Beiträge von Uli Nobbe

    Meine Frage zielte darauf ab, ob es nun Dank dieses Urteils zukünftig einfacher für die VGF ist die Abschleppkosten wieder einzutreiben.


    Das ist eine Frage der Sichtweise bzw. der Fragestellung. Inwiefern "einfacher"?


    Das streitige Verfahren zielte ja darauf ab, ob die VGF im Zivilverfahren (!) die entstandenen Kosten - und dabei auch nur den beleghaft beweisbaren Mehraufwand - dem Verursacher (Störer) in Rechnung stellen durfte.
    Diese Frage wurde bejaht.
    Über die Geschwindigkeit des Vorgangs, sprich: Die Zeitspanne zwischen dem Vorfall und der Rechnungsstellung, musste hier erst gar nicht geurteilt werden. Zumal die VGF anfallende Kosten aus der 10-Minuten-Garantie erst nach Monaten in Rechnung stellen kann (so lange haben die Antragsteller nämlich Zeit, ihre bewilligten Anträge in bare Münze umzuwandeln). Das war hier aber gar nicht der Fall und damit war diese Kostenart auch gar nicht Verhandlungsgegenstand.
    Absicht? :whistling:


    Bleibt die Frage: Was meinst Du mit "einfacher"?

    • Einfach im Sinne von "da muss erst gar nicht mehr drüber gestritten werden, da das Urteil eine Klarheit bezüglich des einzurichtenden Ersatzverkehrs geschaffen hat"
      oder
    • Einfach bezüglich "Nach Erhalt der Rechnung des Dienstleisters für den Ersatzverkehr diese zuzüglich einer Bearbeitungspauschale einfach an den Verursacher durchreichen"


    Ich habe mir den Spaß gemacht und die Urteilsbegründung durchgelesen. Diese ist tatsächlich hoch interessant.
    Das Gericht bejaht nämlich den Entzug des Eigentums durch dessen Nichtnutzung ( 8o man lese und staune!) und grenzt damit deutlich gegenüber dem sonst in ähnlich gelagerten Fällen eher greifenden Vermögensschaden ab. Da der Eingriff des Autofahrers in den Tramverkehr durch sein Fehlverhalten jedoch so schwerwiegend war, dass die VGF ihr Eigentum faktisch nicht mehr nutzen konnte und es ihr hiermit im betreffenden Streckenabschnitt nicht nur partiell, sondern vollständig entzogen war, war der Ersatzverkehr und die Weitergabe der daraus enstehenden Kosten in diesem Fall vollkommen gerechtfertigt.
    Eigentumsentzug durch Nichtnutzung, auf den Trichter muss man auch erst mal kommen. Da lernt sogar der alte Kaufmann mit Ausbildung in Vertrags- und Schadenersatzrecht noch was hinzu.


    Ganz klare Ansage: Ich find's gut, dass so geurteilt wurde und dass da jetzt Zahlemann & Söhne angesagt ist. Auch die "allgemeine Aufwandspauschale" in Höhe von 25 Euro (lachhaft!) wurde vom Gericht anstandslos durchgewunken.
    Das soll jetzt natürlich kein "einfacher" in dem Sinne bedeuten, dass man mal so im hoppladihopp-Verfahren schnell einen Ersatzverkehr einrichten lässt, wenn die Störung relativ schnell beseitigt werden kann. Das Gericht hat sich dieser Sache in bemerkenswerter Gründlichkeit angenommen und der VGF bescheinigt, weder voreilig noch nachlässig gehandelt zu haben.


    Zu guter Letzt: Das Urteil ist rechtskräftig. :thumbup:

    die VGF kann, wie jeder Privatmann auch, schon im öffentlichen Verkehrsraum Abschleppen lassen


    Jetzt muss ich aber mein juristisches Basiswissen bös' auffrischen und nach der Rechtsgrundlage forschen, im öffentlichen Verkehrsraum nach eigener Maßgabe Abschleppaufträge zu fremdem Eigentum zu erteilen.


    Dass die Kostenfrage eine zivilrechtliche ist, ist unbestritten. Aber wie Du dazu denkst, wenn ich Dein Auto spontan umsetzen lasse, das würde mich schon interessieren. Da wäre der Lust und Laune der Bau- und Umzugsunternehmen ja Tür und Tor geöffnet. Ist es aber nicht; selbst bei ordnungsgemäß vorher aufgestellten (amtlich erlaubten) Halteverbotsschildern muss beim blockierenden Fahrzeug erst das Ordnungsamt anrücken.


    Bitte korrigiere mich - aber dann bitte mit Quellenangabe -, wenn mein Wissen veraltet ist.

    Dabei erschließt die U 5-Westverlängerung doch sogar den Standort des ersten Frankfurter Flughafens, der am Rebstock war. :D


    Bekommt dann der Zeppelinstein im Kuhwald auch eine eigene Haltestelle? :D
    (Im Thread über den 34er Bus hattest Du ja schon die Idee der Haltestelle "Zeppelinpark / Pizzeria")


    Nein, ich wollte den Thread aus einem anderen Grund wieder aufwärmen (wobei Querverbindungen zu anderen Threads, wie dem 34er Bus (Kapazitäten) oder der RTW (Verbindung Europaviertel - Höchst)).
    Mit Stand vom 27.03.18 um 09:41 Uhr titelt die hessenschau: "FAZ zieht in Hochhaus-Neubau ins Europaviertel"
    Der Umzug ist für frühestens 2021 geplant.


    In dem Artikel heißt es unter anderem:


    Zitat

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) bleibt mit ihren rund 1.000 Mitarbeitern auch künftig im Frankfurter Stadtteil Gallus.
    (...)
    Neben Geschäften und Restaurants im Erdgeschoss soll auch ein angrenzendes Hotel entstehen. Die Verlängerung der U-Bahnlinie U5 soll für die entsprechende Anbindung sorgen.


    Da wird die U5 allein aber mächtig was zu tun bekommen. Am bisherigen Standort ist die ÖPNV-Anbindung nach meiner Einschätzung derzeit etwas besser.
    Hoffentlich bekommen die Fahrplangestalter das rechtzeitig auf die Reihe - inkusive rollendem Material.

    Auf welcher Rechtsgrundlage dürfte die VGF denn in Eigenregie einen Abschlepper für das Umsetzen eines PKW vom öffentlichen Grund beauftragen?
    Hat die VGf hoheitliche Aufgaben, die ich noch nicht kenne?

    Denn ich meine, dass sich die VGF momentan schwer tut sofort den Abschlepper zu holen, da die Rechtslage nicht so ganz eindeutig ist.


    So uneindeutig ist die Rechtslage gar nicht. Wenn Du in Eigenregie ein Fahrzeug von Deinem privaten Grundstück (z.B. Parkplatz) abschleppen lässt, ist es Zivilrecht. Nun hat die Sache aber einen Haken: Blockiert wird eine öffentliche Straße, die der VGF nicht gehört, sondern die sie lediglich nutzen darf. So leicht kann man da also nicht privat abschleppen. Da muss schon ein Amt oder eben die Polizei eine entsprechende Anordnung erteilen.


    Ich bin kein Jurist und dies ist keine Rechtsauskunft, sondern meine private Meinungsäußerung.

    Ja, man kann von der Westbahnhof-Schleife Richtung Ginnheim fahren.


    Ah, gut, danke für die Info. Aber eben Richtung Ginnheim.
    Das ausgehängte Schild lese ich wie einen Verstärker Balduinstraße <> Adalbert- / Schloßstraße und nicht, wie von bernem geschrieben, zum Westbahnhof (das steht auf dem Schild ja auch nur extra klein ganz unten).


    Streng genommen erwarte ich dann auch die Rückfahrt Richtung Balduinstraße ab Adalbert- / Schloßstraße aus Richtung Ginnheim.
    Fände ich jetzt planungstechnisch etwas albern - Westbahnhof, und fertig ab. Soll man das Kind doch beim Namen nennen.

    Das ist Blödsinn. Ob ein SEV (egal ob -T oder -B) eingerichtet wird entscheidet nicht das Fahrpersonal, sondern die Betriebsleitstelle.


    Danke - wenn Du es nicht geschrieben hättest, hätte ich es hier hinterfragt. Konte und wollte ich mir gar nicht vorstellen.


    Leider jedoch ist die journalistische Qualität der Ergüsse aus der Bertramstraße in den letzten Jahren stetig gesunken. Könnte natürlich auch daran liegen, dass der einfache Leser / Hörer / Zuschauer nur noch mit Dummbrot gefüttert werden möchte und man sich intellektuell nach unten angepasst hat, um niemand an den Privatfunk zu verlieren.
    Passt irgendwie zur zunehmend dummschwätzenden Gesellschaft - schade nur, dass die sich dann mit Dummgeschwätz auch noch auf so Medien wie die hessenschau berufen können.


    Ich bin ja nach wie vor für den Einsatz von mobilen Schrott-Pressen.


    Wäre es nicht erstmal sinnvoll, die Einsatzfahrzeuge der Polizei mit mobilen Führerschein-Schreddern auszustatten? Wäre günstiger und sinnvoller. :D8)

    Die Straßenbahnlinie 16 fährt während des 10-Minuten-Taktes normal und wird zwischen Mühlberg und Südbahnhof durch Busse unterstützt, am Wochenende/Feiertag wird am frühen Morgen alle 30 Minuten zwischen Balduinstraße und Ginnheim normal gefahren, Zusatzfahrten werden zwischen Balduinstraße und Westbahnhof durchgeführt, damit fährt die Linie 16 zu jeder Zeit zwischen Balduinstraße und Adalbert-/ Schloßstraße mindestens alle 15 Minuten, mit Beginn des 10-Minuten-Taktes (Montag-Samstag, ausg. Feiertag) fahren alle Züge bis Ginnheim bzw. am Sonn-/Feiertag alle 15 Minuten ab Mittag.


    Okay, da komme ich noch mit. Zugegeben, ich habe das auch erst verstanden, als ich hier im Forum danach suchte und Deinen Text fand.


    Auf die Suche ging ich überhaupt erst, weil ich am Hauptbahnhof ein Aushangschild fand, das mich komplett konfus machte (Foto). Kernfrage: Was will mir die VGF eigentlich sagen?
    Ich glaube, da muss man schon ziemlich tief in der Materie drin stecken...


    Das mit der Adalbert-/Schloßstraße finde ich auch unglücklich geschrieben. Warum hätte man nicht - wie bernem - einfach "Westbahnhof" schreiben können?
    In Richtung Balduinstraße dürfte das ohnehin nicht klappen, von der Adalbert-/Schloßstraße zu fahren - liegt die Haltestelle doch in der Adalberststraße. Oder gibt es einen passenden Abzweig vom Westbahnhof in die Adalberststraße?
    8|:wacko:

    Am 26.03.2018 um 13:11 Uhr berichtet hessenschau.de über einen Unfall eines Linienbusses bei Bad Homburg:


    Zitat

    Schrecksekunde für die Fahrgäste eines Busses der Linie 12 in Bad Homburg. Auf der Seulberger Straße kam das Fahrzeug am Montagvormittag gegen 9.30 Uhr von der Straße ab und krachte gegen einen Baum. Der Baum wurde dabei entwurzelt.


    Weiter heißt es, bei dem Unfall wurde nur eine Person leicht verletzt. Der Bus sei zum Zeitpunkt des Unfalls "nur mit wenigen Personen besetzt gewesen", heißt es in der Meldung weiter.


    Zu Unfallursache und Sachschaden schreibt die hessenschau:


    Zitat

    Weshalb der Bus von der Straße abkam, war zunächst unklar.
    Auch die genaue Höhe des Sachschadens war zunächst nicht bekannt. Dieser sei aber "nicht unerheblich", sagte der Sprecher.

    * aufwärm *


    Ein durchgehender 30 Minutentakt (Mo-So) zwischen Dieburg und Ffm Hbf (analog der K-Bahn) würde im ersten Schritt doch vollkommen ausreichen und wäre ein Quantensprung für die Anwohner entlang der Dreieichbahn. Alleine damit würde man viele neue Fahrgäste gewinnen.
    (...)
    Die Strecke hat in meinen Augen viel Potential, ohne Frage. Die Strecke ist aber verkehrlich heute eher auf dem Stand der K-Bahn etwa zur Jahrtausendwende. Wenn man den heutigen Status quo der K-Bahn (Mo-So, durchgehender 30 Minutentakt zum Hbf) hinbekäme, wäre das schon ein riesiger Schritt.


    In meinen Augen wären das geradezu paradiesische Verhältnisse.
    Als vergleichsweise regelmäßiger Frankfurt <> Rödermark - Fahrgast (wg. Familie) zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten habe ich mich doch sehr an die Direktverbindung vom Frankfurter Hauptbahnhof gewöhnt und vermeide bestmöglich die Buchschlager Umsteigerei, die früher ebenso lästig wie selbstverständlich war.


    An Wochenenden ist das immer noch etwas ... bescheiden (über Sonntage wollen wir erst gar nicht reden!). Von 30 Minuten mag ich da erst gar nicht träumen.
    Dieser Tage erzählte mir allerdings jemand vom Zugpersonal eher beiläufig, dass mit dem nächsten Fahrplan die durchgehende Verbindung auch am Wochenende zustande käme. Dazu habe ich hier im Forum noch nichts gefunden, aber dem Kollegen zufolge scheint das wohl in fast trockenen Tüchern. Kennt jemand eine Quelle für nähere Informationen?


    Eins wird man in Buchschlag ohnehin nicht in den Griff bekommen: Die Pünktlichkeit. Ob ankommend mit Endstation oder durchfahrend von Frankfurt - eine pünktliche Ankunft ist dort fast immer ausgeschlossen. Die RB 61 schafft es mit bemerkenswerter Konsequenz, von Rödermark (pünktlich) bis Buchschlag minimum +1 oder +2 einzufahren. Wer dort also nicht zwingend umsteigen muss, für den wird die Ausweitung der Fahrten von und nach Frankfurt an allen Tagen die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches sein.


    Danach können wir ja gerne noch mal über die Taktung reden.

    Statt Sozialwohnungen als Laermschutz fuer die Besserzahler im inneren Bereich im NO-Quadranten - suedwestlich des Katharinenkreisels - ein paar grosse Parkhaeuser als Laermschutz, die unabhaengig von der Messe auch fuer die City West genutzt werden koennen.


    Diesen Zahn werde ich Dir leider ziehen müssen. Der Bebauungsplan sieht da offenbar schon fest eine Wohnbebauung vor (vgl. Screenshot, Stand vom 19.03.2018 ); westlich davon scheint eine Grün- oder gar Wasserfläche (hellgrau belegt) vorgesehen zu sein.



    Im übrigen weiß ich aktuell gar nichts von Sozialwohnungen an dieser Stelle. Mir kam zu Ohren, dort sollen 75 Eigentumswohnungen entstehen; leider habe ich die Quelle gerade nicht greifbar.
    Ich weiß ja nicht. Meiner Meinung nach lebt es sich im Altbestand der Kuhwaldsiedlung besser als im neuen Betonhochbau direkt am Ende der A648, die zudem noch die Einfallstraße für die Feuerwache Sossenheim Richtung Bockenheim ist (vormals zuständig: Schwälmer Straße / Kurfürstenplatz, wo heute nur noch ein RTW steht).
    - Randnotiz: interessant finde ich in dieser Grafik den Verlauf der Parsevalstraße, Richtung Norden, vor der AS Katharinenkreisel dann nach Westen verzweigend. Hm... ?(


    Zum Nahverkehr: Die Ecke ist lustig. Sie liegt entfernungstechnisch perfekt zwischen An der Dammheide (17, viele Ampeln im Weg), Leonardo-da-Vinci-Allee (17, 34, 50 - je nach Fahrtrichtung unglückliche Ampelschaltung, die zur Passage bei Rot verführt), Postsiedlung (34 (na ja)) und natürlich dem Katharinenkreisel (50).
    Die neuen Bewohner werden sich freuen. Letztlich wird es wohl auf die LdVA hinauslaufen. Hier sind die Fahrplangestalter gefragt. Sie mussten ja mehrfach nachbessern, und ich glaube, dass der tatsächliche Bedarf an ÖPNV in dieser Ecke immer noch sträflich unterschätzt wird.


    Damit sind wir im Grunde wieder am Anfang: Eine Durchmesserlinie wie die 34 kann solche lokalen Spitzen gar nicht auffangen, wenn sich da Verspätungen wie an einer Perlschnur aufreihen und vielleicht sogar dicht hintereinander fahren. Das Split-Konzept erscheint immer sinnvoller, weil zu viele Faktoren einen reibungslosen Betrieb zwischen Bornheim und dem Gallus erschweren.
    Ferner reift in mir der Gedanke, dass ich der ehemaligen Anbindung des Westbahnhofs nicht mehr nur aus Nostalgie nachtrauere, sondern sie wieder vermehrt attraktiv erscheint. Die Westbahnhof-Anbindung für den gesamten Rebstock ist allein deshalb schon sinnvoll, weil das die Endstation für S-Bahnen ist, wenn es im Tunnel (mal wieder) geknallt hat. Oder wollen wir dann Verstärker nach Rödelheim Bf fahren (was die S6 schon wieder ausschließt)?


    Konzepte, Kinners...!

    Etwas naiv in die Expertenrunde gefragt:
    ist die Wendeschleife direkt am Rebstockbad (in der Straße "Zum Rebstockbad") vom Radius her eigentlich groß genug für die Gelenkbusse? Als die alte Umleitungsstrecke bedient wurde, waren doch noch keine Gelenkbusse auf der Linie 34 im Einsatz, oder?


    Lediglich der Parkplatzverkehr P1 - P5 nutzte Gelenkbusse, auch von Sippel oder Winzenhöler. Aber ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass Busse, die nur P1 anfuhren, am Rebstockbad selbst gewendet haben. Ist mir da was entgangen?

    Charly, Du schreibst mir aus der Seele.
    Aber ich fürchte, die neue Schleife ist der Endhaltestelle der 17 geschuldet - und die gewollte Benennung der Haltestelle als Rebstockbad. Das hat als total toller Umstieg einfach zu passen.


    Die Ampelschaltung Am Römerhof # Leonardo-da-Vinci-Allee ist zu Messezeiten ... anstrengend (außer für den Parkplatzverkehr). Da wird die Grünphase Am Römerhof verlängert. Ich weiß nicht, ob das mittlerweile ferngesteuert funktioniert, aber bis vor einiger Zeit war das Siemens-Auto an der Kreuzung das untrügliche Zeichen für "ach, schon wieder vor oder nach der Messe, bitte längere Wartezeiten einplanen" (besonders für Fußgänger auf dem Weg zur Tram!). Und natürlich für die Abfahrtzeiten der Busse: +4 ist da allemal drin.

    Aktuell ist ja Messe, da kann ich da mal bewusst hinfahren und Fotos machen.


    An der Haltestelle Leonardo-da-Vinci-Allee Richtung Rebstockbad (Höhe tegut) hingen da immer Schilder "Diese Haltestelle wird von den Linien in beide Richtungen angefahren, bitte beachten sie den Zielanzeiger" oder ähnlich.
    An der Haltestelle Rebstockbad muss ich mir das mal genau anschauen. Immerhin ist da ja das "Ibis Frankfurt City Messe", und ich glaube kaum, dass die Gäste die Feinheiten der Wendeschleife an der Tram-Haltestelle erkennen. Da fährt ein Bus, fertig ab.

    Ich würde mal auf "Leonardo-da-Vinci-Allee" tippen, je nach Kontext die Haltestelle oder die Straße, die nach dieser Haltestelle benannt ist. :rolleyes:


    Das ist korrekt. Da muss ich mich als Urheber des Kürzels entschuldigen, aber als betroffener Anwohner mit entsprechender Ortskenntnis habe ich mich da in Rage geschrieben und bestimmte Bezeichnungen als selbstverständlich vorausgesetzt, was natürlich unsinnig ist.
    Im übrigen hätte es ja dann auch eigentlich "LdVA" heißen müssen, aber lassen wir das... :rolleyes:


    Versuch einer Ausrede:
    Als ich frisch hier war (bin ich im Grunde ja immer noch), war ich über den Umgang mit Abkürzungen überrascht, in die ich mich auch erstmal eindenken musste, die dann aber selbstverständlich wurden, wenn man erst mal in der Materie drin war. Der Gipfel war, glaube ich, der "WBP", aber irgendwann habe ich auch dieses Rätsel gelöst. Aber, wie gesagt, das kann nur eine Ausrede sein, ich habe mich da falsch verführen lassen.


    Ergo: Ich bitte um Entschuldigung; nächstes Mal verwende ich den akademischen Ansatz: Leonardo-da-Vinci-Allee (LdVA).
    Nota bene: Man kann es auch versaubeuteln (2013): https://pbs.twimg.com/media/BW5MlUtCQAAyMQy.jpg


    Das Chaos ist folgendes (beschrieben am stadteinwärts fahrenden Bus 34 & 50): Die Busse kommen vom Kreisel Am Römerhof / Schmidtstraße über die HalteStellen Römerhof und Messeparkhaus, um am Messeparkhaus in die Straße "Zum Rebstockbad" einzubiegen. So heißt auch die Haltestelle direkt vor (!) dem Rebstockbad. Nun geht es rechts ab in die "Leonardo-da-Vinci-Allee" (LdVA), um nach wenigen Metern die Haltestelle Rebstockbad zu erreichen, die zugleich die Endhaltestelle der Tram 17 ist (in der LdVA, wohlgemerkt).
    Hierbei wird die Zufahrt zum Messeparkhaus gekreuzt (diese Straße müsste "Zum Messeparkhaus Rebstock" heißen) - und damit hier die Zufahrt zum Messeparkhaus zu Messezeiten nicht behindert wird, muss an diesen Tagen eben eine Umleitung gefahren werden.


    Die Busse fahren nun zu Messezeiten über "Am Römerhof" bis zur Kreuzung LdVA, biegen dort links in die Allee ein, halten an der Haltestelle LdVA Richtung Rebstockbad (vor dem tegut), fahren dann weiter zur Tram-Endhaltestelle Rebstockbad (streng genommen: Ausstieg), wenden danach hinter der Tram in die Gegenrichtung zur Haltestelle Rebstockbad (Einstieg) und fahren die Allee wieder runter in die Straße "Am Römerhof", um dort die Fahrgäste an der "eigentlichen" Haltestelle LdVA einsteigen zu lassen.
    Diese Schleife kostet Zeit (Ampelschaltung!) und verdoppelt die Zahl der Halte (4 statt 2). Auch der Online-Fahrplan gerät da gerne mal durcheinander (die LdVA wird als Abfahrthaltestelle mit abweichenden Abfahrtzeiten doppelt ausgewiesen). Als Anwohner bringt einen das nicht mehr aus der Ruhe, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat; aber wir haben ja noch zwei Hotels im direkten Einzugsgebiet; etwas weiter gefasst sind es gar drei, wenn man die Haltestelle Rebstockbad noch mit einbezieht.


    Aber auch Frankfurter kommen durcheinander: Du möchtest zum Rebstockbad fahren und warst noch nie da. Welche Haltestelle nimmst Du? Musst Du jetzt noch mal umsteigen oder nicht? Welche Verbindung ist zu bevorzugen? Inwiefern wirst Du über abweichende Fahrtwege bei Messe informiert?


    Nein, das ist alles nicht so wirklich ausgereift.

    Wenn doch endlich mal dieser Unsinn mit "Zum Rebstockbad" / "Rebstockbad" und dieser Messe-Umleitung durch die LdV aufhören würde ... also ich wäre nicht böse um einen brauchbaren Umsteigeknoten rund um eine neue Endhaltestelle der U5 am Römerhof-Neubaugebiet, wenn sie mehr Effizienz bringt.


    Leider habe ich aktuell keinen guten Plan in der Schublade, wie man das schon im Jahr 2018 beheben kann.
    Die Zufahrt zum Messeparkhaus versaut hier alles.


    Was spricht eigentlich dagegen, die beiden Haltestellen (Zum) Rebstockbad zumindest namentlich zu fusionieren?
    Die LdV verteilt sich ja auch über nette Laufwege (inkl. Messehaltestelle), die vor allem spontan zum 50er Bus sprintende Tram-Wartende zu potenziellen Verkehrsunfallopfern macht (was - leider! - viel zu selten geschieht). Ja, ich bin bösartig, aber manche lernen es halt nicht. Vor allem nicht an dieser komplexen Kreuzung.
    Entschuldigung, ich weiche ab.


    Wie auch immer, in dem ganzen Komplex Römerhof / Rebstockpark sollte sich meiner Meinung nach was tun.

    Oh, das ist interessant, danke.
    Komisch, dass die Immobilien-Zeitung erst im Dezember 2017 auf das zu entwickelnde Areal am Rebstock aufmerksam gemacht hat (da wurde als Ortsangabe die Kreuzung Am Römerhof / Max-Pruss-Straße angezeigt).


    Dem Tweet zufolge wird das Vorhaben wohl erst dann auf der von mir verlinkten Seite auftauchen, wenn der Magistrat den Bebauungsplan durchgewinkt hat.
    Bemerkenswert finde ich, dass der Betriebshof Römerhof aufgegeben werden soll. Muss mal das Forum durchsuchen, ob das schon mal thematisiert wurde. Oder hat jemand auf die Schnelle einen Link zur Hand?

    Lasst mich das Thema bitte mal wieder aufwärmen.
    Heute gab es eine Veranstaltung der Stadt Frankfurt am Main zum Thema "Wie wir wohnen wollen" mit Livestream und Anwesenheit des Social-Media-Teams der Stadt Frankfurt. Dabei kam mehrfach das Projekt "Römerhof" zur Sprache. Auf der Planungsseite der Stadt Frankfurt konnte ich dazu nichts entdecken.


    Auf Nachfrage via Twitter bekam ich folgende Antwort:


    Zitat

    Das Projektgebiet erstreckt sich über mehr als 9 ha & reicht vom Busdepot der VGF im Osten bis zu den Sportplätzen am westlichen Ende des Römerhofs. Den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan berät der Magistrat zur Zeit.

    (Quelle)


    Interessant, das eröffnet neue Perspektiven. Ich versuche zwar noch genau herauszufinden, wo genau da gebaut werden soll (Kleingärten? Rebstockpark? Kfz-Zulassung, TÜV und rund ums Bowling-Center?), aber für eure Gedankenspiele rund um die Anbindung Rebstock - Griesheim - Nied sollte diese Planung vielleicht mit einbezogen werden.
    Lasst eure Fantasie spielen!


    Bei der Gelegenheit habe ich noch gelesen, dass die derzeit offene Lücke zwischen A648 und Leonardo-da-Vinci-Allee (südwestlich des Katharinenkreisels) mit 75 Eigentumswohnungen geschlossen werden soll. Das könnte für die Verkehrsplanung (und auch die Haltestellen?) von Bedeutung sein.