Beiträge von Bahn24


    Heute mittag war ein VLEXX in Frankfurt und stand abfahrbereit nach Saarbrücken.


    Was ich auf der RE2 (Frankfurt - Koblenz) blöd finde: Im Fahrplan (zumindest in der RMV-Tabelle Linie 80 auf den Frankfurt-Koblenz-Fahrten) sieht der gemeine Fahrgast gar nicht, welcher Zug eigentlich von wem gefahren wird. Da steht nur "RB" oder "RE" über der Fahrt. Vielleicht weiß man als Fahrgast noch, dass die MRB-Züge von TransRegio und die 2-Std-Takt-RE von DB Regio gefahren werden. Aber bei den HVZ-Verstärkern erkennt man nicht, welcher von DB Regio und welcher von VLEXX gefahren wird.

    Da sind die Linienfahrpläne schon besser. Der RMV hat so was zwar net, aber der RNN. mit 29er Nummern die Züge der vlexx.

    An der Bockenheimer Warte wird geschwächt?? Tagüber ja nicht mehr, da fährt alles alles mit 4-Wagen-Zügen.
    Und wenn man auf der U4 zunächst nur einige Umläufe aus U5-Wagen einsetzt und diese mit zwei U5-50 bestückt, kann man doch auch abends auf die 2-Wagen-Züge schwächen. Ich verstehe so ganz das Problem nicht, welches dann die Bockenheimer Warte betrifft? Oder hat man dann in der Abstellanlage zwei verschiene Fahrzeugtypen?


    Frankfurt wurde aus dem Plan genommen? Bis Januar komplett?


    Gruß, ULF

    Also am Mittwoch fuhr der RE 3 noch bis Frankfurt, nur der Rest, der teilweise nach Frankfurt fährt (RE 2, RE 13, RB 31, RB 33) fällt im Abschnitt zwischen Mainz und Frankfurt aus. Der Pünktlichkeit würde es eigentlich ganz gut tun, besonders die Richtung Frankfurt - Mainz, da wie allseits bekannt, die S8 ja gerne mal Verspätung hat.

    Leider wird die längere Fahrzeit auch theoretisch nicht auch durch den "schnelleren" Fahrgastwechsel ausgeglichen. Bei gleichmäßiger Verteilung der Reisenden müsste die Zeit ja theoretisch um ein drittel sinken, wobei fixe Intervalle, wie Türöffnung und Türschließung konstant bleiben. Das heißt das bei einem planmäßigen Aufenthalt von 30 Sekunden gerade mal der Fahrgastwechsel ca. 5 Sekunden schneller geht.
    Und das klappt auch nur bei den Bahnhöfen, an denen die Ausgänge jeweils an den Bahnsteigenden sind (z.B. Ostendstraße). Am Hauptbahnhof werden die Fahrgäste nie richtig verteilen, sofern man keinen Ausgang vom Westende zur Bahnsteighalle baut.

    Das einzige was funktioniert sind die Fahrzeuge.

    Haha das war wohl der Witz der Woche. Okay, Motorschaden habe ich noch keinen erlebt, aber einiges andere. Ich fahre täglich mit der vlexx und muss leider sagen, dass die Fahrzeuge nun schon mehrmals Störungen an den Türen hatten wegen defekter Schiebetritte. Außerdem sind die Toiletten sehr störanfällig, mein Gefühl sagt mir aktuell mehr als 50 % defekte Toiletten. Und das FIS funktioniert wohl auch nicht so einwandfrei, manchmal wird bei allen Bahnhöfen die falsche Einstiegsseite angesagt oder die Außenanzeigen sind defekt. Dazu kommt noch die falsche Bedienung, wenn die Tfs bei der RB 33 Mainz mal RB 31 Mainz einstellen und die Fahrgäste in Bad Kreuznach sich wundern, wieso man denn von Alzey kommt.


    Aber trotzdem muss man sagen, dass diese Probleme nichts im Vergleich zum aktuellen akuten Personalmangel sind.


    edit: ich sehe gerade, man ist nach 4!!! Tagen endlich mal dazu übergegangen, sich auf der Website bei den Fahrgästen zu entschuldigen.


    Was passiert ab jetzt mit den BR 612 überhaupt?

    Ein paar sollen Nach Bayern und BW gehen und dort u. A. den Fahrzeugpark aufstocken, sowie Altfahrzeuge ersetzen. Der Standort Kaiserslautern behält auch einige Fahrzeuge.
    Am Sonntag standen 5 Triebwagen zwischen Saarlouis und Völklingen.


    Und ich habe mich schon gewundert, wieso heute noch mindestens Züge in Kranichstein rumstanden. Aber ohne Tf kommen die halt da nicht weg.

    Standen dort wirklich noch welche. Mir haben mehrere Vlexx mitarbeiter gesagt, alle Triebwagen wären verfügbar. Aber die haben dann wohl keine Ahnung. 8|


    Ergänzend, ist dass der RE 3 zusätzlich in Kronweiler und Nohen hält und dort die ausfallende RB 34/33 ersetzt. Nur weiß die vlexx davon leider nichts, auf der Homepage steht nix und die Triebfahrzeugführer machen das auch nur mal so mal so.


    edit: da sah der Notfallfahrplan der DB vor einigen Wochen beim Streik noch besser aus. ;(

    Mal eine ausführliche Betrachtung im Fahrzeugvergleich:


    BR 612
    vmax: 160
    Breite: 2,852m
    Länge: 51,750m
    Sitzplätze: 146
    Sitzplätze pro Zugmeter: 2,82


    BR 620/622
    vmax: 140
    Breite: 2,75m
    Länge: 80,920m / 54,270m
    Sitzplätze: 264 / 162
    Sitzplätze pro Zugmeter: 3,26 / 2,98


    Damit komme ich zu dem Schluss, dass in einen Lint bei gleicher Fahrzeuglänge deutlich mehr Reisende passen, als in die Regioswinger.
    Jedoch sollte man beachten, dass man auch die Bahnsteiglängen voll ausnutzen sollte:
    Wenn zur HVZ früher 4x612 (208m) unterwegs war, waren das knapp 600 Sitzplätze. Setzt man heute 620+622+622 (189m) ein, sind das ca. genauso viele Sitzplätze.
    Falls doch an die Bahnsteige sogar die 620+620+622 passt (216m), hätte man zur HVZ einen Vorteil, ansonsten die gleiche Sitzplatzanzahl bei kürzeren Zügen.
    Also nach dem Motto: Das Leben in vollen Zügen genießen.

    Laut KIN der vlexx
    Das maximale wegen Bahnsteiglängen ist 620+622+622, also ca. 189 m
    Da hatte die DB mit 4x612 etwas mehr.
    Ich meine zwar schon 620+620+622 gesehen zu haben (216 m) aber belehrt mich eines besseren.

    Das die Züge jetzt länger brauchen bis Saarbrücken bzw. keine Reserve bei der Fahrzeit haben, um Verspätungen aufzuholen ist nicht schön.


    Also bisher empfand ich immer die LINT als extrem eng. Ich meine damit die alten LINT 41/ 27. Ich kenne eigentlich kein Fahrzeug, daß eneger ist als die 640/ 648. Gerade hier bei der HLB/ Ex-vectus. Da kann ich nicht vernünftig sitzen.


    Um so mehr überrascht war ich, wie viel Platz und Komfort man im LINT81 (620) hat. Auch die SItze sind echt ok. An den 4er Gruppen gibt es sogar richtige Tische mit viel Beinfreiheit. Die Reihensitze haben zumindest Klapptische - mal gespannt wie lange die halten.
    Also vom Fahrkomfort sind die Vlexx ok. Nur die Klimaananlage zieht genau über den Köpfen.

    SQL

    Der alte Fahrplan war ja auch ohne Neigetechnik, langsamer wird in der Regel dadurch nix. Nur hat man nicht mehr 160 max kmh sondern 140, leider weiss ich net, was zwischen Flughafen und Mainz, Beziehungsweise bis Kreuznach erlaubt ist.


    Zitat:
    problematisch Deine Schilderung klingt, Bahn24, jeder Zug, den ich nehmen kann, ohne daß mir schlecht wird (das wird mir in allem, was kippelt, egal ob 612 oder IC(E)-T), ist in meinen Augen ein Gewinn. Bisher war ich ja für eine Fahrt Frankfurt-Saarbrücken auf den Fernverkehr angewiesen, um die 612er zu meiden. Und LINT fahre ich ja eh gerne... Wobei mich der beschriebene Füllungsgrad wundert, im Gegensatz zu den klaustrophobisch engen 612ern sind LINTs doch wahre Tanzsäle."Quote ende



    Einfach mal die breite der Fahrzeuge vergleichen und die vis-a-vis Bestuhlung messen.
    Oder den Quotient aus Sitzplätze und Quadratmeter grob rechnen, dann kannst du mir ja mal sagen wie es aussieht.

    Hallo zusammen,
    der Fahrplanwechsel ist rum und der vlexx hat nun leider entgültig den Betrieb übernommen.


    Da ich das Wochenende im Saarland verbrachte, nutzte ich den gestrigen Tag, um von St. Wendel nach Saarbrücken zu fahren. Dort fuhren die Züge pünktlich, jedoch wie erwartet nur mit einem Fahrzeug der Baureihe 620 (Lint 81). Im Vergleich zur DB ist das jawohl nicht die versprochene und erwartete Kapazitätserweiterung, aber egal. Es war ja nur sonntag.
    Wie das auf dem Abschnitt Frankfurt - Mainz - Bad Kreuznach aussehen musste, kann sich ja jeder ausmalen.

    Juhuu, das heißt ab morgen wird nicht mehr gekippelt! Ein Grund zum Feiern! :D

    Das heißt aber im Gegenschluss auch, das Verspätungen nicht mehr leicht ausgefahren werden können. Die DB hatte keine Probleme, eine Verspätung von 5-10, sogar 15 Minuten wieder herauszufahren, da einerseits die Fahrpläne großzügig sind und andererseits bei funktionierender Neigetechnik deutlich höhere Geschwindigkeiten drin sind.
    Und wer wirklich feiern will, soll ich zunächst den folgenden Bericht von heute morgen durchlesen:


    Montag, 06:15, St. Wendel, ich fahre gleich mit dem RE 3 nach Frankfurt. Da die vlexx wohl keine richtigen Verträge mit DB Netz bezüglich der Datenweitergabe von Echtzeitdaten hat, sagt die DB Navigator App nichts über die Pünktlichkeit aus.
    Der Zug kam pünktlich an, (ca. +1) und das sogar mit der erhofften Triebwagen Anzahl 620-620-622. Ich dachte schon ich träume, da mehr auf der Strecke wegen den Bahnsteiglängen nicht drin ist.
    Tja, zu früh gefreut. Ich wollte in den letzten Triebwagen (622) einsteigen, doch die Schiebetritte fuhren nicht aus und die Türen öffneten sich nicht. Ich lief dann vor zu den mittleren Triebwagen und sah den Lokführer im verschlossenen Triebwagen am Fenster vom Führerstand, der nur doof meinte: "ähhh, der wird nur überführt und dann abgekuppelt".
    Ernsthaft? Seit wann werden in der HVZ Triebwagen leer mitgeführt. In der NVZ kann ich ja sowas noch etwas verstehen, aber sonst. Sorry aber noch dümmer gehts ja wohl echt nicht.
    Durch das besagte Abkoppeln in Neubrücke (der besagte Triebwagen sollte dann wohl als RB Richtung Mainz kurze Zeit später weiterfahren), hatten wir 10 Minuten Verspätung. Mit dann nur noch zwei Triebwagen fuhren wir weiter bis Mainz und behielten die Verspätung, in Mainz kamen nochmal 5 Minuten hinzu. Ansagen gleich null!


    Wenn man die Kundenbetreuer anspricht, warum man denn sowas macht wie Abkuppeln, erhält man nur schlaue Ausreden. So meinte eine nette Dame
    das 2x620 ja auch noch viele Sitzplätze bietet und man sich ja nur eine Beförderung erkauft und keinen Sitzplatz. Okay, das ist mittlerweile nach Odenwald, Rheingau oder MHEX jedem wohl klar, dennoch erwartet man vom Land RP eigentlich besseres.
    Nach der besagten Überfüllung zwischen Kirn und Mainz Hbf ging es danach etwas leerer weiter, die Mainzer haben wohl alle die S-Bahn genommen und waren dann dementsprechend schon vor uns in Frankfurt, sodass der letzte Teil eigentlich entspannt war.
    Das Highlight kam aber noch: Erst am Frankfurter Hauptbahnhof bemerkte ich, dass dieser Zug nicht der Zug war, der planm. um 08:36 ankommen sollte, sondern der um 07:36. Also hatten wir ne Verspätung von 75 Minuten. Nicht wirklich besser gings den Zügen von Alzey/KIB, die hatten laut FIS 85, bzw. 50 Minuten Verspätung.


    Aber ich gebe der vlexx noch eine kleine Chance, Startschwierigkeiten hat jeder. Ab dem neuen Jahr muss es besser werden. :)


    edit: Wer meint QuasselIngo aus der S-Bahn wäre nervig, soll sich mal die vlexx antun. Neben den zahlreichen EU-Vorgaben die alle Neufahrzeuge letzter Zeit haben (Doppeltestationsansage etc.), sagt die vlexx an den Knotenbahnhöfen alle Anschlüsse an. Und mit alle meine ich alle. Am Frankfurter Hauptbahnhof labert das Ding 3-5 Minuten am Stück (darunter neben den wichtigen auch wie das DB-FIS die Anschlüsse in Gegenrichtung aus der man ja kommt).
    Zusätzlich werden die Bahnhöfe meist gekürzt, die besten Beispiele:
    S-Bahn nach Frankfurt (die meinen wohl Frankfurt Süd, obwohl das nicht wirklich erkennbar ist, könnte auch Kurzpendel zum Flughafen sein, oder nach Höchst, S-Bahn nach Rödermark-Ober oder S-Bahn nach Groß (ich hoffe ja mal Karben) :thumbsup:


    edit 2: Vielen Dank an alle, die bei der Abschlussfahrt der DB Regio mit der Baureihe 612 und aktiver Neigetechnik am Samstag Abend dabei waren, es war wirklich schön mit Euch und ich hoffe, wir sehen uns wieder.

    Das Ganze wurde vom RMV so initiiert.

    Hier wurde das ganze aber auch vom Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd "initiiert". Seit November fährt die vlexx einzelne Leistungen (das ist einer von vier Umläufen) auf der Strecke Mainz-Alzey. Jetzt kamen noch vor Fahrplanwechsel weitere Leistungen nach Kirchheimbolanden hinzu.
    Diese Mehrleistungen müssen ja irgendwie verrechnet werden, und das spielt allen perfekt in die Karten. DB Regio Südwest hat schon einiges an Personal von der Strecke abgezogen. Ich habe mich in der letzten Zeit mit einigen DBlern unterhalten, die meisten aus dem Saarland bleiben im Saarland, die Mainzer fahren gerade auf der Rheinstrecke den RE oder als RE4/14 RB44 nach Mannnheim. Jedoch gab es einzelne Lokführer, die wieder in die Heimat nach Ostdeutschland gegangen sind. Und diese gingen oft schon im November.
    Die vlexx profitiert natürlich von den Testfahrten mit Fahrgastbetrieb.


    Ein weiterer Punkt, warum die DB den neuen RE nach Kaiserslautern fährt, ist das die vlexx den Standort Kaiserslautern noch nicht mal angefangen hat aufzubauen. Man hat jetzt aktuell nur die Standorte Mainz, Alzey, Idar-Oberstein und Saarbrücken. Da erst 2017 die neue Linie Kaiserslautern - Bad Kreuznach - Bingen - Koblenz dazu kommt, werden die Standorte Kaiserslautern und Koblenz erst später mit Personal versorgt. Und bei dem akuten Lokführermangel der vlexx ist es erstmal wichtig, dass die wichtigen Linien Nahetalbahn/Alzey zum Fahrplanwechsel reibungslos fahren.

    Nix gegen tatrafan oder die DB (ich mag die DB mehr als jede Privatbahn), aber man erinnere sich damals 2011 an die Ausschreibung des MHX.
    Okay, es lag nicht am Personalmangel sondern am Fahrzeugmangel, aber es fuhren ein Jahr die GTWs der HLB weiter.


    Und auch ohne Ausschreibung hat die DB neue Fahrzeuge eingesetzt. In den 80ern und 90ern haben die 628er die Schienenbusse abgelöst, und dann vor jeder Ausschreibung. Und auch in Frankfurt hat die DB Doppelstockwagen vor irgendwelchen RMV Ausschreibungen beschafft.

    Hallo zusammen,


    ich wollte mal meine Erfahrungen zum Umsteigen in Frankfurt kundgeben und erhoffe mit weitere Tipps.
    Bei vielen Verbindungen ist ja ein Umstieg erforderlich.
    Da in Frankfurt die wichtigsten Linien gebündelt verkehren (S-Bahn, U-Bahn A, B, C-Strecke, teilweise Straßenbahn) ist hier ein Umstieg an mehreren Bahnhöfen möglich.


    Beispielsweise bei einer Fahrt von Offenbach Marktplatz zum Frankfurter Westbahnhof kann man bequem an allen Stationen zwischen Ostendstraße und Hauptbahnhof umsteigen. RMV und DB geben auf ihrer Fahrplanauskunft willkürlich Umsteigebahnhöfe an, bei der einen Fahrt an der Konstablerwache, dann an der Taunusanlage, dann an der Ostendstraße. Kreuz und Quer und ohne Sinn!!!
    Die meisten Pendler jedoch steigen immer an der gleichen Station um, einfach aus Gewohnheit. Wenn die Umsteigezeiten entlang der Stammstrecke ja gleich sind, können die Umsteigebahnhöfe dann nicht festgelegt werden, sodass die Züge gleichmäßig ausgelastet sind?


    Und dann gibt es noch die Sache mit der U-Bahn: Beispielsweise will ich von Festhalle/Messe zur Deutschen Nationalbibliothek. Ich persönlich würde die U4 bis zum Hauptbahnhof nehmen, dann kurz auf die leere U5 warten, wo ich freie Platzwahl habe und dann mit der U5 direkt fahren. RMV und DB empfehlen einen Umstieg am Willy-Brandt-Platz und die U-Bahn empfiehlt einen Umstieg an der Konstablerwache (Sie befinden sich in einem Zug der Linie U4, zur Weiterfahrt in Richtung Preungesheim mit der Linie U5, bitte hier umsteigen).


    Dazu stell ich mir immer wieder die Frage, wie es denn eigentlich gewünscht wird. Beispielsweise möchte ich von der Hauptwache zum Riedberg. Am Bahnsteig der A-Strecke an der Hauptwache kommt gerade eine U1. Soll ich dann einsteigen und in Heddernheim oder wo auch immer wieder umsteigen. Ich glaube das macht ja irgendwie keiner, und trotzdem sendet die U-Bahn diese Art von Ansagen.

    kuppeln glaube ich weniger
    HBF auf 2 und Süd auf 3 mit Umsteigen halte ich für wahrscheinlicher


    Kuppeln müsste wegen der Signaltechnik nicht drin sein. Zwei besetzte Personenzüge dürfen nur an ausgewählten Bahnhöfen mit Signal gekuppelt werden.


    Der Zug vom Hauptbahnhof kommt um 01:38 an, um 01:42 der aus Süd, und um 01:47 gehts erst weiter.


    Wäre es dann nicht schlauer, mann lässt den Zug vom Hauptbahnhof in Langen enden, die Fahrgäste steigen aus und fahren um 01:42 weiter mit dem vom Südbahnhof Richtung Darmstadt. Dann spart man 5 Minuten und der Zug verkehrt im Taktfahrplan zwischen Langen und Darmstadt.


    edit: In der Gegenrichtung ist es eben so: Nur hier könnte ein Kuppeln wirklich praktiziert werden:
    Darmstadt ab 00:35
    Langen an 00:49
    Langen ab nach F-Hbf 00:52
    Langen ab nach F-Süd 00:59
    Leider sind in beiden Richtungen noch keine Gleise online.


    Davon wüßte ich aber.


    Gruß, ULF

    Ja ich weiß, Kreuzung ist der falsche Begriff, eher "Einfädelung".
    Wenn ein Zug nach Saarbrücken/Kreuznach fährt und einer von Bingen/Koblenz kommt, ist die Situation nicht kreuzungsfrei.
    Das ist zwar fahrplantechnisch ganz gut gelöst soweit, und auch der viergleisige Bahnhof Gau-Algesheim hilft, da die Ausfädelung manchmal vor, manchmal danach stattfindet. Bei zwei Zügen pro Stunden theoretisch kein Problem.


    Trotzdem gibts da oft genug Probleme, ich fahre die Strecke mehrmals die Woche und stehe oft am Esig/Asig.
    Beispiel: Die MRB 32 fährt durch Gau-Algesheim um 16:04 nach Mainz. Kurze Zeit später um ca. 16:10 kommt der RE nach Saarbrücken. Wenn die MRB mal Verspätung hat, weil sie in Bingen vom verspäteten IC überholt wird, wird das ganz leicht zum Läufer.
    Und oft genug bin ich Richtung Saarbrücken gefahren und habe einen Güterzug an der Esig Richtung Mainz warten sehen.

    könnte jemand bitte zum Vergleich noch mal den damaligen Fahrplan mit funktionierender Neigetechnik und 612 posten.


    Gibt es wegen den Stellen mit Eingleisigkeit bzw. höhengleichen Einfädelungen nennenswerte Kreuzungsaufenthalte?

    Ich denke das müsste reichen. Auch 2014 funktioniert die Neigetechnik nur mangelhaft.
    Es gibt Tfs, die setzen bei einer Verspätung die Neigetechnik ein, um die Verspätung wieder abzubauen, was meistens auch funktioniert. Bei Einzeltraktionen oder Doppel noch recht gut, nur bei Vierfachtraktionen ist meines ein Triebwagen dabei, bei dem es nicht geht, und dann fährt man der Verspätung hinterher.


    Also zu dem zweiten Punkt weiß ich nicht genau, auf welche Strecke sich das bezieht. Auf der Nahetalbahn gibt es planmäßig keine Eingleisigkeit mehr.
    Vor einigen Jahren wurden sämtliche Tunnel modernisiert, da wurde viel eingleisig gefahren, jetzt fährt man wieder durchgehend zweigleisig. In den Herbstferien gab es Eingleisigkeit wegen Hangsicherungsmaßnahmen.
    Daher gibt es auch keine Zugkreuzungen. Jedoch gibt es zahlreichen Ein- und Ausfädelungen, die nicht so ohne sind.



    Frankfurt-Stadion (je nach dem ob der Zug über die alte oder neue Niederräder Brücke fährt) Konflikt teilweise mit der S-Bahn
    Mainz Hbf (Nordkopf ist ja jetzt fertig)
    Gau-Algesheim (Kreuzung mit rechter Rheinstrecke)
    Bad Kreuznach/Bad Münster (teilweise Konflikte mit Linie 65 BIN-KL)



    Neunkirchen-Saarbrücken weiß ich aufgrund Streckenkenntnis nicht.



    Außerdem kommt noch die Zügüberholung in Idar-Oberstein hinzu, bei der die Verspätung eines Zuges schnell sich auf drei Züge übertragen kann.