Beiträge von barnyk

    Und am Ende des Tages werden wieder neue Sicherheitsrichtlinien erlassen unter denen dann wieder alle leiden müssen. Es ist wirklich eine Schande, dass Menschen aus Profitgier (denn nichts anderes ist das ja schlussendlich) auch in diesen Zeiten sich zu so einer Dummheit hinreissen lassen. Das Mitgefühl mit den Hinterbliebenen ist da noch höher, denn das ist genauso vermeidbar wie Opfer bei illegalen Autorennen.

    Bei aller Befürwortung des Ausbaus der Bahn, finde ich die Vergleiche Frankreich/Spanien als zentralistische Länder mit dem föderalen System in Deutschland als nicht angemessen. Hierzulande gibt es Genehmigungen nur, wenn in der Provinz auch jede Milchkanne den gleichberechtigten Anschluss hat, wie die Großstädte. Stelle man sich nur mal vor, wie das wäre mit 500km/h eine Magsitrale London-Paris/Brüssel/Amsterdam-Köln-Frankfurt-Wien und eine zweite Berlin-Frankfurt-Zürich-Mailand zu haben. Damit spare man sich viel Beton für Autobahnen und noch mehr Kerosin für Flugzeuge.


    Dafür bräuchte es eine Technik, die solche Geschwindigkeiten erlaubt, den politischen Willen und das Geld. Ich habe gehört, die Chinesen setzen eine solche Technologie ein ;) und die beteiligten europäischen Länder sollen zu den reichsten dieser Erde gehören. Woran das jetzt wohl scheitern könnte?

    Wirklich jammerschade. Bin ich der Meinung, dass Lokführer und auch andere Angestellte im operativen Bereich der Bahn zu wenig verdienen? Ja! Aber man muss die Augen auch einmal für die Realität offen haben. Eine Forderung nach mehr Sicherheit ist absolut berechtigt, auch im Sinne der Fahrgäste. Darüber muss man nicht diskutieren. Aber bei "nur" wenigen Prozent Unterschied in den beiden Angeboten eine Verhandlung kategorisch auszuschließen finde ich nicht in Ordnung.


    Zudem wissend, dass

    ... die Bahn ein nahezu volles Angebot trotz nahezu keinen Buchungen aufrecht erhalten hat und damit Verluste eingefahren hat.

    ... Ausschreibungen im Nahverkehr nahezu nur noch über die Personalkosten gewonnen werden können.

    ... die Digitalisierung immer weiter zu nimmt und damit der Berufsstand früher oder später aussterben wird - je höher der Kostenblock und damit umso geringer die Opptorunitätskosten, um so früher.


    Das eine Gewerkschaft dies fordert und so handelt, kann ich ja noch verstehen. Das dem aber dann auch noch so viele Mitarbeiter folgen ...


    Und ganz ehrlich ... Corona Einmalzahlung? Was hat sich denn für den Lokführer durch Corona verschlechtert für die Lokführer? Sitzen sie jetzt neuerdings unter den Fahrgästen? Da gäbe es so viele Berufe mit Publikumsverkehr wo das deutlich angesagter wäre.

    Ich finde eine Strecke von 2 km in Wiesbaden bedingt fußläufig, bei schönem Wetter eine Alternative zum Bus. Grüße an das Forum Lgog

    Ich durfte mal vor einiger Zeit - Sport sei dank - den ÖPNV mit Krücken bereisen. Jede Entfernung >500m machen dann keinen Spaß mehr, unabhängig vom Wetter. Die Fahr"künste" mancher Chauffeure neben bei gemerkt auch nicht. Solange man gesund ist, hören sich Entfernungen alle als machbar an. Nur leider wird keiner jünger und adäquate Alternativen in gleichem Preissegment gibt es dann auch nicht, Und die Elektroroller sind für mich keine ernsthafte Akternative ;)

    Ich bin der Meinung, dass keine Systematik wirklich für ein allgemeines gleiches Verständnis sorgen wird. baeuchle hat es ja schon direkt auf den Punkt gebracht. Gibt immer Diskussionsmöglichkeiten.


    Ich finde die Doppelnamen gut und insbesondere bei längeren Straßen. Und eine gewisse Grundintelligenz sich auch einen längeren Namen zu merken oder im Smartphone einen bekannten Anbieter für Straßenkarten und Fußgängernavigation zu nutzen, würde ich heute eigentlich schon erwarten, Wissentlich, dass es eine aussterbende Generation gibt, die sich damit nicht mehr beschäftigt.

    Zitat

    Das Problem mit solchen Überholungen ist eben, dass dabei der überholte Zug rigoros dermaßen Verspätung draufgewurzelt bekommt, dass sich seine Fahrzeiten dann komplett erledigt haben... und dem Überholer bringt es meistens nicht mal wirklich viel. Da gefällt mir der Ansatz, dass, wer pünktlich ist, das auch bleibt und der Verspätete dann eben hinterher fährt, wesentlich besser, auch wenn der dann immer mehr ansammelt und eben irgendwann einen Takt später fährt.

    Interessant - ich habe ein Gegenbeispiel. ICE Frankfurt nach Berlin. Eigentlich sollte er schon von Karlsruhe/Mannheim? (keine Ahnung, wieder vergessen) kommen. Wegen eines Defektes wurde ein (mit nur einem funktionierenden Triebkopf) Ersatzzug in Frankfurt bereit gestellt. Da ging es auch pünktlich los und aufgrund der geringeren Antriebsleistung haben sich leicht Minuten addiert. Irgendwo im thüringischen und auch rund um den Bahnhof Leipzig musste der ICE sich streckenbedingt hinter dem Nahverkehr einreihen. Fazit: immer mehr Verspätung. Bedingt dadurch, dass er an jeder Milchkanne hinter dem Regionalverkehr halten musste - geht ja nicht mal um die Vmax hierbei, geht um die ganzen Unterwegshalte. In Berlin hatte er dann 1,5 Stunden, weil er auch noch nicht durch den Tunnel durfte mit nur einem Triebkopf und einen Umweg nehmen musste.


    Ich denke alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile

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    Das Risiko einer Konsequenz für den Fahrer und auch für andere ist aber bei dem Zuparken der Straßenbahn OFFENSICHTLICH viel höher. Steht man der im Weg, hält man einen Haufen Leute auf und muss mit der Gefahr leben, abgeschleppt zu werden.

    Zunächst mal finde ich es schade, dass alle SUV Fahrer pauschalisiert werden. Habe auch dieses Jahr einen (umstandsbedingt gibt es jedes Jahr ein anderes, Auswahl ist begrenzt, nächste wird wieder ein normaler Kombi). Und ich finde den auch gut, weil er eben Komfort-Virteile hat, wie eine erhöhte Sitzposition und damit bessere Sicht, leichtere Ein- und insbesondere Aussteigen. Ich gehöre weder zu denen die gerne mal falsch parken noch die deutlich zu schnell fahren.


    Zu Deinem Einwand - das ist richtig, aber es gibt leider viele Fahrer, die nur mal eben einen Döner holen, Päckchen Zigaretten kaufen, einen Brief einwerfen wollen ... wofür sie dann aber doch 15 Minuten brauchen letztlich. Und da wird schon gerade keine Bahn kommen, war ja auch keine zu sehen, als man ausgestiegen ist. Und wenn schon ... die können ja mal eben kurz warten, davon stirbt ja keiner.


    Bei den längerfristigen Parkern ... schon mal beobachtet wie viele Leute gedankenverloren aus ihren Autos aussteigen ohne nach rechts und links zu schauen gleich irgendwohin entfleuchen? Klar kann eine solche Beschilderung/Automatik dafür sorgen, dass eine gewisse Quote sich dadurch redurziert, aber es wird es nicht verhindern. Ich bin da auch eher für den Punkt - schafft diese Parkplätze ab, macht da lieber einen ordentlichen Radweg hin oder begrünt es.

    Aber widerspricht sich das nicht gerade selber? Wie viele "Sie fahren ... km/h" Anzeigetafeln hängen in den Straßen dieses Landes und wie ist der Prozentsatz der "grünen|nicht blinkenden|lachenden Smilies" hier? Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie sehr diese Anzeigen ignoriert werden. Hängt ein Blitzer da, fahren alle so langsam daran vorbei, als wenn es eine Todesstrafe gäbe.


    Und wenn jemand schon mit dem klingelnden Tram-Fahrer diskutiert, dann interessiert den doch auch blinkender Hinweis mehr. Wir sind doch in einer Welt mit mehr Egoisten. Zum Glück denke wenigsten ich noch an mich :D

    Ich finde das System grundlegend falsch. Für das Geld der Anschaffung, Instandhaltung und Betrieb eines solchen Geldes gibt es sinnvollere Maßnahmen. Und um die Situation im Griff zu haben - höhere Präsenz der Ordnungsbehörden und beauftragter Abschlepper - wer eine Leerfahrt zahlen muss überlegt es sich eher, als ob da irgendwo was blinkt.

    Kann die Bahn gut - gestern in Leipzig
    Drei Gleise nebeneinander leer - drei Züge sollen kommen - haben ähnliche, aber nicht gleiche Ankunfts-/Abfahrtszeiten und keine erkennbaren! Gründe, warum man sie ggf. aus technischen Gründen auf ein anderes Gleis planen müsste.
    Zug 1: Geplant Gleis 12 - Angekündigt für Gleis 11
    Zug 2: Geplant Gleis 11 - Angekündigt für Gleis 13
    Zug 3: Geplant Gleis 13 - Angekündigt für Gleis 12
    Fazit - kurz vor der Einfahrt wurde noch mal gewechselt - ich verrate nur soviel - keiner der Züge war auf dem geplanten oder angekündigten Gleis "ein- und ausgefahren". Die werte Dame mit der sympathischen Stimme zur Durchsage klang zuletzt genauso genervt wie die Reisenden...

    Ehrlich gesagt, bin ich jetzt nicht ganz so tief in der Materie drin. Aber ich finde den Ansatz jetzt nicht schlecht. Wie gut der Mitarbeiter bei der VGF [Bahn oder wer auch immer dann da sitzt und den "Notfall" zum ersten Mal bearbeitet] ist oder auch nicht, entzieht sich vermutlich unser aller Kenntnis. Diesem dann die Fähigkeit abzusprechen ein vermutlich mal standartisiertes Verfahren durchzuführen, finde ich schon etwas über das Ziel hinaus. Da ja laut diesem Bericht auch bei einem Notruf automatisch das Kamerabild aufgeschaltet wird, sollte es für diese Mitarbeiter ein leichtes sein den Unsinn, den es leider zu viel gibt, von einem ernsthaften Notfall zu unterscheiden. Und wie die Prozesse aussehen hintendran in der weiteren "Alarmierung" (ist sicherlich nicht der korrekte Fachbegriff - bin wie gesagt nicht vom Fach), ist uns sicherlich auch nicht bekannt. Ich möchte vermuten, dass ein halbwegs geschulter und täglich mehrfach? mit Notrufen konfrontierter Mitarbeiter, der neben der verbalen Kommunikation auch die Kamerabilder vor Augen hat, die notwendigen Kräfte besser einweisen kann, als ein vielleicht aufgeregter Passant.


    Ich gebe auch noch den Punkt zu bedenken, dass auch gelegentlich Menschen auf den Gleisen sind (freiwillig oder unfreiwillig völlig unbeachtet). Mit dem Gedanken daran gestürzt zu sein schon prickelnder, wenn das zuerst in der Zentrale aufläuft, die den nächsten U-Bahn Zug noch zum stehen bringen könnte. Vielleicht ist da aber auch zu naiv gedacht und die können es auch nicht. Keine Ahnung.