Beiträge von Tommy

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    Grafik: Stadt Frankfurt

    Expressbuslinie X77: Auf Schichtzeiten und S9-Anschluss angepasst

    Neuer Fahrplan ab 1. März

    Ab 1. März erhält die Expressbuslinie X77, die den Südbahnhof mit der CargoCity Süd am Flughafen verbindet, einen neuen Fahrplan. Die Abfahrtszeiten verschieben sich um 15 Minuten, so dass sie ab Südbahnhof zu den Minuten .04 und .34 sowie in der CargoCity Süd, Gebäude 543, zu den Minuten .14 und .44 erfolgen.


    Die Ankunfts- und Abfahrtzeiten der Linie in der CargoCity Süd sind so besser auf Schichtbeginn und Schichtende der dort ansässigen Firmen abgestimmt. Zudem erhalten Fahrgäste damit in Gateway Gardens einen Anschluss an die bis Hanau fahrenden Züge der S-Bahn-Linie S9.

    Beim RMV sind eine Reihe von Verkehrsmeldungen veröffentlicht worden.

    • S7, S8 und S9: Halten ab ca. 8:00 Uhr nicht in Frankfurt-Niederrad. Ab ca. 11:00 Uhr Streckensperrung.
    • RE2, RE3 und RE70: Halten ab ca. 8:00 Uhr nicht in Frankfurt-Niederrad. Ab ca. 11:00 Uhr Streckensperrung.
    • Straßenbahn-Linie 15: Ab ca. 11:00 Uhr kein Betrieb zwischen "Niederräder Landstraße" und "Haardtwaldplatz". Umleitung zum "Stadion".
    • Bus-Linien 51, 78 und 84:
      • Linie 51: Ab ca. 8:00 Uhr Umleitung ab der Haltestelle "Ruhestein" bis "Stresemannallee/Gartenstraße". :/
      • Linie 78: Ab Betriebsbeginn ab der Haltestelle "Triftstraße" Umleitung zum "Oberforsthaus".
      • Linie 84: Ganztägige Einstellung.

    So nun gibt es auch Pressemitteilung dazu:


    Heute meldet sich nun auch Verkehrsdezernent Oesterling zu Wort und bestätigt, dass die Varianten 2a und 2b nicht weiterverfolgt werden.


    Die NKU soll am Dienstag in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt werden.

    Nachdem Stadtrat Frank sein Statement gestern abgegeben hat, kommt heute Stadträtin Weber, Integration- und Bildungsdezernentin, um die Ecke und spricht sich ebenfalls gegen die Varianten 2a und 2b aus.


    Stadtrat Frank hat auch eine Meinung zur D-Linie:

    Und dann noch eine Bitte: Beißt euch nicht zu sehr an meinen Vorschlag mit der Linie 13 zur Praunheimer Brücke fest. Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich mich mit der im NVP 2025+ angedachten Linie 13 zum Industriehof irgendwie kein Sinn sehe.

    Der Sinn und Zweck der neuen SL 13 ist nicht unbedingt einer besonderen Nachfrage geschuldet, sondern der Überlegung, ob maqn denn ungenutzte Infrastruktur (hier: Betriebsgleis Schlosstraße) nicht vielleicht mit wenig Aufwand nutzbar machen könnte. Wenn's bei wenig Aufwand bleibt, ok. Aber sobald der Aufwand über eine Endstelle am Industriehof hinausgeht, ist es m.E. Unsinn.

    M. E. ist es aber genauso Unsinn, eine Straßenbahn-Linie auf ungenutzter Infrastruktur einzurichten, die vermutlich keine Nachfrage generiert und zusätzlich Kapazitäten am Hauptbahnhof blockiert. Und zwischen "Varrentrappstraße" und "Hauptbahnhof" braucht es sie m. E. auch nicht. Hier fahren mit den Linien 16 und 17 und der künftigen Linie 20 dann drei Linien im 10-Minuten-Takt.


    Es gibt Stellen im Netz, die diesen Aufwand besser gebrauchen könnten.

    Da gebe ich dir ohne Zweifel recht.

    Anbindung Schönhof-Viertel:

    Das Schönhof-Viertel könnte man über eine kurze Stichstrecke an die Straßenbahn in der Voltastraße anbinden. Dazu müsste an der Haltestelle "An der Dammheide" ein Abzweig eingebaut werden und die Straßenbahn könnte dann über die Verlängerung der Straße An der Dammheide mit evt. einer zusätzlichen Haltestelle an der Kreuzung der Solmsstraße am zentralen Platz im Schönhof-Viertel enden. Hier könnte eine Umsteigemöglichkeit zum M72 entstehen, der die weitere Feinverteilung entlang der Rödelheimer Landstraße übernimmt.


    Die Stadt scheint zudem einen S-Bahn-Halt an der Ludwig-Landmann-Straße prüfen zu lassen.


    Anbindung Westbahnhof:

    Etwas überfordert bin ich damit ja schon. Der Linienplan von Frank hat es immerhin mal etwas visualisiert. Aber die Fahrtzeitverlängerung aus dem Rebstock und der City West zum Hauptbahnhof finde sehr nachteilig. Hat man doch damals bei der Eröffnung der Linie 17 mit der schnellen, direkten Anbindung an die Messe und den Hauptbahnhof geworben. Und die Frage ist, ob wirklich alle Straßenbahn-Linien in diesem Bereich vor dem Westbahnhof halten müssen. Die Argumentation mit Fußwegen vom Querbahnsteig im Hauptbahnhof zur Straßenbahn-Haltestelle sind ja nicht von der Hand zu weisen.


    In meinem Gedanken der o. g. Anbindung des Schönhof-Viertels kam mir die Idee, dass diese durch die neue Linie 20 genutzt werden könnte, so dass das Schönhof-Viertel ebenfalls eine schnelle, direkte Verbindung zur Messe und den Hauptbahnhof erhalten könnte und unter der Woche weiter, wie angedacht zur Bürostadt Niederrad fährt.


    Eine dritte Linie könnte dann den Rebstock, die City West und Westbahnhof gemäß Franks Vorschlag verbinden und in die künftige Ringstraßenbahn integriert werden. Wer sagt denn, dass die Ringstraßenbahn unbedingt zum Hauptbahnhof geführt werden muss? Zudem werden sich durch den DII-Lückenschluss eine Großteil der Fahrgäste der heutigen Linie 16 (insbesondere die, die von U1 und U9 kommen) umorientieren.


    Die von Oesterling favorisierte Linie 13 vom Industriehof zum Hauptbahnhof überzeugt mich nach wie vor nicht. Zumindest nicht mit einer Endhaltestelle am Industriehof. Eine Verlängerung bis zur Praunheimer Brücke hätte m. E. viel mehr Potential. Zumal der Umsteigezwang vom M72/M73 auf die Linie 13 und umgekehrt entfallen würde. Aber was würde man mit der heutigen U6 nach Hausen machen? Bis zur Heerstraße fahren lassen, ist aus heutiger Sicht nicht sinnvoll. Ein evt. Ziel könnte mit dem neuen Stadtteil entstehen, der eine höhere Taktung über die Ludwig-Landmann-Straße nötig macht.


    Alles irgendwie nicht so einfach. Aber soweit meine Gedanken dazu.