Beiträge von FabiMZ

    Derweil zeigt der DB Navigator ab Morgen wieder den normalen Fahrplan für Mainz an - hier lief also auch etwas schief

    Das passiert nach meinen Beobachtungen immer dann, wenn die Daten in der RMV-Auskunft zu kurzfristig aktualisiert wurden. Das geschah ja erst Mitte der Woche. Ich weiß zwar nicht, wo die DB ihre Daten herbekommt, könnte mir aber die Verkehrsverbünde vorstellen. In ein paar Tagen sollten diese Daten also auch wieder stimmen.


    Der reduzierte Fahrplan wurde jetzt übrigens bis zum 03.07. verlängert, ab Samstag, 04.07. wird wieder der Normalfahrplan ausgegeben (natürlich wegen der Sommerferien Mo-Fr ohne Schülerfahrten) .

    Das hat nichts mit Beobachten zutun, sondern erfährt man ziemlich zufällig, indem man dann länger warten muss. :D

    Ich würde meine Zeit auch gerne sinnvoller verbringen, aber wenn man bei einem Ausfall aufgrund des neuen Taktschemas erstmal ewig auf die Folgefahrt warten muss... ;)


    RMV- und DB-Auskunft zeigen Ausfälle übrigens auch teilweise prominent an, nur halt wie gesagt nicht so zuverlässig und auch nicht immer.

    Okay, dann danke für die Info mit der Kurzarbeit. :)

    Ich habe Verständnis für alle Maßnahmen, die getätigt werden müssen, um wirtschaftlich sinnvoll über die Runden zu kommen. Das sollte man aber auch so kommunizieren und nicht alles durch die derzeitige Nachfrage begründen. Das bringt die potenziellen Nutzer nicht weiter und erhöht den Frust nur weiter. :)


    In der alten App sieht man Ausfälle, indem die Fahrten einfach nicht angezeigt werden, wenn sie von der Leitstelle (?) aus dem System genommen wurden - in der neuen App läuft der Countdown munter runter, wie übrigens auch bei Fahrten, die kein Echtzeitsignal abgeben. Ich vermute einfach mal, dass die alte App direkt ans System der MVG angebunden ist und die neue App den Weg über die RMV-Daten geht, um eine Verbindungsauskunft zu ermöglichen. Diese Daten sind viel ungenauer und weichen teilweise mehrere Minuten von der Realität ab. Ich sehe das nur aus Kundensicht und da ist das noch nicht optimal. Ich habe aber die Hoffnung, dass das in weiteren Updates noch besser wird. :)

    Es scheint wohl heute auch etwas Fahrermangel zu geben. Auf den Linien 61, 64/65, 66 und 78 entfällt heute ein Fahrzeug - trotz reduziertem Fahrplan. Das ist aber derzeit nur über die alte MVG-App ersichtlich. Da die neue App die Daten vom RMV nutzt, fahren die Fahrten dort pünktlich, obwohl es keine Echtzeitdaten gibt (noch so eine Sache, die derzeit schief läuft)

    Den Weggang der beiden höheren Personen aus der Führungsspitze würde ich ohne Hintergrundwissen jetzt nicht bewerten wollen. Es sieht komisch aus, ja, aber es können auch persönliche bzw. familiäre Gründe dahinterstehen. Und wenn es bei Frau Kreienkamp auch noch die Mutter aller Verkehrsbetriebe, die BVG ist, würde ich an ihrer Stelle sicherlich auch wechseln, wenn ich nicht in Mainz verwurzelt wäre.


    Trotzdem läuft bei der MVG auch meiner Ansicht nach derzeit einiges schief - vor allem was die Informationspolitik betrifft.


    Mit den Kürzungen zu Beginn der Pandemie war ich grundsätzlich einverstanden. Man fuhr eine Woche nach Normalfahrplan mit leeren Bussen umher und hat dann entsprechend der nicht mehr vorhandenen Nachfrage angepasst.

    Weniger verstehe ich nun, wieso nun nicht klar kommuniziert wird, wann wieder nach Normalfahrplan gefahren wird. Faktisch kommt das normale Leben nun immer mehr zurück. Die Gastronomie und Läden haben schon wieder geöffnet, bald darf man sich vielleicht wieder mit bis zu neun weiteren Personen treffen.

    Bei Facebook werden Vorschläge, wie man den in manchen Regionen sehr ausgedünnten Fahrplan durch kleine und kostengünstige Linienumlegungen etwas attraktiver gestalten könnte, sinngemäß mit „geht nicht“ oder „nicht möglich“ abgestempelt, obwohl das doch eigentlich der Vorteil eines Busses ist: Kurzfristig den Linienweg ändern zu können.


    Ich gehe mal davon aus, dass man trotz Corona das festgesetzte Defizit halten möchte. Das ist aber der falsche Weg. Man beklagt sich, dass die Einnahmen fehlen, fährt aber gleichzeitig mit ausgedünnten Fahrplänen. Wenn das Angebot schlecht ist, fahre ich doch erst recht Auto...

    Vielleicht ist hier aber auch eigentlich die hochverschuldete Stadt in der Pflicht - ist ja klar, dass da nichts kommt. Das dürfte auch der Unterschied zu Wiesbaden sein. ;)


    In der RMV-Auskunft steht ab 08.06. wieder der Normalfahrplan. Das muss aber auch nichts heißen, die Daten wurden in den letzten Wochen schon oft ziemlich kurzfristig angepasst.


    Und noch was kurioses zum Schmunzeln: Mit den letzten Fahrplananpassungen zum 25.05. wurde angekündigt, dass ein E-Wagen von der IGS-Bretzenheim über die Friedrich-Ebert-Straße in Weisenau nach Laubenheim fahren solle, als Ersatz der Fahrt der Linie 76E um 11:36 ab Mombach, die diese Schleife bisher zusätzlich gedreht hat. Diese Fahrt sollte dann seit Montag wieder auf den normalen Linienweg zurückkehren und direkt vom Heiligkreuzweg zum Weisenauer Weg fahren.

    Aktuell fahren aber sowohl der E-Wagen (12:13) als auch die Linie 76E (12:14) ab der Friedrich-Ebert-Straße auf identischem Weg mit Gelenkbussen nach Laubenheim.

    Der RNN hat am 14.04. unter der bereits von tts in Beitrag 7 geteilten Adresse https://www.rnn.info/ueber-den-rnn/vergabeverfahren die Vergabeinformationen für die drei Linienbündel Mainz-Bingen und dazugehörige Entwurfsfahrpläne veröffentlicht.


    Ein paar interessante Fakten:

    Die Linie 630 benötigt von Mainz bis Bad Kreuznach 79 Minuten.

    Die Linie 653 verkehrt in Mainz über Schillerplatz und Gautor zum Pariser Tor.


    Vielleicht fällt euch ja noch mehr auf. :)

    Ich konnte eben Neuwagen 601 im Liniendienst sichten.

    Er war auf der wegen Corona verkürzten Linie 65 zwischen Weisenau und Brückenplatz im Einsatz und bediente die Fahrt 18:32 ab Paul-Gerhardt-Weg.

    Er trägt ganz normal das Kennzeichen MZ-SW-601. Von außen sah es so aus, als ob er grüne Sitzpolster hätte...

    Solobusse verkehren in Mainz unter der Woche auf der 66, 69/76 (Kurzläufer Goetheplatz-Frankenhöhe), 74, 78 und morgens bis gegen 13:00 auch einer auf der 55. Das grenzt schon ziemlich ein. Am Wochenende sieht das nochmal anders aus.


    Mir ist allerdings nichts bekannt, vielleicht jemand anderem? :)

    Erfreulicherweise hat man bei der ORN für die Linie 66 die alten Ansagen der 64 wieder rausgesucht. :)


    Mal schauen, wie sich die Fahrgastzahlen auf dieser Linie entwickeln. Derzeit steigt ein großer Teil weiterhin am Mühldreieck von/zu der Straßenbahn um.

    Es werden halt falsche Prioritäten gesetzt. Die große Masse an Fahrgästen möchte zum Römischen Theater und in die Innenstadt. Hier ist das Angebot zum Beispiel am Weisenauer Weg von 6 auf 2 Fahrten geschrumpft. Die 63 nutzt Fahrgästen auf der Frankenhöhe und am Weisenauer Weg nichts, die so nur noch 2 statt 3 Fahrten haben. Außerdem kommt es durch die verschiedenen Linienwege vor, dass man im schlimmsten Fall 30 Minuten keinen Bus nach Hause hat, weil 63 und 64 gleichzeitig kommen (Dienstag am Höfchen erlebt).


    Dafür lässt man die 76 etwas an der Nachfrage vorbei teilweise mit kurzen Bussen im Viertelstundentakt fahren.


    Aber das ist wie gesagt nur ein Beispiel...


    Mich ärgern die extremen Verspätungen viel mehr. Wäre der neue Fahrplan pünktlich, könnte ich gerade noch so damit leben. Aber selbst das ist nicht der Fall.

    Den erreicht man aber auch, wenn man die neue 69 über die Messe hinaus nach Ebersheim und Nieder-Olm verlängert. Dann hätte der Bereich Großberg/Frankenhöhe noch zwei weitere Fahrtmöglichkeiten pro Stunde in die Innenstadt frei.

    Die 54 soll wohl nach Fertigstellung der Bahnunterführung in Gustavsburg über das Gewerbegebiet nach Ginsheim verlängert werden.

    Der Bahnübergang ist für die Linie noch zu verspätungsanfällig.


    Man spart sich bei der 64/65 einfach ein Fahrzeug samt Fahrern. Würde die 65 in der aktuellen Zeitlage über den Großberg fahren, würde sie so am Paul-Gerhardt-Weg ankommen, dass sie 30 Minuten Wendezeit hätte. Das würde ein zusätzliches Fahrzeug bedeuten. Auch die 64 hätte durch ein dann eventuelles Auslassen der Großbergschleife ca. 12 Minuten Wendezeit auf der Frankenhöhe. Für die Pünktlichkeit wäre das gut, für die Kosten aber eben nicht. Man fährt lieber doppelt so oft parallel zur Straßenbahn mit dem Bus von Hechtsheim in die Stadt oder leer auf der 66.

    Größtenteils läuft alles pünktlich. Die 66 ist noch sehr leer unterwegs und wird teilweise mit Solobussen bedient, was darauf schließen lässt, dass die MVG auf dieser Linie durch den Viertelstundentakt (meiner Meinung nach ziemlich übertrieben) nicht sooo volle Busse erwartet.
    Die Gegend, die durch die Einführung der Linie 66 durch eine Verschlechterung des Angebots in die Innenstadt bestraft wurde, ist der Bereich Großberg/Frankenhöhe. Hier läuft es eher katastrophal, da die Busse der Linien 63 und 64 durch die knappen Wendezeiten (2-6 Minuten) auf diesen verspätungsanfälligen Linien bis jetzt oftmals erst mit 5-15 Minuten Verspätung wieder in Richtung Stadt gestartet sind. Dafür bedanken sich dann auch die Anwohner in Mombach und auf dem Hartenberg, die am anderen Ende dieser Linien auf sie angewiesen sind.

    Diese katastrophalen Zustände konnte man aber schon vorher erahnen...