Beiträge von bob013

    ...was würdest Du besser machen?

    Ich vermute, Lulu wollte damit ausdrücken dass auf dem Faltblatt der Heag bzw. auf der online-Version (siehe Posting #1) die Änderungen bei den Regionalbuslinien, die normalerweise über den Luisenplatz fahren und aktuell aber nicht, nicht erwähnt sind.

    Wahrscheinlich fühlt man sich bei der Heag, da nicht Betreiber dieser Linien, nicht zuständig.

    Letzten Samstag wurde im D. Echo berichtet, dass Fischle einen neuen Betriebshof in Roßdorf baut.

    Aus Urheberrechtsgründen möchte ich nicht ein Foto des Artikels hier posten und auf einen Bezahllink klickt sowieso niemand. Sehr viel stand auch nicht drin; das Wichtigste: Es soll Platz für 60 Busse geben, Infrastruktur für zukünftige E-Busse versteht sich von selbst, und wenn alles gut läuft soll der Betriebshof Mitte 2027 fertig sein.


    Google Maps


    Was bedeutet hierbei der Begriff "Los" genau?

    Dass die darin beschriebenen Leistungen an EINEN Bieter vergeben werden?

    Das wäre eine Veränderung zum aktuellen Zustand. Beispiel Los 1: Da sind ja derzeit drei Unternehmen (DB, Böhm, Müller) unterwegs, die meines Wissens jeweils direkte Subunternehmer der Heag sind, und keine SubSubs. Werden diese doch sehr unterschiedlichen Linien zukünftig von EINEM Subunternehmen übernommen (plus evtl. SubSubs) ?

    Wie verhält sich die Karte bei spontanen Fahrwegsdispositionen, also bei Störungen und den damit einhergehenden Änderungen im Linienweg? Jemand Erfahrungen?

    Dazu kann ich ganz aktuell etwas beitragen. Ich hatte dein Post heute morgen gelesen und darauf spekuliert dass sich heute noch eine Möglichkeit ergibt, dieser Frage nachzugehen.

    Und es ergab sich eine Möglichkeit.


    Wer sich etwas in Münster auskennt: Die Linien 679 u. X74 fahren in Richtung Dieburg den Linienweg auf der Altheimer Straße bis zur Ampelkreuzung Goethestraße. Dort biegen die Busse normalerweise nach rechts in die Goethestraße ein. Steht dort bereits ein Bus der Gegenrichtung, oder ein großer LKW, der seinerseits auf "grün" wartet, tut der Busfahrer in Richtung Dieburg gut daran (wenn er kein Bock auf Verkehrschaos u. Schadensmeldung hat), hier den Linienweg zu verlassen und nicht nach rechts in die Goethestraße abzubiegen, sondern geradeaus bis zum Kreisel, 1. Ausfahrt rechts und geradeaus bis man wieder den Linienweg auf der Goethestraße erreicht. Eine Haltestelle wird dabei nicht ausgelassen, es ergibt sich aber ein Mehrweg von ca. 500 Metern.

    So geschehen heute vormittag. Und was sah man in der Livemap?

    Auf diesem Fahrtabschnitt dieser inoffiziellen Alternativroute war das Symbol (oder wie sagt man dazu?) dieses Busses auf der Map nicht auf der tatsächlich gefahrenen Alternativroute unterwegs, sondern auf dem normalen Linienweg. Und zwar nicht sprunghaft, also ein Sprung von dem Punkt wo der Bus den Linienweg verlässt bis zu dem Punkt wo der Bus wieder auf den Linienweg trifft. Sondern das Symbol bewegte sich ruckelfrei auf dem (theoretischen) Linienweg, als ob der Bus dort fährt, obwohl er dort gar nicht gefahren ist.


    Ansonsten: Ähnlich wie bei der HEAG Livemap gibt es nach meiner Beobachtung auch bei dieser Map bei der Darstellung der Fahrzeugpositionen eine geringe Verzögerung, die aber nicht konstant ist sondern meist so im Bereich von 10 bis 60 Sekunden variiert.

    Der Unterschied liegt dann doch nur in unterschiedlichen Evolutionsstufen der Geamatic-Steuerung, was auch immer das ist. OK in der Zeit in der ich diesen Satz schreibe, hätte ich das auch ergooglen können :saint:

    Desweiteren noch minimalste Unterschiede in Optik und Innenausstattung, die aber noch weit von dem entfernt sind, was man als Facelift bezeichnen könnte.


    Also führte man eine neue Baureihenklassifizierung wohl nur wegen diesem Steuerungs-Dingsbums ein :/


    Anfang dieser Woche (nämlich am 14.4., das Exemplar fiel mir heute erst in die Hände) schafften es die Tina Probleme sogar bis auf die Titelseite von Südhessens bester Tageszeitung. Tja, wenn am Vortag weder in China noch in der Metropole am Darmbach ein Sack Reis umfällt, was sollte man sonst auf die Titelseite bringen?


    Im Artikel dann das Übliche: Wehklagen von Anwohnern "Es ist ein Donnern, es gibt Schläge, wenn die Straßenbahn die leichte Anhöhe hinauffährt" .... "Die Tassen hüpfen im Schrank" und der auch nicht neue Sachverhalt, dass Kommunen, Heag Mobilo und RP auf das Gutachten warten, welches sich gerade in Arbeit befindet.

    Begründet wird das Ganze ja wegen der Brand-/Explosionsgefahr der Akkus.

    Aber E-Bikes dürfen weiterhin mitgenommen werden. Hier sei das Risiko eines Akkubrandes bzw. -explosion geringer, da Akkus von E-Bikes "höhere Standards erfüllen". So steht es in einer Mitteilung der Heag an ihr Fahrpersonal.


    Bei Markenrädern kann ich mir das gut vorstellen. Aber ob Akkus bei Billigrädern, die man für ca. 700 Euro im Internet bestellen kann, auch höhere Standards erfüllen, mag ich bezweifeln.

    "Busse werden in der ersten Phase (bis 21. Juli) über den Cityring [...] umgeleitet."


    Mit "Cityring" ist wohl die Straßenbahn-Schlossumfahrung gemeint? Denn das was ich unter Cityring verstehe, nämlich die Straße, hat ja eine Einbahnstraßenregelung, die so gar nicht zu der hier dargebotenen Linienführung passt. Ich beziehe mich jetzt vor allem auf die Linienführung der Regionalbusse Richtung Ostbahnhof. Diese sollen laut Beschreibung nach der Haltestelle Luisenplatz die Haltestelle Kongresszentrum anfahren.


    Es sind dann Sommerferien und man hat das sicherlich alles gut durchdacht und durchgeplant. Aber ich bin gespannt wie es aussieht, wenn Pulks von Bussen auf dem Straßenbahngleis fahren und die Ausfahrt der Busse im Bereich der Kreuzung bei der "Krone" zeitweise blockiert ist durch die hier rangierenden Straßenbahnen.


    Oder plant man eventuell doch, eine Spur des Cityrings (Straße) abzusperren und darauf eine Busspur in Gegenrichtung einzurichten?

    Heute morgen gegen 7 Uhr meinte ein Bus, an vorteilhafter Stelle die Arbeit einstellen zu müssen.

    Der Pannendienst hatte es nicht einfach. Soweit ich sehen konnte, war die dritte Achse rechts blockiert. Und mit dem Gerät, was man auf dem Bild sieht, kann ja zum Abschleppen nur die vordere Achse angehoben werden. Das rechte hintere Zwillingsrad wurde ausgebaut und statt dessen eine Hilfskonstruktion mit einem außerhalb der Karosserie liegenden Hilfsrad angebracht. Hiervon leider kein Bild, da ich mich beim Vorbeifahren auf die eigene Sicherheit konzentrieren musste.

    Als ich das erste mal an dieser Stelle vorbeikam, standen zwei Trams mit Warnblinker in der Haltestelle Kirschenallee.

    90 Minuten später sah ich den Bus immer noch auf den Schienen, aber die Trams waren spurlos verschwunden. Müssen wohl rückwärts zum Willy-Brandt-Platz gefahren sein.

    Um 8.55 Uhr schlussendlich wurde der Bus von den Schienen weggeschleppt.


    Die Tabelle mit den Preisen für die gängigsten RMV-Fahrkarten, die ich bereits vor einem Jahr erstellt habe, habe ich nun aktualisiert für 2024.

    Die neuen Preise habe ich abgelesen aus dem Druckwerk "Tarifinformationen 2024", herausgegeben vom RMV.


    Leicht off topic, aber doch auch passend zum Thema Fahrscheinkauf in Darmstadt:

    In der Ausgabe 16.11.2023 brachte das Darmstädter Echo einen Artikel (kost' Geld, guckt sowieso niemand rein), in dem es darum ging dass Heag Busse in 2024 ausgerüstet werden mit neuen Fahrscheindruckern, die Kartenzahlung akzeptieren.


    Folgender Zeitplan ist angedacht: "Anfang des kommenden Jahres" bekommen die Airliner die neuen Drucker und "im Laufe des Jahres 2024" die anderen Heag Busse. Mit den neuen Druckern ist dann im Airliner ausschließlich Kartenzahlung möglich, in den anderen Bussen wird auch mit den neuen Druckern weiterhin die Barzahlung akzeptiert.

    Die Sonderregelung für den Airliner begründet man damit, dass er längere Strecken fährt und man möchte ihn nicht mit so viel Bargeld herumfahren lassen.


    In dem Artikel ist ausdrücklich von der "Bankkarte" die Rede. Aber es darf wohl angenommen werden dass das auch andere NFC-Devices einschließt?

    Am 1.06.2022 wurde das auch in Mainz eingeführt. Am Anfang großer Aufschrei, mittlerweile vollkommen normal und wirklich merkbar schneller. Dazu kommt die höhere Sicherheit für die Busfahrer.

    Wiesbaden hat es am 03.09.2023 ebenfalls eingeführt - sicherlich nach Gesprächen zwischen beiden Verkehrsunternehmen.

    Zu Wiesbaden und Frankfurt: Der Ticketverkauf läuft doch nach wie vor so, dass der Fahrgast zum Busfahrer geht und sagt:

    "1 Ticket nach Kleinkleckersdorf, bitte."

    Je nachdem wie fit und gut geschult der Busfahrer ist, wird er in Sekundenschnelle die richtige Tarifnummer eingeben und das Ticket ausdrucken. Bezahlen per NFC, klar das geht schneller als Zahlung in bar. So weit so gut.


    Ich verstehe das Hamburger Modell aber so, dass der Fahrgast beim Einsteigen in den Bus - ohne Zutun des Busfahrers - mit dem Touchscreen des Verkaufsterminals in Dialog treten muss, um das Ticket zu kaufen.

    Jeder von uns hat sicher schon ältere Leute beobachtet, wie sie an Haltestellen-Ticketautomaten minutenlang herumwursteln, bis der Automat das Ticket auswirft. Zugegeben, das Hamburger Tarifsystem mag deutlich überschaubarer sein als jenes des RMV, aber ich habe trotzdem Zweifel ob dieses Prepaidmodell letztendlich einen Zeitvorteil bringt.

    Die Prepaidkarte dürfte damit im Bus aber auch nur der konkrete Bargeldersatz sein. Die Zahlung per Karte oder digital (Smartphone, Smartwatch etc.) dürfte ja genauso weiterhin funktionieren.

    Man mag mich korrigieren, aber Internetrecherche ergab folgendes: Es gab in Hamburgs Bussen bisher nicht, und wird es auch ab 1.1.2024 nicht geben, eine Bezahlmöglichkeit per Karte/NFC. Das Papierticket gab es bisher nur im Barverkauf und wird es ab 1.1.2024 nur per Prepaid-Karte geben, nicht per Karten/NFC Zahlung.

    Ich habe jetzt zwar kein Paragraphen zur Hand. Aber ich denke, es widerspricht den Vorschriften wenn der Busfahrer losfahrt und es befindet sich noch jemand ohne festen Halt im vorderen Türeingangsbereich. Ich beziehe mich jetzt auf das Bild im NDR-Artikel. Vielleicht wird das Lesegerät ja auch an anderer Stelle im Bus platziert, wo man sich mit einer Hand festhalten kann und mit der anderen das Lesegerät bedient.

    Quelle: NDR


    Zwei Zitate aus obiger Quelle:

    Aus Fahrgastsicht gibt es den entscheidenden Vorteil, dass der Fahrgastwechsel schneller geht. Weil der Bus nicht mehr warten muss, bis jemand das Geld aus seiner Tasche gefingert hat.


    und


    Die Prepaid-Karte hält man im Bus an ein Lesegerät und tippt ein, welchen Fahrschein man will.


    Ob Letzteres dann wirklich schneller vonstattengeht als die Barzahlung, bleibt abzuwarten. :/

    Ist zwar nicht hochgradig relevant für die Aufarbeitung des Unfalls. Aber da ich heute den ganzen Tag über sowieso zu wenig Bewegung hatte, habe ich mich nochmal aufs Rad geschwungen und bin zur Kreuzung Karlsruher Str. / Heidelberger Landstr. gefahren.

    Und da sieht es so aus: "Anlieger frei"


    Ob man bei der Kontrolle beides dann auch vorlegen muss weiß ich nicht. So könnte man ja theoretisch in einem Haushalt oder einer Sparpass-Bedarfsgemeinschaft eine kaufen und dann jeder seine Karten ziehen, die ist ja nicht personengebunden. Dazu müsste man in die tiefen der Tarifbestimmungen schauen.

    aus: RMV-Mitarbeiter Express 2023


    Kleine Korrektur übrigens: Das stimmt nicht.

    Du hast recht und gut dass du das bemerkt hast. Nicht dass sich jemand schon falsche Hoffnungen gemacht hat ...


    Meine Quelle waren die Heftchen "Tarif Informationen - Tarife und mehr" von 2022 und 2023. Ich habe mich von dem etwas geänderten Layout in der 2023er Ausgabe irritieren lassen. In der 2022er Ausgabe (links) stand bei der Stadtpreisstufe noch nichts vom Flughafen.



    Da ich den Abgesang des Feldmann-Rabattes nicht auf dem Schirm hatte, dachte ich in meiner Naivität die Preissteigerung sei begründet in dem Vorteil dass nun auch der Flughafen inkludiert sei. Hätte ich besser gestern schon die Fußnote 3 beachtet! Dort steht: "Die Stadtpreisstufe 3 gilt einheitlich nur innerhalb des jeweiligen Tarifgebiets und ist nicht allgemeingültig für Fahrten zwischen den Tarifgebieten Frankfurt und Frankfurt-Flughafen"


    Lange Rede kurzer Sinn: Wer mit einer Einzel-/Tages-/Gruppenfahrkarte in beiden Tarifgebieten unterwegs sein will, benötigt eine Fahrkarte der PS 4