Beiträge von barnyk

    Kann die Bahn gut - gestern in Leipzig
    Drei Gleise nebeneinander leer - drei Züge sollen kommen - haben ähnliche, aber nicht gleiche Ankunfts-/Abfahrtszeiten und keine erkennbaren! Gründe, warum man sie ggf. aus technischen Gründen auf ein anderes Gleis planen müsste.
    Zug 1: Geplant Gleis 12 - Angekündigt für Gleis 11
    Zug 2: Geplant Gleis 11 - Angekündigt für Gleis 13
    Zug 3: Geplant Gleis 13 - Angekündigt für Gleis 12
    Fazit - kurz vor der Einfahrt wurde noch mal gewechselt - ich verrate nur soviel - keiner der Züge war auf dem geplanten oder angekündigten Gleis "ein- und ausgefahren". Die werte Dame mit der sympathischen Stimme zur Durchsage klang zuletzt genauso genervt wie die Reisenden...

    Ehrlich gesagt, bin ich jetzt nicht ganz so tief in der Materie drin. Aber ich finde den Ansatz jetzt nicht schlecht. Wie gut der Mitarbeiter bei der VGF [Bahn oder wer auch immer dann da sitzt und den "Notfall" zum ersten Mal bearbeitet] ist oder auch nicht, entzieht sich vermutlich unser aller Kenntnis. Diesem dann die Fähigkeit abzusprechen ein vermutlich mal standartisiertes Verfahren durchzuführen, finde ich schon etwas über das Ziel hinaus. Da ja laut diesem Bericht auch bei einem Notruf automatisch das Kamerabild aufgeschaltet wird, sollte es für diese Mitarbeiter ein leichtes sein den Unsinn, den es leider zu viel gibt, von einem ernsthaften Notfall zu unterscheiden. Und wie die Prozesse aussehen hintendran in der weiteren "Alarmierung" (ist sicherlich nicht der korrekte Fachbegriff - bin wie gesagt nicht vom Fach), ist uns sicherlich auch nicht bekannt. Ich möchte vermuten, dass ein halbwegs geschulter und täglich mehrfach? mit Notrufen konfrontierter Mitarbeiter, der neben der verbalen Kommunikation auch die Kamerabilder vor Augen hat, die notwendigen Kräfte besser einweisen kann, als ein vielleicht aufgeregter Passant.


    Ich gebe auch noch den Punkt zu bedenken, dass auch gelegentlich Menschen auf den Gleisen sind (freiwillig oder unfreiwillig völlig unbeachtet). Mit dem Gedanken daran gestürzt zu sein schon prickelnder, wenn das zuerst in der Zentrale aufläuft, die den nächsten U-Bahn Zug noch zum stehen bringen könnte. Vielleicht ist da aber auch zu naiv gedacht und die können es auch nicht. Keine Ahnung.

    Es ging auch nicht darum, dass Du keine Kenntnis von einer U-Bahn und dem Fahrgast-"Erlebnis" hast. Es ging hier darum, dass Du keine Ahnung hast, warum die Bahnen so geschlichen sind. Die Fahrer sind auch froh Pausen zu haben und eine Minute mehr wird ihnen dabei sicherlich nicht negativ in Erinnerung bleiben. Aber es gibt eben auch noch Dinge zwischen Wahrnehmung als Fahrgast und dem Betriebsablauf, die eben ersteren nicht bewusst sind. Sei es technischer Natur oder auch gesundheitlicher. Es gibt auch arme Teufel, die schon unschöne Erlebnisse hatten während ihrer Arbeitszeit und dann evtl. etwas vorsichtiger asgieren.


    Was hat es Dich im Endeffekt gekostet - 10 Minuten Deines Lebens? Die hast Du mit der Diskussion hier schon wieder verschenkt.

    Mit einigem Chaos wegen schlechter Baustellensicherung begann am Montag Morgen die Gleissanierung der Straßenbahn in Schwanheim.


    In diesem Zusammenhang wird jetzt auch eine Haltestellenbucht für den Bus Fahrtrichtung Niederrad gebaut. Für meinen Eindruck für einen einzelnen Solo-Bus konzipiert, was täuschen mag. Ist aber im Spannungsbogen der pausierenden 78 und der Linien 51/62 etwas zu kurz gedacht. An der jetzigen Pausenhaltestelle knäult es sich auch gerne mal, vor allem wenn noch Fahrerwechsel hinzu kommt. Hat jemand nähere Infos, wie das Konzept angedacht ist?


    Sehr positiv ist der direkte Zugang von der neuen Haltestelle zum Bahnsteig, der sich ansonsten sicherlich auch gebildet hätte im Laufe der Zeit.

    Ich würde mit einer allgemeinen Verurteilung vorsichtig sein, bevor man nicht das Urteil kennt und die Dame selber. Ich war einige Zeit am Frankfurter Flughafen im öffentlichen Bereich unterwegs. Und mit einer einzigen Ausnahme, waren es nicht nur Flaschensammler. Einher ging sehr oft Diebstahl (an Passanten/Fluggästen, in den Läden) und Betrug (kopierte Ettiketten um nicht-Pfandflaschen) etc. Und von eine halbwegs zivilisierte Umgangsform war bei den wenigsten zu finden.
    Ich habe also schon ein gewisses Grundverständnis, wenn es eine öffentliche Infrastruktur wie ein Bahnhof oder Flughafen irgendwann auch mal reicht. Interessanterweise hat die einzelne Ausnahme die ich kenne es auch immer geschafft nicht in Konflikt mit den Hausherren zu kommen. Ist jetzt kein Plädoyer gegen die Dame in diesem Fall, nur ein Denkanstoß, dass die Welt nicht schwarz-weiss ist.