Beiträge von Tommy

    U5-Wagen 676 trägt Städtepartnerschaft für Eskişehir


    Neue Freundschaftsbahnen für die Partnerstädte Eskişehir und Tel Aviv vorgestellt

    (ffm) Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am Freitag, 16. August, auf dem VGF-Betriebshof Ost die beiden neuesten Zugänge der Freundschaftsbahnen der Partnerstädte Frankfurts vorgestellt. Sie tragen Motive aus Eskişehir und Tel Aviv sowie zweisprachige Schriftzüge in Deutsch, Hebräisch beziehungsweise Türkisch. An der Zeremonie nahmen Feldmann, sein Amtskollege Yilmaz Büyükerşen aus der türkischen Partnerstadt, Helge Eikelmann für das israelische Generalkonsulat und VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott teil. Vizekonsul Kadir Orhun Poyraz vertrat das türkische Generalkonsulat.


    Der Termin wurde bewusst gewählt. An diesem Wochenende treffen jugendliche Fußballmannschaften aus Tel Aviv, Eskişehir und Frankfurt zu einem Freundschaftsturnier zusammen. Dessen Idee steht nach den Worten von Oberbürgermeister Feldmann Pate für die Vorstellung der beiden Züge. „Ich freue mich, an diesem Tag die neuen Bahnen für Tel Aviv und Eskişehir der Öffentlichkeit präsentieren zu können“, sagte Feldmann. „Die Bürger Frankfurts sehen die Fahrzeuge im Stadtbild und „erfahren““ Eindrücke unserer Partnerstädte. Das ist eine wunderbare Idee, Neugier zu wecken“, unterstrich das Stadtoberhaupt.


    Ob innerhalb Europas, in Nah- oder Fernost oder jenseits des großen Teichs – mit 17 Partnerstädten auf vier Kontinenten verfügt Frankfurt über ausgezeichnete Kontakte in weite Teile der Welt. Dies spiegelt sich auch im Stadtbild Frankfurts wider. Sechs Partnerstädte präsentieren sich bereits den Frankfurter Bürgern alltäglich auf Straßenbahn- und Stadtbahnwagen. Nun kommt die türkische Partnerstadt Eskişehir hinzu und auch die Frankfurt-Tel Aviv-Bahn erstrahlt in neuem Glanz. Sie trägt damit der Umwandlung der Städtefreundschaft in eine Städtepartnerschaft Rechnung. Die Frankfurt-Tel Aviv-Bahn ist bereits seit 2015 im Einsatz.

    Wegen einer Weichenstörung in Frankfurt Hbf (tief) wird derzeit das Gleis 102 nicht angefahren. DIe S-Bahnen stadteinwärts fahren alle über Gleis 101. Die Zwischentakte der S2 lässt man zwischen Hofheim und Offenbach Ost entfallen. Sie enden/beginnen in Offenbach Hbf. Die S6-Zwischentakte entfallen zwischen Frankfurt West und Frankfurt Süd.


    Die Störung soll noch den ganzen Tag andauern. :rolleyes:

    Der Vollständigkeit halber noch die Presseinformation der VGF dazu.


    Bagger vs. Starkstromleitung: U-Bahn-Betrieb unterbrochen

    Die U4 endet vorzeitig an der Seckbacher Landstraße - SEV-Busse fahren bis U7-Station "Eissporthalle"

    Bei den Bauarbeiten im Riederwald wurden mehrere Starkstrom-Leitungen beschädigt. Als Folge muß die VGF den betrieb der Linie U4 an der Seckbacher Landstraße beenden, die Fahrt zur Station "Schäfflestraße", wo der Umstieg in die Ersatzbusse nach Enkheim erfolgt, ist nicht möglich. Bis auf weiteres hat die VGF diese Strecke dieser Ersatzbusse bis zur Eissporthalle verlängert, hier besteht Anschluß an die Linie U7.


    Da mehrere Leitungen beschädigt wurden,m geht die VGF von einer längeren Störung aus.


    Ist daraus abzuleiten, das Start den Zuschlag erhält / erhalten hat?


    Mal wieder eine neue Tochter der Bahn? Als Konkurrenz zu sich selbst oder zur HLB?

    Nein, Vergabe steht unter Vorbehalt der Beauftragung.


    Ganz neu ist die Tochter nicht mehr. Start hat die Verkehrsleistung auf Strecke Hamburg - Cuxhaven von Metronom übernommen. In Ostsachsen hatten Start zunächst die Ausschreibung der Verkehrsleistungen des Ostsachsen-Netzes gewonnen, wurde aber nach Einspruch durch die Länderbahn (trilex) nachträglich von der Vergabe ausgeschlossen. Siehe auch Wikipedia.

    Es ist wohl der erste Vorgang dieser Art in Deutschland, mir ist zumindest kein weiterer bekannt, dass ein Aufgabenträger, in diesem Fall der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), einem Auftragnehmer, in diesem Fall die Städtebahn Sachsen (SBS), den Verkehrsvertrag kündigt. Vorausgegangen war die Betriebseinstellung der Linien RE19, RB33, RB34 und RB71, die Dresden mit Altenburg, Königsbrück und Kamenz verbinden, sowie der Linie RB72 zwischen Pirna und Sebnitz in der Nacht zu Donnerstag, 25. Juli.


    Der VVO macht von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch (siehe Presseinformation vom 28. Juli 2019), dass in dem Verkehrsvertrag verankert ist, wenn die Strecken länger als 72 Stunden ohne Zugbetrieb sind.


    Aber wie kam es zu dieser Eskalation? Ich versuche das ganze einmal zusammenzufassen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:


    Die SBS hatte in der Nacht zum Donnerstag den Betrieb einstellen müssen. Die Einstellung des Betriebs begründet die SBS mit dem schlechten Streckenzustand, insbesondere was die Vegetation. betrifft. Von DB Netz wurde (angeblich) trotz der Bemühungen durch die SBS keien Abhilfe geschaffen. Der schlechte Streckenzustand habe dazu geführt, dass mehrere Triebwagen bei Unwettern mit Bäumen kollidiert sind. Über Regulierung der Schäden habe es Diskrepanzen gegeben, die am 17. Juli 2019 in der Kündigung des Mietvertrags durch Alpha Trains müdeten und die Triebwagen unverzüglich abzustellen seien. Im folgenden habe es noch eine rechtliche Auseinandersetzung geben, bei der Alpha Trains an der Kündigung festhielt.


    Die SBS steht nun in der Kritik, den Zugbetrieb über Nacht ohne Vorwarnung eingestellt zu haben. Die SBS behauptet allerdings, dass der VVO von den Problemen in Kenntnis gesetzt wurde und auch bei einem Treffen mit der Geschäftsführung Alpha Trains mit dabei gewesen sei. Der VVO wies die Anschuldigung zurück.


    Am schlimmsten dürfte die Situation für Fahrgäste gewesen, die am Donnerstagmorgen auf ihren Zug warteten und keine Infomationen bekamen. Die SBS hatte ihre Telefone wohl auf die Info-Hotline des VVO umgeschaltet und dort wusste man von dem ganzen Vorgang erst einmal gar nichts. Im Laufe des Tages hatte der VVO mit Buspartnern einen Notverkehr aufgezogen.


    Ab wie geht es nun weiter? Bis zu einer Notvergabe des Streckennetz an ein anderes Unternehmen wird es noch eine weile dauern. Bis dahin müssen die Fahrgäste auf die SEV-Busse umsteigen.


    Die Frage ist aber nun, welche Auswirkungen wird dieser Vorgang insgesamt haben? Interessant wäre auch zu wissen, wie genau wussten Vorantwortliche beim VVO über diesen Vorgang und warum dann nicht die Öffentlichkeit informiert hatte? Es bleibt einer großer Beigeschmack.


    Weitere Links:

    MDR: Kein feiner Zug - der abgefahrene Streit um die Städtebahn Sachsen

    MDR: Nach Städtebahn-Stillstand Ersatzverkehr für Pendler

    MDR: VVO kündigt Vertrag mit Städtebahn und sucht neue Betreiber


    Auf DSO gibt es einen mittelerweile ausüfernden Thread seit Donnerstag: https://www.drehscheibe-online…d.php?002,9004491,9004491





    Die Westbahn hat ebenfalls eine Presseinformation herausgeben, in der sie über die Gründe für den Verkauf der Bestandsfahrzeuge berichtet und die Neubestellung von KISS 3-Garnituren von Stadler bestätigt.


    Die Westbahn kauft im übrigen laut kurier.at 15 neue Garnituren bei Stadler.

    Heute morgen gab es zu meiner Überraschung in einem Bus des SEV1 von Martin Becker (AK-MB 531) Haltestellenansagen gesprochen von Ingrid Metz-Neun. Was eine Wohltat für die Ohren! Klang teilweise aber etwas zusammengestückelt, insbesondere beim Umsteigehinweis auf den SEV2 in Heddernheim. Das sollte hier mal lobend erwähnt werden, da in den meisten Bussen mit denen ich bisher gefahren bin, mit Ausnahme der ICB-Busse, keine Haltestellenansagen vorhanden sind.


    Im übrigen sind auf dem SEV1 heute auch zwei der neusten Citaro G der ICB im Einsatz. Nummern konnte ich leider nicht erkennen.