Beiträge von Schienenhund

    Da sollte es doch, notfalls mit ergänzenden wasserbautechnischen Maßnahmen, möglich sein, Palmengarten und Grüneburgpark zu unterfahren.

    Möglich natürlich sowieso. Das nicht gleich zu untersuchen, war natürlich ein sehr ärgerliches Versäumnis. Unter Umständen könnte es nötig werden, in größerer Tiefenlage bauen zu müssen, was wegen dem dann schlimmstenfalls nötigen -bisher nicht vorgesehenen- Zwischengeschoß an der Station Campus teurer werden würde.


    Aber das ändert nichts daran, dass jeder Bau ohne zentrale Campusstation verkehrspolitisch Schwachsinn und Geldverschwendung wäre, genauer: Nicht nachhaltige fiskalische Kurzfristsparsamkeit auf Kosten späterer Haushalte und Generationen.

    Den Statements von Uni-Präsidium und Asta sowie -hier früher zitiert- Klaus Oesterling kann wirklich -abseits ideologisch verbohrter Antihaltung- in keiner Weise vernünftig widersprochen werden.

    Was in Frankfurt die üblichen Verdächtigen selbstverständlich in keinster Weise bremsen wird, egal ob aus Anti-U-Bahn- oder neoliberaler Austeritätsideologie heraus, oder schlimmstenfalls einer Mischung aus beidem.

    Uni und Asta mussten wohl mal wieder ein paar sich selbst erklärende Offensichtlichkeiten aussprechen.


    Für das Präsidium der Goethe-Universität und den Asta ist die Anbindung des Campus Westend an die geplante Verlängerung der U4 ein „verkehrspolitisches Muss“....Präsidium und Asta ...(sind)...überzeugt, dass sich jede Linienführung über den Campus trotz Mehrkosten „letztlich als eine der wirtschaftlichsten Varianten“ herausstellen werde.

    (Es folgen noch mehr Feststellungen der Kategorie Captain Obvious, die in F überhaupt noch aussprechen zu müssen ein Fall von Kopf-Tischplatte sind)



    Aber auch die werden die typisch Frankfurter ÖPNV-, hier: U-Bahnprovinzposse sicher nicht beenden.


    https://www.faz.net/aktuell/rh…u-bahn-halt-17098025.html


    Und welche der derzeit im Römer mitbestimmenden Parteien derzeit -bei diesem Projekt, wie so oft in F- besonders eifrig Verhinderungfilibustert, kann man dem Artikel auch gut entnehmen. Wer bei der kommenden Kommunalwahl ÖPNV-orientiert abstimmen will, sollte mehr aufs konkrete Handeln als aufs oberflächliche "ProgressiveVerkehrspolitik"-Image achten. Die letztliche Entscheidung über dieses Projekt wird schließlich das nächste Stadtparlament treffen.

    https://merkurist.de/frankfurt…of-und-campus-westend_fwg

    https://www.fnp.de/frankfurt/f…ram-zurueck-12340268.html


    Für CDU, FDP, AFD, BFF wird sie immer unerwünscht bleiben, wegen der Beeinträchtigung des MIV. Schon gar nicht in der einzig vertretbaren Version, also mit exklusiver Trasse. Schon das reicht.

    Zudem: Zusätzlich zum generell unstrittigen D-Streckenbau ist sie wegen der Folgen für deren NKU nicht machbar, auch aus Sicht der SPD nicht. Wie erfolgreich die Grünen beim Durchsetzen abgetrennter Tramtrassen in Strassen mit hoher Autobelastung sind, kann man z.b. in der Friedberger oder Mainzer bewundern. Politisch völlig unrealistisch.

    Englisch ist aber letztlich eine Sprache, mit der sich nicht nur Muttersprachler in der Welt zurecht zu finden versuchen. Das sollte man bei allem nitpicking zwischen Exaktheit und Verständlichkeit, zwischen englischer Umgangssprache und juristischen Begriffen, nicht vergessen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass diese nichtdeutschen Zweitsprachler eher den englischen als den denglischen Begriff verstehen, ist aber vermutlich schon höher, Und andersrum auch, im Sinne der potentiell irreleitenden Missverständlichkeit. Sich daran zu orientieren würde ich dann nicht als Nussgepflücke werten. ;)

    Vielleicht, weil der BUND damit kalkuliert, dass die Untersuchung dazu zum Ergebnis kommt, dass die Risiken kalkulierbar sind?


    Schon das Gerede von den "zumutbaren" 500 Metern reicht allmählich. Nach der "Logik" könnte man auch den Fernbahntunnel mit dazugehöriger Station hinterm Baseler Platz unter die Gutleutstrasse legen, die 500 Meter sind Bahnreisenden sicher auch zumutbar und es wäre deutlich billiger. Und dann gleich dasselbe für Tiefgaragen neuer Hochhäuser im Bankenviertel anregen, auch für deren Nutzer sind ein paar hundert Meter z.B. vom Güterplatz aus sicher "zumutbar". Aus meiner Sicht unbedingt, ich wäre ja nicht davon betroffen.


    Davon abgesehen ist eine Strassenbahn im Reuterweg in Frankfurt faktisch unerwünscht und die Vorstellung, sie könnte auch noch exklusive Spuren bekommen, aberwitzige Traumtänzerei.

    Klingt für mich -im Hinblick auf die Integration weiterer benötigter 3 Stationen, wie auch die Option von zusätzlich 2x2 tph auf der Stammstrecke oder eine Führung zu Hbf hoch- alles nicht wie objektiv unüberwindliche Unmöglichkeiten, sondern eher wie ein überdefensives Abwinken, von der Art, die auch dafür gesorgt hat, dass auf der Stammstrecke eben ohne wahrnehmbaren politischen Frankfurter Widerstand kein ECTS installiert wurde, unter anderem, weils ja nicht gebraucht werde. Und damit Angebotsverbesserungen verunmöglicht, weil sie ja nicht rein passen (und zum Einsparen eines marginalen Zusatzbetrages, versteht sich).


    Sind ECTS und S7-Einbindung überhaupt schon fest geplant? Falls nicht, finde ich zudem die kategorische Vorabbeschränkung auf einen Extrazusatzpuffer, den man derzeit auch nicht hat, zusätzlich staunenswert. Und wo beisst sich eigentlich so ein Plan mit dem DT, auf einer Strecke ohne Fernverkehr, der den Großteil der sonstigen Nahverkehrszüge ersetzen würde?


    Bei mir stärkt diese überdefensive Frankfurter GehtNicht(so ohne weiteres)-Tradition leider die Befürchtung, dass John2 recht hat: So lässt man beim Versuch, Autofahrer gerade aus dem weiteren Umkreis zum freiwilligen Umsteigen zu bewegen, allzu viele von ihnen links liegen , die man einfach nicht erreichen wird.

    Zusätzliche Züge -> wohin sollen die denn ab F Rödelheim weiter nach Süden fahren?

    Keine zusätzlichen Züge -> Taktausdünnung an den Halten die ausgelassen werden....

    Ernstgemeinte Frage eines Laien: Welcher Kapazitätsflaschenhals würde das denn unmöglich machen?

    Rödelheim-Hbf wird (ab Westbf) im 5 Minutentakt befahren, da sollte das ja kein Problem sein.

    Auf der Stammstrecke bräuchte es halt LZB dafür und damit eine Kapazität wie im Müncher Pendant. Richtig?

    Und dahinter hätte man wieder die freie Wahl Richtung OF, Südbahnhof-Langen oder F-Ostbahnhof, keine dieser Strecken operiert doch an der Auslastungsgrenze?

    Übersehe ich da etwas?

    Nicht in den Großstädten und auch nicht in Frankfurt, dort ist nur eine Minderheit derjenigen, die da unterwegs sind, von außerhalb. Die Zahl der Einpendler ist niedriger als die der sich in der Stadt bewegenden Stadtbewohner.

    Den Einpendlern muss man natürlich ein angemessen konkurrenzfähiges, schnelles Hereinkommen ermöglichen, was durch eine beschleunigte Feinverteilung im oberirdischen ÖPNV-Verkehr gefördert wird.


    "...durch solche Maßnahmen droht der Wegzug der Unternehmen in den Speckgürtel..."


    Legende aus der Mottenkiste. In keiner Weise durch die Erfahrungen in anderen europäischen Großstädten bestätigt. Wirtschafts- und Lieferverkehr ist überwiegend in anderen Stadtbereichen unterwegs, wo es bereits exklusive ÖPNV-Spuren gibt und er würde zudem von weniger PKW-Verkehr profitieren.

    Solange man nicht anfängt das Verkehrsproblem im gesamten Ballungsraum zu betrachten, wird sich daran nichts ändern. D.h. es wird sich nur etwas ändern, wenn die Fahrzeiten mit dem ÖPNV von Tür zu Tür vergleichbar zum MIV werden.

    Ein erster guter Schritt dafür wird es sein, wenn in Frankfurt endlich konsequent Vorrangschaltungen für Stadtbahn und Strassenbahn eingerichtet werden und auf Mischverkehrstrecken wie zb Friedberger oder Mainzer exklusive Trassen eingerichtet und für die Nutzung durch den MIV gesperrt werden. Dazu gehört dann auch, die Altstadtstammstrecke der Straba weitgehend für MIV zu sperren vom Hbf bis MMK. Zudem müsste man den Fußgängern und Radfahrern prozentual zumindest die Verkehrsflächenanteile freiräumen, die ihrem Anteil im Verkehrsmix bereits real entsprechen. Das würde den innerstädtischen Tempovorteil des MIV auf ein weniger unangemessenes Mass reduzieren und alle weniger stadtschädlichen Verkehrsmittel angemessen beschleunigen und attraktiver machen.


    Überfällig, in vielen dieser Aspekte hinkt Frankfurt selbst im Vergleich zu anderen deutschen Städten ein bis zwei Jahrzehnte hinterher. (Ganz zu Schweigen vom europäischen Ausland)

    Da sind schmerzhafte Einschnitte unumgänglich, das läuft auf mindesten ein Viertel weniger Raum für Autos heraus. Nur haben halt viele politisch Verantwortliche Angst vor dem dann auch von Medien wie der Bildzeitung angefachten Geschrei einer lauten, radikal uneinsichtigen Minderheit und gehen lieber den Weg des geringsten Widerstandes.


    Lass mich raten, wer dann in vorderster Front dabei wäre...

    Ich danke dir für die weitere Erklärung, die das für mich wirklich nachvollziehbarer macht und die Absolutheit erklärt. Wenn ich in Zukunft noch etwas -nicht ausuferndes und on topic- mit Zweiradbezug einbringen will, obwohl du das bereits ...angewarnt hast, hoffe ich darauf, dass du meinem Beitrag anmerken kannst, dass ich dann auch versuche, das begründet, angemessen und zurückhaltend zu tun.


    In manchen Aspekten, wie der Konkurrenz um die Verkehrsflächen oder der -aus meiner Sicht nötigen- Verzahnung der Verkehrsmittel im Ökoverbund, z.B. Nutzung und Gestaltung von Mehrzweckabteilen, halte ich das für ein wichtiges Thema für die Attraktivität des ÖPNV-Angebotes, das mitbedacht werden muss.


    Das eine oder andere Mal kam es mir vor, als wenn das hier vorschnell unter Sanktionsandrohung gestellt wurde. Muss nicht unbedingt stimmen, wäre aber schade. Das wiederum war der Grund, weshalb ich das nicht so untertänigst kommentarlos befolgt habe, wie mir erstaunlicherweise von jemandem nahegelegt wurde, der sich politisch ansonsten sicherlich nicht bei Rechtspopulisten engagiert.

    Verzeih bitte, dass ich als Spätforumszuläufer nicht in hier jahrelang eingeschliffenen Mustern drin bin und das erstmal für mich einsortieren und klären musste.

    :/:)

    Combino, das nicht ausufern lassen zu wollen, verstehe ich. Und das tat es bei der Diskussion der vorhandenen Wege hier auch tatsächlich. Insofern verstehe ich den Anlass für deinen Eingriff.

    Es geht aber auch anders, zielgerichteter und weniger absolutistisch, was auch in euer eigenem Interesse sein sollte, finde ich, als beruflich Moderierender (wenn auch nicht im Internetforum). Auch wenn das natürlich euer Forum ist, in dem ihr machen könnt was ihr wollt, wie du schön klargestellt hast.

    Ich hab auch nicht behauptet, dass hier mit Löschung gedroht wird wegen der Meinung die jemand zum Thema Anfahrt mit dem Rad hat.

    Sondern dass diese Drohung exklusiv ausgesprochen wurde für den Fall, dass jemand hier seine -egal welche- Meinung zum Thema Anfahrt zu Ikea mit dem Rad (Und NUR DAZU) posted.


    Wiederkehrende Merkwürdigkeit. Alle Verkehrsmittel werden hier, wo es Sinn macht als konkurrierende Optionen diskutiert. Immer mal wieder wird dann aber SELEKTIV bei einem davon die Löschung angedroht, nicht nur in diesem Strang. Das ist was anderes als das was du da zusammenfasst. Was soll das also? Kann ich das vielleicht mal nachfragen?


    Die Warnung war ja wohl eindeutig: Wer hier bei der Diskussion verschiedener Anfahrtsmittel noch mal das Fahrrad in die Diskussion einbringt wird gelöscht. Das ist ja wohl imminent genug, damit ich und andere das erst mal ernst nehmen, oder?

    Ziemlich ausufernde Ikeadiskussion hier. Wenn die Strecke auch ohne Ikea und Baumarkt Sinn macht, kann man sich die Detaildiskussion zu Ikea auch sparen und die Planung direkt aufnehmen. Dort eine Strecke zu bauen, weil sie wegen der Präsenz dieser beiden Märkte vielleicht potentiell ausreichend genutzt würde, erscheint mir naiv. Wie schnell sind die dort wieder weggezogen oder das Baumarkt-Unternehmen im Konkurs? Da passt der Zeithorizont einer Stadtbahnstrecke nicht zur Volatilität solchen Gewerbes.


    Zudem: Wenn Ikea der Ansicht wäre, dass es - im konkreten Großraum Frankfurt-Fall - eine relevante Kundengruppe gibt, die mit ÖPNV anreisen möchte, würden sie ihre Standorte entsprechend wählen. Und wenn sie dann wirklich so was im Kernbereich F/OF bauen, ist die hier diskutierte Strecke wiederum im Nu instant Verschwendung. Die hat entweder ihre eigene Berechtigung oder nicht, zufällig da gerade stationierte Cash & Carry-Märkte sind eine viel zu windige, unzuverlässige Fundierung, es sei denn, die zahlen die Kosten für den Bau.


    Nun würde ich ja noch gerne was zu den alternativen Anreiseoptionen sagen und wie das beim Kunden psychologisch funktioniert, nur versetzt mich das hier dabei natürlich in Löschpanik. Darf ich hier jetzt nur was zu Autos, Möbeltaxen und dem Ikealieferdienst schreiben und werde gelöscht, wenn ich die andere Alternative auch einordne?

    Was hat denn die gesamte "Was kaufen Kunden im Ikea und wie transportieren sie es" -Diskussion mehr mit dem Threadthema zu tun als das böse Tabu-Zweiradwort?


    Ich hatte gehofft, dass die Diskussion ums Fahrrad nach deinem Hinweis ein Ende nimmt, aber da das leider nicht geholfen hat, möchte ich gerne an dieser Stelle noch einmal darum bitten. Alle weiteren Beiträge dazu werden entfernt.


    Ach nee, ich trau mich nicht. Ich glaub, das hier ist richtig, richtig ernst zu nehmen. Ich lass es weg, das böse böse Tabuthema. Deshalb nur so viel:


    Was man am Ende tatsächlich als Einkauf mitnimmt ist überhaupt gar nicht relevant bei der Wahl des Fahrzeugs für die Anfahrt. Das Auto (Das Wort darf ich hier sagen ohne Löschpanik, oder?) ist ein Alles-möglich-macher. Alle anderen Optionen schränken die spontanen Möglichkeiten -auch und gerade bei diesem Thema- unzumutbar ein, in Sachen Ikea für irgendwas über 95% der Autobesitzer undenkbar.


    Und ich gebe Baeuchle recht, die vorgeschlagene andere (Tabuwort) Option, so wie weltfremd von John2 beschrieben, wird bestenfalls für Promille der potentiellen Anfahrer auch nur entfernt eine realistische Option sein. Aberwitzige Idee. (Werde ich dafür jetzt gelöscht, hochverehrte Kongregation?)


    Mein Fazit wäre also: Wegen Ikea und Hornbach alleine wäre es absurd, die würden höchstens leichte Streckenschlenker für die Anbindung erwägenswert machen, den eigentlichen Verkehrswert müsste die Strecke aber schon unabhängig davon generieren.


    Und irgendwie ist das hier ziemlich OT in Relation zum Thema, finde ich, zumindest in diesem ausufernden Umfang. Mit oder ohne Tabuthema.

    Eine etwas erhellendere Darstellung zu Prozeß, Beweisen, Indizien, Aussagen und weiteren Umfeldvariablen findet sich -ausnahmsweise- im Spiegel: https://www.spiegel.de/panoram…84-478e-be4a-0e447d304ad1


    Das könnte vielleicht ein paar der dir fehlenden Hinweise bieten, SoundofN1.

    Nur für den Fall, dass die ausführlich informative und konstruktive Antwort von Baeuchle dir noch nicht alle Fragen beantwortet hat oder zu

    aussagekräftig und informativ war.


    Schönes Beispiel für die gewohnheitsmäßig toxisch destruktive ... "Gesprächsführung", die ich kürzlich mal angesprochen habe.

    Hast du meinen Beitrag denn auch richtig gelesen? Ich habe ganz bewusst geschrieben, dass das Stuttgarter Konzept in der Hinsicht von höchstmöglichem Kontrast "fast mustergültig" ist, eben im Bewusstsein, dass als Farben Lichtgrau und Schwarzgrau gewählt wurden. Was genau möchtest du mir vorwerfen?

    Wenn du schreibst...

    "Der höchstmögliche Kontrast ist die Kombination von Schwarz und Weiß. Das Stuttgarter Konzept ist in der Hinsicht fast mustergültig."

    ...dann ist der Verweis auf "fast" und dein "Bewußtsein" ein bisschen dünn; das ist für den Leser mindestens irreleitend. In einer Widerrede wirkt das eher wie eine Rückfallebene, falls jemand genauer hinschaut.

    Aber zugegeben: Falls deine Intention damit war, die Leitwirkung als "vielleicht fast gut" zu werten, habe ich das nicht erkannt. Ob das dann auch in diesem Fall wirklich gut ist, ist damit jedenfalls in keiner Weise gesagt. Mit anderen Worten, das ist eigentlich eine Nullargumentation.


    Wie ist denn jetzt eigentlich der konkrete Kontrastwert DIESER Kombination im 4-Farbgesamtumfeld? Mir ist das -soviel zum Vorwurf- zu wischiwaschi, um als Gegenargument zu taugen. Inwieweit die TSI dann evtl. noch etwas zu hervorhebendem statt in den Hintergrund rückendem Kontrast sagt, weiß ich nicht. Bei der hier von mir kritisierten Gesprächskultur fehlt mir allerdings das Vertrauen, dass da nicht auch mit Auslssungen agiert wird. (Das ist mehr ein Gesamteindruck als spezifisch an dich gerichtet)


    Dafür hat dir Bäuchle gedankt und es zum Anlaß genommen, als Laie einem Laien vorzuwerfen, dass er ein Laie ist und trotzdem eine Meinung dazu hat. Und "Aus Laiensicht vielleicht fast gelungen, wenn man einfach mal behauptet, der Kontrastwert sei praktisch gleichwertig mit S/W" war bei ihm nicht mehr Grundlage seines Verdicts.


    Und an Bäuchle: Das Zitat in deinem Post gibt das halt nicht her. Vielleicht solltest du das, worauf du reagierst, dann eben auch zitieren. Das würde schon mal helfen. Und ich bleibe dabei: Wenn du nicht permanent in einer angemaßt von oben herab maßregelnden Art andere zum Schweigen zu bringen versuchen würdest, würden die Diskussionen hier mit erheblich weniger Gift geführt werden können.


    Ja, manchmal kann es angemessen sein, auch mal die gröbere Keule auszupacken. Man kann es sich aber auch zur Dauer-Gewohnheit machen, kommt halt nur Scheiße an. Und gerade in den letzten Wochen hat mich das zunehmend angekotzt beim Lesen. So sehr, dass ich jetzt einfach auch mal den selben Ton anschlagen musste. Dieses Forum ist großartig, es gibt hier Viele, die echt informierte und kompetente Beiträge schreiben und ich habe hier verdammt viele fundierte Informationen gelernt. Vielleicht auch von dir, worin du wirklich kompetent bist, konnte ich allerdings noch nicht erkennen. Mir fällst du im Wesentlichen mit Negativkommentaren auf, aber kaum durch konstruktive Wortmeldungen.


    Dass du "Get ur facts straight" reinbringst, finde ich konsquent amüsant. Denn dass du zuverlässig deine Facts straight hast, bevor du ultimatives Besserwissen verkündest, ist kein sich aufdrängender Eindruck. Aber es passt zum Diskussionsstil.


    Hin und wieder sich mal ein bisschen zurückzunehmen mit Negativkommentaren ad hominem sowie ultimativem Wahrheitswissen und dafür mehr konstruktive Beiträge und dieses Forum könnte noch viel besser sein als es schon ist. Inhaltlich bin ich durchaus auch manchmal deiner Meinung.

    Wenn man dann jemandem wie Ben zum Gonzenheimer Eingleistunnel (einfach mal als Einzelbeispiel) sachliche Gründe oder Sachzwänge in Kurzform nennen würde, statt ihn nur anzugiften, wäre es vielleicht schon perfekt, zumindest "fast" so sehr wie der angesprochene

    Türkontrast.


    Fazit: Ich behaupte, hier nur einfach mal im selben Ton reingegrätscht zu sein. Mir macht das keinen Spaß. Dir?


    Du kannst das, und damit rechne ich, einfach abtun. Dann empfehle ich dir, mal drüber nachzudenken, was es dir über dich sagt, wenn du Diskussionen hier so führst, dass du dir dann selber die Führung in einer Fightclubpunktewertung attestierst.

    Du bist nicht der Einzige, der hier so agiert, nur zuletzt besonders auffällig gewesen. Deshalb habe ich dich da mal stellvertretend

    rausgepickt.