Beiträge von bob013

    Ob man bei der Kontrolle beides dann auch vorlegen muss weiß ich nicht. So könnte man ja theoretisch in einem Haushalt oder einer Sparpass-Bedarfsgemeinschaft eine kaufen und dann jeder seine Karten ziehen, die ist ja nicht personengebunden. Dazu müsste man in die tiefen der Tarifbestimmungen schauen.

    aus: RMV-Mitarbeiter Express 2023


    Kleine Korrektur übrigens: Das stimmt nicht.

    Du hast recht und gut dass du das bemerkt hast. Nicht dass sich jemand schon falsche Hoffnungen gemacht hat ...


    Meine Quelle waren die Heftchen "Tarif Informationen - Tarife und mehr" von 2022 und 2023. Ich habe mich von dem etwas geänderten Layout in der 2023er Ausgabe irritieren lassen. In der 2022er Ausgabe (links) stand bei der Stadtpreisstufe noch nichts vom Flughafen.



    Da ich den Abgesang des Feldmann-Rabattes nicht auf dem Schirm hatte, dachte ich in meiner Naivität die Preissteigerung sei begründet in dem Vorteil dass nun auch der Flughafen inkludiert sei. Hätte ich besser gestern schon die Fußnote 3 beachtet! Dort steht: "Die Stadtpreisstufe 3 gilt einheitlich nur innerhalb des jeweiligen Tarifgebiets und ist nicht allgemeingültig für Fahrten zwischen den Tarifgebieten Frankfurt und Frankfurt-Flughafen"


    Lange Rede kurzer Sinn: Wer mit einer Einzel-/Tages-/Gruppenfahrkarte in beiden Tarifgebieten unterwegs sein will, benötigt eine Fahrkarte der PS 4

    Ah Danke.

    Kurzstreckentickets werden in dem Artikel zwar nicht explizit genannt, aber der Satz "Um das zu refinanzieren, will die Koalition Schluss machen mit den rabattierten Einzeltickets und Tageskarten für Frankfurt." erklärt dann doch alles.


    Etwas seltsam vielleicht, dass die normalen Einzel- u. Tageskarten um rund 24 % steigen (im Vergleich zum 1.1.2022), die Kurstreckenkarte aber

    um 40 % .

    Vielleicht hatte der Feldmann-Rabatt bei Einführung die gleichen unterschiedlichen Größenordnungen? (finde gerade keine Preisliste von vor 2020), dann passt es ja jetzt wieder.

    1. übersiehst Du, dass es in Frankfurt einen Kurzstreckentarif gibt, der zwei Kilometer weit gilt, d. h. da bist Du bislang mit 1,60 EUR statt 2,75 unterwegs. Bzw. neu 2,10 statt 3,40.

    Huch, ich dachte erst ich hätte mich verlesen oder Holger hätte sich verschrieben.

    Fix selber nachgeschaut: Aber ja, die Kurzstrecke Frankfurt wird ab 1.1.2023 doch tatsächlich 2,10 kosten!

    Im ersten Halbjahr 2022 war der Preis noch 1,50

    Das entspricht einer Preissteigerung auf Jahressicht von genau 40 %


    Gibt es eine Begründung, die diesen Schritt des RMV irgendwie zu verteidigen vermag?

    Pure Abzocke will ja erst mal niemand unterstellen.


    Eigentlich geht es hier wortwörtlich nur um Centbeträge. Runterschlucken, Verdauen und fertig.

    Aber eine große Klientel gerade der Kurzstreckentickets sind alte gebrechliche Menschen, die oftmals nicht im finanziellen Überfluss leben und die mit jedem Cent rechnen (müssen).

    Da ich heute Langeweile hatte, habe ich mal einige gängige RMV Fahrkartenpreise alt und neu in eine Tabelle eingetippt.

    Was viele Leute zurzeit umtreibt, ist ja das Thema Inflation, bzw. wie die Inflation in die persönlichen finanziellen Angelegenheiten eingreift.


    Zur besseren Einordnung, wie die Preisanpassung des RMV mit der Inflation korreliert, habe ich zum Vergleich mit den neuen Preisen nicht die letzte Preisanpassung vom 1.7.2022 herangezogen, sondern die Preise die vom 1.1.2022 bis 30.6.2022 gültig waren. Da die uns vom Statistischen Bundesamt mitgeteilten Inflationsraten ja auch immer einen Jahreszeitraum betreffen.


    Bevor jemand nach der neuesten Wasserstandsmeldung in Sachen Inflation googelt .... "Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im November 2022 bei +10,0 %." ... Zitat von destatis.de


    Muss jetzt nicht kommentiert werden, ich habe diese Tabelle einfach nur so zur Info hier reingestellt. Und hoffe dass sich keine Tippfehler eingeschlichen haben.


    Bei der Stadtpreisstufe Frankfurt ist als Neuerung übrigens ab 2023 zusätzlich auch das TG 5090 (Flughafen) enthalten, deshalb die aus dem Rahmen fallende Preissteigerung dort bei den Einzel- u. Tageskarten.


    "Mainz"-Bischofsheim.

    Sorry für's Off-Topic, aber hierzu noch eine kleine Bemerkung:

    Es kommt ab und zu vor, dass hier falsche Fahrkarten verkauft werden, und zwar zu Ungunsten des Fahrgastes.

    Steigt ein Fahrgast beispielsweise im Raum Darmstadt in einen Bus und sagt "Eine Fahrkarte nach Mainz-Bischofsheim bitte", dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ticket für EUR 8,95 ausgedruckt (statt für eigentlich nur EUR 5,20).

    Der Busfahrer hört halt "Mainz-Bischofsheim" und denkt sich das wird ein Stadtteil von Mainz sein. Die Tarifzahl 6500 für Mainz haben die meisten Busfahrer im Kopf, und schon ist der Fehler passiert.

    Vielleicht werden fehlerhafte Fahrkarten nach Mainz-Bischofsheim aus Richtung Westen (die dann weniger kosten als sie eigentlich kosten müssten) in etwa gleicher Anzahl verkauft, dann wäre immerhin der Einnahmetopf des RMV ausgeglichen ^^


    Eben mal fix den Wikipedia Artikel über Bischofsheim durchgelesen.

    "Von 1930 bis 1945 war Bischofsheim einer der rechtsrheinischen Stadtteile der heutigen rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz."

    Aha :wacko:

    Mir leuchtet der Sinn für die Umleitung der Regionalbusse (Do./Fr. ab 17 Uhr, Sa. ab 16 Uhr, So. ab 10 Uhr, Sa. + So. auch HEAG Busse) nicht so ganz ein.

    Im Gegensatz zum Heinerfest ist die Bustrasse zwischen Lui u. Jugendstilbad beim Schloßgrabenfest doch eigentlich nicht Bestandteil der "Festmeile".


    Gerade bei der 9 Euro-Kundschaft ist es nicht Usus, sich täglich in Nahverkehrs Apps oder auf den Webseiten von RMV oder DADINA über eventuelle Verkehrsmeldungen zu informieren. Die stehen dann auf dem Lui oder beim Schloss und sind nicht gerade erheitert wenn sie merken dass kein Bus kommt. Von den eingefahrenen Verspätungen auf der staubehafteten Umleitungsstrecke ganz zu schweigen.


    Warum also dürfen die Busse während des Schloßgrabenfestes nicht den normalen Linienweg über den Luisenplatz fahren?

    Auf N-TV gibt es aktuell einen Artikel mit der Überschrift:

    "Nicht für alle Regionalzüge - 9-Euro-Ticket sorgt gleich mal für Ärger"


    Zunächst geht es im Artikel darum, dass es wohl einige Fernverkehrszüge (IC, EC, ICE) gibt, die zumindest abschnittsweise regulär mit Nahverkehrstickets befahren werden dürfen. Für diese Fahrten dürfen nicht die 9-Euro Tickets genutzt werden. Soweit verständlich. Ich denke das war jedem Interessenten des 9-Euro Tickets von Anfang an klar: Kein IC, kein EC, kein ICE


    Weiter heißt es dann: "Laut Bericht von BR24 lässt die Bahn Züge zum einen von DB Regio, zum anderen von DB Fernverkehr betreiben. Die Regionalzüge der DB Regio dürfen mit dem 9-Euro-Ticket genutzt werden, die Regionalzüge von DB Fernverkehr nicht."


    Es werden leider keine Beispiele genannt. Ich kann mir unter "Regionalzüge von DB Fernverkehr" nichts vorstellen. Kennt jemand ein Beispiel für einen von DB Fernverkehr betriebenen Regionalzug?

    Bei Preisstufe 4 ist entweder der neue Preis osder der Prozentsatz falsch, ich komme da nur auf 1,3%

    Und bei Preisstufe 6 scheinen die Preise komplett falsch zu sein - wäre jeweils 2 statt 1 auf der Hunderterstelle richtig? Oder sind das die richtigen Preise für Preisstufe 4?

    Stimmt!

    Da ich die Zahlen nicht elektronisch übernommen habe (das DE liegt mir nur in der Printausgabe vor), waren das Tippfehler meinerseits. Sorry und Danke für den Hinweis.


    Hier die richtigen Zahlen:


    Preistufe 4 Monatskarte 144,60 / 148,50 / 2,7


    Preisstufe 6 Monatskarte 242,80 / 249,10 / 2,6


    Naja, wenn ich schon dabei bin, noch 4 Sätze aus dem Artikel wortwörtlich. Ein hier veröffentlichter Scan des ganzen Artikels verbietet sich aus Copyrightgründen, auszugsweises Zitieren ist erlaubt. Quelle: Darmstädter Echo vom 25.2.2022, Artikel "Erbach-Darmstadt 80 Cent teurer"


    "Die beiden Preiserhöhungen in diesem Jahr lägen zusammengenommen noch oberhalb der Inflationsrate, rechnet der Fahrgastverband Pro Bahn Hessen vor. Damit würden die Fahrgäste von der Landesregierung zur Haushaltssanierung herangezogen, statt sie für ihre umweltbewusste Verkehrsmittelnutzung zu belohnen. [...]

    Die Preiserhöhung beim RMV untergrabe die Verkehrswende, kritisiert die Klimaentscheid-Gruppe Darmstadt in einer gemeinsamen Erklärung mit anderen Gruppen aus Rüsselsheim, Wiesbaden, Frankfurt und Mainz. Die Gruppen fordern den Verbund auf, die Erhöhung zurückzunehmen und ein sozialverträgliches 365-Euro-Jahresticket für alle Menschen einzuführen."

    In der gestrigen Freitagsausgabe des DARMSTÄDTER ECHO war ein Artikel, in dem es um die Preiserhöhungen des RMV ab 1. Juli 2022 geht.

    Das DE fragte beim RMV nach und bekam folgende Preise genannt:


    Preis bisher / Preis ab 1.7.2022 / Erhöhung in %


    Preisstufe 1 wird leider nicht genannt, dafür aber die

    Stadtpreisstufe Darmstadt

    Einzelfahrt 2,35 / 2,50 / 6,4

    Tageskarte 4,60 / 4,90 / 6,5

    Monatskarte 49,30 / 50,60 / 2,6


    Preisstufe 2

    Einzelfahrt 2,85 / 3,05 / 7,0

    Tageskarte 5,55 / 5,95 / 7,2

    Monatskarte 74,80 / 76,80 / 2,7


    Preisstufe 3

    Einzelfahrt 3,40 / 3,65 / 7,4

    Tageskarte 6,65 / 7,10 / 6,8

    Monatskarte 95,00 /97,60 / 2,7


    Preisstufe 4

    Einzelfahrt 5,20 / 5,60 / 7,7

    Tageskarte 10,15 / 10,90 / 7,4

    Monatskarte 144,60 / 146,50 / 2,7


    Preisstufe 5

    Einzelfahrt 8,95 / 9,55 / 6,7

    Tageskarte 17,45 / 18,60 / 6,6

    Monatskarte 194,10 / 199,20 / 2,6


    Preisstufe 6

    Einzelfahrt 12,70 / 13,50 / 6,3

    Tageskarte 24,80 / 26,30 / 6,1

    Monatskarte 144,60 / 148,50 / 2,6


    Fazit (von mir, nicht vom DE): Die Gelegenheitsfahrgäste ohne Zeitkarte werden sich beim Ticketkauf ab 1.7. leicht veräppelt fühlen, falls sie die Ankündigung "Durchschnittlich 3,9 % Erhöhung" dann noch in Erinnerung haben.

    Kennzeichen D-BV 5008

    Legt die Vermutung nahe, dass diese Busse eigentlich für die BVR Busverkehr Rheinland / DB Rheinlandbus bestimmt sind und nur kurzzeitig in Weiterstadt eingesetzt werden.


    Inzwischen stehen in Weiterstadt: MZ-DB 412 bis 417 und D-BV 5004 bis 5008


    Die 5004 bis 5008 verfügen übrigens an den 3 Eingängen über Schiebetüren (ähnlich S-Bahn Türen).

    Seit Fahrplanwechsel sieht man allerhand Kurioses.

    Gestern war auf der X74 (DB Linie) ein Spahn u. Roth Solo-Setra mit einem Winzenhöler Fahrer unterwegs. Die Zielanzeigen an Front u. Seite funktionierten immerhin einwandfrei.


    Die neuen weißen MAN Gelenk der DB haben die Nummern 413, 414, 415, 416

    Danke für den Link @Licher. Hab die neuen Fahrpläne mal grob überflogen.

    Für die Fahrgäste aus Ober-Roden, Eppertshausen und Münster, die ohne Umsteigen nach Darmstadt gelangen wollen, bedeuten die Veränderungen schon eine leichte Verschlechterung.

    Bisher fuhren in der morgentlichen HVZ von 6 bis 9 Uhr sieben Busse von Ober-Roden nach Darmstadt, zukünftig sind es nur noch sechs. Die drei einzigen Direktverbindungen zwischen 9 und 13 Uhr entfallen ganz.


    Demgegenüber stehen morgens drei zusätzliche Fahrten des 679 von Ober-Roden bis L3114.


    Bei der Nachmittags-Variante des 674 ändert sich nicht viel. Abgesehen von geänderten Abfahrtszeiten wird hier nur in 679 umgelabelt.


    Was mir noch aufgefallen ist:

    Die Haltestelle Münster-Kulturhalle wird von diesem Linienbündel in beiden Fahrtrichtungen gar nicht mehr bedient. Vielleicht geht es um Anschlüsse in Ober-Roden und Dieburg, die bei den dann eingesparten 2 Minuten besser gewährleistet sind.

    Nehmen wir mal an, der Reifenabrieb eines Fahrrades bei einer gefahrenen Strecke von 20.000 km beträgt 10 Gramm, also 5 Gramm pro Reifen. Wer viel mit dem Rad fährt, weiß wie ein Reifen nach 20.000 km aussieht; die 5 Gramm Abrieb pro Reifen sind noch eher zurückhaltend geschätzt.


    0,01 kg x 64000000 = 640000 kg Reifenabrieb beim 2 to. Auto nach 20.000 km? Irgendwas passt da nicht zusammen ... :/

    Zu der Diskussion will ich nochmal die sechste Potenz erwähnen. Der Unterschied zwischen einem 1t-Auto (für ein e-Auto ist das wirklich wenig) und einem Fahrrad (100kg inklusive Mensch) ist ein Faktor eine Million (10⁶ = 1 000 000) — und bei 2t dann schon 64 Millionen.

    Für Leute wie mich, die sich früher in der Schule mangels Talent in Mathe und Physik gerade so durchgemogelt haben:

    Was heißt hier konkret "Faktor 64 Millionen" in verständlichem Deutsch? Dass bei gleicher Laufleistung ein 2t-Auto 64 mio. mal so viel Reifenabrieb erzeugt als ein 100 kg Fahrrad (inkl. Mensch)?

    OK... ich gebe mich geschlagen. Das mit der Steilheit ist wohl kein Thema. Aber nach langer Googelei bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es in Deutschland offenbar keine gesetzliche pauschale Beschränkung für die maximale Steigung einer Straßenbahn-Steilstrecke gibt. In der Schweiz hingegen beträgt die maximal erlaubte Steigung bei Neubauten von Adhäsionsbahnen 7 Prozent. Als Flachländler sind die Schweizer vielleicht etwas übervorsichtig, was bergige Strecken betrifft.


    Vor einigen Tagen äußerte der Bundestagskandidat Jens Zimmermann im Darmstädter Echo die Meinung, dass die Reaktivierung der Bahn nach Zimmern erst richtig Sinn machen würde, wenn man sie gleich bis Groß-Umstadt verlängert.


    Schön. Nur macht dann eine Ortsdurchfahrt Roßdorf ohnehin wenig Sinn. Denn die Fahrgäste aus Umstadt und Zimmern wollen möglichst schnell nach DA gebracht werden, und nicht bei einer Schleichfahrt den pittoresken Ortskern von Roßdorf bewundern. Von daher wäre die alte bestehende Trasse die bessere Wahl.

    OpenTopoMap kannte ich bislang gar nicht .... sehr interessant, Danke für den Hinweis.

    Wie man auf die metergenauen Höhenangaben kommt, die du hier nennst, habe ich aber noch nicht herausgefunden.


    Wenn ich mir diese Stelle genauer betrachte, komme ich auf eine Steigung von 10 % über eine Strecke von 100 Metern. Die 100 Meter zwischen den beiden Höhenlinien habe ich grob ermittelt mittels des 50-Meter Maßes, was in der größten Auflösung unten links auf dem Bildschirm erscheint.

    Und jetzt?



    Die untere Steigungsstrecke ist wie von mir eingezeichnet um die 100 Meter lang und beschreibt die komplette Steigung. Aber den Teil, der für eine Straßenbahn zu steil wäre, schätze ich auf 20 bis 30 Meter Länge. Ich bin mir sehr sicher dass es dort mehr als 5 % hat.


    Aber abseits von Vermutungen und evtl. ungenauen Kartenangaben:

    Könnte sich hier vielleicht jemand melden, der die Ortsdurchfahrt Roßdorf gut kennt? Und so nett wäre mir beizupflichten, dass es für eine Straßenbahn dort einfach zu gebirgig ist? Danke:)


    tunnelklick, du bist ja mehr in der Frankfurter Gegend zu Hause. Daher habe ich Verständnis dafür, dass du gerade einen Fehler gemacht hast.:love:


    Ich war heute schon, ich weiß nicht zum wievielten Hundertsten mal in diesem Jahr, auf der Darmstädter Straße in Roßdorf unterwegs und kann dir versichern dass ich keinen Blödsinn erzähle.

    Dein Fehler liegt darin, dass du 2 Punkte beiderseits der "Kuppe" gewählt hast. Die absolute Höhe der Kuppe bleibt bei dir aber unberücksichtigt.


    Rot eingefärbt sind also die Steigungsstrecken um die es konkret geht. Die Steigung ist in Pfeilrichtung.

    Die 8%-Bildchen habe ich aus der Google Bildersuche erwählt, weil das auch meiner Einschätzung entspricht. Kann auch 1 % mehr oder weniger sein. Auf alle Fälle sind beide Stellen ein ganz anderes Kaliber als bspw. der "steile" Gleisabschnitt in der Darmstädter Holzstraße, der im Vergleich zu Roßdorf recht harmlos erscheint.


    Aber wenn ich schon dabei bin .... kann ich dir noch auf dein vorletztes Posting in diesem Thread antworten.

    Mit "Bürgerbefragung" meinte ich nicht eine Volksabstimmung à la Schweiz oder Wiesbaden/Citybahn. Ich dachte eher daran, dass man Umfrageteams in die Busse schickt und die Fahrgäste befragt. Und zwar in die Linienbusse von Groß-Zimmern nach DA, von mir aus auch in die Linienbusse von Roßdorf nach DA. Um einfach die Stimmung abzuchecken von denjenigen, die jetzt schon den ÖPNV nutzen. Ob man mit den Bussen zufrieden ist, oder ob man doch lieber mit einer Bahn fahren würde.


    Nachteil wäre, man würde nicht die Stimmungen von denen einfangen, die man mit der Einrichtung der Bahnstrecke noch einzufangen erhofft.


    Aber das Negative an einer Abstimmung wie in Wiesbaden zur Citybahn sehe ich darin, dass sich zu viele beteiligen, die mit der abzustimmenden Sache überhaupt nichts am Hut haben. Also die weder jetzt schon den ÖPNV nutzen noch ihn in Zukunft nutzen wollen, noch von einer evtl. neu einzurichtenden oder reaktivierten Trasse irgendwie belästigt werden weil sie davon weit entfernt wohnen.

    Da gibt es z.B. eingefleischte Autofahrer, die auch dann noch in ihre Blechbüchse steigen wenn der Liter Sprit 5 Euro kostet und dann ihre Stimme mit solch profanen Hintergedanken abgeben wie "Mit meinen Steuergeldern wird keine Bahn finanziert".