Beiträge von Moritz Krähe

    Die Kindereisenbahn fährt Samstags, Sonntags und an Feiertagen stündlich. Ist eine schöne Rundfahrt, mit der Tram nach Hüvösvölgy, mit der Kindereisenbahn nach Széchenyihegy und mit der Zahnradbahn zurück in die Stadt.

    Auf der HEV-Linie H7 fahren übrigens noch ältere Fahrtzeuge aus ungarischer Produktion, nicht nur die Wagen aus Henningsdorf.

    Ein weiteres Detail noch: An der Endstelle Schießhüttenstraße sind die Dicken der Gleise vertauscht: die direkte Verbindung zwischen Aus- und Einstiegshaltestelle sollte dünn sein, das an der Einstiegshaltestelle vorbeiführende Gleis zwischen Ausstiegshaltestelle und Ausziehgleis dick.

    Moin moin,

    Sehr schöne Änderungen, vielen Dank!

    Mir fiel gerade noch auf:

    Wieso haben die Haltestellen Zoo, Rheinlandstraße und Stadtgrenze Neu-Isenburg gelbe Markierungen für zusammenhängende Haltepositionen, obwohl es an keiner davon eine ungewöhnliche Anzahl oder Positionierung von Haltepositionen gibt? Ich dachte zuerst, du würdest so Wendeschleifen stets zur dazugehörigen Haltestelle zuordnen, am Bahnhof Louisa, am Waldfriedhof Goldstein und in Nied Kirche tust du es aber nicht. Welche Absicht steckt denn dahinter?

    Zum Thema Bahnsteige:

    An das Stumpfgleis der Station Stadtgrenze Neu-Isenburg gehört ein Bahnsteig. Am ehesten, aber nicht zu 100%, passt vermutlich deine Legende "Bahnsteig, 0 cm über SOK". Ist halt ein Sonderfall, eine Einstiegsposition, an der die Fahrgäste von einer nicht gepflasterten Oberfläche zusteigen...

    Die Haltestelle Rheinlandstraße hat nicht einen langen Bahnsteig, sondern zwei kurze hintereinander. Dazwischen befindet sich die Einfahrt in den Hof vor dem Museum, es gibt auch zwei Haltestellenschilder (Einstiegs- und Ausstiegshaltestelle). In Neu-Isenburg passt der lange Bahnsteig, trotz ähnlicher Situation, dagegen. Dort können zwar auch zwei Züge hintereinander stehen und der Bahnsteig ist (hier durch einen Fußgängerüberweg) unterbrochen, aber es gibt nur ein Haltestellenschild und keine separate Ausstiegshaltestelle.

    Gude, die Wagen sind untereinander austauschbar - vor zwei Wochen fuhr beispielsweise Wagen 108 mit den Beiwagen 1703 und 1705, die gewöhnlich hinter Wagen 105 eingesetzt werden. Ausnahme ist Wagen 106, der noch nicht modernisiert ist. Die modernisierten Wagen haben neu eine 24-Volt-Anlage bekommen, über welche unter anderem die Beleuchtung funktioniert. Da alle Beiwagen bereits modernisiert sind, kann der 106 also derzeit nur solo eingesetzt werden. 105, 107 und 108 können aber freizügig mit allen Beiwagen eingesetzt werden. Wenn der 105 wieder fit ist, wird der 106 auch irgendwann modernisiert werden, dann passt wieder der gesamte Fuhrpark.

    Beim VDEI-Vortrag zum Thema Fernbahntunnel wurde der Tunnel als Alternative zum kreuzungsfreien Ausbau Frankfurt Hbf - Frankfurt Süd dargestellt. Eines der präsentierten Argumente pro Tunnel war, dass sich dieser einfacher und kostengünstiger umsetzen ließe als die neuen Kreuzungsbauwerke, da er nicht in der selben Weise im laufenden Bahnbetrieb gebaut werden muss.

    Hallo,
    die VGF hat auf Twitter erklärt, dass der O-Wagen doch erst morgen in den Linienbetrieb geht. Grund für die Verzögerung sind fehlende Zielschilder. Der O-Wagen wird auf dem Kurs 1710 eingesetzt werden. Der Pt-Wagen, der bisher auf diesem Kurs lief, fährt stattdessen auf 1711. Ab der Kalenderwoche 14 wird der 1711 wieder mit Niederflurwagen gefahren, es kommt dann ein Pt auf die Linie 15 zurück, nämlich auf die Kurse 1507 und 1512.

    Es ist ruhig geworden um den eCitaro. Da sollte doch ein Solo noch im Jahre 2018 auf einer Linie im VRN zum Einsatz kommen. Bisher nichts mehr davon gehört.

    In Heidelberg hat die rnv seit einigen Tagen drei eCitaro auf der Linie 20 im Einsatz, drei weitere für Mannheim folgen in den nächsten Monaten.

    Der Tf eigenmächtig irgendwas? Das gibt es ja nur sehr selten.


    Es gibt ja durchaus Signale (bei den S-Bahnen Berlin und Hamburg), an denen nach dem Halt auf Sicht vorbeigefahren werden darf. Oder Selbstblocksignale, an denen auf Sicht vorbeigefahren werden darf, wenn sie gestört sind und die Kommunikation mit dem Fdl nicht möglich ist.
    Von daher käme mir ein Signal "Einfahrt in die nächste Station nur auf Sicht mit besonderer Vorsicht, guck, ob alles okay ist oder der Schalter missbraucht wurde, im letzteren Fall setz ihn zurück, sag beim Fdl Bescheid, fahr weiter" jetzt nicht völlig utopisch vor.

    Die Anforderung der Richtung hat man so im RNV-Netz. Die LSA kennen dort noch die Signalbilder "M" (Magnet), "A" (Angemeldet) und "T" (Türen schließen). An Haltestellen/Abzweigen muss sich der Fahrer die Signale selbst anfordern. Die LSA zeigt "M" an, wenn die Anforderung möglich ist - wie das technisch umgesetzt ist, weiß ich leider nicht. Der Fahrer kann nun den Fahrweg nach links, geradeaus oder nach rechts anfordern. War das erfolgreich, leuchtet anstelle des "M" ein "A" auf, kurz bevor die LSA einen Fahrtbegriff anzeigt, an Haltestellen zusätzlich noch das "T". Rückfallebene sind Schlüsselschalter.
    Man ist so natürlich bei weitem flexibler und auch umgeleitete Züge kommen schneller voran. Die Vorrangschaltungen haben in HD/MA/LU aber allgemein eine ganz andere Qualität als in Frankfurt.

    Mir wurde gestern im Stau gesagt, der Mehrverkehr liege am gesperrten Mainufer. Ich habe jetzt gerade aber nochmal nachgesehen und laut Mainziel ist das Mainufer offen. Sorry, hätte ich gestern schon überprüfen müssen. Das wirft jetzt bei mir aber die Fragen auf: Wo kommt der Mehrverkehr her? Und wie soll das werden, wenn permanent drei Linien in der Altstadt fahren und das Mainufer 2019 tatsächlich längere Zeit gesperrt wird?

    Zur Kapazität der Altstadtstrecke: die derzeitige Sperrung des nördlichen Mainufers verstärkt den Verkehr am Kornmarkt nochmal. Zwischenzeitlich konnte ich neun(!) Trams zählen, die (in beiden Richtungen) zwischen Willy-Brandt-Platz und Börneplatz im Stau des Individualverkehrs standen. Und dabei ist Feiertag... Vor allem der Zebrastreifen am Römer und die Kreuzung am Kornmarkt sind sehr problematisch. Hoffentlich lernt man aus den derzeitigen Problemen und verbessert die Ampelschaltungen, bevor die 14 dauerhaft auf die Altstadt gelegt wird.