Beiträge von Headtallica

    Die Berkhofs wären gute Busse, wenn die gescheit gewartet werden würden. Habe letztens in Frankfurt am Südbahnhof gesehen, dass doch tatsächlich die schon in Langenselbold und vorher in Hanau total ausgelutscht gewirkten VDLs auf der 653 fahren - was mich persönlich irritiert hat, weil man auch wegen den miserablen Fahrzeugzuständen massiv in der Kritik stand und allgemein ja einen schönen Malus von der KVG MKK einkassiert hat, wenn man die Presseberichte zum Linienvergabedesaster gelesen hat.


    Es ist ja nicht so, als ob VDL dort Mist gebaut hat - sowohl der Ambassador als auch der Citea sind mit ein wenig Pflege sehr durchdachte und solide Fahrzeuge. Aber bei den Pflegezuständen wäre selbst ein Citaro irgendwann eine Folter...

    Unter den Aspekten ergibt das dann doch einen Sinn. Das hatte ich nicht auf dem Radar. Jedoch bleibt die Kritik im Kern zunächst bestehen, denn als Stadtteil einer zukünftigen Großstadt ist und bleibt das Angebot gerade am Sonntag mit lediglich AST-Verbindungen auf der 9 und der 31 verhältnismäßig schwach.

    Hier gibt es noch weitreichendere Informationen direkt von der HSB.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Weiterhin bleibt eine meines Erachtens erbärmliche Verbindung von Mittelbuchen unter dem Strich übrig und die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, die 1 anstatt bis Kesselstadt Friedhof bis Mittelbuchen fahren zu lassen - unter der Woche unverändert, dafür am Wochenende anstatt wie jetzt halbstündlich (Freiheitsplatz-Hohe Tanne) stündlich (Freiheitsplatz-Mittelbuchen). Vorteil: Mittelbuchen hätte einen direkten Anschluss zum Hbf (wenngleich das via Wilhelmsbad schneller gehen würde). Auch wenn gute Ansätze vorhanden sind, erschließt sich für mich vor Allem bei der neuen Führung der 1 nicht wirklich ein Sinn (einzig für den Osten Kesselstadts - der Westen ist ja mit der 5/10 vermutlich schneller als über Beethovenplatz).

    In Lieblos liegt zwar ein zweites Gleis, welches aber denke ich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgetauscht werden müsste. Bin auch mal gespannt, ob in diesem Zuge die alte Kurbelschranke wegkommt.


    In Mttel-Gründau findet sogar mindestens eine Zugkreuzung statt. Die RBs 29330 nach Stockheim und 29337 nach Gelnhausen kreuzen sich dort gegen 16:45. (Mo-Fr)

    Der T30 auf dem RB47 ist soweit ich die Fahrplantabellen gesichtet habe (welche öffentlich zugänglich sind) ohne Zweigleisigkeit möglich. Gekreuzt wird dann wohl in Beienheim (zum Stärken/Schwächen mit RB48 ), Wölfersheim und Hungen. 260 Meter Bahnsteiglänge ist bei weitem übertrieben. Die Buslinie 363 dürfte dann wahrscheinlich auf den Abschnitt Hungen-Laubach verkürzt und der Abschnitt Hungen-Wölfersheim wohl neu konzeptioniert werden. Die Verlängerung Hungen-Lich erfolgt aber lediglich in der HVZ.


    Vielmehr finde ich es aber interessant, dass man Lieblos (RB46) zu einem Kreuzungsbahnhof umbauen möchte, da dort der Umbau zum Bahnhof erfolgen muss, um einen RE/RB-Takt (bezüglich den Anschlüssen in Gelnhausen Bf) herzustellen. Mit der Kreuzungsmöglichkeit in Mittel-Gründau wäre dies nicht möglich, da sonst der Zug, der Anschluss zum RE in Gelnhausen hält, jenen Anschluss verpassen würde. Bemerkenswert ist allerdings auch, dass wie im Status quo eine Lücke spätabends existiert - was dafür sprechen würde/könnte, dass der RMV wohl bis auf Weiteres ebenfalls die ganz frühen und die Spätfahrten der 374 erhalten will.

    Auf der MKK 31/32 sehe ich meist den roten Setra oder einer von den weißen MANs, die vorher im Viabus-Auftrag gefahren sind.


    Und zu dem blauen Innenlicht: das gibts auch bei den Iveco Crossway. Auch die HSB Solaris haben "blaue Nachtbeleuchtung". Aber ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt im (Nah)Linienverkehr erlaubt ist, nachts bzw. wenn es dunkel ist, nur mit dieser Art von Beleuchtung zu fahren.

    OP-Online berichtet nun auch über das Insolvenzverfahren. Laut Angaben von Viabus soll der Betrieb bis auf weiteres normal weiter verlaufen.


    Allerdings konnte man schon erwarten, dass Viabus maßgeblich betroffen sein wird, wenn die Mutter insolvent ist, denn wie aus mehreren Zeitungsberichten damals in der Kausa Heuser-Bündel bekannt wurde, war oder ist ein Fortbestehen vom Mutterkonzern abhängig. (siehe auch hier)

    Die KVG Main-Kinzig schreibt den Stadtverkehr Bruchköbel aus. Gefordert werden laut Ausschreibung fünf Solobusse, davon drei koppelfähig mit Anhänger, Midi-Trains (wie sie Heuser im Moment einsetzt) sind laut Auftragsunterlagen nur noch bis Dezember 2020 zulässig. Der Betriebsstart ist zum Fahrplanwechsel 2019/20 anvisiert mit einer Laufzeit von lediglich sechs Jahren (2019-2025) mit Verlängerungsoptionen (1x 3 Jahre+2x 1 Jahr). Womöglich hat es sein Grund, dass man so das Linienbündel 3, welches zwei Teile hat, 2025 gemeinsam ausschreiben kann (dann läuft der Vertrag mit Rack im LB 3 Teil 1 ebenfalls aus, zumindest laut der Ausschreibung 2015).


    Bisheriger Betreiber ist die Arbeitsgemeinschaft Heuser/Rack/Stroh.

    Der S 419 UL ist früher ab und zu als Ersatz auf der Selbolder Stadtbuslinie gewesen, man konnte ihn auch ab und zu in letzter Zeit im Auftragsverkehr von Stroh (sprich MKK 60) sehen, ebenfalls als Ersatz. In der HR-Berichterstattung zum Busärger im Main-Kinzig-Kreis (ab Minute 1:45) sieht man den 419 UL mit Zahltisch und Drucker.


    Ob es beim alleinigen Solobuseinsatz auf der Linie 54 bleibt, bleibt abzuwarten. Prinzipiell kann ja das Unternehmen größere Busse einsetzen - so wie es auch auf der MKK 67 gehandhabt wird, wo als Regelfahrzeug ein Midibus angebeben ist, aber bedingt durch Linienwechsler 67&68 auch mal ein Solobus zum Einsatz kommt.

    Auf der 54 wäre ein Capacity (wobei ein normaler Gelenkbus schon reichen würde) schon zu bestimmten Zeiten angebracht - auch wenn ich mir ebenfalls vorstellen kann, dass das auf dem Ostring eine ziemlich haarige Angelegenheit wird. Allerdings wären diese für die 56 und die 57 wohl mehr als überdimensioniert, dort fährt man mit Buszügen deutlich besser.

    Um mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen: meine Beobachtung ist, dass bei sämtlichen Viabus-Druckern das E-Ticket Lesegerät deaktiviert ist. Dafür können die Subs aber nichts, da das eben Viabus-Drucker sind. Da bleibt also nur die Devise durchwinken und als Fahrgast beschweren, warum die Lesegeräte nicht gehen (sowohl die Zelisko-Drucker auf den RMV-Bündeln als die Ex-RKH-Drucker sind technisch dazu in der Lage.

    Komisch - in der Verbindungsauskunft des DB Navigator wurde mir auf deiner genannten Relation ein Fahrpreis von 2,05€ ausgespuckt. Die Viabus hat die ganze Zeit die RKH-Drucker schon drauf (also besser gesagt nie abmontiert), nur halt bis vor Kurzem mit funktionstüchtiger Software.


    Klar spürt man, dass die Buszüge fehlen, aber gerade zur Schülerverkehrszeit auf der Linie 54 mit einem Solobus anzukommen ist schon fast dreist. Der 13:02 ab HU ist am Limeskreisel öfters derart voll angekommen, dass die Fahrgäste sich sogar vorne an der Tür reingequetscht hatten, was auch ein ordentliches Sicherheitsrisiko beinhaltet, denn eigentlich haben Fahrgäste an Tür 1 während der Fahrt nichts verloren. Ich bin eh der Auffassung, dass man sich bezüglich der Linie 54 und den Kapazitäten verkalkuliert hat, denn man spürt gerade auf dem Abschnitt Freiheitsplatz - Limes-Kreisel die enorme Nachfrage. Selbst die damalige 564 war nachmittags sehr gut gefüllt.

    Jetzt sehe ich die auch. Muss wohl in den letzten Stunden hochgeladen worden sein, heute Morgen war da noch nichts.


    Zu den „samstäglichen Schulfahrten“: Hier hat keine Schule am Samstag Unterricht, jedoch ist eines bemerkenswert: der Fehler ist auch schon im 2017er Fahrplan drin gewesen, die Fahrten finden aber jeden Samstag regulär statt. Das steht ja auch nur bei den Fahrten 11:05, 13:05 und 15:05 ab Breitenborn. Bei den Rückfahrten steht kein Vermerk, wäre ja auch Schwachsinn wenn das so durch gezogen werden würde.


    Was mich wundert (oder ist das auch so ein Fehler?), normalerweise sollte die 12:35 Fahrt ab Käthe-Kollwitz-Schule an Schultagen täglich stattfinden (wurde so von der Gemeinde Gründau eigentlich abgesegnet).

    Falls der mit der Iveco-Eigenwerbung fährt habe ich ihn auch schon gesehen. Bemerkenswert ist auch, dass der Wagen eine Laufschrift der Zwischenhalte in der zweiten Matrixzeile besitzt. Die anderen Ivecos zeigen nur statisch „Wachenbuchen Raiffeisenstraße“ an.


    PS (und off-topic): Ein ähnlicher (oder vielleicht sogar der selbe?) fuhr auch vor ca. 3 Wochen bei der Firma Eller rund um Büdingen.