine Frage in die Runde: letztens habe ich in Bad Orb am Busbahnhof eine Aufschrift entdeckt, die eine Busverbindung nach Berlin ZOB am Funkturm aufweist. Die Verbindung selbst, beziehungsweise deren ehemaliges Bestehen war mir bislang vollkommen unbekannt, weshalb ich mir die Frage stelle, ob dies vielleicht noch ein ehemaliger Fernbus, eventuell auch noch zu Bahnbuszeiten oder den ersten Jahren der Umfirmungen der Betriebe in RKH, VU, OVF etc. gewesen sein könnte? Die Aufschrift würde ich auf einen Zeitraum nach 1995 und vor 2006 schätzen, also definitiv schon etliche Jahre her und damit auch vor der Liberalisierung des Fernbusmarktes - auch wegen der alten Bezeichungen anderer Linien mit dem Kennzeichenkürzel HU, statt wie seit 2006 üblich MKK. Ein alter Fahrplan, ein Logo des Betreibers oder eine Liniennummer ist vergebens aufzufinden (anders bei der oben drüber stehenden HU-80, bei der das ausgebleichte alte Logo der Kreiswerke Gelnhausen noch schwach zu erahnen ist).


    Vielleicht weiß hier jemand über solch eine Linie noch Bescheid und hat Infos - über sachdienliche Hinweise bedanke ich mich jedenfalls schon im Voraus! :) Ich weiß nur aus den verlinkten Fahrplanbüchern im Thema Busse von gestern - Rot ist der Bahnbus, dass es in und um Bad Orb Mitte der 1980ern neben diversen anderen Bahnbuslinien der damaligen GBB Nürnberg (Betriebsstelle Gemünden) und GBB Untermain (Betriebsstelle Hanau) eine Fern-Bahnbuslinie 1075 von Ostheim (Rhön) über Bischofsheim/Bad Kissingen, Bad Brückenau, Jossa, Bad Orb und Hanau nach Frankfurt von der GBB Nürnberg gab.


    Hier der Link zum Foto der Haltestelle. Irgendwie bekomme ich es nämlich gerade nicht hin, vernünftig das Foto einzubetten.)

    Solange die Anzeige vernünftig konfiguriert ist, gehen beide Varianten in Ordnung. Wobei es durchaus den Vorteil hat, wenn man das Ziel in eine Zeile bekommt, in einer eventuellen zweiten Zeile einen wichtigen Zwischenhalt anzeigen zu lassen. Bei der Linie MO1 könnte daher auch zum Beispiel bis zum Erreichen der Haltestelle der Zusatz "über DA Ostbahnhof" bei der einzeiligen Variante hinzugefügt werden.

    Ein Exkurs an dieser Stelle aus Darmstadt heraus ins weite RMV-Gebiet: Was aber in meinen Augen überhaupt nicht geht, ist wie z.B. bei verschiedenen Linien im VGO-Gebiet die Anzeigen formatiert sind. Da steht dann auf der Anzeige ganz normal die Liniennummer (beispielsweise von der Linie FB23), danach sieht die Anzeige folgendermaßen aus:
    GEDERN
    ALTES RATHAUS
    Und das dann noch in der größtmöglich einstellbaren Helligkeit, sodass man erst genau das Endziel erkennt, wenn der Bus ganz in der Nähe steht. Die Endhaltestelle geht sonst in dieser Art der Formatierung total unter.

    Auch hatte die HSB in Hanau bis 2019 spezielle Linienanzeigen, ich zitiere von der Linie 5:
    KESSELSTADT/KÖNIGS-
    BERGER STR./FRIEDHO
    Da die Linie 5 damals alle Haltestellen im Stadtteil Kesselstadt bedient hat, hätte damals einfach "Kesselstadt" als Anzeige genügt. Seit 2019 hat man es jedoch bei der HSB deutlich besser mit den Anzeigen gemacht.

    Und das dritte Beispiel: bei der Firma Gass gab es mindestens eine Zeit lang auch die Idee, das Ziel in eine Zeile zu packen - doch hier erschien das Ziel dann in einer kleinen Schriftart. Das sah dann so in etwa aus:

    591 Hutzdorf Eichenweg

    oder

    374 Büdingen Bahnhof

    Hier böten sich natürlich dann auch Zwischenziele an, bei der 591 beispielsweise "über Schlitz", bei der 374 "über Rothenbergen".

    Wieder einmal stand – wie überall - der Fahrplanwechsel an. Etwas zeitverzögert, aber besser spät als nie sind hier die mir aufgefallene Änderungen:


    Zuglinien:


    RB 46 (Gießen-Gelnhausen)

    Der derzeit gültige Bus-EV wird bis zur Beendigung der Umbaumaßnahmen des Bahnhofs Lieblos weitergeführt. Laut derzeitigen Infos soll die Kreuzungsmöglichkeit in Lieblos durch Umbau und Anschluss an das ESTW Gelnhausen Ende August 2024 vollzogen und möglich sein. Die Kreuzungsmöglichkeit in Mittel-Gründau fällt dann laut aktuellen Planungen bis mindestens 2031 komplett weg.


    Außerdem ändern sich in der HVZ die Zugabfahrtszeiten:

    Anstatt wie üblich zur Minute 12 fahren folgende Züge Montags-Freitags abweichend ab:

    14.08 nach Gießen, 16.08 nach Gießen, 17.08 nach Gießen.

    Umgekehrt kommen Züge in Gelnhausen auch abweichend an:

    statt zur Minute 48 kommen Züge aus Gießen um 14, 16 und 17 Uhr schon zur Minute 45 in Gelnhausen an.


    RB 49 (Hanau – Friedberg – Gießen)

    Die HLB übernimmt diese Verkehrsleistung nun komplett von der DB. Montags-Freitags gilt tagsüber ein Halbstundentakt zwischen Hanau und Friedberg. Neu ist zudem auch eine Nachtfahrt um 0.20 ab Friedberg nach Hanau sowie 1.09 ab Hanau Hbf nach Friedberg.


    HSB-Linien:


    5 (Hanau Hauptbahnhof – Kesselstadt Weststadt)

    10 (Lamboy – Friedhof Kesselstadt)
    Die Linien fahren wieder über den Marktplatz. Die Haltestelle "Heumarkt" entfällt jedoch weiterhin wegen Baumaßnahmen.


    8 (Hanau Hauptbahnhof – Wolfgang – Großauheim)

    verkehrt nun auch unter der Woche im Halbstundentakt zwischen Hanau Hbf und Wolfgang Pioneer-Park. Womöglich ist dies ein Vorläuferbetrieb, da laut Nahverkehrsplan MKK in dem Bereich ab 12/2025 die KVG- Buslinien MKK-50 (neu von Gelnhausen – Hanau Hbf), 51 (neu von Langenselbold – Hanau Hbf) und 60 (neu von Gettenbach - Hanau) ein Betrieb über Pioneerpark geprüft wird.


    RMV-Linien


    44S (Erlensee – Hanau Otto-Hahn-Schule)

    Die Fahrt ab Kita Nelly Sachs beginnt vier Minuten früher (7.02 anstatt 7.06) und bedient die Haltestelle „Sandweg“.


    566 (Hanau - Großkrotzenburg – Kahl)

    hält baustellenbedingt (jetzt schon) in Richtung Kahl nicht in Hanau am Hauptbahnhof/Auheimer Straße, sondern auf dem Bahnhofsvorplatz des Hauptbahnhofs. Außerdem kommt es zu Fahrzeitverschiebungen um wenige Minuten.


    n61 (Frankfurt – Hanau)

    Der Bus hält in Fahrtrichtung Hanau Hauptbahnhof zusätzlich an der Haltestelle „Frankfurt, Seilerstraße“.


    X95 (Enkheim – Büdingen)

    Die Haltestelle „Bruchköbel Altes Rathaus“ entfällt.


    KVG-Linien:


    MKK-30 (Hanau – Erlensee – Bruchköbel - Maintal-Wachenbuchen)

    Vorgezogen wurde im Oktober schon die Verlängerung der MKK-30 von Erlensee Limeskreisel zum Hanauer Hauptbahnhof. In der HVZ ergibt sich auf dem Abschnitt Hanau Hbf – Erlensee-Rückingen ein Viertelstundentakt.


    MKK-46 (Nidderau-Heldenbergen – Eichen – Ostheim)

    Die Fahrt montags-freitags um 20.41 ab Windecken sowie die Samstagsfahrten ab Windecken beginnen schon in Heldenbergen am Bahnhof. Sämtliche Samstagsfahrten enden in der Gegenrichtung ebenfalls in Heldenbergen.


    MKK-63 (Gelnhausen – Linsengericht – Somborn)

    An Schultagen gibt es eine neue Fahrt um 6.12 von Gelnhausen Busbahnhof nach Altenhaßlau Friedhof, die von dort weiterfährt als MKK-63 nach Gelnhausen Lagerhausstraße über alle Linsengerichter Ortsteile.


    MKK-66 (Gründau – Gelnhausen)

    Die Fahrt 015 ab Mittel-Gründau Weißwiesenstraße (6.48) wird laut Fahrplan nicht mehr durch einen Buszug bedient. Laut Fahrplan sollen die Fahrten um 13.10 und 15.25 ab Altenhaßlau Brentanoschule auch an Ferientagen angeboten werden.

    In der HVZ kommt es zu Fahrplankollisionen aufgrund veränderter Zugabfahrtszeiten auf der RB 46 und der damit notwendigen Schrankenschließungszeiten in Lieblos, sodass auf mehreren Fahrten in Fahrtrichtung Gelnhausen Busbahnhof Verspätungen von wenigen Minuten entstehen.


    MKK-68 (Langenselbold - Gelnhausen)

    In der HVZ kommt es zu Fahrplankollisionen aufgrund veränderter Zugabfahrtszeiten auf der RB 46 und der damit notwendigen Schrankenschließungszeiten in Lieblos, sodass auf mehreren Fahrten in Fahrtrichtung Gelnhausen Busbahnhof Verspätungen von wenigen Minuten entstehen.


    MKK-81 (Wächtersbach – Bad Orb)

    am Wochenende fahren ergänzend zum Stundentakt alle zwei Stunden Fahrten zwischen Wächtersbach und Bad Orb, um einen kürzeren Anschluss von/zum RE nach Fulda zu erreichen. Als Nebeneffekt kann daher auch zweistündlich ein Anschluss an die RB 51 nach Frankfurt erreicht werden.


    MKK-84/85 (Stadtbus Bad Orb)

    Der Stadtbus wird weiterhin von der Firma Noll, Bad Orb gefahren. Die Haltestelle „Lauzenzstraße“ wird bei jeder Fahrt der Linie MKK-84 bedient.


    MKK-98 (Schlüchtern – Reinhards)

    Die Fahrten 98012 und 98016 starten nicht wie bisher in Schlüchtern am Untertor/Feuerwehr, sondern erst am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium.


    On Demand „CARLOS“

    In Freigericht/Rodenbach und Bad Orb/Wächtersbach ging schon zum 1.12. das On Demand System „Carlos“ in Betrieb.


    Einbrechende Linien anderer Auftraggeber:


    FB-26 (AST Büdingen – Gedern)

    Es erfolgten Fahrzeitanpassungen wegen des derzeit aktuell laufenden SEV zwischen Stockheim, Büdingen und Gelnhausen.


    FB-44 (Ronneburg – Büdingen Bf)

    Die Fahrt an Schultagen um 14.50 ab Hüttengesäß Bahnhofstraße nach Büdingen wird erst ab Diebach am Haag angeboten (Abfahrt 15.04), außerdem wird Lorbach auf dieser Fahrt nicht mehr bedient. Alternative besteht mit der X95, welche ca. 10 Minuten später von Hüttengesäß nach Büdingen Bf. abfährt.


    8056 (Wildflecken – Bad Brückenau – Altengronau – Jossa)

    Die Fahrt um 11.15 ab Wildflecken verweilt 10 Minuten länger in Bad Brückenau Bf und kommt daher auch anstatt um 12.15, um 12.25 in Jossa an.

    Nochmal eine Frage an alle Mitlesenden: Ausgeliefert wurde er laut Bestellliste von Mercedes mit einem AEG AFR Fahrscheindrucker - welche Fahrscheindrucker hat er später noch so bekommen?

    Die Antwort kommt zwar sehr spät, aber hier ist sie:
    Die Fahrzeuge und somit auch dieser Bus hatten bei der RKH eine IVU i.box installiert. Die i.Box selbst war ein sehr robuster Drucker, anders als die neuen Drucker hatte er zwar keinen Touchscreen, dafür aber eine massives Gehäuse (was den ein oder anderen Busfahrer dazu verleitet hat, bei Fehlfunktionen draufzukloppen^^) und in dem Drucker waren die Daten für fast jede Linie hinterlegt, die RKH bediente. Der Bus hätte also ohne weiteres auch in Kassel oder Hanau eingesetzt werden können, ohne die Software updaten zu müssen. Die Drucker selbst gingen dann nach und nach zur BVH und den entsprechenden Subs und wurden dort je nach Linienbündel-Laufzeit bis 2018 (zumindest auf den Linien um Hanau) eingesetzt. Die Firma BRH viabus hatte dann noch für die Interimsvergabe der MKK-Linienbündel 2 (Nidderau) und 6/2 (Langenselbold) bis 2019 die Geräte von der Bahn gemietet, zum Schluss haben die Geräte aber nur noch den von der RKH konfigurierten Bootbildschirm mit RKH-Logo und dem Slogan "Mobilität ist rot" angezeigt.

    Ein weiteres Update zur Umsetzung des Nahverkehrsplanes:

    1. Laut meinen Informationen hat die KVG Main-Kinzig die erste Verlängerungsoption gezogen: auf dem Linienbündel 6/1 (Linien MKK-66, 67, 68) soll die Dreijahresoption gezogen worden sein. Das heißt im Klartext: das Bündel wird bis zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2028 vom Regionalverkehrsdienst Gründau bedient. Hier ergibt es mMn auch Sinn, die Verlängerung zu ziehen, fallen hier doch die Veränderungen durch den Nahverkehrsplan und dem neuen Zugkonzept eher marginal aus (lediglich Gettenbach fällt im Regelverkehr als Bedarfsbedienung bei der Linie 66 weg und es steht noch die Prüfung aus, ob die Linie 67 durchs Gewerbegebiet Hailer fahren soll).

    2. In diesem Monat sollte eigentlich das On-Demand-System in Freigericht/Hasselroth an den Start gehen. Da aber im TED noch kein Gewinner der europäischen Ausschreibung veröffentlicht wurde und die Laufzeit ab 01.11.2023 starten sollte, gab es offensichtlich Probleme bei der Vergabe.

    Es kann noch nachgetragen werden, dass auch Röder und Merth beim SEV mitmischen.


    Weitere Beobachtungen, die ich machen konnte:


    - An keiner Bushaltestelle (zumindest weder in Gelnhausen, noch in Lieblos, noch in Mittel-Gründau oder Büdingen) hängt ein SEV-Plan am entsprechenden Mast aus. Das hat man beispielsweise bei den DB SEV-Verkehren deutlich besser gelöst.

    - die Anzeigen oder Infos sind nicht einheitlich gelöst: alle fahren mit Pappschilder, die Anzeigen (sofern vorhanden - bei dem Starline Reisebus gibt es keine) zeigen von Ersatzverkehr bis Sonderfahrt alles mögliche an - das führt natürlich zu Fragen, wo der Bus überhaupt hinfährt.

    - Die Kapazitäten: dieses Wochenende ist Schelmenmarkt in Gelnhausen. Das heißt, die Fahrzeuge sind mit 12m zu klein. Es weichen zwar welche auf die MKK-66 aus und hier fährt man immerhin dieses Wochenende mit einem (sehr gut besuchten) Buszug - allerdings fährt man hier auch nur im Zweistundentakt bis 18 Uhr.

    (Natürlich stellt sich hier die Frage, wie man das hätte lösen können...)


    - Zudem ist die Verkehrslage in Gelnhausen aufgrund diverser Sperrungen/Umleitungen schwierig: Bauarbeiten auf der Ostspange, Straßensperrung in Altenhaßlau, Sperrung der Innenstadt in Gelnhausen durch den Schelmenmarkt. Dadurch muss alles über die Westspange fahren und jede verkehrende Linie hat dadurch in der HVZ bis 20 Minuten Verspätung - das macht sich natürlich auch beim SEV bemerkbar.

    Seit heute ist Ersatzverkehr angesagt! Folgendes kann ich hierzu berichten: auf der Fahrt um 13.45 von Gelnhausen nach Stockheim war die Firma Eller mit einem Iveco Crossway unterwegs, aus Stockheim kam gegen 14.05 ein Mercedes-Benz Tourismo Dreiachser von Starline Touristik in Gelnhausen an.

    Der fehlende Zugverkehr hat auch Auswirkungen auf eine andere Linie: Auf der MKK-66 sind einige Fahrgäste am Liebloser Bahnhof in Richtung Gelnhausen eingestiegen, mehr als gewöhnlich - was nicht wundert, da man dort kurze Umsteigezeiten zum RE50 hat. Da kann man von Glück reden, dass dort nicht der Isuzu Midibus eingesetzt wird, da könnte es sonst voll und kuschelig werden.

    Mich würde mal interessieren eher wie lange das ausgeschrieben ist, weil normerweise muss es doch einen einsehbaren Vertrag geben.


    Mit der HLB gibt es bestimmt auch einen Vertrag für die 2 Linien.

    Meine Theorie: Ich gehe davon aus, dass das Verträge für Subunternehmen - eventuell im Rahmen einer Notvergabe sind, d.h. HLB und DB treten als Subunternehmer / Fahrzeugsteller auf. Diese werden meines Wissens nach anders wie Ausschreibungen nicht immer veröffentlicht und es ist nicht zwingend eine europaweite Ausschreibung notwendig. Solange der Auftraggeber dir grünes Licht für Unterverträge gibt, kann das Unternehmen sich beliebige Partner organisieren. Start hätte zwar eine sogenannte Ex-Ante Transparenzbekanntmachung machen können, im TED der europäischen Union ist diesbezüglich nichts zu finden.

    Den Bericht, welchen ich gefunden habe betrifft zwar im Kern die RB 16, jedoch rechnet die HLB zumindest bis zum Dezember für die Fahrzeuge, dann sollen die neuen Lints in das zugehörige Wetteraunetz kommen, um die GTW 2/6 abzulösen. Es soll auch der Einsatz von Personal auf Start-Linien geprüft werden.