Das Thema gibt es bereits hier. Ob es wirklich zwei Themen braucht, so lange fast zwei Jahre noch nichts passiert?
Danke für den Hinweis. Ich habe es zusammengeführt.
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Alles anzeigenNeubau und Erweiterung fürs Verkehrsmuseum
Aufsichtsrat beschließt überarbeitete Pläne für das Museum in Schwanheim.
Der Aufsichtsrat der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) hat in seiner Sitzung am 2. März 2026 die angepasste Planung zum Projekt „Neubau Verkehrsmuseum“ bestätigt.
„Wir wollen das Verkehrsmuseum mit seiner in Deutschland einzigartigen Sammlung erhalten. Hierzu haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um an seinem traditionsreichen Standort in Schwanheim neu zu bauen“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender und Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. „Leider ruht der Museumsbetrieb aufgrund der bei alten Gebäuden nicht seltenen Brandschutzproblematik seit 2021, aber es besteht Konsens, dass wir das Museum erhalten und der Öffentlichkeit schnellstmöglich wieder zugänglich machen wollen.“
„Die VGF blickt auf eine sehr lange Tradition des öffentlichen Verkehrs in Frankfurt zurück, angefangen 1872 mit der Pferdebahn und weitergehend mit der ersten ‚Elektrischen‘ 1884. Von beiden Fahrzeugen stehen Original-Exponate im Museum. Wir freuen uns, diese Geschichte künftig in einem angemessenen und besucherfreundlichen Rahmen wieder zeigen zu können. Der attraktive Neubau in Schwanheim und die nicht weniger sehenswerte Erweiterung der Osthalle werden uns das möglich machen“, so Steffen Geers, Technischer Geschäftsführer der VGF.
Der Aufsichtsrat hatte schon im Oktober 2023 eine Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Projekts „Neubau Verkehrsmuseum“ beschlossen. Die VGF hat den zu diesem Zeitpunkt zugrunde gelegten Kostenrahmen auf Basis des fortgeschrittenen Planungsstands überprüft und aktualisiert. Für die Arbeiten werden Mittel in Höhe von 10,4 Millionen Euro veranschlagt.
Museum seit 1984
Die VGF betreibt im Frankfurter Stadtteil Schwanheim seit 1984 ihr Verkehrsmuseum. Der operative Museumsbetrieb, die Pflege und Weiterentwicklung von Exponaten und Ausstellungen sowie das Verkehrsarchiv werden in ehrenamtlicher Arbeit durch den Verein „Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e. V.“ (HSF) organisiert. Das gilt auch für die zahlreichen Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen, die die VGF fahrbereit hält: den Nikolaus-Express, den Osterhasen-Express oder Sonderfahrten zu verschiedenen Jubiläen.
Das Museum befindet sich in einer Wagenhalle aus dem Jahr 1900, welche in den Jahren 1983/1984 und 1989 durch den Anbau von zwei zweigeschossigen Flügeln erweitert wurde. Auch die Osthalle auf dem Gelände wurde in das Museum integriert und gehört heute zusammen mit dem alten Bahnhofsgebäude, das auch zu Museumszwecken genutzt werden soll, zum Ensemble an der Rheinlandstraße.
Im alten Gebäude, der Westhalle des Museums, besteht hinsichtlich Baukonstruktion und Brandschutz erheblicher Sanierungsbedarf. Eine Fortführung der aktuellen Nutzung wäre nur mit äußerst aufwendigen und unwirtschaftlichen brandschutztechnischen Sanierungen der Bausubstanz, einer Erneuerung der brandschutz- und haustechnischen Anlagen sowie einer Neuordnung des Areals hinsichtlich des organisatorischen Brandschutzes möglich. Daher konzentrieren sich die Planungen der VGF auf einen Neubau der Westhalle.
Alter Standort, neue Halle
Dieser Neubau wird sich wie die alte Halle in die Wendeschleife der Straßenbahn-Linie 12 einfügen. Er besteht aus einer 12,79 Meter hohen Haupthalle, an deren nördlicher und südlicher Flanke flachere Seitenschiffe das Ensemble komplettieren. Alle fünf Gleise, die in das Museum führen und auf denen in den Hallen Exponate stehen werden, sind über eine „Weichenharfe“ an das Liniennetz angeschlossen.
Im Erdgeschoss, in dem an das Bahnhofsgebäude grenzenden Seitenschiff, wird sich ein attraktiver Eingangsbereich befinden, im südlichen Teil Technikräume. Alle bisher in der Westhalle gezeigten Exponate – von der alten Pferdebahn von 1872 bis zum nicht minder historischen Wandanker, von der Kinderfahrschule bis zu Schaffneruniformen – werden in dem Neubau Platz finden.
Im hinteren Teil der Haupthalle ist im Obergeschoss eine Mehrzweckfläche vorgesehen, die für den regulären Museumsbetrieb, für Museumsveranstaltungen, Sonderausstellungen oder Veranstaltungen der VGF genutzt werden kann. Sie ist nicht nur über zwei Treppen, sondern auch mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar.
Erweiterung der Osthalle
Die Osthalle auf dem östlichen Teil des Grundstücks wird mittels Glasanbauten, die auch Original-Stahlträger aus der dann abgerissenen Westhallte enthalten werden, so erweitert, dass sie zusammen mit der Westhalle genügend Platz für historische Exponate bietet.
Zeitplan
Die weiteren Planungen der VGF sehen vor, die alte Westhalle von Anfang 2027 an abzureißen. Der Baubeginn der neuen Halle erfolgt anschließend. Fertigstellung und Eröffnung plant die VGF im ersten Quartal 2028.
Die DB informiert über die Verzögerungen in einer Presseinformation von gestern Abend:
Alles anzeigenInbetriebnahme des Zugverkehrs auf dem Streckenabschnitt zwischen Friedrichsdorf und Friedberg verschiebt sich um wenige Tage
S5 und RB 15 verkehren wieder planmäßig • Ersatzverkehr mit Bussen für die RB 16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg wird bis voraussichtlich Ende der Woche fortgeführt
(Frankfurt am Main, 22. Februar 2026) In dieser Woche hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) an den letzten Installations- und Abnahmearbeiten für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Friedrichsdorf gearbeitet. Geplant war, diese bis zum 22. Februar 2026 abzuschließen. Für den Bahnhof Friedrichsdorf und die Streckenabschnitte Richtung Bad Homburg und Köppern wurde das Ziel erreicht: Nachdem der Verkehr hier für die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks in den letzten Tagen eingeschränkt war, fahren die Linien S5 und RB15 ab Montag, 23. Februar 2026 wieder planmäßig.
Auf dem Streckenabschnitt zwischen Friedrichsdorf und Friedberg sind allerdings noch Restarbeiten zu erledigen. Im Laufe des Sonntags musste daher kurzfristig entschieden werden, den Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (RB16) fortzuführen.
Der heftige Schneefall am Donnerstag, 19. Februar 2026, führte zu einer geschlossenen Schneedecke auf den Gleisen. Unter anderem dadurch wurden die für diesen und die Folgetage geplanten Restarbeiten und Abnahmen erheblich erschwert. Die DB InfraGO geht davon aus, dass auch die letzten Arbeiten für die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks bis Ende der Woche abgeschlossen werden können.
Für die mit der verlängerten Streckensperrung verbundenen Unannehmlichkeiten bittet die DB InfraGO alle Fahrgäste um Entschuldigung.
Nach der Aufklärung durch Pt-Wagen 727 mit dem Hinweis auf das Posting der Feuerwehr auf X, kann das Thema geschlossen werden, um weitere wilde Spekulationen und Vermutungen zu vermeiden.
Als Kunde gucke ich in die Baustellenmeldungen aber nicht in Pressemitteilungen.
Ich wollte dir auch nur aufzeigen, was Hessenschau und Echo wieder gegeben haben.
Die Baustellenmeldung habe ich in meinem Beitrag verlinkt. Dort fehlen S6, RB61 und RB82.
Ja, aber nur die zur RE60 und RB67/RB68. Die zur RB61 existiert ebenfalls. RB82 ist VIAS, die fehlt in der Tat. Die S6 ist scheinbar nicht betroffen. Sie wird in Presseinfo als Alternative angegeben.
Das ist kein Bashing sondern Fakt.
Sorry, es hat sich so gelesen bzw. habe ich das so verstanden.
Dass auch die Dreieichbahn (RB 61) und die Odenwaldbahn (RB 82) auf der Main-Neckar-Bahn ausfallen, wird auf der DB-Webseite (bislang) verschwiegen. Ebenso wird nicht erwähnt, dass die S6 genutzt werden kann. Diese Infos haben dafür die Medien für uns: Die Hessenschau und das Echo (noch nicht hinter der Bezahlschranke). Beide schreiben im Gegensatz zur DB auch nur von Teilausfällen der RB 67/68 zwischen Langen und Frankfurt (wobei die RB 67 auf der Strecke seit Fahrplanwechsel nicht mehr fährt).
Wie fast immer in solchen Fällen, geben die Medien eine Pressemitteilung der DB wieder, in der auch die RB61 und die RB82 erwähnt werden. Was soll dieses nervige DB-Bashing?
Die Fahrplanänderungen sind noch nicht in die Online-Fahrplanauskünfte eingearbeitet. Infos beim RMV? Bislang Fehlanzeige!
Die Fahrplanauskünfte habe ich jetzt nicht geprüft. Aber bahn.de/baustellen liefert entsprechende Informationen. Allerdings ohne Baustellenfahrpläne.
VIAS hat zu den Bauarbeiten (noch) nichts veröffentlicht.
Die FNP berichtet, dass die vorgenommene Änderung des Haltebereichs der S-Bahnen an der Hauptwache wieder zurückgenommen werden soll. Man habe festgestellt, dass die neuen Haltepositionen (für Voll- und Kurzüge) von den Fahrgästen nicht angenommen werde. Die DB hatte sich durch, die Verlegung der Halteposition eine besserere Verteilung der Fahrgäste versprochen. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Weite Wege beim Umsteigen von der A-Strecke auf die S-Bahn, Standzeitüberschreitungen durch blockieren der letzten Türen.
Die Rücknahme geht aber nicht von heute auf morgen. Laut einem Bahnsprecher seien eine Anpassung der signaltechnischen Planung und eine Planprüfung erforderlich. ![]()
Das Verfahren laufe derzeit. Zum zeitlichen Rahmen konnte er keine Angaben machen.
Der S-Bahn-Verkehr läuft wieder an. S1 und S5 fahren weiterhin im 30-Minuten-Takt.
- S2 entfällt zwischen Frankfurt Hbf und Offenbach Ost. S2 von/nach Niedernhausen endet/beginnt in Frankfurt Hbf (hoch). S2 von/nach Dietzenbach endet/beginnt in Offenbach Hbf.
Zwischen 9:30 Uhr und 15:30 Uhr entfällt die S2 zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach Bf. Es wird Busnotverkehr eingerichtet.
Zum Warnstreik bei U-Bahn und Straßenbahn kommt es im S-Bahn-Verkehr zu erheblichen Beeinträchtigungen wegen eines Schienenbruchs an der Konstablerwache. S6, S8 und S9 verkehren eingleisig über die Stammstrecke und halten an der Konstablerwache in beiden Richtungen an Gleis 3. Die Zwischentakte auf S1, S2 und S5 entfallen. Ansonsten gibt es Verspätungen, Umleitungen und Teilausfälle:
Ich bin auch sehr gespannt in wie fern und ob sich die Gestaltung der Züge verändert, das heißt Logos, Lackierung etc.
Außer dem Logo wird sich nicht viel an der Gestaltung zu ändern. Bei allen aktuellen Verträgen werden die Züge m. W. vom Auftraggeber gestellt.
U. a. Radio FFH meldet die Entgleisung eines Güterzugs in der Nacht in Hattersheim. Die Strecke ist zwischen Flörsheim und Höchst derzeit gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Die S1 entfällt zwischen Flörsheim und Höchst. Die RB10 entfällt zwischen Wiesbaden Hbf und Frankfurt Hbf. Der RE9 entfällt komplett. RE2, RE4 und RE14 entfallen zwischen Mainz Hbf und Frankfurt Hbf.
Ergänzung: hessenschau.de meldet, dass die Lok eines Güterzugs bei einer Rangierfahrt aus noch ungeklärter Ursache aus dem Gleis gesprungen ist. Bei dem Unfall sei ein Oberleitungsmast beschädigt worden. Das Auslaufen von 100 Liter Betriebsstoffen aus dem Tank der Lok liefen aus. Die Feuerwehr dichtete das Leck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Anscheinend sind die neuen Anzeigen ziemlich inkonsistent.
Auf der A-Strecke wird jetzt "Miquel-/Adickesal." statt "Miquel-/Adickesallee" in der Haltestellenanzeige angezeigt.
(weiß jemand eine Prognose?)
Der aktuelle Baustellenfahrplan gilt bis 02.04.2026
Alles anzeigenErster Batteriezug in Hessen startet Testbetrieb
Siemens-Batteriezug ab 16. Dezember mit Fahrgästen zwischen Wiesbaden und Niedernhausen unterwegs / weiterer Schritt Richtung CO2-freiem Schienenverkehr
Ab dem 16. Dezember 2025 startet auf der sogenannten Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Niedernhausen ein neues Kapitel im hessischen Schienenverkehr: Erstmals wird in Hessen ein Batteriezug (BEMU = Battery Electric Multiple Unit) im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt. Das hochmoderne Fahrzeug vom Typ Mireo Plus B des Herstellers Siemens Mobility wird ein Jahr lang im Testbetrieb unterwegs sein.
"Mehr als ein Drittel der Schienenstrecken in Hessen sind nicht elektrifiziert. Der nun erstmals in Hessen getestete Zugtyp kombiniert eine elektrische Antriebsleistung mit modernen Batterien, sodass der Batteriezug auch auf Abschnitten ohne Oberleitung dieselfrei unterwegs ist. Damit kann der neue Zug einen Beitrag auf dem Weg zu einem lokal CO₂-ärmeren Schienenverkehr in Hessen leisten", so Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori.
Der Testbetrieb wird aus Mitteln des RMV finanziert und dafür beim Siemens-Tochterunternehmen Smart Train Lease GmbH ein Fahrzeug angemietet. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Testeinsatz sollen in die Planung zukünftiger Fahrzeugkonzepte und Ausschreibungen einfließen. Die Hessische Landesbahn ist Betreiberin der RB21 "Ländchesbahn" und hat ihre Lokführer auf das neue Fahrzeug geschult.
"Mit dem Start des Batteriezugs machen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität", sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. "Ab 2030 werden wir in unseren Ausschreibungen für nicht-elektrifizierte Strecken keine Dieselzüge mehr vorsehen. Wir sind technologieoffen – ob Elektrifizierung, Batterie oder Wasserstoff. Denn fest steht, die Zukunft des Nahverkehrs ist emissionsfrei."
"Ziel des Pilotprojekts ist es, die Alltagstauglichkeit der neuen Technologie unter realen Betriebsbedingungen zu erproben und weitere Erfahrungen für den zukünftigen Einsatz emissionsfreier Züge auf nicht elektrifizierten Strecken zu sammeln", so Veit Salzmann, Geschäftsführer der Hessischen Landesbahn.
"Der nun auch in Hessen eingesetzte Mireo Plus B fährt unterwegs mit Batterie und lädt überall dort auf, wo eine Oberleitung existiert, wie in Wiesbaden oder Niedernhausen. Der Zug ist aber nicht nur in der Antriebstechnologie state of the art, sondern auch bei der Ausstattung. Hierzu gehören bereits aus anderen modernen Zügen bekannte Merkmale wie WLAN oder große Infodisplays aber auch ganz neu speziell von uns entwickelte Hochfrequenz-Scheiben, die für deutlich verbesserten Mobilfunkempfang sorgen. Zudem sendet das Fahrzeug Informationen, wann welches Bauteil gewartet werden muss", so Benjamin Dobernecker, CEO der Smart Train Lease GmbH.
Vorgesehen sind je Richtung und Tag vier Fahrten zu unterschiedlichen Zeiten. Die stark nachgefragten Fahrten werden weiterhin mit zwei gekoppelten Dieselzügen durchgeführt, um ausreichend Platz zu bieten.
Stimmen der RMV-Aufsichtsratsmitglieder entlang der Ländchesbahn:
Andreas Kowol, Wiesbadens Dezernent für Bauen und Verkehr: "Der Test des emissionsfreien Batteriezugs passt perfekt zu unserer Strategie, den Wiesbadener ÖPNV zu elektrifizieren. Mit der Umstellung öffentlicher Fahrzeuge auf elektrischen Antrieb sind wir Vorbild und bauen den Umweltvorteil des Schienenverkehrsangebots weiter aus. Allein die geringere Lärmbelastung im Vergleich zu dieselbetriebenen Bahnen wird viele Anwohnenden entlang der Ländchesbahn freuen."
Sandro Zehner, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises: "Ich freue mich, dass wir der erste Landkreis in Hessen sind, in dem ein Batteriezug getestet wird und vollelektrische Angebote hier auf die Schiene ausgeweitet werden. Beim On-Demand-Angebot EMIL in Taunusstein und Idstein hat sich die Elektromobilität auf der Straße ja bereits bewährt."
Hintergrund Mireo Smart Plus B
Der Mireo ist ein von Siemens Mobility entwickeltes Fahrzeug, das mit unterschiedlicher Länge und damit Platzanzahl und sowohl als reines Oberleitungsfahrzeug, mit Batterien (Mireo Plus B) oder mit Wasserstoffantrieb (Mireo Plus H) angeboten wird. Der auf der Ländchesbahn eingesetzte zweiteilige Batterie-Zug mit Stromabnehmer zur Nutzung vorhandener Oberleitungen hat eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Er bietet 122 Sitzplätze, großzügige Mehrzweckbereiche, kostenloses WLAN und zahlreiche Steckdosen und USB-Lademöglichkeiten.
Die RE59 endet jetzt laut Fahrplan im Fernbahnhof, aber weiterhin sind auf dem Netzplänen Regionalbahnhof abgebildet
Nein, der RE59 wird sowohl im Regionalen Schienennetzplan 2026 als auch im Schnellbahnplan 2026 mit Flughafen Fernbahnhof als Start/Ziel abgebildet.
Edit: Beim Gesamtlinienplan Frankfurt 2026 hast du recht, da ist der Flughafen Regionalbahnhof als Start/Ziel gekennzeichnet.
Nach Baden-Württemberg führt auch Bayern künftig ein einheitliches Landesdesign für Regionalzüge ein. Erstmals wird das Landesdesign ab 2028 bei den neuen S-Bahnen für die S-Bahn München zum Einsatz kommen. Erste Regionzüge im Landesdesign soll es ab vsl. Anfang der 2030er geben. Mehr Infos in der nachstehenden Presseinfo der BEG und unter https://beg.bahnland-bayern.de…bayernweites-landesdesign.
Alles anzeigenBayern führt einheitliches Landesdesign für Regionalzüge ein
Neues Fahrzeugdesign als zentraler Baustein der Markenstrategie im Bahnland Bayern | Moderne Gestaltung in Weiß und Blau erleichtert Orientierung und schafft Wiedererkennungswert | Erste Fahrzeuge im neuen Design kommen sukzessive ab Ende 2028
MÜNCHEN. Der Freistaat Bayern harmonisiert das Erscheinungsbild im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und lässt künftig alle neuen Regionalzüge und S-Bahnen mit modernem weiß-blauen Rautenmuster rollen. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) ist: „Wir bekommen Züge mit mehr Bayern-Seele sowie einem schicken, selbstbewussten und sachlich klaren Erscheinungsbild.. Damit wollen wir gerade den Fahrgästen in den Bahnstationen die Orientierung erleichtern und Zugangshemmnisse abbauen.“
Die BEG fordert in ihren künftigen Ausschreibungen das Landesdesign für Neufahrzeuge. Die ersten Regionalzüge im neuen Look sollen Anfang des kommenden Jahrzehnts zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden unterwegs sein. Bei der Münchner S-Bahn kommen die ersten weiß-blauen Fahrzeuge ab Ende 2028 zum Einsatz. Bisher fahren die Nahverkehrszüge in Bayern im Design der jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen. Bestehende Fahrzeuge werden aus wirtschaftlichen Gründen nicht nachträglich umgestaltet. Das Landesdesign fügt sich nahtlos in die aktuelle Strategie des Freistaats ein, alle Kontaktpunkte, an denen die Fahrgäste mit dem bayerischen SPNV in Berührung kommen, einheitlich zu gestalten. Dazu zählen zum Beispiel auch Fahrausweisautomaten, Videoreisezentren und Kundencenter.
Einheitlich, modern und funktional
Das neue Regionalzugdesign hat die BEG gemeinsam mit dem Designstudio Neomind entwickelt. Es knüpft an die Außengestaltung der neuen XXL-S-Bahn für München an, die auf der letzten Innotrans-Messe in Berlin erstmals präsentiert worden war und auch beim Mock-up auf der IAA Mobility im letzten September für hohe Zustimmungswerte gesorgt hat. Prägend sind die Farben Weiß und das charakteristische „Bahnland Bayern“-Blau. Ein modernes Rautenmuster, angelehnt an die bayerische Staatsflagge, zieht sich über die Fahrzeugaußenseiten und schafft eine klare Wiedererkennbarkeit, unabhängig davon, ob es sich um Expresszüge, Regionalbahnen oder S-Bahnen handelt. Letztere sind zusätzlich mit einem großen „S“ gekennzeichnet. „Die einzelnen Betreiber der Züge werden weiter über deutlich sichtbare Unternehmenslogos erkennbar sein. Damit wird gewährleistet, dass die Fahrgäste auch weiterhin erkennen können, wer ihr erster Ansprechpartner ist“, erklärt Bärbel Fuchs, BEG-Geschäftsführerin.
Für das Design werden lackierte und folierte Flächen kombiniert, etwa für Rauten oder Markierungen der Nutzungsbereiche. Diese Elemente lassen sich bei Bedarf, wie beispielsweise Abnutzung, schnell und kostengünstig erneuern. Ein starker Hell-Dunkel-Kontrast erleichtert die barrierefreie Orientierung: Schwarzgraue Türen heben sich deutlich von der hellen Außenhülle ab, während blau markierte Mehrzweckbereiche mit Piktogrammen klar auf Bereiche für Rollstühle, Fahrräder oder Kinderwagen hinweisen. Die 1. Klasse ist durch einen gelben Streifen hervorgehoben.
Bildmaterial sowie weitere Informationen zum Landesdesign stellt die BEG auf ihrer Webseite zur Verfügung – inklusive einerinteraktiven Virtual-Reality-Tour: beg.bahnland-bayern.de/de/projekte/bayernweites-landesdesign.
Die Presseinformation zum Fahrplanwechsel 2026 enthält auch eine Vorschau auf den Fahrplanwechsel 2027:
Alles anzeigenUnd wie geht‘s weiter? Das erwartet Frankfurt zum Fahrplanwechsel 2026/2027
Nach dem Fahrplanwechsel ist vor dem Fahrplanwechsel. Im Dezember 2026 werden weitere Veränderungen vorgenommen. Damit reagiert traffiQ auf veränderte Rahmenbedingungen, Entwicklungen in Baugebieten oder bei Gewerbeansiedlungen und natürlich geändertes Nutzerverhalten. Bereits jetzt zeichnen sich Maßnahmen ab, die für die Planung im nächsten Jahr schon einmal benannt werden können.
Durch die Inbetriebnahme des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen werden bereits jetzt neue Angebote zur Erreichbarkeit des Flughafens geschaffen. Absehbar ist, dass es auch im Dezember nächsten Jahres rund um den Flughafen Veränderungen geben wird. Dies betrifft sowohl die Linienführungen innerhalb Gateway Gardens als auch neue Direktverbindungen u.a. zwischen dem Flughafen und den Stadtteilen Griesheim und Schwanheim durch Änderungen auf den Linien X53, 52 und 62. Besonders die Schwanheimerinnen und Schwanheimer werden hiervon profitieren, da sie ab Dezember 2026 den Flughafen direkt und schnell erreichen können.
Eine weitere Veränderung zeichnet sich bereits jetzt in Bergen-Enkheim ab; so sollen die Linienwege der Regionalbuslinie 551 und der Buslinien 40 und 42 im Stadtteil neu geordnet werden; der 42er soll künftig auch das Neubaugebiet Leuchte besser erschließen. Für diese Variante hatte sich auch der Ortsbeirat 16 ausgesprochen, dem die Planungsalternativen im März 2025 vorgestellt wurden. Durch die Neuordnung soll das Ziel einer verbesserten Betriebsqualität und einer nachvollziehbareren Netzstruktur verfolgt werden.
Weiterhin ist vorgesehen, den langehegten Wunsch der Anlieger umzusetzen, ein bislang nicht erschlossenes Gebiet in Niederrad – zunächst im Testbetrieb – anzufahren: den so genannten Poloplatz im Stadtwald. Ab Dezember 2026 soll die neue Quartierbuslinie 85 u.a. die Senioreneinrichtung und das Bildungszentrum im Stadtwald direkt mit der S-Bahnstation Niederrad verbinden. Bisher war dies aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich. Nachdem es die Baustellensituation erlaubt, soll ab Dezember 2026 ein zweijähriger Testbetrieb Erkenntnisse über die Nutzung der Buslinie schaffen. Wolfgang Siefert sagt hierzu: „Wir haben lange Zeit alle Möglichkeiten ausführlich geprüft, auch im Austausch mit den Anlieger:innen vor Ort. Umso mehr freue ich mich, dass diese Arbeit Früchte trägt und sich durch den Fortschritt der Arbeiten der Deutschen Bahn nun planerische Möglichkeiten für uns ergeben, um auch das Gebiet am Poloplatz noch besser durch den ÖPNV zu erschließen.“
Es gibt noch weitere Haltestellenumbenennungen:
| Bisher | Neu | Linien |
| Falkstraße | Bockenheimer Warte | 50, N4, N7, N16 |
| Günthersburgpark | Günthersburgpark (Jina-Mahsa-Amini-Platz) | 12 |
| Lokalbahnhof/ Darmstädter Ldstr. | Lokalbahnhof | 30, M36, N16 |
| Lokalbahnhof/ Hedderichstraße | Lokalbahnhof | 47, 48 |
| Mitscherlichplatz | August-Siebert-Straße | 75 |
| Stresemannallee/ Gartenstr. | Friedensbrücke | 12, 15, 16, 17, 19, 21, N12, N16 |
| Rohrbachstr./ Friedberger Ldstr. | Matthias-Beltz-Platz | 12, 18, 30, N18 |
Des weiteren hat traffiQ heute eine Presseinformation veröffentlicht:
Alles anzeigenFahrplan 2026: Frankfurter ÖPNV startet mit Normalbetrieb der U-Bahn und besseren Verbindungen ins nächste Jahr
U-Bahn wieder im Normalbetrieb – Anbindung des neuen Flughafen Terminals 3 – KNUT nach Bad Vilbel - Ausblick auf den Fahrplan 2026/2027 Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025
Mit dem neuen Fahrplan 2026, der ab dem 14. Dezember 2025 gilt, kehrt in Frankfurt am Main spürbar mehr Normalität im Nahverkehr ein. Beim Angebot für den Schienenverkehr und besonders bei der U-Bahn bietet Frankfurt nun wieder das Niveau, das bis Anfang 2024 Standard war – mit zusätzlichen Verbesserungen auf mehreren Linien.
Aufgrund von Fahrermangel und der dadurch steigenden Anzahl von Fahrtausfällen, hatte traffiQ das Angebot im Januar 2024 entsprechend angepasst. Daraufhin unternahm die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) zusätzliche Anstrengungen, um zügig neue Fahrerinnen und Fahrer zu gewinnen. Mit Erfolg: Bereits zum Ende der diesjährigen Sommerferien konnten die U4 und U5 wieder zu ihrem ursprünglichen Takt- und Fahrtenangebot zurückkehren.
Zum nun anstehenden Fahrplanwechsel 2025/2026 kehren durch Verbesserungen auf den Linien U2, U6, U7 und U8 nun auch die A-Strecke sowie die C-Strecke auf ihr früheres Leistungsniveau zurück.
„Wir freuen uns, dass wir auf der U-Bahn wieder ein Angebot bereitstellen können, wie es Frankfurt verdient,“ zeigt sich Mobilitätsdezernat Wolfgang Siefert erleichtert. „Das haben wir den Anstrengungen der VGF zu verdanken, die unermüdlich daran gearbeitet haben, den Fahrpersonalmangel in Frankfurt zu bekämpfen, der die gesamte Branche belastet. Durch die herausfordernde Situation haben wir in den letzten Monaten viel gelernt – das wird uns dabei helfen, den Nahverkehr in Frankfurt auch in Zukunft resilienter aufstellen."
„Verbindungen und Kapazitäten sind nun mindestens so gut wie vor dem seinerzeit eingeführten reduzierten Fahrplan“, ergänzt traffiQ Geschäftsführer Prof. Dr. Tom Reinhold. „In einer Stadt, die sich Tag für Tag weiterentwickelt, muss auch das Nahverkehrsangebot entsprechend ausgesteuert werden, sodass die Menschen zuverlässig und pünktlich an ihr Ziel kommen.“
VGF-Geschäftsführerin Kerstin Jerchel betont, dass eine Rückkehr zum Normalfahrplan auf der U-Bahn nur durch die weitreichenden Anstrengungen bei der Rekrutierung und Ausbildung von Fahrpersonal möglich war: „Neben unserer breit aufgestellten und überall sichtbaren Rekrutierungskampagne „Werde ein Teil von uns“ konnten wir auch durch unser erweitertes Schulungskonzept die Kapazitäten der Fahrer:innenausbildung bei der VGF erhöhen.“
Die Rückkehr zum Leistungsangebot vom Dezember 2023 geht einher mit weiteren Verbesserungen in Bezug auf Takt, Kapazität und vor allem Anschlüsse. In die Optimierungen sind auch viele Fahrgastwünsche und z. B. auch Anregungen der Universität eingeflossen, welche zu Verbesserungen der Anbindung des Unistandortes Riedberg an die Innenstadt aber auch der Anschlussverbindungen zwischen S-Bahn, U-Bahn und Bus insgesamt geführt haben.
Dichterer Takt auf der A-Strecke
Durch die Taktverdichtung der U-Bahnlinie U8 von vier auf acht Fahrten pro Stunde wird auf der Stammstrecke Heddernheim – Hauptwache - Südbahnhof nun in der Hauptverkehrszeit ein Angebot von 24 Fahrten pro Stunde angeboten. Die Anschlüsse zwischen der U3 und U9 in Niederursel sowie der S6 und der U9 an der vor einem Jahr eröffneten Station Ginnheim/Niddapark wurden deutlich verbessert, Umsteigezeiten in beide Richtungen um 5 Minuten reduziert. Auch die Anschlüsse zu den Buslinien des Frankfurter Nordens sowie zur S5 in Oberursel konnten in diesem Zusammenhang gesichert werden. Durch die neuen Zeitlagen der U-Bahn werden insbesondere außerhalb der Hauptverkehrszeit die Anschlussverbindungen zwischen S-Bahn, U-Bahn und Bus verbessert. Hinzu kommt, dass durch den ganztägigen Einsatz von vier Wagen auf der U2 die Kapazitäten nochmals erweitert werden.
C-Strecke – Rückkehr zum guten Angebot
Auch auf den Linien U6 (Hausen <> Ostbahnhof) und U7 (Praunheim <> Enkheim) ist das Ende des Stabilisierungsfahrplans eingeläutet – mit Taktverdichtungen in der Spitzenzeit: U6 und U7 fahren wieder im 7,5-Minutentakt. Auf der Stammstrecke der U6 und U7 zwischen Zoo und Industriehof bedeutet dies vier Fahrten mehr pro Stunde.
Busverkehr wird besser – dichterer Takt auf einzelnen Linien
Nicht nur im Schienenverkehr, auch das Busangebot wird zum Fahrplanwechsel besser. Aufgrund gestiegener Nachfrage verdichtet traffiQ ab dem 14. Dezember den Takt auf den Linien M32, 57sowie auf der Expressbuslinie X58 vor allem in den Spitzenzeiten. Die Busse 53 und 64 erhalten „Schulverstäker“. Samstags wird das Angebot der 25 auf einen Viertelstundentakt verdoppelt und der Anschluss an die S6 in Berkersheim verbessert. Der 44er-Bus nimmt künftig an allen Tagen seinen Betrieb bereits um 4.00 Uhr zwischen Fechenheim und Seckbach auf.
Fahrzeitanpassungen bei Straßenbahn und Bus
Ein Fahrplanwechsel bietet die Gelegenheit, aktuelle Erfahrungen einfließen zu lassen und ältere Fahrzeitenplanungen bei Bedarf nachzujustieren. Auf Basis einer neuen und umfangreichen Datenauswertung zu Fahrzeiten und Verspätungen auf den Straßenbahnlinien und Buslinien passt traffiQ deshalb zum diesjährigen Fahrplanwechsel in großem Stil die Fahrzeiten an.
Gestiegenes Verkehrsaufkommen, Staus, Baustellen und andere Behinderungen im Straßenraum bremsen Busse und Bahnen oftmals und regelmäßig aus, so dass die Fahrzeiten nicht verlässlich eingehalten werden können. Verspätungen sind vorprogrammiert, die Unzufriedenheit steigt und Reiseplanungen sind gefährdet. Daher hat traffiQ auf allen Straßenbahnlinien, mit Ausnahme der Linien 11 und 18, geringe Verlängerungen der Fahrzeiten vorgenommen. Auch die Fahrzeiten der Buslinien 39, 50, X53, 53, M55, 58, 59 und 89 wurden angepasst. Auch hier bedeutet dies in der Regel eine geringfügige Verlängerung der Reisezeiten, aber auch pünktlichere Abfahrten und damit mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit für die Fahrgäste.
Wolfgang Siefert hält fest: „Zuverlässigkeit ist eines unserer höchsten Ziele im ÖPNV. Wir können allerdings nur zuverlässig sein, wenn wir den Herausforderungen einer wachsenden Stadt – mehr Einwohnende und Pendelnde, mehr Verkehr, mehr Baustellen – ins Auge blicken und in der Nahverkehrsplanung berücksichtigen.“
traffiQ-Chef Tom Reinhold ergänzt: „Auch dies gehört zu einem ehrlichen Fahrplan - die Fahrzeiten werden der Realität angepasst und sind somit verlässlich und pünktlich.“
Zum Fahrplanwechsel, also 2026/2027, werden für die U-Bahn die Fahrzeiten ebenfalls überprüft; hier sind jedoch weniger Anpassungen zu erwarten, da der zunehmende Straßenverkehr die U-Bahn nicht im gleichen Maß beeinflusst.
Zum Flughafen (Terminal 3) mit Skyline und dem Bus
Und wie geht‘s künftig zum neuen Terminal 3 des Flughafens? Voraussichtlich am 23. April 2026 wird das neue Terminal im Süden des Frankfurter Flughafens eröffnet. Dieser wird in erster Linie von der neuen Skyline (PeopleMover der FRAPORT) für die Fluggäste vom Terminal 1 kommend erschlossen. Hierbei richtet sie zu diesem Zeitpunkt eine neue Station dann auch oberhalb des Busbahnhofs am Flughafen und in der Nähe der Bahnhöfe ein, die somit deutlich besser zu erreichen sein wird. Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember werden die Linie X77 vom Südbahnhof über Gateway Gardens und die RMV-Expressbuslinie X18 von Dietzenbach über den Walldorfer Bahnhof sowie die Nachtbuslinie n72 am Terminal 3 halten. Mit dem Expressbus X61 kommen Fluggäste oder Beschäftigte weiterhin – allerdings auf geändertem Linienweg – direkt vom Südbahnhof und Gateway Gardens zum Terminal 1.
Eine neue Unterquerung der Autobahn A3 macht dies möglich und verbessert hiermit auch die Verbindung von Gateway Gardens zum Flughafen.
Mit der Aufnahme des Passagierbetriebes am „T3“ ab April 2026 werden dann auch die Kapazitäten der Expressbuslinie X77 zur Anbindung an die S-Bahnstation Gateway Gardens noch einmal verdoppelt; weitere Regionalbuslinien fahren diese ebenfalls direkt an. Vorrangiges Verkehrsmittel von und zum Terminal 3 wird aber die Skyline bleiben.
KNUT 2025/2026: On-Demand-Shuttle fährt jetzt auch in Bad Vilbel
Zum Fahrplanwechsel im Dezember endet die Pilotphase des On-Demand-Shuttles in Frankfurt und KNUT, der flexible, elektrische Shuttlebus im Norden Frankfurts, wird in das Regelangebot des Frankfurter ÖPNV übernommen. Nach dem Auslaufen der Förderprogramme wurde KNUT vor einem Jahr für 12 Monate verlängert und das Betriebskonzept umgestellt. Er übernahm vor allem Aufgaben des Abend- und Nachtverkehrs und bietet seitdem einen zusätzlichen Service im eher ländlichen Frankfurter Norden. 2025 wurde KNUT europaweit ausgeschrieben; den Zuschlag erhielt der bisherige Betreiber VIA.
Neu ist allerdings, dass KNUT nun auch flächendeckend Bad Vilbel anbindet. Bislang gab es lediglich einen Haltepunkt am Bad Vilbeler Bahnhof. Künftig ist die gesamte Stadt Teil des KNUT-Gebietes. Ein Mehrwert nicht nur für die Bad Vilbeler, sondern auch für die Einwohnerinnen und Einwohner Harheims und Nieder-Erlenbachs, die auch starke Bezüge zur Quellenstadt haben.
Wolfgang Siefert freut sich: „Mit der Erweiterung nach Bad Vilbel reagieren wir auf den Kundenwunsch, der uns am häufigsten erreicht hat. Die Umsetzung war mir ein Anliegen – trotz der Anforderungen, die ein kommunenübergreifendes Projekt mit sich bringt. Denn Mobilität endet eben nicht an Stadtgrenzen.“
Der Bad Vilbeler Bürgermeister, Sebastian Wysocki, sieht dies für seine Stadt genauso: „Die flächendeckende Anbindung Bad Vilbels an den On-Demand-Shuttle KNUT ist ein großer Gewinn für unsere Stadt. Gerade in den Abend- und Nachtstunden schafft der flexible Service eine spürbare Verbesserung für viele Bürgerinnen und Bürger. Mobilität darf nicht an Stadtgrenzen enden – deshalb freue ich mich sehr, dass wir gemeinsam mit Frankfurt ein Angebot stärken, das moderne, einfach nutzbare und verlässliche Verbindungen schafft.“
„Wir sind zufrieden, dass unser KNUT die Umstellung nicht nur gut geschafft hat, sondern gleichzeitig auch unsere Nachbarstadt künftig mit einem flexiblen On-Demand-Service verbindet“, so traffiQ-Geschäftsführer Tom Reinhold.
Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert zieht vorab ein positives Fazit für den bevorstehenden Fahrplanwechsel 2025/2026: „Mit dem neuen Fahrplan sind wir auf einem guten Weg. Wir haben an vielen Stellschrauben gleichzeitig gedreht, um den ÖPNV-Fahrplan kurzfristig zu stabilisieren und auf lange Sicht gut aufzustellen. Dafür haben wir unsere Planungen pragmatisch optimiert, Kundenwünsche eingearbeitet, in Recruiting investiert und arbeiten langfristig an der digitalen Transformation des ÖPNV, etwa mit Projekten wie Digital Train Control (DTC).“
Kerstin Jerchel: „Ich möchte mich bei allen Kolleginnen und Kollegen der VGF ganz herzlich bedanken, die in den vergangenen Monaten daran mitgewirkt haben, die schwierige Personalgewinnung letztlich in einem sehr erfolgreichen Prozess zu bewältigen. Da wurden viele kleine und größere Maßnahmen überdacht, auf das Unternehmen zugeschnitten und umgesetzt, so dass wir jetzt zum regulären Fahrplan zurückkehren können. Das ist tatsächlich ein sehr großer Erfolg. Und auf dem bauen wir auf, wir bleiben hier am Ball."
Die Änderungen nach Linien
Bitte beachten Sie die beigefügte Anlage zur Presse-Information für weitere Details.
Und wie geht‘s weiter? Das erwartet Frankfurt zum Fahrplanwechsel 2026/2027
Nach dem Fahrplanwechsel ist vor dem Fahrplanwechsel. Im Dezember 2026 werden weitere Veränderungen vorgenommen. Damit reagiert traffiQ auf veränderte Rahmenbedingungen, Entwicklungen in Baugebieten oder bei Gewerbeansiedlungen und natürlich geändertes Nutzerverhalten. Bereits jetzt zeichnen sich Maßnahmen ab, die für die Planung im nächsten Jahr schon einmal benannt werden können.
Durch die Inbetriebnahme des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen werden bereits jetzt neue Angebote zur Erreichbarkeit des Flughafens geschaffen. Absehbar ist, dass es auch im Dezember nächsten Jahres rund um den Flughafen Veränderungen geben wird. Dies betrifft sowohl die Linienführungen innerhalb Gateway Gardens als auch neue Direktverbindungen u.a. zwischen dem Flughafen und den Stadtteilen Griesheim und Schwanheim durch Änderungen auf den Linien X53, 52 und 62. Besonders die Schwanheimerinnen und Schwanheimer werden hiervon profitieren, da sie ab Dezember 2026 den Flughafen direkt und schnell erreichen können.
Eine weitere Veränderung zeichnet sich bereits jetzt in Bergen-Enkheim ab; so sollen die Linienwege der Regionalbuslinie 551 und der Buslinien 40 und 42 im Stadtteil neu geordnet werden; der 42er soll künftig auch das Neubaugebiet Leuchte besser erschließen. Für diese Variante hatte sich auch der Ortsbeirat 16 ausgesprochen, dem die Planungsalternativen im März 2025 vorgestellt wurden. Durch die Neuordnung soll das Ziel einer verbesserten Betriebsqualität und einer nachvollziehbareren Netzstruktur verfolgt werden.
Weiterhin ist vorgesehen, den langehegten Wunsch der Anlieger umzusetzen, ein bislang nicht erschlossenes Gebiet in Niederrad – zunächst im Testbetrieb – anzufahren: den so genannten Poloplatz im Stadtwald. Ab Dezember 2026 soll die neue Quartierbuslinie 85 u.a. die Senioreneinrichtung und das Bildungszentrum im Stadtwald direkt mit der S-Bahnstation Niederrad verbinden. Bisher war dies aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich. Nachdem es die Baustellensituation erlaubt, soll ab Dezember 2026 ein zweijähriger Testbetrieb Erkenntnisse über die Nutzung der Buslinie schaffen. Wolfgang Siefert sagt hierzu: „Wir haben lange Zeit alle Möglichkeiten ausführlich geprüft, auch im Austausch mit den Anlieger:innen vor Ort. Umso mehr freue ich mich, dass diese Arbeit Früchte trägt und sich durch den Fortschritt der Arbeiten der Deutschen Bahn nun planerische Möglichkeiten für uns ergeben, um auch das Gebiet am Poloplatz noch besser durch den ÖPNV zu erschließen.“
Über die Vorschau zum nächsten Fahrplanwechsel bitte unter Jahresfahrplan 2027 diskutieren.
Sobald die Vergabe final abgeschlossen wird, sehen wir ja was dann auf dieser Achse eingesetzt wird bzw. werden soll. Wohin die frei werdenden Twindexx hingehen, da bin ich auch gespannt. Wegen der Einstiegshöhe zumindest sicherlich nicht auf die MNR.
Die freiwerdenden TWINDEXX aus dem Netz Main-Spessart sind nach meinem Kenntnisstand (teilweise) als Ergänzung für das Netz Isar-Noris-Altmühl verplant.